Danke scientific ida für die tolle Unterstützung ! Danke allen fürs Reviewen, hat mich gefreut und würde mich auch diesmal wieder freuen ;-D
Liebe Grüsse Sally
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Laura liebte es, wieder zu Hause zu sein. Sie lag auf ihrem Bett und lächelte. Sie sah zur weißen Decke, welche Holzverzierungen hatte. Das Haus war bestimmt schon relativ alt. Sie dachte an gestern Nacht.
Sie hatte noch lange nachgedacht in ihrem Bett und hatte es nicht ausgehalten, alleine dort zu liegen. Sie war zu ihrem Vater ins Bett gestiegen, der sie gefragt hatte, ob sie nicht langsam zu alt war, um noch zu ihm unter die Decke zu kriechen. Sie hatte ihm geantwortet, dass sie ja als kleines Kind nicht die Gelegenheit dazu gehabt habe und das jetzt nachholen müsse.
Sie hatte gemerkt, dass es ihrem Vater nicht so ganz unrecht war, dass er in diesem Moment nicht alleine war, denn er hatte es zugelassen, dass sie sich an ihn kuschelte. Es sei eine Ausnahme, hatte er noch gesagt. Natürlich!
Allerdings war sie dann am Morgen in ihrem Bett aufgewacht.
Snape saß im Wohnzimmer und die Tür in den Garten stand ganz offen. Die Vorhänge wehten leicht, von dem Windchen, das sanft hinein strich. Es war kurz nach acht Uhr morgens und die Temperaturen waren sehr angenehm.
Laura betrat das Wohnzimmer und stand vor ihren Vater. „Dad? Wo sind eigentlich alle?" fragte sie mit ernster Miene.
Snape sah sie fragend an. „Guten Morgen, Laura," sagte er. "Wer alle?"
„Deine Verwandten? Es kann doch nicht sein, dass du überhaupt keine Verwandten hast, oder? Deine Mum ist gestorben, das weiß ich. Du hast keine Geschwister, aber wo ist dein Dad und deine Cousinen und Tanten und alle? Ich habe nie jemanden gesehen."
Snape legte sein Buch beiseite und sah Laura an. Das Mädchen ging zu ihm und setzte sich neben ihn. Sie griff nach ihren kurzen Locken, um sich eine um den Finger zu drehen, was natürlich nicht sehr gut ging. Das war ihr schon öfters passiert. Snape antwortete immer noch nicht. Er atmete hörbar aus.
„Mit meinem Vater wünsche ich keinen Kontakt. Ich habe einen Cousin und zwei Cousinen väterlicherseits, wir sehen uns aber sehr selten."
Snape hatten deren laute Kinder so genervt, dass er nicht den Drang verspürt hatte, sie zu besuchen. Er wurde schließlich das ganze Jahr in der Schule malträtiert von den kleinen Unruhestiftern, da brauchte er es in seiner Freizeit nicht auch noch. Außerdem hatte er immer Wichtigeres zu erledigen gehabt.
Sein Leben als Spion war nicht das Gemütlichste gewesen. Auch wenn die Macht des dunklen Lords zusammen gefallen war, so war es keineswegs die seiner Anhänger.
Unangenehme Treffen musste Snape in seiner schulfreien Zeit ertragen. Das Tränkebrauen hatte ihn immer beruhigt und ihm eine Zufriedenheit gegeben. Er hatte keine Zeit und kein Interesse sich um eine Familie zu kümmern, die auch nicht sonderlich großes Interesse an ihm zeigte. Außerdem waren das alles Muggel.
Vielleicht würde er aber Laura zuliebe mal einen Besuch abstatten. Die Kinder der Cousinen und Cousins waren allerdings ein paar Jahre älter als seine Tochter.
Laura lehnte sich an ihn und setzte sich auf sein Bein nieder. Sie trug nur die kurzen Jeans und ein rotes Träger T-Shirt. Er hingegen war selbst im Sommer langarmig.
„Wieso willst du keinen Kontakt mit deinem Dad?" fragte Laura, die das irgendwie nicht verstehen konnte. Sie war neugierig auf den Mann, der ihr Großvater war.
„Das erzähle ich dir dann ein andermal, Laura. Aber er war nicht gerade das, was man einen guten Vater nennt," sagte er. Nicht mal ansatzweise, fügte er in Gedanken hinzu.
Laura sah ihren Vater neugierig an, fragte aber nicht weiter, obwohl es sie interessierte.
„Vielleicht besuchen wir mal meinen Cousin, er hat auch Kinder. Ist dir nicht kalt?" er sah auf Laura hinunter, die den Kopf schüttelte.
„Dann frühstücken wir jetzt, wir gehen in einer halben Stunde nach London."
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Laura musste sich ziemlich beeilen, um in den breiten Gassen der Winkelgasse mit ihrem Vater Schritt zu halten.
