Stolz und Vorurteil
Disclaimer: Das Buffyverse gehört dem einzigartigen Joss Whedon. Das will ich ihm nicht wegnehmen, nur ausleihen. Und Snape ... nun, der gehört ja immer noch JKR.
Bemerkung: Das ist mein Beitrag zu CallistaEvans Challenge "Ein Griff in die Klischeekiste" im Schreiberlingers Treffpunkt.
Viel Spaß bei dem kleinen Doppeldrabble. Was nach dem Lesen kommt, wisst Ihr ja ...
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„Schwarze Seide?" Willow prustete in das Stück Obstkuchen, das sie sich gerade auf den Teller getan hatte. „Ich meine, noch klischeehafter geht es ja wohl nicht. Das ist selbst für einen Vampir schon zu auffällig."
„Naja", meinte Dawn, „wer sagt denn, dass jeder, der nach außen hin gefühlskalt wie ein Holzklotz wirkt, auch wirklich ein Vampir ist?"
„Aber Dawn", schaltete sich Buffy ein. „Ich bitte dich. Überleg doch mal. Was soll er denn anderes sein, als ein Vampir? So bleich und … naja, kühl eben. Und dann seine Wohnung. Dem Idioten gehört eindeutig ein Stück Holz ins Herz gestoßen, wie jedem Vampir!"
„Aber Angel -"
„Angel hat eine Seele. Er ist anders."
Dawn sprang vom Stuhl auf und funkelte ihre Schwester böse an. Langsam war sie es wirklich Leid. Sie hatte es satt, immer wie ein kleines Kind behandelt zu werden
„Nur weil du die Jägerin bist, heißt das nicht, dass du immer Recht hast, Buffy", sagte sie wütend. „Ich bleibe dabei: Snape ist kein Vampir, sondern ein armer Mann, der vollkommen falsch eingeschätzt wird und dringend ein wenig Liebe braucht. Und das war das letzte Mal, dass ich die Notwendigkeit gesehen habe, euch um eure Meinung zu meinen Fanfictions zu bitten."
Ende
