jaa, ich bin wieder da (hey das hat sich gereimt!) achja, das ist die original story: s/5257962/1/ lasst reviews da!


Kapitel 4 ( I can't get enough of your Love, Babe)

Lily lief vor der Tür zu McGonagalls Büro auf und ab. Es war halb 9 Uhr morgens und sie musste nachsitzen. Und als ob das noch nicht genug war, nervte Sirius sie mit seiner guten Laune. Das Ganze war offensichltlich nichts Neues für ihn. Genau genommen, hatte er es geschafft, sich am vorherigen Tag drei Nachsitzen aufzuhalsen.

Lily gähnte und versuchte positiv an den anstehenden Tag heranzugehen. Sie war nun single, was auch gut sein konnte. Sie müsste nur einmal das Nachsitzen durchstehen, wenn auch mit drei fies aussehenden Slytherin und Sirius, aber danach hätte sie den restlichen Tag für sich. James hatte an diesem Morgen noch nichts unternommen, um ihr Leben zu zerstören. Sie schloss ihre Augen und lächelte in sich hinein. Eigenlich hatte sie ihn heute noch nichtmal gesehen, und das tat definitiv dazu bei, ihre Laune zu ...

„Guck mal, wer hier ist, Prongs." Lily öffnete ihre Augen bei dem Klang ihres sinnlosen neuen Spitznamens. Während sie Merlin, Gott, Buddha und alle anderen, die bei den Muggeln oder Zauberern heilig waren verfluchte, sah sie sich selbst nähern. James sah natürlich total selbstbewusst in ihrem Körper aus, er fuhr sich sogar mit der Hand durch die Haare.

„Was machst du hier?",fragte Lily eher unfreundlich. War er hergekommen, um sie zu ärgern, oder gefiel es ihm einfach, ihr Leben zu ruinieren?

„Ich muss nachsitzen.",sagte James glücklich.

„WARUM ?", schrie Lily, was die drei Slytherins zusammenzucken ließ. Sie ging nun sechs Jahre und drei Wochen nach Hogwarts und hatte bis jetzt nur zwei Mal nachsitzen müssen, und das nur für Kleinigkeiten.

James Potter war nun 36 Stunden in ihrem Körper und hatte es geschafft sich Nachsitzen einzuhandeln. Aber warum war sie überhaupt überrascht? Sie wartete auf seine Antwort.

„Ich hab Gladon, diesem Slytherin-Typen, einen Kinnhaken verpasst",er grinste die drei Slytherins an, die ihn im Gegenzug finster anstarrten, „Es hat seine Nase gebrochen." James betrachtete seine Fingernägel, als hätte er gerade über etwas Normales, wie z.B. das Wetter geredet. Die drei ließen ihre Knöchel knacken, machten aber keine Anstalten, anzugreifen, vielleicht hatten sie Angst, wie Gladon zu enden.

„WARUM?!" fragte Lily frustriert. Sie war ein wenig geschockt. Was hatte James dazu gebracht, einen riesngroßen Slytherin zu schlagen?

„Er hat meine Haare beleidigt",antwortete James „Das ist natürlich dämlich, meine Haare sind umwerfend." Er warf ‚seine' Haare zurück, um seine Behauptung zu untermauern. Lily seufzte.Würde der Wahnsinn niemals enden? Warum hatte sie nicht mit jemandem Körper tauschen können, der halbwegs vernünftig war?

Ein kleiner Teil von ihr war ziemlich beeindruckt von James, denn sie wollte Gladon schon seit der ersten Klasse eine verpassen. Sie ignorierte diesen Teil. War das ganze vielleicht sowas wie Karma, weil sie versucht hatte, die Regeln zu brechen?

Sirius' Gedanken glichen sich offensichtlich nicht mit Lilys, er stand einfach nur da und starrte James mit einem erstaunten Blick an. Dann umarmte er ihn spontan und drehte seinen schmalen Körper im Kreis.

„Du hast seine Nase gebrochen?", er lachte und lies James los. „Mensch Lily, ich hab das Gefühl, James färbt langsam auf dich ab!"

~ o ~

Um genau viertel vor neun scheuchte McGonagall die sechs Schüler in ein leeres Klassenzimmer. Die drei Slytherins setzten sich in die letzte Reihe, Lily und Sirius in die saßen in der Mitte und James nahm in der ersten Reihe Plaz. Sie sollten alte Zaubertrankzutaten ordnen und sie in brauchbare und abgelaufene Zutaten unterteilen. Es war eine ziemlich eklige und langweilige Arbeit; perfekt fürs Nachsitzen.

