Der Zauberer und die Farben
Erstaunt wandte ich mich um.
Ein Junge in etwa meinem Alter stand breitbeinig und mit in die Hüften gestemmten Armen genau dort, wo die Seitengasse und der Gehweg der Straße sich kreuzten, und blickte mich grimmig aus erstaunlich hellen Augen an. Seine schwarzen Haare fielen ihm verwegen in die Stirn und sein langer schwarzer Mantel verlieh ihm ein zusätzlich wildes Aussehen.
Er musterte mich einen Moment lang stirnrunzelnd, dann wandte er sich zur Seite, wo der kleine Junge von eben schüchtern hinter seinem Rücken hervorlugte. „Bist du dir sicher, dass das der Typ ist, Shiro? Er sieht mir nicht aus wie ein Zauberer."
Der kleine Junge nickte entschlossen, während sich seine Hände fest an den schwarzen Mantel klammerten. Daraufhin seufzte der Ältere tief auf und richtete seinen skeptischen Blick wieder auf mich.
„Na gut, wie auch immer. Du siehst auf jeden Fall so aus, als hättest du eine harte Zeit hinter dir. Komm mit." Mit diesen Worten nahm er die Hand des kleinen Jungen und verschwand mit ihm hinter der nächsten Ecke.
Ich starrte ihnen verwundert nach.
Ein Zauberer … Ich musste unwillkürlich schmunzeln. Ja, so musste es ihm sicherlich vorkommen. Gerade wollte ich mich wieder umdrehen und das Portal erschaffen, als der Schwarzhaarige sich zum zweiten Mal zeigte.
„Hey du!", rief er wütend, wobei er auf mich deutete. „Ich sag's dir nicht nochmal! Hopp, hopp!"
Ich hob überrascht die Augenbrauen, zuckte dann die Schultern und trat zu dem Jungen, der schon ungeduldig auf mich wartete.
Während ich eine Zeit lang einige Schritte hinter den beiden hertrottete, warf der Ältere immer wieder einen Blick zurück, als ob er sich vergewissern wollte, dass ich ihnen auch folgte. Ich war neugierig, wo sie mich hinbrachten, und mehr noch, was sie von mir wollten. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, einfach zu verschwinden, statt die Enttäuschung in ihren Augen sehen zu müssen, wenn sie erfuhren, dass ich ihnen kein wunderschönes Zuhause zaubern konnte – nicht einmal etwas zu Essen. Doch ich blieb, bis ich mich vergewissert hatte, dass es ihnen wenigstens einigermaßen gut ging.
Es dauerte nicht lange, da bogen die beiden in eine Seitengasse ein und gleich darauf in noch eine. Als wir das Ende der augenscheinlichen Sackgasse erreichten, das in ziemlicher Dunkelheit lag, stürmte uns ein weiterer Junge mit violetten Haaren entgegen, den ich auf etwa acht Jahre schätzte.
„Ist er das?", fragte er ohne Umschweife, während er mich skeptisch von oben bis unten musterte.
„Das ist er", antwortete der Schwarzhaarige, ohne sein Tempo zu drosseln.
„Er sieht mir aber nicht nach einem Zauberer aus …"
„Wenn du Shiros Worte anzweifeln willst, kriegst du's mit mir zu tun!", herrschte er ihn wütend an, woraufhin dieser nichts mehr entgegnete, sondern nur noch schmollend mich ansah, als ob alles meine Schuld wäre.
Schließlich erreichen wir das Ende der Gasse, das diese Kinder sich anscheinend nicht erst seit gestern als Rückzugsort auserkoren hatten. Zu allen Seiten stapelten sich Kartons, die teilweise leer, teilweise mit allerlei Krimskrams vollgestopft waren. Außerdem war alles mit Decken ausgelegt, was dem Ganzen fast schon den Anschein von Behaglichkeit vermittelte, wären die Hauswände nicht so kahl und schmutzig gewesen.
„Hey, kommt mal alle her!", rief der Schwarzhaarige. „Ich hab einen Zauberer aufgetrieben!"
Zu meiner Überraschung tauchten plötzlich noch zwei Kinder auf, die sich auf die Decken setzten und mit großen Augen zu mir aufsahen. Ich wollte gerade etwas sagen, als mir der Schwarzhaarige zuvorkam. Mit viel Schwung wandte er sich zu mir um und stemmte die Hände in die Hüften.
„Bevor wir dich aufnehmen, musst du uns aber zuerst beweisen, dass du wirklich ein Zauberer bist!", forderte er, während er mich mit zusammengekniffenen Augen taxierte.
„Aufnehmen? Ihr wollt mich aufnehmen?", kam ich zum ersten Mal zu Wort und musste bei dem bloßen Gedanken daran schon laut lachen, was meinem Gegenüber gar nicht gefiel.
