Lost Heaven Chapter 2

Titel: Erstes Zusammentreffen

Es dauerte nicht lange für das Trio um an den belebten Straßen mit fröhlich redenden Menschen und gehörnten Wesen, den Diclonius, wie Amy von Nana erfuhr, die ebenfalls rege und fröhlich an den Alltagsgeschäften teilnahmen. Allerdings verspürte Amy jedes Mal wenn einer der Diclonius an ihnen vorbeiging oder in der Nähe war, ein seltsames Feuer in sich das sie sich beim besten Willen nicht erklären konnte. Nachdenklich folgte sie Nana und Roc die sich über völlig belanglose Dinge unterhielten. Offenbar hatte Nana den Kleinen von der Schule abgeholt und während dieser stolz von seinen Erlebnissen berichtete, drifteten Amy´s Gedanken zu etwas anderen ab.

Was war es, das sie so mit Wut erfüllte und ein stetiges Flüstern hevorrief das sie nur mühsam ignorieren und vor den beiden verbergen konnte? Die Stimme, die beständig "Töte sie alle!" flüsterte, immer und immer wieder. Sie hatte ihr schon einmal nachgegeben, das wusste sie aber sie konnte sich weder erklären warum sie das wusste noch wann das passiert war. So gefangen in ihren Gedanken bemerkte Amy nicht das Nana sie immer wieder beäugte und versuchte sie abzuschätzen. Was geht in ihr vor? dachte Nana immer wieder und beschloss es im Mapple Inn anzusprechen wenn sie allein und ungestört sein würden. Als sie an der schattigen Allee vorbeiliefen, die Nana zufolge, zum Mapple Inn führen würde, belauschte Amy das Gespräch von zwei Diclonius. "Es soll einen Großbrand an den Hafenanlagen gegeben haben." - "Ich weiß, ich hoffe es ist niemand zu Schaden gekommen." erwiderte die Gesprächspartnerin, ebenfalls ein Diclonius mit einem zu einem Pferdeschwanz gebundenen Haar, besorgt. Amy runzelte die Stirn. Ein Großbrand? Bilder kamen ihr plötzlich in den Sinn und sie stoppte abrupt.

"Sie aktiviert ihre Fähigkeiten! Sucht Deckung!" rief die Frau alarmiert. Zwecklos...Die Art als die Soldaten in Deckung gingen und begannen mit ihren Sturmgewehren auf sie zu feuern...zwecklos. Das langsame Aufheulen der massiven gewehrartigen Waffe des Riesens ehe ein Feuerhagel auf sie niederging...zwecklos. "Amy? Was ist los?" Feuer, überall Feuer und schmerzerfüllte Schreie, Menschen in Uniformen die zu Asche und Knochen verbrannten. "Amy! Hey! Amy!" eine Stimme die eindringlich ihren Namen rief. Wer ist sie? Was will sie? "AMY!" Plötzlich schaute sie auf und sah blass und zitternd zu Nana die sie an die Schultern gepackt und sanft geschüttelt hatte. Ein besorgter Gesichtsasudruck war zu sehen doch das Mädchen selbst fühlte sich nur hundeelend. "Was ist passiert? Du bist stehen geblieben und hast in die Luft gestarrt." sagte Nana mit besorgten Ton. Unsicherheit schwang ebenfalls in der Stimme mit. Roc hatte die ganze Situation mit großen Augen beobachtet und blieb mit verunsicherter Miene nahe seiner Mutter stehen. Erst jetzt registrierte das blonde Mädchen das sie wohl einigen Trubel verursacht hatte. "Ent-Entschuldigt. Ich wollte das nicht." erwiderte Amy und senkte den Kopf. Nana sagte nichts sondern seufzte nur. "Wir sind gleich da. Dann kannst du dich erholen während ich mit den Anderen spreche." erklärte sie. Amy nickte nur betreten ohne ein weiteres Wort zu sagen.

Schließlich kamen sie an und Amy konnte nicht schlecht staunen als sie das staatliche Gebäude zum ersten Mal zu Gesicht bekam. Es war im klassischen japanischen Stil aufgebaut, mit einem an den Ecken leicht gebogenen Dach und wurde von einem sanften Garten und einem kleinen Teich umgeben. Während Nana das Tor öffnete, das sie mit einem Klingeln ankündigte, betrat Amy schüchtern den Vorhof und betrachtete alles genau. Allerdings waren sie nicht allein. Eine ältere Frau mit langen rötlichen Haaren saß an der kleinen Treppenstufe am Haupteingang und beobachtete Amy mit einem kritischen Blick. Es lag keine direkte Feindseligkeit darin nur eine gesunde Vorsicht und Amy spürte gleich zu Beginn das sie bei ihr vorsichtig sein musste. Gleichzeitig fühlte sie das Verlangen stärker als nie zuvor in ihr aufsteigen. Dennoch versuchte sie so gut es ging diese zu ignorieren. Solange sie sich nicht erklären konnte warum sie so fühlte, würde sie ihr nicht nachgeben.

