Aiden Lakefield hatte nicht nur Heimvorteil – nein sondern auch ein Nachsichtgerät, aber keins von den riesigen Dingern, sondern ein kleines schlichtes. Er hatte es sich um den Kopf geschnallt und schaute mit dem rechten Auge in das grüne Licht. Nachdem er den Officer getötet hatte, versteckte er sich in einer Nische und beobachte wie Javier sich langsam herantastete. Aiden hätte ihn erschießen können, doch wusste er nicht wie viele Beamte noch hier waren, deshalb beschloss er jeden einzeln und unauffällig zu töten. Er sah wie die zu Detectives abbogen und verließ daraufhin auch sein Versteck. Er hatte die Stimmen schon eher gehört, auch wenn die Frau versuchte zu flüstern, gelang es ihr nicht. Aiden spähte um die Ecke und sah wie die Frau in eine Nische gezogen wurde, damit wusste er dass es sich um zwei handelte. Langsam ging er zu der Nische und stellte sich davor, er blickte mit seinem Nachtsichtgerät hinein und sah wie sich die Frau von ihrem Retter befreite. Er musste zugeben, er hatte nicht damit gerechnet das sie ihn anspringt, doch als er ihr Gewicht auf sich spürte, ergriff er sie schnell und schleuderte sie gegen eine Kiste. Er wollte gerade wieder in die Nische schauen als sich eine weitere Person auf ihn warf, überrascht fiel er hin und rangelte mit dem Mann. Aiden spürte in der Hand des Mannes eine Pistole, er umfasste sein Handgelenk und verdrehte es. Ein Schmerzverzerrter Schrei schallte durch die Halle, Aiden drehte sich mit dem Angreifer um und schlug ihm mit voller Kraft ins Gesicht. Als Castle sich wehren wollte, stand Aiden kurz auf und schlug ihm in den Solarplexus. Lakefield sah wie Castle die Augen verdrehte und bewusstlos wurde. Als Kate auf ihn gesprungen war hatte er sein Gewehr verloren, als er gerade durch den Gang schaute sah er wie Beckett sich bewegte. Er zog schnell das Kampfmesser aus der Scheide und rannte zu Kate. Sie hörte seine Schritte und hechtete nach rechts, als sie sicher war das er hinter ihr her war sprang sie ruckartig auf und drehte sich. Sie machte einen Dollyo-Chagi, dabei handelt es sich um einen aus der Hüfte gedrehter Fußtritt. Sie traf mit ihrem Fußrücken Aidens Rumpf und spürte die Schutzweste. Als sie wieder stand rannte sie schnell auf ihn zu und wollte in sein Gesicht schlagen, doch sie verfehlte ihr Ziel, traf stattdessen seinen Kehlkopf. Ein leises knirschen war das Resultat ihres Schlages, Aiden versuchte aufgebracht zu schreien, doch sein zertrümmerter Kehlkopf ließ ihn nicht, wütend hob er seinen Arm mit dem Messer und warf es gegen Kate. Das Messer bohrte sich in ihre Brust, sie wollte gerade los rennen als das Messer sie traf. Der Stoß ließ sie taumeln und hinfallen. Die Schutzweste hatte die Wucht aufgehalten, doch die Spitze hatte sich durchgebohrt und pikste sie in die Brust. Aiden stand plötzlich über ihr und zog eine Pistole aus seinem Hosenbund. Er richtete die Waffe auf Kates Brust, doch plötzlich überlegte er es sich anders und richtete sie auf ihren Kopf. Kate wollte wegkriechen, doch Lakefield stellte seinen Fuß auf ihren Brust, sie hatte das Gefühl keine Luft mehr zubekommen und versuchte mit letzter Kraft sein Bein von ihr zu bekommen. Im ersten Moment dachte sie er will ihr das Messer in die Brust rammen, doch sein Fuß stand wenige Zentimeter daneben. Sie spürte das kalte Metall der Waffe auf ihrer Stirn und schloss ihre Augen.
