Scientific ida hat dieses Kapitel (wie auch alle andern) Beta gelesen und dafür möchte ich ganz herzlich danken. Bin sehr froh darüber.

Liebe Grüsse an alle und viel Spass mit dem nächsten Kapi , Sally

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Lauras Herz klopfte laut, als sie unter dem Tarnumhang in einer Ecke der großen Halle stand. Erst vorhin war beinahe jemand in sie hinein gelaufen. Sie musste vorsichtig sein, sonst würde der Spaß enden, bevor er richtig angefangen hatte.

Endlich waren die meisten Schüler auf ihren Plätzen. Und auch die meisten Lehrer. Laura sah, wie ihr Vater den Gryffindortisch nach ihr absuchte. Sie biss sich automatisch auf die Unterlippe. Hermine und Emma würden auch etwas später an den Tisch kommen, damit Lauras Abwesenheit nicht so auffiel.

Das Essen erschien und erfüllte den Raum mit einem herrlichen Duft. Sofort erklang das Geklapper von Besteck und die Kinder redeten und lachten.

Laura näherte sich nun langsam dem Slytherin Tisch und blieb hinter Steve stehen. Dieser gestikulierte wild und erzählte irgendwas. Laura achtete nicht auf seine Worte, sie überlegte, wie sie am besten an sein Glas kommen würde.

Als ein anderer Junge, der vis a vis von Steve saß, nun seine Geschichte zum Besten gab, nutzte sie die Gelegenheit und leerte den Inhalt des kleinen Fläschchens, dessen Deckel sie schon vorher aufgeschraubt hatte, vorsichtig in Steves Kürbissaft. Es war wirklich schwierig, die Flüssigkeit in sein Glas zu leeren, denn es musste ja sowohl die Hand wie auch das Fläschchen immer vom Umhang verdeckt bleiben. Zum ersten Mal, seit sie sich erinnern konnte, war Laura froh, eher klein zu sein. So war der Umhang groß genug, um sie bis über die Füße gut zu verbergen. Einmal berührte sie den großen Jungen sogar kurz, aber der schien das nicht wirklich gemerkt zu haben. Warum die auch alle so nahe nebeneinander sitzen mussten, dachte Laura verärgert.

Sie hatte Glück und sie wurde nicht bemerkt. Sie atmete schon auf, als Steve den Hintern ein bisschen hoch hob, um dem Jungen ihm gegenüber einen spielerischen Knuff zu geben, da dieser ihn hochgenommen hatte.

Als er sich wieder hinsetzte, klemmte es den Tarnumhang zwischen der Bank und Steves Hintern ein. Laura bemerkte es erst, als sie sich davon machen wollte. Sie spürte es zum Glück sofort. Das wäre ziemlich peinlich gewesen, wenn sie wie aus dem Nichts plötzlich hinter Steve erschienen wäre. Aber wie sollte sie den Jungen nun dazu bringen, seinen Hintern wieder hoch zu heben und den Umhang frei zu geben?

Sie stand hinter dem Jungen und es wurde ihr immer wärmer. Sie konnte nicht warten, bis der Junge fertig war mit essen. Zu groß war das Risiko, dass jemand in sie hinein geputscht wäre. Sie hätte ihm am liebsten in den Hintern getreten. Sie wusste, dass er dann sehr schnell aufgestanden wäre und sie musste sich auf die Lippe beissen, um bei dem Gedanken nicht zu lachen.

Sie wartete, bis Steve von seinem manipulierten Kürbissaft trank. Es war wie verhext, der Junge schien nicht besonders durstig zu sein. Laura war schon am verzweifeln, als der Junge endlich sein Glas nahm und es mit einem Zug leer trank. Sie atmete erleichtert auf und griff dann zu dem jüngeren Knaben, der neben Steve saß, und in einem günstigen Moment schmiss sie sein Glas so um, dass der Kürbissaft in Steves Richtung schwappte. Es tropfte über den Tischrand auf Steves Hosen, und er stand schnell auf, um dem gelben Saft zu entkommen.

Darauf hatte Laura gewartet und sie zog den Umhang schnell weg und eilte davon. Sie hörte noch, wie Steve den Jungen anfluchte und der Junge ihm versicherte, dass er nicht mal an das Glas rangekommen sei. Lauras Gesicht glühte.

Ein paar Schritte später verfing sich Lauras Fuß in dem zu langen Umhang und sie stürzte Bauch voran auf den Boden. Zum Glück war das Gerede der Kinder so laut, dass sie keine Aufmerksamkeit damit erregte. Sie verzog das Gesicht, da sie sich das Knie schmerzhaft aufgeschlagen hatte. Sie hoffte nur, dass es den Umhang nicht beschädigt hatte.

