Kapitel 5 ( Moronic Moose)
Sonnenlicht tanzte über ihrem Bett, als Lily am Sonntag erwachte. Sie ließ ihre Augen fest geschlossen und konzentrierte sich auf den Frieden. Seit sie ein kleines Kind war, hatte sie in dem kurzen Moment des Erwachens am Sonntagmorgen Frieden finden können. Dieser Tag war da keine Ausnahme. Es war schön, einfach nur im Bett zu liegen und nichts tun und nirgendwo sein zu müssen.
Leider war der Frieden nur von kurzer Dauer, denn die Erinnerung an den vergangenen Tag kam zurück und ließ sie zusammenfahren.
Demütigung schien das Wort des Tages gewesen zu sein. Die Demütigung, beim Strippen vorm Spiegel erwischt zu werden, wurde von der Demütigung gefolgt, zum Duschen gezwungen zu werden (Lily weigerte sich einzugestehen, dass sie das Duschen genossen hatte). Und wo wir schon bei Demütigungen waren, Sirius hatte vor den Duschräumen auf sie gewartet, um sicher zu gehen, dass sie auch sauber war.
Als ob das noch nicht genug gewesen wäre, hatte Sirius sie auch noch unnötigerweise zum Krankenflügel geschleift.
„Was ist denn das Problem, mein Lieber?", fragt Madame Pomfrey, als Sirius sie durch die Tür zum Krankenflügel bugsierte.
Bevor Lily antworten konnte, sagte Sirius: „Ich mache mir Sorgen, dass jemand ihn verflucht hat, oder so. Er verhält sich merkwürdig." Lily öffnete ihren Mund, um zu protestieren, aber Sirius warf ihr einen warnenden Blick zu.
„Was hat er denn gemacht?", fragte Madame Pomfre, und ignorierte Lily diesmal komplett.
„Einfach Sachen, die total untypisch sind. Zum Beispiel hat er im Unterricht zugehört, hat nicht geduscht und hat noch nicht mal seine Klamotten gewechselt. Und das seltsamste von Allem, er benimmt sich der Liebe seines Lebens", er malte Gänsefüßchen in die Luft, „ gegenüber wirklich anders, gestern hat er sie sogar daran gehindert, ihr Shirt auszuziehen!" Dabei warf er Lily einen Blick zu, der zeigte, dass das seiner Meinung nach ein ernstes Verbrechen war.
„Wie auch immer", fuhr er fort, „ bevor ich die Chance hatte, herauszufinden, was nicht stimmte, tanzte er auch schon zu irgendeinem Muggelsong vorm Spiegel herum..."
Madame Pomfrey hatte still zugehört, war dabei aber um Lily herumgegangen und hatte diese mit der Spitze ihres Zauberstabes angetippt.
„Hmm", murmelte sie, „ Ich kann feststellen, dass eine Art Magie auf ihn wirkt.", Lily hielt den Atem an. „Aber ich kann nicht genau sagen, was. Vielleicht irgendein Liebestrank, der schiefgelaufen ist?", sie adressierte Sirius, als wäre niemand anderes im Raum. Niemand bemerkte Lilys erleichtertes Aufatmen. Ihr Geheimnis war immer noch sicher.
„Das macht Sinn - ", stimmte Sirius zu, „ er hat diese seltsame Verehrerin im fünften Schuljahr...", Sirius betrachtete Lily nachdenklich.
„Hoffentlich lässt die Wirkung schnell nach. Behalte ihn im Auge und sag mir Bescheid, sollte er nicht aufhören, sich seltsam zu benehmen..."
Lily kehrte wieder in die Gegenwart zurück, weigerte sich aber, die Augen zu öffnen. Sirius hatte sie keine Minute allein gelassen, nachdem sie den Krankenflügel verlassen hatten. Er schien sich Madame Pomfreys Rat zu Herzen zu nehmen.
Lily wurde klar, dass sie schlecht den ganzen Tag im Bett verbringen könnte, und öffnete schließlich ihre Augen. Sirius war nirgendwo zu sehen und auch die restlichen Jungs waren schon gegangen. Das einzige andere Lebewesen im Raum war ein sehr großer, sehr zotteliger schwarzer Hund auf Sirius' Bett.
