Die Personen und Orte gehören Stephenie Meyer.
Die Originalstory ist von aLbii.
Zu viele Zufälle! Alice POV.
„Jasper, Heute ist der Tag..." Sagte ich ängstlich.
„Entspann dich, es wird alles gut. Du musst nicht so nervös sein."
Doch das musste ich. Was würde Emmett mir antun? Das schlimmste war die Ungewissheit, ich wusste was mir passieren wird, aber nicht wo, auch nicht wer mich mit dieser ekeligen roten Flüssigkeit überschütten wird und wie viele Personen dabei anwesend sein werden.
„Alice!" Sagte Jasper und streichelte mir übers Haar. „Relax." Und sofort fühlte ich mich auch so, er war unerträglich gut, wenn er seine Gabe einsetzte. „Es wird nichts passieren, ich passe auf dich auf. Einverstanden?"
„Ok, versprichst du mir das?"
„Versprochen." Wir zogen uns an und gingen in die Küche, dort diskutierten Bella und Emmett über Popcorn.
„Die gesalzenen sind tausendmal besser!" Sagte Bella.
„Das sehe ich nicht so, die mit Butter...NJAM!" Er hatte sie zwar noch nie gegessen...aber wenn er meinte.
„Alice!" Sagte Bella mit Augen so groß wie Untertassen. „Ich traue meinen Augen bist du und was hast du mit meiner Alice gemacht?"
„Was hast du Bella?" Wollte ich wissen.
„Eh du trägst die gleichen Sachen wie Gestern...geht es dir gut?"
„Bitte Bella, erinnere mich nicht daran, es ist so schon schwer genug. Ich habe keine Kraft darüber zu reden, nur eins weiß ich genau, ich denke nicht daran neue Sachen zu beschmutzen."
Ab und zu blinkten unscharfe Bilder in meinem Kopf auf, kleine Sachen, die mir nicht weiter halfen, ich bekam höchstens Kopfschmerzen davon. In einem dieser Visionsstückchen, sah ich Mike neben mir, also nahm ich an das es in der Schule passieren wird. Aber dann sah ich unsere Küche und meine Geschwister, dann wieder das Zimmer von Bella, es war das reinste Chaos.
„ Keine Sorge Schwesterchen." Sagte Edward zu mir und wuschelte durch meine Haare. „Ich glaube nicht, das sich in der Schule irgendjemand trauen wir etwas über dich zu schütten. Schon gar nicht wenn du deinen Vampir-Charme spielen lässt."
„HA, ich habs!" Rief Emmett zufrieden. Er hatte ein Glas mit einer rosa Flüssigkeit in der Hand. Panisch riss ich die Augen auf. „OH, es rutscht mir aus der Hand!" Er tat als ob er über seine eigenen Füße stolpern würde, um dann wieder fest zu stehen. Fast hätte ich die Flüssigkeit auf meinen Klamotten gehabt.
„Du bist der größte Idiot unter allen Idioten!" Schimpfte ich.
„Danke!" Er strahlte mich an.
„Komm Jasper." Sagte ich indigniert. „Wir warten im Auto."
„Wie dumm du doch manchmal bist." Sagte Jasper plötzlich zu mir. Ich zog eine Augenbraue hoch, was sollte das jetzt? „ Das habe ich gesagt Alice, weil ich absolut übertrieben finde das du, eine Vampirin mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, Angst vor einem Milchschake hast."
„Ja du hast ja recht. Ich werde ihm einfach ausweichen." Jasper lachte.
„Kommt schon, wir werden jetzt sehen wie Alice eingesaut wird. Ja!"
Ich warf Emmett einen tödlichen Blick zu als er das sagte.
„...oder besser nicht."
Bella, Edward und ich fuhren wie immer mit dem Volvo und die Anderen mit dem Jeep. Jasper hatte recht, ich sollte mich nicht so fühlen, ich würde den Tag unbefleckt überstehen. Und sollte es nicht der Fall sein...ein Toter mehr würde im Dorf keinen allzu großen Schaden anrichten, nicht?
„Versuche das es Mike sein wird der dich mit dem Milchschake duscht." Sagte Edward so leise das nur ich es hören konnte.
Bella versuchte sich mit mir zu unterhalten, ich hatte aber keine Lust. Mit jeder Minute kam das Desaster näher. Wir kamen an der Schule an und ich seufzte...
