Die Personen und Orte gehören Stephenie Meyer.

Die Originalstory ist von aLbii.

Überraschung und Erinnerungen! Rosalies POV.

Ein riesen Gewitter ging über uns runter. Die Autos rutschten förmlich über die Straße. Nicht das ich mir um mich Sorgen machte, obwohl meine Kleidung unter einem Unfall mit Sicherheit leiden würde. Ich dachte da eher an Bella.

„Emmett." Sagte ich von meinem Sitz aus. „Müsst ihr so rasen?"

„Ja." Antwortete er mir.

„Warum?"

„Wie warum?" Ich sah ihn, wegen dem Ton den er anschlug, mit tödlichem Blick an. „Weil ich diesmal der Erste sein werde Schatz." Emmett legte mir seine Hand aufs Knie und lächelte mich an. Ich zog mein Bein weg und zischte.

„Sieh auf die Straße!"

„Das ist schwer wenn du neben mir sitzt."

„Ja ja, Schleimer." Emmett lachte, sah aber auf die Straße.

„Was machst du Jasper?" Fragte ich und drehte mich zu ihm um.

Jasper hatte einige Zettel in der Hand, sein Handy und sein kleines Net-Book.

„Das ist eine Überraschung Rose."

„Und? Kannst du mir nicht etwas verraten?"

„Nein, wenn ich das mache kriegen es fast Alle mit." Da hatte er Recht, ich konnte die Konversation im anderen Auto auch hören. Edward war außergewöhnlich gesprächig, sobald es still wurde im Auto, stellte er Alice eine Frage. Wann ist deine nächste Modewoche? Wann wirst du mit Esme die Materialien für diese kleine Modell kaufen? Wann werden wir wieder verreisen? Weißt du schon wohin? Seid wann redete Edward so viel? Und seid wann hatte er Interesse an den Plänen von Alice?

Ich drehte mich wieder zu Jasper und so langsam fiel bei mir der Groschen.

Jasper hatte eine Überraschung für uns, er muss also darüber nachgedacht haben ohne einen konkreten Entschluss gefasst zu haben, das hatte Edward natürlich mitbekommen. Alice dagegen nicht, oder besser gesagt, bis jetzt noch nicht. Edward hörte nicht auf zu reden, um Alice beschäftigt zu halten. Soweit wie es ihm möglich war.

Es war still im Auto, nur der Motor des Wagen beschwerte sich immer mal wieder über Emmetts Fahrweise.

„Du weißt das du an ihm nicht vorbeikommst, nicht Emmett?" Fragte Jasper.

Ich beugte mich nach hinten und versuchte etwas von dem was Jasper schrieb zu lesen, doch Jasper drehte sich sofort weg.

„Ist das eine Liste?" Fragte ich.

„Es ist eine Überraschung und es ist dir nicht erlaubt an ihrem Entstehungsprozess teilzunehmen." Ich schnaufte und verschränkte die Arme vor der Brust.

Emmett versuchte immer noch an Edward vorbei zu kommen, der wusste aber, wie immer, schon vorher was er vorhatte und ließ ihn nicht vorbei.

„Das ist unmöglich!" Sagte Emmett als er merkte das er keine Chance hatte.

„Endlich hast du es auch gemerkt!" Rief ich.

Es herrschte wieder Schweigen im Auto. Jasper war mit seiner Überraschung beschäftigt und Emmett biss die Zähne vor Wut zusammen. Und ich? Ich langweilte mich in einem Auto mit zwei Langweilern.

Immer noch Stille, als ich es nicht mehr aushielt, rief ich.

„Emmett!"

„Was!" Sagte er und zuckte zusammen.

„Erzähle mit einen Witz!"

„ROSALIE!" Schrie Jasper und ließ seine Zettel fallen. „Weißt du was du da tust?"

Klar wusste ich was ich da tat. Und wenn er mich unterhalten würde, müsste ich mir nicht Emmetts dumme Witze anhören. Ich ignorierte Jasper und sah Emmett an.

„Erzähle mir einen Witz, aber wehe es kommt eine Blondine darin vor!"

„Rosalie! Das ist...genial! Oh...ja, der ist soo gut!"

Ich dachte an die hunderte von Witzen die für Emmett ja soo gut waren und ich bereute es schon, das ich ihm freie Fahrt gegeben habe. Wie blöd war ich eigentlich? Warum machte ich meinen Mund auf?

