Okay, weil ich weiß, dass ich morgen nicht dazu komme, ein neues Kapitel zu posten, lass ich euch heute eins da.

Diesmal auch wieder mit unseren drei Lieblingsgefangenen!

Viel Spaß!


Die Stunde des Gerichts

Wieder in Askaban…

„Aufwachen, Black! Es is soweit! Dein großer Tag!"

Die Stimme drang an seine Ohren, aber es dauerte eine Weile, bis das Gesagte in seinem Kopf verarbeitet wurde. Er hatte noch nicht mal ganz begriffen, was hier los war, da packte ihn bereits eine große, grobe Hand am Oberarm und zerrte ihn auf die Beine. Reißender Schmerz jagte durch seine Brust und ließ ihn überrascht aufschreien. Dumpfes Pochen zog durch seine Glieder, Schwindel benebelte seinen Kopf und seine Beine waren so schrecklich wackelig. Da zog die Hand an seinem Arm und zerrte ihn weiter. Er stolperte, sein linkes Bein knickte ein und er schlug unsanft mit den Knien am Boden auf.

„Stell dich nicht so an!" fauchte ihm eine Stimme entgegen und riss ihn weiter mit sich. Als Sirius es endlich schaffte seine Augen zu öffnen, erkannte er Troy vor sich. Doch für mehr Beobachtungen hatte er keine Zeit, er musste sich auf seine Beine konzentrieren. Der Schmerz und der Schwindel machten es ihm nicht gerade leichter. Wie betrunken stolperte er vorwärts, immer weiter durch unbekannte Flure dem widerlichen Wärter hinterher, dessen Hand noch immer wie Stahl seinen Arm umschloss.

Wo ging es hin?

War es schon Morgen?

Wo waren Remus und Snape?

Wenige Augenblicke später bugsierte Troy ihn in einen großen, leeren Raum. Nun ja, nicht ganz leer, in der einen Hälfte standen drei Stühle und gleich daneben…

„Rukschow!" knurrte Sirius mit zusammengebissenen Zähnen. Allein der Gedanke an dieses dreckige Grinsen, diese kalten Augen, schürte eine solche Wut in ihm, dass sich seine Hände wie von selbst zu Fäusten ballten. Wäre er in der Verfassung dazu, er würde…

Krieg dich ein! Beruhig dich, Sirius! Du weißt, was das letzte Mal passiert ist!

Zitternd vor unterdrückter Aggression atmete er tief durch, während Troy ihn auf einen der Stühle drückte und ihn mit eisernem Griff an seinen Schultern festnagelte.

Rukschow stand wie unbeteiligt ein paar Schritte vor ihm und betrachtete desinteressiert seine Fingernägel, bis er schließlich aus den Augenwinkeln zu ihm herüberschielte.

„Anstrengende Nacht gehabt, was?"

Sirius biss intensiv die Zähne zusammen und man konnte seine Wangenmuskulatur unter dem wuchernden Bart arbeiten sehen. Seine schwarzen Augen loderten, als würden jeden Augenblick Flammen daraus hervorschießen. Aber er sagte nichts.

Rukschow dagegen ließ langsam seine Hand sinken und betrachtete seinen Gefangenen nun genauer. „Du warst verdammt schnell. Damit hab ich nicht gerechnet, wohl war. Eigentlich hättest du in deiner Zelle sitzen und zuschauen sollen. Naja, die Nacht scheint dennoch interessant gewesen zu sein und eurer Verhandlung könnt ihr nun sowieso nicht mehr entgehen."

Schritte wurden draußen laut, sie näherten sich.

„Ach übrigens, Black," meinte der Russe beiläufig und wanderte dabei um einen der noch leeren Stühle herum, „dein Freund hat einen überaus leckeren Hintern, wusstest du das?"

Sirius sah rot!

„DU SCHWEIN! DU PERVERSLING! ICH BRING DICH UM! ICH BRING DICH UUUUM!"

Mit einem heftigen Ruck riss er sich los und wollte aufspringen, doch da schloss sich ein verdammt starker Arm um seinen Hals und riss ihn wieder nach hinten. Ohne nachzudenken griff er nach dem Arm und zerrte daran und schlug darauf ein, doch damit erreichte er nur, dass Troy fester zudrückte. Er schnappte nach Luft, aber der Druck auf seine Luftröhre war zu groß. Auch zwei weitere Versuche blieben erfolglos. Panisch riss er die Augen auf und fing an, wie ein Geisteskranker zu zappeln und an dem stählernen Arm zu zerren und zu kratzen. Es nützte rein gar nichts. Dunkle Punkte begannen vor seinen Augen zu tanzen und seine Gegenwehr wurde immer fahriger und unkoordinierter.

„Lass ihn los!"

