Kapitel 1 – Ich übernehme hier, Schild Held.
Disclaimer: Mir gehört weder keines der Copyrightgeschützten Werke, die hier verwendet werden. Diese Geschichte hier schreibe ich nur zu meinen persönlichen vergnügen, ohne jeden Profit zu erhalten.
"Bla" Reden
Bla Denken
#"Bla"# Seraphim Sprache
'Bla' Telepathie
$"Bla"$ Diskussionen mit der Schattenebene
/Bla/ Altes Drakonisch
Ϩ Bla Ϩ Parselzunge
₱Bla₱ Übersetzte Pokémonsprache
[Bla] Pokédex Einträge
"Bla" Bijuu und andere Wesen
Bla Bijuu reden mit ihren Wirt
"[Bla]" Zoids
"b̶̧̺̲̟̞̭̲̘́̒̎̃̈̂̊̐l̡̙͕̱͚̭̠͙̼͌̐̽̽͘͜͝a̘͙͓̩͉͚̰̭̔͊͛̎̇͛̋̌͘" verzerrte Stimme
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Anoth erwachte auf dem Boden liegend.
Irgendjemand hatte ihn gerade beschworen.
Was war hier los?
Wo war er?
Es dauerte ein wenig ehe er seine Gedanken sortiert hatte.
Dann fiel es ihm wieder ein.
Es war ein Rundschreiben für alle Weltenlords des großen Rates. Mehrfach schon wurden merkwürdige Beschwörungen und Dimensionsportale entdeckt die zu einer einzigen Dimension führten. Die aber aus irgendeinen Grund nicht von den Lords betreten werden konnte.
Anoth hatte eine solche Beschwörung bemerkt die im Gange war und hatte sich kurzerhand mit den Portal verklingt so, dass er hineingezogen wurde. Parallel brach er die Beschwörung des anderen ab und so übernahm er dessen Platz.
Und nun war er hier.
Hier…
Naja noch nicht wirklich dort sondern in einer Zwischenebene.
Anscheinend waren viele Mechaniken in dieser Welt Gleichzusetzen mit denen eines RPGs. Das bedeutete, dass er seine Stats ein wenig manipulieren musste.
Auch wenn das Ergebnis nichts weiter war als eine gut gemachte Täuschung.
Level. ERROR
HP: /
SP: 182.046.505/182.046.505
Manna: 605.741.848/605.741.848
EXP: ERROR
-{Attribute}-
Angriff: ERROR
Magie: ERROR
Verteidigung: ERROR
Magische Verteidigung: ERROR
Geschicklichkeit: ERROR
Stärke: ERROR
Wahrnehmung: ERROR
Ausdauer: ERROR
Charisma: ERROR
Intelligenz: ERROR
Beweglichkeit: ERROR
Glück: ERROR
Das war in etwa das was er erwartet hatte zu sehen.
Zeit ein wenig zu Täuschen und zu tricksen.
Danach sahen seine Stats so aus:
Level. 1
HP: 120.356/120.356
SP: 65.556/65.556
Manna: 91.452/91.452
-{Attribute}-
Angriff: 850
Magie: 650
Verteidigung: 3.750
Magische Verteidigung: 700
Geschicklichkeit: 900
Stärke: 740
Wahrnehmung: 890
Ausdauer: 1210
Charisma: 1020
Intelligenz: 940
Beweglichkeit: 980
Glück: 850
Tiefer wird er sie wohl nicht Pressen können.
Er konnte sie noch ein wenig weiter Manipulieren in dem er eine Täuschung anwendete. Und zwar sorgte die dafür dass Alle Stats um zwei Stellen gekürzt werden. Statt 100 sah man da nur eine 1, die beiden Nullen waren Unsichtbar geworden. Bei den drei obersten Werten sogar um drei Stellen.
Nun sahen seine Stats so aus wenn jemand auf ihm die Statusanfrage anwendete.
Auch wenn sie komplett gefälscht waren.
Aber das mussten die ja nicht wissen, oder?
Level. 1
HP: 120/120
SP: 65/65
Manna: 91/91
-{Attribute}-
Angriff: 8
Magie: 6
Verteidigung: 37
Magische Verteidigung: 7
Geschicklichkeit: 9
Stärke: 7
Wahrnehmung: 8
Ausdauer: 12
Charisma: 10
Intelligenz: 9
Beweglichkeit: 9
Glück: 8
Level 1 wurde durch das angeblich "Legendäre Schild" gefordert. So legendär war es nicht wirklich. Es war etwas was Anoth als absorptions- und anpassungs- Waffe kannte. Und von denen kannte er einige Versionen. Oftmals waren in diesen Waffen andere Wesen eingeschlossen oder versiegelt worden.
Meist kamen sie mit der Restriktion einher das er keine andere Waffe verwenden würde können.
Das war ärgerlich aber nicht unerwartet.
Soviel zu dem Punkt.
Nun zum nächsten.
Möge die Beschwörung nun zu Ende geführt werden.
.
Unbekannter Ort.
.
Wo war er?
Anoth blickte sich um und fand sehr schnell einige Magier die anscheinend vor einer Plattform standen auf dem nun vier Personen erschienen waren. Anoth mit eingeschlossen.
Ein Blick auf den Boden reichte um ihm zu sagen, dass es sich bei dem Siegel um ein Beschwörungssiegel handelte.
Als Anoth aufstand betrachtete er die drei anderen.
Und war nicht beeindruckt.
Das waren keine Männer. Der älteste war vielleicht Anfang 20.
In Fakt wenn er sie einschätzen müsste waren die anderen beiden wahrscheinlich so zwischen 16 und 18 Jahre alt.
Und die Art und Weise wie sie da standen sagte ihm auch, dass sie keinerlei Kampferfahrung hatten.
Das waren Jünglinge.
Kanonenfutter.
Und die sollen die Wellen der Zerstörung stoppen über die der Magier da gerade Faselte.
Was?
Einer hatte ein Schwert.
Ein weiterer hatte einen Bogen.
Und Nummer Drei einen Speer.
Und Anoth… Er hatte einen Schild.
Nicht unbedingt die stärkste Waffe aber richtig eingesetzt konnte auch ein Schild jemanden ganz schnell unter die Erde befördern.
"Oh große Helden Helft uns." Rief einer der Priester oder Magier oder was auch immer die waren.
Helden? Die? Oh weh….
Nach einigen hin und her bei dem die andren drei irgendwelche Forderungen stellten fanden sie sich vor dem König wieder.
Was keiner von ihnen wusste war, das Anoth schon längst einige seiner Schatten rausgeschickt hatte um die Gegend zu Erkunden und wichtige Informationen zu sammeln.
Und die ersten Informationen die er bekam waren die über die Royale Familie bzw. über das Königreich selbst.
"Sieh an, das sind also die vier heiligen Helden aus der Uralten Legende. Ich bin Aultcray Melromarc XXXII. Es freut mich euch kennen zu lernen."