Geschrei und der plötzliche Druckverlust auf ihrer Brust waren der Grund warum sie ihre Augen öffnete. Grelles Licht begegnete ihr, sie musste ihre Augen abschirmen, verwirrt richtete sie sich auf und sah wie Castle mit Aiden kämpfte. Lakefield hatte eindeutig die Oberhand, Kate suchte schnell ihre Waffe auf den Boden und rannte zu den Männern, als sie ihre Waffe auf Aiden richtete musste sie mit ansehen wie dieser Richard in die Mangel nahm und seine Waffe an Castles Kopf legte. „ Legen Sie die Waffe weg, Aiden!" schrie Kate bestimmend. Er gab ihr keine Antwort, jetzt wurde ihr bewusst dass sie ihm am Kehlkopf getroffen hatte. Kate hatte keine freie Schussbahn und das wusste Aiden, deshalb zeigte er ihr mit seiner Waffe dass sie ihre auf den Boden legen sollte. Das herumgefuchtelt machte Kate nervös, sie wusste nicht wie beherrscht Lakefield noch war.
Sie sah das kleine Nachtsichtgerät auf seinen Kopf und wusste warum er sie sehen konnte, aber jetzt blendete es ihn, deshalb warf er es auf den Boden und schleifte Castle mit sich. Kate folgte ihnen langsam und hoffte das Esposito und Ryan nichts passiert war.
Als Aiden Richard um eine Ecke zerrte, spähte Kate kurz dorthin rannte, aber weiter geradeaus. An der nächsten Ecke bog sie ab und versuchte durch die Spalten der Kisten Castle oder Aiden zu erblicken. Als sie weiter lief sah sie eine Abbiegung nach links, sie hoffte das sie wieder auf den Gang gelang wo Aiden war. Schnell lugte sie um die Ecke und sah Lakefield mit dem Rücken zu ihr, aber was sie am meisten Freude waren die zwei Männer welche gegenüber von ihr standen. Esposito nickte ihr zu und griff in seine Tasche. Kate sah sie Blendgranate und nickte ihm zustimmend zu, schnell drehte sie sich von dem Gang weg und hielt sich die Ohren zu.
Javier rollte die kleine dosenähnliche Granate zu Lakefield, als dieser das blechende Geräusch vernahm war es zu spät für ihn. Die grelle Explosion ließ ihn taumeln und hart auf den Boden aufkommen, Castle ging es nicht anders. Aiden versuchte seine Augen zu öffnen, doch alles drehte sich um ihn und verlief in Zeitlupe. Der Tinnitus machte sich in seinen Ohren bemerkbar, vor Schmerzen hielt er sich diese und ließ seine Waffe fallen. Ein Tritt auf den Oberkörper ließ ihn auf den Rücken fallen, er spürte einen starken Druck auf seiner Brust und versuchte krampfhaft seine Augen zu öffnen. Javier zerrte ihn nach oben und rammte ihn gegen die Kisten, Ryan nahm seine Handschellen und legte sie Lakefield an. Kate lief währenddessen zu Richard und half ihm hoch. „ Ich kann nichts sehen!" krächzte er aufgeregt und lehnte sich an Kate. Sie lenkte ihn zu Ryan und Esposito. „ Beckett ist das ein neue Art von Schmuck?" verwirrt folgte sie Javiers Blick und sah das Messer in ihrer Brust stecken. „ Darf ich?" fragte Javier und griff danach, schnell zog er es heraus und betrachtete den Schlitz in ihrer Weste. „ Das war verdammt knapp."
„ Das sagt mir einer der von nächster Nähe in den Rücken getroffen wurde." Beide mussten daraufhin lachen, nur Ryan und Castle schüttelten verwirrt ihre Köpfe. Esposito zerrte Lakefield hinter sich her, nach ein paar Minuten hatten sie endlich dieses Todeslabyrinth verlassen.
Als die Uniformierten die Detectives entdecken, rannte einer zu ihnen. „ Wo ist Officer Sheppard?" Kate zog Castle weg, auch Esposito wollte nicht antworten, schließlich stand Ryan allein vor dem Officer und erzählte ihm was passiert war. Aufgebracht rief dieser einen Sanitäter zu sich und rannte mit ihm in die Lagerhalle.
Sie bargen die Leiche und hievten sie in den Krankenwagen, als Kate das Szenario beobachtete entdeckte sie Tom auf einer Trage. Sie lief zu ihm und sah dass er seine Augen geschlossen hatte, als sie wieder gehen wollte, hörte sie seine leise Stimme. „ Warte." Vorsichtig näherte sie sich der Trage und ergriff seine Hand. „ Wie geht es dir?" Tom hatte seine Augen weiterhin geschlossen, versuchte aber zu lächeln. „ Ich wurde angeschossen, aber sonst."