Ein Junge, der am Ravenclaw-Tisch in der Nähe saß, sah in die Richtung, wo er den Aufprall wahrgenommen hatte, aber da er nichts sah, wandte er sich wieder den Freunden zu. Laura war sicher, dass ihr rechtes Bein für einen kurzen Moment sichtbar gewesen war. Es schien aber niemand gesehen zu haben. Sie rappelte sich schnell wieder auf und ging aus der Halle.

Einen Augenblick später betrat sie mit Emma und Hermine, die schon aufgeregt und ungeduldig auf sie gewartet hatten, den Speisesaal. Sie musste sich bemühen nicht zu hinken wegen des schmerzenden Knies. Sie redeten angeregt, damit es aussah, als seien sie schon länger am Diskutieren.

Sie setzten sich an den Tisch und Laura saß so, dass sie, ohne sich umdrehen zu müssen zu Steve sah. Eigentlich sahen auch die Freunde alle in diese Richtung und Laura hoffte, dass das nicht auffallen würde. Aber keiner der Kinder wollte den Spaß verpassen. Sie begegnete kurz Snapes Blick. Sie lächelte ihm unschuldig zu.

Steves Blick hatte einen verträumten Glanz angenommen und er schien den Freunden nicht mehr zuzuhören.

Seine Augen wanderten umher und blieben beim Lehrertisch hängen. Laura musste ein Lachen unterdrücken. Sie biss sich schmerzhaft auf die Innenseite der Wange, als sie sah, wie Steves Augen einen verzückten, verlangenden Ausdruck angenommen hatten und der Junge tief ausatmete.

Ron kicherte neben ihr und sie schlug ihm warnend auf den Oberarm. „Sei ruhig, du verrätst uns noch!" zischte sie. Das war das Letzte, was sie brauchten.

Sie musste woanders hinschauen, denn sie wusste, dass sie laut rausprusten würde, wenn sie den verliebt-verträumten Blick von Steve länger sehen müsste.

Hermine biss sich auf die Lippen. Steve schmachtete richtig gehend zum Lehrertisch hinauf. Das Essen auf seinem Teller schien er vergessen zu haben. Hermine bemerkte in dem Moment, dass sie auch noch nichts auf dem Teller hatte und schöpfte sich schnell etwas. Sie stieß Laura unter dem Tisch an, die ihr Essen auch nicht anrührte.

Steve stand nun auf, ohne den Blick auch nur einen Moment vom Objekt seiner Begierde zu nehmen. Die Freunde waren sehr gespannt, was der Junge nun vorhatte. Laura kaute auf ihrem Daumennagel rum.

Steve lief etwas rot an und er schien ein bisschen verlegen, als seine Kollegen ihn erwartungsvoll ansahen. Er schritt nach vorne zum Lehrertisch und zupfte sich eine Rose aus einem Blumengesteck, vor dem Lehrertisch. Er sah die Blume verträumt an und schritt dann entschlossen zu der Lehrerin für Wahrsagen, die kritisch durch ihre dicken Brillengläser zu ihm auf sah.

Steve hielt kurz inne und unter den erstaunten, zum Teil belustigten Augen der Lehrer und der meisten Schüler überreichte er ihr die Rose. Es war ziemlich still geworden in dem großen Saal.

Steve himmelte die Lehrerin richtiggehend an. „Das ist für Sie... Sybille. Ich muss es Ihnen jetzt sagen, sonst zerspringt mir das Herz in der Brust." Er atmete schmachtend aus und verschlang die verdutzte Professor Trelawney fast mit seinem Blick.

„Sie sind der Traum meiner schlaflosen Nächte. Wenn ich sie ansehe, beginnt mein Puls zu rasen. Mein Blut wallt durch meine Adern ."

Viele Schüler lachten nun laut und prusteten. Steve drehte sich ärgerlich um und blitzte wütend in die lachende Menge.

Professor Trelawney war knallrot angelaufen und fühlte sich unglaublich geschmeichelt. Noch nie hatte das jemand zu ihr gesagt. Sie stand zwar nicht auf so junge Knaben, aber dass ausgerechnet sie das Ziel der Begierde war, freute sie. Gleichzeitig war es ihr natürlich auch etwas peinlich.

„Ich liebe Sie mit jeder Faser meines Körpers. Meine Gedanken kreisen sich nur um Sie."

Steve hatte die Hand der Frau ergriffen, an deren Handgelenk unzählige Ringe rasselten und sah mit glitzernden Augen zu ihr hinunter. Professor Trelawny blinzelte verlegen. Er gab ihr einen schmatzenden Handkuss und wieder krümmten sich die Kinder vor Lachen. Laura hielt sich die Nase zu, um einen richtigen Lachanfall zu unterdrücken.