Gelogen. Das Land ist ein Matriarchat. Die Königin hat hier das Sagen. Dachte Anoth ohne eine Miene zu verziehen.
"Sprecht werte Helden. Wie lauten eure Namen?" fuhr der König fort.
Der Junge mit dem Schwert war der erste der sich Vorstellte.
"Mein Name ist Ren Amaki. Ich bin Oberschüler und 16 Jahre alt."
Dann trat der mit dem Speer vor.
"Ich bin Motoyasu Kitamura. Ich bin 21 und Student."
Dann der mit den Bogen.
"Dann bin ich wohl als nächstes. Ich bin Itsuki Kawasumi. 17 Jahre alt und ebenfalls Oberschüler."
Anoth wollte sich gerade ebenfalls vorstellen als ihm der König zuvorkam.
"Ren, Motoyasu und Itsuki dann ja?"
Tja, wenn er meinen Namen nicht hören will, dann eben nicht. Dann gehe ich wohl als Schild Held durch. Dachte Anoth. Für ihn war dieses Verhalten eine weitere Warnung. Die hatten anscheinend wohl irgendwas gegen den Helden mit dem Schild.
Was folgte war eine Erklärung über dem was hier vor sich ging.
Die Wellen der Zerstörung.
Ein Ereignis das, wie der Name es schon sagt, in Wellen auftritt. Eine erste Welle hatte das Königreich schon erlebt und es auch geschafft sie abzuwehren.
Gerade so.
Anscheinend gab es sogenannte Drachensanduhren die Anzeigen können wann die nächste Welle auftreten soll. Und die aktive Welle endet erst wenn aller Sand durch die Sanduhr gelaufen ist oder das jeweilige Bossmonster welches eine jede Welle anführt gefallen ist.
Die Nächste Welle wird sehr viel stärker sein als die erste und schon in weniger als einen Monat kommen.
Das müssen diese Drachensanduhren sein die diese Magischen und Dimensionalen Störungen aussenden die ich schon seit meiner Ankunft spüre. Ich sollte einer von ihnen mal einen Besuch abstatten. Dachte Anoth. Da muss noch mehr dahinter stecken.
"Ich muss zugeben, dass wir die vorhergesagten Wellen stark unterschätzt haben. Erst als wir uns gemeinsam einer entgegenstellten wurde uns endgültig bewusst, dass ihr vier Heiligen Helden die einzigen seid die gegen sie was ausrichten könnt." Fuhr der König fort. "Aus diesem Grund sind wir der Legende gefolgt und haben euch vier hierher beschworen. Die Zeit wird knapp. Wir können nicht länger warten."
Wieso habe ich das Gefühl das er schon wieder nicht ganz die Wahrheit sagt. Dachte Anoth.
"In Ordnung das erklärt einiges." Sagte Ren während er mit seinen Schwert herumfuchtelte und sich dabei beinahe selbst in den eigenen Fuß stach.
Idiot. Dachte Anoth.
"Aber ihr habt uns doch sicherlich nicht beschworen mit der Erwartung, dass wir das Ganze für Lau machen." Fuhr Ren fort.
"Natürlich nicht." Antwortete einer der Berater vom König. "Wenn ihr die Wellen abgewehrt habt wartet eine großzügige Belohnung auf jeden von euch."
"Ach so." ertönte es nun von Motoyasu. "Dann hoffen wir mal, dass ihr Wort haltet und uns keinen Bären aufbinden wollt."
"Sofern ihr euch auch an diese Abmachung haltet sind wir bereit eure Bedingungen zu akzeptieren." Kam es darauf von Ren.
"Da kann ich nur zustimmen." Kam es schließlich von Itsuki. "Wir möchten, dass ihr uns mit Respekt begegnet."
Anoth hingegen schwieg. Ihm interessierte das Geld kein bisschen.
"Gut dann sind wir uns also Einig." Sagte der König. "Als nächstes möchten wir das ihr euren Status überprüft."
Nach einigen kleineren Problemen hatte jeder seinen Status vor sich.
Level. 1
Schildheld.
HP: 120.356/120.356
SP: 65.556/65.556
Manna: 91.452/91.452
-{Attribute}-
Angriff: 850
Magie: 650
Verteidigung: 3.750
Magische Verteidigung: 700
Geschicklichkeit: 900
Der Limitter funktionierte.
Auch wenn seine Stats für jemanden auf Level eins gerade zu Bescheuert hoch waren.
Wenn man aber bedachte, dass es sich bei Anoth nicht um einen Menschen sondern um ein Wesen handelte dessen Lebensjahre im Allgemeinen in Galaktischen Jahren gemessen wurde…
(Ein Galaktisches Jahr: Etwa 250.000.000 Erden Jahre.)
Waren solche Werte zu erwarten.
Dann wiederrum wenn jemand anderes seine Werte abfragte bekam er diese zu sehen:
Level. 1
HP: 120/120
SP: 65/65
Manna: 91/91
-{Attribute}-
Angriff: 8
Magie: 6
Verteidigung: 37
Magische Verteidigung: 7
Geschicklichkeit: 9
Der Täuscher arbeitete so wie er soll.
Danach bekamen sie noch die Informationen. Vor allen das sie getrennt reisen mussten denn die Heiligen Waffen hatten eine Eigenschafft die sie voneinander abstößt.
Das war nicht unerwartet.
Wenig später wurden sie von einer der Hausmädchen (die war kein Hausmädchen nach der Art und Weise wie sie sich bewegte. Die war sehr gut trainiert worden. Das war eine Erfahrene Kämpferin. Hübsch und Gefährlich zugleich.) zu ihren Zimmern geführt.
.
Mehrere Stunden später.
.
Anoth saß draußen auf der Balkonbrüstung und blickte hinunter in die Stadt.
Während der Zeit wie er da saß hatte Anoth auch seine Sirenen rausgeschickt. Und nun war Observer Alpha bei ihm um ihn über bereits gefundene Dinge zu Unterrichten. Im Moment aber war das wenig mehr als Allgemeinwissen sowie ein Wörterbuch. Direkt danach verschwand die Sirene wieder.
Dieses Schild war mehr als es zu sein Schien.
Anoth hatte ein wenig seines Blutes auf das Juwel des Schildes fallen lassen woraufhin es sofort aufgesaugt wurde.
Das ganze Schild war mutiert daraufhin.
Heiliges Königs Schild des Unsterblichen Imperators
Ein ganz schön abgehobener Name.
Es behielt die Standardfunktionen des normalen Heiligen Schildes. Nur das es nun einen leicht goldenen schimmer hatte und ständig aktiv war.
Außerdem boostete es alle weiteren Schilde auf etwa die doppelte bis zu zehnfache stärke und gab die Option für weitere Schilde frei. Parallel dazu schaltete es alle Schilde unter Level 100 automatisch auf gemeistert und hob die Waffenrestriktion auf.
Das Material um die jeweiligen Schilde zu bekommen musste er aber dennoch suchen.
Beachtlich.
