Kapitel 2 – Rabier! Der Schädlingsbekämpfer ist da!
Disclaimer: Mir gehört weder keines der Copyrightgeschützten Werke, die hier verwendet werden. Diese Geschichte hier schreibe ich nur zu meinen persönlichen vergnügen, ohne jeden Profit zu erhalten.
"Bla" Reden
Bla Denken
#"Bla"# Seraphim Sprache
'Bla' Telepathie
$"Bla"$ Diskussionen mit der Schattenebene
/Bla/ Altes Drakonisch
Ϩ Bla Ϩ Parselzunge
₱Bla₱ Übersetzte Pokémonsprache
[Bla] Pokédex Einträge
"Bla" Bijuu und andere Wesen
Bla Bijuu reden mit ihren Wirt
"[Bla]" Zoids
"b̶̧̺̲̟̞̭̲̘́̒̎̃̈̂̊̐l̡̙͕̱͚̭̠͙̼͌̐̽̽͘͜͝a̘͙͓̩͉͚̰̭̔͊͛̎̇͛̋̌͘" verzerrte Stimme
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Anoth ging vor den Käfig in die Hocke und blickte auf die junge Sklavin die immer noch von ihrer Mutter umarmt wurde.
"Schau mich mal an." Sagte Anoth sanft als er neben Lariana hockte. Nur langsam bewegte sich Raphtalias Kopf in seine Richtung. Sie hatte ganz offensichtlich angst. Er konnte es ihr nicht übel nehmen nach dem was ihm der Händler über Rabier verraten hatte.
Als Anoth begann ihr hinter den Ohren zu kraulen beruhigte sie sich allerdings überraschend schnell. Am Ende lehnte sie sogar in die Hand hinein.
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Einige Minuten später
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Anoth stellte Belloukas, so hieß der Sklavenhändler, auch die Frage ob er regelmäßig Kinder verkaufe.
Seine Antwort war mehr als eindeutig.
Ein klares Nein.
Er hasste es in Fakt Kinder zu verkaufen oder sie überhaupt als Sklaven zu sehen. Diese Einstellung teilten aber nicht alle Sklavenhändler. Er hatte Raphtalia nur hier weil Rabier sie unbedingt loswerden wollte. Aus welchen Grund auch immer.
Das bedeutete für Anoth, das wenn er Sklavenhändler sah die mit Kindern in den Wagen unterwegs waren, das diese niemals für Belloukas' Clan arbeiteten. Das machte sie zu legitimen Zielen.
Es gab nur ein Problem wenn er das tat.
Wohin mit den kleinen?
Da musste er sich noch was einfallen lassen.
Er konnte nicht mit dutzenden Kindern in Begleitung durch die Gegend latschen. Vor allen dann nicht wenn die Wellen zuschlugen.
Im Augenblick konnte er nicht viel tun was den Punkt angeht.
Der Transfer von Raphtalia an Anoth war vollbracht innerhalb kürzester Zeit. Und auch Lariana hatte kurze Zeit später ihr eigenes Sklavensiegel. Auch hatte Anoth ein wenig was zusätzlich von der Spezialtinte gekauft und diese umgehend an sein Schild verfüttert.
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Sklaven Nutzer Schild
"Meine Sklaven tun das für mich!"
Helfe deinen Sklaven schneller und sehr viel stärker zu werden.
Alle Attribute bei Stufenaufstieg +10 zusätzliche Punkte.
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"Sehr viel stärker"… Ja, so kann man das wohl ziemlich gut umschreiben.
Zuzüglich des Bonus durch den Unsterblichen Imperator Schild…
Das Wort Overpowered passte da wohl besser.
Der Biestmann da drüben hatte Level 75. Wenn man aber seine Stats anschaute und dann diesen Bonus mit einberechnete wäre er für jemanden der Level 10 erreicht hatte gefundenes fressen.
Es wird sich also lohnen Begleiter mit einem höheren Level zurückzusetzen auf Level 1, ihnen das Sklavensiegel zu geben und erneut wieder hoch zu leveln. Sie werden sehr viel schneller sehr viel stärker sein als zuvor.
Lariana war Level 54.
Ja, bei ihr wird er das auf jeden Fall machen.
Kaum hatte Lariana ihr Sklavensiegel fragte der Sklavenhändler doch glatt ob Anoth sie an ihn verkaufen würde. Seine Aura gab ihm die Antwort und ließ ihn parallel dazu ohnmächtig werden.
Als Belloukas 15 Minuten nachdem Anoth, Lariana, die Raphtalia in ihren Armen hatte, das Zelt verlassen hatten, wieder zu sich kam dachte er nur so bei sich: Notiz an selbst: Verärgere NIEMALS den Helden des Schildes. Ich habe noch nie eine so mächtige Aura gespürt.
In der Zwischenzeit hatten es sich alle drei in einer Kneipe bequem gemacht die sie nach einigen suchen gefunden hatten. Zugegeben hier in Melromarcs Castle City gab es einige davon aber die wenigsten ließen auch Demis hinein. Diese hier war eine von diesen wenigen.
Auch hatte sich Anoth zusammen mit Lariana in die Kirche geschlichen und ihr Level zurückgesetzt. Was sich als leichter erwies als erwartet. Sie waren wieder draußen bevor die Nonnen und Priester überhaupt bemerkten das Anoth sie unter einen simplen Illusionszauber gesetzt hatte.
Anoth war auch erleichtert festzustellen das Lariana nicht wieder zu einen Kind geschrumpft war. Lariana hatte ihn nämlich vorgewarnt das Demis mit ihren Level wachsen. Aber einmal erwachsen blieben sie das auch.
Geführt wurde die Kneipe, wie Anoth herausfand, von jemanden der eine Demi geheiratet hatte und bereits zwei Kinder mit ihr hatte mit einen dritten auf den Weg.
Anoth ließ die beiden unter der Obhut des Wirtes nachdem alle drei dort gegessen hatten. Als Raphtalia und Lariana ihm fragten nach den warum ließ Anoths Antwort Raphtalia aufhorchen.
"Deine Freunde befreien." War Anoths knappe Antwort. "Ich bin so schnell ich kann wieder zurück."
"Sei Vorsichtig." Kam es von Lariana.
"Mach dir lieber sorgen um die, die sich mir in den Weg stellen." Anoths Augen glühten als er das sagte. Es war nur ein kleiner Vorgeschmack auf die gewaltige Macht über die Anoth in Wirklichkeit verfügte. Denn die werden nicht lang genug leben um den nächsten Tag noch zu erleben.
Damit verließ er die Kneipe. Er nahm allerdings nicht den Weg zum Stadttor sondern den nächstbesten Weg der ihm zur Stadtmauer führte. Kaum angekommen war er mit einen Sprung oben auf der Mauer und auf der anderen Seite bevor die Wachen die auf der Mauer ihren Dienst verrichteten verstanden was da geschehen war oder ihn überhaupt bemerkten.
Anoth schlich sich durch das hohe Gras bis er weit genug von der Mauer weg war. Dann wechselte er seine Form in einen massiven schwarzen Drachen und erhob sich in die Lüfte.
Ein Schatten der Königin in der Nähe fiel dabei fast aus ihrem Versteck in einen Baum als sie das sah und ihren Augen kaum traute.
Noch mehr quiekte sie überrascht als die massiven Klauen des Drachens sie aus dem Baum fischten was dazu führte, dass sie sich Sekunden später auf dessen Rücken wieder fand.
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Eine Stunde Flugzeit später
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"Warum hast du mich entführt?"
"Warum hast du mich beobachtet?" kam Anoths Gegenfrage als sie gelandet waren.
Anoth hatte ein kleines Waldstück ausgewählt unweit von Rabiers Residenz. Aber außer Sichtweite davon.
Als von ihr keine Antwort kam, antwortete Anoth für sie.
"Ich weiß, dass ihr mich auf Geheiß der Königin verfolgt und das ist auch der Grund warum ich dich aus deinem Nest gepflückt habe." Das Mädchen hob nur eine Augenbraue unter ihrer Maske. "Du sollst ihr über das was ich hier finden werde Bericht erstatten."
"Und warum sollte ich das tun?"
"Stell dich nicht blöder als du bist." Kam es von Anoth zurück. "Du hast die Antwort des Sklavenhändlers gehört. Wenn Leute wie die schon eine Abscheu gegenüber jemanden haben bedeutet das nichts Gutes. Sklavenhändler müssen ihre eigene "Ware" gut behandeln, schließlich bringt die ihnen das Geld ein. Und ein gesunder Sklave bringt deutlich mehr als ein abgemagerter der kurz vorm tot steht."
"Das gleiche gilt aber nicht für die Adeligen die die Sklaven kaufen." Kam es von den Schatten zurück als sie begann zu verstehen.
"Genau. Mirellia ist nun seit mehreren Monaten außer Landes. Seit dem hat ihr Ehegatte das sagen. Es wird Zeit das sie Erfährt was hier vor sich geht während sie weg war. und zwar nicht nur das was die schöne Fassade einen zeigt."
"Wie hast du mich überhaupt gefunden?" Das war dieses Mal eine Frage die aus der persönlichen Neugierde des Mädchens kam.
"Ich konnte deine Aura spüren und das Blut an dir riechen."
"Mein Blut?"
"Du bist verwundet."
Der Schatten seufzte als sie ihre Kleidung hochschob und damit ihren Bauch zeigte wo ein Verband drauf war. Ohne ein Wort zu sagen führte er Anoth das Mädchen zu einem Baumstamm und setzte sie dort ab dann nahm er ihr vorsichtig den Verband von der Wunde. Wenig später spürte der Schatten wie Heilenergie sie durchströmte und der dumpfe Schmerz der Wunde verschwand.