„Hör auf zu lachen und zaubere endlich!"
Ich räusperte mich und kratzte mich verlegen am Kopf, während ich meinen Blick über die gespannten Kindergesichter schweifen ließ. Natürlich hätte ich einfach bestreiten können, zaubern zu können, aber der kleine Junge hatte mich bereits gesehen. Und obwohl er sichtlich erschrocken davongelaufen war, hatte es ihn scheinbar doch so fasziniert, dass er zurückgekommen war. Ich beschloss, es darauf ankommen zu lassen.
Ich hob meine rechte Hand, aus der sich kurz darauf silberne Stränge wanden. Wie erwartet hörte ich einige Schreckenslaute, doch niemand schien bei diesem Anblick in Panik zu verfallen oder gar flüchten zu wollen. Ganz im Gegenteil: Mit offenem Mund und vor Erstaunen weit aufgerissenen Augen beobachteten die Kinder, wie die Stränge sich immer weiter um sie herum ausbreiteten. Manche bewegten sich spiralförmig um einzelne Kinder, die daraufhin vergnügt quietschten, andere schlängelten sich langsam durch die Luft und vertrieben mit ihrem sanften Leuchten die Dunkelheit.
„Was … ist das …?", fragte der Schwarzhaarige stockend, während er regungslos einem Strang mit den Augen folgte, der sich dicht an seinem Gesicht vorbeibewegte. Als er einen Finger ausstreckte, um ihn zu berühren, zuckte er sofort zurück, als er auf keinen Widerstand stieß.
„Das ist Magie", entgegnete ich lächelnd und schloss dann meine rechte Hand, woraufhin die silbernen Stränge mit einem kurzen Aufleuchten wieder verschwanden.
Der Junge schluckte hörbar, bevor er seine Fassung zurückgewann und sich wieder mit entschlossenem Blick mir zuwandte. „Du bist wirklich ein Zauberer. Wir glauben dir."
„Nennt mich doch nicht immer Zauberer", wandte ich ein. „Mein Name ist –"
„Stopp!" Er hob abwehrend eine Hand, um mich augenblicklich zum Schweigen zu bringen. Seine Miene hatte sich plötzlich verfinstert. „Es ist unhöflich, seinen Namen zu nennen, wenn manche von uns noch nie einen hatten. Du bekommst einen neuen. Mal sehen, welcher noch übrig ist …"
„Übrig?", hakte ich verständnislos nach, als er mir bereits den Rücken zudrehte und mir alle anderen vorstellte, wobei er immer auf die betreffende Person zeigte.
„Das ist Kiiro, unser Beschützer. Das da ist Aka, unser einziges Mädchen, und der da ist Ao. Und der Kleine hier ist mein Bruder Shiro", teilte er mir freudestrahlend mit, während er dem kleinen Jungen, der unbedingt meinen Apfel haben wollte, durch seine weißen Haare wuschelte. „Und ich heiße –"
„Lass mich raten", unterbrach ich ihn lächelnd. „Dein Name ist Kuro."
Er grinste zurück. „Richtig. Du bist gar nicht so dumm, wie man vermuten könnte."
Ich überging die spöttische Bemerkung und betrachtete die vorgestellten Personen näher. Sie hatten sich alle nach Farben benannt und die meisten konnte ich auch problemlos zuordnen. Das Mädchen namens Aka hatte knallrotes Haar und der kräftige Junge namens Kiiro war wohl aufgrund seiner blonden Haare als „Gelb" bezeichnet worden. Vor allem amüsierte mich die Tatsache, dass die beiden Brüder, von denen der ältere schwarze Haare und helle Augen, der jüngere hingegen weiße Haare und dunkle Augen hatte, wie Negative voneinander aussahen. Die Bezeichnungen „Schwarz" und „Weiß" passten mehr denn je zu ihnen.
„Ihr habt euch wirklich passende Namen ausgesucht", lobte ich sie schließlich. „Aber warum heißt er Ao?" Verwundert zeigte ich auf den Jungen mit den violetten Haaren, der uns vorhin entgegengekommen war.
„Hallooooo? Ist das nicht offensichtlich?", antwortete jener und deutete seinerseits auf seine weit aufgerissenen Augen, die von sattem Blau waren.
„Aber warum hast du dich nicht nach deiner Haarfarbe benannt – violett?", hakte ich nach. „Immerhin heißt so noch niemand …"
„Muss ich das wirklich erst erklären?", entgegnete Kuro mit scharfer Stimme. Alle anderen wichen meinem Blick aus. „Die Kristalle sind violett. Es ist die Farbe des Todes."
Mir stockte der Atem. Ich hatte Nanashi vor Augen, wie sie mit geschickten Handgriffen ihr langes violettes Haar zu einem Zopf flocht, während sie mich mit einem vergnügten Lächeln auf den Lippen musterte. Ich hatte mich immer gefragt, was sie sich in diesen Momenten wohl gedacht hatte.