Der Arm verschwand, stattdessen rissen ihn zwei Hände zurück und drückten ihn wieder auf den Stuhl. Keuchend schnappte er nach Luft, sog alles in sich auf, was er kriegen konnte, nur um damit einen grässlichen Hustenreiz zu füttern. Tränen schossen ihm in die Augen. Es dauerte eine Weile, bis er wieder richtig Luft bekam. Erschöpft ließ er seinen Kopf zur Seite sinken. Da sah er Remus' Schuhe.

Remus' Schuhe?

Ruckartig schaute er auf. Und tatsächlich, neben ihm auf dem Stuhl saß – oder besser hing – Remus, immer noch nicht bei Bewusstsein und nur gehalten von Leech, der gleich hinter ihm stand und Remus' zerfetzte Kleidungsstücke über dem Arm hängen hatte. Und auf dem dritten Stuhl ging es Snape genauso, auch er war bewusstlos und wurde von Vanderdray gehalten, der Snapes Hemd neben dem Stuhl zu Boden geworfen hatte. Er hatte gar nicht bemerkt, dass sie hereingebracht worden waren.

Was sollte das hier werden?

Da ging Rukschow auf Snape zu, er hatte plötzlich eine Phiole in der Hand, eine ziemlich große Phiole. Und sie war randvoll mit einer dünnen, hellblauen Flüssigkeit. Stärkungstrank, wie er inzwischen wusste. Was sollte das jetzt wieder werden?

Er musste nicht lange auf eine Antwort warten. Ein kurzes ‚Enervate' und Snape stöhnte unwillig, rührte sich aber nicht. Mit wenigen Handgriffen flößte er ihm die Hälfte des Tranks ein, dann wiederholte er dasselbe mit Remus. Sirius wollte protestieren, es konnte nur schlecht sein, wenn der Folterknecht seinen Gefangenen was zur Stärkung verabreichte, aber seine Stimme war nur ein heiseres Krächzen dank Troys Erwürgungsaktion.

Rukschow trat ein paar Schritte zurück, dann wartete er.

Mit einem äußerst unguten Gefühl beobachtete Sirius die beiden. Schon nach einer Weile zeigte der Trank erste Wirkung. Snape hob träge den Kopf und sah sich mit fiebrig glühendem Blick um. Remus öffnete müde die Augen, die ebenfalls unheilvoll glänzten. Er schien sich ein wenig strecken zu wollen, doch sofort packten Leechs Hände vorsichtshalber zu. Erschrocken zuckte Remus zusammen und verzog verkniffen das Gesicht, ehe er aufsah und Rukschow erblickte. Fast zeitgleich riss er voller Angst die Augen auf, begann zu zittern und seine Zähne klapperten, was dem Russen nur ein äußerst amüsantes Grinsen ins Gesicht zauberte. Sirius dagegen empfand diese Reaktion wie einen Messerstich in die Brust.

„Schön, dass ihr beiden auch beschlossen habt, eurem großen Tag beizuwohnen." sagte der Sicherheitschef überaus zuvorkommend und falsch freundlich. „Natürlich kann ich euch so, wie ihr hier vor mich sitzt, nicht einfach ins Ministerium zu eurer Verhandlung schicken. Was würde denn das für ein Licht auf diese Anstalt hier werfen? Nicht auszudenken…" Rukschow schüttelte mit ernstem Gesicht leicht den Kopf, aber in seinen Augen funkelte es. „Deshalb fällt es mir zu, euch ein wenig auf euren großen Auftritt vorzubereiten, immerhin werdet ihr in der Öffentlichkeit stehen. Da könnt ihr so aber nicht hin. Ihr seid dreckig, ihr stinkt zum Himmel und in den Fetzen kann man euch ja nicht vor die Tür lassen. Also beginnen wir mit einer kleinen Lektion in Punkto Sauberkeit!"

Sirius ahnte Böses.

Und er sollte Recht behalten.


Remus verstand im ersten Moment überhaupt nicht, was hier los war. Er sah nur diesen Russen vor sich, hörte ihn reden und glaubte instinktiv, ihn wieder zu spüren, wieder seinen ekelhaften Atem zu riechen. Angestrengt kniff er die Augen zu und zwang sich dazu, nachzudenken.

Was war passiert?

Wie war er hierher gekommen?

Das letzte, woran er sich erinnern konnte, waren die ersten Zeichen der Verwandlung und…

DER VOLLMOND!

Schnell riss er die Augen wieder auf und warf hektische Blicke zu beiden Seiten. Severus und Sirius lebten, es ging ihnen gut, er hatte niemanden getötet. Aber er sah auch die Risse in Sirius' Shirt und die tiefen, unversorgten Wunden darunter.

Das war ich! Ich hab ihm das angetan!

Erneut zwang er sich zur Ruhe und kniff die Augen wieder zu, um besser denken zu können. Nach der Vollmondnacht trennten sie nur noch ein Tag und eine Nacht von ihrer Verhandlung, das bedeutete aber, dass seine Verwandlung noch nicht lange zurücklag. Wieso fühlte er sich dann so verdammt klar im Kopf? Und wieso spürte er nichts von dieser alles verzehrenden Erschöpfung, die ihn sonst nur ganz allmählich aus ihren Klauen entließ?