Lily setzte sich auf und betrachtete den Hund genauer. Sie konnte sich nicht daran erinnern, ihn schon einmal gesehen zu haben. Er schnarchte leise. Hin und wieder kickte er mit den Beinen, als würde er träumen. Lily hatte nicht gewusst, dass Sirius einen Hund besaß. Langsam stand sie auf und ging auf den Hund zu. Er war größer, als es ausgesehen hatte. Lily wollte den Hund nicht wecken, also begann sie langsam aus dem Raum zu schleichen, doch der Hund musste sie gehört haben, denn er öffnete die Augen und warf ihr einen wachsamen Blick zu.
Lily wurde warm ums Herz, dieser Hund war hinreißend. Sie begann den Hund zu streicheln... Hatte er gerade die Augen verdreht? Den Gedanken verwerfend fuhr Lily fort, den Hund abwesend zu streicheln. „Guter Hund !", sagte sie und der Hund nickte, als würde er sie verstehen und bei einem Witz mitspielen. „ Du bist bestimmt auch ein guter Zuhörer", murmelte Lily zu sich selbst. Und bevor sie sich stoppen konnte,schüttete sie dem Hund ihr Herz aus.
„ Es ist einfach alles so verwirrend! Als hätte ich eine Identitätskriese! Es ist Lily hier und James da, wenn es eigentlich anders herum sein sollte!" Der Hund setzte sich auf und schaute sie an, als wäre er zufrieden. „Das macht einfach alles keinen Sinn mehr" ( A/n: ich weiß das ist grammatikalisch nicht korrekt - ich verfluche dich Bastian Sick! ) , fuhr Lily fort, „ Es ist ja nicht so, als hätte ich etwas falsch gemacht! Warum musste auch dieser dumme Zaubertrank alles kaputt machen!"
Der Hund gab ihr einen unbeeindruckten Blick, sprang vom Bett und verwandelte sich in Sirius Black.
„Merlin sei Dank, du zerbrichst dir wieder den Kopf über Lily. Ich dachte du wirst nie mehr normal.", er hielt inne um nachzudenken, „ Also meinst du doch es war ein Trank..."
Lily fiel beinahe in Ohnmacht. Aber es könnte auf gar keinen Fall sein, dass James nicht wusste, dass sein bester Freund ein Animagus war, also durfte sie jetzt nicht durdrehen. Sie konnte es zwar nicht glauben, versuchte aber ihren Schock zu verbergen.
Sirius Black kann sich in einen großen schwarzen Hund verwandeln. Ihre Gedanken rasten mit einer Geschwindigkeit von circa 100000 km/h, als ihr plötzlich ein Gedanke kam.
„Tatze. Jetzt macht das auch Sinn", platzte es aus Lily heraus. Wie oft hatte sie sich schon gefragt was diese Spitznamen zu sagen hatten. Es gab noch Moony, Wurmschwanz und Krone (*) . Könnte es sein, dass auch diese Namen eine Bedeutung hatten?
„Was macht Sinn?" Sirius betrachtete sie verwirrt.
„Ähh", Lily versuchte sich eine gute Ausrede einfallen zu lassen, „ Ich hab gerade darüber nachgedacht, wie schlau doch dein Spitzname ist. Wer hat sich den nochmal einfallen lassen?"
„Du lässt keine Chance aus, zu prahlen, du dämlicher Elch", Sirius grinste. Offensichtlich hatte sie etwas Richtiges gesagt.
„Was?" Moment, wie hatte er sie genannt?
„ Tu nicht so doof, ‚Wer hat sich den nochmal einfallen lassen?' ", er verdrehte die Augen in ihre Richtung. „ Wie du ganz genau weißt, hast du dir die Namen ausgedacht, aber es war meine Idee, sie den Tieren anzupassen"
Lily sog scharf die Luft ein. Könnte das war sein?
Sirius redete weiter: „ Wie auch immer, du redest wieder von Lily und gibst an. Schön dich wieder zu haben." Er schlug ihr auf die Schulter, aber sie bemerkte es kaum. Sie brauchte Antworten, aber sie konnte nicht Sirius fragen, ohne aufzufliegen.