So viel zu sehen gab es, dass Laura stundenlang hätte staunen und sich alles genau ansehen können.
Snapes Hobby war es nicht, sich in dem Getümmel länger als unbedingt nötig aufzuhalten. Sie würden bei der Gelegenheit gleich Lauras Schulbücher holen. Er musste sich über einige Zutaten für die Zaubertränke genauer erkundigen, die neu geliefert wurden in dem Spezialladen.
Er hoffte, dass es nicht zu lange dauern würde. Wie lange Laura sich ruhig verhalten könnte, wusste er nicht genau. Er hatte ihr aber ins Gewissen geredet, sie solle nichts anfassen und ruhig sein, wenn er mit dem Tränkezutatenspezialisten redete.
Sie hatte es hoch und heilig versprochen. Was dachte ihr Vater auch von ihr? Sie war doch kein Kleinkind!
Vor einem Schaufenster blieb sie stehen. Es war ein Spielwarenladen mit den interessantesten Spielsachen, die Laura je gesehen hatte. Sie hatte sich nie viel aus Spielsachen gemacht, da sie immer lieber am Fluss gewesen war, zumindest im Sommer. Aber diese hier brachten sie schon zum Staunen.
„Komm, Laura," sagte ihr Vater streng und kam zurück zu ihr, um sie am Handgelenk weiter zu ziehen.
„Dad, hast du das gesehen? Dieser Drache, genau so einer wie Norbert. Der sah so echt aus und ich glaube, der konnte sogar fliegen. Das hat jedenfalls auf dem Schild gestanden, dass er fliegen kann.... Dad, kann ich den nachher mal genauer ansehen?"
Sie sah beim Gehen zu dem Schaufenster zurück und es nervte sie, dass ihr Vater es so eilig hatte. Sie fand es immer wieder faszinierend, was mit Zauberei alles möglich war. Nicht, dass sie Drachen besonders gemocht hätte, nach dem Zwischenfall mit Norbert, aber es interessierte sie, wie dieser Drache sich verhalten konnte, beinahe wie ein Lebendiger.
Snape bog in eine Gasse ein und antwortete: „Mal sehen, wie du dich benimmst." Laura hasste, wenn ihr Dad das sagte!
Snape dachte daran, dass Laura bald Geburtstag hatte. Wenn ihr etwas gut gefiel, konnte sie es sich ja wünschen. Vorausgesetzt es war etwas Sinnvolles.
Er öffnete eine Tür und trat mit Laura im Schlepptau ein. Er beugte sich zu ihr hinunter und sah ihr streng in die Augen.
„Du denkst daran, was ich dir gesagt habe, klar?" sagte er eindringlich. Laura nickte, als sich ein mittelgrosser, schwarzhaariger Mann etwa in Snapes Alter an sie wandte.
„Guten Tag, Mr. Snape, freut mich, Sie wiedermal hier zu sehen," sagte er sehr höflich. Er richtete seine blauen Augen auf Laura. Diese fand die Kombination von schwarzen Haaren und blauen Augen interessant, es sah aber irgendwie seltsam kühl aus. Der Mann hatte einen scharfen, beinahe stechenden Blick. Er mussterte das Mädchen und Laura spürte, dass er nicht besonders begeistert war, ein Kind in seinem Laden zu haben.
„Guten Tag, Mr. Veleno. Das ist meine Tochter Laura. Ich habe von Ihren neuen Zutaten gehört. Ich hoffe, Sie können mir einiges vorstellen?"
Der Mann warf nochmals einen Blick auf Laura und nickte dann. Er führte Snape zu einigen Regalen, wo verschiedene Behälter mit getrockneten Pflanzen standen.
Laura sah sich neugierig um.
Es roch hier ziemlich intensiv nach allem Möglichem. Von einer Ecke des Ladens her hörte sie Geräusche. Sie schritt interessiert darauf zu, wobei ihr Vater ihr einen mahnenden Blick zuwarf. Sie lächelte ihn unschuldig an.
In verschiedenen Holzkisten und Terrarien aus Glas saßen unterschiedliche Käfer und krabbenähnliche Tiere.
Einige große Käfer erkannte sie sofort wieder. Es waren dieselben, die sie mal zu Hause in Snapes Labor gesehen hatte. Sie machten auch das laute Geräusch, welches sie hergelockt hatte.
Die anderen Käfer gaben keinen Laut von sich. Die einen, schwarze etwa drei Zentimeter große knallrote Käfer schienen ziemlich aggressiv zu sein. Sie kämpften mitteinander, und kehrten sich gegenseitig auf den Rücken.
Als sie Laura entdeckten, stürmten sie in ihre Richtung. Laura war froh, dass die Viecher hinter einem Glas waren.
