Yu Yu Hakusho Saisei Teil 6:

Jenseits des versiegelten Fensters

Eine Fanfiction-Neufassung des Animes von Yoshihiro Togashi von Mayuri Hoshigawa

Übersetzung der Geschichte "Beyond the Warded Window"


Disclaimer: Yu Yu Hakusho gehört Yoshihiro Togashi, Shonen Jump und Shueisha, nicht mir. Die Originalfassung dieser Geschichte findet ihr auf www . yyh-saisei . com (ohne die Leerzeichen)


Bist du meine Maid, bin ich dein Ritter

Als sie durch die verdrehten Überreste des Vordertors joggten, staunte Kuwabara darüber, wie viel Geld in den Bau des Tarukane-Anwesens gesteckt worden sein musste. Kunstvolle Baum- und Buschgrüppchen verbargen die inneren Ecken der Grundstücksmauer und der schneebedeckte Rasen wurde durch eine lange, gepflasterte Einfahrt, die von Zypressen gesäumt war in zwei Hälften geteilt. Die Hauptallee führte zu einem dekadenten Vorgarten, mit einem steinernen Hof und einem dreistöckigen Springbrunnen als Mittelteil. Endlich stand hinter der gesamten luxuriösen Einführung stand ein blasses, steinernes Gebäude unter einem Dach aus dunkelgrauen Dachpfannen. Es kam einem verwunschenen Schloss so nahe, wie sich Kuwabara es nur erhoffen konnte.

Und wo gerade von Maiden die Rede war… Kuwabaras streiften die Mauer eines hohen, viereckigen Turms im Westen hoch. Dort wurde Yukina gefangen gehalten. Keine Sorge, ich komme dich holen, versprach er. Dann erfüllten für ihn Bläschen und Glitzern den plötzlich regenbogenfarbenen Himmel und ein riesiges Lächeln formte sich auf seinem Gesicht. Ooh, ich kann es gar nicht erwarten, mit ihr zu reden! Ich frage mich, wie sie wohl klingt?! Ich frage mich, worüber sie wohl gerne redet? Plötzlich löste sich der Regenbogen auf und die Bläschen zerplatzten. Kuwabara blieb plötzlich stehen und Schweiß rann ihm über das Gesicht. Oh nein…! Was ist, wenn wir gar nichts gemeinsam haben?! Was werde ich zu ihr sagen?!

"Huh… Funkelt es hier drinnen auf einmal weniger?" überlegte Yusuke laut. Er und Botan warfen einen Blick über die Schulter zurück und sahen, wie das dritte Mitglied ihres Teams sich in versteinertem Selbstmitleid suhlte. "Hey, was ist passiert?"

"Ich bin so dämlich! Was soll ich nur turn? Was ist, wenn sie mich nicht mag?" sagte Kuwabara verzweifelt.

"Hallo? Ich dachte wir wären hier um jemanden zu retten," betonte Yusuke. Die Erinnerung an ihre Mission ließ Kuwabara blinzeln und heftig den Kopf schütteln.

"Das stimmt! Jetzt ist keine Zeit, sich um Gesprächsthemen Gedanken zu machen! Wir müssen ein Mädchen retten!" sagte Kuwabara kraftvoll und nahm den Lauf in Richtung der Vordertür des Herrenhauses wieder auf. Yusuke und Botan joggten ihm hinterher. Das Glitzern und der Regenbogen kamen zwar nicht wieder, aber Kuwabara sah mit neuer, irgendwie ernsthafterer Entschlossenheit nach vorne. Egal was passiert, Yukina, ich werde dich retten. Und vielleicht ist das kein Märchen. Vielleicht bin ich nicht dein Ritter und vielleicht bist du nicht meine Maid. Vielleicht werden du und ich, wenn diese Sache vorbei ist, getrennter Wege gehen und uns nie wieder sehen. Kuwabaras Herz schmerzte anhand der Möglichkeit …Aber dich zu retten wird sich immer noch lohnen. Es ist das Richtige und ich werde es nicht bedauern.

Sie kamen zwischen zwei romanischen Säulen hindurch und traten auf die vordere Veranda. Schwer schluckend streckte Kuwabara die Hand aus, um die schwarzen Türen zu öffnen.

Das Innere des Herrenhauses war genauso luxuriös wie das Äußere, was nicht überraschte. Die Eingangshalle war zwei Stockwerke hoch und mit Marmorskulpturen, goldgerahmten Renaissancebildern und einem enorm großen Kronleuchter geschmückt. Yusuke stieß einen leisen Pfiff aus.

"Für jemanden, der kleine Mädchen zum weinen bringen muss, damit er reich werden kann, kümmert es den Typen sicher nicht, wenn er Geld verschwendet," merkte Yusuke an, als sie in die Halle traten.


