Kapitel 1: Befreiung von König Kismet
Die Sonne erhob sich und schien in Yugis Zimmer rein, er reckte sich und musste sofort zusammen zucken, seinen rechten Arm konnte er nicht bewegen, er war blau und dick geworden. "Ist wahrscheinlich gebrochen oder ausgekugelt. Wer weiß", gab er sich selbst nüchtern zu. Ein Krachen ließ in aufschrecken und zusammen sacken, Schreie waren zuhören und Schwerter die zusammen klirrten //"was war nur los??!?! und ich sitz hier auch noch fest! HILFE!!"// ein Krachen war an seiner Tür zu hören dann Stimmen, viele Stimmen eine herrische und 2 altbekannte Stimmen, die er überall wieder erkennen würde. "MARIK!?!?! JOEY?!?! ICH BIN HIER!" Er wusste nicht wieso er das tat aber ein kleiner Hoffungsschimmer glühte in ihm auf, dass seine Freunde oder sein Bruder da waren um ihn endlich zu befreien. Auf einmal wurde der Krach vor der Tür lauter und dann Stille, Yugi horchte genau hin. Eine Stecknadel würde nun mehr Krach machen als nun diese bedrückende Stille. Langsam öffnete sich die Tür und da stand wer aber er wusste nicht wer, dann aber kamen 2 gestalten auf Yugi zugelaufen uns umarmten ihn hastig. "Mensch Alter da bist du ja!!" Marik ein dunkelhäutiger Blondschopf und mit lila Augen erdrücke fast den Kleine Prinzen als dieser ein schmerzvolles Gesicht machte, da dieser gegen sein Arm kam "Mensch Prinzlein geht's...dieser Sack die ganzen Prellungen sind die von ihn?" Yugi sah den anderen Blondschopf, noch einer seiner besten Freunde, mit weit aufgerissen Augen an und nickte dann zögerlich. "MAN!! Wir bringen dich wohl gleich zum Schutzgott...der kann sich das ja angucken..." Er sah zornig aus und seine bernsteinfarbenen Augen funkelten voller Hass und Wut gegen den Übeltäter, Marik befreite Yugi aus den Ketten die er schon Jahre lang nun an seinen Beinen hatte, dort war eine grässliche Spur von Schürfwunden, die bis ans Fleisch gingen, Yugi Stöhnte erleichtert auf. "So ist besser oder mein Prinz?", sagte Marik sanft und der Kleine nickte nur müde und Tränen kullerten seine Augen runter. Joey schaute sein Freund mitleidig an. "Oh junger Prinz! Weine nicht du bist jetzt endlich frei so wie dein ganzes Volk...Dartz hat es ganz nach Ägypten geschafft und hat dein lieben Onkel den Gnadenstoss gegeben.", sagte dieser begeistert und Yugis Gesicht erhellte sich und noch mehr Schluchzer waren zu hören. Marik nahm den jungen Prinzen in den Arm. "Der König von Ägypten selbst ist mit gekommen, mit vielen Soldaten und haben das Schloss gestürmt, bis zum Thronsaal wo er saß, Dartz ist wie von der Tarantel gestochen auf ihn zu gelaufen und bevor der alte Knacker noch was machen konnte hatte Dartz ihn mit dem Schwert erstochen.." Yugis Augen weiteten sich "Dartz?!?! Der Dartz????" Noch jemand schritt in den Raum und Yugi kannte ihn, sogar sehr gut, lange blaue Haare 2 verschieden Augefarben eines gold und das andere blau und ein makelloses Gesicht das ihn sanft anlächelte. "Mein Bruder! Kleiner Bruder..." Er ging schnellen Schrittes auf ihn zu, kniete sich zu ihn runter und betrachtete sein kleinen Bruder, streichelte sanft seine Wangen und sah seine Verletzungen. "Mein armer kleiner Bruder…" Dartz nahm ihn hoch und ging mit ihn zum Thronsaal wo noch jemand vor dem toten König stand, schüttelte den Kopf und sah dann zu den beiden Prinzen auf. "Ach Dartz.., ist das dein kleiner Bruder…" Der Herr der Yugi, wie er meinte, zum verwechseln ähnlich sah, hatte wie Yugi eine Igelfrisur, doch war er wieder anders. Er hatte eine gebräunte Haut und wie Yugi rubinrote Augen, die ihn gerade von oben bis unten musterten. "Dein Onkel ist ein Unmensch...wie kann er soviel Leid in diese Land bringen… ich bleib noch ein paar Tage hier, schließlich war es eine anstrengende Reise her zu kommen und vergiss nicht unsere Abmachung…" Damit ging der Mann aus den Thronsaal raus und Dartz setze Yugi ab, der zuerst wackelig auf den Beinen stand, da er lange nicht mehr gegangen war und stolperte sein Bruder hinter her. "Yugi bleib ruhig stehen... du braucht deine Kraft, du musst zu unserem Schutzgott, bitte, lass dich von ihn heilen und bete ein letztes Mal zu ihm." Dartz klang etwas traurig dabei, Yugi sah seinen Bruder prüfend an und in gewisser weise leicht wütend "Warum...warum bist du jetzt erst gekommen..." Es klang anklagend gegen sein Bruder, dieser drehte sich elegant um. "Weil ich nicht vorher konnte… verstehst du…" Doch bevor er weiterreden konnte, unterbrach ihn Yugi "...hast du ne Ahnung was ich jeden Tag durchgemacht habe?! ... Jeden Tag verprügelt, jeden Tag missbraucht...!" Tränen bannten sich ihren Weg, Dartz sah sein Bruder verstört an. "Ich konnte nicht, Yugi, ich konnte nicht. Ich habe überall nach Unterstützung gesucht, überall!! Aber jeder wies mich ab!! Behandelte mich als Söldner...bis ich auf den Pharao traf!" Er seufzte auf. "Dafür musste ich ihn was versprechen...etwas was mich selber bestürzt, das was mir wichtig war und was ich nun wieder hergeben muss..." Yugis Zorn verflog und sah seinen Bruder neugierig an. "Was denn?" Der Blick war traurig. "Dich hergeben..." Yugi blieb die Spuckte weg "Warum?..", sagte er leise und doch hörbar für ihn. "...Na ja, er fragte mich was er davon hat, wen er mir hilft. Ich erzählte ihm alles und wie du warst und so...er hat hege Interesse an dir...und vor allem da du dich mit unserem Schutzgott so gut verstehst...ich denke, unser Schutzgott wird dir überall hin folgen...", beendete er sein Satz. Yugi sah ihn fassungslos an. "Das kannst du doch nicht machen...ich meine, ich bin doch kein Gegenstand..." Doch jemand fasste ihn an die Schulter, es war Marik, und nahm ihn mit. "Sei ihn nicht böse aber...er hatte es mir auch erklärt, er tat es im Wohle des Volkes und zu deinen Schutz..." Yugi verstand nicht und sah Marik fragend an, dieser hob ihn hoch und schulterte ihn auf seinem Rücken auf den weg zum großen Weltenbaum, wo der Schutzgott lebte und verließ langsam das Schloss mit ihm. Auch Joey kam dazu und war wieder guter Laune.
