Die Personen und Orte gehören Stephenie Meyer.
Die Originalstory ist von aLbii.
Wo gehst du hin? Bellas POV.
Ich stieg ins Auto. Ich hatte nichts mehr zu sagen.
Alice und Edward stiegen nach mir ein. Edward machte den Motor an. Ich sah aus dem Fenster. Die Tränen ließen sich jetzt nicht mehr zurück halten.
„Bitte Bella, hör mir zu!"
„Ich habe dir vorhin schon gesagt, das du mit nicht gehörst. Mach was du willst." Irgendwie hörte sich das nicht so an wie es sollte. Es hörte sich an, als ob ich das Gegenteil von dem wollte was ich sagte, was ja eigentlich auch so war.
„Red keinen Unsinn. Das ist absurd. Ich habe sie nicht geküsst!"
„Ok." Als ob ich drei Finger an der Hand hätte, so egal war mir das gerade.
„Wir müssen darüber reden. Es ist unglaublich, das du glaubst, das ich diese Irre geküsst habe!"
„Ok."
„Bella!"
„Ich habe jetzt keine Lust darüber zu reden. Du fahr einfach."
Die restlich Fahrt über schwiegen wir. Als wir am Cullen Haus ankam, warteten Esme und Carlisle schon auf uns.
„Wie war das Kino? Habt ihr euch menschlich gefühlt?" Fragte Carlisle.
„Ja, wir haben uns sehr menschlich gefühlt." Antwortete Alice Carlisle, ich ging ohne zu stoppen die Treppe rauf. In Edwards Zimmer, knallte ich laut die Tür hinter mir zu. Damit reagierte ich schon mal einen Teil meiner Wut ab.
Jaspers POV.
Auf de Weg nach Hause, hatten wir an einem Supermarkt angehalten. Jetzt standen wir wieder in einer Schlange, diesmal um Emmetts verdammten Ketschup zu bezahlen.
„Arme Bella...sie ist bestimmt völlig fertig."
„Ja Rose, aber es war nicht Edwards Schuld, es war diese Jenn. Er hatte keine Chance." Erklärte ich.
„Aber ich kann es trotzdem verstehen das sie sauer ist!" Rose warf Emmett einen giftigen Blick zu, der zuckte bei dem Blick zusammen, als ob er eine Ohrfeige bekommen hätte.
„Ich glaube auch das das verständlich ist." Gab ich Rose Recht. Emmett schien das Ganze überaus witzig zu finden." Was ist so lustig?"
„Muahahahahah! Das kleine Problem zwischen Ed und Bella." Erklärte er fröhlich. Rose verdrehte die Augen und murmelte etwas wie „Integraler Idiot". Was Emmett dazu veranlasste zu sagen." Integral ist nicht nötig, das brauche ich nicht."
„Du findest einen Streit also witzig?" Fragte ich und nahm die Konversation wieder auf."
„Ja...Muahahahahah."
„Du hättest also gelacht, wenn du dabei gewesen währst?"
„Aber ich war doch dabei, ich habe Jenn dafür bezahlt, das sie auf euch wartete und versucht euch zu küssen. Muahahahahah, ist das nicht Genilista?" Jetzt bekam er von Rose den verdienten Schlag in den Nacken und er konnte froh sein das wir unter Menschen waren.
Bellas POV.
Ich konnte, so wütend wie ich war, nicht in diesem Zimmer bleiben. Ich brauchte ein anderes Zimmer, also verließ ich Edwards Zimmer und wollte in das von Alice und Jasper gehen. Aber ich wollte nicht stören, die Beiden hatten bestimmt auch noch das ein oder andere zu besprechen. Mir fiel Carlisles Büro ein, aber das brauchte er bestimmt selber. Dann war da noch die Garage, doch da lief ich Gefahr, das Rose und Emmett sich vielleicht gerade auf ihre Art wieder versöhnten. Die Küche war zu offen und Edward würde alle fünf Minuten vortäuschen, ein Messer, ein Glas, oder einen Teller zu brauchen. Was blieb?...Das Wohnzimmer? Im Leben nicht! Jetzt hatte ich es. Perfekt.