Hmm…
Anoth mopste das Besteck und Porzellan vom Tisch und verfütterte dieses ans Schild.
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Camping Schild
"Bereite überall was Schmackhaftes zu."
Kochen +3
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Besteck Schild
"Hast du schon wieder diene Gabel verlegt?"
Habe immer das nötige Besteck zur Hand.
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Fruchtpressen Schild
"Möchte jemand frischen Saft?"
Presse jede gewöhnliche Frucht aus um an ihren Saft und an neue Crafting Rezepte zu kommen.
(Funktioniert auch bei Monstern die ein niedrigeres Level haben als du selbst (Mindestens 5 Level niedriger) und bei Monstern deren HP auf unter 10% gefallen ist.)
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Das letzte musste wohl von den Becher Wein stammen in dem noch ein etwas drin gewesen war. Anoth fand auch eine Kupfermünze im Sofa und verfütterte diese Ebenfalls an den Schild.
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Bank Schild
00 Gold
00 Silber
01 Kupfer
"Das sicherste Schließfach der Welt."
Verstaue dein Geld im Schild und werde nie beklaut.
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Nützlich.
Anoth versuchte die Münze wieder hinaus zu bekommen und das Schild spuckte sie ihm in die Hand.
"Das wird sich noch als nützlich erweisen." Anoth legte die Münze zurück in den Schild.
Dann fand Anoth ein abgebranntes Streichholz und verfütterte dieses Ebenfalls.
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Feuermacher Schild.
"Sind dir die Streichhölzer schon wieder abgebrochen?"
Entfache wo du willst ein Feuer.
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Mal sehen was er hier sonst noch so finden konnte.
Er fand aber nichts mehr wirklich Interessantes außer einem Kerzenleuchter.
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Licht Schild.
"Sind die Taschenlampenbatterien schon wieder leer?"
Erhelle jeden noch so dunklen Bereich.
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Danach begab er sich in sein Zimmer für die Nacht.
.
Der nächste Morgen
.
Anoths Zimmer sah ein wenig anders aus als zuvor.
Das Bett und der Schrank sowie der Tisch und der Stuhl die vorm Fenster gestanden hatten waren verschwunden.
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Bett Schild
"Willst du nun Laffey Konkurrenz machen?"
Schlafe wann und wo immer du willst in einen Bett und regeneriere.
Nicht möglich wenn Feinde in der Nähe.
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Inventar Schild I
"Noch mehr Gerümpel zum mitnehmen.
Mehr Lagerplatz ist immer gut.
Direktverkauf aus dem Inventar möglich aber nur zu einen Fünftel des eigentlichen Werts des Items.
+250 zum Standard Inventar.
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Natürlich verfütterte er auch das was auf den Schreibtisch war ans Schild.
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Schreibtisch Schild
"Du brauchst Platz zum schreiben… kein Problem."
Habe immer und egal wo eine gute Fläche für Schreibarbeiten zur Verfügung.
Funktioniert mit dem Stuhl Schild.
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Stuhl Schild I
"Du musst dich mal setzen? Aber klar doch."
Pflanz deinen müden hintern wo immer es dir beliebt ohne dich auf den Boden setzen zu müssen.
(max. 1 Stuhl)
Funktioniert mit dem Schreibtisch Schild.
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Papier Schild.
"Zeit zum kritzeln."
Habe immer Papier zur Hand wenn benötigt.
(Beschriebene Seiten werden im Inventar abgelegt.)
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Schreibfeder Schild.
"Schon wieder die Feder benutzt um andere zu kitzeln?"
Habe immer eine Schreibfeder zur Hand.
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Tintenfass Schild.
"Hast du das Tintenfass schon wieder umgeworfen?"
Habe immer Tinte fürs Schreiben am Mann.
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Bleistift Schild.
"Schon wieder die Spitze abgebrochen?"
Habe immer einen gut angespitzten Bleistift jeglicher Farbe zur Hand.
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Meldung: Büroschild Serie komplett. Verwende alle diese Schilde nun Simultan.
"Interessant." Meinte Anoth. "Es gibt also Sets."
Während der Nacht war er auch in die Zimmer der anderen drei Helden geschlichen und hatte Kopien ihrer Waffen angefertigt.
Sie waren nicht so stark wie die Originalwaffen aber immerhin.
Und es war auch nur möglich weil er den Heiligen Schild des Unsterblichen Imperators freigeschaltet hatte. Die Stats der Waffen allerdings orientierten sich am Schild.
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Kreierung von gebundener Vasallen Waffe ERFOLGREICH.
Speer Schild
"Pflanz die Spitze auf den Schild und es wird schmerzen geben."
Ein Schild mit Dornen und ähnlichen Eigenschafften wie der Speer.
Der Speer kann auch aus dem Schild geholt werden.
(gebundene Vasallen Waffe)
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Kreierung von gebundener Vasallen Waffe ERFOLGREICH.
Schwert Schild
"Ein Schild zum Gemüse oder Feinde zerteilen."
Ein Schild mit einer einziehbaren Klinge.
Das Schwert kann auch aus dem Schild geholt werden.
(gebundene Vasallen Waffe)
/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\/\
Kreierung von gebundener Vasallen Waffe ERFOLGREICH.
Bogen Schild
"Das war mit Sicherheit nur der Wind."
Ein massiver Belagerungsbogen mit enormer Kraft.
(gebundene Vasallen Waffe)
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Sehr Interessant. Es konnte also Kopien der Originalen Waffen herstellen. Aber nur als Vasallen Waffen. Diese hatten nicht ganz so viel Macht wie die originalen waren aber auch nicht zu unterschätzen. Gebunden bedeutet in diesen Fall zweierlei. Zum einen waren diese Waffen an Anoth selbst gebunden und konnten von niemand anderen verwendet werden und zum zweiten bekamen diese Waffen ihre Fähigkeiten über das Schild und konnten nicht separat aufgelevelt werden.
Außerdem hatte er einen Abstecher zur "Kirche" gemacht.
Es war ein leichtes für ihn sich in die Kirche zu schleichen und an die Drachensanduhr zu kommen.
Sekunden später war er auch schon wieder aus dem Gebäude raus.
Wieder zurück im Schloss ließ er ein wenig des Magischen Sandes der Uhr in sein Schild fallen.
Die Uhr selbst füllte jeden entnommenen Sand selbst nach so, dass immer die gleiche Menge in der Sanduhr befand.
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Drachensanduhrschild
"Huh? Schon wieder so spät?"
Gewährt Überblick über alle Drachensanduhren die es gibt und der Gebiete die sie überwachen.
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Anoth aktivierte umgehend das Schild und vor ihm erschienen mehrere dutzend Countdown Uhren. Als er das dann umschaltete in die Kartenansicht…
Er sah nur ein Gitter aus dutzenden Oktagonen.
In jeden dieser Oktagone tickte eine Countdown Uhr. Das war die Zeit bis zur nächsten Welle in der jeweiligen Region.
Um zu sehen um welche Gebiete es sich genau Handelte brauchte er erst das Kartenschild.