„R-Richtig …", brachte ich schließlich hervor. Ich konnte es ihnen nicht übel nehmen, diese Farbe zu verabscheuen. Ich an ihrer Stelle hätte es wahrscheinlich genauso getan.
„Wie dem auch sei", fuhr Kuro unbekümmert fort. „Bevor wir dir einen Namen geben und dich in unsere Reihen aufnehmen, sollten wir es vielleicht hinter uns bringen. Kommt, Leute!"
„Was meinst du?", gab ich stockend zurück, als ich Kuro dabei beobachtete, wie er sich zwischen die anderen gesellte und sich ebenfalls auf die Knie niederließ. Nun war ich der einzige, der noch stand. Auf Kuros Zeichen hin verbeugten sich plötzlich alle tief vor mir und ein lautes „Danke!" tönte mir mehr oder weniger gleichzeitig entgegen.
Ich brachte vor Verwirrung kein einziges Wort hervor. Sprachlos starrte ich auf die fünf Kinder, die sich schließlich wieder aufrichteten und mich freudestrahlend ansahen.
„Du hast uns von der Krankheit befreit, Zauberer", sagte Ao feierlich, „genauso wie es in Kuros Geschichten immer geheißen hat!"
„Ich konnte mich schon gar nicht mehr bewegen, so viele Kristalle waren überall", fügte Kiiro mit dumpfer Stimme hinzu.
„Es hat so weh getan …", schluchzte das Mädchen, woraufhin der kleine Shiro aufstand, zu ihr lief und sie umarmte.
„Und vor drei Tagen haben sich die Kristalle dann alle aufgelöst!", endete Ao und zog wie zum Beweis sein Hemd am Hals etwas herunter. Anscheinend waren dort damals Kristalle gewuchert, die nun verschwunden waren. „Deswegen danken wir dir alle!"
„Ihr habt also eine Geschichte über einen Zauberer gehört?", hakte ich zögerlich nach, was eifriges Kopfnicken zur Folge hatte. „Und Kuro hat euch diese Geschichte erzählt?"
„Ja", antwortete Ao eifrig. „Jede Bewegung tat schrecklich weh und es wurde immer schlimmer … Und irgendwann sind wir nur noch hier gelegen und Kuro hat uns die Geschichte von dem Zauberer erzählt, der eines Tages alle Kristalle verschwinden lassen wird, sodass wir keine Schmerzen mehr haben werden! Und puff!", rief er laut und breitete seine Arme aus. „Ein paar Tage später verschwinden alle Kristalle!"
Die Kinder begannen bereits wieder fröhlich miteinander zu scherzen, nur Kuro saß immer noch reglos in ihrer Mitte und sah zu mir hoch. Seine erstaunlich hellen Augen hatten denselben entschlossenen und gleichzeitig traurigen Ausdruck, den ich bisher erst einmal gesehen hatte: als Gai zugestimmt hatte, die Rolle des Adam zu übernehmen.
Ich hatte Kuro für einen gewöhnlichen Jungen gehalten, doch er war weit mehr als das. Er war für die anderen stark geblieben und hatte die Hoffnung bis zuletzt aufrechterhalten.
Er war ein Anführer.
„Ich muss euch leider enttäuschen", warf ich irgendwann bedauernd ein. Ich konnte beobachten, wie Kuros Augen groß vor Schrecken wurden, doch ich hatte gar nicht im Sinn, seine tapfere Tat jemals mit Füßen zu treten. „Ich bin nicht der Zauberer, der die Kristalle verschwinden hat lassen." Als alle Augenpaare verwundert auf mich gerichtet waren, fuhr ich lächelnd fort. „Aber ich kenne den Zauberer, der es getan hat. Sein Name ist Sh-" Ich unterbrach mich gerade noch rechtzeitig selbst, überlegte dann kurz und lachte schließlich. „Sein Name ist Chairo", endete ich, als ich mir Shus braune Haare in Erinnerung rief. „Er hat alle Kristalle auf der ganzen Welt verschwinden lassen. Sie kommen nie mehr wieder, ihr müsst euch also keine Sorgen mehr machen."
„Das heißt, du bist gar nicht der echte?!", rief Ao enttäuscht und wandte sich dann Kuro zu. „Müssen wir ihn trotzdem aufnehmen …?"
„Sei nicht so frech", forderte dieser und schlug ihm scherzhaft auf den Hinterkopf. „Auch einen falschen Zauberer kann man sicher zu irgendwas gebrauchen." Mit einem Augenzwinkern streckte er mir die Zunge heraus. Schließlich stand er auf und umrundete mich mit grübelndem Gesichtsausdruck. „Erst einmal müssen wir einen Namen für ihn finden …"
Ich kam mir langsam mehr wie ein Gegenstand denn eine Person vor, so wie die Kinder mich anstarrten und über mich redeten. Doch es erfüllte mich mit Freude, dass sie trotz allem, was sie durchgemacht hatten, immer noch lachen und scherzen konnten.