"Die Eindringlinge sind durch die Vordertür herein gekommen. Gokumonki ist in Position." Aus dem Sicherheitsraum sahen Miyuki, Inmaki und Tarukane gebannt zu. Die Eindringlinge gingen langsam und vorsichtig vor… ohne zu wissen, dass sie sich bereits in Gefahr befanden. Sie waren zwischen zwei enormen roten Beinen auf jeder Seite der Vordertür hindurch gegangen. Gokumonkis missgestaltete Augen entdeckten die Menschen und sein Mund dehnte sich zu einem breiten Grinsen, als er nach seiner Keule griff.


"Puh! Es sieht nett aus, aber der Geruch ist unglaublich! Es stinkt hier drin wie ungewaschener Gorilla!" Yusuke grinste Kuwabara an. "Heh… Oder vielleicht bist das nur du."

"Hey, da stimmt nicht! Ein richtiger Mann kennt den Wert der Reinlichkeit! Er duscht regelmäßig und benutzt zweimal täglich Deo!" Kuwabara reckte die Nase stolz in die Luft, aber ein kurzer Atemzug ließ seine Augen tränen und die Nase laufen. "Aber jetzt wo du es sagst, stinkt hier etwas ziemlich übel…"

Botan sah sich um und drehte sich endlich um, damit sie die Quelle des üblen Geruchs sehen konnte. Sie deutete mit dem Finger und schnatterte. Yusuke und Kuwabara sahen über die Schultern zurück und ihre Münder blieben offen stehen und die Augen weiteten sich.

"WHOA! Wie zur Hölle konnten wir das übersehen?!" staunte Yusuke.

Es gab keine Zeit, noch etwas anderes zu sagen, als der riesige Oger seine Keule herab schwang. Yusuke schnappte sich Botan und wich nur knapp nach rechts aus, während Kuwabara nach links weg tauchte. Die stachelige Waffe des Ogers krachte dort auf den Boden, wo sie gerade noch gestanden hatten, schlug Risse in den hübschen Marmorboden mit Schachbrettmuster und ließ eine kleine Menge Staub aufwirbeln.


"Ooh," Miyuki zuckte zusammen und bedeckte das Gesicht mit einer Hand. Inmaki blinzelte mit weit tellergroßen Augen. Tarukane glotzte nur auf den Bildschirm vor ihm.

"Das ist— er hat—" Er drehte den Kopf und schrie seine beiden Sicherheitschefs spuckend an. "Das bezahlt ihr!"

Ein weiteres krachendes Geräusch ließ Tarukane den Kopf drehen. Gokumonki hatte wieder mit seiner Keule ausgeholt und sie mit der Wucht einer Abrissbirne durch eine Mauer getrieben, was zufälligerweise ein riesiges Loch in einem unbezahlbaren Gemälde hinterließ, das dort hing. Ein weiterer Schwung ließ eine Marmorskulptur praktisch zu weißem Staub zerfallen, nichts außer ihrer Basis blieb auf dem Boden übrig. Tarukane kaute an seinen Fingernägeln während er jedes Krachen, Bersten und Aufschlagen sah und hörte. Dies war ein Alptraum. All sein wertvolles Besitztum, innerhalb von Sekunden zerstört…


Während der begriffsstutzige Oger damit fortfuhr, seine Umgebung in Schutt und Asche zu legen, sammelte sich eine dicke Staubwolke in der Halle und bedeckte den Boden. Yusuke, der irgendwie immer noch Botan festhielt, kam rollend zum Halten. Er erspähte Kuwabaras Umriss im Staub und eilte zu ihm hinüber, hockte sich hin und setzte Botan ab.

"Hey…" hustete Yusuke. "Bist du okay?"

"Yeah, mir geht's gut," grummelte Kuwabara. "Aber was machen wir jetzt? Dieser Typ ist so groß, dass ich mit meinem Geister-Schwert kaum etwas anderes tun kann, als seine Knöcheln zu treffen."

"Nun, ich denke, dass sein Schwachpunkt wahrscheinlich sein Kopf ist," argumentierte Botan.

"Du erwartest von mir, dass ich ihn glatt am Kopf treffe?" fragte Yusuke. "Ich kann bei dem Staub überall kaum meine eigene Hand vor Augen sehen!"

"Keine Sorge, Jungs!" Botan zwinkerte und tippte sich mit einem Finger an die Schläfe. "Die Detektivassistentin Botan hat einen Plan!"

Der Oger schwang noch eine Minute lang weiter seine Keule herum, bis er endlich inne hielt und hinunter auf das Durcheinander sah, das er angerichtet hatte. Er konnte die Menschen nicht mehr sehen. Da er dachte, dass er sie getötet hätte, trampelte er in Richtung Raummitte, um nach ihren Leichen zu suchen. Er zog die Stirn kraus, als ihn etwas in den linken Fuß piekte. Er blinzelte, als er einen seltsamen, glänzenden, goldenen Splitter in seiner Haut stecken sah. Er langte hinunter, um sich den Splitter heraus zu ziehen, als ein weiteres Prickeln seinen anderen Fuß überfiel. Genervt grummelnd fing er an, seine Keule in der Nähe seiner Füße hin und her zu schwingen.