Er brauchte also eine Landkarte von irgendwo her.
Was ihm auch auffiel war das einige der Oktagone nur die Meldung "ERROR" beinhielten. Und bei einigen anderen waren die Countdowns nicht lesbar.
Wahrscheinlich waren bei denen die Drachensanduhren zerstört worden oder schwer beschädigt.
Außerdem fand er heraus, dass er über diese Karte sich zu jeder beliebigen Drachensanduhr teleportieren konnte. Allerdings war das nur möglich wenn er zumindest einmal schon bei der jeweiligen Drachensanduhr gewesen war.
Im Augenblick stand nur Castle Town, Melromarcs Hauptstadt, als Schnellreiseoption offen.
Dann stellte er auch noch fest, dass ein Teil des Sandes der Uhr in sein Inventar gewandert war. Er konnte in später nutzen um eine Minisanduhr zu konstruieren. Dazu fehlte ihm aber noch eine ganze Reihe an Materialien.
Diese Minisanduhr konnte er dann als Marker verwenden um dort wieder zurück zu kommen wo er die Funktion benutzt hatte sollte er die Schnellreise Funktion benutzen wollen.
Ohne diese konnte er sie zwar auch nutzen musste aber dann auf alt hergebrachte Welse wieder zu den Ort zurückfinden.
Den Rest der Nacht verbrachte er damit das Wörterbuch zu lesen und sich mit der geschriebenen Sprache hier vertraut zu machen. Es war zwar nur ein Wörterbuch für Kinder aber immer hin. Es gab ihm zumindest einen Rudimentären Einblick in deren Schrift.
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Am nächsten Morgen
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Die Gruppe wurde zurück in den Thronsaal gerufen.
Heute begann ihre Reise und dafür wurden ihnen Gefährten zur Seite gestellt.
Es waren angeblich die besten Kämpfer die das Land zu bieten hatte.
Irgendwie hatte Anoth da ein wenig seine Zweifel dran.
Lange Geschichte kurz: Anoth bekam keine Begleiter und die die wollte wurde abgelehnt. Was ihr anscheinend nicht gefiel. Anoth störte das allerdings äußerst wenig.
Denn die Dame war Malty Melromarc oder wie sie sich selbst vorstellte Myne Sophie. Die zweite Prinzessin von Melromarc. Ihre jüngere Schwester Melty war die Kronprinzessin.
Es war nur merkwürdig das in einigen der Texte von Drillingen die Rede war und nicht nur von Malty.
Malty war hier, das war gut. Denn die Aura von Zwillingen oder auch Mehrlingen waren sehr ähnlich zueinander. Da er die Aura von Malty nun kannte erlaubte es ihm einen diskreten Ortungsimpuls durch den Boden zu schicken.
Die Treffermeldung die er von Malty erhielt war zu erwarten. Das er aber zwei weitere Treffer erhielt aus einen Teil des Schlosses welches er als den Bereich mit den Zellen identifizierte, war etwas völlig anderes.
Hatte Malty dafür gesorgt, dass ihre eigenen Schwestern verurteilt wurden?
Was er von ihrer Aura alleine schon erfahren hatte ließ ihm nur einen Schluss über Malty zu. Sie war eine Verwöhnte, Skrupellose kleine Göre die alles machen würde um auf den Thron zu kommen. Auch gegen ihre eigne Familie vorgehen. Sie war NICHT Vertrauenswürdig.
Das war letztlich auch der Grund warum er ihr Angebot sich ihm anzuschließen abgelehnt hatte.
Außerdem gab es noch eine nette Summe an Startkapital.
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In der Stadt
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Anoths erster Stopp.
Der Schmied.
Er brauchte einige Schmiedeutensilien. Und ein guter Schmied könnte zumindest einige davon haben.
Auf den Weg zum Schmied fand er einen zerbrochenen Spiegel am Straßenrand liegen. Kurzentschlossen nahm er eine der Scherben und verfütterte diese ans Schild.
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Spiegel Schild
"Heute schon dein Antlitz begutachtet?"
Erschaffe ein Spiegelbild des Objektes welches du absorbieren willst und verschlinge dieses dann.
(Keine Item Vernichtung bei Verfütterung ans Schild bei Schilden mit nur einer Stufe die nur ein Item brauchen.)
Fähigkeit: Fluch des Ungeschicks
"Sieben Jahre Pech für dich!"
(Mach deinen Gegner zur Lachnummer.)
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Praktisch.
Das bedeutete, dass er zumindest legendäre Gegenstände ans Schild verfüttern konnte ohne sie zu verlieren.
Anoth begutachtete die Schmiede Schildreihe.
Alles was er dafür brauchte war das Korrespondierende Werkzeug und das alles auch nur ein einziges Mal. Danach Stand ihm das Attribut "Schmiedekunst" zur Verfügung zum hochleveln.
Das wird er auf jeden Fall brauchen.
Wenig später fand er einen Schmied.
Er hieß Erhard. Und mit ein wenig Verhandeln mit ihm bekam er Zugriff auf die Schmiede. Wenig später hatte er die Schmiedeschildserie komplettiert und Erhard dafür mit über 200 Silber belohnt.
Das erlaubte es ihm nun unterwegs Materialien einzuschmelzen und auch zu verarbeiten. Und Anoth hatte mehr als genug Erfahrung als Schmied. Auch wenn es das Attribut im Moment noch nicht zeigte.
Jetzt galt es die nötigen Rohmaterialien zu finden und schon konnte er was Schmieden.
Der Nächste Ort mit einer Miene war das Dorf Riyute das auch unter den Namen Lute bekannt war. Aber dort wird er wohl erst später vorbeikommen.
Außerdem besorgte sich Anoth dazu noch ein Leichte Rüstung sowie ein einfaches Schwert das er sofort ans Schild verfütterte.
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Klingen Schild
"Schneid dir nicht in den Finger."
+15 Angriff -25 Verteidigung
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Nett. Wäre sicherlich brauchbar währen seine Attribute nicht schon so hoch wie sie es bereits waren.
Vielleicht konnte er es irgendwie ummünzen auf Prozente. Das wäre um einiges hilfreicher.
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Einige Zeit später
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Anoth befand sich draußen in den Feldern und….
Bastelte?
Er hatte mehrere hundert dieser merkwürdigen Ballon ähnlichen Monster getötet und einige Überreste davon an sein Schild verfüttert.
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Oranges Ballon Schild
"Heute schon geplatzt?"
+2Verteidigung
Fähigkeit: Jump Boost.
"Hurra! Ich bin ein Känguru!"
Springe 50% höher und ignoriere Fallschaden.
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Es war wirklich nicht viel. Der Jump Boost war noch das nützlichste davon. Nun bastelte er aus den Überresten einen Ball. Das war Simpel genug.
Die Überreste der Ballons waren eine Art ledriges Gummi in ihren Aufbau und ergaben einen recht stabilen Ball wenn man sie richtig zusammenfügte.