Laura verzog das Gesicht, als sie in eine Holzkiste sah, wo sich glibberige Würmer tummelten. Sie sahen richtig eklig und schleimig aus.
In einem anderen Terrarium, welches zu zwei Dritteln mit Wasser gefüllt war, saß etwas, das aussah wie eine Mischung aus einer fetten Spinne und einem Piranha. Oberhalb der Wasseroberfläche sprangen einige Heuschrecken von einem Stein zum anderen.
Laura stieß einen erschreckten Schrei aus, als einer der Spinnen-Piranhas plötzlich hoch schoss und sich mit seinen spitzen Zähnen eine Heuschrecke schnappte. Innerhalb von zwei Sekunden war die große Heuschrecke verschwunden.
Snape und Mr. Veleno sahen zu Laura hinüber um zu sehen, was los war. Laura machte große Augen und es schauderte sie. „Das ist ein echt grusliges Vieh," sagte sie entschuldigend.
Ihr Vater zog seine Augenbrauen ein wenig zusammen, als er sie streng fixierte. Laura biss sich auf die Unterlippe. „Tut mir Leid, Sir," sagte sie zu Mr. Veleno.
Der nickte und wandte sich dann wieder Snape zu. Unendlich lange sah sich Laura dann die langweiligen Pflanzen und Wurzeln, Lösungen und Tränke an.
Wurde dieser Veleno niemals müde vom Reden? fragte sich Laura. Er hatte einen italienischen Akzent, der ihr allmählich auf die Nerven ging.
Als Laura ein paar getrocknete Blüten anfassen wollte, hustete der Ladenbesitzer vielsagend.
Laura zog die Hand schnell zurück.
Sie schlich um ihren Vater herum und hielt sich an seinem Umhang fest. Er streifte ihre Hand ab, während er weiter mit dem Mann sprach.
Laura begann zu pfeifen und Snape drehte sich zu ihr rum. „Laura!" sagte er scharf. Sie blies ungeduldig den Atem aus. Das hält ja kein Schwein aus, dachte sie.
„Dad, können wir jetzt endlich gehen?" fragte sie leise, als Mr. Veleno sich kurz umdrehte, um etwas zu holen.
Snape sah zu ihr hinunter. Hatte man denn keinen Augenblick Ruhe? Er atmete hörbar aus und versuchte geduldig zu sein. Nur nicht die Nerven verlieren, mahnte er sich selbst.
„Laura, geh in den Bücherladen und besorge dir deine Bücher. Du gehst aber nirgendwo anders hin. Der Bücherladen ist gleich hier die Straße rauf, das vierte Haus rechts."
Mr. Veleno wartete, gespielt geduldig und Snape wandte sich an ihn. „Sie entschuldigen einen Moment, Sir."
Er griff in die Tasche seines dünnen Umhangs und gab Laura die Bücherliste. Er gab ihr Geld in die Hand und sagte, sie solle dann wieder hierher zurück kommen. Sie sah auf das Geld in ihrer Hand und schloss ihre Finger.
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Laura war so froh, als sie draußen stand und rannte die Straße hinauf. Es waren nicht sehr viele Leute unterwegs.
Sie stand neben einer ziemlich breiten Hexe, die ein kleines Mädchen an der Hand führte, das quängelte und etwas von einer singenden Puppe redete, die es unbedingt haben wollte.
Laura lächelte und das Mädchen sah sie ärgerlich an und streckte ihr dann die Zunge raus. Laura wusste, dass das Mädchen eigentlich nicht wegen ihr, sondern wegen ihrer unkaufwilligen Mutter verärgert war. Laura streckte ihr auch die Zunge raus. Das schien das kleinere Kind lustig zu finden, denn nun lächelte die etwa Achtjährige Laura an und diese musste auch grinsen.
Laura sah über die Straße und sah, oh nein, Goyle die Straße hinauf schlendern. Er hatte einen Muffin oder so etwas in der Hand und biss genüsslich hinein. Der hatte Laura gerade noch gefehlt! Goyle ging zu einem größeren Jungen, der zweifelsfrei der ältere Bruder sein musste. Dieser war schon etwa neunzehn oder zwanzig Jahre alt und Laura wusste, dass Gregory in ein paar Jahren genau so aussehen würde.
Sie ging so neben der runden Frau her, dass sie von Goyle nicht gesehen wurde und schlüpfte dann schnell in den Bücherladen. Das kleine Mädchen winkte Laura.
Das sah ja ziemlich spannend aus, hier drin. Sie sah sich um und ein junger hübscher Zauberer kam auf sie zu und fragte, was sie suche. Sie gab ihm die Liste und er machte sich sofort daran, die Bücher für sie zu holen.
Laura sah sich derzeit noch um. Sie ging ins obere Stockwerk, wo es noch interessanter aussah.