Kuwabara schrie kurz auf und wich nur knapp der Keule aus. Sobald er in sichererer Entfernung stand, stieß er ein lautes, verächtliches Prusten in Richtung des Ogers aus.

"Ist das alles, was du kannst? Loooser!" spottete Kuwabara.

Zähne fletschend holte der Oger mit seiner Keule noch weiter aus, während er den Boden vor sich absuchte. Von dem einen Jungen abgelenkt bemerkte der Oger nicht, dass der andere sich aus der Staubwolke hinter ihm erhob. Yusuke hing mit weit aufgerissenen Augen an einer Hand von Botans Ruder herab und schaffte es kaum, ein entsetztes Quietschen zu unterdrücken, als es sich schwankend auf und ab bewegte. Sie hatte Recht, es wäre nicht in der Lage gewesen, sie beide zu tragen. Das Ruder konnte kaum sein eigenes Gewicht in der Luft halten.

Ein weiterer Schwung mit der Keule ging an Kuwabaras linker Seite vorbei, die Turbulenzen ließen ihn tatsächlich durch die Luft fliegen. Er schaffte es, sicher zu landen und hielt sich den linken Arm.

"Okay, du kannst jetzt jederzeit!" rief Kuwabara. Der Oger kniff ein Auge zusammen und versuchte festzustellen, ob das wieder eine Spöttelei war. Dann fühlte er, wie Yusukes Schuhspitze aus Versehen gegen die Rückseite seiner Schulter streifte. Er drehte sich um festzustellen, was da war.

"Oops! Tschuldigung," sagte Yusuke. Er ließ das Ruder los, landete auf der gewaltigen Schulter vor ihm und deutete mit seinem leuchtenden Finger auf die Schläfe des Ogers. "Du hättest das hier nicht kommen sehen sollen."

Kuwabara und Botan sahen der unvermeidbaren Energieexplosion zu, zufrieden, dass der Plan funktioniert hatte. Botans Augen wanderten von dem blauen Licht zu dem Ruder, das immer wieder gegen die Decke stieß. Die Hand hebend, winkte Botan dem Ruder und es flog augenblicklich von der Decke herunter. Botan schlang die Arme eng um das Ruder und drückte es an sich, als wäre sie mit einem geliebten Haustier wieder vereint worden. Yusuke rief "Baum fällt!" und der Boden klapperte als der Oger fiel, aber Botan knuddelte einfach ihr Ruder weiter.

"Das war nicht so schwierig," sagte Kuwabara, als Yusuke neben ihm in der Hocke landete.

"Sprich für dich selbst. Jesses, sie lässt das so einfach aussehen!" Yusuke richtete sich auf und klopfte sich selbst auf den Rücken. "Hey, Botan! Können wir gehen oder willst du ein bisschen Zeit alleine mit dem Ding?"

"Oh! Nein, wir können los!" lachte sie verlegen.


Auf dem Bildschirm waberte eine Staubwolke, die durch das Öffnen einer Tür durcheinander gewirbelt wurde, durch die Eingangshalle. Die Jungen rannten zuerst hindurch und sahen sich um. Als sie keine Gefahr sahen, winkte der dunkelhaarige Junge dem Mädchen, ihnen zu folgen.

"Ich glaube es nicht. Sie haben Gokumonki ausgeschaltet," murmelte Miyuki.

"Beeindruckend." Inmakis Augen glitzerten, als er seine Hand mit den glänzenden Metallklauen hob. "Nun, es sieht so aus, als wären wir dran, Miyuki."

"Hmph…" Miyuki fuhr sich mit der Hand durch das glänzende, purpurfarbene Haar. "Diesen Kids steht eine Überraschung bevor."

Inmaki verschwand mit einem Flattern seines Umhangs und einem Schimmern von Energie. Miyuki verbeugte sich vor Tarukane und ging auf die Tür zu. Sobald die beiden Youkai gegangen waren, nahm Tarukane sein Telefon auf und wählte die erste Nummer auf seiner Kontaktliste. Er hatte kaum das Telefon ans Ohr gehoben, als sein Diener sich meldete.

"Sakashita, halten Sie alles in fünfzehn Minuten zur Abreise bereit. Wenn das hier den Bach runter geht, will ich nicht hier sein, um es mitzubekommen."


Durch die Tür auf der rechten Seite waren sie aus der riesigen Eingangshalle in einen kleineren Flur gelangt. Die Wände hier waren gräulich-weiß und im Abstand von ungefähr einem Meter hingen mehr von der Art vergoldeten Gemälden, die auch die Eingangshalle geziert hatten. Es war tatsächlich eine ziemlich beeindruckende Kunstgalerie. Andererseits spendete Tarukane nicht gerade viel Geld für wohltätige Zwecke. Wofür würde er sonst sein Geld ausgeben?

"Also nur noch zwei weitere Youkai und der Weg zu Yukina ist frei!" sagte Kuwabara. Eine Tür am Ende des Flurs öffnete sich und die Gruppe kam rutschend zum Stehen, als zwei Youkai heraus traten.