„Kommen fünf Idioten in den Supermarkt und fragen den Verkäufer. „Haben sie Karottensaft?" Der Verkäufer verneint dieses. Am nächsten Tag kommen zehn Idioten in den Supermarkt und fragen. „Haben sie Karottensaft?" Der Verkäufer sagt ihnen, das er keinen hat. Am dritten Tag kommen 15 Idioten in den Supermarkt und fragen wieder nach dem Karottensaft und der Verkäufer sagt wieder nein. Als sie weg waren, denkt der Verkäufer. Die kommen Morgen bestimmt wieder, ich werde Karottensaft besorgen und mir mit den Idioten eine goldene Nase verdienen. Und er kauft 500 Liter Karottensaft. Am nächsten Tag kamen 20 und fragten nach dem Karottensaft. „Ja!" Sagte der Verkäufer diesmal. Und die Idioten antworteten. „Schmeckt der nicht scheußlich?"

Emmett hüpfte lachend auf seinem Sitz und ich tat es ihm nach. Selbst Jasper lag lachend auf der Rückbank.

„Ich hab doch gesagt, das er soo gut ist!" Rief Emmett lachend.

Ich spitze meine Ohren und konnte hören, das auch im Volvo gelacht wurde. Nach einigen Sekunden normalisierte sich alles wieder. Dann hörte ich wie Alice Bella den Witz erzählte und wir fingen wieder an zu lachen.

Bellas POV.

Wir parkten die Autos auf ihrem üblichen Platz und als ich zum Kofferraum ging, um ein wenig beim tragen zu helfen, kam Rosalie zu mir und hakte sich bei mir unter. Wir gingen zum Haus und sie sagte.

„Lass das mal die Jungs machen, dafür haben wir sie schließlich." Sie drehte den Kopf und zwinkerten den drei Cullen-Jungs zu, die sahen in die vollen Kofferräume.

Alice gesellte sich zu uns und fing an zu reden.

„Jasper und Edward planen etwas..."

„Das ist eine Überraschung Alice!" Sagte Rose.

„Ich weiß nicht...ich hab so das Gefühl das es mir nicht gefallen wird." Alice machte die Tür auf. „Wir sind da!"

„Kinder! Ihr seid aber früh zurück!" Als ich Esme und Carlisle sah, senkte ich sofort den Kopf, bewunderte meine Schuhe und wurde feuerrot.

Esmes Haare waren feucht und klebte ihr im Gesicht und ihre Bluse etwas zerknittert. Carlisles Hemd war falsch zugeknöpft, er war barfüßig und auch seine Haare waren feucht.

„Ehhh...Carlisle." Sagte Alice und zeigte mit dem Finger auf Carlisles Hose. „Dein Reißverschluss!"

Ich hörte wie er den Reißverschluss zu machte. Ich glaube das sie sich etwas unangenehm berührt ansahen, ich sah auf jeden Fall immer noch auf den Boden.

Ein lauter Knall rettete den Moment. Wir drehten uns Alle um und sahen Edward und vier Taschen auf dem Fußboden.

„Das kommt davon wenn man alles auf einmal nehmen will." Sagte Edward laut. Emmett ging zu ihm und legte ihm die Hand auf die Schulter.

„Immer sooo über vorsichtig...ich glaube nicht das den Badeanzügen etwas passiert währe, wenn ich sie genommen hätte."

„Wie witzig du doch bist Emmett."

„Schmeckt der nicht scheußlich?" Wir erinnerten uns alle, außer Esme und Carlisle, an den Witz.

Esme und Carlisle entschuldigten sich einen Moment um sich um zuziehen. Während die Jungs die Taschen und Rucksäcke ordneten, saßen Rosalie, Alice und ich auf dem Sofa und ruhten uns etwas aus.

„Ich werde jetzt mal duschen gehen." Sagte ich. Ich sehne mich regelrecht nach einer Dusche.

„Ok, wir warten hier auf dich, Jasper muss uns noch seine „Überraschung" zeigen." Sagte Alice etwas sauer.

Ich stand auf und fragte sie.

„Willst du nicht das er das macht?"

„Doch schon, aber nicht auf meine Kosten. Er und Edward verbergen es vor mir."

„So geht es uns allen Alice." Sagte Rosalie.

„Ja...aber,ich weiß nicht...es ist als ob er sich einen Scherz mit mir erlauben will...ich drehe schon durch. Vergesst es einfach."

„Mach dir nicht so viele Gedanken Alice." Sagte ich und ging die Treppe rauf.

Ich ging in Edwards Zimmer um mir was zum anziehen zu holen. Er war nicht da, ehrlich gesagt wusste ich nicht wo er steckte. Es war schon seltsam, das wir seid wir zurück waren nicht zusammen gewesen sind. Ich schnappte mir das erste was mir in die Finger fiel und ging ins Bad.

Ich legte meine Sachen ab und als ich mich ausziehen wollte, merkte ich das die Tür noch auf war.

„Hallo."

