Hey Leute!

in-deckung-geh

Es tut mir echt leid, dass ich euch so lange hab warten lassen. Ich habe Zuhause keinen PC mehr, bin mit meinem Studium angefangen und habe die letzten Monate hart gearbeitet. Das soll keine Entschuldigung sein nur eine Erklärung, wie es so weit kommen konnte.

Das Familienessen

"Guten Tag Molly!" sagte Hermine, als sie in die Küche des Fuchsbaus trat.

„Hermine! Wie schön, dass du kommen konntest. Aber du bist früh, nur Ginny und Harry sind da. Die Anderen werden erst in einer Stunde auftauchen." Meinte die Angesprochene, während sie ihre Hände in einer Schürze abtrocknete und Hermine in eine herzliche Umarmung zog.

„Oh das hab ich mir gedacht. Ich hatte gehofft mich mit den Beiden noch etwas unterhalten zu können bevor die anderen eintreffen."

„Ach so ist das. Nun die Beiden sind im Hühnerstall und suchen nach Eiern, aber sie müssten gleich wieder zurück sein."

Wie auf Stichwort traten in diesem Moment Harry und Ginny herein. Die Beiden verbrachten viel Zeit bei Ginnys Eltern, was vermutlich daran lag dass Ginny, obwohl sie es sich leisten konnte, noch nicht ausziehen wollte bis sie heiratete. Außerdem meinte sie, dass ihre Mutter sich unnütz vorkommen würde da all ihre älteren Brüder schon fort waren. Ein anderer Grund war auch, dass Harry sich im Fuchsbau besonders wohl fühlte, hier hatte er die Familie gefunden, die er immer gesucht hatte.

„Hermine! Schön dich zu sehen." Harry stellte den Korb mit den Eiern ab und umarmte seine beste Freundin.

„Du bist Früh." Meinte nun Ginny, auch sie umarmte Hermine.

„Ich weiß, ich dachte wir unterhalten uns noch etwas bevor nachher der ganze Trubel losgeht."

„Oh! Ja klar." Meinte Ginny und sah sie wissend an. „Mom wir gehen ins Wohnzimmer und schälen die Kartoffeln dort."

Harry nahm den Sack mit den Kartoffeln, während Ginny zwei große Schüsseln und ein par Messer nahm. Im Wohnzimmer setzten die Beiden sich aufs Sofa und Hermine nahm in einem der gemütlichen Sessel platz.

„Zuerst einmal möchte ich euch noch mal sagen, wie sehr ich mich freue, dass ihr bald heiratet. Das wurde aber auch endlich einmal Zeit!" sie grinste Harry an, dieser grinste zurück. „Und dann möchte ich natürlich hören wie Ron reagiert hat."

„Nun," Harry lachte „das war gar nicht so einfach es ihm überhaupt zu sagen. Er hat die ganze Zeit von Quidditch erzählt und als es dann endlich raus war, hat er eine ganze weil still dagesessen. Dann meinte er, Ginny sei doch seine Schwester und ich hätte ihn doch vorher wenigstens noch einmal fragen sollen, was er davon halte." Alle drei lachten sie, das war typisch Ron. „Danach hat er wieder eine Weile geschwiegen und dann als hätte er erst da verstanden was ich gesagt hatte, fing er an zu grinsen und meinte, dass ich jetzt endlich ein richtiger Teil der Weasleyfamilie würde."

Wieder lachten sie alle, doch dann wurde Hermine auf einmal ganz still.

„Was ist los mit dir?" fragte Harry verwundert.

„Ach, ehm…"

„Nun sag es ihm schon!" drängte Ginny.

„Also gut, aber versprich mir, dass du mir erst ganz genau zuhörst, bevor du etwas sagst."

„Versprochen." Er sah sie ernst an.

„Ich hab Draco Malfoy getroffen und…"

„DU hast was! Hat er dir etwas angetan?" er war vom Sofa aufgesprungen, doch Ginny hatte ihn am Arm gepackt und ihn wieder zurück gezogen.

„Du hast es mir versprochen!" klagte Hermine „Aber zu deiner Beruhigung, nein er hat mir nichts angetan. Ganz im Gegenteil, er war freundlich und nett."

Sie erzählte nun von den beiden Treffen, dass sie ihm irgendwie glaubte und versuchen wollte ihm zu helfen. Als sie geendet hatte, erfüllte schweigen den Raum.

„Was sagst du dazu?" Hermine sah ihn verzweifelt an, ihr war es sehr wichtig, was ihr bester Freund dachte.

„Naja, es hört sich wirklich an, als hätte er sich geändert. Irgendwie habe ich Mitleid mit ihm. Aber pass gut auf dich auf! Eigentlich darf ich nicht darüber sprechen, doch hier scheint es mir angebracht. Dem Aurorenbüro liegen hinweise vor, dass sich eine Gruppe neuer Totesser zusammen gefunden haben. Es heißt, dass auch ein par Anhänger von damals darunter sind."