"Nun, wenigstens müssen wir nicht nach ihnen suchen," sagte Yusuke, als die Tür zu gemacht und abgeschlossen wurde. "Sie sind direkt zu uns gekommen."

Der männliche Youkai kicherte und die purpurnen Lippen des weiblichen Youkai teilten sich in einem Lächeln.

"Hallöchen Eindringlinge," schnurrte die Frau. "Mein Name ist Miyuki, und dies ist Inmaki. Wir sind die Sicherheitschefs von Mr. Tarukane."

"Wir haben euch seit gestern dabei zugesehen, wie ihr alle unsere Verteidigungseinrichtungen ausgeschaltet habt. Ich muss sagen, es war eine unterhaltsame Vorstellung. Obwohl es so scheint, als hätte das Kanonenfutter für euch keine große Herausforderung dargestellt…" in Inmakis Augenwinkeln bildeten sich Lachfältchen und er hob einen Arm, um die Metallklauen vorzuzeigen, die an seiner Hand befestigt waren. "Ich denke ihr werdet sehen, dass Miyuki und ich in einer komplett anderen Liga als die spielen… das gilt natürlich auch für euch."

"Hey, wenigstens in einem Punkt sind wir uns einig!" grinste Yusuke und ließ fröhlich seine Fingerknöchel knacken. "Kommt schon, wir haben kein Problem damit, es mit euch beiden aufzunehmen!"

"Uh… Urameshi?" sagte Kuwabara unbehaglich.

"Was ist denn?" quengelte Yusuke.

"Es ist nur… ich kann nicht gegen Mädchen kämpfen. Das ist gegen meinen Kodex."

Der Schweißtropfen, der sich ob dieser Aussage auf Yusukes Stirn bildete, war beinahe so groß wie sein Kopf.

"Machst du Witze?!" Er deutete mit dem Finger direkt auf Miyuki. "Sie versucht, sich uns in den Weg zu stellen! Willst du nicht deine angebliche Freundin retten?!"

"Oh, du musst gerade von angeblichen Freundinnen reden! Ich wette du und Keiko habt euch nicht einmal geküsst geschweige denn ein Date gehabt!" konterte Kuwabara. Yusuke zog eine Grimasse. (Küsse auf die Wange zählten nicht und ihr einziges "Date" war von Kuwabara überwacht und durch die Mission in Maze Castle unterbrochen worden.) Kuwabara nutzte den Vorteil, den ihm Yusukes Schweigen bot um die Hände in die Hüften zu stützen und stur das Kinn zu heben. "Wie dem auch sei, ich kann nicht einfach meinen Ehrenkodex beiseite lassen, wenn es gerade mal bequem ist! Das ist respektlos! Lass uns einfach an ihr vorbei gehen oder so."

"Wie kommt's dass es respektvoller ist sie zu ignorieren als sie zu verprügeln?"

Miyuki räusperte sich höflich.

"Jungs?" Yusuke und Kuwabara hörten lange genug zu streiten auf um sie anzusehen. "Ihr solltet kein Problem damit haben, mit mir zu kämpfen. Ich bin kein Mädchen…" Sie legte eine Hand auf die Hüfte und richtete sich stolz auf. Zufälligerweise richtete das den Blick der Jungen direkt auf… nun, die Dinge, die normalerweise ihre Aufmerksamkeit erregten. "Ich bin eine Frau," schloss Miyuki, nur für den Fall, das sie nichts kapiert hatten.

Yusuke und Kuwabara blinzelten gleichzeitig. Endlich warf Yusuke Kuwabara einen Seitenblick zu und bot einen Kompromiss an.

"Hör zu… Wenn du ein Problem damit hast, gegen sie zu kämpfen, warum überlässt du sie nicht mir?"

"Das kann ich nicht akzeptieren. Böses zuzulassen ist dasselbe, wie selber Böses zu tun!"

Miyuki verschränkte die Arme und begann mit dem Fuß auf den Boden zu tippen.

"Nun, sie wird uns wohl nicht einfach vorbei spazieren lassen!"

"Urgh! Das hat keinen Zweck! Mein Ehrenkodex behandelt nur Mädchen, die keine Kämpfer sind!" klagte Kuwabara und fasste sich an den Kopf als hätte er Angst er würde explodieren.

"Na gut, die Zeit ist um," sagte Miyuki zu sich selber und zog eine Haarsträhne hinter ihrem Ohr hervor. Sie und Inmaki griffen die beiden zankenden Jungen an. Inmaki hob seine Klauen über den Kopf und Miyuki ließ ihre Haarsträhne durch die Luft sausen, die sich dabei in eine glänzende Peitsche verwandelten.

"Um, Jungs?!" rief Botan und deutete auf die angreifenden Youkai.

"Was?!" fuhren Yusuke und Kuwabara sie an. Sie sahen, worauf ihr Finger zeigte und drehten sich um. Kuwabara hatte gerade genug Zeit ein Schwert zu formen um Inmakis Klauen abzuwehren; währenddessen endete Yusuke mit Miyukis Peitsche um den Hals. Er schaffte es, seine Daumen unter die Peitschenschnur zu bekommen und sie gerade so weit zu lockern, dass er nicht erwürgt wurde.