Professor Dumbledore war aufgestanden und ging nun zu dem Jungen hin. Er sprach leise auf ihn ein und versuchte ihn aus dem Speisesaal zu bugsieren.

Steve schien sich aber nicht von seiner Auserwählten trennen zu wollen und blieb hartnäckig stehen. Er wurde ziemlich ärgerlich, als der Professor ihn überreden wollte, den Saal zu verlassen. Weg von seiner Angebeteten. Der Junge funkelte den älteren Mann böse an und riss seinen Arm los.

Erst, als die Lehrerin aufstand und Steve begleitete, lief dieser ihr wie ein Hündchen schmachtend hinterher. Die Kinder schrien vor Lachen und hielten sich die Bäuche.

Dumbledore gebot Ruhe, aber es dauerte seine Zeit, bis das Essen fortgesetzt wurde. Jüngere und ältere Schüler schien das Spektakel gleichermaßen belustigt zu haben. Es wurde immer noch gemurmelt, aber die Lehrer sahen streng von ihrem Tisch hinunter zu den Schülern, die sich wieder dem Essen widmeten auch wenn der eine oder andere immer noch lachte, hinter vorgehaltener Hand.

Laura und die Freunde waren sich einig. Dieser Spaß hatte sich gelohnt und die Rache war perfekt.

„Ich befürchte nur, dass Steve das nicht auf sich sitzen lässt," vermutete Ron mit roten Ohren.

Ja, das vermutete Laura auch.

Sie blickte kurz zum Lehrertisch. Ihr Vater sah sie finster an und sie konnte nicht anders und senkte schnell den Blick. Sie hoffte inständing, dass sie das nicht verraten hatte. Sie merkte, wie ihre Wangen heiß wurden.

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„Das war wohl ein bisschen heftig, für einen kleinen Scherz," meinte Minerva McGonagall. „Und es handelt sich hierbei auch nicht um einen harmlosen Liebestrank von Zonkos Scherzartikelladen," fügte sie stirnrunzelnd hinzu. „Ich denke, da stimmen Sie mir zu, Severus."

Snape war ziemlich nachdenklich gewesen und hatte nicht viel gesagt, bis jetzt.

Er nickte. „Ich werde das Gefühl nicht los, dass Laura da ihre Finger im Spiel hat." Auf den fragenden Blick von McGonagall und Flitwick fügte er hinzu: „Sie hatte ….. Schwierigkeiten mit dem Jungen. Er hatte sie erpresst und sie ist nicht darauf eingegangen. Deshalb hat er ihr die Sache mit Quirrells Turbanverzierung untergeschoben. Es könnte sein, dass sie sich gerächt hat, für diesen Streich."

Snape erinnerte sich daran, wie er Laura deutlich gesagt hatte, dass er sich um den Jungen kümmern würde. Aber er kannte seine Tochter.

McGonagall schüttelte vehement den Kopf. „Gerade Sie, Severus, wissen genau, dass es einer Erstklässlerin niemals möglich wäre, einen so komplizierten Trank zu brauen."

Genau das war es, was Snape auch stutzig machte.

„Sie könnte Hilfe eines älteren Schülers gehabt haben," bemerkte Professor Sprout. Sie blickte die Kollegen an.

„Auch für einen älteren Schüler wäre dieser Trank eine Herausforderung. Aber wir dürfen nicht vergessen, wessen Tochter sie ist. Sie hat dir bestimmt schon öfters assistiert, Severus?" fragte Flitwick und sah zu dem großen Zauberer auf. Snape blickte nachdenklich zu dem Kollegen hinunter.

„Du weißt, von welchem Trank wir reden, Filius. Diesen Trank habe ich nie mit ihr gebraut. Ich weiß es nicht, aber ich werde es herausfinden."

Er sah ziemlich entschlossen aus. „Natürlich hat sie mir häufig beim Brauen geholfen," sagte er nachdenklich. Ja, Laura hatte sich ziemlich ins Zeug gelegt und sich immer sehr interessiert. Sie hatte schon viel mitbekommen, auch von schwierigen Tränken.

„Ich habe ihr immer wieder eingeschärft, wie gefährlich das Brauen sein kann. Allerdings muss ich zugeben, dass meine Tochter eine … gewisse Sturheit besitzt. Sie ist nicht so schnell von einem Plan abzubringen, wenn er in ihrem Kopf verankert ist."

Professor McGonagall nickte daraufhin vielsagend. Auch die anderen Lehrer stimmten ihm zu.

Snape blickte ein bisschen finster, als er sagte: „Merlin soll ihr beistehen, wenn sie etwas damit zu tun hat."