„Wo warst du? Ich habe dich vermisst, weißt du?" Sagte ich zu Edward und schlang meine Arme um seinen Hals. Er legte seine Hände auf meinen Rücken.

„Ich habe Jasper bei seiner Überraschung geholfen. Ich habe dich auch vermisst." Er küsste meinen Hals und sah mich an.

„Kannst du mir sagen was ihr da ausbrütet? Ich glaube Alice dreht noch durch."

„Alice ist es gewöhnt, immer alles zu wissen bevor es passiert. Es wir ihr gut tun mal zu wissen wie es ist überrascht zu werden." Edward hob den Kopf und sah zur Dusche. „Ich glaube du wolltest duschen, ich lass dich besser allein." Er wollte sich von mir zurückziehen, aber ich krallte mich fest.

„Warum duscht du nicht mit mir?"

„Das ist ein gutes Angebot...abe.."

„Kein aber." Unterbrach ich ihn. Ich machte, meine Arme immer noch an seinem Hals, ein paar Schritte zurück. Mir war klar, das er es zuließ, wenn er sich geweigert hätte, hätte ich keine Chance gehabt ihn zu bewegen. „Sag mir das du keine Lust hast."

„Es klingt verführerisch..." Seine Hände wanderten über meine Hüften zu meinen Oberschenkeln. „Aber ich könnte mich nicht zurückhalten, wenn ich mit dir da drin währe."

„Genau das will ich." Sagte ich und spielte mit einem seiner Knöpfe." Das du dich nicht zurückhältst."

„Selbstverständlich denkst du wie immer in das am wenigsten angebrachte für dich."

„So würde ich es nicht nennen …."

Edward nahm meine Hände von seinem Hals.

„Dusche dich, ich warte unten auf dich."

„Langweiler!" Sagte ich grinsend er grinste zurück und verschwand.

Als ich fertig war und wieder ins Wohnzimmer ging, war die ganze Familie versammelt und wartete.

Rosalie hatte Esme und Carlisle erklärt, das Jasper mit Edwards Hilfe eine Überraschung für uns vorbereitet hatte.

„Also...ich weiß nicht ob es eine Überraschung ist, aber ich bin davon überzeugt das es euch gefallen wird."

Jasper holte eine CD aus einer Hülle, steckte sie in den Player und machte den Fernseher an.

Auf dem Bildschirm erschienen die ersten Fotos, zuerst alle übereinander und dann fächerten sie sich auf und man sah jedes Foto einzeln. Das erste erkannte ich sofort, ich hatte es schließlich gemacht. Emmett in diesen fürchterlichen Klamotten, a la Steve Urkel, die er in Jaspers Schrank gefunden hatte.

Mehr und mehr Fotos erschienen. Emmett im Pinguinkostüm. Fotos auf denen Emmett Erbeershake trank und Alice sich bog vor Lachen. Ein Foto von Edward, Jasper und Emmett, im Pinguinkostüm, auf der Jagd. Fotos von unserem Auftritt auf dem Marktplatz. Fotos von unserem Ausflug heute Vormittag.

„Wow...das ist so schön...und so witzig." Sagte Esme lachen, bis sie auf dem Bildschirm erschien. Besser gesagt, Carlisle und sie mit nassen Haaren und zerknitterter Kleidung.

„Jasper!"

„Also das konnte ich nun wirklich nicht aus der Sammlung lassen." Sagte Jasper grinsend.

„Wieso hab wir nichts davon gemerkt?" Fragte Carlisle Esme.

„Schuldig!" Rief Edward. „Ich habe die Taschen und mich, mit Absicht fallen gelassen." Er grinste wie ein kleiner Junge der etwas angestellt hatte. „Jetzt kommen die Videos."

Fast fiel ich vom Sofa, als ich Emmett wieder in diesem grauenhaften Rock tanzen sah.

Das nächste Video fing an.

„Mach schon Em!" Kam Jaspers Stimme aus dem Fernseher. „Zeig dich dem Dorf!"

Auch diesmal verzichtete ich darauf Emmett nackt durch die Straßen laufen zu sehen. Ich hörte wieder wie diese Frau „Perverser!" rief und dann Emmetts Kommentar zum Schluss „Kann ich meinen Tanga wieder haben?"

„Das war genial!" Rief Alice. „Was für eine Überraschung."

„Nicht so schnell." Sagte Edward. „Ein Foto fehlt noch."

Alice wurde ernst und sah auf den Bildschirm.

Alle, mit Ausnahme von Alice, lachten laut. Emmett haute lachen auf die Sessellehne, ich versuchte mich zu beherrschen, was mir aber nicht gelang.