Wieso sie das so einfach mit sich machen ließ wusste sie nicht. Aber aus irgendeinem Grund hatte sie das Gefühl das sie den Schild Helden vertrauen konnte.
"Danke." Kam es von ihr zurück als sie ihre Kleidung wieder richtig anzog. "Ich hatte keine Heiltränke mehr."
"Gern geschehen." War Anoths Antwort. Entweder bildete er sich das ein oder das Mädchen war ganz schön rot geworden im Gesicht. "Ich mache mich nun auf den Weg und du… du tust das was die Königin dir aufgetragen hat." Als Antwort kicherte das Mädchen nur kurz und war kurz darauf verschwunden.
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15 Minuten später
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Anoth marschierte über den Weg und näherte sich stetig Rabiers Anwesen. Auf einen Hügel angekommen machte er stopp. Er konnte von hier aus das ganze Anwesen überblicken.
Wie konnte sich jemand wie Rabier sowas leisten?
Von außen her sah es ganz hübsch aus.
Zumindest von weiten aus gesehen.
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45 Minuten später
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Nun stand er am Fuße des Anwesens.
Es war ein leichtes für Anoth über die Mauer zu klettern.
Zuerst musste er herausfinden wo die Sklaven waren.
Wahrscheinlich irgendwo in einen der Verliese des Schlosses.
Eins musste er Rabier lassen. Er liebte es anscheinend wohl Großspurig aufzutreten. Und sich Nobler zu machen als er war. Vor allen wenn Anoth einen Blick auf die Statuen von diesen… Besser nicht drüber nachdenken.
Dieser Garten war absolut Geschmacklos.
Aber genau richtig für einen Egomanen.
Wenig später hatte er einen der Innenhöfe erreicht in dessen Zentrum ein gut 10 Meter großer Obelisk stand. Ein Obelisk mit Runen drauf.
Das ist doch ein Versiegelungszauber. Irgendetwas wurde also unter diesen Obelisken versiegelt. Dachte Anoth. Was auch immer das ist. Solange die Versiegelung aktiv bleibt ist es unbedeutend.
Es dauerte eine Weile ehe er schließlich den Eingang zu den Verliesen fand.
Allein schon der Gestank der von dort unten kam verriet Anoth was er in etwa dort unten zu erwarten hatte.
Und es gefiel ihm überhaupt nicht.
Vor der Tür standen zwei Wachen.
Sekunden später waren diese verschwunden.
Anoth hatte ihre toten Körper in einigen nahe gelegenen Büschen versteckt.
Die Tür zum Verlies öffnete er mit einen einfachen aufsperr Zauber. Das klacken von metallenen Riegeln verkündete die Öffnung der Tür die Anoth direkt darauf einfach aufdrückte.
Als er den Gang dahinter betrat konnte er Zelle um Zelle sehen. Die ganze rechte Seite des Ganges war von Zellen gesäumt. Nur einige wenige Fackeln tauchten den Gang in ein schwaches und flackerndes Licht.
Langsam folgte Anoth den Gang. Die ersten Zellen die er fand waren leer. Die darauf folgende enthielt ein von Ketten an der Wand gehaltenes Skelett. Das musste dort schon seit Jahren hängen.
Dann hörte er etwas was seine Aufmerksamkeit erregte.
Es war ein leises wimmern, weiter den Gang herunter.
Was er dort fand hatte er nicht erwartet. Von der Decke hängend und komplett nackt hing dort…
"Ägir?" fragte Anoth überrascht. Anoth riss die Tür von der Zelle und trat hinein. Anoth musste eine Lichtkugel beschwören um sehen zu können mit was er es hier genau zu tun hatte.
Das war Ägir. Eindeutig. Aber wie ist sie hier gelandet?
Ihr Zustand war schlecht. Sie war komplett unbekleidet und unterernährt. Ihr Rücken wies dutzende Wunden auf die eindeutig durch Peitschenhiebe verursacht worden waren. Diverse davon hatten sich entzündet.
Dass eine Peitsche sie überhaupt hat verletzen können ließ nichts Gutes erahnen. Es hatte aber wahrscheinlich auch mit einen Effekt zu tun der es hier Anoth unmöglich machte seine Rigging zu beschwören. Das galt wohl nicht nur für Anoth sondern auch für sie. Und ohne die Rigging waren ihre Körper genauso verletzbar wie jeder andere Mensch auch.
Merkwürdig war allerdings das die Sirenen sehr wohl in der Lage waren ihre Rigging zu sich zu rufen. Und zwar ohne Probleme. Irgendwas stimmte da doch nicht. Das wird aber erst einmal warten müssen.
Anoth hob seine Hand und berührte Ägirs Hals um ihren Puls zu prüfen als Ägir langsam ihren Kopf hob.
"Träume ich?" flüsterte sie mit schwacher Stimme. "Anoth?"
"Du träumst nicht." Sagte Anoth und legte einen Arm um ihr. Dann nutzte er seinen anderen Arm um die Fesseln die sie an der Decke hielten zu brechen. Kaum war die letzte Fessel zerstört brach sie in seinen Armen zusammen. Ihre Beine waren unfähig sie zu halten.
"Was ist passiert? Wie bist du hier gelandet? Wie haben die es überhaupt geschafft dich hier festsetzen zu können?" fragte Anoth sie nach dem er sie auf die Pritsche in der Zelle gesetzt hatte und ihr ein wenig Wasser zum trinken gab. Anoth musste ihr in Fakt sogar helfen das sie überhaupt etwas trinken konnte, so schwach war sie im Augenblick.
"Als du gegangen bist aus unserer Welt haben wir uns entschieden dich zu folgen." Antwortete Ägir die sich an den Gitterstäben hinter ihr lehnte. "Nur das klappte überhaupt nicht wie geplant. Als wir hier ankamen wurden wir alle nahezu sofort bewusstlos und als wir wieder zu uns kamen hatten wir dieses Siegel auf der Brust. Bei jedem Versuch zu entkommen oder Widerstand zu leisten erlitten wir durch das Siegel schwerste Schmerzen. Da wussten wir das widerstand sinnlos war."
"Wer sind wir?" fragte Anoth.
"Meine Wenigkeit, Atago, Takao und die beiden Meta Schiffe Fusou und Yamashiro die uns es auch erst ermöglicht haben dir zu folgen."
"Nur ihr fünf?"
"Nur wir fünf."
"Weißt du wo sie sind?"
"Ich meine hier."
Anoth verließ Ägirs Zelle und schaute sich um.
Tatsächlich.
"Anoth!" rief da eine freudige Stimme.
"Atago!" Rief Anoth ebenso erfreut und umarmte sie durch die Gitter hindurch. Sie trug zumindest einige… Naja… Als Lumpen konnte man das Textil kaum mehr bezeichnen. "Wo sind die anderen?"
"Takao ist bei mir-" Atago wurde unterbrochen als sie von Takao zur Seite geschoben wurde. Wortlos umarmten sich Anoth und sie. Auf den Fragenden Blick antwortete Atago das Takao die Zunge rausgeschnitten worden ist von Rabier. Was Anoth veranlasste Takao noch ein wenig fester zu umarmen.
"Ich hole euch alle hier raus."
"Sonst wärst du wohl kaum hier." Sagte Takao in Zeichensprache.
"Habe ich ihr beigebracht." Beantwortete Atago Anoths ungestellte Frage. Anoth brach noch die Tür der Zelle offen ehe er Takaos Signalen folgte das er weiter den Gang hinunter gehen solle.
Es dauerte nicht lange ehe er Yamashiro fand. Die deute ihm allerdings nur an das ihre Schwester mehr Hilfe brauchte als sie. Ein Blick in die Nachbarzelle erklärte auch wieso.
Da war Fusou die verzweifelt versuchte ein sehr abgemagertes Wieselmädchen zum essen zu bringen. Anoth brach die Zellentür auf und schritt hinein. Fusou blickte auf ihr Blick sagte Anoth mehr als genug. Die Erleichterung war ihr ins Gesicht geschrieben. Umgehend machte sie Platz für Anoth.
Anoth nahm Fusous Platz ein und begann umgehend damit die junge Demi zu untersuchen.
Sie war erheblich unterernährt und hatte multiple Wunden von denen mehrere entzündet waren. Das schlimmste allerdings war das sie unter einer Blutvergiftung litt und schwer krank war.
Anoth hatte allerdings einige Heiltränke dabei und darunter auch einen Krankheitsheiltrunk den er von der Apotheke gekauft hatte. Einen Tropfen davon hatte er in sein Schild getropft was ihm das Rezept offenbarte.
Genau diesen Trank flößte er ihr nun ein. Der wird ausreichen um die Blutvergiftung zu beseitigen genauso wie ihre Krankheit die sie sich hier unten eingefangen hatte. Zusammen mit einem Heiltrunk waren dann auch die Wunden kein wirkliches Problem mehr. Allerdings musste er bei beiden Tränken ihren Schluckreflex auslösen sonst hätte sie die Tränke nicht runter bekommen.
Anoth war sich ziemlich sicher das wenn er ein oder zwei Tage später gekommen wäre dann hätte er für die kleine nichts mehr tun können. Das war verdammt knapp gewesen.
"Das war zu knapp. Ein oder zwei Tage später und es wäre zu spät gewesen." Sagte Anoth als ihn Fusou von hinten umarmte. Anoth kraulte ihr als Antwort ihre Katzenohren.