„Severus, sie ist ein Kind. Obwohl ich zugeben muss, dass es ein sehr gefährlicher und leichtsinniger Scherz war, so hat sie doch nicht beabsichtigt, jemandem ernsthaft zu schaden. Leider denken Kinder nicht so häufig an die Gefahren, die ein Vorhaben birgt," gab die ältere Lehrerin zu bedenken. Sie wusste, wie streng Snape mit seiner Tochter war. Sie hoffte, dass nicht ihre junge Schülerin dahinter steckte.

„Sie hätte sich in die Luft jagen können beim Brauen dieses Trankes. Außerdem hätte sie Mr. Ludwig vergiften können, wenn der Trank nicht richtig gebraut gewesen wäre." Snape verstand in solchen Dingen keinen Spaß und Flitwick und sogar Sprout stimmten ihm zu.

„Noch ist nichts geklärt. Es könnte auch jemand ganz anderes dahinter stecken," sagte Professor McGonagall bestimmt. Einmal hatte sie Laura unschuldig verdächtigt und das würde ihr nie wieder passieren. Es war ihr sehr unangenehm gewesen, als sie das herausgefunden hatte.

„Wie geht es unsere lieben Kollegin eigentlich, hat sie sich von dem netten Erlebnis erholt?" fragte der kleine Lehrer neben Snape lächelnd.

„Albus kümmert sich um sie," lächelte nun auch Minerva. „Und um Mr. Ludwig," fügte sie hinzu.

„Natürlich hat Sibylle das alles voraus gesehen, deshalb habe sie ihren schönsten Schaal angezogen, hat sie Albus vorhin gesagt." McGonagall verzog dabei ein wenig den Mund, als hätte sie ein extra saures Zitronenbonbon im Mund.

Es war schon ein ziemlich lustiges Schauspiel gewesen, dachten die Lehrer, die sich alle heimlich amüsiert hatten. Selbst Severus konnte nicht verhindern, dass sich seine Mundwinkel leicht nach oben zogen.

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Laura saß mit ihren Freunden und Fred und George im Gemeinschaftsraum. Das allgemeine Thema im Gemeinschaftsraum der Gryffindors war natürlich das Ereignis des Abends.

Fred und George sahen Laura stolz an, während Ron nochmals zum Besten gab, wie Steve Professor Trelawneys Hand geküsst hatte und ihr die romantischste und kitschigste Liebeserklärung gemacht hatte, die sich die Kinder vorstellen konnten. Alle lachten. Hermine widmete sich wieder ihrem Buch, das interessanter zu sein schien.

Laura biss sich auf die Lippen, als Emma darauf zu sprechen kam, was die Lehrer wohl tun würden, um heraus zu finden, wer dahinter steckte. Es wurde ihr etwas flau im Magen, als sie daran dachte, wie sie wohl ihrem Vater gegenüber treten sollte. Hoffentlich würde er nichts merken.

Ihre Hoffnung platzte allerdings wie eine ihrer geliebten Seifenblasen, als Milly mit einem Brief auftauchte, der ihr mitteilte, dass sie sich morgen früh bei ihrem Vater einzufinden hatte. Es würde sie wundern, wenn sie diese Nacht Schlaf finden würde. Wenn man die Zeit doch nur zurück spulen könnte! Ihre Freude hielt sich deswegen in Grenzen, als die Zwillinge plötzlich einige Leckereien heraus rückten, um den 'perfekten' Streich zu feiern.

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Snape saß in seinem Büro und trommelte mit seinen Fingern leicht auf den Tisch. Er hatte Laura eine Nachricht zukommen lassen durch Milly, sie solle heute Morgen um 10.00 Uhr bei ihm im Büro erscheinen. Er hatte den besorgten Gesichtsausdruck in Millys Gesicht gesehen und vermutete, dass Milly denselben Verdacht hatte.

Das konnte doch nicht wahr sein! Immer hatte er sich so genervt, über die unerzogenen Schüler, die sich immer wieder in Schwierigkeiten brachten.

Seine Tochter war nun genau das, was früher sein Albtraum-Schüler gewesen war. Immer zu neuen Schandtaten bereit.

Nur war es aber eine ganz andere Sache, wenn es sich um das eigene Kind handelte. Er liebte dieses Kind und das machte alles viel komplizierter.

Wären da nicht so große Gefühle im Spiel gewesen, wäre er mit Laura ganz anders umgegangen.

Aber wenn sie wirklich hinter dieser Liebestrank-Geschichte steckte, würde sie heute lernen, dass damit nicht zu spaßen war. Dass man seinen Verstand gebrauchen musste und nicht einfach zum Spaß etwas brauen konnte, ohne Aufsicht.

Es hatte schon viele schrecklich Unfälle mit schlecht gebrauten Tränken gegeben. Er hatte an seinen Kongressen schon von vielen solchen gehört, zum Teil waren sie nicht mehr heilbar, zum Teil auch tödlich gewesen.

Außerdem hatte er ihr deutlich genug gesagt, dass er sich um den Jungen kümmern würde, was er ja auch getan hatte.