„ Du wirst es überleben." Sie spürte wie er über ihre Hand streichelte und zog diese schnell zurück. „ Ich freu mich für dich, dass du endlich das bekommen hast was du wolltest." Kate schaute ihn überrascht an und flüsterte leise. „ Danke." Der Sanitäter betrat den Wagen und sagte dem Fahrer dass sie los fahren können. Kate verabschiedete sich bei Demming und ging.
Castle hatte sich von der Blendgranate erholt und lehnte an Kates Auto um ihm standen Esposito und Ryan. Kate gesellte sich zu ihren Männern und spürte wie sie sich entspannte. „ Was werden wir mit Lakefield machen?"
„ Wir werden ihn verhören und vernichten." Javier und Ryan stiegen freudestrahlend in ihren Wagen, wobei Javier sich zu Lakefield nach hinten setzte. Als die beiden verschwunden waren, stiegen auch Castle und Beckett in den Wagen. „ Sind Kopfschmerzen eine Nebenwirkung der Blendgranate?" fragte Richard und hielt sich seinen Kopf. „ Ich glaube schon. Willst du eine Aspirin?"
„ Hast du auch etwas anderes?" Sie blickte in sein Gesicht und sah das verschmitzte Grinsen. Kate beugte sich zu ihm und legte ihre Hand auf seine Wange, als sie seine Lippen berührte spürte sie seine Leidenschaft, plötzlich zuckte Richard zusammen. Kate blickte belustigt zu ihm und strich zärtlich über sein angeschwollene Gesichtshälfte.
„ Ich habe ihn fertig gemacht, oder?"
„ Du meintest er hat dich fertig gemacht."
„ Schriftstellerische Freiheit würde ich es nennen." Kate klopfte auf seine Schulter und startete den Wagen.

Police Station
Twelfth Precinct Homicide Squad,
Madison Street, Manhattan
New York

Aiden saß mit Handschellen im Verhörraum und zappelte wütend hin und her. Er blickte mit seinem vernichtenden Blick gen Spiegel und versuchte die Detectives dahinter auszumachen.
Genüsslich wurde er von Esposito, Ryan und Capt. Montgomery beobachtet, sie wartenden darauf das Kate und Richard den Raum betraten.
Gemütlich lief Beckett in den Raum hinein und setzte sich hin, Castle schloss währenddessen die Tür und setzte sich neben sie. In einer Seelenruhe öffnete Kate die Akte von Lakefield und las wichtige Passagen durch. Man hatte Aiden notdürftig behandelt, somit konnte er wieder reden, aber nur durch Schmerzen. Sie blickte in sein gequältes Gesicht und lächelte ihn amüsiert an.
„ So Mister Lakefield. Sie haben uns ganz schön auf Trapp gehalten." sagte sie vorwurfsvoll zu ihn. Kate entnahm der Akte einige Bilder und legte diese vor Aiden auf den Tisch. Er blickte die Bilder nicht an, sondern starrte weiter wütend gen Spiegel.
Richard stand auf und stellte sich direkt in sein Blickfeld, verwirrt blinzelte Aiden und starrte zu Kate. „ Erkennen Sie die Männer auf diesen Bildern?"
Ein leises Krächzen entrang seiner Kehle und sein Gesicht verzog sich schmerzvoll, als endlich ein Ton heraus kam, klang seine Stimme schrill. „ Nein, sollte… ich?" Kate beachtete seine Frage nicht und legte die Bilder der Mädchen vor ihn. „ Und diese?" Um den Schmerz zu entgehen schüttelte er seinen Kopf und legte diesen schief.
„ Wissen Sie eigentlich wen Sie alles getötet haben?"
„ Ich… habe Niemanden ge…getötet." antwortete er klein laut und lächelte leicht. Kate lehnte sich zurück und blickte ihn finster an, sie sah wie Lakefield daraufhin zusammenzuckte. „ Sie haben Niemanden getötet, Aiden. Sind Sie sich hundert prozentig Sicher?" Beckett wartete nicht auf eine Antwort oder eine Geste. „ Ich habe in der Gerichtsmedizin noch eine weitere Leiche, eigentlich müssten Sie sich an ihn erinnern." Sie beugte sich zum ihm und blickte in seine Augen. „ Sie haben heute einen Officer des NYPD getötet!"