"Ich wusste du würdest kommen." Sagte sie.
"Wie lange seid ihr hier schon?" fragte Anoth. Seine Antwort kam vom Zelleneingang wo Fusou mit einer anderen jungen Demi im Arm stand und nun die Zelle betrat.
"Seit fast drei Wochen." War ihre Antwort.
"Dann seid ihr vor mir hier angekommen." Stellte Anoth fest.
"Vor dir?" fragte Fusou überrascht.
"Ja. Ich bin erst seit etwa vier Tagen hier." Antwortete Anoth. "Und musste dabei feststellen, dass das Königreich Melromarc mich wohl nicht wirklich mag. Wegen dem hier." Anoth deutete auf das Schild.
"Hmm?"
"Es gibt vier Helden die ihre Welt vor der Zerstörung bewahren sollen. Das Schwert, den Speer, den Bogen und den Schild. Drei von ihnen werden in Melromarc verehrt. Dreimal dürft ihr raten wen sie verteufeln. Ihr werdet aber nur einen Versuch brauchen."
"Den Schild." Kam es von Yamashiro.
"Richtig." Sagte Anoth. "Wie gesagt sollen diese vier Helden ihre Welt vor der Vernichtung bewahren. Mit ihrer Verachtung gegenüber dem Schild schießen sie sich nur selbst ins Knie. Das ergibt kaum einen Sinn.
Anoth seufzte. "Ich weiß nicht ob der König und seine älteste Tochter das alleine Planen oder ob die Kirche da auch mit involviert ist. Mein Bauchgefühl sagt mir das die Kirche da definitiv ihre Flossen mit im Spiel hat. Aber das können wir auch später genauer besprechen.
"Ihr beiden könnt laufen oder?"
"Ja." Fusou und Yamashiro nickten. "Aber unser Sklavensiegel." Gab Fusou zu bedenken während sie auf das Siegel auf ihrer Brust deutete.
Anoth überlegte kurz dann brach er einen der Natursteine aus der Wand und begann in diesen mit einer seiner Krallen die er scheinen lassen hatte ein Runengitter zu zeichnen. Kaum fertig pumpte er den Stein mit Manna voll und zwar so lange bis das Siegel das nun auf den Stein prangte anfing in einem hellblauen Licht zu leuchten.
"Hier nimm das." Anoth ging herüber zu Fusou und berührte mit dem Stein einfach das Sklavensiegel was direkt bei der Berührung begann sich aufzulösen. "Das wird die Siegel zerstören."
Fusou nahm ihm den Stein ab. "Und was machst du?"
"Ich suche Rabier und mache den Weg frei. Macht ihr euch bereit von hier zu verschwinden."
"Geht klar." Antwortete Fusou mit einen nicken.
Mit dem Sklavensiegel weg konnten die vier ziemlich gut für die Verteidigung der Sklaven sorgen sollten Wachen sie entdecken. Zwar mag ihre Widerstandsfähigkeit als Schiff dahin sein, zumindest vorerst, ihre körperliche Kraft war das nicht.
Und wenn jemand mit einer Schlagkraft die etwa der von 70.000 Pferden entspricht auf jemanden einprügelt dann bleibt von den im Regelfall nicht viel übrig.
Zugegeben: Ohne ihre Rigging waren die Schläge nicht einmal ansatzweise so stark. Aber wenn ein Schlag der umgerechnet immer noch der Kraft von gut 7 Pferden entspricht einen Trifft steht derjenige auch so schnell nicht wieder auf den Beinen.
Anoth schlich sich raus aus den Kerkern und begann nun damit systematisch die Wachen zu eliminieren die unten Patroulierten.
Als er in Richtung Haupttor unterwegs war fiel ihm etwas auf.
Eine geparkte Kutsche mit mehreren Wachen davor die ein sehr interessantes Wappen trugen.
Das Wappen da kenne ich doch…
Rabiers Wachen trugen ein anderes Wappen. Aber diese Wache die da bei der Kutsche stand…
Ja das ist dasselbe Wappen. Kein Zweifel. Dachte Anoth als er das Wappen mit dem das in seinem Inventar gelagert war verglich.
Rabier hatte anscheinend wohl gerade Besuch.
Oh wie praktisch. Zwei Fliegen mit einer Klappe.
Anoth blickte sich kurz um und fand dann einen Punkt wo er unbemerkt hochklettern konnte. Kaum auf dem Dach angekommen schickte Anoth einen Ortungsimpuls durch das Gebäude.
"Wo seid ihr beiden?" murmelte Anoth.
Er fand ein paar räume in denen sie Potentiell sein konnten. Von denn konnte Anoth ziemlich schnell mehrere ausschließen. Die Bewegungen die er von dort empfing glichen eher denen von Hausangestellten.
Am Ende schickte Anoth eines seiner Schattenbiester hinaus um die beiden zu finden. Durch die Schatten selbst reisend begann Ahri nun das Gebäude zu durchkämmen.
Es dauerte fast 30 Minuten ehe er die Meldung von der Kitsune erhielt, dass sie die beiden gefunden hatte.
Kaum gefunden nahm Ahri eine Position unter einen der Schränke im Raum ein und ließ nur ihre Fuchsohren aus den Schatten erscheinen. So konnte Anoth nun ihr Gespräch belauschen.
Was er da hörte gefiel ihm gar nicht.
Sie diskutierten gerade die Sklaven die sie aus Lurolona ergattert hatten. Anscheinend war der andere Lord (Rabier war leicht zu identifizieren, Gemälde und Statuen von ihm waren im ganzen Anwesen zu finden) mit der Performance seiner Sklaven in dessen Minen nicht zufrieden.
Anscheinend war der andere ein gewisser Lord Senerall.
Das Senerall Territorium war nicht sehr groß. Auch hatte er nicht sonderlich viele Soldaten. Dafür aber jede Menge Geld das er durch die Minen in seinen Territorium verdiente die durch Sklaven betrieben wurden.
Auch waren anscheint konnten beide einen benachbarten Baron nicht leiden.
Reichnott.
Das lag anscheinend daran das er die Demis gut behandelte während die beiden Bastarde, die hier sich gerade unterhielten, sie als Abschaum ansahen.
Anoth hatte genug gehört.
Er kannte nun die Aura von den beiden. Entkommen werden ihm die beiden damit nicht mehr.
Nun aber musste er erst einmal einen Weg für die befreiten Sklaven frei räumen und nachdem er hier fertig war sollte er wohl auch einen Blick auf die Ländereien von Senerall werfen.
Er wusste auch schon wo er sie erst einmal hinbringen wird.
Kaum war Ahri zurückgekehrt sprang Anoth vom Dach und tötete dabei zwei Wachen die gerade unten entlangliefen. Ihre Leichen lootete er einen Moment später und desintegrierte danach deren Leichen.
Zwar konnte er weder mit den Rüstungen noch deren Waffen wirklich was anfangen. Aber als Rohmaterial waren die sehr wohl verkaufbar. Kein Schmied wird da Fragen stellen von woher der Metallbaren stammte.
Wenig später war Anoth sicher das er genug Platz gemacht hatte.
Er hatte jede Patrouille eliminiert die den Westlichen Teil der Anlage Patroulierte und betrat nun erneut die Verliese.
"Zeit zu gehen." War alles was Anoth sagte. Mehr brauchte er auch nicht zu sagen.
Wenig später fanden sie sich auf einen großen freien Hof wieder. Sekunden später hatte sich Anoth in einen massiven Drachen verwandelt.
"Rauf mit euch. Auf meinen Rücken und gut festhalten!" In der Ferne waren schon Alarmrufe der anderen Wachen zu hören. Ihnen bleib keine Zeit mehr.
Wenig später waren alle auf seinen Rücken und nur Sekunden später auch schon in der Luft.
Anoth flog ganz bewusst nicht direkt in die Richtung von Reichnotts Residenz. Sondern erst einmal davon weg. Erst als er außer Sichtweite der Festung war änderte er seinen Kurs.
Auf diese Art und Weise werden eventuell ausgesandte Suchtrupps in der falschen Richtung nach ihm suchen.
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Einige Zeit später
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Anoth landete außer Sichtweite des Anwesens der Reichnotts und auch außer Sicht vom angrenzenden Dorf.
Den Rest des Weges werden sie zu Fuß zurücklegen müssen.
Der Schatten der neben Anoth erschien schien allerdings nicht sehr fröhlich zu sein.
"Du kannst mich nicht einfach immer wieder aus einen Baum pflücken wenn dir danach ist." Beschwerte sie sich während sie die arme vor sich verschränkte.
Anoth grinste sie nur an und sie seufzte.
"Auf Befehl von Königin Mirellia selbst soll ich mich deiner Gruppe anschließen."
"Du hast ihr also von dem was bei Rabier vor sich geht berichtet?"
"Ja. Und sie ist ganz und garnicht fröhlich darüber, um das milde auszudrücken. Den genauen Wortlaut gebe ich besser hier nicht wieder." Gab sie zu. "Außerdem hat sie mir zwei ihrer Erlasse mitgegeben." Sie holte zwei Metallene Zylinder heraus. "Einer ist für dich der andere für Reichnott." Damit nahm sie dann auch ihre Maske und Kapuze ab.
Zum Vorschein kam ein hübsches Mädchen mit schwarzen Haaren und Katzenohren.
"Ah… Da war also ein niedliches Kätzchen unter der Kapuze." Stellte Anoth fest. Was besagtes Kätzchen auf der Stelle erröten ließ bevor sie sich wieder unter Kontrolle bekam. "Und was sagen die?"