"Das ist dein Fehler," grummelte Yusuke sauer.

"Sei still, Urameshi!" schoss Kuwabara zurück. Er legte sein volles Gewicht hinter das Schwert und drückte es zur Seite. Inmaki zog sich zurück und holte sofort zu einem zweiten Schlag gegen ihn aus, der seine Krallen im Licht aufleuchten ließ, bis sie weiß aufblitzten.


Hiei stand bewegungslos in der Tür, eine Hand immer noch an die Stelle gehoben, wo er den Türknauf gedreht hatte. Zuerst hatte der Wechsel der Lichtverhältnisse vom Flur zu dem Raum ihn geblendet, aber jetzt wo seine Augen sich daran gewöhnt hatten sah Hiei, dass er in einen blassen, sterilen Raum gekommen war. Hiei brauchte einen Augenblick um zu erkennen, dass beide Seiten des Raumes von Käfigen eingenommen wurden und dass die Tiere darin in der Menschenwelt nicht existieren sollten. Youkai. Dutzende und aber dutzende Youkai… Hiei blinzelte während er langsam den Kopf drehte und seinen Blick von der linken auf die rechte Seite des Raumes wandern ließ. Dort gab es größere Einzäunungen, einschließlich eines großen Geheges in dem mehrere Tierpfleger einen wehklagenden Stegosaurier mit Löwengesicht mit langen, unter Strom stehenden Stangen piekten. Zwischen den beiden Wänden befanden sich Tische, an denen Menschen durch Mikroskope schauten und Siebe bedienten, mit deren Hilfe sie unerwünschtes Blut von wertvollen Schuppen und Zähnen entfernten.

Es war um ehrlich zu sein nicht das schlimmste, das Hiei je gesehen hatte. Aber es war immer noch ekelerregend.

Die Menschen in dem Labor nahmen ihren Besucher eine Minute lang nicht wahr. Endlich blickte ein Mann von seinem Mikroskop auf und bemerkte Hiei.

"Hey! Wer bist du?" wollte der Mensch wissen.

Hiei riss seinen Blick von den gefolterten Tieren los, sein Blick war kühl und leer während er die Hände in die Hosentaschen steckte.

"Huh. Also anstelle Menschen vor Youkai zu retten sind sie geschickt worden, um Youkai vor Menschen zu retten," sagte er zu sich selbst. "Das ist mal eine willkommene Abwechslung."

Einer der Menschen lief auf Hiei mit der Absicht zu, ihn zu ergreifen. Hiei flitzte einen Meter nach rechts und entkam so sowohl dem Griff als auch dem Blickfeld des Mannes. Der Mensch, der erwartet hatte, auf etwas zu treffen, kam ob des Mangels an Widerstand ins Stolpern. Ohne die Hände aus den Hosentaschen zu nehmen, trat Hiei nach dem Hinterteil des Mannes, brachte ihn so noch mehr aus dem Gleichgewicht und schickte ihn zu Boden. Hiei sah kurz über die Schulter zurück.

"Dumm und ungeschickt," sagte er. "Wie hat es deine Rasse hier bloß bis an die Spitze der Nahrungskette geschafft?"

Rufe wie "Bastard!" und "Schnappt ihn!" begleiteten das Kreischen von Stühlen, die zur Seite geschoben wurden. Hiei drehte sich mit einem gelangweilten Ausdruck in Richtung der anstürmenden Menschen.

Es war seltsam für Hiei in einen Kampf verwickelt zu sein, in dem er aktiv versuchte, seinen Gegner nicht zu töten. Er zügelte seine Energie, behielt das Schwert in der Scheide an seiner Seite und verließ sich fürs Kämpfen auf seinen Körper. Dennoch musste er einem Schwall von ausgespuckter Galle und Blut ausweichen, als er einen Mann in den Magen schlug. Nachdem er mit Yusuke gekämpft hatte, hatte Hiei vergessen, wie zerbrechlich ein normaler Mensch sein konnte. Er schränkte sich noch weiter ein, verzichtete auf richtige Angriffe und entwaffnete seine Gegner stattdessen oder brachte sie mit Fußfegern zu Fall. Es war lächerlich einfach.

Nun, es war lächerlich bi seiner der Menschen Hiei mit einer der unter Strom stehenden Stangen hinten an der Schulter erwischte. Das war nicht so lustig. Hiei stieß ein Knurren aus und warf dem Menschen, der es gewagt hatte ihn von hinten anzugreifen, einen empörten Blick zu. Er ergriff den Stab, riss ihn dem Menschen wild aus der Hand und schleuderte ihn an die Wand wo er mit einen metallischen Klirren auftraf. Dann schlug Hiei dem Menschen mit dem Handrücken ins Gesicht und schickte ihn mit einem Schlag ins Reich der Träume.