Weil keiner von ihnen allein ist.
„Wir könnten ihn Kiiro nennen!"
„Hey!"
„Entschuldige Kiiro, aber seine Haare sind meiner Meinung nach ein klein bisschen gelber als deine …"
„Ich gebe meinen Namen nicht her!"
„Er hat ja auch blaue Augen, wie wäre es also mit –"
„Denk nicht mal dran, Aka! Ich behalte meinen Namen auch!"
„Kannst du ihn denn nicht teilen?"
„MAN TEILT NAMEN NICHT!"
Ich räusperte mich laut, woraufhin die Gespräche augenblicklich verstummten und alle Blicke zu mir wanderten. „Wie wäre es mit Midori?", schlug ich ruhig vor. Ich konnte sehen, wie mich alle von oben bis unten musterten, bis schließlich Ao aussprach, wozu sonst keiner den Mut hatte.
„Warum denn grün? Du trägst doch gar nichts Grünes."
Ich zuckte lächelnd die Schultern. „Es ist meine Lieblingsfarbe. Sie erinnert mich an jemanden, den ich sehr mag."
Noch ehe jemand etwas entgegnen konnte, lief Shiro zu seinem großen Bruder und zupfte ihn am Ärmel seines Mantels. Dieser kniete sich daraufhin hin, sodass ihm Shiro etwas ins Ohr flüstern konnte.
„Sehr gute Idee, Shiro!" Er nickte anerkennend. „Schau doch gleich mal nach, ja?"
Auf Kuros Worte hin lief der Kleine in eine der hinteren Ecken der Gasse und verschwand bald hinter einem Stapel Kartons. Alle Blicke folgten ihm. Einige Zeit lang hörte man ihn nur in verschiedenen Kisten wühlen, bis er schließlich wieder zum Vorschein kam. Mit zögerlichen Schritten trat er vor mich und blickte mit großen Augen schüchtern zu mir hoch. Dann hielt er mir mit ausgestreckten Armen ein smaragdgrünes Stück Stoff entgegen. Überrascht nahm ich es und faltete es auseinander.
Es war ein Schal.
Unter den aufmerksamen Blicken aller wickelte ich ihn mir lächelnd um den Hals. Das Material fühlte sich hochwertig an, er war weich und leuchtete in kräftigem Grünton. Ich hatte ihn bereits zweimal umgeschlagen, sodass er schon beinahe meinen Mund völlig bedeckte, doch trotzdem blieben noch zwei relativ lange Enden übrig, von denen eines auf der Vorder- und eines auf der Rückseite lose herabhing.
„Danke für diesen wunderschönen Schal", sagte ich schließlich und entlockte damit Shiro ein breites Lächeln, der gespannt meine Reaktion abgewartet hatte, bevor er sich wieder neben seinen großen Bruder gesellte.
„Na dann herzlich willkommen bei uns, Midori!" Mit einer ausholenden Armbewegung klopfte Kuro mir so fest auf die Schulter, dass ich einen Schritt vorstolperte. „Mach es dir aber nicht allzu gemütlich, hier wird hart gearbeitet!"
„Was machen wir eigentlich mit einem Zauberer?", hakte Ao stirnrunzelnd nach. „Ich meine, ich bin schon der Späher, Kiiro ist unser Beschützer …"
„Anführer kann er auch nicht werden", warf Kuro sofort ein. „Er ist immerhin kleiner als ich, da kann er machen, was er will."
Ich schmunzelte vergnügt, als ich sah, wie er seinen Rücken durchstreckte und den Kopf hob, um größer zu wirken. In Wahrheit waren wir genau gleich groß.
„Dann haben wir noch den Kleinen", fuhr Ao fort, während er eine nickende Kopfbewegung zu Shiro machte, „und das Mädchen."
„Ich habe euch schon tausendmal gesagt, dass ich nicht „das Mädchen" sein will!", fuhr Aka sofort wütend hoch. „Denkt euch gefälligst etwas anderes aus!" Ao ließ sich von ihrem Einwand allerdings nicht beeindrucken und rollte nur mit den Augen.
„Ich werde euch etwas zu essen besorgen", beschloss ich schließlich selbst. „Ihr wartet hier, ich bin bald wieder zurück."
„Hey, warte!", rief Kuro mir hinterher. „Es sind zurzeit echt viele Soldaten unterwegs, du solltest nicht allein gehen!"
„Keine Sorge", antwortete ich über die Schulter zurück, ohne stehen zu bleiben. „Ich komme allein zurecht. Ich bin schließlich ein Zauberer, schon vergessen?"
