Hallo Leute!
Dies mal ging das mit dem neuen Chap etwas schneller :D
Leider müsst ihr dafür auf das nächste wieder länger warten, denn ich bin im Prüfungsstress und werde diesen Monat noch umziehen.
Ich hoffe euch gefällt dieses Chap, mir hat es jedenfalls Spaß gemacht es zu schreiben.
Zizou und jena: hab mich sehr gefreut, dass es euch gefällt und ich mal was von neuen Lesern höre :D
Teddy172: Ach, du bist dir also sicher, dass Draco noch mal die Schulbücher herauskramt und lernt? Hmm.. :D na ja, wenn er es tut, dann bestimmt mit Hermines hilfe.
oOoOo
Sonntag in der Früh
Als Hermine am Sonntag erwachte, war es bereiz 10 Uhr. Sie hatte den ganzen vergangenen Tag und die halbe Nacht damit verbracht für ihre kommenden Prüfungen zu lernen. Doch heute war das Weasleyfamilienessen und sie freute sich schon riesig darauf. Sie hatte seit dem letzten Mal sehr viel zu tun gehabt und war gespannt darauf zu hören was alles in der Zwischenzeit geschehen war. Dennoch kuschelte sie sich für einige Minuten noch tiefer in ihre Kissen hinein, sie fühlte sich noch nicht in der Lage dazu aufzustehen, als plötzlich die Tür aufsprang.
„Einen wunderschönen guten Morgen!" sagte eine, für Hermines Geschmack zu fröhliche, Stimme laut.
„Oh Julie! Es gehört verboten morgens so begrüßt zu werden!" beklagte sich Hermine und zog sich ihre Decke über den Kopf.
„Ach was von wegen morgens!" sagte Julie empört. „Die Sonne steht schon seit Stunden hoch am Himmel und wenn du nicht bald aus den Federn kommst, dann wird sie auch schon bald wieder untergehen."
„Hmpf!" war das einzige was sie dazu zu sagen hatte.
Julie ließ sich auf Hermines Bettkante fallen. „Ich habe dir auch etwas mitgebracht!" Sie hielt einen Becher Kaffee in ihrer Hand und versuchte Hermine den verführerischen Duft zuzufächern. „Aber wenn du nicht willst, dann trinke ich den Kaffee eben selbst." Sagte sie im gespielt gelangweilten Ton.
Bei dem Wort Kaffee hatte Hermine allerdings ruckartig ihre Decke zurück geschlagen. „Kaffee!" war das einzige was sie hervorbrachte und streckte ihre Finger danach aus. „Kaffee! Kaffee!"
Aber Julie hielt den Becher auf Abstand. „Na na na! Was haben wir gelernt? Wie heißt das?" sagte Julie tadelnd. Man konnte es ihr ansehen welch einen Spaß sie dabei hatte ihre Freundin zu quälen.
„Kaffee!" jammerte Hermine. "Du bist ein Monster!"
„Falsch!" grinste Julie.
„Also gut! Liebste Julie, du bist die allerbeste Freundin und Zimmergenossen die man sich nur vorstellen kann. Was würde ich nur ohne dich machen?" leierte Hermine herunter. „Und eine Sadistin!" fügte sie rasch hinzu, als sie endlich ihren Kaffee in den Händen hielt. Sie nahm ein paar Schlucke. „warum bist du eigentlich schon wach?"
„Schon ist gut!" lachte Julie und zog sich mit einem erleichtertem Seufzen ihre Stiefel aus. „Ich habe noch gar nicht geschlafen."
Erst da fiel Hermine auf, dass sie noch immer die selben Sachen an hatte, in denen sie am vorigen Abend losgezogen war. „Wo warst du denn die ganze Zeit? Wenn ich mich nicht irre machen die Clubs doch schon um fünf dicht."
„Nun ja." Sagte Julie mit einem Grinsen. „Ich habe Mathew getroffen und wir haben uns noch etwas unterhalten. Wenn du verstehst was ich meine..." Sie zwinkerte Hermine verschmitzt zu.
Mathew Laurenz war ein Muggel, reich, gutaussehend, hochgewachsen mit breiten Schultern, braungebrannt und hatte blonde, leicht gewellte Haare, er war eben ein Surfertyp.
Er hätte fast jede Studentin in Oxford haben können, doch aus irgendeinem Grund war er hinter Julie her. Doch sie hatte ihn bis Dato immer als langweiligen, arroganten Schnösel betitelt.
„Du bist mit ihm ins Bett gestiegen?" fragte Hermine empört. „Ich meine nicht, dass das, das erste Mal gewesen wäre, aber..."
„Hey! Ich bin keine von den Schlampen, die jede Woche einen neuen Typen haben!"
„Nein! So habe ich das auch nicht gemeint, aber Mathew Laurenz?" Sie schaute Julie zweifelnd an.
„Was denn?" Fragte Julie unschuldig. „Ich wollte doch nur mal sehen was mich erwarten würde, wenn ich mich mit ihm einlassen würde. Danach habe ich sein Gedächtnis verändert, wenn dich das beruhigt. Er war nämlich nicht so besonders." Sie zuckte mit den Schultern. „Ein bisschen klein, wenn du verstehst."