"Sie gibt dir freie Hand mit den Lords Rabier und Senerall und deren Soldaten und Personal zu verfahren wie du es für richtig erachtest. Nummer zwei gibt Reichnott die Kontrolle über die beiden Territorien." Antwortete sie. "Außerdem bietet sie dir die Überreste vom Seaetto Territorium an."
"Lurolona?"
"Ganz genau." Bestätigte sie.
"Hmm…" Anoth spielte ein wenig mit den Gedanken. Es gab ihm einige Vorteile und seine Sirenen würden problemlos für die nötige Sicherheit sorgen können sollte noch einmal irgendein Idiot versuchen den Ort zu überfallen. Parallel dazu hätte er dann einen Ort wo er die befreiten Sklaven von den schlimmsten Bastarden hinschicken konnte.
Nachteil… Nun ja er wird dort vorher erst einmal alles wieder aufbauen müssen. Dort wurde alles zerstört. Außerdem band es ihm zu einem gewissen Grad an Melromarc.
Egal wie er es drehte. Er brauchte einen Ort für die befreiten Sklaven. Einige der anderen Länder die Melromarc umgaben währen natürlich auch eine Option. Allerdings wusste Anoth im Augenblick viel zu wenig über diese. Deshalb waren sie im Augenblick keine wirkliche Option für ihn.
Gut gespielt Mirellia. Gut gespielt. Sie hat wahrscheinlich das mitbekommen was ich im Thronsaal bei meiner "Verhandlung" gesagt habe.
Vielleicht war das auch was Gutes das Lurolona nur noch aus Ruinen bestand. Denn dadurch konnte er den Ort von Grund auf an neu planen.
Anoth hatte sich entschieden.
Er nahm das Angebot an und übergab Arbiter: The Lovers VI die Leitung des Gebietes mit der Hilfe von Compiler und Omitter. Die drei werden den Ort Problemlos leiten können. Und um auf Nummer sicher zu gehen schickte er auch Arbiter: The Empress III und Enforcer VIII: Determination ebenfalls dorthin.
Zusammen mit den diversen anderen Sirenen werden die wohl mehr als ausreichend sein um den Ort zu verteidigen sollte es nötig werden.
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Eine Stunde später
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Schwarz, so hieß die Katzen Demi, hatte sich Anoth angeschlossen und sie hatten inzwischen Reichnotts Anwesen erreicht.
Auch hatte Anoth mit ihr besprochen ob ein Reset auf Level 1 für sie in Frage kam. Allerdings hatte Schwarz das vorerst abgelehnt. War dem aber auch nicht komplett abgeneigt. Sie war Level 95. Mit dem Bonus hätte sie dieselben Stats wieder erreicht mit etwa Level 10 oder 11.
Auch blieben ihre Fähigkeiten erhalten. Und viele dieser Fähigkeiten hatten einem sogenannten Alpha, Beta Indikator um sie benutzen zu können.
Was bedeutet das?
Eine Regel muss man Wissen: Alpha überschreibt Beta.
Kleines Beispiel:
Geräuschloses Rennen
Voraussetzung:
Level 50 β
Geschicklichkeit: Level 50 α
Bedeutet in diesen Fall: Wenn dein Geschicklichkeitslevel 50 erreicht hat, kannst du die Fähigkeit nutzen. Gleichgültig welches Charakter Level du hast.
Allerdings erscheinen diese Alpha und Beta Indikatoren erst nach einem Reset der Level. Davor gilt der Reguläre Level Indikator.
Es bedeutete für Schwarz das sie ihre Fähigkeiten schon nach wenigen Level aufstiegen wieder nutzen konnte. Parallel dazu wird sie sehr schnell sehr viel stärker werden.
Ein Reset ihres Levels war daher durchaus überlegenswert und lohnend.
Das konnte aber auch warten. Um das tun zu können brauchten sie sowieso Zugriff auf eine Drachensanduhr.
Wenig später hatten sie das Reichnott Anwesen erreicht wo sie überraschend gastfreundlich empfangen wurden. Vor allen nachdem sie den Zustand der von Anoth befreiten Leute sahen.
Es dauerte nicht lange um Reichnott zu überreden sie erst einmal hier zu lassen. Das wurde durch das Royale Dekret nur noch vereinfacht in Fakt.
Anoth entschuldigte sich bei Van Reichnott, den Hausherren, das er im Augenblick nicht länger bleiben wird können aber er musste zurück nach Rabier und dann Senerall um die Sache dort zu Ende zu bringen. Danach würden sie sich in Ruhe unterhalten können. Nachdem er Raphtalia und Lariana abgeholt hatte.
Anoth ließ einige seiner Sirenen zurück für den Fall das Rabiers Leute dann doch ein Paar mehr Hirnzellen hatten als er erwartete und sie sich entschieden hier nachzusehen.
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30 Minuten später
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Anoth verzichte nun auf Heimlichkeit.
Er marschierte direkt auf das Haupttor zu und sprengte die beiden schweren Flügeltore mit einem gewaltigen Windstoß aus deren Scharnieren raus.
Die Fallenden Tore zermalmten zwei der Wachen die das Tor bewachen sollten unter sich bevor diese auch nur eine Chance hatten auf den Angriff zu reagieren.
Auch die anderen Wachen hatten kaum Zeit zu begreifen was da gerade geschehen war da war Anoth bereits mitten unter ihnen und begann sie abzuschlachten. Man konnte es wirklich nicht als einen fairen Kampf bezeichnen. Ein fairer Kampf würde bedeuten, dass der Gegner zumindest eine Chance hatte als Sieger den Platz zu verlassen. Diese Wachen hier hatten diese Chance nicht.
Die anderen Wachen, wissend das sie gegen ihn keine Chance hatten, flohen hinein ins Hauptgebäude und begannen damit die Haupttür zu verriegeln.
Als sie sich dann endlich umdrehten entglitten ihnen die Gesichtszüge.
Anoth war bereits mit ihnen im Raum und deutete auf das offene Fenster hinter ihm. Mit einen Grinsen das wohl nicht falsch gewesen wäre im Gesicht des Teufels selbst.
Glück für die war das ihre Aura bei weiten nicht so verdorben war wie die der anderen Wachen. Deshalb fingen sich diese Wachen nur eine Tracht Prügel und einige gebrochene Knochen ein.
Danach begab sich Anoth auf die Suche nach den "Lords" Rabier und Senerall.
Irgendwo mussten die ja sein. Die Kutsche von "Lord" Senerall war auf jeden Fall noch anwesend. Auch wenn sie nun zu kaum mehr taugte als Brennholz. Dafür hatte Anoth gesorgt.
Auf der Suche nach den beiden…[Füge beliebiges Schimpfwort hier ein]… fand er noch etwas.
Anscheinend machte Rabier auch vor seinen eigenen Hausangestellten nicht halt. Denn das was er da in einen der Räume fand war… Je weniger darüber gesagt wird umso besser.
Das einzige was er diesen Mädchen noch geben konnte war eine anständige Bestattung.
Er hatte schon Gerüchte über den König von Faubrey gehört und wenn die stimmten war Rabier wohl nur ganz knapp hinter dem Bastard.
Was er dann im nächsten Raum fand ließ ihn innehalten.
Ist das Malty? Dachte er auf den ersten Blick. Nein das ist nicht Malty und auch keine ihrer Schwestern.
Sie sah ihr allerdings sehr ähnlich. Allerdings war diese Frau hier deutlich Muskulöser und auch einige Jahre älter als Malty. Außerdem hatte sei braunes Haar und kein rotes.
Beim hineingehen in das Zimmer schlug Anoth ein Loch durch die offene Tür und brach der Wache die meinte sich dort verstecken zu müssen das Genick.
Dann näherte sich Anoth der offensichtlich sehr übel zugerichteten Frau. Sie war komplett nackt. Ihr Körper wies eindeutige Spuren von Folter auf und sie hatte eine frische Stichwunde in der Brust.
Anoth wunderte sich das sie überhaupt noch lebte.
Zu seiner Erleichterung war sie tatsächlich noch am Leben.
Allerdings war sie bewusstlos und hatte einiges an Blut verloren.
Als Anoth sich ihr Gesicht genauer anschaute erkannte er eine Narbe über ihrem rechten Auge.
"Purifier, Kendra." Sofort erschienen besagte Sirenen neben Anoth.
Die Augen der beiden Sirenen weiteten sich als sie sahen weshalb Anoth sie hierhergerufen hatte.
"Bringt sie zu Van Reichnott zur sofortigen Medizinischen Versorgung."
Kendra nickte nur als besagte Kitsune vorsichtig die blutüberlaufende kaum mehr lebende Frau auf ihren Armen hob. Kaum war das geschehen öffnete Purifier wortlos ein Portal und beide huschten hindurch.
Kaum waren die weg begann Anoth die Suche erneut. Irgendwo mussten die beiden ja sein und Anoth hatte nichts dagegen mit den beiden ein wenig Katz und Maus zu spielen.
Abhauen wirklich konnten die beiden nicht.
Wenn sie es dennoch taten…
Anoth kannte ihre Auren. Sie konnten sich vor ihm gar nicht verstecken.
Auch wenn er im Augenblick diese Aura suche nicht benutzte.
Es machte ohne mehr Spaß seine Beute zu jagen.
Am Ende brauchte Anoth etwa noch eine halbe Stunde um die beiden die er suchte zu finden. Während der Zeit sorgte er dafür das das Gebäude neue Türlöcher bekam, Wachen aus den Fenster geschleudert wurden (Nicht selten mit einen Bild des Hausherren über denen Kopf) und so einiges mehr.