Seine Schmerzen waren jedenfalls noch da. Im Hals, in der Brust, in seinem Allerwertesten, seiner Hand, seiner Lippe, seinem Unterkiefer, seinem linken Knie. Und es waren Neue hinzugekommen. Überall verteilt, mal ziehend, mal brennend, mal schlimmer, mal weniger schlimm.

Doch er hatte keine Zeit, sich weiter damit zu befassen, als er sich plötzlich auch der letzten Kleidungsstücke, die er noch am Körper getragen hatte, beraubt sah. Den Zauber kannte er ja bereits, doch ihn schon wieder spüren zu müssen, jagte ihm eiskalte Schauer über den Körper und weckte grässliche Erinnerungen, die ihn heftig zittern ließen.

Was war passiert?

Was sollte das?

Ein ängstlicher Blick aus den Augenwinkeln sagte ihm, dass es Sirius und Severus nicht anders erging, was ihn irgendwie auf absurde Weise beruhigte.

„Was soll das?" verlangte Sirius mit krächzender Stimme.

„Wirst du gleich sehen!" verkündete Rukschow verheißungsvoll und nickte seinen Wärtern zu.

Erst jetzt wurde sich Remus der Hände bewusst, welche die ganze Zeit auf seinen Schultern gelegen hatten, denn nun gingen diese auf Wanderschaft und hielten erst an seinen Oberarmen wieder inne. Kraftvoll zerrten sie ihn auf die Beine, die sein Gewicht sehr viel besser trugen, als es nach Vollmond hätte sein dürfen, dann schubste ihn der Kerl hinter sich in die gegenüberliegende Ecke des Raumes. Stolpernd verlor er das Gleichgewicht und fiel unsanft auf den eiskalten Steinboden. Sein geprelltes Knie schlug hart auf und blutete, was Remus neben dem gleißenden Schmerz jedoch gar nicht wahrnahm.

Keine Sekunde später gesellten sich die anderen beiden zu ihm, nachdem auch sie grob gestoßen worden waren. Eine Hand legte sich auf seinen nackten Rücken.

„Alles okay, Moony?" wollte Sirius neben ihm besorgt wissen, doch anstatt zu antworten zuckte er nur erschrocken unter der Berührung weg. Sirius zog schnell seine Hand zurück.

Severus stöhnte neben ihnen vor Schmerz auf. Sein ganzer Körper war schweißgebadet, zähes Sekret sickerte langsam über seinen Rücken und er zitterte. Dennoch fixierte er Sirius seltsam fest aus seinen verschleierten Augen, er leckte sich nachdenklich über die Lippen und nickte dabei, als wolle er sich selbst nochmals etwas bestätigen.

„Er hat mir…", ein kurzer Seitenblick auf Lupin ließ ihn sich korrigieren und er flüsterte den Satz weiter, „… uns… Stärkungstrank gegeben, oder?" Seine Frage klang eher wie eine Feststellung.

Sirius nickte.

Remus horchte auf, das erklärte so einiges, zumindest wieso er sich so komisch fit fühlte, obwohl ihm gleichzeitig alles wehtat.

Snape biss sich kurz auf die Lippe. „Wieviel?"

Sirius wirkte einen Moment überfordert, ehe er leise antwortete: „Ich weiß nicht genau, er hatte mindestens einen Viertelliter, wenn nicht mehr. Das hat er auf euch verteilt."

Snape schloss schwer atmend die Augen. „Verflucht!" In diesem einen Wort lagen sowohl Wut als auch Furcht.

„Was geht hier eigentlich vor?" wollte Remus wissen. Er verstand nicht. Verstand die jetzige Situation nicht, verstand Severus' Reaktion nicht und er verstand nicht, wieso er schon wieder nackt vor diesem Mistkerl am Boden kauerte.

„Genug geplaudert. Zeit zum Duschen!"

Noch im selben Augenblick schoss ein harter Strahl eiskalten Wassers aus Rukschows Zauberstab, dem sich bald noch zwei weitere hinzugesellten.

Remus schrie erschrocken auf, als die eisige Kälte ihn mit voller Wucht traf und ihm die Arme unter dem Körper wegzog, dass er der Länge nach auf den Boden klatschte.

Sirius schaffte es gerade noch seinen Arm rechtzeitig zu heben, um zu verhindern, dass er den ganzen Schwall ins Gesicht bekam. Die Kälte traf ihn wie ein Schlag, nahm ihm die Luft zu atmen und drückte ihn zu Boden.