~O~
„Nein!"
„Doch!"
„Ich kann's nicht fassen, dass er das zu dir gesagt hat!"
James saß im Gemeinschaftsraum, umgeben von einer Gruppe von Mädchen. Sie lästerten über einen Ravenclaw Jungen, der mit mehreren Mädchen gleichzeitig zusammen gewesen war. Anscheinend galt das als ziemlich skandalös. James schmunzelte, sogar das Wort skandalös war großartig. Er konnte sich nicht erinnern, wann er das letzte Mal so viel Spaß gehabt hatte. Warum machten Jungs sowas nochmal nicht?
„Was war Rodger eigentlich für ein Küsser? Wie war er?", fragte ein Mädchen und James brauchte einen Moment, um zu merken, dass er gemeint war.
„Schrecklich." Alle Mädchen lachten und James seufzte theatralisch. „Ich weiß überhaupt nicht, warum ich überhaupt jemals mit ihm zusammen war. Er sieht noch nicht einmal soo gut aus."
„Weißt du, wer gut aussieht?", unterbrach ein blondes Mädchen, „Sirius Black!" Jetzt musste James erst recht lachen. Wie viele Jahre hatten die Mädchen wohl hinter ihren Rücken so über sie geredet, ohne dass sie es merkten? Und wieder fiel ihm ein, dass die Mädchen höchstwahrscheinlich einen Kommentar von ihm erwarteten.
„Wirklich, findest du?", sagte James und versuchte, beiläufig zu klingen. „Ich glaube, ich würde lieber Remus küssen." Er lachte über diesen Insider. Remus und Sirius wären die letzten, die er küssen würde. Obwohl, Peter wäre da wohl noch weiter unten auf der Liste.
„Was ist mit James? Der sieht einfach teuflisch gut aus", unterbrach eine kleine Brünette, die James als Lauren Nertick erkannte, ein Mädchen aus dem sechsten Jahr, das immer an den unmöglichsten Zeitpunkten neben ihm aufzutauchen schien. James schauderte. Lauren würde sich auf der Liste wahrscheinlich den Platz mit Sirius teilen.
„Und hier kommt der gutaussehende Teufel", rief James, als er Lily auf sich zukommen sah.
„Lily, wir müssen uns um Schulsprecherangelegenheiten kümmern." Lily sah ungeduldig aus, aber er wollte das Gespräch noch nicht beenden. Er hatte einfach zu viel Spaß.
„Müssen wir? Kann das nicht warten? Ich hab mich gerade unterhalten!"
„Du bist nur am Tratschen, das kann doch nicht soo interessant sein!"
„Ja-ames!", beschwerte sich James, „Ich hab hier Spaß!"
Lily ignorierte sein Gebettel und zog ihn am Arm aus dem Gemeinschaftsraum.
~O~
„Wo gehen wir hin, Lily?", fragte James genervt, als sie um eine weitere Ecke liefen. „ Hat das Ganze überhaupt etwas mit Schulsprecherangelegenheiten zu tun?"
„Nein", antwortete Lily kurz angebunden. „Wir versuchen nur einen ruhigen Ort zum Reden zu finden.", sagte sie und zog James hinter ihr her in einen Besenschrank.
„Warum einen Besenschrank?", fragte James. Seiner Meinung nach dienten Besenschränke zwei verschiedenen Zwecken; Verstecken und Rummachen. Auch wenn er zu jedem anderen Zeitpunkt liebend gern mit Lily in einem Besenschrank stecken würde, hatte er sich doch nicht vorgestellt, dass sie Körper getauscht hätten.
„Du hast eine Menge zu erklären!", sagte Lily. Offensichtlich erwartete sie eine lange Antwort, denn sie setzte sich auf einen umgedrehten Eimer.
„Ähh, warum?", fragte James verwirrt, folgte aber ihrem Beispiel und setzte sich auf eine leere Kiste.
„Moony, Wurmschwanz, Tatze und Krone ", sagte sie , wobei sie das letzte Wort betonte. „Klingelt da was?"
„Ähh, das sind unsere Spitznamen?",James hoffte, dass sie nichts Genaues wusste.