Am Ende führte ihn sein Weg zu einen riesigen deckenhohen Gemälde von den Hausherren.
Da zog doch ein Windzug dran vorbei…
Er war mitten im Gebäude. Fenster konnte er daher ausschließen.
Anoth holte aus und Schlug ein Loch durch das Bild und wie sich herausstellte auch der dahinterliegenden Tür und erblickte einen in die Tiefe führendes Treppenhaus.
"Ach dahin seid ihr also gerannt." Der Geruch von teuren Duftwässerchen lag noch immer in der Luft. Und auch ein anderer Geruch den Anoth gar nicht mochte. Anoth schnitt einfach ein Loch ins Gemälde und trat die Tür dahinter ein. Danach begann er den Stufen zu folgen.
Langsam ging er die alten rutschigen Stufen des Treppenhauses hinab. Die Wendeltreppe führte tiefer und tiefer in den Untergrund. Als er dann endlich unten ankam und die Tür in den nächsten Raum öffnete sah er schemenhaft irgendwas.
Mit einer Handbewegung entzündete Anoth die ewig brennenden Kerzen und Fackeln und fand sich in einen Labor wieder.
Ein altes Labor das offensichtlich schon seit Jahren nicht mehr benutzt worden war.
Vor ihm waren multiple Mannsgroße Glasbehälter in denen deutlich entstellte Kreaturen schwammen. Anoth konnte nicht mehr sagen was die mal gewesen waren. Auch lagen noch überall Pergamente herum.
Er wird nachher hier wieder hin zurückkommen um das genauer zu untersuchen.
Erst einmal musste er seine beiden flüchtigen Ratten finden. Das Labor rannte ihm nicht weg.
Umgehend rannte Anoth den Tunnel entlang. Es dauerte nicht lange ehe er das Ende erreichte. Als er wieder hervorkam war er außerhalb des Anwesens und in einem nahen Waldstück.
Anoth ging ein paar Schritte und ging in die Hocke um die Spuren zu sichten.
Schnell fand er sie und begann diesen zu folgen.
Nur knappe 10 Minuten später hatte er die beiden flüchtigen am Rande des Waldes eingeholt.
"Hallo da~" sagte Anoth erfreut. "Wollen wir schon abhauen? Die Party hat doch noch gar nicht begonnen~" Anoths grinsen war positiv dämonisch.
Die nächsten drei Stunden waren gefüllt mit Schmerzensschreie und den Geräusch von brechenden Knochen als Anoth ihren tot so schmerzhaft wie eben möglich machte.
Am Ende hing ein arm- und beinloser Rabier, aufgeknüpft mit seiner eigenen Peitsche von einen Ast und Senerall war aufgespießt worden auf einen gebrochenen Ast mit so gut wie alle Knochen in seinen Körper komplett zermalmt zu Knochenmehl.
Die beiden waren nicht mehr wiederzuerkennen. In Fakt war kaum mehr zu erkennen, dass es sich bei den beiden überhaupt mal um Menschen gehandelt hatte.
Anoth wusch das Blut von seinen Händen und seinen Armen in einen nahen Bach. Die wilden Kreaturen werden die Entsorgung der Leichen übernehmen. Ein Begräbnis hatten beide nicht verdient.
.
Eine Stunde später
.
Anoth war zurück im alten Labor und begann die alten Pergamente zu sichten.
Viele der alten Texte waren kaum oder nicht mehr lesbar oder Ungeziefer hatte einen ganzen Teil von ihnen gefressen.
Das was er noch lesen konnte deutete daraufhin das jemand krankhaft versuchte Demis zu "wirklichen Menschen" machen zu wollen. Dabei machte der Bastard der diese Experimente gemacht hatte so ziemlich alles mit ihnen.
Je weniger über dieses "Experimente" (lies: Folter) geredet wurde umso besser.
Anscheinend lief das Ganze auf eine Magierin und Alchemistin Namens Merrill Barlow zurück. Und nach den letzten Aufzeichnungen endeten die Versuche hier vor etwa 80 Jahren. Mit ziemlicher Sicherheit war damit diejenige die das hier gemacht hatte schon lange tot.
Es sei denn…
In den Papieren stand auch der Name ihrer Tochter. Und diese waren deutlich jüngeren Datums. Außerdem schien diese noch durch geknallter und skrupelloser zu sein als ihre Mutter.
Beatrix Barlow hatte es anscheinend hauptsächlich auf die Biestmenschen abgesehen.
Hier waren die letzten Einträge gerade einmal 12 Jahre alt.
Wo die sich nun Aufhielt das weiß der Wind.
Er wird sich den Namen aber auf jeden Fall merken.
Danach wendete sich Anoth zu den Mannshohen gefüllten Glasbehältern zu.
Konnte er es überhaupt riskieren sie zu begraben?
Multiple von ihnen wiesen deutliche Mutationen auf. Verdammt zwei davon waren, wie er es nun bemerkte, tote Zombies.
Andere enthielten Föten die so dermaßen entstellt waren das Anoth nicht mehr in der Lage war zu sagen ob es sich bei ihnen um Tiere oder was anderes handelte.
Am Ende schüttelte Anoth nur den Kopf. Er hatte alle Dokumente gesichert und marschierte raus aus dem Labor. Kurz bevor er den Raum verließ hob er eine Hand in dessen Richtung und beschwörte ein magisches Feuer herauf das alles was noch in den Labor sich befand restlos zu Asche verbrannte und dann erst erlisch. Sie regulär zu beerdigen oder gar aus den Gefäßen zu holen war zu gefährlich.
Als er danach begann das Gebäude zu durchkämmen stellte er fest, dass die übrigen überlebenden Wachen anscheinend geflohen waren.
Auch gut.
Senerall war als nächstes dran.
Alles andere musste erst einmal warten.
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Knappe 20 Minuten Flugzeit als Drache später
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Er hatte eine der Minen gefunden.
Im Augenblick kreiste er gerade über einer davon.
Unter ihm war ein mit Holzpalisaden abgesichertes Lager. Darin liefen Demis umher die schwere Karren und Säcke Trugen sowie diverse Wachen die jeden auspeitschten der auch nur einen Hauch von schwäche zeigte.
In Fakt konnte er von hier oben sehen wie mehrere Wachen gerade einen der Demis auspeitschten und dabei lachten und tranken.
Je mehr er beobachtete was da unten vor sich ging desto mehr sah das Lager nicht wie ein Arbeitslager aus. Sondern wie ein Vernichtungslager das durch Arbeit seine Opfer findet.
Anoth hatte mehr als genug gesehen.
Anoth faltete seine Flügel und ging in den Sturzflug aus fast 6.000 Metern Höhe über.
Er musste zuallererst denjenigen erledigen an dem die Sklavensiegel gebunden waren. Den Leiter des Lagers. Das war nicht wirklich schwierig.
Er musste nur den Energieströmen der Sklavensiegel folgen. Bei dem wo sie zusammenliefen handelte es sich um deren Meister.
Kurz vor dem Einschlag in das Dach verwandelte sich Anoth zurück in seine Menschliche Form und brach mit einem gewaltigen Krachen durch das Dach des Gebäudes wo sich sein Ziel befand. Momente später lag dieses bewusstlos am Boden mit Anoth über ihm stehend.
Mit dem Lagerleiter nun bewusstlos war es ihm unmöglich die Sklaven zu töten bevor Anoth sie befreien konnte.
Ein kleiner Zauber sorgte dafür, dass er auch erst einmal bewusstlos blieb.
Er wird ihn später noch brauchen. Lebendig.
Nun war es Zeit sich um das restliche Lager zu kümmern und um die Soldaten die gerade versuchten die Tür zu dem Büro in dem er sich befand einzutreten.
Anoth wartete geduldig bis die Wachen die Tür endlich offen hatten nur um sie mit einem Energiestoß aus seiner rechten Hand einmal quer durch das Gebäude fliegen zu lassen nur um dann am anderen Ende des Gebäudes aus den Fenstern zu fliegen.
Die Paar wenigen Soldaten die Versuchten sich ihm in den Weg zu stellen waren für Anoth keinerlei Herausforderung und waren tot bevor sie auch nur wirklich eine Chance hatten irgendetwas zu tun.
Er war im ersten Stock des Gebäudes und so nahm Anoth die Treppe hinunter ins Erdgeschoss. An besagter Treppe angekommen kickte er eine hochkommende Wache wieder hinunter die bei ihren Sturz auch die anderen hochkommenden Wachen mit umriss. Anoth ignorierte die stöhnenden Soldaten und stampfte einfach über sie hinweg in Richtung der Eingangstür.
Momente später explodierte besagte Tür aus dem Gebäude durch einen ganzen Haufen stöhnender Wachen, die Anoth einfach durch die Tür katapultiert hatte. Stöhnend blieben sie in der Mitte des Lagers liegen.
Kaum war er dann schließlich aus dem Gebäude raus schoss er Feuerbälle hinein in die Wachtürme des Lagers die mit einer beeindruckten Explosion zerstört wurden.
Direkt darauf zog Anoth seine beiden Dämonenschwerter Fūjinga und Raijinga aus ihren Scheiden die auf seinen Rücken erschienen waren. Nun begann der Kampf erst recht.
Die Wachen begannen auf ihn zu zustürmen nur um von Fūjingas Windangriffen in eines der anderen Gebäude Katapultiert zu werden oder von Raijinga mit Blitzen gegrillt zu werden.
Innerhalb von wenigen Minuten war der Innenhof frei von Wachen die noch lebten. Die Demis indessen hatten sich alle irgendwo versteckt.