'Ab 17' stand an einer Bücherreihe angeschrieben. Ja, diese Bücher sahen echt spannend aus, schon von außen. Sie wollte mal einen Blick hineinwerfen. Sie ging um das Regal herum, damit sie von unten niemand sah, wenn sie ein Buch öffnete. Sie griff nach einem kleinen Büchlein, mit silbernem Einband, und zog ihre Hand erschrocken wieder zurück, als ihr etwas Unsichtbares einen schallenden Klaps auf die Hand klatschte.
Sie rieb sich die Hand und funkelte die Bücher böse an. „Die sind erst ab siebzehn, Mädel, und ich bezweifle stark, dass du siebzehn bist."
Laura errötete, als der hübsche junge Mann hinter ihr stand und mit, vor der Brust gekreuzten Armen, auf sie runter sah. Oh, Mann, war das Peinlich!
„Komm mit, ich zeige dir, wo's interessante Bücher hat, für Kinder in deinem Alter. Deine Schulbücher stehen übrigens unten parat."
Laura folgte dem jungen Zauberer etwas beschämt. Ein paar Reihen weiter hinten, blieb er stehen und zeigte auf ein Regal. Sie nickte verlegen und der Mann wandte sich einer jungen Frau zu, die sich umsah.
Laura sah sich die Bücher an und nahm eines aus dem Regal. Ja, das könnte ihr gefallen.
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„Ich dachte, ich hätte dir gesagt, du sollst wieder zurück kommen?" sagte plötzlich Snapes Stimme neben Laura.
Sie sah etwas zerknirscht zu ihm auf. Oh, sie hatte sich so in das Buch vertieft, dass sie vergessen hatte, dass ihr Vater auf sie im anderen Laden wartete.
„Entschuldigung, Dad. Ist ein ziemlich spannendes Buch." Sie sah ihn mit ihrem Dackelblick entschuldigend an und deutete auf das Buch in ihrer Hand.
Snape sah, wie sie ihre Schultern hängen ließ, als sie, nach einem letzten Blick in das Buch, dieses zu schlug. Sie sah sich den Umschlag nochmals an und versorgte es dann zögernd. Snape sah ihr an, wie gerne sie das Buch weiter gelesen hätte, aber sie sagte nichts. Sie hatte ja auch nichts gesagt, als sie keine Kleider mehr gehabt hatte, weil sie sein Geld nicht hatte verbrauchen wollen. Eigentlich hatte sie nie um etwas gebeten, dass sie gerne haben wollte, Süßigkeiten mal ausgenommen. Snape hatte auch häufig beobachtet, wie Laura zusah, wenn andere Kinder per Eulenpost Pakete mit kleinen Geschenken und Leckereinen bekamen und er hatte sich schon darauf eingestellt, dass Laura ihm vorjammern würde, dass sie nie etwas bekam. Aber sie hatte nie etwas gesagt.
Er sah auf sie hinunter und sah, wie sie dem Buch einen letzten Blick gab und dann zu ihm aufsah. Sie lächelte ihn an.
„Meine Schulbücher sind bereit, Dad." Sie ging zur Treppe. Auf einem großen Plakat strahlte sie mit schneeweissen Zähnen ein Zauberer an. 'Life bei uns' stand mit großen Buchstaben auf dem Plakat. 'Hol dir dein persönliches Autogramm. Am 19. August hier bei uns. GILDEROY LOCKHART' . Der blonde Zauberer strahlte aus dem Plakat zu Laura und zwinkerte ihr zu. Ihre Augen verengten sich, genau wie die ihres Vaters, der ein paar Schritte hinter ihr war.
Als ihr Vater die Bücher bezahlte, sah Laura sich einige Bücher durch, die auf einem Tisch ausgestellt waren und zu einem vergünstigten Preis angeboten wurden.
„Das ist doch bestimmt die junge Miss Snape." Eine eiskalte Stimme ließ Laura erschrocken aufblicken. „Ach nein, Miss … wie war das nochmals … Smethurst?" fügte der der Mann, zu dem die Stimme gehörte, höhnisch hinzu. Laura musterte den weißblonden langhaarigen Mann, der mit seinen kühlen Augen überheblich auf sie hinabblickte mit einem aufgesetzten Lächeln.
„Schon vieles, meist Unerfreuliches, von Ihnen gehört," sagte der Mann in leiser, seidenglatter Stimme und bohrte seine Augen in Lauras.
Sie sagte nichts, sondern sah ihn nur mit tödlichem Blick an. „Von Severus ist sie zumindest, da gibt's keinen Zweifel," sagte er zu sich selbst, mit einem künstlichen und irgendwie gequälten Lächeln.