Aber war es Laura möglich gewesen einen so komplizierten, heiklen Trank zu brauen? Wenn das der Fall war, wäre das unglaublich für ihn. Das war auch ein recht gefährlicher Trank, der leicht explosiv war. Er spürte wie sein Puls schneller wurde beim Gedanken, was hätte passieren können.

Es würde nicht lange dauern, bis er herausgefunden hatte, ob das Mädchen die Dummheit begangen hatte, oder nicht. Und wehe, wenn sie dahinter steckte....

Snape sah auf, als es leise an der Tür klopfte und Laura zögernd eintrat. Sie versuchte einen gleichgültigen, selbstsicheren Eindruck zu machen, was ihr kläglich misslang. Snape sah ihr das schlechte Gewissen schon an, bevor sie die Tür hinter sich geschlossen hatte.

„Guten Morgen, Laura," grüßte Snape. Sie blickte auf und sah Snape forschend an. Sie zwang sich locker und fröhlich zu klingen, als sie Snape zurück grüßte.

„Komm mal her, Laura, ich möchte dich etwas fragen." Laura straffte die Schultern und trat näher. Allerdings nicht sehr nahe. Einen Moment sah er sie nur an. Sie wich seinem prüfenden Blick aus.

„Du weißt, dass du mich immer fragen musst, wenn du hier ein Buch auslehnen willst, oder?" Er sah sie fragend an und sie nickte ohne ihn anzusehen.

„Und du weißt auch, da ich dich sehr häufig darauf aufmerksam gemacht habe, dass es strikt verboten ist und sehr gefährlich, irgendwelche Tränke ohne erfahrenen Erwachsenen zu brauen. Einerseits, weil es sehr gefährlich ist, und schlimme Unfälle passieren können, andererseits, weil man jemanden damit vergiften oder ihm ernsthaften Schaden zufügen könnte." Er hatte ernst gesprochen und Laura mit strengem Blick fixiert.

Laura biss auf ihrer Unterlippe rum und sah nun blinzelnd zu ihrem Vater hinauf. Sie nickte und sah ihn unschuldig an.

Snape machte eine Pause, was Laura ganz und gar nicht mochte. Dann fuhr er leise fort.

„Ich habe dir vor ein paar Tagen gesagt, dass ich mich um Mr. Ludwig kümmern würde und habe mit ihm eine sehr ernste Unterhaltung geführt. Er hat eine Strafe und eine Warnung erhalten."

Laura sah ihn groß an. Als er sie scharf anblickte, senkte sie den Blick und ihre Wangen liefen rot an.

„Möchtest du dazu etwas sagen, Laura?" Laura schluckte und schüttelte leicht den Kopf. Eine Locke fiel ihr ins Gesicht, aber sie streifte sie nicht weg.

„Dann möchte ich dich jetzt noch etwas fragen." Wieder machte er eine Pause, die Laura viel zu lange vorkam.

„Wenn du das alles weißt, möchte ich gerne wissen, wieso du dann über all das hinweg siehst, um deinen Racheplan durchzuführen. War das so wichtig für dich, um so viele Risiken einzugehen und über so viele Regeln und Warnungen hinweg zu sehen?" Snape machte eine kleine Pause und sah Laura an, die sich am liebsten in ein Mauseloch verzogen hätten. "Und wie stehe denn ich nun da? Die Tochter des Tränkemeisters braut, wie es ihr gefällt, ein paar Tränke da und ein paar dort und flößt sie den Mitschülern ein? Glaubst du nicht, ich hätte mich schuldig gefühlt, wenn Mr. Ludwig etwas zugestoßen wäre. Dem Sohn meines Kollegen? Aber das ist nicht das Schlimmste. Wenn dir etwas passiert wäre, wenn der Trank explodiert wäre, was meinst du, wie ich mich dann gefühlt hätte?"

Lauras Augen sahen nun zu Snape hoch. Sie wollte etwas sagen, ihm alles erklären, aber es fiel ihr beim besten Willen keine einigermaßen gerechtfertigte Erklärung ein. Es hatte für sie wie ein super Plan ausgesehen, und das Ergebnis war so lustig gewesen, dass sie alles andere in ihren Hinterkopf verdrängt hatte.

Sie sah nur zu Boden. Eine weitere Haarsträhne fiel ihr dabei ins Gesicht.