Lily war wütend auf James und eine Stunde lang Wassermolchaugen in Gläser zu sortieren hatte wenig zur Besserung ihrer Laune beigetragen. Er war gerade erst einen Tag in ihrem Körper und er hatte es geschafft, sich an einem Tag die Hälfte aller Nachsitzen, die sie in sechs Jahren bekommen hatte, einzuhandeln. Er schlug Leuten ins Gesicht, machte mit ihrem Freund schluss, nahm lange Duschen und tat Merlin weiß was noch. Es schien ihm Spaß zu machen, sie zu ärgern.

Auf einmal war sie überwältigt von dem Bedürfnis, etwas kindisches zu machen. Sie schaute verstohlen zu den Zaubertrankzutaten. Hunderte von Augen starrten zurück. Bevor sie wusste, was sie tat, streckte sie ihre Hand aus...

Sie war ein totes Auge nach ihm.

Er zuckte zusammen und war offensichtlich bereit,sich zu rächen, aber als er sich umdrehte, um das Auge zu werfen blickte McGonagall ihn warnend an. Obwohl der Blick nicht so streng wie der gewesen wäre, den er in seinem eigenen Körper erhalten hätte, war die Aussage klar. Reden, Bewegen, Umdrehen, soger zu lautes Atmen war in ihren Nachsitzstunden nicht erlaubt. Zufrieden, dass er verstanden hatte, wandte sich McGonagall wieder ihren Aufsätzen zu. James beschloss die Chance zu nutzen und drehte sich um...

Lily warf ein weiteres Auge nach ihm, gerade als er sich umdrehte. Es traf ihn direkt ins Gesicht, was ihn dazu brachte, sich mit brauner Flüssigkeit zu übergießen.

Lily begann leise zu lachen, hörte aber plötzlich damit auf, als ein teuflisches Glitzern in James' grüne Augen trat. Einen Krieg mit James zu starten war eine schlechte Idee gewesen. Sie schickte ihm einen bittenden Blick, aber der war verschwendet. James hatte bereits mit seinem nächste Schachzug begonnen.

Sehr sorgsam und bedacht seufzte James.

„Oh nein, meine ganze Schuluniform ist nass!" ,schrie James in einer guten Imitation eines angeekelten Mädchens. Schnell zog er sich seinen Umhang über den Kopf und warf ihn zu Boden. Lily wusste nicht, was das werden sollte, wurde aber sofort misstrauisch. McGonagall schaute James mit einem verwunderten Gesichstsausdruck an, sagte aber nichts. Sie schien sich nicht sicher zu sein, wie sie reagieren sollte.

„Oh nein, es sieht so aus, als wäre mein T-shirt auch nass", fuhr James mit einem gefakten Seufzen fort, „Ich sollte das auch ausziehen." Er blickte Lily direkt in die Augen und tastete sich langsam zum Saum seines Shirts vor. Lily fing an, in Panik zu geraten und schoss schnelle Blicke durch den Raum.

McGonagall war erstarrt, zum allerersten Mal wusste sie nicht, wie sie mit einer Situation umgehen sollte. Die drei Slytherins schauten mit großer Erwartung zu. Sie warf Sirius einen Blick zu, doch auch der sah zufrieden damit aus, wie sich das Ganze entwickelte.

„NEIN!", schrie Lily, bevor James weitermachen konnte. Sechs Augenpaare starrten sie ungläubig an. Die grünen Augen,die James gehörten, blitzen überlegen. Er wusste, dass er gewonnen hatte und freute sich an ihrer Niederlage. Die dunkelbraunen Augen, die McGonagall gehörten, waren verwirrt und ein wenig genevt. Die grauen Augen, die Sirius gehörten, blickten geschockt und halb wütend.

„Ähh, Lily, Ich denke nicht, dass das nötig sein wird", mischte sich McGonagall ein, „ Sie sind offensichtlich in den letzten Tagen nicht Sie selbst gewesen. Sie können gehen und sich waschen." Sie blickte James besorgt an. James zwinkerte Lily zu, bevor er den Raum verließ.

„Und Sie, James, ich habe absolut keine Ahnung, was heute in Sie gefahren ist, Sie können auch gehen."

„Was ist mit mir, Professor? Ich bin in letzter Zeit auch anders..." Sirius grinste selbstgefällig, während Lily den Raum verließ. „Ich hab auch seltsame und mysteriöse..."

„Gehen Sie einfach!" McGonagall seufzte und bedeutete auch den Slytherins, zu gehen. Sirius zwinkerte ihr auf seinem Weg nach draußen zu. McGonagall seufzte wieder, wenigstens war

noch etwas wie immer.

~o~

„Merlin, Prongs! Wann hast du das letzte Mal geduscht?"