Lauras Augen verengten sich. „Mr. Malfoy nehme ich an," sagte sie eher unfreundlich. Draco glich dem Mann so sehr, das musste einfach sein Vater sein. Ihre Augen sahen sich suchend um und weiter hinten im Laden sah sie den verhassten Jungen. Er war ihr in letzter Zeit aus dem Weg gegangen und Laura war das Recht gewesen. Sie sah, dass auch er sie entdeckt hatte, sie aber ignorierte. Eine ebenfalls sehr blonde Frau war neben ihm und warf auch hin und wieder einen Blick zu Laura hinüber. Familie Bleichgesicht, dachte Laura.
„In der Tat, junge Dame. Sehr aufmerksam," sagte der Mann und Laura sah auf den Stock, den er bei sich trug. Er bemerkte ihren Blick und lächelte wieder künstlich.
„Zu schade, dass Sie sich mit meinem Draco so schlecht verstehen, Miss Smethurst. Sie scheinen eher eine Schwäche für den Potter-Bengel zu haben, liege ich recht?"
Laura war der Mann noch um einiges unangenehmer, als sein jüngeres Ebenbild und sie sah ihn ärgerlich an.
„Das geht Sie gar nichts an, Sir," sagte sie frech.
„Na na, hat Ihr Vater Ihnen denn gar keine Manieren beigebracht? Das wundert mich ehrlich!" sagte Malfoy höhnisch und schien die Unterhaltung sehr zu genießen.
Laura funkelte den blonden Mann an. „Sehen Sie doch zu Ihrem eigenen ..."
Plötzlich spürte sie eine Hand auf ihrer Schulter, die sie mahnend drückte. "Lucius," hörte sie die Stimme ihres Vaters über sich. Er schob sie ein wenig zur Seite. „Wie ich sehe, hast du meine Tochter kennen gelernt." Sein Ton war distanziert und neutral. Nicht die kleinste Gefühlsregung war zu erkennen.
Laura entfernte sich und sah sich weiterhin die Bücher an, hörte aber der Unterhaltung der beiden Männer interessiert zu.
„Beim letzten Treffen haben wir dich vermisst, Severus. Warst wohl mit der Erziehung deines Töchterchens beschäftigt, nehme ich an? Ist wohl ein gutes Stück Arbeit. Die Kleine hat ja das Benehmen eines Waldtrolls." Lucius sah Severus höhnisch ins Gesicht und lächelte sein falsches, elegantes Lächeln.
„Aber was kann man auch anderes erwarten, wie man hört ist sie ja bei Muggeln aufgewachsen..."
„Lucius, ich denke nicht, dass dich meine Tochter in irgendeiner Weise kümmern sollte. Weder wo sie aufgewachsen ist, noch wie ich gedenke sie zu erziehen. Vielmehr sollte dir die Erziehung deines Sprösslings am Herzen liegen, welcher sich in seinem ersten Schuljahr auch nicht nur von seiner Sonnenseite gezeigt hat. Und ja, wie du richtig bemerkt hast, ist meine Zeit im Moment ziemlich limitiert."
Severus sah mit seinem kalten Blick ins Gesicht des blassen blonden Mannes, der den Mund ein wenig verzog.
„Wir haben uns natürlich ein wenig gesorgt, und sind uns auch… nicht mehr so ganz sicher, wo deine Loyalität liegt," sagte Malfoy aalglatt und Snape sah ihn überheblich an.
„Dann ist ja gut, dass ich das weiß, guten Tag, Lucius," antwortete Snape eben so aalglatt und wandte sich Laura zu.
„Komm, Laura!" sagte er und Laura ging sofort zu ihrem Vater und nahm ihm die Tüte mit den Büchern ab.
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Sie war sehr froh, als sich die Tür hinter ihnen geschlossen hatte.
„Dad, der ist unheimlich," sagte sie und nahm seine Hand. Snape nickte nur. Als sie etwas von dem Bücherladen entfernt waren, hielt Snape an und sagte ernst: „Ich weiß, dass Mr. Malfoy nicht gerade der freundlichste aller Zauberer ist, und er hat dich provoziert, aber trotzdem erwarte ich, dass du anständig redest mit Erwachsenen, ist das klar?"
Laura sah ihn empört an. Dieser furchtbare Mann sollte wohl etwas Anstand besitzen gegenüber ihr, oder? Schließlich war der doch der Erwachsene, der eine Vorbildfunktion hatte.
„Aber der hat ja angefangen!" protestierte sie. Snape beugte sich zu ihr hinunter und sah sie streng an.
„Das ist mir egal! Du hast dich anständig zu benehmen, wenn Mr. Malfoy das nicht kann, heißt das nicht, dass du dich auf dessen Niveau begeben musst. Nicht alle Zauberer sind ungefährlich, Laura und nicht alle können sich beherrschen, wenn jemand ihnen frech kommt. Ich möchte nicht nochmals sehen, dass du so ungezogen redest. Sonst setzt es eine Strafe."