Die Schulstunden kamen mir doppelt so lang vor wie normal. Ich brauchte Jasper an meiner Seite. Er war frei und konnte mit Rose und Emmett Blödsinn machen, während ich hier saß, unruhig und gelangweilt. Das war so unfair, ich wollte meinen Beschützer...
Endlich, es kam mir vor als ob eine Ewigkeit vergangen war, schellte es zur Pause.
„Hallo Kleines." Sagte die Stimme meines Beschützers hinter mir, als ich aus der Klasse kam.
„Jasper!" Ich sprang in seine Arme und drückte ihn fest.
„Wenn du willst kannst du verdammt stark sein. Hör auf mich so fest zu drücken, sonst werden sie diese Menschen hier fragen, was hier ein in der Mitte durchgebrochener Ex- Mitschüler macht."
„Ich habe dich vermisst." Sagte ich und ignorierte seinen Scherz.
„Du hast mich nur vermisst, weil dich keiner beschützt hat, stimmts?"
Zum Teil hatte er recht. Aber nur weil ich im Moment gerade so nervös war, unter anderen Umständen währe das nicht so gewesen.
„Ein bisschen. Aber ich will dich nicht nur deswegen an meiner Seite." Erklärte ich.
„Ja...das kann ich fühlen." Sagte Jasper schmunzelnd.
Wir gingen zur Cafeteria. Durch unser Gespräch waren wir die Letzten die in die Cafeteria kamen, die meisten saßen schon auf ihren Plätzen. Ich krallte mich an Jaspers Hand fest. Der hörte nicht auf zu lächeln. Seine Glücksgefühle und sein Ruhe erreichten meinen Körper und ich fühlte mich gleich viel besser. Ich fühlte mich, als könnte ich jetzt sofort mit 500 Neugeborenen kämpfen und als Siegerin hervorgehen...Ok, vielleicht nicht 500, aber 20 bestimmt.
Rose, Emmett, Bella und Edward warteten an unserem alten Tisch auf uns. Diese Woche waren wir von dem Tisch mit den Menschen wieder zu unserem alten Tisch gewechselt. Ich glaube nicht, das Angela sich in der Gegenwart von Rosalie und Emmett sehr wohl gefühlt hätte.
Es passierte alles in Übervampir-Geschwindigkeit, für mich zu mindestens. Die ganze Szene brachte mich aus dem Gleichgewicht. Stuhl, Mike, Tablett, Becher, Milchschake, Jasper...
Man hätte jetzt eine Stecknadel fallen hören können Tyler war genau in dem Moment aufgestanden, als Mike mit seinem vollen Tablett hinter ihm herging, der stolperte über Tylers Stuhl und warf sein Tablett regelrecht in die Luft, genau da gingen wir an ihm vorbei zu unserem Tisch.
„Jasper..." Murmelte ich, mir fehlten die Worte. Mich traf eine Welle der Wut, alle im Raum Anwesenden traf diese Welle. Jasper setzte seine Gab ein.
„Cullen...ich...tut mir Leid. Tyler ist mir vor die Füße gelaufen, ich konnte es nicht verhindern." Stotterte Mike.
Vielleicht hätte ich es verhindern können, ich hätte Jasper nicht sagen sollen, das er mich beschützen soll. Er hätte sich nicht zwischen dem Milchschake und mich stellen sollen. Ich fühlte mich, außer der Wut die mein Beschützer verteilte, sehr schuldig.
Zu viele Zufälle, als das ich es vorher hätte sehen können. Das Schicksal meinte es Heute einfach nicht gut mit mir.
„Ist...schon...gut...Mike." Sagte Jasper.
Nicht weit von uns konnten wir ein Lachen hören, zu leise für das menschliche Gehör, aber zu laut für unsere Ohren.
Die Anwesenden sahen uns, noch immer schweigend, hinterher als wir zu unserem Tisch gingen. Sobald wir saßen, nahm die Lautstärke in der Cafeteria wieder zu, bis sie ihr normales Level erreichte.
„Hör auf zu lachen Emmett!" Sagte ich, ich fühlte mich so schuldig.
„Ja aber...muahaha...ich...lach...muahaha...doch gar nicht..." Emmett Brust hob und senkte sich schnell, während er lachte. Ich verpasste ihm einen Tritt unter dem Tisch, er reagierte gar nicht.