Das wollte Lily eigentlich nicht hören. Als sie endlich wieder in den Schlafsälen angekommen war, wollte sie sich nur auf ihrem Bett ( na ja , James' Bett) zusammenrollen und die Augen schließen. Sirius war ihr nach dem Nachsitzen nicht gefolgt, also dachte sie, sie hätte endlich etwas Zeit für sich.

Anscheinend war ihr das nicht vergönnt.

Als sie das Zimmer betreten hatte, saßen Remus und Peter auf ihren Betten und redeten über Godric- weiß-was. Sie war an ihnen vorbei zu James' Koffer gegangen, in der Hoffnung wenigstens etwas halbwegs interessantes zum Lesen zu finden. Doch als sie die beiden Jungs passierte, verzogen beide angewidert die Nase. Und dann der Kommentar über die Dusche von Remus.

Lily drehte sich den beiden Jungs zu, die sie nun mit einer Mischung von Neugier und

Belustigung betrachteten. Anscheinend war die Frage nicht rhetorisch und es wurde eine Antwort von ihr erwartet.

„Donnerstag", antwortete Lily. Eigentlich hatte sie keine Ahnung, ob James am Donnerstag geduscht hatte oder nicht. Aber das war der Tag, an dem der Trank explodiert war.

„Dir ist schon klar, dass wir Samstag haben, oder?", fragte Peter, „Die meisten Leute wechseln wenigstens einmal am Tag die Kleidung."

„Die meisten Leute duschen auch gelegentlich.", fügte Remus hinzu, bevor beide lachten. Ok, sie waren aufmerksamer, als Lily es ihnen zugetraut waren schlechte Neuigkeiten für sie, sie müsste sich mehr Mühe geben, wenn sie nicht entlarvt werden wollte. Warum interessierten James' Freunde überhaupt, wann er duschte?

Remus lachte über ihren gequälten Gesichtsausdruck, kramte in seinem Koffer und warf Lily ein Stück Seife zu. „Ich schlage dir vor, dass du das auch benutzt, im Ernst, du riechst, als wäre ein betrunkener Hase auf dir gestorben! Wenn du jetzt nicht duschen gehst, werde ich dich eigenhändig dahinzerren. Er grinste über Lily's perplexen Gesichtsausdruck. „Wir müssen immerhin ein Zimmer mit dir teilen!"

„Drachenmist!", fluchte Lily in ihrem Kopf. Waren Jungs nicht eigentlich dreckige Kreaturen, denen es nichts ausmachte, ein paar Duschen zu verpassen? Vielleicht könnte sie irgendwie aus den Schlafsälen fliehen...

Lily schluckte, Widerstand war zwecklos. Vielleicht war es Zeit für das Unausweichliche.

~o~

Zwanzig Minuten später stand Lily vor dem Spiegel und betrachtete James' zerzaustes Äußere. Anscheinend gab es da draußen jemanden, der sie nicht hasste, denn sie war Merlin sei Dank allein in den Duschräumen. In den Spiegel blickend drehte sie sich hierhin und dorthin und betrachtete James aus verschiedenen Winkeln. Er sah nich soo schrecklich aus, entschied sie. Eigentlich sah er sogar besser aus als Rodger.

Den Gedanken beiseite schiebend zog sie den dreckigen Umhang über den Kopf, um ein langes, schlabbriges T-shirt und eine einfache Jeans zu enthüllen. Die Klamotten standen James. Sie hob das Shirt ein wenig an und legte einen muskulösen Bauch frei. Lachend ließ sie das T-shirt fallen und lehnte sich näher zum Spiegel.

„I've heard people say", Sagte Lily zu ihrem Spiegelbild und versuchte, James' Stimme so tief wie möglich klingen zu lassen „That too much of anything is not good for you, babe." James' Spiegelbild schaute halb belustigt, halb verführerisch. Lily grinste bei dem Gedanken. Sie war ganz allein in James' Körper. Was war falsch daran, ein bisschen Spaß zu haben?

„My darling I-" sang sie, als sie das T-shirt wieder anhob. „Can't get enough of your love, babe."

Lily zog langsam das T-shirt aus, während sie durch den Raum tanzte. Lily sang lauter. „I don't know why-i-i." Sie betrachtete James' attraktiven Körper im Spiegel und schwang das T-shirt über ihrem Kopf wie ein Lasso. „

„I CAN'T GET ENOUGH OF YOUR LOVE BA-"

„Was um Merlins Willen machst du da?"

Lily zuckte zusammen und knallte gegen eine Ecke,was den Duschkopf dazu brachte, aus seiner Halterung zu fallen. Wasser spritzte in alle Richtungen. Sirius stand in der Tür, sein Gesicht zeigte nun einen sehr nassen Ausdruck von Schock.