"Nicht so lustig, wenn sie sich wehren können, hm?" sagte Hiei mit einem höhnischen Lächeln zu dem gefallenen Menschen. Dann hob er die Augen und warf einen Blick auf all die Käfige voller Youkai. "Hmm. Was mache ich bloß mit euch allen…?"


Eins stand fest: dieses Youkai waren kein Fallobst.

Yusuke hatte es geschafft, Miyukis Peitsche zu zerreißen und sich zu befreien, aber jetzt wo sie mit bloßer Hand kämpfte stellte Yusuke fest, dass er Mühe hatte mitzuhalten. Vor allem da er, entgegen seiner vorherigen Worte, immer noch versuchte zu vermeiden, dass er sie an der Brust oder im Gesicht traf. Das ließ nicht viele Angriffsmöglichkeiten über. Und sie machte immer wieder dieses seltsame Zeug, indem sie die Hand hob und eine glitzernde rosafarbene Wolke in sein Gesicht blies. Er wusste nicht, was zur Hölle das war, aber es roch unglaublich gut und ließ ihn auf der Stelle schwanken. Bis er das Zeug abgeschüttelt hatte, war sie nahe genug heran gekommen, um ihm einen ordentlichen Kinnhaken zu verpassen.

"Warum graben mich Mädels eigentlich immer auf eine Art an, die keinen Spaß macht?" runzelte Yusuke die Stirn, was Miyuki grinsen ließ.

"Vielleicht dir nicht, aber ich amüsiere mich," sagte sie mit einem neckenden Tonfall in der Stimme.

"Hey, Lady, gib mir mal 'nen Tipp. Ihr seid Youkai, oder?"

"Was hat uns verraten?"

"Warum arbeitet ihr dann für den Typen?" sagte Kuwabara lauter, damit man ihn von seinem eigenen Kampf auf der anderen Seite des Raumes hören konnte. "Tarukane foltert Youkai nur um Geld zu verdienen! Stört euch das nicht? Autsch! Mann, ich mochte diese Jacke …"

"Denkst du, wir sollten uns mit allen Youkai da draußen anfreunden?" fragte Inmaki. "Bist du mit allen Menschen befreundet? Leute müssen sich gegenseitig zu ihrem eigenen Vorteil verraten. So ist das eben." Inmaki schüttelte Kuwabaras Schwert ab und verschwand. Hey, ich kann ihn nicht sehen! Kuwabara schluckte. Er kniff die Augen zusammen und konzentrierte sich auf seine Geisterwahrnehmung, bis er die blau-violette Energie des Youkai sehen konnte. Die energieerfüllten Gesichtszüge Inmakis verzerrten sich als er anfing um sich zu hauen und zu schlagen, während sich sein Umhang um ihn herum aufbauschte. "Freundlichkeit hält dich nicht länger am Leben. Sie ist nur eine Einschränkung, und zwar eine, die irgendjemand irgendwann dazu benutzen wird, um dich fertig zu machen. Du tust was du musst um zu überleben. Wenn das bedeutet, etwas widerliches zu tun um deine Brötchen zu verdienen, warum nicht?"

Yusuke sah einen Augenblick lang beunruhigt aus, aber Kuwabara antwortete an seiner statt.

"Das stimmt nicht!" widersprach Kuwabara wütend. "An deiner Ehre festzuhalten ist wichtiger als Geld! Keine Belohnung ist es wert, sie aufzugeben!"

"Oh, denkst du das?! Nun, was ist wenn diese Belohnung dein Leben ist?" wollte Miyuki wissen. Sie hatte zu Kuwabara hinüber geschaut, was Yusuke eine ziemlich perfekte Lücke geboten hatte um sie K.O. zu schlagen, aber das tat er nicht. "Denk drüber nach. Könntest du in dieser Welt ohne Geld überleben? Ohne die Möglichkeit für ein Heim oder Kleidung oder selbst Essen zu bezahlen? Sei nicht so naiv. Wenn du überleben willst, tust du alles, was du tun musst."

"Auf keinen Fall," murmelte Kuwabara. Miyuki lächelte höhnisch.

"Auf jeden Fall. Egal wie widerlich du es zuerst findest…" Das erste Mal, das Inmaki, ein magerer kleiner Junge, seine Unsichtbarkeit dazu benutzt hatte, jemandem die Taschen zu leeren. Das erste Mal, das Miyuki, ein hübsches, aber bettelarmes Mädchen ein Bündel Geld angenommen und zugelassen hatte, dass ein Lustmolch sie in eine Seitengasse führte. "…Irgendwann last dieser Widerwille nach." Derselbe kleine Junge als junger Mann, ein unsichtbarer Angreifer, der den Hals seines Zieles mit seinen Klauen aufschlitzte. Das Mädchen als gut gekleidete Frau, die sich für einen Kuss zu dem Mann hinter ihr zurücklehnte, während die ganze Schwadron Soldaten ihrem Zauber verfiel. "Wenn du erst einmal dein Schicksal akzeptiert hast, fühlst du dich nicht mehr schlecht. Es geht nicht mehr um gut oder schlecht, es geht ums Überleben des Stärkeren. Die einzigen die überleben sind jene, die willens und in der Lage sind alles zu tun was sie müssen, selbst wenn es die willkürlichen Regeln irgendeines Idioten verletzt."