Anoth steckte seine beiden Schwerter wieder zurück in deren Scheiden auf seinen Rücken die direkt darauf wieder verschwanden. Dann marschierte er auf eine Fuchs Demi zu die kauernd auf den Boden lag und ging vor ihr in die Hocke.
Es dauerte einige Sekunden ehe besagte Demi bemerkte, dass der Lärm verstummt war und vorsichtig hochblickte. Das erste was sie sah waren ein paar Kampfschuhe dann wanderte ihr Blick weiter nach oben. Dann erblickte sie etwas was ihre Augen aufleuchten ließ.
"Du- du bist der Held des Schildes." Sagte sie mit haiserner Stimme. Als sie ihm dann ins Gesicht blickte blieb ihr Herz beinahe stehen.
"Hallo Kii." Sagte Anoth. Das war alles was nötig war und nur Bruchteile von Sekunden später wurde er von den vor Freude weinenden Schlachtschiffmädchen umarmt.
"Du hast uns gefunden. Du hast uns gefunden. Du hast uns gefunden. Du hast uns gefunden. Du hast uns gefunden." Wiederholte sie immer wieder.
"Amagi, Tosa und Shinano?" fragte Anoth nachdem sich Kii wieder etwas beruhigt hatte.
"Sind auch hier. Aber unten in den Minen." Anoth holte etwas aus seiner Tasche heraus und presste dieses dann gegen Kiis Brust. Kii zuckte kurz zusammen als sie einen kurzen Schmerz von ihrer Brust spürte und blickte dann hinab.
Das Sklavensiegel was bis vor wenigen Sekunden noch auf ihrer Brust Prangte war verschwunden.
"Wie…?"
"Nimm es und befreie damit die anderen Sklaven und bring sie hierher."
Kii nickte nur und Anoth marschierte daraufhin herüber zum Mineneingang. Nur Sekunden später hörte man schreie der Wachen von dort kommen.
Inzwischen waren die anderen Demis aus ihren Verstecken gekommen und hatten alles mit angesehen. Und ihnen war nicht entgangen das Kii nun kein Sklavensiegel mehr hatte. Einer der etwas mutigeren Sklaven kam als erster hervor und bat Kii sein Siegel zu entfernen.
Nur wenige Momente später war auch er ohne Sklavensiegel.
Das brach den Damm und nun strömten alle zu ihr um das verhasste Siegel los zu werden.
Anoth indessen marschierte hinunter in den Minenschacht. Die Dämonenschwerter hier einzusetzen war viel zu gefährlich. Die Stollen waren nicht einmal ansatzweise stabil genug und würden mit Sicherheit einstürzen.
Also beschränkte er sich auf die Schwert Form des Schildes und auf eine andere Fähigkeit von ihm.
Chakra Ketten.
Technisch gesehen musste man nicht unbedingt Chakra einsetzen um diese zu Formen. Sie konnten auch mit anderen Energien geformt werden. Vorausgesetzt man hatte genug davon.
In diesen Fall bestanden die Chakra Ketten in Fakt aus Manna und leuchteten auch nicht gelb-golden sondern hellblau. Hier kamen sie zum Einsatz um zum einen Gegner zu zermalmen und wenn nötig einsturgefährdete Bereiche abzustützen. Zumindest solange bis die Bereiche evakuiert werden konnten.
In diesen Fall kam ihm der Radau auf den großen Hof Anoth zum Vorteil. Denn Anscheinend waren die Soldaten in der Mine ebenfalls darüber informiert worden du hatten sich alle vor ihm versammelt um sich ihm entgegenzustellen.
"Stehen bleiben!" rief eine der Wachen. Was Anoth komplett ignorierte und weiter auf sie zu kam. Dann fing Anoth an zu grinsen.
Es war kein fröhliches grinsen.
Momente später fingen die Gliedmaßen an zu fliegen.
Der "Kampf" dauerte nur knapp eine Minute danach lagen 20 Wachen tot am Boden und Anoth marschierte tiefer hinein in die Mine.
Dort fand er vereinzelt weitere Wachen die er mit den Chakra Ketten einfach zerquetschte ohne anzuhalten.
Dann endlich fand er wonach er gesucht hatte.
Es waren die restlichen Sklaven. Die drei Wachen die sie bewachen sollten waren die Erwähnung nicht Wert und so konnte er nur Sekunden später Amagi, Tosa und Shinano in die Arme nehmen. Was ihm bei den dreien auffiel war wie abgemagert sie waren. Bei Kii war das zwar auch zu sehen aber bei weiten nicht so ausgeprägt. Außerdem wurden ihnen ihre Fuchsschwänze abgetrennt.
Anoth hatte das dumpfe Gefühl das Kii als persönliches Spielzeug des Lagerkommandanten gedient hatte und das es ihr deshalb etwas besser ergangen war als den anderen.
Insgesamt hatte Anoth allein aus diesen lager 427 Sklaven befreit.
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Zwei Stunden später
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Zwei Stunden später waren alle auf den Hof versammelt. Anoth hatte seien Sirenen kontaktiert um sie hier wegzubringen. Der einfachste und unkomplizierteste Weg dafür waren nun einmal Portale. Und da er selbst in den Ruinen von Lurolona noch nie gewesen war konnte er nach dorthin keines öffnen.
Seine Sirenen aber waren bereits dort und hatten eiligst damit begonnen aus Militärzelten eine Zeltstadt aufzubauen. Denn in Lurolona selbst stand kein einziges Gebäude mehr auf dessen Fundamenten. Was die Welle nicht zerstörte hatten die Ritter (lies: Banditen) zerstört die danach kamen.
Arbiter VIII: Strength war diejenige die das Portal geöffnet hatte und hindurch kam. Mit inaktiver Rigging waren ihre massiven Metallenen Hände nicht anwesend und so verfügte sie über normal große Menschliche Hände.
Die Sirene mit dunkelgrauer Haut und sehr vielen narben, zeugen vieler Kämpfe, und langen silbergrauen Haaren warf einen Blick über die versammelten Demis und dann zu Anoth.
"Was ist denn mit denen passiert?" fragte sie ihn.
"Vernichtungslager." War alles was Anoth sagte und auch alles was dazu gesagt werden musste als sich Strength über ihre Stirn rieb. Erst als sie wieder aufblickte bemerkte die die Anwesenheit von Kii, Amagi, Tosa und Shinano.
Sie wollte gerade zu ihnen herüber als hinter ihr ein Leuchtsignal in die Luft geschossen wurde.
"Du wirst die Begrüßung auf später verschieben müssen." Sagte Anoth.
"Ja, das werde ich wohl. Verdammt." Fluchte Strength.
"Wie sieht es aus in Lurolona?"
"Wir haben eine Zeltstadt aus Militärzelten aufgebaut. Nicht die angenehmste Unterkunft aber zumindest Wind und Regen geschützt." Antwortete Strength.
Dann sahen sie wie in der Ferne ein weiteres Leuchtsignal aufstieg. Eine Militärgruppe war nicht weit weg.
"Okay! Alle einmal zuhören!" rief Anoth der wusste das er nun höchstens noch knappe 10 Minuten hatte um sie hier wegzubringen bevor die Ritter eintreffen. "Dieses Portal bringt euch nach Lurolona wo einige meiner Leute euch bereits erwarten. Sie geben euch eine Unterkunft und Versorgung. Geht jetzt bitte einer nach den anderen durch das Portal hindurch."
Es dauerte ein wenig aber als die ersten mutigen durch das Portal geschritten waren folgten recht zügig auch die anderen ihnen.
"Wie sieht mit der Versorgung aus."
"Lurolona ist ein Küstendorf mit reichen Fischgründen." Antwortete Strength. "Die Versorgung wird kein Problem darstellen. Wenn wir es über Land nicht bekommen holen wir es uns übers Wasser."
Es dauerte in paar Minuten ehe der letzte der ehemaligen Sklaven das Portal passiert hatte.
Direkt danach öffnete Strength ein zweites Portal nach Reichnotts Anwesen wo dann schließlich Amagi, Tosa und Kii die Shinano trug weil sie nicht mehr laufen konnte, hindurchgingen. Keine der vier war im Augenblick wirklich bereit zu kämpfen.
"Kümmert euch gut um die." Sagte Anoth zu Strength.
"Machen wir." Versicherte diese und schritt dann ebenfalls durch das Portal das sich hinter ihr schloss.
Damit war das Lager nun lehr und Anoth stapfte zurück zum Lagerkommandantenbüro. Er hatte noch etwas über drei Minuten bevor die Ritter eintreffen werden.
Kaum betrat er das Büro wurde er von besagten Kommandanten… nun ja…. "begrüßt".
"Hahaha!" lachte der Kommandant. "Sie werden euch töten! Wertlose Demis! Keiner von euch wird-" weiter kam er nicht da parkte Anoths Faust auch schon in seinen Gesicht und katapultierte ihn Rücklings über dessen Schreibtisch.
Anoth katapultierte den Schreibtisch mit einem Arm aus dem Weg und griff den blutend am Boden liegenden Kommandanten an dessen Kragen. Direkt darauf warf er ihn in die Mitte des Raumes wo er in der Zwischenzeit ein Siegel hinauf beschworen hatte.
Wenig später fand sich der Kommandant in einer T-Pose stehend in der Mitte dieses Siegels wieder denn das Siegel zwang ihn in diese Position.