Das Wasser traf Snapes Rücken mit voller Breitseite und sein Schrei hallte allen Beteiligten noch lang in den Ohren. Er bäumte sich gegen den Schmerz auf, hörte das Blut durch seine Ohren rauschen und begann keuchend zu husten, als er einen ganzen Schwall Wasser schluckte. Mit unglaublicher Kraft drückte ihn das Wasser zurück und ließ ihn über den glitschigen Boden Rücken voraus gegen die Wand rutschen. Nur mühsam gelang es ihm, sein Gesicht vor dem Wasser zu schützen. Schmerzhaft schlug das kalte Nass in seinen Bauch, presste ihm die Luft aus den Lungen und ließ ihn erneut aufschreien, als es gegen seine ungeschützten Genitalien schlug.

Das Wasser kam von allen Seiten, drängte sich in jede Körperöffnung und die Kälte bohrte sich dabei wie Millionen kleiner Nadeln in Remus' Körper. Sein Kopf schmerzte von dem Donnern des Wassers auf seinem Hinterkopf, das sein Gesicht hart in den Boden presste. Langsam sammelte sich das Nass und lief ihm in die Nase. Er würde ersticken, wenn es ihm nicht bald gelang, seinen Kopf zu heben.

Sirius versuchte sich so klein wie möglich zu machen. Der erste Schwall hatte genau seine Brust getroffen. Es hatte sich angefühlt, als würde Moony ihn ein zweites Mal zerreißen. Wie ein Ertrinkender schnappte er immer wieder nach Luft und versuchte irgendwie sein Gesicht und seine Brust zu schützen.

Dann war es vorbei, genauso plötzlich, wie es begonnen hatte.

„Das reicht, wir wollen doch nicht, dass sie noch anfangen, das Ganze zu genießen." Rukschows falsches Lachen hallte von den Wänden.

Er schwang seinen Zauberstab und das Wasser verschwand komplett und nach drei weiteren Zaubern waren die drei Gefangenen am Boden auch wieder völlig trocken.

„Los, bringt sie zurück! Leech, bist du fertig?"

„Ja, Boss, das Zeug müsste so ganz in Ordnung sein."

Vanderdray packte sich Snape, Troy Sirius und Rukschow persönlich zerrte Remus auf die Beine. Mit steifen Gliedern und am ganzen Körper zitternd stolperten die drei hinter ihren Peinigern her, bis sie wieder auf ihren Stühlen saßen.

Rukschow betrachtete diesen Abschaum, den er da vor sich sitzen hatte und war in diesem Moment ziemlich zufrieden mit sich. Alle drei waren sie blass und abgemagert, ihre Gesichter waren eingefallen, was selbst die üppigen Bärte von Snape und Black nicht verdecken konnten. Und überall prangten Verletzungen und Blessuren. Er hatte seine Arbeit gut gemacht, was ihm ein zufriedenes Grinsen aufs Gesicht zauberte.

„Na, war doch gar nicht so schlimm, oder?" Er konnte sich ein herzhaftes Lachen einfach nicht mehr verkneifen.


Im Keller des Ministeriums…

Snape betrachtete die große Tür vor sich mit überaus gemischten Gefühlen. Nicht zum ersten Mal stand er vor dieser Tür und nicht zum ersten Mal würde er in diese Arena geführt werden, wo sich die bissigen Tiger in diesem Fall jedoch nicht in der Arena, sondern in den Zuschauerrängen tummeln würden. Das letzte Mal hatte Albus ihn hier rausgeholt, hatte sich für ihn verbürgt und ihn vor Askaban bewahrt. Diesmal glaubte er nicht mehr dran. Zu aussichtslos standen ihre Chancen, zu erdrückend die Beweislast, die gegen ihn sprach. Wieso hatte ihn Voldemort auch genau während dieses Verhörs rufen müssen?

Was bringt das denn jetzt noch Severus? Gar nichts! Es ist passiert und du kannst es nicht ändern. Und selbst wenn du es könntest, würde sich dann etwas ändern? Vermutlich nicht!

Diese Erkenntnis war ziemlich ernüchternd.

Er schloss für eine Weile die Augen, versuchte sich zu sammeln, versuchte das Gewicht der Eisenfesseln um seine tauben Handgelenke nicht zu beachten. Ihm war immer noch unglaublich heiß und seine Konzentration ließ zu wünschen übrig – auch wenn der Stärkungstrank daran doch einiges gebessert hatte. Sein Körper war gestärkt, gehorchte seinen Befehlen und dennoch fühlte er sich erschöpft und schlapp. Der ständige, unablässige Schmerz, der ihn von seinem Rücken aus stetig vergiftete, war maßgeblich daran beteiligt, ebenso wie das hohe Fieber.

Außerdem hatte er dieses unwohle Gefühl im Magen. Er wusste, woher es kam und er wusste auch, was es vermutlich noch nach sich ziehen würde.

Nicht vermutlich, Severus. Sicherlich!