Anoth entschied sich die direkt vor Ort herzustellen ganz einfach weil jeder Ball mehr einbrachte an Geld als die einzelnen Stücke der Ballons. Da bekam man höchstens eine Kupfermünze für zwei. Ein fertiger Ball bestand aus etwa 50 davon und gab schnell mal eine Silbermünze. Das vervierfachte den Wert. Es lohnte sich also sehr wohl das zu tun.
Und je höher die Qualität desto besser der Preis.
Einige der Ballons hatten sich in der Zwischenzeit entschieden sich an Anoth festzubeißen. Anoth nutzte diese als Kopfkissen nachdem er sie dorthin manövriert hatte wo er sie hin haben wollte. Sie waren überraschend bequem.
Nachdem er acht solcher Bälle fertiggestellt hatte und über 600 dieser Ballons getötet hatte stand Anoth wieder auf und marschierte tiefer hinein in die Wiese. Er fand während der Zeit heraus, dass sein Schild in der Lage war anorganische Monster zu lagern. Wenn auch nur maximal 50 davon.
Interessant.
Das einzige was er dafür brauchte um das freizuschalten war eine bestimmte Baumrinde aus denen meist Monsterfallen gebaut wurden.
Es war nicht sehr hart den geforderten Baum zu finden. Die wuchsen hier überall. Nur das waren junge Bäume. Er brauchte die Rinde von einem älteren Baum. Je älter diese besagte Baumart wurde desto widerstandsfähiger wurde die Rinde. Daher konnte er die jungen Bäume nicht verwenden.
Es dauerte mehrere Stunden ehe er einen passenden Baum fand und ein wenig Rinde abschaben konnte.
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Monster Fänger Schild I
"Heute ein Monster, morgen noch ein Monster, irgendwann ist meine Sammlung komplett."
Fange bis zu 50 Anorganische Monster. Jeder zusätzlicher Level ergibt +10 zusätzliche Monster.
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Tada.
Das Monster Fänger Schild.
Das könnte sich noch als brauchbar erweisen.
Auf den Weg zum Baum erledigte Anoth noch einige weitere Monster und verfütterte deren Überreste ans Schild.
Keines davon ergab wirklich etwas Beeindruckendes oder erwähnenswertes.
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Viele Stunden später
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Anoth war auf den Weg zurück in die Stadt.
Er hatte einige Interessante Dinge gefunden. Einige davon waren Interessante Zutaten für Tränke. Andere einfach nur Müll. Wie z.B. als der Boden unter ihm nachgab und er dadurch Erde ans Schild verfütterte.
Das gab den Erde Schild, einen Anstieg in Punkto Verteidigung und die schlaue Bemerkung "Glückwunsch! Du hast Erde gefunden!". +3 Verteidigung.
Danke, da wäre ich jetzt nie drauf gekommen, Captain Alleswisser.
Es war ein Leichtes eine Spelunke zu finden die auch Zimmer anbot. Anoth bezahlte für eines der Zimmer und marschierte darauf direkt in eines hinein.
Er hatte sich noch etwas Leichtes zum Essen mitgenommen und das auf den Weg zum Zimmer vernichtet. Nun im Zimmer angekommen und auf dem Bett liegend begann er zu planen was er als nächstes machen sollte.
Seine Ausrüstung lag fein säuberlich zusammengefaltet auf den Tisch. Sollte jemand meinen diese klauen zu müssen hatte Anoth an ihnen Siegel angebracht die den möchte gern Dieb eine sehr unliebsame Überraschung geben werden.
Der Grund dafür war recht einfach zu erklären.
Der Held des Schildes war hier in Melromarc nicht gerade geliebt um nicht zu sagen wurde direkt gehasst. Da war ein Diebstahl nicht auszuschließen. Deshalb war die Tür und auch das Fenster fest verrammelt und zusätzlich durch einen Zauber gesichert worden.
Sicher ist sicher.
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Am nächsten Tag
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Anoth lag noch einige Stunden wach um seine nächsten Schritte zu planen. Hauptsächlich über das Kartenschild was er hat freischalten können weil ihm eine seiner Sirenen eine Kopie von einer Landkarte hat geben können.
Dann war er aber dann doch irgendwann eingeschlafen.
Als er wieder wach wurde war es schon wieder hell und nach dem ersten Blick zu Urteilen war noch immer alles da wo er es hingelegt hatte.
Anoth war gerade mit dem Anziehen seiner Sachen fertig da hämmerte es gegen die Tür. Als Anoth diese öffnete standen da mehrere Wachen.
Noch bevor Anoth irgendetwas sagen konnte brüllte der Anführer der Wachen los.
"HELD DES SCHILDES DU BIST VERHAFTET!"
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Im Thronsaal des Schlosses.
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Anoth blickte sich um während die Wachen ihn hineinführten. Der "König" saß auf seinen Thron und die anderen drei Einfallspinsel standen vor dem Thron. Darüber hinaus waren auch einige Adelige im Raum.
Anoth sagte während der ganzen Zeit nichts. Er wartete einfach ab.
Die Soldaten hatten ihn inzwischen umstellt und zielen mit ihren Dreizack ähnlichen Speeren auf ihn. Nur um von Anoth komplett ignoriert zu werden.
Anoth wusste schon was das hier werden würde.
Ein Schauprozess.
Der König faste sich an seinen Kopf und sprach dann: "Verzeihe mir Myne aber könntest du diene Aussage noch einmal wiederholen."
Was folgte war eine Aussage die falscher kaum mehr sein konnte.
Angeblich hätte er zu viel getrunken und sei dann in ihr Zimmer eingebrochen und sollte dann versucht haben sie zu vergewaltigen. Woraufhin sie es irgendwie geschafft habe zu fliehen und dann zu Motoyasu gerannt sei.
An der Aussage gab es gleich mehrere Fehler.
1. Anoth konnte durch den Alkohol den sie hier ausschenkten gar nicht betrunken werden. Dafür musste man schon einen besonderen Alkohol nehmen der aber für den Menschen zu 100% tödlich ist. Es war etwas wie Ryncol, nur noch deutlich stärker.
2. Richtige Vergewaltigungsopfer benehmen sich nicht so. Ganz und gar nicht.
3. Er war nachdem er sein Zimmer betreten hatte, das mindestens eine Stunde bevor die anderen das Etablissement betreten hatten, schon in sein Zimmer gegangen und es dann auch nicht wieder verlassen.
4. Seine Sirenen hatten Myne belauscht wie sie das Ganze mit einen Vertreter der "Kirche" geplant hatte.
Unterm Strich war Anoth gänzlich unbeeindruckt.
Und so gab es von Anoth nur ein langsames hämisches klatschen zu hören.
"Interessante Story, miese Schauspielkunst." Sagte Anoth mit einer Tonlage die jeden im Raum sagte, dass er sich noch nicht einmal ansatzweise bedroht fühlte. "Mich wundert, dass dein Vater dir überhaupt glaubt. Schließlich bist du ja als krankhafte Lügnerin bekannt Malty S Melromarc. Zweite Prinzessin von Melromarc die keinerlei Anrecht hat auf den Thron."
