Ich lag auf dem Rücken und genoß die warmen Strahlen der Sonne während ich auf dem Rasen lag. Plötzlich legte sich ein Schatten über mein Gesicht. Doch bevor ich protestieren konnte, legten sich 2 unglaublich sanfte Lippen auf meine. Ich ließ die Augen geschloßen und genoß den Kuss. Als der Kuss endete murrte ich.
„Das soll alles gewesen sein?", fragte ich enttäuscht.
Mark hielt mir seine Hand hin und zog mich hoch. Ich konnte echt nicht fassen, dass so jemand wie Mark mit mir zusammen war. Ich will nicht behaupten, dass ich nicht hübsch wäre. Im Gegenteil. Aber Mark spielte doch in einer ganz anderen Liga. Er war 1, 85 m groß, hatte kurze schwarze Haare und warme braune Augen. Obwohl man ihm ansah, dass er sehr sportlich war, wirkte er trotdem ganz natürlich. Wie der nette Junge von nebenan. Irgendwie erinnerte er mich ein kleines bißchen an Van. Nein. Ich verbot mir jeden Gedanken an Van. Schließlich würde ich ihn nie wieder sehen. Ich verbannte Van aus meinen Gedanken und konzentrierte mich voll und ganz auf Mark. Wir beide hatten uns durch unser Sportstudium kennengelernt. Es hatte zwar ein wenig gedauert bis wir ein Paar waren, doch das war eigentlich Nebensache. Bald endete unser Studium und vor ein paar Wochen hatte mir Mark DIE Frage gestellt. Es war ganz romantisch gewesen mit Rosen ohne dabei aber kitschig zu wirken. Mark grinste als er mein enttäuschtes Gesicht sah
„Hmm. Wenn dir das nicht reicht, dann …"
Er küsste mich erneut, nur um sich wenige Sekunden später wieder von mir zu trennen.
„So. Das muß jetzt aber wirklich reichen. Am Ende kriegen wir nach Ärger mit unseren Müttern, weil wir zu spät kommen."
Ich sah ihn vollkommen verwirrt an. Hatte ich was verpasst? Wann trafen wir uns mit unseren Müttern? Und was noch wichtiger war: Warum? Mark schien meine Gedanken zu erraten
„ Wir wollen uns mit ihnen wegen der Hochzeit treffen.", erklärte er mir.
Ich schlug mir mit der flachen Hand gegen die Stirn. Ich stöhnte.
„Ja. Natürlich. Wie konnte ich das nur vergessen?"
Eigentlich wusste ich das sehr genau. Ich hatte eine schwere Klausur hinter mir. Ich hatte mehr Zeit in der Bibliothek verbracht um zu lernen als mit Mark. Ich sah ihn entschuldigend an.
„Kannst du mir noch einmal verzeihen?"
Er sah mich mit einem Blick an, den ich nicht einordnen konnte.
„Och komm schon.", flehte ich, „ Verzeih mir! Biiiiittttttteeeee! Ich mach's auch wieder gut."
Marks Augen blitzten auf. Ich wusste was das hieß. Zum einen hatte er mich unnötig betteln lassen. Ich schlug ihm leicht gegen den Oberarm
„Blödmann"
Er nahm meinen Arm und zog mich mit sich.
„Aber trotzdem liebst du mich." sagte er selbstbewusst.
„Man munckelt noch.", neckte ich ihn.
Mittlerweile waren wir am Auto angekommen und setzten unseren Schlagabtausch noch eine Weile fort. Das wurde erst durch das Treffen mit unseren Müttern beendet.