"Ich habe nicht die Zeit dich lange zu foltern um meine antworten von dir zu bekommen also nehme ich diese Methode." Beantwortete Anoths eine ungestellte Frage während er sich an die Wand des Raumes lehnte. "Das ist ein Wahrheitssiegel. Es wird dich zwingen alle meine Fragen zu beantworten. Völlig Gleichgültig ob du es willst oder nicht.
"Ich habe nun noch ziemlich exakt drei Minuten ehe die Soldaten eintreffen und etwa zwei weitere ehe sie die Tür zu diesem Raum aufbrechen. Dann wollen wir mal.
"Wo sind die anderen Minen?"
.
Wenige Minuten später
.
Es gab nur noch eine weitere Mine in dem Gebiet von Senerall. Eine zweite Mine war vor etwa drei Monaten durch eine Methanexplosion eingestürzt und aufgegeben worden.
Und seine Vermutung was Kii anging wurde bestätigt. Allerdings konnte niemand der Wachen sie soweit "zähmen" um sich mit ihr "vergnügen" zu können.
Anoth konnte sich ein grinsen in dem Punkt kaum verkneifen. Sklavensiegel hin oder her Kii ließ nur die an sich ran die SIE für würdig hielt. Und so waren die Bastarde hier aufs gaffen begrenzt.
Als Anoth sein Verhör abgeschlossen hatte deutete er in eine Ecke des Raumes wo nach wenigen Sekunden sich eine Figur materialisierte, Anoth zunickte und direkt darauf den Typen einige ihrer eigenen Fragen stellte.
Als der Schatten alles hatte was sie brauchte verschwand sie wieder wie sie erschienen war.
Inzwischen hatte die Verstärkung das Lager erreicht.
Anoth löste das Siegel auf.
"Wenn die erfahren was du- ARGH!" fing der Lagerleiter an zu brüllen bevor ihm Anoth kommentarlos eine Klinge in die Brust rammte. Direkt darauf zog er die Klinge wieder hinaus und sprang durch das Loch was er selbst ins Dach gemacht hatte nach draußen.
Sekunden später war er verschwunden.
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25 Minuten später
.
Anoth stand auf einer nahen Anhöhe und beobachtete das zweite Lager.
Es war verlassen ganz wie er gesagt hatte.
Als er die verlassene Mine genauer Untersuchte fand er einige Erzbrocken die er an sein Schild verfütterte.
Nichts von den Resultaten war wirklich Erwähnenswert. Nur einige Upgrades für seine Stats. Und auch nur feste Punktzahlen als Boni.
Erst als er ein altes Seil verfütterte bekam er was Interessantes raus.
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Seil Schild
"Ich glaube ich habe mich in den Seilen verfangen…"
Habe immer ein Seil zur Hand wenn gebraucht.
Fähigkeit: Air Strike Shield
"Ich setzte dir mal mein Schild vor die Nase."
Erschaffe ein Schild in bis zu 5 Metern Abstand für 15 Sekunden.
[Teil des Bergbau Sets.]
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"Warum zum Henker schaltet ein Stück altes Seil eine solche Fähigkeit frei?" fragte sich Anoth als er las was er da freigeschaltet hatte.
Anoth stand auf und entschied sich die Fähigkeit mal zu testen. "Air Strike Shield!"
Vor ihm erschien ein in der Luft schwebender durchsichtiger und grün schimmernder Schild der wenige Sekunden später wieder verschwand.
"Hmmm…." Anoth hatte eine Idee. Er hatte ein Hornschild von einen der getöteten Kreaturen bekommen. Es gab lediglich einen keinen Verteidigungsbonus. Nichts wirklich Erwähnenswertes. Aber was passiert wohl wenn er beide Kombinierte.
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GEHEIME FÄHIGKEIT ENTDECKT
Rammbock Schild
"Macht den Weg frei!"
Räum dir den Weg frei und schicke deine Gegner fliegen.
Angriff + 5%; Rammkraft +500
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Interessant.
Das Funktionierte also tatsächlich.
Anoth zielte auf die Wand von einem der Gebäude die noch standen.
"Rammbock Schild." Sofort schoss ein grünlich leuchtendes und durchsichtiges Schild mit einen gehörnten Ziegenbockkopf vorne drauf auf die Wand zu und riss ein doch recht beeindruckendes Loch in die Wand des doch recht einfach gebauten Holzgebäudes hinein.
"Sehr schön."
Außerdem fand er noch einige Minenutensilien die er direkt verfütterte.
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Loren Schild
"Und noch eine Ladung Erz!"
Noch mehr Kapazität fürs Inventar.
Inventar + 200
[Teil des Bergbau Sets.]
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Spitzhacken Schild
"Haut auch den stärksten Stein weg! Angeblich."
Verbesserte Ergebnisse beim Erzabbau.
Erzertragsteigerung +50%
[Teil des Bergbau Sets.]
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Dynamit Schild
"Jeder liebt doch ein wenig TNT."
Sprenge auch den hartnäckigsten Stein um an dessen Ressourcen zu kommen.
Ressourcensammlung +150%
[Teil des Bergbau Sets.]
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Schaufel Schild
"Dann mal weg mit den Dreck!"
Schaufel effizient Erde und anderes loses Material und finde dazwischen vielleicht die eine oder andere Überraschung.
Ressourcensammlung +100%
[Teil des Bergbau Sets.]
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Wirklich nützlich.
Aber das Set war noch nicht vollständig. Da gab es wohl noch ein paar mehr Teile zu entdecken.
Eine Betätigung des Set namens spuckte eine Liste raus von fehlenden Teilen.
-Grubenlampe
-Grubenhelm
-Stützkonstruktion
-Schlägel (Ein Hammer für Untertage.)
-Bergeisen (Metallkeile mit deren Hilfe Steine aus den Berg geschlagen werden.)
-Kübel (Bringt Material an die Oberfläche.)
-?
-?
-?
-?
Die Fragezeichen Teile waren Bonus Funde die die anderen Teile des Sets verstärken würden.
Anoth fand alle Dinge die er suchte, mit Ausnahme vom Kübel, innerhalb von wenigen Minuten. Das hier war eine sehr flache Mine. Daher wurde hier kein Kübel benötigt. Dafür wird er wohl eine andere deutlich tiefere Mine finden müssen die einen Förderturm betreibt.
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Grubenlampen Schild
"Funktioniert auch noch in tiefster Dunkelheit!"
Zeigt wertvolle Mineralablagerungen an die dann abgebaut werden können.
[Teil des Bergbau Sets.]
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Grubenhelm Schild
"Die Welt Untertage hat ihre ganz eigenen Gefahren."
Besserer Schutz wenn Untertage unterwegs.
Verteidigung + 25% wenn Untertage.
[Teil des Bergbau Sets.]
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Stützkonstruktion Schild
"Lass dir nicht die Decke auf den Kopf fallen."
Stabilisiere deine Umgebung wenn Untertage unterwegs.
[Teil des Bergbau Sets.]
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Schlägel Schild
"Dann hauen wir mal auf diesen Felsen da drauf."
Breche größere Teile von Roherz aus den Ablagerungen
Ressourcensammlung +50%
[Teil des Bergbau Sets.]
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Bergeisen Schild
"Dann spalten wir den Felsbrocken mal in zwei."
Breche gewaltige Teile von Roherz aus den Ablagerungen
Ressourcensammlung (Schüttgut) +100%
[Teil des Bergbau Sets.]
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Sehr schön. Allein damit steigerte sich die Ressourcensammlung von nur 2 pro Durchgang auf 11.
Wenn das Set vervollständigt war wird mit Sicherheit die Menge noch einmal ansteigen.
Anoth konnte nicht genau sagen warum die Mine eingestürzt war aber nach den ersten Blicken auf das was noch stand deutete alles auf eine massive Methanexplosion hin und ein direkt darauf ausgebrochenes Feuer. Genau wie es der Lagerkommandant gesagt hatte.
Und so entschloss sich Anoth das er hier schon mehr als genug Zeit verschwendet hatte und flog weiter.
Der Zwischenstopp dauerte nur etwa 10 Minuten.
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Weitere 10 Minuten später
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Und so fand er sich dann schließlich am Rand einer Klippe stehend wieder während er auf die letzte der drei Minen genau unter ihm am Fuß der Klippe herabblickte nachdem er die Mine eine Zeit lang von einer nahen Anhöhe aus beobachtet hatte.
Irgendwas war hier merkwürdig.
Warum waren die Wachen hier alle betrunken?
Die Antwort bekam er als Sklaven begannen aus der Mine zu strömen.
Das interessante an ihnen war das keiner von ihnen ein Sklavensiegel trug. Wahrscheinlich wurden ihre Siegel vernichtet als Lord Senerall starb. Oder die Sklaven haben selbst einen Weg gefunden diese los zu werden.
Sie hatten vermutlich auch die Wachen betäubt und machten nun einen Ausbruchsversuch.
Nachdem was seine Sirenen herausgefunden hatten benutzten sie hier eine spezielle Frucht um alkoholische Getränke herzustellen.
Eine sogenannte Lucor Frucht.
Die haben wohl einfach einige mehr davon in die Fässer hinein gemixt als sie sollten.
Anoths Aufmerksamkeit wurde auf eine Staubwolke in der Ferne gelenkt sie sich schnell den Lager näherte.
Anscheinend waren die Truppen von der ersten Mine nun nach hier hin unterwegs.
Dem nun Ex-Sklaven lief die Zeit davon.
Der Schweren Kavallerie werden sie auf diesem doch relativ flachem Terrain kaum entgehen können.
Zumindest nicht zu Fuß.