„Ich bin, zugegebenermaßen stolz auf dich, dass du es geschafft hast, diesen Trank zu brauen. Aber es rechtfertigt dein Handeln in keiner Weise. Du hast dich und andere in Gefahr gebracht und das kann ich nicht akzeptieren. Und schon gar nicht für einen albernen Racheplan. Außerdem hatte wir das Thema Streiche spielen an Professoren auch schon, glaube ich. Und so viel ich weiß, ist Sybille Trelawney eine Professorin an dieser Schule. "

Laura sagte immer noch nichts. Sie malte sich in Gedanken aus, was gewesen wäre, wenn der Kessel explodiert wäre und sie oder Hermine verletzt worden wären. Oder wenn Steve in der großen Halle plötzlich tot umgefallen wäre, wegen ihres Trankes. Sie biss die Lippen zusammen.

Sie spürte, wie die Tränen in ihre Augen traten. Sie konnte ihren Vater nicht ansehen.

In diesem Augenblick wurde Laura am Handgelenk vorwärts gezogen und lag im nächsten Moment, Bauch voran, über Snapes Beinen. Er klopfte ein paarmal kräftig auf ihren Hintern. Dann stellte er sie wieder auf ihre Beine und sah sie ernst an.

Tränen liefen aus ihren Augen, als sie nun wieder vor Snape stand, aber mehr aus Scham, über das was sie angestellt hatte, als wegen der Klapse auf den Hintern, obwohl sie nicht gerade sanft gewesen waren.

„Die nächsten zwei Wochen sind alle Freizeitbeschäftigungen gestrichen. Du hilfst mir im Labor und du schreibst einen Aufsatz von drei Rollen Pergament über Unfälle beim Zaubertrankbrauen. Außerdem entschuldigst du dich in aller Form bei Steve und bei Professor Trelawney. Ich hoffe, ich habe mich klar ausgedrückt, junge Dame." Snape sah Laura streng an und sie nickte und eine Träne tropfte auf den Fussboden. Eine Hand wanderte nach hinten und sie rieb sich den schmerzenden Po.

Sie schniefte und wischte sich die Tränen aus den Augen.

Sie wusste nicht warum, aber in dem Moment schlich sich die Erinnerung an den liebeskranken Steve in ihren Kopf. Wie er Professor Trelawny angehimmelt hatte und ihr die Rose geschenkt hatte. Und der schmatzende Handkuss.

In ihr tränennasses Gesicht schlich sich ein Lächeln, welches sie zu unterdrücken versuchte. Ihr war bewusst, dass nicht gerade der beste Moment zum Grinsen war, aber sie konnte nicht anders.

Natürlich sah es ihr Vater, und er wunderte sich, was so lustig war, wenn man gerade ein paar auf den Hintern kassiert hatte.

„Was?" fragte Snape scharf.

Laura lächelte verschmitzt. „Hast du Steves Gesicht gesehen?" fragte sie leise und konnte ein Grinsen nicht unterdrücken, welches sich bis in ihre etwas rot umrandeten, feuchten Augen ausbreitete... Snape biss die Zähne zusammen, um die Gedanken an Steve und Sibylle zu unterdrücken. Es wäre nicht gerade eine gute Botschaft für Laura, wenn er jetzt auch lachen musste.

Snape funkelte sie streng an. „Geh und beginne mit dem Aufsatz, Miss Smethurst!" Er gab ihr einen warnenden Blick und einen leichten Klaps, als er sie umdrehte und Richtung Privaträume schickte.

In Augenblicken wie diesen war er froh um seine Fähigkeit, seine wahren Gefühle verbergen zu können. Laura fuhr sich nochmals mit der Hand über die immer noch laufende Nase. „Und putz dir deine Nase, mit einem Taschentuch!"

Seraphino Cunninghatch sah vielsagend von seinem Bild auf Laura hinunter und zog eine Augenbraue hoch, als er sie durch das Portraitloch ließ. Sie war froh, dass er keinen Kommentar von sich gab.

Snape schüttelte den Kopf, als er Laura nachsah und räumte alles bei Seite.

„Ist manchmal eine ganz schöne handvoll, nicht wahr?" sagte der Mann im Portrait. Snape gab ihm nur einen zustimmenden Blick. Er wollte noch in den Gemeinschaftsraum seiner Slytherins um nach dem Rechten zu schauen, wie er das täglich einmal tat.

Danach würde er den Abend mit seiner Tochter verbringen. War nicht schlecht, wenn sie nun in ihrem Zimmer ein bisschen Zeit zum Nachdenken hatte. Wenn Laura im Bett war, würde er Poppy den Nervenberuhigungstrank bringen, den sie bestellt hatte. Vielleicht würde er sich auch einen Schluck davon gönnen.

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„Das ist eine erstaunliche Leistung!" staunte Poppy.

Dass die Krankenschwester so beeindruckt war, von Lauras Braukünsten freute Severus natürlich insgeheim. Allerdings schämte er sich auch, dass Laura, die Tochter von Severus Snape, dem strengen Tränkemeister, sich so etwas vor der ganzen Schule geleistet hatte.