"Du Scheusal!" rief Motoyasu.
Anoth ignorierte den Idiot auf den billigsten Platz und auch das was die anderen beiden des Trottel Trios zu sagen hatten.
Malty indessen starrte wütend auf ihn. Aber Anoth ließ das komplett kalt.
"Dann wiederum sollte mich das nicht verwundern. Dein Hass gegenüber den Helden des Schildes ist wohl bekannt, Luge oder Aultcray oder wie du dich auch immer nun nennst. Schließlich hast du den letzten Helden ermorden lassen. Ist das nicht so Vasall des Stabes?"
"SCHWEIG!" brüllte der König nur um selbst ignoriert zu werden.
"Oh aber das habe ich ja ganz vergessen. Seit du den Mordauftrag gegeben hattest dient dir der Stab nicht mehr. Ist das nicht so?"
"ICH SAGTE SCHWEIG!" rief der der König erneut. "WENN DU KEIN HELD WÄREST WÜRDEN WIR DICH AUF DER STELLE UMBRINGEN!"
Einer seiner Minister erläuterte das etwas genauer.
"Hier in Melromarc steht auch nur auf den Versuch einer sexuellen Belästigung einer Frau die Todesstrafe."
"Was daran liegt das dieses Land ein Matriarchisch geführtes Land ist." Fuhr Anoth fort. "Und der Hofclown da mit der Krone ist nur der Warmhalter vom Thron. Königin Mirellia hat hier das wahre sagen."
Er konnte ein leises amüsiertes unterdrücktes schnauben hören. Wahrscheinlich von einen der Schatten der Königin.
"Aber was auch immer ich hier sage macht doch unterm Strich überhaupt keinen Unterschied. Oder?" sprach Anoth mit einer Stimmlage als wenn er mit jemandem gerade das Wetter diskutierte. "Was wollt ihr nun machen? Mich zurückschicken nach dorthin von wo ihr mich beschworen habt?"
Daraufhin war der König gezwungen zuzugeben, dass sie das gar nicht konnten und neue Helden konnten sie erst beschwören wenn die derzeitigen alle das Zeitliche gesegnet hatten.
"Wie es scheint stehen wir vor einen Problem. Die Wellen kommen und ihr braucht die Helden um diese zu stoppen. Damit das möglich ist könnt ihr mich weder einsperren noch exekutieren. Viele Optionen bleiben da nicht mehr."
So sehr es Aultcray auch missfiel den Helden des Schildes zuzustimmen so hatte er dann doch in diesen Punkt recht. Er hatte wirklich nicht viele Optionen offen.
"Die Leute sollen alle wissen von dem was du getan hast. Man wird dir überall das Leben zur Hölle machen. Egal wohin du auch gehst. Das soll diene Strafe sein." Sagte der König schließlich.
"Meinen Ruf ruinieren also. Tja, viel mehr bleibt ja auch wohl kaum übrig." Sagte Anoth. "Ich nehme mal an das hiermit diese Zeitverschwendung beendet ist. Ob ich allerdings Melromarc helfen werde ist noch ein wenig fraglich."
"Was soll das heißen?!" rief der Held des Schwertes. Ren irgendwas. Anoth hatte sich nicht die Mühe gemacht den Namen zu merken. "Willst du jetzt einfach abhauen wie ein dreckiger Feigling?"
"Wir vier können die Welt retten, aber du willst sie plötzlich aufgeben und verschwinden!" sagte der Held des Bogens.
"Du-"
"Oh davon habe ich nichts gesagt." Viel Anoth Motoyasu ins Wort bevor der Obertrottel seinen Mund öffnen konnte. "Melromarc ist nur ein Königreich von vielen. Und die anderen werden auch von den Wellen heimgesucht und benötigen Schutz. So wie ich das sehe hat Melromarc bereits drei Helden. Das sollte eigentlich mehr als ausreichen."
Danach verließ Anoth den Thronsaal ohne sich auch nur noch einmal umzudrehen.
Auch wenn der König noch irgendetwas brüllte am Ende konnten sie nur dort sitzen und stehen wie die unbedeutenden Idioten die sie waren.
.
Auf der Straße
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Anoth streckte sich kurz und marschierte dann die Straße hinunter. Er hatte einige Gegenstände die sich zum verkaufen lohnten.
Vielleicht hätte er das vorher tun sollen.
Was soll's.
Er war nun offiziell ein verurteilter Verbrecher. Da machte es wohl nichts wenn er ein oder zwei Händler zusammenschlug um einen fairen Preis zu bekommen, oder?
Wie auch immer.
Anoth entschied sich zuerst einmal die Ballonüberreste und seine Bälle zu verkaufen. Einen der Bälle allerdings behielt er erst einmal. Es war mehr ein Bauchgefühl als was anderes was ihm dazu brachte.
Aber vorher brauchte er noch eine Sichel um Kräuter zu ernten.
Es schien so als ob der Schmied ihn schon erwartete.
"Ich beneide dich, weißt du das?" fragte Erhard.
"Ich nehme mal an das du mit einer meiner Sirenen gesprochen hast?" fragte Anoth.
"Ja. Eine Bildhübsche noch dazu, Editor. Ich hatte nicht erwartet, dass sie soweit gehen würden." Gab Erhard zu.
"Es war aber vorauszusehen." Sagte Anoth.
"Das stimmt wohl." Stimmte ihm Erhard zu. "Wie auch immer. Was brauchst du?"
Wenige Minuten später war Anoth mit einer neuen Sichel im Gepäck wieder unterwegs.
Nächster Stopp war einer der Gemischtwarenhändler.
Vor Anoth war noch ein anderer Kunde am Stand der ebenfalls einige Ballonüberreste verkaufte. Am Ende verkaufte dieser zwei Überreste für eine Kupfermünze.
Dann war Anoth dran.
"Hmm. Ich zähle hier 100 davon. Wie wäre es mit einer Kupfermünze?" Anoth konnte die Verachtung in der Stimme des Händlers hören.
Als Antwort ließ Anoth seine Aura erscheinen. Damit änderte sich die Meinung des Händlers deutlich.
"50 Kupfermünzen!" rief er während er vor ihm runter sank auf die Knie.
"Geht doch." Anoth tappte den Händler auf dienen Kopf während der vor ihm runter duckte und seine Aura wieder auf ihr normales Niveau brachte. "Wenn du mich nicht versuchst abzuziehen gebe ich dir in Zukunft vielleicht sogar einen Rabatt."
"Verstehe."
"Lass das auch deine Kollegen wissen."
Der Händler nickte nur während er wieder aufstand.
Danach war auch der Verkauf der Bälle kein Problem. Und dieses Mal leuchteten die Augen des Händlers richtig auf. Denn das waren sehr gut gearbeitete Bälle die beim Adel richtig gut Geld einbringen werden. So bekam Anoth zusätzlich noch 50 Silbermünzen Pro Ball.
