Hermine verabredete sich mit Harry und Ron und zu dritt gingen sie in der Winkelgasse einkaufen. Sie übernachtete bei Ginny und beide hatten viel Spaß, doch Ginny war so klug, das Thema Pansy nicht anzusprechen.
Am ersten September verspürte Hermine die übliche Aufregung vor Beginn des Schuljahres, wenngleich dies ihr letztes sein würde. Harry und Ron hatten wie üblich ihre Hausaufgaben noch nicht fertig und wie üblich gab Hermine nach und ließ sie den letzten Rest einfach abschreiben und beide kritzelten rasch ihre Pergamente mit möglichst großer Schrift und riesigem Zeilenabstand voll.
Hermine war, wen wunderte es, zur neuen Schulsprecherin ernannt worden. Mrs Weasley hatte extra eine Feier zu Ehren Hermines veranstaltet. Sie stattete alle noch mit einer ganzen Palette an Sandwiches aus, bevor sie in den Hogwartsexpress stiegen.
In Hogwarts angekommen, musste Hermine sich laut dem Brief erst einmal bei Professor Dumbledore und Professor McGonagall melden, damit diese das neue Schülersprecherpaar einweisen konnten. Hermine war schon gespannt, wer der zweite Schulsprecher sein würde; vielleicht war es ja ein Ravenclaw, mit denen sie sich in der Regel gut verstand – immerhin würde sie sich mit ihm oder ihr das Quartier teilen müssen.
Sie eilte noch vor der Begrüßungsfeier zum Schulleiterbüro. Nur kurz nach ihr traf Draco Malfoy ein. „Granger!", entfuhr es ihm, mit verächtlicher Stimme wie immer. Hermine lachte. „Mensch, Malfoy, wie bescheuert muss man eigentlich sein? Das Schuljahr hat noch nicht mal richtig angefangen, und du wirst schon zum Direktor beordert – hattest es wohl wieder nötig, ein paar Erstklässler einzuschüchtern- "
„Miss Granger, Mr Malfoy, welche Ehre, Sie beide begrüßen zu dürfen.", empfing Professor Dumbledore seine zwei Schüler gewohnt übertrieben. „Das Passwort für Ihr Quartier lautet ‚Quaffel'. Es ist bei dem Wandteppich mit Thaddäus dem Troll. Mr Malfoy, bitte heften Sie für das Abendessen Ihr Abzeichen noch an.
Morgen werden Sie beide das Vertrauensschülertreffen leiten und – hier, Mr Malfoy –", Dumbledore reichte ihm eine Liste – „das sind Punkte, die Sie ansprechen und ausdiskutieren werden. Professor McGonagall erwartet in drei Tagen am Montag eine schriftliche Fixierung der Lösung der Probleme oder Verbesserungsvorschläge. Das Kollegium möchte Ihnen als Schüler in diesen Punkten ein Mitsprachrecht einräumen – nun aber rasch zur Feier!"
Dumbledore zwinkerte ihnen zu. Hermine war zu überfahren, um einen Ton herauszubringen und auch Malfoy wirkte geschockt. „Und schlagen Sie sich bitte nicht die Köpfe ein.", fügte Professor McGonagall im Hinausgehen beiläufig hinzu.
‚Was, Malfoy der zweite Schulsprecher? Träume ich etwa? ', fragte sich Hermine im Stillen. Zusammen mit dem Schulleiter betraten sie Große Halle und setzen sich dann zu ihren Haustischen.
„Malfoy ist Schulsprecher!", zischte Hermine Harry, Ron und Ginny zu. „Was!?", sagte Ron angewidert. „Psst, Ron, die Auswahl beginnt!", flüsterte Hermine ärgerlich.
Nach dem Festmahl – Hermine hatte es bewusst vermieden, an den Slytherintisch zu blicken, nicht mit ihr und Malfoy, die dort saßen – verabschiedete sich Hermine von ihren Freunden, umarmte Ginny und machte sich auf den Weg zu dem Wandteppich, bei dem sich ihr und Malfoys Quartier befinden sollte.
Anscheinend war es im zweiten Stock ganz in der Nähe von dem Vertrauensschülerbad. Hermine ging gerade die Treppe hoch – glücklicherweise eine andere als die von allen anderen Schülern – und sie sah jemanden regungslos im dämmerigen Gang stehen. „Malfoy?", fragte sie vorsichtig, „Findest du das Quartier nicht? Ich weiß auch nicht genau, wo es ist, lass uns doch zusammen…"
Es war nicht Malfoy, der da stand. Hermines Herz klopfte schneller.
Die Person bewegte sich auf Hermine zu und drückte sie an sich. Dann, bevor Hermine irgendwie reagieren konnte, pressten sich zwei Lippen auf ihren Mund und Hermine wurde rückwärts gegen den kalten Stein gedrückt.