„Leider kann ich die Begeisterung darüber nicht wirklich teilen, Poppy." Er rieb sich mit der Hand über das Gesicht.

„Ich denke, ich habe ihr oft genug vor Augen geführt, wie gefährlich so etwas ist. Und ich bin mir auch sicher, dass es Laura bewusst war, dass sie damit nicht ungestraft davon kommen würde." Er klang ernst, die Krankenschwester hörte aber auch eine Spur Sorge in seiner Stimme. Sie wusste, wie er sich fühlte; eine Mischung aus Verzweiflung, Sorge und Ärger.

Mit der älteren Frau konnte Severus meistens gut reden. Sie sah ihn intensiv an. "Ich habe auch Kinder, Severus. Ich weiß auch, wie Sie sich fühlen. Es ist nicht einfach für Eltern zu akzeptieren, dass ihre Kinder eigenständige Personen sind, die nicht immer so handeln, wie wir es uns wünschen. Die Kinder müssen ihre eigenen Erfahrungen machen und lernen, dass ihr Handeln Konsequenzen hat. Wir können ihnen das weder abnehmen, noch können wir es verhindern, dass sie ihre Erfahrungen und Fehler machen."

Snape sagte nichts, aber Poppy wusste, dass er ihre Worte ernst nahm. Sie hatte immer einen ziemlich guten Draht zu Severus gehabt. Auch, als er selbst noch hier zur Schule gegangen war, hatte er ihre Ratschläge immer angenommen, auch wenn er nicht direkt auf ihre Worte reagiert hatte. Sie hatte doch immer gemerkt, dass er ihren Rat schätzte und meistens beherzte.

„Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und sie sehen viele Gefahren nicht und denken meistens nicht an die Konsequenzen. Sie müssen das erst lernen," sagte die Frau, während sie einige Fläschchen in ein Regal einräumte.

Severus sah Poppy an. „Laura hat die Konsequenzen für ihr Handeln schon einige Male zu spüren bekommen. Ich frage mich, wann sie etwas dazu lernt." Er hatte sich viele Gedanken darüber gemacht in den letzten Stunden. Als sie vor einigen Wochen nicht mit den Jungen in den Wald gegangen war, hatte sie so gute Fortschritte gezeigt.

Madam Pomfrey nickte. "Ja, Severus, ich weiß. Was meinen Sie, wie viele hundert Male ich meinen Kindern dasselbe erzählt habe und für die selben Dinge Strafen ausgeteilt habe. Nun hat meine Tochter selber Kinder und hat genau die gleichen Probleme.

Sie dürfen auch nicht vergessen, Severus, dass Laura nicht die Chance gehabt hat, das, was die meisten Kinder im Kleinkindesalter lernen, auch zu lernen. Ihre kranke Mutter hatte wohl kaum die Energie gehabt, ein Kind zu erziehen. Im Gegenteil. Laura musste schon früh selbstständig werden. Und Sie wissen, wie sozial das Kind ist. Ich kann mir vorstellen, dass sie das Gefühl gehabt hatte, sich um die Mutter kümmern zu müssen. Aber Laura war das Kind, um das sich jemand hätte kümmern müssen und sie hat wahrscheinlich eine Rolle übernommen, die nicht die eines Kleinkindes ist.

Danach wuchs sie ja bei Ellens Bruder und dessen Familie auf. Ob diese genügend Zeit aufwenden konnten für sie, ist auch fraglich. Wie Laura mir erzählt hat, haben sie auch einige eigenen Kinder und Lauras Tante war psychisch krank.

Ich weiß, dass es nicht einfach ist für Sie, Severus, und Sie brauchen viel Durchhaltevermögen und Geduld. Laura ist ein rechter Sturkopf. Aber sie wird sich schon recht entwickeln, da bin ich mir sicher. Sie machen einen guten Job, Severus."

Sie sah ihn an und nickte nachdenklich. Poppy wusste, dass Snape nicht für seine Geduld bekannt war, aber sie wusste, wie viele Gedanken er sich um seine Tochter machte. Das freute sie. Aber wahrscheinlich war es für ihn noch schwieriger, sein Kind ein bisschen los zu lassen und sie die eigenen Erfahrungen sammeln zu lassen, da er sie erst seit Kurzem in seinem Leben hatte. Und ja, Laura war schon ein rechter Wirbelwind, wie Madam Pomfrey zugeben musste.

„Ja, Laura hat dort keinerlei Erziehung genossen," sagte er leicht in Gedanken. Poppy nickte und er fuhr fort:

„Laura braucht viel Konstanz und klare Regeln. Sie braucht Zeit, um zu lernen, dass immer die selben Regeln gelten und dass sie für ihr Handeln gerade stehen muss. Ich denke, dass das alles auch nicht ganz einfach ist, für sie."