Viel mehr als er erwartet hatte.
Mit dem Problem aus dem Weg machte sich Anoth auf den Weg außerhalb der Stadt. Er hatte nämlich gestern noch ein Feld mit Kräuterpflanzen gesehen welches er nun genauer untersuchen wollte.
Als er begann die Pflanzen zu Untersuchen fand er schnell heraus das hier mehrere Heilpflanzen Arten gab.
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Leaf Shield
"Es ist doch immer wieder Erstaunlich was die Natur für Wunder hervorbringen kann."
Verbessert Pflanzen.
Ernte +10
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Da musste wohl ein Blatt auf das Juwel gefallen sein. Anoth entschied sich die Fähigkeit auszutesten und wechselte auf das Leaf Shield. Als er dann die Pflanze berührte die er ernten wollte wurde diese auf einmal sehr viel kräftiger und hochwertiger.
"Sehr praktisch."
Er fand noch weitere Pflanzen und schon bald hatte er genug zusammen um einen kleinen heiltrank brauen zu können.
Was er auch umgehend tat.
Alles was er dafür brauchte befand sich in Anoths großer Lagerdimension und war innerhalb von Minuten ans Schild verfüttert. Damit Schaltete er das Grund Set des Alchemisten auf abgeschlossen. Wirklich was an Attributen gab das Set zwar nicht aber die Möglichkeit einfache Tränke zu brauen solange die nötigen Zutaten vorhanden sind.
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Mörser Schild
"Heute schon etwas zu Staub gemahlen?"
Erlaubt das zermahlen von Zutaten zum Freischalten neuer Tränke.
[Teil des Alchemisten Grund Sets]
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Stößel Schild
"Stampf, Stampf, Stampf heute mache ich Mampf."
Zerstoße Zutaten für weitere Rezepte.
[Teil des Alchemisten Grund Sets]
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Alchemie Tisch Schild
"Brau, Brau, Brau…Bumm!"
Braue wo du willst Tränke.
[Teil des Alchemisten Grund Sets]
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Alchemistische Kolben Schild
"Heute Pasteurisiere ich, morgen Filtere ich und übermorgen…?"
Braue bessere und reinere Tränke.
+20% Trank Wirkungsdauer
+20% Trank Stärke
[Teil des Alchemisten Grund Sets]
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Am Abend
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Anoth hatte sein Lager im Wald aufgeschlagen. Einige der Tränke brauten noch ein wenig. Aber das was da drin war waren nur Grundmischungen die er versuchsweise angefertigt hatte. Keine davon zeigte bislang irgendwas Herausragendes. Damit konnte er diese Versuchsreihe wohl als Fehlschläge abharken.
Naja.
Einen Versuch war es wert.
Nachdem er die Überreste der Tränke entsorgt hatte legte er sich zum Schlafen in ein kleines Zelt das er aus seiner Lagerdimension besorgt hatte. Nichts Besonderes. Ein einfaches mit Leder bespanntes Zelt für eine Person.
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Am nächsten Tag.
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Anoth hatte gerade seinen Besuch bei der Apotheke abgeschlossen und multiple Tränke und eine ganze Reihe Kräuter verkauft.
Nun war er auf den Weg wieder aus der Stadt raus.
Auf den Weg zum Stadttor hielt er dann plötzlich inne.
Das waren doch Schreie die er da hörte.
Sofort rannte er in dessen Richtung. Auf den Weg dorthin steig Anoth ein Geruch in die Nase welches er sehr gut kannte.
Blut.
Als er dann um die Ecke bog sah er was los war. Eine Frau mit Fuchsohren?, er konnte nicht wirklich sagen welche das waren dafür war es bereits schon zu dunkel geworden, lag mit einen Schwert im Bauch schwer verletzt auf den Boden während ein Soldat der Stadtwache gerade dabei war seine Hose auszuziehen und zwei weitere der schwer verletzten die Kleider zerrissen.
Anoth wusste schon wie das enden würde.
Als einer der Wachen dann auch noch darüber faselte das die Demis nur gut seien um Spaß mit ihnen zu haben und das sie gleich einen "richtigen Mann" spüren würde bevor sie sie töteten, war mehr als klar das Anoths Anfangsvermutung stimmte.
Zeit ein paar Schädel zu spalten.
Er war eh schon ein Feind Melromarcs. Warum sollte ihn dann das Leben einiger wertloser korrupter Wachen stören?
Die hier waren noch nicht einmal Stadtwachen wie er bei genauerem Blick feststellte.
Das waren private Wachen eines Adeligen.
Das Wappen kannte er nicht aber das war im Augenblick auch egal.
Das wird er später rauskriegen.
Anoth trat nun völlig um die Ecke.
"Sieh mal an, was haben wir denn hier?" fragte Anoth als er näher an sie heran schritt. "Wertlosen korrupten Abschaum."
Einer der Soldaten drehte sich zu Anoth um und lachte als er das Schild am Arm der Person entdeckte.
"Und was willst du dagegen machen, Schildheld?"
"Dich einen Kopf kürzer machen zum Beispiel." In dem Moment wanderte das Schild vom linken auf den rechten Arm und nahm die Form eines Schwertes an. Anoth ließ den Wachen garnicht genug Zeit darüber nachzudenken als er auch schon zum Angriff überging.
Der eigentliche Kampf, wenn man ihn denn so bezeichnen konnte, war binnen Sekunden vorbei und drei nun kopflose und sehr tote Soldaten lagen auf den Boden. Er riss noch von einen von ihnen das Emblem von der Rüstung bevor er alle drei mit einer Handbewegung desintegrierte und damit auch das Blut von der Straße entfernte.
Jetzt galt seine Aufmerksamkeit der am Boden liegenden Demi Mädchens.
Ihr Zustand war nicht gut.
Anoth setzte sie unter Stase und hob sie vorsichtig an. Nicht weit entfernt war ein leer stehendes Haus das er gesehen hatte. Genau auf dieses marschierte er nun drauf zu und kaum angekommen trat er die Tür ein. Im inneren waren einige Straßen Banditen. Einige Faustschläge und Tritte reichten aus um sie zu überzeugen das sie sich besser woanders was suchen sollten. Mit dem Haus nun leer hob er das verletzte Mädchen, das er davor auf den Boden abgesetzt hatte, auf eines der nahen Tische der noch halbwegs stabil aussah und begann mit der Behandlung.
Heiltränke waren hier sehr hilfreich genauso wie Anoths eigene Heilzauber. Zum Glück handelte es sich bei ihrer Verletzung nur um eine relativ leicht zu behandelnde Stichwunde. Das machte es einfacher. Hinzukam das sie nicht sehr tief war dennoch war einiges an Arbeit nötig.
Am Ende reichte es aber um ihr das Leben zu retten.
Stühle gab es hier keine also setzte sich Anoth am Ende einfach auf den Boden während sie schlief. Die Nacht war inzwischen angebrochen und außer ein paar magischen Kerzen, die die Banditen wohl irgendwo gestohlen hatten, gab es hier kein Licht.