Hermine und Ginny waren geschockt.

„Aber…aber dann würde er sich doch nicht mit mir abgeben, wenn er dazu gehören würden?"

„Wer weiß? Versprich mir bitte auf jeden Fall, auf dich aufzupassen und dich möglichst nicht mit ihm alleine aufzuhalten." Er sah sie besorgt an.

„Ja, das wäre wohl besser." Seufzte sie „Versprecht ihr mir dann bitte, dass ihr Ron vorerst nichts davon erzählt."

„Wovon soll unser kleiner Ronnie nichts wissen?"

Alle drei drehten sich erschrocken um, es war Fred, der gerade ins Wohnzimmer trat. Er ging hinüber zu Hermine und setzte sich auf die Armlehne ihres Sessels.

„Du hast doch nicht etwa Geheimnisse Hermine?" Er legte einen Arm um sie und grinste sie an.

„Aber nicht doch, wie könnte ich. Du würdest es doch sowieso herausfinden." Grinste sie zurück. „Spass bei Seite, ich habe Draco Malfoy getroffen und er scheint sich wirklich verändert zu haben. Ich will vorerst nur nicht, dass Ron davon erfährt. Auf seine kolerischen Ausbrüche, kann ich im Moment verzichten."

„Ach was, Ron ist doch die Ruhe in Person." Meinte Fred mit gespielter Verwunderung und zwinkerte ihr zu. „Aber wenn du es wünscht, dann ist dein Geheimnis bei mir sicher." Er schaute ihr tief in die Augen.

„Ja Fred, das wünsche ich mir." Hauchte sie ihm verträumt zu.

Harry und Ginny, die vom Sofa alles beobachtet hatten, prusteten los.

„Wenn ich es nicht besser wüsste, dann würde ich sagen, sucht euch ein Zimmer!" Meinte Harry.

„Wie gut, dass du es besser weißt." Grinste Fred.

Sie saßen noch eine ganze Weile da, schälten die Kartoffeln und machten Scherze als Ron hinzukam.

„Hey Leute! Mom lässt fragen, wie weit ihr mit dem schälen seit."

„Hey Ron! Wir sind gerade fertig geworden." Meinte Ginny und warf die letzte Kartoffel zu den Anderen.

Gemeinsam gingen sie zurück in die Küche. Zu Hermines Verwunderung wuselten schon sämtliche Weasleys (und ihre Frauen) umher.

„Da seid ihr ja!" sagte Mrs. Weasley laut und nahm ihnen die Schüsseln aus den Händen und verschwand damit sofort wieder Richtung Herd.

„Hermine! Schön, dass du da bist." Mr. Weasley kam auf sie zu und zog sie in eine Umarmung. „Wie geht es mit deinem Studium voran? Hast du schon Prüfungen?"

„Hallo Arthur. Nein die Prüfungen haben noch nicht angefangen bis dahin sind es allerdings nur noch sechs Wochen." Sagte Hermine fröhlich, doch sie bekam bei dem Gedanken ein unangenehmes Kribbeln im Bauch.

„Ach Dad! Hermine möchte bestimmt nicht gerade jetzt über ihre Prüfungen sprechen." Warf George ein.

„Ist schon gut." Wehrte sie ab. „Es läuft ganz gut, denke ich. Meine größte Sorge ist im Moment der Termin im Ministerium in einer Woche."

Da Hermine eine Art Zauberergrundschule gründen wollte brauchte sie noch eine Reihe von Genehmigungen und finanzielle Unterstützung. Sie wusste nicht wie sie das Ministerium von ihrer Idee überzeugen sollte, sie hoffte dass sie mit einer Hexe darüber sprechen würde, diese konnte sie mit Sicherheit leichter für sich gewinnen.

Während des Essens unterhielten sie sich ausführlich über dieses Thema. Auch Percy versuchte ihr ein paar, wenn auch eher unwichtige, Tipps zu geben. („Denke daran dich ordentlich zu kleiden und immer grammatisch korrekt zu sprechen." Sie bezweifelte, dass eine korrekte Aussprache ihr einen Vorteil verschaffte.)

Nach dem Essen teilten sie sich in kleinere Gruppen. Hermine ging zusammen mit Harry, Ginny, Ron, Demelza, Fred, George und Katie hinaus in den Garten. Fred und George feierten am kommenden Donnerstag ihren 25.Geburtstag und sie besprachen ausführlich die Einzelheiten.

„Wir können doch mit dir rechnen Hermine? Die Ausrede du müsstest lernen zieht nicht mehr bei uns. Ich habe mit Julie gesprochen, sie sagt du bist bereits die Beste in allen deinen Kursen." Meinte Fred.

„Du hast mit Julie gesprochen?" harkte Hermine nach.

„Lenk nicht vom Thema ab. Versprich es!"

„Also gut ich komme."

Leider kann ich nicht sagen wann es weiter geht, nur dass es nicht wieder ein halbes Jahr dauern wird. hoffe