„Ich glaube, du hast mich missverstanden", sagte Lily in einem geschäftsmäßigen Tonfall , „Warum nennst du dich Krone. Genauer gesagt, warum sind alle eure Spitznamen von Tieren abgeleitet?"
„Weil wir naturinteressiert sind?"
„Ja, dass macht Sinn, wenn man bedenkt, dass du gerne schwarze Hunde in deinem Schlafsaal hältst. Nein warte, sorry, das war ja Sirius Black." James musste schlucken. Beide saßen einander schweigend gegenüber und warteten darauf, dass der andere etwas sagte. Schließlich, kaum lauter als ein Flüstern, stellte Lily die Frage, die James befürchtete: „ Bist du auch ein Animagus?"
James Gesicht zeigte keine Regung, als er ihre Frage beantwortete.
„Aber das ist verrückt!" Lilys Stimme war nun alles Andere als leise. „ Das ist nicht nur illegal, wenn man nicht registriert ist, man muss auch volljährig sein, um es überhaupt versuchen zu dürfen. Was Sirius gesagt hat, hat sich angehört, als währed ihr schon Jahre lang Animagi!"
„Seit dem fünften Jahr"
„Seit wann?!"
„Lass mich einfach ausreden, okay?", bat James.
„Dich ausreden lassen , du dämlicher Elch! Was meinst du mit ausreden lassen?", schrie Lily.
„Ich meine, dass du mich ausreden lassen sollst, bevor du durchdrehst!", schrie James zurück „ Und ich bin kein Elch, sondern ein Hirsch", fügte er mit einem Ton hinzu, als ob er gerade tötlich beleidigt worden wäre. Lily musste lachen.
„Okay, du dummer Hirsch,", sagte sie mit deutlich ruhiger Stimme, „ich habe nur Sirius' Worte benutzt," Sie seufzte. „Warum habt ihr vier beschlossen, Animagi zu werden?"
„Wir drei, und es ist eine lange Geschichte. Ich werde dir alles erzählen, aber du musst schwören, es nie jemandem zu erzählen. Es geht nicht nur um mich, sondern auch um meine Freunde. Außerdem möchte ich, dass du offen zuhörst und dass, was du hörst nicht deine Meinung über bestimmte Leute beeinflusst."
„Okay"
Fast eine Stunde lang saßen sie im Besenschrank, während James redete und redete. Er erzählte Lily, wie sie sich alle im ersten Jahr angefreundet hatten und dass Remus am Anfang wirklich schüchtern war. Nach einiger Zeit war er aber offener geworden. Trotzdem war er häufig nicht in der Schule gewesen und hatte gesagt, der Grund dafür wären Probleme zuhause und seine Gesundheit. James erzählte, dass sie ihm zu Beginn geglaubt hatten, aber mit der Zeit misstrauisch wurden. Remus hatte sich geweigert, ihnen zu sagen, was los war, was zu einem schlimmen Streit am Ende des ersten Jahres geführt hatte.
Er erzählte Lily, dass es Sirius gewesen war, der es als erster herausgefunden hatte. Er hatte in Verteidigung gegen die dunklen Künste nachsitzen müssen und an der Tafel des Klassenraumes standen, wohl noch von der letzten Unterrichtsstunde, die Merkmale eines Werwolfes. Sirius hatte sofort James und Peter eingeweiht und sie waren zusammen zu Remus gegangen. James erzählte von der Konfrontation und wie geschockt Remus gewesen war, als er heraus fand, dass es seinen Freunden egal war und dass sie ihn immernoch akzeptierten.
Er erzählte ihr, von Remus Schilderungen, wie schrecklich es war sich zu verwandeln und das er dabei ganz allein war. Natürlich wollten die übrigen Rumtreiber ihrem Freund helfen, aber sie wussten nicht, wie.
Aber kaum einen Monat nachdem sie Remus' Geheimnis aufgedeckt hatten, war James auf die Idee mit den Animagi gekommen. Wenn sie Remus nicht als Menschen Gesellschaft leisten konnten, warum nicht als Tiere? Zunächst schmuggelten sie kleine Tiere in die Heulende Hütte, um zu sehen, wie Remus reagieren würde. Er attackierte sie nicht und auch mit größeren Tieren hatte er kein Problem.
