Die Personen und Orte gehören Stephenie Meyer.
Die Originalstory ist von aLbii.
Warum man Emmett nicht ins Bad lassen sollte! Bellas POV.
Nach dem mir dieses „Ich liebe dich" aus dem Mund geschossen war, ging ich aus dem Zimmer.
Ich war sehr früh eingeschlafen und dementsprechend früh wach geworden. Mir blieb also viel Zeit für ein entspannendes Bad.
Wenn du dich entspannen willst, komm rein! (Hallo Bella, ich bins Emmett)
Ich nahm das Post It von der Tür und ging rein.
Im Badezimmer war es schön warm, angenehm. Ich las den Post It der am Radio klebte.
Drück auf Play und bewege das Popöchen Baby!
Das mit dem Radio ließ ich besser und das Popöchen zu bewegen, trug nicht zu meiner Entspannung bei.
Schnell zog ich mich aus und steckte einen Fuß in die Wanne, ich konnte das kalte Material der Wanne spüren. Ich steckte den anderen Fuß ins Wasser und spürte etwas, das sich wie ein Stück Seife anfühlte.
„Was ist...ahhhhhhh!" Ich rutschte natürlich aus und stieß mir den Kopf am Wannenrand an, es bohrten sich noch mehr Seifenstücke in meinen Rücken und etwas spitzes piekste mich in meinen Oberschenkel. Der Schaum brannte mir in den Augen und für einige Sekunden konnte ich nicht atmen, das einzige was ich schluckte war Wasser und Schaum.
„Bella!"
„Komm nicht rein Edward, ich bin Ok und komm sofort raus. Emmett, du kannst dich schon mal warm laufen!" Sobald ich mich in ein Handtuch gewickelt hatte , kam er selbstverständlich rein.
„Was ist passiert?"
„Also, ich habe mir den Kopf am Badewannenrand gestoßen, währe fast ertrunken und habe mir ein..." Ich suchte in der Wanne nach dem spitzen Gegenstand. „..eine Nagelschere? Wer kommt bitte auf die Idee eine Nagelschere in die Wanne zu tun?"
„Ich!" Sagte Emmett von der Tür aus.
„Du hältst besser den Mund, oder du kannst was erleben. Das lass ich dir nicht durchgehen." Knurrte Edward, dann hob er mich auf seine Arme.
„Die Klamotten!" Sagte ich als ich sie sah. Er legte sie auf meinen Bauch und brachte mich in sein Zimmer. Ich legte meinen, jetzt schmerzenden und viel zu heißen, Kopf an seine Schulter.
„Zieh dir deine Unterwäsche an und lass mich mal sehen. Wo hat dich die Nagelschere erwischt?"
„Am Oberschenkel. Willst du mich untersuchen?"
„Wenn du willst, rufe ich Carlisle."
„Ach nein. Wir sollten ihn nicht belästigen." Er lächelte, aber es erreichte nicht seine Augen, so langsam machte ich mir wirklich Sorgen. War irgendetwas passiert während ich geschlafen hatte? War er verärgert über mein Verhalten von Gestern? Würde mein Plan für Heute Nacht ausreichen? Er drehte mir den Rücken zu und ich zog mir meine Unterwäsche an.
„Fertig." Sagte ich.
„Mal sehen." Er schluckte hörbar. „Bist du nervös?"
„Nein." Sagte ich und wurde rot. Mist Bella, warum kannst du nicht lügen?
Edward ging in die Knie um auf der Höhe meines Oberschenkels zu sein. Er fand sofort die Stelle wo mich die Nagelschere erwischt hatte. Seine Finger berührten meinen Oberschenkel.
„Hätte schlimmer sei können, du wirst nur einen blauen Fleck bekommen. Wo noch?"
„Am Rücken. Wo habt ihr eigentlich diese harten Seifen her?"
„Die kauft Alice." Es war fast als ob er mich massieren würde. Seine Hände berührten sanft meine Haut, er wollte mir nicht weh tun. „Dir wird einige Tage der Rücken weh tun Schatz."
