Sie gingen in Hermines Quartier und setzten sich auf die Couch, um Hausaufgaben zu machen.
„… das Schweifhaar eines Einhorns wird einerseits als Kernsubstanz für Zauberstäbe verwendet", erklärte Hermine Pansy, „und andererseits ist es eine sehr machtvolle Beigabe bei Tränken, wenn ich mich recht erinnere, steht das ungefähr auf Seite 120 von Ars magia potio. Es bewirkt die schützende Funktion von Unsichtbarkeitstränken."
Pansy blätterte in dem Buch nach. Hermine schrieb an ihrem eigenen Aufsatz für Snape weiter. Sie konnte wirklich gut mit Pansy zusammenarbeiten. Harry und Ron ließen sich andauernd ablenken, aber Pansy blieb bei der Sache und hatte dann auch den Ehrgeiz, es richtig zu machen. Seit sie mit Hermine zusammen war, gab sie sich auch wirklich Mühe und ihre Noten hatten sich zur Überraschung der Lehrer und Mitschüler drastisch verbessert.
Hermine hielt inne mit Lesen, als sie Stille vernahm und nicht mehr das Kratzen von Pansys Feder. „Was ist?", fragte sie, als sie sah, dass Pansy abwesend leicht nach oben schaute und vor sich hin grübelte. „Soll ich dir noch mal helfen?"
Pansy erwachte aus ihrer Starre und schüttelte den Kopf. „Eigentlich bin ich schon fertig." Hermine sah sie mit gerunzelter Stirn an. „Ach, nichts, ist nicht so wichtig.", sagte sie abwehrend. „Bist du auch fertig, Hermine? Dann könnten wir doch…", sagte Pansy mit einem Grinsen im Gesicht. Hermine fühlte, dass sich in ihr eine gewisse Art von Hitze aufbaute, die immer gegenwärtig war, wenn Pansy sie küsste.
„Ja, genau, komm, gehen wir in den Raum der Wünsche!", schlug Hermine nervös vor.
Pansy führte sie hinauf und zog Hermine in den Raum. Sie küsste Hermine leidenschaftlich. Hermine fühlte Pansys heiße Lippen auf ihren eigenen, spürte Pansys Brüste an ihren eigenen und wie sich ihre Hüften berührten.
Pansy legte ihre Hände auf Hermines Taille und begann, ihre Finger unter Hermines Bluse wandern zu lassen. Alles kribbelte da, wo Pansys kalte Finger Hermines Haut berührten. Hermine ließ sich gerne von ihrer Freundin anleiten. Pansy bewegte sie beide zu dem Bett, und bis dorthin hatte sie Hermines Bluse entfernt. Sie legte sich hin und Pansy begann, eine Linie von ihrem Kinn bis hinunter zu ihren Brüsten zu küssen. Dort, wo ihr Mund Hermines Haut verließ, spürte sie die Kühle und sie bemerkte, wie ihre Brüste auf die Kälte reagierten. Pansy öffnete Hermines BH und zog ihn weg.
Nachdem sie Hermines Brüsten die Aufmerksamkeit zuteilwerden hatte lassen, die sie verdienten, glitten ihre Hände tiefer, an den Innenseiten von Hermines Oberschenkeln entlang. Pansy musste sie nur sanft berühren, doch Hermine spürte, wie sich ein stechendes Verlangen in ihr breit machte.
Sie hob ihre Hüften an, damit Pansy ihr den Rock ihrer Schuluniform ausziehen konnte. Pansy nutzte die Gelegenheit, auch Hermines Unterwäsche mitzunehmen.
Es kam nicht oft vor, dass Hermines Gehirn aufhörte zu denken, aber es war überwältigend, was Pansy noch so alles mit ihrer Zunge und ihren Fingern anstellen konnte.
Hermine spürte Pansys nackte Haut an ihrer. Es war ein angenehmes Gefühl, und doch wusste Hermine, dass sie bald aufstehen mussten.
Sie streichelte Pansys Haare, ihre Wange, ihre Schultern… gestern hatte sie alle Zeit der Welt gehabt, diesen perfekten Körper zu erkunden.
Pansy regte sich und öffnete ihre Augen. Sie sah in Hermines und lächelte. Hermine lehnte sich über sie und küsste Pansy. „Das gestern…", flüsterte Hermine, „…war echt total schön mit dir." Eine leichte Röte stahl sich auf ihr Gesicht.
Pansy grinste breit und küsste Hermine zurück. „Ich glaube, wir sollten langsam aufstehen… leider!", murmelte Pansy und Hermine machte einen unwilligen Laut. Ihr Blick fiel auf die Kommode mit den Liebesbriefen. „Pansy?" „Hmmm?" „Hast du diese ganzen Briefe in der Schublade da geschrieben?", wollte Hermine wissen und streichelte Pansys Brüste. Diese seufzte glücklich. „Jaaahh… ich war das… mit freundlicher Unterstützung von Rowena Ravenclaws Geist… ahh, nicht aufhören, Hermine!"
„Was, Rowena Ravenclaw?", sagte Hermine und erstarrte in ihrer Bewegung. „Ja, hin und wieder hat sie sich blicken lassen…", sagte Pansy und ließ ihre Hand zwischen Hermines Beine gleiten. „Pansy!", rief Hermine plötzlich aus, löste sich von ihrer Freundin und sprang auf.