„Jasper! Aber...aber, das hab ich doch gelöscht." Stotterte Alice. Ihr Gesicht füllte den ganzen Bildschirm aus und ihr Gesichtsausdruck, war der witzigste den ich je an ihr gesehen habe.

„Eh, da muss ich mich auch schuldig bekennen." Kam es von Edward. „Ich habe es runter geladen nachdem ihr weg wart."

„Edward! Deswegen hast du es vor mir verheimlicht, wegen diesem Foto!" Schimpfte Alice.

„Wann hast du das gemacht?" Fragte Rose Jasper.

„Gestern bevor wir gefahren sind um die Sachen für Emmett zu kaufen."

Jasper stand auf und nahm die CD aus dem Player.

„Das war eine geniale Überraschung Jasper. Ich war auf fast allen Fotos!" Sagte Emmett und sah zu Alice.

„Bekomme ich eine Kopie?" Fragte ich Jasper.

„Selbstverständlich, ich mach dir eben eine." Jasper verschwand wie der Blitz die Treppe rauf.

Wir kommentierten noch ein wenig das gesehene, als ich dann bemerkte das die Sonne unterging, hätte ich fast geheult. Heute war Sonntag und ich musste wieder nach Hause.

„Wir können es wiederholen wann immer du willst Bella." Versuchte Alice mich zu animieren.

„Ich bin Ok, keine Sorge."

Wir blieben noch eine Weile bei den Anderen, dann gingen Edward und ich nach oben und ich fing an meine Sachen zu packen.

Ich seufzte.

Edwards Arme schlangen sich von hinten um meine Taille.

„Es ist ja nicht so, das wir uns Morgen nicht sehen werden."

„Ich weiß, aber...diese Woche war so..."

„Witzig?" Riet er.

„Ja! Und verrückt...ich weiß nicht ob es dir auch so ging, aber in den letzten Tagen habe ich irgendwie alles vergessen über das ich mir vorher Sorgen gemacht habe. Es war als ob...es nur uns acht geben würde."

„Ich weiß was du meinst. Aber...glaube mir, auch wenn die Woche vorbei ist, die Gehirne laufen auf hochturen."

Ich machte meine Tasche zu und ging zu ihm.

„Was willst du mir damit sagen?"

„Wieso soll der Spaß hier aufhören, wenn es noch zwei Subjekte gibt die man ein wenig manipulieren kann."

„Du sprichst von...Mike und Jessica?"

„Ja genau!"

„Was...?"

„Komm, es ist schon spät." Bekam ich zur Antwort.

Edward nahm meine Tasche und wir gingen nach unten.

Wir verabschiedeten uns von allen und als ich schon fast aus der Tür war, rief Alice. „Schlaf gut! Wir haben Morgen viel zu tun!"

Währen der Fahrt konnte, oder wollte, mir Edward auch nichts genaueres sagen.

„Sie haben noch keinen genauen Plan, aber sie werden einen großen schwarzen Wagen mieten."

„Arme Jess und Mike." Edward schnaufte.

„Ernsthaft?" Wollte er wissen.

„Nein!"

Wir kamen bei mir zu hause an, die Lichter waren an, Charlie war also schon da.

„Dein Vater wartete auf dich."

Er brachte mich zur Tür.

„Vielen Dank für..."

„Sch." Er legte den Finger auf meine Lippen. „Du musst für gar nichts danken. Ich bin in deinem Zimmer, sobald Charlie eingeschlafen ist." Ich nickte und er gab meine Lippen frei, um mir einen flüchtigen Kuss aufzuhauchen.

„Ich liebe dich."

„Ich liebe dich auch." Antwortete ich.

Ich ging ins Haus und hörte wie sich der Volvo entfernte.

„Bella! Endlich bist du zu Hause."

„Ja."

„Alles in Ordnung?"

„Alles wunderbar. Und du? Wie war es bei dir?"

„Gut, aber es geht nichts über zu Hause."

Ich wartete, als ich merkte das er nichts weiter zu erzählen hatte sagte ich.

„Ich bring meine Sachen in mein Zimmer und mache dann das Abendbrot."

„Ist nicht nötig Bella, es gibt Pizza."

„Ah...gut, ich geh dann in mein Zimmer und räume meine Sachen ein."

„Wie du meinst." Antwortete Charlie mir.

Ich ging die Treppe rauf und in mein Zimmer. Es fast seltsam wieder in meinem gewohnten Zimmer zu sein und nicht in dem von Edward. Ich sah mich um, um mich wieder daran zu gewöhnen.

Als ich meine Sachen weggeräumt hatte, legte ich mich auf mein Bett und schloss meine Augen.

Fazit: Diese Woche war die verrückteste meines Lebens. Dachte ich.

Und während ich mich an die vergangenen Tage erinnerte, schlief ich ein.