„Zum Glück habe ich ja dich als Arzt."
„Jetzt lass mich mal deinen Kopf sehen."
„Also ich hätte nichts dagegen, jeden Tag von dir so untersucht zu werden."
„Du hast eine ganz schöne Prellung. Man kann es fühlen, das gibt ne richtige Beule."
„HEUTE NACHT!" Rutschte es mir, verdammt laut, raus.
„Was passierte Heute Nacht?" Fragte er, etwas zu neugierig.
„Eh, nichts wichtiges..." Warum redest du? Jetzt sieh zu wie du da wieder raus kommst. „...irgendwie will Alice irgendwelche Fotos für die Ewigkeit, oder so machen. Und ich will da nicht mit einer Beule drauf."
„Ah, da wusste ich gar nichts von."
„Ja...also, das machen wir an unserem Mädels-Nachmittag."
„Gut, fertig. Du kannst dich anziehen." Ich zog die Sachen an die ich im Bad gefunden hatte, sicherlich hatte Alice sie mir hingelegt.
Mit all dem was bist jetzt passiert war, war es fast schon Zeit zur Schule zu fahren. Ich föhnte mir schnell die Haare, ohne großen Erfolg und ging runter in die Küche.
„DU!" Mit ausgestrecktem Zeigefinger schoss ich direkt auf Emmett zu. „Ich habe da einen Befehl für dich!"
„Was möchte meine Herrin?"
„Ich will das du dich, jetzt, als...Pinguin verkleidest. Du wirst uns so zur Schule begleiten und den restlichen Tag so rumlaufen. Und wenn ich sage verkleiden, meine ich auch das Make Up!"
„Aber, du hast doch gar kein Pinguin-Kostüm." Das war mir in meiner Wut irgendwie entgangen. Und nun? Egal, ich würde mir was anderes überlegen.
„Mmm...also Emmett, das stimmt so nicht ganz."
„Was? Was redest du da Alice?"
„Na ja, ich habe ein Pinguin-Kostüm!"
Flashback! Vor zwei Wochen.
So, jetzt blieben nur noch diese zwei Läden und dann konnte ich ins andere Einkaufscenter fahren. Uauuuuh! Das Kleid ist perfekt für Rose, das muss ich ihr kaufen.
Gut, jetzt hatte ich die Kombinationen für Jasper und Edward, das Hemd für Emmett und das Kleid für Rose. Jetzt fehlten nur noch Bella und ich.
Mm? Und dieser Laden? Ich wusste gar nicht das sie den geändert hatten. Uhh, was für ein fürchterliches Kostüm, sie sind alle schrecklich, aber das ganz besonders. Meinen die wirklich das das als Pinguin durchgeht? Egal, ein Gefühl ist ein Gefühl! Und ich habe das Gefühl das Emmett es eines Tages brauchen wird.
Flashback Ende!
„Hier Emmett, anziehen!"
„Uggg...Das ist alles Schuld von Edward und Jasper...Wenn wir JACKASS gemacht hätten, würde hier jetzt ein anderer HAHN KRÄHEN!"
„Du meinst Pinguin!"
„Halt den Mund Jasper!"
„Warum sagt mir immer alle Welt das ich den Mund halten soll?"
„Halt den Mund Jasper!" Sagten fünf Vampire unisono. Ich lachte.
„Unverschämtheit!"
Während ich frühstückte, besprach ich mit Rose und Alice unsere Pläne für den Nachmittag.
„Ja, da hab ich richtig Lust drauf." Sagte Rose. „Das wird perfekt Bella. Ich werde dir helfen, darin bin ich die Beste."
„Deswegen habe ich ja Alice und dich um Hilfe gebeten."
„Das wird..." Ich sah zu Edward, der stand mit Jasper auf der anderen Seite der Küche und sah mich mit zusammengekniffenen Augen an.
Er hatte wohl einen Verdacht.