Laura gab ihm einen schmollenden Blick und atmete hörbar aus.
Snape sah sie scharf an. „Ist das klar, Laura?" fragte er in einem Ton, bei dem sie wusste, dass sie sich auf ziemlich dünnem Eis befand.
„Ja, Sir," sagte sie etwas trotzig und hoffte in dem Moment, als es ihren Mund verlassen hatte, dass Snape diesen Ton durchgehen lassen würde. Sie hatte keine Lust, hier mitten in der Winkelgasse eine zu kassieren.
„Pass auf deinen Ton auf, junge Dame!" sagte er streng und sie nickte schnell und biss sich auf die Unterlippe.
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Als Laura sich am Abend auszog, klimperte in ihrer kurzen Jeanshose das Geld, welches Snape ihr für die Schulbücher gegeben hatte. Sie hatte es nicht gebraucht, da Snape dann doch auch noch in den Bücherladen gekommen war und die Bücher direkt bezahlt hatte.
Laura dachte an das Buch, welches sie zu lesen begonnen hatte. Es war wirklich spannend gewesen und sie hätte zu gern gewusst, wie die Geschichte weiter ging.
Sie zog das Pyjama an und nahm dann die Münzen aus der Hosentasche der Jeans. Sie sah sie in ihrer Hand liegen. Sie hatte kein Geld um sich mal etwas zu kaufen. Vielleicht konnte sie sich in den Ferien irgendwo etwas verdienen?
Laura ging die Treppe hinunter und suchte ihren Vater. Sie fand ihn in Treibhaus. Er war gerade dabei, einige Pflanzen nach draußen zu tragen. Es war noch hell und auch immer noch ziemlich warm. Sie ging zu ihm und streckte ihre Hand aus, mit dem Geld.
„Das war noch in meiner Hosentasche," sagte sie und leerte es in Snapes Handfläche. Snape hatte sie noch daran erinnern wollen, dann hatte er es wieder vergessen. Er war zufrieden mit Laura, dass sie es freiwillig heraus gerückt hatte.
Er sah Laura in Gedanken an. „Hast du jemals Taschengeld bekommen, Laura?" Diese schüttelte den Kopf. Wo dachte ihr Vater denn hin?
"Von nun an bekommst du welches. Öffne deine Hand." Laura sah ihn mit großen Augen an und wieder mal fragte sie sich, ob er Gedanken lesen konnte. Sie streckte zögerlich die Hand aus und Snape legte eine Münze hinein.
„Das ist dein Taschengeld für eine Woche. Du bekommst es immer am Sonntag, heute ist eine Ausnahme. Du bekommst aber auch einige Arbeiten, die du immer erledigen musst. Erledigst du sie nicht, oder ungenügend, wird das Taschengeld gekürzt oder gestrichen, klar?"
Laura lächelte ihn glücklich an. Das war ziemlich ungewohnt für sie und sie sagte etwas verlegen: „Ja, Dad, danke vielmals."
Wieso hatte sie bloß nicht nachgesehen, wieviel das Buch gekostet hatte. Aber wer weiß, wann sie wieder in die Winkelgasse gehen würde.
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Die nächsten zwei Tage gingen relativ ereignislos vorbei. Laura war häufig draußen beim Bach und Snape braute was das Zeug hielt, damit einige Vorräte wieder aufgestockt waren, bevor das nächste Schuljahr begann.
Laura hatte durchgesetzt, dass sie abends meistens draußen aßen, so wie an diesem Abend. Snape hatte sie beinahe aus dem Wasser ziehen müssen, damit sie rechtzeitig zum Abendessen kam. Er hatte schon zweimal gerufen und er konnte es nicht ausstehen, wenn Laura so tat, als hätte sie ihn nicht gehört. Er war dann zum Bach gegangen und hatte ihr gedroht, hinein zu kommen und sie an den Ohren raus zu holen, wenn sie nicht augenblicklich raus käme.
Laura war beinahe versucht gewesen, es darauf an kommen zu lassen. Der Gedanke, Snape mit seinen schwarzen Kleidern im Wasser zu sehen, war einfach so verlockend gewesen. Sie hatte ihn gefragt, ob er überhaupt schwimmen konnte und das hatte ihm dann noch gerade den Rest gegeben.
Laura war schnell ans Ufer gewatet, als Snape Anstalten machte, sie wirklich holen zu kommen, denn sie hatte keine Lust, eines auf ihren spärlich bekleideten Hintern geklatscht zu bekommen.
Snape war aufgefallen, dass Laura schon gut Farbe angenommen hatte. Er musste ihr morgen einen Sonnenschutzzauber machen, damit sie sich nicht noch verbrannte, wenn sie den ganzen Tag hier badete. Vor allem ihr Arm, mit der noch empfindlichen rosa Haut, von der Drachenfeuer-Verbrennung.