Er erzählte ihr, wie sie drei Jahre lang Stunden damit verbrachten alles Mögliche über die Verwandlung in Tiere in Erfahrung zu bringen und dann übten.
James erzählte, wie Sirius es endlich geschafft hatte. Er beschrieb das Triumphgefühl, als auch er es nur ein Paar Minuten später geschafft hatte. Erst zwei Wochen später war es Peter mit viel Hilfe gelungen, sich zu verwandeln.
James erzählte, wie viel einfacher es für Remus war, ein Werwolf zu sein, wenn seine Freunde dabei waren, fast so , als könne er seinen menschlichen Verstand behalten. Er erzählte ihr von den Wanderungen durch die Schule, wie sie sich selbst den Spitznamen Rumtreiber gaben und eine Karte herstellten, die ihr gesamtes Wissen beinhaltete.
Nach einer langen Zeit beendete er seinen Vortrag und wartete auf Lilys Reaktion.
Lily war erstaunt. Konnte das war sein? James und seine Freunde, die sie bisher nur für arrogante, kleine arschlöcher gehalten hatte, hatte soviele Schwierigkeiten auf sich genommen, um jemanden zu helfen? Okay, sie hatten dabei ziemlich viele Schulregeln gebrochen und dazu auch noch das Gesetz, aber bei dem ganzen war nicht das geringste für sie selber herausgesprungen. Ein anderer James nahm vor ihrem inneren Auge Gestalt an. Dieser James war stark, mutig und würde alles für seine Freunde tun. Er war schlau genug, um ziemlich fortgeschrittene Zauber zu meistern, aber bescheiden genug, um es für sich zu behalten.
Sie bemerkte nicht, das James mit ihr gesprochen hatte, bis dieser ihr auf die Schulter tippte. „Ähh, Lily...", sagte er, offensichtlich dabei ihre Reaktion zu deuten.
„Du bist schon unvorhersehbat, soviel ist klar." Ein Grinsen bildete sich auf James Gesicht. Es tat gut, dass sie es jetzt wusste. „Remus kann froh sein, dass er Freunde wie euch hat."
„Das sind wir alle.", James lächelte und fasste sich übertrieben ergriffen ans Herz. Als er seine Hand bewegte verfingen sich seine Finger in der Kette, die er um den Hals trug und ein silbernes Amulett wurde sichtbar. Lily griff nach der Kette und zog diese und damit James näher.
„Wo hast du die her?", fragte sie und nahm den kleinen herzförmigen Anhänger in die Hand.
„Den hab ich zwischen deinem Schmuck gefunden, als ich nach ... ähmm... etwas zum anziehen gesucht habe.
„Oh", sagte sie leise. Sie sah ihm nicht ins Gesicht. „ Mir wäre es lieber, wenn du sie nicht tragen würdest."
„Aber-"
Bevor James seine Frage beenden konnte, viel plötzlich Licht in den Besenschrank. James und Lily fuhren auseinander und drehten sich nach dem Eindringling um, doch gegen das Licht konnten sie nur einen Schatten erkennen. Er konnte sie allerdings sehen. Und der Anblick der sich ihm bot war ziemlich eindeutig. Er sah James Potter und Lily Evans zusammen in einem Besenschrank. Sein Gesicht lief vor Wut hochrot an.
„LASS DEINE DRECKIGEN HÄNDE VON MEINER FREUNDIN, JAMES POTTER, UND KÄMPFE WIE EIN MANN!"
Rodger zerrte Lily aus dem Besenschrank in den Korridor, wo sich eine Menschenmenge zu bilden begann.
srry, ich hatte die Story total vergessen... Ich werde weiter übersetzen, aber ich werde sehr unregelmäßig uploaden, weil ich demnächst viel mit der Schule zu tun haben werde :/ ... na ja, 10 Kapitel fehlen noch ;) danke fürs Lesen achja, *: ich weiß noch nicht, ob ich die Namen Wurmschwanz, Tatze und Krone auf deutsch oder englisch benutze, lasst euch davon nicht verwirren