Hermine seufzte auf und küsste zurück. „Oh… mein… Gott… Pansy… wie hab ich dich… vermisst!", stieß Hermine hervor, „Ich dachte… du willst nichts mehr von mir wissen!" Sie spürte Pansys Hände auf ihrer Taille und legte nun auch ihre Hände auf Pansys Hüften. „Hermine!", flüsterte Pansy.
Beide schnappten nach Luft und versanken dann wieder in einem langen Kuss. Hermine spürte, wie Pansys Hände ihren Rücken hinaufglitten und sie fest hielten. Nach einer Ewigkeit lösten sie ihre Lippen und Hermine blickte in Pansys wunderschönes Gesicht. „Pansy… es tut mir so leid…. Ich glaube, ich liebe dich doch… nur ist es mir zu spät klar geworden!", sagte Hermine. „Schhh… schon gut, das spielt jetzt keine Rolle mehr!", beruhigte Pansy Hermine und beide bewegten sich langsam in Richtung von Hermines Quartier.
Pansy küsste Hermine wieder und ließ ihre Hände unter Hermines T-Shirt wandern. „Quaffel, Quaffel!", ächzte Hermine, als sie den hässlichen Wandteppich erreicht hatten. Der Teppich schwang beiseite und gab ein Loch frei, durch das sich Pansy und Hermine eng umschlungen zwängten.
Hermine spürte, wie Pansy an ihrem T-Shirt zerrte, also half sie ihr, es auszuziehen. Pansy zog Hermine bis zu der Couch, die inmitten des kleinen Gemeinschaftsraumes vor dem Kamin stand. Hermine ließ Pansy machen, sie schien zu wissen, was sie tun musste. Hermine hatte ein bisschen Angst, weil sie nicht wusste, was Pansy von ihr erwartete und ob sie alles richtig machen würde und ob Pansy ihr nicht vielleicht wehtun würde oder umgekehrt?
Hermine zog Pansy über sich und half auch ihr aus dem T-Shirt. Vorsichtig berührte sie Pansys Haut. Pansy lächelte und flüsterte: „Keine Angst!" Sie küsste Hermine wieder und zog sich langsam die Hose aus. Pansy streichelte Hermines Bauch und liebkoste ihn mit ihren Lippen. Hermine richtete sich wieder auf und fuhr mit den Händen vorsichtig, als wäre Pansy zerbrechlich, von ihren Hüften bis zu ihrem Kopf hinauf und küsste Pansy fast ängstlich.
„War Malfoy wirklich nicht dein….", fragte Hermine leise und brach mitten im Satz ab. Pansy nahm Hermines Hände und legte sie auf ihre Brüste. Hermine wagte nicht, sich zu bewegen. „Oh, ich hab mit Draco zwei oder drei Mal geschlafen.", sagte Pansy ehrlich und blickte dabei Hermine in die Augen. Hermine liebte die blauen Augen und schloss paradoxerweise ihre Augen, um den Anblick für immer im Gedächtnis zu bewahren. „Damals war ich vierzehn… ja, er war der einzige. Danach wusste ich endgültig, dass ich nie eine Beziehung zu einem Mann haben wollte. Dann hatte ich zwei kurze Affären mit zwei Mädchen, einer Hufflepuff und einer Slytherin."
Hermine ließ ihre Hände sinken. „Ich will nicht nur eine kurze Affäre sein.", sagte sie leise. Pansy streichelte Hermines Wange. „Ich liebe dich, Hermine, und das weißt du. Ich will mit dir zusammen sein, scheiß egal, was die da draußen alle sagen… das ist mir in den Ferien klar geworden." Hermine nickte halbwegs beruhigt.
Pansy öffnete nun auch Hermines Hose. Dann beugte sie sich vor, um Hermine wieder im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend zu küssen. Hermine legte ihre Hände an Pansys Seiten. Pansy half nach und schob Hermines Hände hinter ihren Rücken, damit Hermine ihren BH öffnen konnte.
Pansy begann nun, Hermines Körper zu streicheln. „Du bist so wunderschön!", flüsterte sie und küsste Hermines Hals hinab bis zu dem BH. Sie entledigte sich ihres eigenen und flüsterte: „Nur keine Angst, ich werde dir nicht wehtun, ich verspreche es!" Pansys Hände berührten Hermine so sanft und leicht und irgendwie überall, sodass sich Hermine nach einer Weile entspannte und Pansy erlaubte, ihre Hose auszuziehen.
Pansy lag halb über Hermine und Hermine erkundete nun ihrerseits den Körper der Frau, die sie liebte. Sie merkten nicht, wie sich auf einmal der Eingang hinter dem Wandteppich öffnete.
„Bei Merlin!"