Nun saßen sie am Tisch und Laura freute sich riesig, weil Remus heute kommen sollte. Natürlich noch ohne Harry, da er diese Woche ja bei den Dursleys war. Laura dachte daran, wie es dem Freund wohl ging.
„Ich habe einiges zu Besprechen, mit Remus. Du darfst bis um 21. 30 Uhr aufbleiben, wenn du dich benimmst," sagte Snape. Er sah Lauras feuchtes Haar an. Er fand es, vor allem im Sommer schon noch praktischer. Das kurze Haar war jedenfalls schneller trocken.
„Dad, es nervt mich einfach, dass Milly nicht mit uns isst. Das ist so... ich weiß nicht, wie ich es sagen soll, aber es sieht so aus, als gehöre sie nicht dazu." Laura sah ihren Vater ernst an.
„Du kannst ihr ja befehlen, dass sie auch mit uns isst," fügte sie fordernd hinzu.
Snape zog die Augen ein wenig zusammen und beugte sich leicht zu ihr hinunter. „Vielleicht möchte ich es ihr aber gar nicht befehlen, Laura," sagte er ernst. Der Ton seiner Tochter gefiel ihm nicht.
Laura funkelte ihn böse an. „Du bist gemein, Milly kann ja nichts dafür, dass sie eine Hauselfe ist, und sie ist ja so lieb und macht alles für dich und du behandelst sie wie eine..."
„Schluss!" befahl Snape ernst. Er sah Laura sehr scharf an. Laura hatte sich total in etwas hinein gesteigert.
„Du würdest wirklich gut daran tun, deinen Ton zu mäßigen, junge Dame. Es sei denn, du möchtest den Abend in deinem Zimmer verbringen."
Er sah sie warnend und sehr streng an und sie senkte den Blick. Ja, da hatte sie sich wohl ein bisschen im Ton vergriffen.
„Entschuldigung," sagte sie leise und biss sich auf den Daumennagel, der automatisch den Weg zu ihrem Mund gefunden hatte.
Snape nickte leicht und streckte den Arm aus, um Laura am Nägelbeißen zu hindern. Sie setzte sich sofort auf ihre Hände und sah zu Snape auf.
„Es geht nicht darum, was du willst, Laura. Milly fühlt sich nicht wohl, wenn sie hier mit uns essen muss. Sie hat ihr ganzes Leben lang alleine oder mit anderen Hauselfen in Ruhe gegessen und sie will das nicht. Auch das ist Respekt vor jemandem, Laura, wenn man etwas so akzeptiert, wie es ist. Ich könnte ihr das befehlen und sie müsste bei uns essen, aber du würdest ihr damit keinen Gefallen tun. Dieses Thema hatten wir schon mal."
Laura sah ihn an und senkte dann den Blick. So hatte sie es sich noch nie überlegt. Sie wollte doch nur, dass Milly nicht wie eine Sklavin behandelt wurde. Für sie gehörte die Hauselfe zur Familie. Möglich, dass ihr Vater das anders sah.
„Ich weiß, dass Milly uns eine große Hilfe ist, aber es ist das, was Hauselfen nun mal tun. Oder kannst du dir eine Milly vorstellen, die faul im Liegestuhl rumliegt mit einem Bier in der Hand?
Milly würde sich schämen, wenn sie nicht hier den Haushalt erledigen würde und das Haus in gutem Zustand halten würde.
Und wenn wir es schon davon haben, schlag ich vor, du machst heute mal den Abwasch, dann kann Milly sich ausruhen."
Laura funkelte ihn an.
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Laura saß schmollend in ihrem Stuhl, bis Remus durch den Kamin kam. Dann hellte sich ihr Gesicht auf und sie begrüßte ihn. Allerdings nicht ganz so stürmisch wie sonst.
„Laura, du hast eine wirklich schicke Frisur, ist sehr hübsch," lobte Remus sofort, als Laura aus ihrer Umarmung zu ihm auf sah.
Milly brachte das Essen, denn es war schon beinahe 19 Uhr. Sie aßen und Remus erzählte, was er mit Harry in den Ferien noch so machen wollte. Laura schmeckte das Essen gar nicht wirklich. Sie hatte das Gefühl vollkommen satt zu sein, obwohl sie schon lange nichts mehr gegessen hatte.
„Können wir auch zelten gehen, Dad?" fragte Laura hoffnungsvoll. Doch wie sie erwartet hatte, war Snape nicht der Camping-Typ. Remus schlug vor, dass sie mit ihm ein paar Tage mitgehen könnte, wenn Snape es erlaubte. Snape wollte es sich überlegen.
Nach dem Essen schickte Snape Laura in ihr Zimmer. Sie sollte noch etwas malen oder lesen. Sie sträubte sich aber und wollte lieber nochmals zum Bach.