Er atmete tief durch, beachtete die Hand nicht, die um seinen Arm lag, um ihn gleich in den Gerichtssaal zu führen. Rukschow hatte wirklich ganze Arbeit geleistet. Nach dieser Tortur, die er Dusche genannt hatte, hatten sie ihre Kleidung wieder zurückbekommen, die gesäubert und wieder völlig ganz war. Kein Blut war mehr darauf zu sehen, nur ein bisschen gewöhnlicher Dreck in Maßen, der zeigen sollte, dass sie zwei Wochen in dieser Kleidung in einem Gefängnis verbracht hatten.

Ihre Haare und Bärte waren einigermaßen in Ordnung gebracht worden, damit sie nicht völlig in alle Himmelsrichtungen standen. Doch geschnitten oder rasiert wurde nichts, das wäre nur übertriebener Luxus für Gefangene gewesen. Und Rukschow persönlich hatte ihre Gesichter mit dem Zauberstab bearbeitet. Aufgeplatzte Lippen, Blutergüsse, Schwellungen, das war alles geheilt worden, nur die geschwollene, gebrochene Nase von Black hatte er lediglich mit einem Illusionszauber belegt, um sie normal aussehen zu lassen. Auf dieselbe Weise waren die tiefen Wunden in seinen Handgelenken überdeckt worden. Lupins verletzte Hand dagegen war zumindest mit einem Verband ordentlich und gründlich verbunden worden. Blacks ‚Kratzer' auf der Brust waren mit einem Blutungsstillungs-Zauber behandelt worden, damit es keine Zwischenfälle bei der Verhandlung gab.

Sie sahen alle drei aus wie Männer, die zwei entbehrliche, schreckliche Wochen unter Dementoren verbracht hatten, was schwer an ihnen zehrte, doch mehr war da nicht zu erkennen.

Er hasste dieses Monster dafür.

Doch was brachte sein Hass schon? Was brachte seine Wut?

Albus hatte es offensichtlich nicht geschafft und er würde so und so bald sterben.

Ein Blick zur Seite sagte ihm, dass es den beiden anderen auch nicht gut ging. Wie auch?

Lupin hustete sich gerade fast die Seele aus dem Leib und krümmte sich dabei vor Schmerz. Er sah schlecht aus, Stärkungstrank hin oder her. Da kam ein junger Wärter angelaufen und flößte Lupin noch bevor er wieder richtig zu Atem gekommen war, eine kleine Phiole mit leuchtend pinkem Inhalt ein. Die Farbe kannte er, ebenso wie den stechenden Geruch nach Lakritze. Es war ein Hustenblocker, sie wollten offenbar wirklich jedes Risiko ausschalten, das sie verraten könnte.

Verständlich.

Black betrachtete seinen Freund voller Sorge und protestierte lautstark, als diesem der Hustenblocker eingetrichtert wurde. Er wirkte erschöpft und war blass. Und er hatte so einen Blick in den Augen… Severus vermutete, dass auch ihm gerade bewusst wurde, wie unsinnig es war, jetzt noch zu hoffen.

Wuchtige, energische Schritte eilten von hinten zu ihnen.

„Macht sie fertig, es geht los!" rief Rukschow voller Genugtuung.

Da schwangen die großen Türen auf und gaben den Blick auf den großen, runden Raum frei, der wie ein Amphitheater gebaut war und auf dessen ‚Bühne' sie gerade geführt wurden. An der gegenüberliegenden Seite stand Fudge auf einem erhöhten Podium, vor ihm am Boden stand ein Tisch, an dem eine Protokollantin und ein herausgeputzter, junger Mann saßen. In der Mitte waren für sie drei große Stühle gerichtet worden. Stühle, die er ebenfalls schon hatte kennen lernen dürfen. Solche, wo einem die Arme an die Lehnen gefesselt wurden, um auf Nummer sicher zu gehen.

Doch das Schlimmste waren die Menschenmassen, die überall auf den Bänken saßen, um ihren Prozess zu verfolgen. Links neben Fudge saß eine Frau mittleren Alters, die heftig schluchzte. Der Mann gleich neben ihr, offenbar der Ehemann, nahm sie tröstend in die Arme, warf ihnen aber einen todbringenden Blick zu. Die anderen Menschen waren bunt gemischt aus allen Alters- und Bevölkerungsgruppen. Eine dichte Masse an finsteren Augen starrte sie an und eine richtige Welle aus Hass und Abscheu schlug ihnen entgegen.

Auf der linken Seite gab es noch eine Tür zur ‚Arena', er wusste, dass sie der Eingang für diejenigen war, die über die Treppe hier im Minsterium herunter kamen.

Unter Buh-Rufen und wüsten Beschimpfungen wurden sie zu den Stühlen geführt und daran festgeschnallt. Lupin in der Mitte. Dann zogen sich die Wärter und auch Rukschow an den Rand zurück.

Fudge schlug ein paar Mal mit einem Holzhammer auf sein Podest, bis endlich Ruhe herrschte, dann begann er zu sprechen. Seine Stimme brauchte er hier drin nicht lauter zaubern, die Akustik des Raumes machte jedes noch so leise Geräusch aus dem unteren Teil bis ganz oben hin hörbar.