Er betrachtete die pitschnasse Lily, die immer noch ihr T-shirt über ihrem Kopf hielt, von oben bis unten. Für ein paar Sekunden blickten beide das Shirt an, bevor Lily es in eine Ecke warf.

„Ich hab dich singen gehört", sagte Sirius langsam undbetrachtete Lily als wäre sie von einem anderen Planeten, „Ich wollte nur gucken was hier los ist."

„Ich hab mich nur,ähh, umgezogen..." murmelte Lily. Die ganze Situation war ihr extrem peinlich. Es war ihr zwar egal, ob Sirius James zu Barry Wight strippen sah, aber wenn das ganze James zu Ohren käme, würde sie das nicht überleben. Lily sah sich nach einer Fluchtmöglichkeit um.

Sirius bewegte sich langsam, als würde er sich einem verrückten Tier nähern, auf sie zu und legte seine Hand auf ihre Stirn.

„Hast du Fieber? Bist du krank? Ich glaube, ich sollte einen Heiler holen, du benimmst dich heute überhaupt nicht wie du selbst." Lily schüttelte nur den Kopf, wenn der wüsste... „Trotzdem, ich bring dich in den Krankenflügel, um sicher zu gehen." Er zog Lily näher und schnüffelte, als wäre er unsicher, wo der Gestank herkam. „Aber erst duschst du!",schloss er und schob Lily in eine Kabine.

~o~

„Ich hab gute Neuigkeiten!" Alice stürmte in den Schlafsaal, wo James gerade nacheinander jedes Kleidungsstück, das Lily besaß anprobierte. Kurz innehaltend betrachtete Alice das Chaos, das James veranstaltet hatte. Sie entschied sich dafür Lily später auszufragen.

„Frank hat einen Job in Hogsmeade als Teil seiner Ausbildung bekommen. Und Dumbledore erlaubt ihm am Wochenende zu Besuch zu kommen!"

James erinnerte sich vage an einen zwei Jahre älteren Frank aus Gryffindor. Er war nett gewesen und häufig als einer der ersten über ihre Streiche gelacht, auch wenn er selbst betroffen war. Er wusste nicht, dass Alice und Frank zusammen waren, aber nach Alice' Blick zu urteilen war er ihr wirklich wichtig.

Er fragte sich, warum er über solche Dinge nicht bescheid wusste. Aber wenn er ehrlich war, was wusste er schon von den Gryffindor-Mädchen, die nicht Lily waren? Nicht viel. Er beschloss die Zeit als Lily zu nutzen, um mehr über die Gryffindors herauszufinden und bemerkte, dass er Alice überhaupt nicht zuhörte.

„- Und ich weiß, wie hart du an diesem Trank gearbeitet hast, das tut mir wirklich leid!"

„Der Zaubertrank war für dich?", fragte James bevor er sich stoppen konnte. Erleichterung schwämmte über ihn hinweg. Lily hatte nicht gelogen, als sie gesagt hatte, dass der Trank nicht für sie war. Aber hatte Alice nicht gesagt, dass sie mit Frank zusammen war? Warum waren Mädchen nur so schwer zu verstehen?

„Ja, Lily...", sagte Alice sehr langsam, als würde sie mit einem zweijährigen sprechen. „Ich brauchte den Trank, damit ich Frank sehen konnte" Alice ließ ihren Blick nocheinmal über James streifen und beschloss, nun da sie ihre guten Nachrichten losgeworden war, könne sie sich Lily widmen.

„Was ist eigentlich mit dir los? Erst versuchst du dich in den Duschen zu ertränken. Im Ernst, du warst da gestern ne Stunde drinnen und heute schon zweimal. Dann machst du nicht nur mit deinem Freund schuss, sondern dass auch noch vor ganz Hogwarts. Gestern hast du Gladon geschlagen. Ich weiß, dass du das schon seit Jahren tun wolltest, aber es passt trotzdem nicht zu dir. Und dann vergisst du auch noch den Zaubertrak, den du für mich machst, und der dich die letzten drei Wochen beschäftigt hat. Was ist dein Problem?", sie hielt inne, offensichtlich außer Atem. James versuchte sich schnell eine Ausrede einfallen zu lassen, wurde aber wieder von Alice unterbrochen.

„Du bekommst nicht deine Tage, oder?"

„Ich bete zu Merlin, Godric und allen anderen Typen mit langen weißen Bärten, dass das nicht stimmt!"

Alice warf ihm einen sarkastischen Blick zu und nahm an, dass sie richtig lag.

Das zweite Mal in drei Tagen hatte James wirklich Angst. Er hoffte innständig, dass er Glück haben würde.


und das wars auch schon wieder, ich hab das nächste Kapitel auch schon fertig, mal sehen, wann ich Lust hab, das hochzuladen.