Ich nahm meine Jacke und zog sie mir auf dem Weg nach unten an. Es war mittlerweile schon dunkel geworden und auch dementsprechend kalt. Ich versuchte das mich keiner sah, aber das er mich nicht sah, war unmöglich.
„Wo gehst du hin?" Fragte er.
„Raus, ich bin bald wieder da."
„Bella, ich...es tut mir wirklich Leid."
„Edward." Ich legte ihm meine Hand an die Wange." Entspann dich, ich bin schnell wieder da, ich will nur einen Spaziergang machen."
„Ich glaube nicht das es eine gute Idee ist, das du Nachts allein im Wald herumläuft."
„Ich gehe nicht weit weg, du kannst mich von hier aus sehen." Ich versicherte mich das ich meinen MP3 Player dabei hatte und ging raus.
So, und nun? Den Fluss hatte ich völlig vergessen. Wie sollte ich auf die andere Seite kommen? Ich dachte an die Möglichkeiten die ich hatte. Eine war, einfach zu Hause zu bleiben, die schloss ich sofort aus. Die zweite, um ihn herumlaufen, das würde zu lange dauern und ich würde mich mit Sicherheit verlaufen. Die dritte war schwimmen. Auf gar keinen Fall!
„Möchtest du das ich dich auf die andere Seite bringen?"
„Könntest du?" Er hob mich auf seinen Rücken und in einem Augenzwinkern waren wir auf der anderen Seite.
„Danke."
„Ruf mich wenn du wieder zurück möchtest." Ich machte mich auf den Weg Richtung Wald, ich war etwas aufgeregt, so oft ging ja nun Nachts auch nicht allein in den Wald. „Warte!" Diese Reaktion gefiel mir, ich war wütend und er wollte trotzdem einige Sekunden mehr mit mir verbringen. Ich drehte mich um und dachte das er mich küssen wollte, irgendwie wollte ich es auch, aber über diesem Gefühl lag so eine Art feine Schicht die es zurück hielt. Und um die los zu werden musste ich jetzt allein sein.
„Es ist kalt." Sagte er lächelnd und machte meine Jacke zu.
Das war wohl nichts Bella! Und warum küsst du ihn nicht? Weil das nicht ging. Nachdem ich mich in sein Zimmer eingeschlossen hatte und ihn gebeten hatte das er mich allein ließ, konnte ich ihn nicht einfach küssen als ob nichts gewesen währe. Nein, ich würde es nicht tun. Wenn ich zurück kam würde die Sache anders aussehen.
Ich drehte mich um, um zu gehen, aber er hielt mich auf. Er wollte anscheinend nicht das ich ging.
„Edward, je eher ich gehe desto eher bin ich wieder da. Und ich verspreche dir, wenn ich wiederkomme werde ich nicht mehr sauer sein. Ich brauche jetzt etwas...sagen wir mal Frieden um wieder runter zu kommen."
„Sch!" Er gab mit einen sanften Kuss auf den Mund. „Wenn du wiederkommst, bekommst du mehr davon."
Mein Herz legte natürlich einen Zahn zu. Edward drehte sich um, sprang über den Fluss und verschwand im Haus. Ich drehte mich um und ging auf den Wald zu.
Nach wenigen Minuten fand ich eine kleines Stück Wiese. Ich legte mich auf den Boden und machte die Musik an.
Edwards POV.
Ich würde sie auf gar keinen Fall alleine im Wald lassen. Sie ging weiter in den Wald, ich ließ sie natürlich nicht aus den Augen. Als ich sicher war das sie mich nicht mehr sehen konnte, ging ich hinter ihr her.
Ich war besorgt, Bella würde Heute eine Entscheidung treffen, davon war ich überzeugt. Und diese Entscheidung würde mich betreffen. Manchmal hasste ich es, ihre Gedanken nicht lesen zu können.
Ich setzte mich in einen Baum und sah ihr zu wie sie Musik hörte.