„Jasper?" Sprach ich ihn das erste mal seit dem Zwischenfall an.
„Ja?" Sagte er trocken.
„Es tut mir so Leid Jasper!"
„Ich weiß nicht warum. Seit dieser Idiot von Newton mich eingesaut hat, hörst du nicht auf dich schuldig zu fühlen." Ich nickte, es war doch wohl offensichtlich warum ich mich schuldig fühlte.
„Also, die Pampe die dein Hemd ziert, sollte eigentlich auf meinem sein." Sagte ich.
„Gut." Sagte er und lächelte mich an. „Gut das du einen exzellenten Bodyguard hast, der dich vor jeder Gefahr schützt, nicht?"
„Verzeihst du mir?"
„Nein." Ich erschrak. „Alice, ich verzeihe dir nicht, weil es nichts gibt das ich dir verzeihen könnte."
„Oh, du hast mich erschreckt." Sagte ich erleichtert.
„Ich weiß." Wir schwiegen, außer Emmett, der lachte immer noch.
„Du wirst es noch bereuen, so über mich zu lachen. Du wirst schon sehen." Drohte ihm Jasper.
„Das will ich sehen Brüderchen." Emmett hielt sich den Bauch vor Lachen.
„Mmm...weißt du was Jasper?" Meldete sich da plötzlich Bella. „Es ist wirklich an der Zeit das du dich ein wenig an Emmett rächst."
Wir sahen sie an.
„Was stellst du dir vor?" Fragte Jasper, interessiert an Bellas Vorschlag.
„Genau." Kam es von Emmett." Was stellst du dir vor?"
„Da Edward und ich heute Nachmittag nicht zu Hause sein werden, übergebe ich meine Macht über Emmett für Heute an dich."
Jasper und Emmett sahen sie mit großen Augen an. Der eine freudig, der andere panisch.
„Oh Emmett, was du jetzt gerade fühlst, ist nicht zu dem was du später fühlen wirst. Muahahaha...Mist!"
„Lass mein Lachen...du reichst mir nicht mal bis zu den Zehnnägeln!" Schimpfte Emmett.
„Welche Nägel? Du hast sie dir doch abgebissen!" Rief Jasper und lachte laut. Emmett hatte es verdient, von seiner eigenen Medizin zu kosten.
„Oh Gott...stimmt ja. Ich trauere ja noch!"
„Es geht erst am Nachmittag los, du kannst also noch etwas trauern. Danke für diese Möglichkeit Bella, das wird fantastisch!"
„Klar, aber vergiss die Fotos nicht!" Sagte Bella.
„Was hast du nur mit den verdammten Fotos Bella?" Fragte ich. „Hast du etwa einen Onkel der Fotograf ist? Sag mir das es nicht der Alkoholiker ist!"
„Was?" Fragte Bella. „Alkoholiker? Ich will nur eine Erinnerung daran für den Rest meines Lebens...also, Existenz. Da alle sagen, das die Erinnerungen verblassen, will ich so viele Erinnerungsfotos wie möglich."
Gut, das war eine verständliche Erklärung, also kein Onkel der Alkoholiker ist.
„Leute!" Rose sprach das erste mal. „Ihr müsst gehen, der Unterricht geht weiter."
„Du hast recht." Sagte ich. „Eh, Rose...hast du was?"
„Nichts wichtiges." Antwortete sie und Edward grinste.
Wir gingen zu unseren Klassen und ich musste Edward einfach fragen.
„Was hat Rose?"
„Sie musste mit Emmett und Jasper spielen."
„Warum?"
„Jasper hat sie manipuliert, so das sie enthusiastisch zu allem ja gesagt hat."
„Und welche Spiele waren das?"
„Mensch ärger dich nicht, Boccia, Fangen...soll ich weiter machen? Rose hasst diese Spiele, deswegen ist jetzt etwas sauer." Erklärte mir Edward.
„Ja wer kann diese Seite von Emmett schon ertragen." Sagte ich.
„Jasper hat auch mitgespielt!"
Ich ignorierte den letzten Satz und ging in meine Klasse. Jetzt ohne Angst und Sorgen. Mist Alice, jetzt hast du die gleichen Sachen für nichts zweimal angezogen!
