Dies ist eine Übersetzung, das englische Original wurde von Arowana Flounder geschrieben :)
Jedes Jahr werden zwei Kinder, im Alter zwischen 12 und 18 Jahren, von jedem der zwölf Distrikte, die die Nation von Panem bilden, ausgewählt. Diese vierundzwanzig Tribute, wie sie genannt werden, gehen in die Hungerspiele, in eine, immer andere, Arena wo die Gefahr droht zu verhungern, verdursten, ermordet oder von anderen Gefahren überrascht zu werden. Ja, die Tribute müssen einander töten um zu überleben. Der letzte Überlebende wird zum Sieger gekrönt und kehrt nach Hause zurück um ihren Distrikt mit Geschenken und einer extra Portion Essen für eine Jahr zu überschütten.
Ich bin ein Sieger. Vor zwei Jahren wurde ich ausgewählt um meinen Distrikt zu vertreten, Distrikt 7. Als meine Name aus der gläsernen Urne gezogen wurde, fühlte ich mich als wäre ich zum Tode verurteilt.
Möge das Glück stets mit euch sein. Der Slogan der Spiele, aber die Wahrheit ist, dass das Glück nie mit einem ist. Einer von vierundzwanzig zu sein der lebend aus der Arena kommt, klingt nicht so als ob das Glück gerade mit dir ist.
Das Glück war auch nicht mit Alder oder Camillia, die beiden Tribute von meinem Distrikt dieses Jahr. Wenn man als Sieger ernannt wurde ist man dazu verpflichtet Mentor für die Tribute zu sein, in der Hoffnung einen von ihnen zurück nach Hause zu bringen. Das letztes Jahr, mein erstes Jahr als Mentor, war genauso erfolgreich wie dieses Jahr gewesen. Das weibliche Tribut wurde von einer Miene in Stücke gerissen bevor die Spiele überhaupt richtig begannen und der andere Tribut starb am selben Abend in einem Buschfeuer, eine Falle die von den Spielmachern entworfen wurde. Es sind nicht nur die anderen Tribute auf die du in der Arena achten musst.
Die Mentoren können an einen der zwölf Stationen im Hub, der Raum von dem aus alle Mentoren arbeiten, ein Auge auf ihre Tribute werfen. Jede Station ist mit einem Bedienpult ausgerüstet, das drei Bildschirme hat. Der mittlere Bildschirm zeigt Listen und Zahlen, während die anderen beiden die Gesichter des weiblichen und männlichen Tributes zeigen. All die Gesichter sind jung. Am Anfang war das jüngste Tribut zwölf Jahre alt. Sein Bildschirm wurde schon fünf Minuten, nachdem er angeschalten wurde, schwarz. Sie war nun tot, genauso wie sechzehn andere Kinder.
Willkommen zu den 73. alljährlichen Hunerspielen, denke ich klagend.
Dieses Jahr hielt sich Camellia eine Stunde am leben. Sie starb beim Blutbad, am Füllhorn, beim Kampf um Waffen und Nahrung, am Anfang der Spiele. Durch ein Messer in der Schläfe, welches das Mädchen aus Distrikt 3 geworfen hatte.
Alder schlug sich besser, er floh vom Bultbad mit einem Rucksack, gefüllt mit genug Proviant um sich ein paar Tage am Leben zu halten. Er war wirklich sehr gut darin sich zu tarnen, so verschwanden er und seine reichlichen Vorräte in seinen guten Verstecken.
Er war allerdings kein talentierter Jäger, und obwohl er anfangs reiche Vorräte hatte, musste er schon bald mit Hunger kämpfen. Daraufhin flirtete und redete ich auf die Sponsoren ein, dass sie mir Geld geben sollten, damit ich ihm genung Proviant schicken könnte, um ihm am Leben zu halten. Zwei Tage seit Beginn der Spiele und der Preis eines Laib Brot hat sich verdreifacht. Trotzdem konnte ich genug Geld zusammenkratzen um ihn Brot und ein kleines Messer schicken zu können. Mit dem Messer könnte er dann einen der Hasen, die um das Versteck, was er sich gebaut hatte, herumhoppelten, fangen und töten.