„Willkommen zur Verhandlung in den Fällen Black, Lupin und Snape. Die Verbrechen, die diesen Männern angelastet werden, sind allesamt schwerwiegend und von niederer, böser Natur. Sie werden nun alle im Folgenden aufgelistet!"

Der Mann neben der Protokollantin erhob sich und hielt dabei eine Pergamentrolle in den Händen. Mit ruhiger, tiefer Stimme begann er vorzulesen.

„Sirius Black, sie wurden bereits vor beinahe 15 Jahren zu lebenslanger Haft in Askaban verurteilt aufgrund ihrer Anhängerschaft von Sie-wissen-schon-wem, dem Verrat am Ehepaar Potter, das daraufhin den Tod fand, dem Mord an Peter Pettigrew sowie 13 Muggeln. Neu hinzu kommen ihr Ausbruch aus Askaban vor 3 Jahren, der Einbruch in Hogwarts, Zerstörung fremden Eigentums und Entführung eines Schülers. Durch dieses Handeln haben sie bewiesen, dass sie selbst heute noch eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellen.

Remus John Lupin, ihnen wird der grausame Mord an der 14-jährigen Clarissa Aibly vorgeworfen, den sie in Gestalt des Werwolfs verübt haben. Dass es so weit kommen konnte, bestätigt, dass sie unfähig sind, ihre eigene Gefährlichkeit einzuschätzen. Damit sind sie eine Gefahr für die Öffentlichkeit.

Severus Snape, ihnen wird zum wiederholten Male vorgeworfen, ein Anhänger von Sie-wissen-schon-wem zu sein. Außerdem wirft man ihnen die Mittäterschaft an dem Mord des Muggelbeauftragten Leopold Scruvella vor."

Der Mann setzte sich wieder und Fudge begann damit, Zeugen aufzurufen. Darunter waren ein Thomas Wemdon, der ihn nach dem Überfall auf die Scruvellas eindeutig identifiziert haben wollte, die Eltern des toten Mädchens und einige Leute, die die Morde untersucht hatten und nun ihre Gutachten präsentierten.

War ihnen anfangs nur eine Welle aus Hass entgegengeschlagen, so sagte ihm jetzt schon ein einziger Blick in dieses mordhungrige Publikum, dass jeder einzelne dort oben spätestens nach den Aussagen und den Bildern des zerfleischten Mädchens jeden von ihnen dreien am liebsten eigenhändig und grausam getötet hätte. Das Einzige, was sie noch aufhielt, war die Balustrade zwischen Zuschauerraum und dem Zentrum des Raumes, wo sie sich befanden.


Remus konnte sich kaum auf das konzentrieren, was um ihn herum gesprochen wurde. Seine Rippen schmerzten noch immer höllisch von dem schrecklichen Hustenkrampf zuvor und seither bekam er auch wesentlich schlechter Luft. Sein Hals brannte und sein Kopf fühlte sich an, als hätte er einen ganz üblen Sonnenstich. Und seit kurzem war ihm auch noch ziemlich schlecht. In seinem Magen rumorte es und er hatte fast das Gefühl, das dort drin etwas Lebendiges herumkroch, um ihn zu piesacken.

Trotz Stärkungstrank fühlte er sich völlig ausgelaugt und ließ seinen Kopf nach hinten an die Stuhllehne sinken. Das lange Sitzen auf dieser harten Fläche verursachte ihm Schmerzen und erinnerte ihn nur zu lebhaft an Dinge, die er vergessen wollte. Ohne, dass er es verhindern konnte, entstanden in seinem Geist lebhafte, fast reale Bilder. Es war ihm, als fühle er wieder den stinkenden Atem, als höre er diese so verhasste Stimme…

Mit einem Schlag schüttelte er einen Teil seiner Erschöpfung ab und lauschte. Da sprach tatsächlich der Russe und als er die Augen öffnete, konnte er ihn auch sehen.

„… habe zahlreiche Befragungen durchgeführt und versucht, den drei Angeklagten ihre Situation klar zu machen und ihnen zu erklären, dass ein freiwilliges Geständnis ihre Strafe unter Umständen lindern könnte. Dennoch zeigten sich die Angeklagten Zeit ihres Aufenthalts sehr unkooperativ, was sogar in zwei Mordversuchen von Seiten Sirius Blacks an mir gipfelte. Nichtsdestotrotz ist es mir gelungen einige interessante Beobachtungen zu machen und sogar ein Geständnis zu bekommen."

Als er das hörte, drehte sich ihm sein Magen fast endgültig um. Wie konnte man nur derart die Fakten verdrehen?

„Das ist nicht wahr!" begehrte Sirius vor Wut bebend auf. „Remus hat nichts gestanden, weil er gar nichts zum Gestehen hat. Er ist unschuldig! Wir sind alle unschuldig!"