"Red' nicht so einen Müll! Gute Leute tun nicht—"

"Du hast Recht."

Jeder in der Gegend hörte plötzlich auf zu kämpfen. Kuwabara blinzelte und sah Yusuke ungläubig an.

"Urameshi, was sagst du da?" Kuwabara hielt inne als er die Veränderung in der Aura seines Freundes fühlte. Die Energie um Yusuke herum war plötzlich kalt geworden und hatte sich in seinen Körper zurückgezogen. Miyuki und Inmaki sprangen beide ein paar Meter zurück und fielen in Verteidigungshaltungen, während sie den Geister-Detektiv misstrauisch beobachteten.

"Weißt du, ich weiß worauf du hinaus willst," sagte Yusuke. "Und du hast Recht. Wenn du verzweifelt bist, denkst du, du kannst dir den Luxus einer moralischen Einstellung nicht leisten. Zur Hölle, als Mom vergessen hat mir was zu Essen zu geben und ich konnte mir aussuchen ob ich verhungere oder was aus dem Laden klaue, was denkst du habe ich gewählt? Das erste Mal als so'n Arschloch dachte er könnte mich verprügeln denkst du, ich hätte das einfach so hingenommen oder denkst du ich hätte die Scheiße aus ihm raus geprügelt? Nun, ich stehe jetzt hier, also denke ich du kannst's erraten." Yusuke schloss die Augen. "Wenn du einmal mit solch kleinen Sachen anfängst, sehen dich die meisten an, als wärst du nu rein weiterer Kleinkrimineller. Aber sie kapieren's nicht, weil sie das die durchgemacht haben. Sie haben nie gedacht, dass es ihre einzige Möglichkeit wäre."

Die beiden Youkai starrten den Jungen weiter mit leerem Gesichtsausdruck an. Yusuke ballte die Fäuste als er daran dachte, wie alles eskaliert war. Wie er nach einiger Zeit Dinge gestohlen hatte, die er nicht einmal brauchte. Wie er in Kämpfe mit Typen verwickelt worden war, nur weil er das Rauschgefühl mochte, jemand anderem weh zu tun. Wie er, als er gestorben war, ehrlich gedacht hatte, dass Botan ihn in die Hölle bringen würde – so tief war er gesunken.

"Ich denk' nicht, dass irgendwer perfekt ist, und ich denk' nicht, dass kleine Sachen dich sofort schlecht machen. Aber wenn du die Dinge aus den Augen verlierst, und du dich einen Scheiß drum scherst, und du das nur noch machst weil du denkst, dass es Spaß macht… Wenn all die kleinen Dinge, die du tun musst um zu überleben, zu dem werden was du bist… Dann bist du schlecht geworden."

Yusuke hob den Kopf, sein ernster Blick bohrte sich in den von Miyuki und Inmaki.

"Schaut, was ich sagen will ist, dass ihr Typen nicht so sein müsst. Ihr könnt die Situation noch retten, wenn ihr wollt. Also bitte ich euch jetzt: zieht euch zurück und lasst uns das Mädchen retten. Tut das und ich verspreche euch ich rede mit Koenma und versuche euch mit einer geringeren Strafe davon kommen zu lassen." In Kuwabara sträubte sich alles gegen Angebot, aber Botan beobachtete Yusuke sehr aufmerksam. Yusuke bemerkte die Blicke seiner Teamkameraden nicht. Er schaute seine Gegner direkt an, in seinen schwarzen Pupillen flackerte blaues Licht. "Aber wenn ihr weiter gegen mich kämpft, werde ich mich nicht zurückhalten… und ihr werdet das möglicherweise nicht überleben. Wenn ihr das hier also nur tut um zu überleben, denkt mal drüber nach, bevor ihr euren nächsten Zug macht."

Miyuki und Inmaki starrten Yusuke mit aufgerissenen Augen und schweißbedeckten Gesichtern an. Möglicherweise hatten Yusukes Worte sie erreicht, oder vielleicht spürten sie die immense Macht, die anfing, sich in seinem Inneren aufzubauen. Auf jeden Fall sahen sie verunsichert aus.

"Du…" Die beiden Youkai sprangen Yusuke plötzlich mit erhobenen Waffen und voller Zorn an. "Du liegst falsch! Es ist zu spät für uns!"

Botan quietschte und bedeckte den Mund mit der Hand. Yusuke hingegen sah wegen des auf ihn zu kommenden Angriffs kein bisschen verängstigt aus. Stattdessen wurde sein Gesichtsausdruck verschlossen.

"Wie ihr wollt."