„ Das war Notwehr!" schrie er aufgebracht. Seine schrille Stimme durchflutete den kleinen Raum. „ Notwehr nennen Sie das! Sie haben Ihn von hinten die Kehle aufgeschlitzt und es war dunkel. Es war keine Notwehr Aiden, sondern ein kaltblütiger Mord!" Kate sah wie er schmerzvoll schluckte und etwas sagen wollte. „ Ich… will meinen Anwalt!"
„ Den bekommen Sie, aber ich verspreche Ihnen sie bekommen keinen Deal weder von mir oder dem Staatsanwalt. Wir haben die Mordwaffe an Ewa Jalowy bei Ihnen sicher gestellt. Sie haben einen Polizisten getötet und weitere verletzt, aber das Beste ist wir haben Luíz de Lima. Er wird gegen Sie aussagen."
Aiden verdrehte die Augen, als er ihren Worten lauschte. Beckett stand gemütlich auf und stellte sich aufstützend hinter ihren Stuhl. „ Sie glauben dass ich blaffe."
„ Luíz hat alle getötet! Ich war nicht in der Lagerhalle." stellte er grinsende fest und blickte Kate herablassend an. „ Ich weiß dass Sie diese verlassen haben. Wir haben Sie die ganze Zeit observiert und gesehen wie."
„ Pah, was haben Sie gesehen Detective? Sie und ihr Partner sind doch übereinander hergefallen." unterbrach er sie spöttisch. Kate hatte sich gerade zum Spiegel umgedreht und wollte durch das Zimmer laufen, als er sie unterbrach blieb sie stehen und spürte dass sie leicht errötete. Als sie sich wieder zu ihm drehte strahlte sie über das gesamte Gesicht. „ Danke Aiden, dass Sie mich daran erinnern, damit haben Sie gerade selbst zugeben, dass sie während der Tatzeit noch in der Lagerhalle waren."
Wütend stand Lakefield auf, worauf sein Stuhl krachend auf dem Boden aufschlug. Kate blickte gelassen zu ihm und lächelte weiter. „ Sie haben keine Beweise!" schrie er sie an und ging langsam um den Tisch herum. „ Doch, Aiden die habe ich. Sie werden an dem Mord an Officer Sheppard angeklagt, sowie für illegalen Waffenbesitz. Desweiteren wird Luíz gegen Sie aussagen. Wir werden sehen was die Jury dazu sagt." Kate beobachtete wie Aiden immer näher kam, doch seine Händen waren weiterhin hinter seinem Rücken gefesselt, deshalb bewegte Kate sich nicht weg von ihm und rief auch nicht nach Verstärkung. „ Miststück!" knurrte er aufgebracht, als er direkt vor ihr stand. „ Ich hätte dich umbringen sollen, als du auf dem Boden lagst!"
„ Und ich hätte auf ihren Kopf zielen sollen." antwortete sie ihm ernst und wollte einen Schritt nach hinten treten. Lakefield vergaß das Castle noch ihm Raum war und rammte plötzlich seine Schulter gegen Kate, als sie sich gerade wehren wollte, ging Aiden zu Boden. Beckett blickte verwirrt von Aiden weg und sah Richard mit geballter Faust dastehen. Ein Stöhnen und Röcheln veranlasste sie wieder zu Aiden zu schauen, dieser spukte Blut und versuchte aufzustehen.
Wütend zerrte Castle ihn nach oben und schleifte ihn aus dem Zimmer, draußen warteten bereits Esposito und Ryan. Nicht gerade zimperlich packten sie Lakefield an und brachten ihn in die Arrestzelle.
Richard spürte Kate neben sich und blickte zu ihr. „ Jetzt hast du ihn fertig gemacht." Richard blickte sie ernst an.
„ Was?"
„ Ihr habt nicht zufällig Eis da, oder?" Er hielt ihr seine rechte Hand hin und bewegte langsam seine Finger um den Schmerz zu vertreiben. Kates Augenbraue zog sich nach oben: „ Ist das jetzt dein Ernst? Sei mal ein Mann." Sie lief zum Pausenraum, gefolgt von Castle und machte sich einen Espresso. „ Ich bin ein Mann." antwortete er ihr trotzig und setzte sich auf einen Stuhl. Kate stellte ihre Tasse auf den Tisch und stand direkt vor Castle, bevor sie etwas erwidern konnte zog er sie auf seinen Schoss und blickte in ihre Augen. „ Soll ich es dir beweisen?" Seine Lippen liebkosend ihr Ohr, als er zu ihr sprach. Kate schmunzelte und nahm sein Gesicht in ihre Hände. „ Gern."