Severus wusste, dass Laura da schon Fortschritte gemacht hatte und dass sie wusste, wenn sie etwas angestellt hatte. Sie wusste genau, wenn sie die Linie überschritten hatte. Sie musste nur noch lernen, vorher zu denken und rechtzeitig zu stoppen.

Er seufte leise. „Vielleicht mach ich mir auch zu viele Gedanken," gab Severus leise zu, was Poppy wiederum erstaunte. Sie ließ sich nichts anmerken und erwiderte: "Ich denke, das gehört einfach zum Eltern sein dazu, Severus."

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An diesem Abend fand Laura keinen Schlaf. Stundenlang lag sie wach. Nein, an ihren Hintern würde sie nicht noch Jahre später denken, wie sie zugeben musste. Das unangenehme Kribbeln hatte sich schon lange verflüchtigt. Was sie plagte, war das schlechte Gewissen.

Bilder von Steve, der verliebt zu Professor Trelawney sah und dann tot umfiel drehten sich im Lauras Kopf rum. Sie wurden abgelöst von anderen Schreckenszenarien. Hermine, die für sie im Kessel rührte, der plötzlich explodierte.

Sie versuchte krampfhaft an etwas anderes zu denken, aber das war einfach nicht möglich. Sie drehte sich von einer Seite zur anderen und setzte sich schlussendlich frustriert auf.

Sie hielt es einfach nicht mehr aus. Sie wollte, dass diese Bilder weg gingen. Sie schwor sich in diesem Moment zum X-ten mal, nie wieder so was Bescheuertes zu tun.

Laura zog ihre nackten Füße unter der warmen Bettdecke hervor. Sie düste zum Zimmer ihres Vaters. Sie klopfte leise an die Tür und schlüpfte dann hinein. Snape lag im Bett und las. Er sah erstaunt auf, als er das Mädchen in sein Zimmer kommen hörte.

„Darf ich ein wenig zu dir? Ich kann nicht schlafen," flehte sie. Snape sah, wie elend sie sich fühlte. Er seufzte leise und schlug dann seine Bettdecke zurück.

Laura atmete erleichtert auf und ging schnell zum Bett ihres Vaters. Sie kletterte hinein und deckte sich zu. Der Boden hier im Kerker war wirklich sowas von kalt.

Sie kuschelte sich nahe an ihren Vater, der nun das Buch zur Seite legte. Sie schloss die Augen und sagte leise: "Es tut mir so Leid, Dad. Ich weiß, dass ich Mist gebaut habe und ich weiß auch, dass ich so etwas nie mehr wieder tun werde, ganz ehrlich, Dad." Er hörte, wie sich ihre Stimme veränderte. Sie war den Tränen nahe. Es erstaunte ihn, dass die Sache Laura so zu quälen schien. Ihr schlechtes Gewissen ließ sie nicht schlafen.

Er legte seinen Arm um Laura, die sich nun noch näher an ihn drückte. Er hörte, wie sie schwer schluckte, um nicht zu weinen.

„Ich bin sicher, du hast etwas aus deinem Fehler gelernt." Er sah zu ihr hinunter und klopfte sanft auf ihren Rücken. Sie nickte und sah zu ihm auf. Snape musterte Lauras Gesicht.

„Es ist ein Glück, dass nichts passiert ist. Und da du ja sowas nie mehr wieder tun wirst, musst du die Sache jetzt abhaken." Laura atmete aus und nickte. Sie war froh, dass ihr Dad nicht mehr wütend zu sein schien und es tat ihr so gut, dass er sie festhielt.

„Brauchst du einen Traumlos-Schlaftrank?" fragte Snape. Laura zuckte die Schultern. „Das ist keine Antwort, ja oder nein? Du musst jetzt schlafen."

Laura nickte und ihr Vater stand auf und ging aus dem Zimmer. Sie kuschelte sich im warmen Bett ihres Dads ein und wollte es auf gar keinen Fall mehr verlassen. Wenn sie so tat, als schlafe sie schon, würde ihr Vater sie vielleicht hier schlafen lassen.

„Das funktioniert nicht, junge Dame. Komm trink das." Laura rümpfte sie Nase und öffnete nur ein Auge. Als sie sah, dass Snape ihr ein Glas mit einer rötlichen Flüssigkeit hinstreckte, setzte sie sich widerwillig auf und trank. Sie verzog angewidert das Gesicht. Das war ja eklig!

Beinah augenblicklich fielen ihr die Augen zu. Snape sah, dass sie sich nicht schlafend stellte. Normalerweise war die Wirkung des Trankes nicht so prompt. Scheinbar war das Kind schon ziemlich müde gewesen.

Wie sie dann zurück in ihr Bett gekommen war, wusste Laura am nächsten Morgen nicht mehr. Jedenfalls hatte sie glänzend geschlafen.