Er duckte sich und zog die Faust für eine Shottogan-Attacke (1) zurück. Die Entladungen der blau-weißen Energie die er freisetzte, deckten den gesamten Bereich der Galerie ab und schleuderten Miyuki und Inmaki zurück, bis sie auf eine Wand trafen. Sie prallten ab und fielen bewegungslos zu Boden. Kuwabara und Botan starrten Yusuke an, während die letzten Spuren der blassen Energie von seiner geschlossenen Faust drifteten.

"Tut mir Leid, Leute. Dieses Mal habt ihr die falsche Wahl getroffen." Yusuke kam aus der Hocke hoch und richtete sich auf. "Lasst uns gehen."

"Uh, sicher," murmelte Kuwabara mit immer noch weit aufgerissenen Augen. Er und Botan joggten herüber und reihten sich hinter Yusuke ein.

Als Yusuke und sein Team vorbei gingen, zuckte Miyuki und öffnete die Augen einen Spalt weit. Sie sah dem Rücken des Jungen so lange nach wie sie konnte. Letztendlich schaffte sie noch nicht einmal das. Mit einem geschlagenen Seufzen ließ sie den Kopf wieder sinken.


Hiei lächelte selbstzufrieden als der Lärm durch die Youkai leiser wurde. Die ehemaligen Insassen der Käfige waren aus dem Labor geflohen und rasten jetzt frei durch das Herrenhaus. Allerdings stapelten sich jetzt ein paar neue Gefangene in Hellenas Gehege.

"Nur Monster sollten in Käfige gesperrt werden," sagte Hiei müßig, wie um eine Erklärung abzugeben. Der Haufen bewusstloser Menschen in der Mitte der Einzäunung blieb still. "Ich wünschte, ich könnte euch töten und persönlich zur Hölle schicken… aber ich bin auf Bewährung, also ist es mir leider nicht möglich, Menschen zu töten. Das hier muss einfach genügen." Ein kleiner saphirblauer Vogel landete auf seiner Schulter und zwitscherte ihn an, während ein Cabbit (2) mit weißem Fell und einem purpurfarbenen Juwel auf der Stirn um seine Beine strich. Hiei stieß einen Seufzer durch die Nase aus. Diese Tiere waren zahm – daran gewöhnt, sich an Leute anzuschmiegen und sich bei ihnen beliebt zu machen anstatt wegzulaufen. Sie würden in der Wildnis wahrscheinlich keinen Tag lang überleben. Na ja… es gab nicht viel, das er dagegen tun konnte.

Hiei scheuchte die Tiere fort und war gerade dabei das Labor zu verlassen, als er einen Tisch bemerkte, auf dem kleine weiße Schachteln aufgereiht waren. Er wurde unwillkürlich neugierig und näherte sich dem Tisch. Seine Augen weiteten sich, als er die seltsamen Steine in den Schachteln sah.

"Was… zur Hölle ist das…?" fragte er sich laut. Aber wenn das üble Gefühl tief in seiner Magengrube ein Anhaltspunkt war, wusste er bereits genau, was das war. Ich verstehe nicht… Sie sehen falsch aus, aber… Das sind definitiv Hiruiseki …

Der Schock beim Anblick der verformten Kristalle war schlimm genug, aber er war nichts gegen das, was er einen Augenblick später fühlte. Hiei sog scharf Luft ein und drehte sich in Richtung des Geistes, den er so deutlich spürte. Eine sanfte, eisig-weiße Energie ging von dem Körper von jemandem in einem anderen Teil der Festung aus.

"Das kann nicht sein…" Hieis Jagan öffnete sich, blaues Licht leuchtete durch sein Stirnband als das hellsehende Auge ihm ein Treppenhaus zeigte. Ein Mädchen mit grünen Haaren, deren Handgelenke gefesselt waren und die von mehreren mit Schusswaffen und Talismankarten bewaffneten Männern eskortiert wurde, ging dort als ob sie auf dem Weg zu ihrer Hinrichtung wäre. Hieis Beine knickten beinahe unter ihm weg. "Yukina?"


Anmerkungen:

(1) Shottogan-Attacke: Yusuke sammelt seine Energie statt in einer Fingerspitze in der gesamten Faust. Die Entladung besteht aus mehreren Projektilen, die schwächer als die Rei Gan sind, aber einen wesentlich größeren Bereich abdecken. Der Angriff ist nützlich gegen sehr schnelle, mehrere schwächere oder unsichtbare Gegner.

(2) Cabbit: Ein in Manga und Anime öfter vorkommendes Fabelwesen aus Katze (cat) und Kaninchen (rabbit). Ein Beispiel ist das Wesen Ryo-Ohki aus dem Anime Tenchi Muyo.
Eine tatsächliche Kreuzung dieser beiden Tierarten ist genetisch nicht möglich. Manchmal wurden Manx-Katzen als "Cabbits" identifiziert. Diese Rasse zeichnet sich durch einen extrem kurzen oder fehlenden Schwanz und einen hoppelnden Gang aus.
Wikipedia-Artikel: de. Wikipedia wiki/ Manx_(Katze) (ohne Leerzeichen)