Anoth sprang hinab und landete mit einer Staubwolke und einen beeindruckenden Knall am Eingang des Lagers wobei er den anführenden Ritter der gerade die Grenze ins Lager passierte und auch dessen Reittier unter sich zermalmte.
"Was zum…?" rief einer der anderen "Ritter" überrascht. "Demi Abschaum! Tötet sie alle!" rief er dann direkt darauf nachdem er sich von seinen ersten Schreck erholt hatte.
Der Kampf der daraufhin folgte ließ die 30 Ritter aussehen wie blutige Anfänger. Sie kämpften gegen jemanden der sehr viel mehr Erfahrung hatte als sie das zusammen hatten. Der Fakt das viele dieser "Ritter" nur gegen Leute "gekämpft" hatten die sich nicht wehren konnten machte es nur noch einfacher.
Nicht einmal zwei Minuten später war es vorbei.
Man konnte es wirklich kaum als Kampf bezeichnen. Es war mehr ein Massaker als was anderes.
Erst als der Kampf vorbei war drehte er sich zu den Demis um die hinter ihm ängstlich kauerten.
"Wollt ihr mich nicht umarmen ihr drei?" fragte er schließlich nach dem er seine Waffen wieder weggesteckt hatte.
Momente später hatte er drei Mädchen an ihn hängen die mehr als froh waren ihn zu sehen.
M4A1, M4 Sopmod II und Ak-15.
Aus irgendeinem Grund besaßen die drei im Augenblick alle Katzenohren. Wahrscheinlich ein später Nebeneffekt durch das Upgrade mit Wisdom Cubes. Das erlaubte es ihnen nämlich das nötige Nanomaterial, das von der Nebel Flotte stammte, für ihre Schiffsformen in einer Taschendimension zu lagern. Dieses Upgrade mit den Nanomaterial war nur möglich weil Anoth herausfand das ihre Prozessoren mehr als genug Leistung hatten um eine Schiffsform zu halten.
Zugegeben bei keinen der dreien war es eine sonderlich große Form aber immerhin konnten sie die Form eines Kreuzers mit maximal 15.000 Tonnen annehmen.
Aber es bedeute auch wiederum, dass sie hier nicht auf dieses Zugreifen konnten. Und damit auch nicht auf ihre Schusswaffen. Denn der Wisdom Cube für die regulären Kansen musste irgendwo einen von Anoth unentdeckten Fehler haben.
Anoth wäre nicht überrascht wenn die Idee die Wachen besoffen zu machen von AK-15 stammte. Als er besagte Frage stellte und alle auf eine grinsende AK-15 zeigten wurde das bestätigt.
Es hatte ja auch funktioniert.
Nur mit der Kavallerie hatten sie nicht gerechnet.
Die Evakuierung hier lief danach sehr zügig ab als Strength erneut via Portal erschien. Die Sklaven hier sahen auch nicht ganz so schlimm aus wie bei der anderen Mine. Anscheinend achtete der hiesige Minenleiter darauf etwas besser als der andere das tat.
Die drei T-Dolls gingen als letzte durch das Portal dicht gefolgt von Strength die das Portal hinter sich wieder schloss.
Anoth selbst sammelte noch alle noch lebenden und betrunkenen Wachen ein und sperrte diese in einen Raum ein den er zusätzlich noch einmal mit Zauber verstärkte und es so nur möglich machte ihn von innen zu öffnen.
Um die Typen wird sich Reichnott kümmern und dann auch entscheiden wie er mit ihnen verfährt.
Jetzt war nur noch das Senerall Anwesen übrig.
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Eine Stunde später
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Anoth kreiste nun schon seit gut einer halben Stunde über das Anwesen in seiner Drachengestalt.
Es war kaum Aktivität zu sehen.
Eigentlich keine.
Es waren nicht einmal Wachen zu sehen die draußen ihren Dienst eigentlich schieben sollten.
Hatten sich seine Angriffe bereits rumgesprochen?
Tja er konnte hier jetzt weiter seine Kreise ziehen und den Aufbau des Daches bewundern oder landen und sich umschauen.
Wenig später landete Anoth direkt vor den Hauptzugang des Anwesens und bewegte sich, immer noch in Drachenform, langsam auf das Hauptgebäude zu.
Es war viel zu ruhig auf dem Gelände.
Als Anoth durch die Fenster des drei stöckigen Anwesens blickte war dort niemand zu sehen. Anoth wechselte auf die Aurasicht um zu sehen ob überhaupt noch jemand auf dem Gelände war.
Es waren am Ende nur zwei Auren die er sah. Ansonsten war das komplette Anwesen verlassen.
Die müssen vorgewarnt worden sein. Dachte Anoth als er schließlich seine Menschliche Gestalt annahm und sich auf die Position zu bewegte, von wo er die beiden Auren kommen gesehen hatte.
Es stellte sich schnell heraus, dass es sich bei den beiden um zwei ziemlich übel zugerichtete Hausmädchen handelte die er in einen verschlossenen Schrank fand den er aufbrechen musste.
Auf den Weg durch das Gebäude war so schon klar das jemand so schnell wie möglich sich alles gepackt hat was er konnte und sich dann aus den Staub gemacht hatte. Es waren helle Stellen an der Wand wo offensichtlich mal Gemälde hingen. Auf dem Mobiliar gab es staubfreie Umrisse zu sehen etc.
Er war ziemlich sicher das es sich bei den Dieben um die Wachen des Anwesens oder um die restlichen Senerall Familienmitglieder handelte die, nachdem sie erfahren hatten das sie angegriffen wurden, sich alles gepackt hatten was sie konnten und dann geflohen sind.
Die beiden Hausmädchen bestätigten das es die restliche Familie Senerall war und auch das es sich bei den Soldaten in Fakt um Söldner handelte.
Das erklärte die Diebstähle.
Die beiden Hausmädchen, wie er feststellte, waren nicht ganz so schlimm verwundet wie er gedacht hatte. Ein paar einfache Heiltränke lösten ihr Problem.
Als er danach das Gebäude durchsuchte fand er auch das Büro von den Hausherren. Es war komplett durchwühlt worden. Und anscheinend hatte jemand eiligst wichtige Dokumente verbrannt.
30 Minuten später war klar das er hi9er nichts interessantes mehr finden wird.
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Wenig später
Zurück beim Reichnott Anwesen
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Anoth hatte die beiden Mädchen mitgenommen und sie Van Reichnott übergeben der sie umgehend in sein eigenes Personal mit einband.
Direkt darauf flog er noch einmal zurück zum Rabier Anwesen.
Anoth begann nun in damit die Gebäude zu durchsuchen und auch die Leichen die er gefunden hatte zu bestatten. Das in Fakt machte er als aller erstes.
Danach suchte er nach Dokumenten und anderen Kram welche ihm mehr verraten konnten.
Im Studienzimmer fand er einiges an Dokumenten. Die meisten drehten sich um den üblichen Verwaltungspapierkram seiner Liegenschaften. Nichts Ungewöhnliches dort.
Aber in einen Geheimfach fand er Unterlagen die bewiesen, dass die Kirche der drei Helden einiges an Geld von ihm bekommen hatte. Und dieses Geld stammte zum Großteil aus den Sklavenhandel und Schmuggel.
"Die Kirche ist wohl doch nicht so sauber wie sie vorgibt zu sein." Murmelte Anoth zu sich selbst. "Der Papst hat an seinen Geschäften ziemlich gut verdient. Genauso wie Senerall und auch der König wenn ich hier weiter durchblicke.
"Danke Rabier das du ein so gewissenhafter Notizenschreiber warst."
Anoth packte alle Unterlagen ein. Diese wird er dann den nächstbesten Schatten mitgeben damit die Königin selbst darauf einen Blick werfen konnte. Er konnte sich nicht vorstellen das Mirellia über das was hier drin stand erfreut sein wird. Vor allem dann nicht wenn er auch noch Rabiers Tagebücher hinzu packte die Anoth unter einen losen Brett im Boden seines Schlafzimmers fand.
In Fakt Schwarz sollte in der Lage sein die Dokumente direkt zu ihr zu schicken.
Leider fand er keine weiteren Anhaltspunkte auf weitere beteiligte außer der Kirche, den König und Senerall.
Auf den Weg nach draußen führte Anoths Weg an den großen Obelisken vorbei. Als er an diesen vorbeiging hörte er ein nahezu unhörbares knacken und knirschen das von dem Stein kam.
Anoth marschierte direkt auf den Obelisken zu und begann ihn nun genauer zu Untersuchen.
"Nicht gut." Murmelte er nach einigen Minuten. "Das Siegel das die Kreatur im Boden hält ist dabei zu zerfallen. Es wird noch etwa ein oder zwei Jahre halten dann wird es brechen. Und ich kann nichts tun um das zu verhindern."
Ein beschädigtes Siegel wie dieses hier ließ sich nur reparieren wenn das Siegel deaktiviert wird. Was aus offensichtlichen Gründen hier keine Option darstellt.
Es gab zwar Temporäre Siegel die dann in einen solchen Fall die Versiegelungen übernehmen konnten allerdings war das Siegel das hier verwendet wurde eines der wenigen die implodieren sollte man ein zweites Siegel über das erste stülpen wollen. Damit war auch diese Option raus.
Was nun?
Wenn er nichts tat bricht das Siegel innerhalb des nächsten Jahres und die Kreatur, die das Siegel im Untergrund festhält wird … wer weiß wie viel Schaden anrichten.
Oder er bricht das Siegel nun und zerstört die Kreatur hier und jetzt und reduziert damit den Schaden auf ein Minimum.
Die Wahl war leicht.
Anoth brach das Siegel.