„ Stören wir?" fragte Ryan belustigt über das Szenario. „ Ja!" riefen beide aus einem Mund und drehten sich zu den Störenden. Jetzt sahen sie das nicht nur Ryan und Esposito im Pausenraum standen, sondern auch Capt. Montgomery und Lanie. „ Wir dachten uns, dass wir nach diesem Fall etwas Trinken gehen könnten. Was sagt ihr dazu?" fragte Lanie und strahlte ihre Freundin an. „ Natürlich können wir auch hier bleiben und was trinken."
Beckett erhob sich von Castle und nickte zustimmend. „ Warum nicht."
„ Pizza?" fragte Esposito und erntete zustimmendes Nicken. „ Ok, da werde ich mich auf den Weg machen."
„ Warte ich komme mit." Rief Lanie ihm hinterher, als dieser sich gerade die Jacke anzog. Sie zwinkerte Kate an und folgte Javier. Kate schüttelte belustigt ihren Kopf und trank ihren Espresso. „ Sag mal habe ich was verpasst?" fragte Ryan und schaute verwirrt den beiden hinterher. „ Nicht nur du." antwortete Castle ihm genauso verwirrt und blickte fragend zu Kate. „ Oh nein von mir werdet ihr nichts erfahren."
Ryan's Telefon rettete Kate aus dieser Lage, als er auf das Display schaute, ging er schnell ran und lief aus dem Pausenraum. Neugierig stand Richard auf und wollte ihm folgen, doch Kate zog ihn zu sich zurück. „ Sei nicht immer so neugierig." tadelte sie ihn. Beide blickten zu Ryan und warteten auf ihn, als er das Zimmer betraut blickte er nervös. „ Was ist?" fragte Castle ihn beruhigend. „ Ich wollte heute mit Jenny ausgehen."
„ Und du hast es vergessen?" Ryan blickte ertappt auf den Boden und nickte leicht. „ Frag Sie ob sie vorbei kommen will." sagte Kate beiläufig und lief zu ihm. Kevin blickte überrascht auf und lächelte zufrieden, schnell ging er wieder aus dem Raum und rief sie an. Beckett stellte währenddessen die Tische zusammen und holte weitere Stühle, Castle ging Bier holen und Ryan holte seine Freundin ab.
Ryan und Jenny waren die ersten, welche ankamen. Kate begrüßte Jenny herzlich, kurz darauf kam Castle zurück. Er hatte zwei Sixpack Bier dabei und stellte diese auf den Tisch, genüsslich nahm er sich eine Flasche und begrüßte Jenny. Er zwinkerte Ryan zu und setzte sich ihm gegenüber.
Als Lanie und Javier zukamen, stellten sie die Pizzen ab und begrüßten Jenny, während des Essens unterhielten sie sich über den Fall und prosteten zufrieden an, das sie ihn endlich gelöst hatten.
Richard schaute auf seine Uhr und stellte fest das es schon nach Zehn war. „ So Leute Kate und ich werden uns jetzt verabschieden." Verwirrt blickte sie zu ihm, auch die Anderen schauten nicht anders. Castle achtete nicht auf die Blicke und zog Kate nach oben, er reichte ihr ihre Jacke und zog sich seine an. „ Warum, jetzt schon. Habt ihr was besonders vor?" fragte Javier und bekam einen Rippenstoß von Lanie.
„ Nein." sagte Kate gleichzeitig antwortete Castle mit: „ Ja." verwirrt schaute sie ihn an und verstand nicht. Alle blickten belustigt auf das Szenario. „ das hat sich definitiv nicht geändert." lachte Lanie und ging zu Kate. Sie umarmte ihre Freundin und grinste verschmitzt.
Immer noch verwirrt verabschiedete sich Beckett von allen und wurde prompt von Castle nach draußen gezogen. Als sie im Fahrstuhl standen schaute Kate ihn an und fragte stumm, was das gerade sollte. „ Lass dich überraschen." war seine Antwort und schwieg wieder, doch Kate sah deutlich ein Lächeln auf seinen Lippen.