"Das ist Lucy. Sie leitet zusammen mit ihrem Mann, Kouta, das Mapple Inn. Du brauchst keine Angst vor ihnen zu haben." sagte Nana mit freundlicher Stimme, wohl auch um sie zu beruhigen. Angst haben? Amy lächelte ihr zu und nickte aber auch nur um sie im Glauben zu lassen das sie damit etwas Gutes tat. Amy hatte keine Angst. Nicht vor Lucy jedenfalls. Nein, die Furcht lag eher in ihrer möglichen Niederlage gegen diese verdammte Stimme begründet die unbarmherzig gegen ihr Inneres schrie. Genau in diesem Moment stand Lucy auf und ging zu ihnen, ihr langes Haar bewegte sich anmutig und die Frau strahlte eine eigentümliche Aura aus die Amy zuvor nicht gesehen hatte. Etwas von einem Verständnis das ihr selbst und anderen fehlte. Offenbar hatte sie eine Menge erlebt. "Hallo. Ich leite hier zusammen mit meinem Mann diese Pension. Mein Name ist Lucy. Können sie mir erklären, warum sie in so einem Zustand sind?" Natürlich, Amy hatte ganz vergessen das sie noch immer in diesen blutigen Sachen umherlief. "Ich weiß es nicht. Ich kann mich an nichts mehr erinnern. Ich weiß nur das ich verfolgt werde und nicht zur Polizei gehen kann." gestand Amy schließlich nervös und kratzte sich am Hinterkopf. "Ich brauche nur einen Ort wo ich mich ausruhen kann, für eine Nacht. Dann bin ich schon wieder weg." Lucy´s Blick schien bohrender zu werden und Amy fühlte sich unwillkürlich an einen Harpiye erinnert. "Ich gehe nicht davon aus das du es bezahlen kannst?" fragte Lucy rethorisch ehe Nana dann einsprang. "Es ist schon okay. Ich übernehme das." Amy sah mit großen Augen zu der Frau. Obwohl sie sie gar nicht kannte. Nana lächelte ihr beruhigend zu. "Es kommt schon alles in Ordnung. Mach dir keine Sorgen." Daraufhin nickte Amy nur dankbar. Sie konnte ihr Glück wirklich nicht fassen. Vielleicht konnte sie dann mehr über ihre Vergangenheit herausfinden. Gedankenverloren spielte sie mit ihrem Anhänger den sie vollkommen in ihrer Hand umschlossen hatte.

In der Zwischenzeit am Hafen

"Anzahl der Überreste...zwei Personen. Sie sind bis auf die Knochen abgebrannt." "Genauso wie die ganze verfluchte Halle hier." erwiderte der andere Soldat während er grimmig die verkohlten Überreste betrachtete. Die gesamte Halle sah aus als ob überall flüssiges Napalm niedergegangen und mit einem Schlag abgefackelt worden war. Es gab nichts was diese totale Zerstörung überlebt hatte. Umgeworfene Kisten, ausgebrannt und ausgebrannte Fahrzeuge, es war gespenstisch und bot apokalyptische Zerstörung. "Und sie läuft mitten in der Stadt rum? Scheiße!" entgegnete der erste. "Die Forensik hat alles markiert, das auf uns zurückverfolgt werden könnte. Lasst uns die Leichen einpacken und weg hier." Das Gebäude würde nicht mehr zu retten sein und womöglich abgerissen werden. Kein allzugroßer Verlust doch ein wirkungsvolles Beispiel für die Zerstörungskraft von Nummer 74. "Die Aufnahmegeräte der Soldaten sind auch sichergestellt. Es wird später aussehen als ob einige explosive Güter hier hochgegangen und den Laden in Schutt und Asche gelegt haben. Niemand wird Verdacht schöpfen." - "Gut. Jetzt müssen wir nur noch 74 finden und unschädlich machen ehe die grundlegenden Ziele fortgesetzt werden können." Dieser Zwischenfall war nur ein kleiner Rückstoß im großen Plan. Es war nur eine Frage der Zeit bis 74 wieder rückfällig werden würde und anfing zu morden und sie mussten nur der Blutspur folgen. Unglücklicherweise war der Sender beim Kampf zerstört worden und es war anzunehmen das das gesamte Team ausgelöscht worden war. "Commander Yamanaka? Wir sind bereit zum Abmarsch. Alle Spuren sind gesichert und der Helikopter ist bereit uns zurückzufliegen." Yamanaka nickte. Er wusste das noch zwei weitere Personen fehlten. Das Team hatte aus vier Mitgliedern bestanden aber es gab nur zwei Leichen. Aber er würde sich um die anderen beiden auch noch kümmern. Der Commander ahnte schon wer diese Überlebenden waren und sie würden ihn in seinem Versuch mehr Einfluss auf Spencer zu gewinnenn nur behindern. "Verlieren wir keine Zeit." sagte er schroff und drehte sich um während die Rotoren des Transporthubschraubers schon wieder losheulten. Wo immer du bist, 74, dachte er. Du kannst vielleicht eine Zeitlang weglaufen, du kannst uns vielleicht sogar abschütteln aber deine eigene Natur kannst du nicht verraten.

Author Notes: Once again Rocci for your Help regarding all Differences Characters. This Chapter felt a bit, don´t know...not so good like the others. I will wait what you think and maybe revwrite it. And sorry for the delayed update. My Internet broke down before I could post it =_=

And for the anonym Faggot: If you don´t like it then don´t read it. I won´t change the language for you. The people, whose opinion I consider important, like this and as long as this is so, I won´t change anything. At last, when you flame, put your original name or bug off!