Sie nahm sich noch die Zeit, ihre Unterwäsche anzuziehen, dann riss sie die Schubladen der Kommode auf. „Das Diadem! Das ist doch Ravenclaws, nicht? Wie viele Sagen ranken sich darum? Sie alle hab ich in der Bibliothek gelesen!"
Pansy blickte sie völlig verständnislos an. Hermine fiel ein, dass Pansy von den Horkruxen nichts wissen konnte. Auch wenn sie Pansy vertraute, so durfte sie ihr doch nicht die Informationen geben. „Los, Pansy, zieh dich an! Wir müssen sofort Harry finden und dann vielleicht Professor Dumbledore!"
Hermine knöpfte eilig ihre Bluse zu und band sich rasch ihre Schnürsenkel. „Ich verstehe nicht, Hermine!", beklagte sich Pansy. „Gleich – ich denke, du wirst gleich erfahren, worum es geht.", versprach Hermine.
Mit Pansy im Schlepptau und das Diadem in ihrer Jacke verborgen, eilte Hermine zum Gryffindorturm, wo sie Harry das Artefakt zeigte. „Harry, es ist Rowena Ravenclaws Diadem!", sagte sie aufgeregt. Harry blickte zwischen ihr und Pansy unschlüssig hin und her. Schließlich sagte er: „Ich kann es spüren. Es ist Dunkle Magie."
Zu dritt gingen sie zu Dumbledores Büro. Der Professor begrüßte sie freundlich, auch wenn ihn Pansys Anwesenheit zu überraschen schien. „Professor, das Diadem von Ravenclaw!", rief Harry aufgeregt, „Hermine hat es mir gerade gebracht."
Professor Dumbledore musterte Hermine, dann Pansy. „Und welche Rolle spielt Miss Parkinson bei der ganzen Geschichte?", fragte er. Hermine sagte, unter Dumbledores Blick errötend: „Sie war, ähhm, bei mir. Eigentlich habe ich den entscheidenden Tipp von ihr bekommen."
„Nun, Miss Parkinson. Mir ist zu Ohren gekommen, dass Sie die Seiten wechseln wollen?" Pansy nickte stumm. Hermine fragte sich, woher Dumbledore das schon wieder wusste. Dumbledore sagte: „Dann haben wir einen einfachen Beweis dafür. Dieses Diadem muss zerstört werden, da es einen Teil von Lord Voldemort beherbergt."
Pansy starrte ihn, Harry, Hermine und das goldene Schmuckstück entsetzt an. „Sir?", fragte sie verwirrt. Hermine wusste, dass Pansy daran dachte, dass dieses Ding schon einmal auf ihrem Kopf gesessen hatte, wenn auch nicht für lang, zum Glück.
Dumbledore drehte sich um zur Wand, wo das Schwert Gryffindors in einer Glasvitrine lag. Er entnahm es und streckte es Pansy hin. „Bitte, Miss Parkinson, beweisen Sie uns Ihre Loyalität."
Pansy ergriff das Schwert und näherte sich langsam dem Diadem. Nun schien Leben in es zu kommen; düstere Schatten erhoben sich daraus. Menschen. Tote Menschen. Mit einem Schaudern erkannte Hermine sich selbst. „NEIN!", hörte sie Pansy rufen und sah sie zusammensinken.
„Pansy, erschlag es!", rief Hermine. „Tu es!" Pansy hob das Schwert erneut und ließ es mit aller Kraft auf das Diadem hinabsausen. Mit einem metallischen Scheppern zerbarst das Schmuckstück und damit verschwand der schwarze, bedrückende Nebel.
Hermine fiel Pansy um den Hals. „Ich bin so froh, dass du es getötet hast!", stieß sie hervor.
„Was war das?!", sagte Pansy und stützte sich auf Hermine, sichtlich zittrig. Professor Dumbledore bot ihr einen Sitzplatz an. „Das, Miss Parkinson, war ein Teil von Lord Voldemorts Seele." Er erklärte ihr, dass sie gerade einen Horkrux zerstört hatte. Pansy war sichtlich blass.
„Der Orden wird sich um Sie und um Ihre Eltern kümmern.", versprach Dumbledore. „Ihnen wird nichts passieren, Miss Parkinson."
Hermine, die neben Pansy saß, ergriff unter dem Tisch Pansys Hand und drückte sie voller Zuversicht. Dies war ein weiterer Schritt in Richtung Freiheit gewesen und auch wenn Pansy neutral bleiben wollte, so hatte sie einen immensen Beitrag zum Kampf gegen Voldemort beigetragen.
Als die drei Schüler Dumbledors Büro verließen, ließ Hermine Harry einen kleinen Vorsprung. Sie nahm Pansy beiseite und sagte leise: „Ich bin stolz auf dich, dass du es töten konntest, bisher hat das nur Harry geschafft. Ich liebe dich, Pansy. Wir werden dich beschützen und wenn das alles hier vorbei ist, sind wir beide frei und können das tun, was wir wollen."
Pansy lächelte leicht. „Ich muss das erst verdauen, Hermine. Aber eines ist sicher: ich liebe dich auch und wenn ich Voldemort persönlich entgegentreten muss, um für uns beide zu kämpfen."
Hermine küsste sie als Antwort.