Mit funkelnden Augen sprang Fudge auf. „Ich dulde keine solchen Zwischenrufe! Zügeln sie ihr Temperament, Black. Sie bekommen später noch die Möglichkeit, etwas zu den Vorwürfen zu sagen."

Dem Zaubereiminister war nur zu deutlich anzuhören, dass nichts, was Sirius dabei allerdings von sich geben würde, Gewicht haben würde. Sirius wusste das auch.

„Als wenn sie mir dann zuhören würden, sie schleimiger Bastard. Aber diesem russischen Schläger hören sie zu, ihm glauben sie! Haben sie überhaupt eine Ahnung, wie seine Verhörmethoden aussehen? Dieser Mistkerl hat Remus fast zu Brei geschlagen, er hätte Snape fast vergiftet, er lässt Todess…"

„ES REICHT JETZT!" schrie Fudge aus vollem Leib und versiegelte Black mit dem Zauberstab die Lippen. „SIE SPRECHEN ERST WIEDER, WENN SIE GEFRAGT WERDEN!"

Remus konnte fast fühlen, wie Sirius neben ihm vor Wut zitterte. Hatte er wirklich erwartet, damit etwas zu erreichen?

Etwas verwirrt strich sich Fudge die Haare zurück. „Wo waren wir stehen geblieben vor dieser… Entgleisung… ah ja, sie sagten, sie haben Beobachtungen gemacht und ein Geständnis erhalten."

Und somit erklärte Rukschow seine Variante davon, wie Remus ihm den Mord an Miss Aibly gestanden hatte, wie Sirius versucht hatte, ihn völlig grundlos zu erwürgen, wie er im letzten Verhör noch mal versuchen wollte, doch noch etwas zu erfahren, Severus jedoch hartnäckig geschwiegen hatte. Er berichtete davon, wie Severus gerufen worden war, was seine Verbindung zu Sie-wissen-schon-wem deutlich machte, und wie Sirius ihm offenbart hatte, wie er damals entkommen konnte und diesen Moment auch gleich für einen neuerlichen Mordversuch nutzte.

Diese ganze Ungerechtigkeit machte ihn fast wahnsinnig. Er wollte protestieren oder einfach nur schreien, sich seinen Frust einfach von der Seele schreien, obwohl er ganz arg bezweifelte, dass er damit Erfolg gehabt hätte. Doch allein der Versuch schon ließ ihn scheitern. Seine Zunge klebte zäh an seinem Gaumen, so trocken war sein Mund, und ein neuer Schwall von Übelkeit forderte seine ganze Aufmerksamkeit.

Wie konnte dieser Vergewaltiger sich hier hinstellen und eine Geschichte auftischen, die die Wahrheit auslegte, wie es ihm gerade in den Kram passte? Und wie konnten all diese Menschen ihm nur Glauben schenken?

Wieso glaubten alle einem Menschen, dem ein anderes Leben nichts wert war?

Wieso machte sich niemand die Mühe, diese Anklagen zu hinterfragen?


Sein Herz raste in seiner Brust und die Knöchel seiner Fäuste waren schneeweiß, so fest presste er seine Hände zusammen. Dass seine teils abgebrochenen Fingernägel in seine Handflächen schnitten, die bereits leicht bluteten, bemerkte er nicht. In seinem ganzen Leben hatte sich Sirius noch nie so wütend und gleichzeitig so hilflos gefühlt.

Er hatte gewusst, dass es so kommen würde, und trotzdem brachte ihn diese Ungerechtigkeit fast um den Verstand. Damals bei seiner ersten Verurteilung hatte er völlig unter Schock gestanden, er hatte noch gar nicht glauben können, was alles passiert war. Erst viel zu spät hatte er begriffen. Aber jetzt war er klar im Kopf und sich allem bewusst. Er war vielleicht ausgelaugt und entkräftet und seine Brust und sein Kopf schmerzten höllisch, aber er verstand nur zu gut, was hier um ihn herum geschah.

Hier wurden alle gegen sie aufgehetzt, niemand war hier, um sie zu verteidigen, weil niemand die Möglichkeit auch nur in Betracht ziehen wollte, dass sie tatsächlich unschuldig sein könnten. Hier glaubte ihnen niemand, schon gar nicht nach Rukschows theaterreifer Vorstellung.

Langsam begann die Wut der Verzweiflung Platz zu machen und als Fudge und Rukschow begannen, ein wenig zu diskutieren über das, was der Russe angeblich sonst noch beobachtet haben wollte und dass Lupins verletzte Hand von der Vollmondnacht herrührte, wich die Verzweiflung immer mehr der Resignation. Für sie gab es hier kein Entrinnen mehr, sie waren hoffnungslose Opfer dieses verlogenen Systems geworden. Auf Hilfe konnten sie nicht mehr hoffen.

Das Einzige, was Sirius noch mehr als alles andere hoffte, war, dass es Albus wenigstens gelang, Harry zu befreien. Er musste es einfach schaffen.