Hermine musste lachen. „Du bist unmöglich!" Sie wurde dann aber wieder ernst. „Du solltest nicht so leichtfertig mit dem Gedächtniszauber umgehen, du könntest ernsthaften Schaden damit anrichten."
„Blah, blah!" Julie verdrehte die Augen und ließ sich auf ihr eigenes Bett fallen.
„Ich meine es ernst Julie."
„Ist ja gut Mom! Ich tue es nie wieder, versprochen."
Sich mit dieser Antwort zufriedengebend, stand Hermine auf und tappte ins Bad. Sie kannte Julie nun schon seit fast vier Jahren und wusste, dass sie kein Kind von Traurigkeit war, Doch wusste sie auch, dass wenn Julie etwas sagte es auch so meinte. Sie erinnerte sich zurück an den Tag, als sie Julie kennen lernte...
Hermine war als erste im Wohnheim angekommen und sie hatte schon etliche ihrer Sachen einsortiert und verstaut. Gerade überlegte sie wie sie ihre Zauberbücher vor den neugierigen Blicken ihrer Mitbewohnerin verstecken konnte, da drang schon ein poltern von draußen herein und mit einem Fußtritt sprang die Tür auf und eine vollgepackte junge Frau erschien. Sie hatte schwarzes Haar, das in spiraligen Locken wirr über ihre Schulter fiel. Sie hatte einen Zettel zwischen die Lippen geklemmt. Hermine vermutete, dass es eine Art Lageplan war. Die Augen der Fremden strahlten sie jedoch freudig an. Die junge Frau ging rasch hinüber zum anderen Bett und ließ den Karton den sie trug darauf fallen.
„Hi, ich bin Julie Clarkson. Bist du auch das erste Mal hier?" plapperte sie los und streckte Hermine ihre Hand entgegen.
„Äh ja, das ist mein erstes Semester." Sie nahm Julies Hand. „Ich bin Hermine Granger."
Julies Augen weiteten sich. „Du bist Hermine Granger? Die Freundin von Harry Potter, die ihm geholfen hat Du-weißt-schon-wen zu besiegen?"
Hermine war baff. „Du bist eine Hexe?"
„Ja aber so was von! Hast du nicht gewusst, dass das Ministerium dafür sorgt, dass Hexen und Zauberer an Muggleuniversitäten immer ein Zimmer zusammen beziehen können?"
„Nein, das wusste ich nicht. Wo bist du denn vorher zu Schule gegangen?"
„Oh, ich war in Moonfield, das war wunderschön da!" Ihre Augen nahmen einen träumerischen Ausdruck an.
„Du kommst also aus Kanada? Was verschlägt dich dann ausgerechnet hier her?"
„Ich habe hier in der Gegend gelebt bis ich etwa neun war. Ich habe immer davon geträumt hier zu studieren. Aber sag mal warum willst du hier studieren? Ich dachte, dass du dich zur Aurorin ausbilden lässt."
„Naja, ich hatte auch mit der Ausbildung angefangen, aber dann habe ich festgestellt, dass es nicht das war was ich machen wollte."
„Und was willst du machen?"
„Etwas Großes! Das wollte ich schon immer. In Hogwarts habe ich eine Organisation auf die Beine gestellt, die sich für die Rechte der Elfen eingesetzt hat. Doch leider war die Resonanz bei sowohl den Hexen und Zauberern, als auch bei den Elfen nicht besonders hoch. Also habe ich es aufgegeben." Sie schmunzelte bei der Erinnerung an die Versuche die sie unternommen hatte, die Hauselfen zu befeien.
„Ach! Und was hast du nun vor?"
„Ich möchte eine Schule gründen."
„Waaas? Eine Schule gründen? Willst du Hogwarts Konkurrenz machen?" Julie sah sie verwirrt an.
„Ach Quatsch!" winkte Hermine ab. „Die soll für die Kinder sein, die noch zu jung sind um nach Hogwarts zu gehen."
„Aber die Werden doch normal Zuhause unterrichtet."
„Eben! Und die Mütter müssen Zuhause bleiben oder die Hauselfen müssen das übernehmen. Du musst wissen, eine Freundin von mir, sie heißt Tonks, hat mich auf die Idee gebracht. Sie hat vor einem Jahr ein Kind zur Welt gebracht, sie ist überglücklich, aber sie würde gern noch weiterhin arbeiten, genau wie ihr Mann."
„Hmm! Wenn ich so darüber nachdenke, dann finde ich es ist ein fabelhafte Idee! Ab wann kann ich meine Bewerbung um eine Lehrstelle abgeben?" Sie grinste Hermine fragend an.
Diese grinste zurück. „Ab nächste Woche beginnt der Run auf die heißbegehrten Arbeitsplätze."
„Also gut, nächste Woche erhältst du meine Bewerbung dann."
Und so war es auch...
Hermine musste bei der Erinnerung lachen. Ja, so war Julie lustig und immer fröhlich und manchmal nahm sie einige Dinge zu genau.
Als Hermine mit der morgendlichen Routine fertig war, schlief Julie bereiz tief und fest. „Typisch!" dachte sie lächelnd. „Mir vorhalten, dass ich den Tag verschlafe, aber selber nicht besser sein." Sie nahm ihre Tasche und ihre Jacke und disapperierte zum Fuchsbau.
oOoOo
Über Reviews würde ich mich wieder sehr freuen!