Unsere Monitore an den Kontrollstationen zeigen nur unsere eigenen Tribute, ein großer Bildschirm, der die gesamte Wand über uns einnimmt, zeigt die Liveübertragung, die die ganze Nation von Panem zu sehen kriegt. 'Das große Auge' zeigte gerade die Tribute aus Disrtikt 2 wie sie darüber disskutierten wann der beste Zeitpunkt wäre um sich zu trennen, deshalb beobachtete ich nun Alder konzentriert auf meinem Bildschirm. Er tauchte grade aus seinem Versteck auf, das Messer in der Hand, als eine Gestalt ihn umwirft. Auf dem großen Bildschirm konnten wir nun alle den brutalen Kampf der beiden Tribute sehen. Der Junge aus Distrikt 1 schlug solange mit bloßen Händen auf Alder ein bis die Kanone ertönte. Nur der Mentor aus Distrikt 1 musste gewusste haben wie lange der Junge dort Alder beobachtet hat, darauf wartend bis er aus seinem Versteck rauskroch. Darauf wartend ihn zu töten.
Alders ausdrucksloses, blutiges Gesicht wurde schwarz als mein Monitor sich selbst abschaltete.
Meine Station fuhr herunter.
"Gut, das wars für mich, mal wieder", seufze ich und beuge mich zu dem Bedienpult hinter mir.
"Bist du ok?", fragt der Mann, der davor saß. Seine meergrünen Augen blicken von seinem Bildschrim auf um mein Gesicht zu untersuchen.
"Ja, sicher ... glaub ich."
Ich will um sie weinen, aber nicht bevor ich nicht allein bin. Vor zwei Jahren hat mir die ganze Nation dabei zugesehn wie ich esse, schlafe und töte, aber sie werden mich niemals weinen sehen.
Die einzige Person die mich weinen hat sehen, sitzt vor mir und versucht seine Tribute am Leben zu halten.
"Wie steht es bei dir?" Ich laufe zu ihm um auf seinen Bildschirm schauen zu können.
"Ok, ich bin besorgt darüber wie nah der Junge aus Distrk 1 Titan ist."
"Wird er Amok laufen?" Meine Aufmerksamkeit wechselt zwischen den kleinen Bildschirmen und dem großen Bildschrim hin und her. 'Amoklaufen' nennen die Leute hier im Fernsehen wenn ein Tribut einen anderen unterhaltsam tötet.
"Könnte sein, du kennst ja die Zeichen, du hast es selbst getan." Er schenkte seine Aufmerksamkeit wieder dem Monitor.
Das ist wahr, aber ich möchte jetzt darüber nicht nachdenken. Nicht während Alder's Körper von einem Hovercraft aus der Arena geholt wird um in einer Kiste nach Hause geschickt zu werden.
"Ich geh ... ach ich weiß nicht, mich hinlegen oder so. Es ist zwei Tage her seit ich richtig geschlafen habe." Ich deute auf den Lehnstuhl an meiner Station, auf dem ich saß seit die Spiele begonnen hatten.
"Natürlich. Ich sehe dich später?"
"Jap, du weißt wo ich bin, Etage sieben, wie jedes Jahr." Ich versuche ihm zu zuzwinkern, aber meine Augen bleiben gleich vor Erschöpfung geschlossen.
Ich spüre eine Hand an meiner Taille, sie schiebt mich von der Distrikt 4 Station fort.
Seine leise Stimme sagt: "Geh schlafen. Wir treffen uns zum Abendessen und unterhalten uns dann."
"OK", seuftze ich und schleppe mich widerstrebend in Richtung des Fahrstuhls, der mich zur Etage 7 bringen wird, in der ich bis vor kurzem mit den, jetzt verstorbenen, Tributen Alder und Cammellia gewohnt hatte.
"Und Johanna?"
"Ja Finnick?"
"Träum süß."
Unwahrscheinlich.