„Du warst heute lange genug im Bach. Außerdem bist du nicht rausgekommen, als ich dich gerufen habe. Heute ist nichts mehr mit baden." Snape sah Laura streng an, denn er merkte, dass sie widersprechen wollte. Sie war heute aber auch in einer mühsamen Stimmung!
„Ich will auch hören, was ihr redet," verkündete Laura und verschränkte ihre Arme vor der Brust, um klar zu machen, dass sie sich nicht von der Stelle rühren würde.
„Es gibt Dinge, die nicht für deine Ohren bestimmt sind, junge Dame. Jetzt geh rauf, bevor ich meine Nerven verliere. Du hast sie heute schon genug strapaziert." Snape gab ihr einen sanften Klaps aufs Bein und Laura atmete genervt aus. Sie stand auf und rauschte davon.
Sie war doch kein Kleinkind! Sie war beinahe zwölf! Wieso sollte sie nicht hören, was die Beiden zu besprechen hatten?
Laura war ziemlich genervt. Sie blieb im Wohnzimmer und tat, als lese sie den Tagespropheten. Dabei spitzte sie die Ohren.
„Ins Zimmer, hab ich gesagt," kam Snapes Stimme. Sie raubte ihm den letzten Nerv. Wenn er jetzt aufstehen musste, würde er ihr eine Ordentliche hinten drauf geben. Sie benahm sich so bockig heute!
Ob das schon die Pubertät war?
Laura stampfte davon. Sie kochte vor Wut. Sie knallte ihre Zimmertür zu. Hoffentlich wurde ihr Vater wütend! Geschah ihm recht!
Sie horchte, aber hörte keine Reaktion. Mit giftigem Blick starrte sie die Tür an, als wolle sie ein Loch rein brennen.
Sie würde hier drin bleiben und nie mehr raus kommen! Er wollte ja unbedingt, dass sie in ihr Zimmer ging! Sollte er es haben!
Und wenn sie hier drin verhungern würde, Pech gehabt. Dann war es alleine seine Schuld!
Ja, und dann würde er es bereuen, dass er so gemein gewesen war mit ihr.
Sie sah zum Fenster. Oder sie könnte weglaufen! Weit weg und nie mehr zurück kommen! Er könnte warten, bis zum Sanktnimmerleinstag, sie würde nicht mehr zu ihm kommen und dann würde er sich wünschen, er wäre netter gewesen mit ihr.
Sie kickte den Fuß gegen die Tür. Au! Das hat weh getan.
Der kümmerte sich ja gar nicht, ob sie wütend war und er war bestimmt froh, wenn sie weg war! Jawohl! War ihm doch schnuppe! Unter einer Brücke würde sie schlafen mit den Ratten und dann würde sie krank werden oder erfrieren und dann wäre nur er Schuld!!
Ihre Gedanken wurden immer finsterer und sie bemitleidete sich immer mehr, bis sie sich aufs Bett legte und wütend an die Decke starrte. Sie folgte den Linien an der Decke mit den Augen.
Mit der Zeit verflüchtigte sich ihr Ärger, obwohl sie sich bemühte, sich weiterhin über ihren Vater aufzuregen. Ihre Augendeckel wurden schwerer, bis sie nach einer Weile einschlief.
„Soviel zum Thema Abwasch erledigen," sagte Snape zu sich selbst, als er vor dem schlafenden Mädchen stand. Aber er würde sie schlafen lassen. Anscheinend brauchte sie es, sie war so mies gelaunt gewesen den ganzen Tag.
Er bettete sie ein und führte den Zahnputzzauber aus, der zwar nicht so effektiv war, wie richtiges Zähneputzen, aber besser war als nichts.
Dann ging er wieder runter, wo Remus seinen Kaffee trank. „Hat sie sich beruhigt?" fragte Remus, als Snape ins Wohnzimmer trat.
„Sie schläft," antwortete Snape und setzte sich an den Tisch, wo auch für ihn ein Kaffee stand.
„Manchmal frag ich mich ernsthaft, wie das meine Nerven aushalten sollen, bis das Kind erwachsen ist."
Remus grinste und Severus sah ihn ernst an. "Warte nur, bis du den Bengel bei dir hast, dann vergeht dir das Grinsen!" Snape tönte ernst, aber seine Mundwinkel zogen sich kaum merklich nach oben.
„Du hast so eine wunderbare Tochter, Severus, ich hoffe du bist dir dessen bewusst!" Nun tönte Remus auch ziemlich ernst.
Snape stöhnte leise. „Ja, aber auch ziemlich anstrengend!"
„Das brauchst du doch, sonst wäre dir langweilig mit einem zu braven, folgsamen Kind," lachte Remus und auch Snape lächelte nun.
Ein paar Tage später würde Severus bereuen, nicht vehement widersprochen zu haben!
TBC...