Fudges Stimme riss ihn aus seinen trüben Gedanken.

Jetzt ist die Zeit gekommen," er starrte Sirius bei diesen Worten intensiv an, „da sie ihre Erklärungen zu diesen Anschuldigungen abgeben können. Mr. Snape? Haben sie etwas zu den Vorwürfen zu sagen?"

Sirius sah zur Seite. Snape saß völlig reglos da, er schwitzte und atmete ziemlich abgehackt. Dennoch warf er Fudge den finstersten und kältesten Snape-Blick zu, den er noch zustande brachte.

„Nun gut, wollen sie etwas loswerden, Mr. Lupin?"

Ein Blick zeigte Sirius, dass Remus garantiert nichts sagen würde. Sein Kopf lehnte hinten am Stuhl und seine Augen waren geschlossen, flackerten aber unruhig und langsam auf, als er seinen Namen hörte. Er atmete viel zu flach und rasselnd und seine Augen starrten nur ziel- und glanzlos drein.

Merkte denn niemand, dass diese Männer kurz davor waren, bewusstlos zu werden?

Da mischte sich die fiese, kleine Stimme in seinem Kopf bissig ein. Tut das denn was zur Sache? Snape wird an dieser Infektion sterben und Remus wird wie du den Kuss der Dementoren erfahren. Wieso sollten sie nicht bewusstlos werden dürfen, dann mussten sie wenigstens nichts mehr hiervon mitkriegen.

Widerwillig musste er sich selbst Recht geben. Ihre Zukunft war schon qualvoll genug, ihr ohne Bewusstsein entgegen zu sehen konnte nur angenehmer sein.

Er spürte, wie sich der Zauber von seinen Lippen löste und Fudge genervt fragte:

„Haben sie noch was zu sagen, Mr. Black?"

Mit finsterem Blick fixierte er den Zaubereiminister. Es war egal, was er sagte, niemand würde ihm glauben, er würde diese Farce hier nur noch länger hinziehen. Zum ersten Mal begrüßte er den rauen Klang seiner Stimme, als er Fudge das Einzige sagte, was es noch zu sagen gab:

„Sie machen einen gewaltigen Fehler, Fudge!"

„Jaja, natürlich." Fudge winkte ab. „Ich werde mich nun kurz mit meinen Beratern zurückziehen, um die Urteile zu fällen."

Mit zwei Männern und einer Frau, die Sirius alle unbekannt waren, verschwand er durch eine unscheinbare, dritte Eingangstür. Es dauerte wirklich nicht lange, höchstens zehn Minuten, wenn sein Zeitgefühl nicht schon völlig gestört war.

Zurück auf seinem Podest legte er sich ein Stück Pergament bereit.

„Hiermit verlese ich das Urteil. Sirius Black, hiermit verurteile ich sie aufgrund ihrer gefährlichen und gewalttätigen Natur, den Kuss der Dementoren zu empfangen."

Applaus und Jubelschreie wurden laut und Fudge musste sich erst wieder Gehör verschaffen. „Remus John Lupin, hiermit verurteile ich sie ebenfalls zum Kuss der Dementoren. Sie haben keinerlei Kontrolle über den Werwolf in sich und dieses entsetzliche Verbrechen könnte sich jederzeit wiederholen, was weder in unserem, noch in ihrem Interesse liegen darf."

Wieder Jubelrufe und zwischendrin das Aufschluchzen von Clarissa Aiblys Mutter.

„Und Severus Snape. Ich verurteile sie hiermit aufgrund ihrer Tätigkeiten als Todesser und der Mittäterschaft am Mord von Leopold Scruvella zu einer lebenslangen Haftstrafe in Askaban."

Und ein drittes Mal erfreute Aufschreie und Begeisterungsrufe.

Sirius konnte gar nicht anders, als sich schäbig zu fühlen in diesem Moment, obwohl er unschuldig war. Es war einfach unerträglich zu sehen, wie sich alle über ihr Unglück freuten.

„Führt die Gefangenen ab. Mr. Snape soll auf direktem Weg in sein neues Zuhause gebracht werden. Der Vollzug von Mr. Blacks und Mr. Lupins Strafe wird noch heute Nachmittag, 16 Uhr, in Askaban unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden."

Rukschow kam gemessenen Schrittes auf sie zu, das wohl triumphierendste Grinsen im Gesicht, das Sirius je gesehen hatte. Und gleichzeitig mehr, als er jetzt in diesem Moment ertragen konnte.


Vielleicht war das doch nicht die beste Idee, das Kapitel online zu stellen. Jetzt müsst ihr bis Sonntag mit diesem 'Ende' leben...

Ich denk, ich werd's überleben *g*

Lasst mich wissen, was ihr davon haltet. Mit juristischen Dingen hab ich's überhaupt nicht, deshalb weiß ich nicht, wie gut ich dieses Kapitel getroffen hab.

Bye,

Bella