Irgendwann in der Nacht kam einer der Banditen zurück. Ein Pfeil vom transformierten Bogen beendete den Versuch bevor er wirklich beginnen konnte. Der Rest der Gruppe entschied sich, dass das Gras woanders dann doch grüner war als hier.
Anoth desintegrierte die Leiche, nachdem er diese von allen wertvollen befreit hatte und wartete auf den Morgen.
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Am nächsten Morgen
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Anoth war die ganze Nacht hindurch wachgeblieben und hatte immer wieder die Vitaldaten seiner Patientin überprüft. Sie blieben nicht nur im grünen Bereich sie verbesserten sich sogar.
Es sollte noch weitere vier Stunden dauern ehe die Dame langsam wieder zu sich kam.
Und es sollte noch weitere zwei vergehen ehe Anoth sie beruhigen konnte. Sie beruhigte sich in Fakt erst als Anoth ihr offenbarte das er der Held des Schildes war.
Ihr Name Lariana.
Auch war sie keine Füchsin wie er nun deutlich sehen konnte. Sie war eine Waschbär Demi.
Sie stammte aus Lurolona. Dem Dorf das bei der ersten Welle zerstört worden war.
So wie sie es erzählte war sie selbst mal eine recht erfolgreiche Abenteurerin bevor sie sich in Lurolona niederließ. Als dann die Welle kam konnte sie ihre Ausrüstung, die in einer Truhe lagerte, nicht erreichen da zu dem Zeitpunkt Monster bereits ins Haus eingedrungen waren und sich in dem Raum aufhielten wo auch die Truhe war und diese so für sie unerreichbar machten.
Ihnen bleib damit nur die Flucht.
Sie wurden bei der Welle von einem dreiköpfigen Hund angegriffen der sie zu den Steilklippen trieb. Raphtalia, ihre Tochter, fiel dabei von der Klippe und sie schaffte es irgendwie zu entkommen nachdem ihr Ehemann sie zur Seite gestoßen hatte um ihr das Leben zu retten während er seines dafür opferte.
Seit dem war sie auf der Suche nach ihrer Tochter.
Bislang leider erfolglos.
Anoth bat ihr an sich ihm anzuschließen, dafür würde er sie beim finden ihrer Tochter helfen.
Das nahm sie gerne an.
Allerdings gab es hier noch ein weiteres Problem.
Sie war eine Demi.
Und Demis zu versklaven war hier in Melromarc komplett legal. Vor allen mit diesen Bastard von möchte gern König auf seinen Goldverzierten Scheißhaus.
Die einfachste Lösung um sie zu schützen: Ein Sklavensiegel.
Lariana war davon zwar nicht begeistert aber sie sah die Notwendigkeit. Denn wenn sie dieses Siegel trug bot es ihr auch ein wenig Schutz.
Auch wenn das von ihr verlangte Anoth Vertrauen zu müssen.
Dann wiederum, er hatte ihr das Leben gerettet.
Sie hatte sich entschieden.
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Eine Stunde später
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Lariana machte ihm auf ein Zirkuszelt aufmerksam. Das war das Zelt was sie suchten.
Kurz entschlossen marschierten sie auf dieses zu.
Als sie dieses erreichten sahen sie dort niemanden und so betraten beide einfach das Zelt. Nach kurzen umsehen war klar das sie hier richtig waren.
Einen Sklavenhändler.
Hier waren hunderte von Mannshohen Käfigen übereinandergestapelt. An vielen Stellen drei Kisten hoch. Und in vielen von ihnen waren Sklaven verschiedenster Art.
Anoth fluchte innerlich.
Er wusste, das selbst wenn er die Sklaven befreien würde so war es doch nur eine Frage der Zeit bis man sie erneut fangen würde. Außerdem änderte das an den Gesetzen des Landes nichts. Wenn er ihnen wirklich helfen wollte würde er für Gesetzesänderungen sorgen müssen.
Darüber hinaus war ihm das Siegel aufgefallen das alle Sklaven, einige waren komplett nackt, auf ihrer Brust trugen.
Das war der Moment wo er ein leises husten hörte, dass aus eine der dutzenden von Käfigen stammte
Es war ein junges Mädchen mit Waschbärohren auf den Kopf und auch einen Waschbärschwanz. Sie gehörte damit zu den Kreaturen die hier als Demi-Humans oder ganz einfach nur Demis, bezeichnet wurden.
Lariana indessen hatte eine ganz andere Reaktion.
"Raphtalia!" rief sie und streckte ihre Arme durch den Käfig. Wenig später umarmten sich Mutter und Tochter.
Genau in dem Moment kam anscheinend der Eigentümer um die Ecke.
Ein nicht sehr großgewachsener Mann mit einem bescheuert großen Zylinderhut auf den Kopf.
"Ah! Ein Kunde!" rief eine Stimme. "Schon was gefunden?"
"Das habe ich in Fakt."
Der Eigentümer hatte es schon mit genug Kunden zu tun gehabt um zu wissen das weitere Verkaufsgespräche mit ihm sinnlos waren.
"Was kannst du mir über sie erzählen?"
"Sie hat mentale Probleme und sie ist schwer Krank. Sie hat wahrscheinlich nicht mehr lang auf dieser Welt."
"Mentale Probleme?"
"Ihr vorheriger Besitzer. Er liebte es seine Sklaven zu foltern." Anoth konnte einen Unterton des Abscheus in der Stimme des Verkäufers hören. Wer auch immer das war, auch ein Sklavenhändler wie er mochte ihn nicht besonders.
"Wie hieß dieser?"
"Idol Rabier. Er gehört zu den Adeligen hier in Melromarc und besitzt ein eigenes, recht geschmackloses, Schloss in seinen Ländereien."
Kaum hatte er das gesagt bekam Anoth die Meldung das Rabiers Schloss nun auf der Landkarte markiert worden war.
Interessant.
"War sie die einzige dort?"
"Nein. Er hat multiple Sklaven behalten. Viele von ihnen stammen aus ein und denselben Dorf. Lurolona."
"Lurolona wurde doch von der ersten Welle zerstört."
"Teilweise. Viele Einwohner von Lurolona wurden bei der Welle an Monstern getötet. Darunter auch Lord Saetto, der eigentlich anstatt des Königs hätte regieren sollen. Und mit dem Lord tot fielen Soldaten in das Dorf ein. Sie haben alle übrigen Erwachsenen abgeschlachtet und alle Kinder die sie finden konnten versklavt und an Rabier verkauft. So heißt es zumindest in den mir bekannten Kreisen."
Anoth schüttelte ungläubig den Kopf und rieb sich die Stirn. "Waren das Soldaten von Rabier oder von diesem Bastard hier?"
"Rabier." War die kurze aber vielsagende Antwort. "Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass der König daran ziemlich gut verdient hat."
Dann werde ich dem Bastard wohl mal einen Hausbesuch abstatten.
