Disclaimer:Harry Potter und die anderen aus den Büchern bekannten Charaktere und Schauplätze gehören J.K. Rowling und leider nicht mir. Ich habe keine komerziellen Interessen und verdiene kein Geld damit.

Reviews:

Hermine Black: Ich denke schon das es eine wird ;-)

all die anderen.

Bin doch überrascht wie die FF ankommt, deswegen werde ich sie auch zu ende "spinnen" ^^

UP UP UP Pary in the Club, hier das 2 Chap

Viel vergnügen


Chapter 2 Ungeahnte Kräfte


Weit entfernt auf dem Land in einem augenscheinlich verfallenen Herrenhaus, saß im Salon

eine in einen schwarzen Umhang gehüllte Gestallt auf einem Thron. Es war unnatürlich kalt in diesem Raum, obwohl der Kamin seine wärme in den Salon warf. Sie kam von niemand anderem als Voldemort. All seine Menschlichkeit war verloren auf der Jagd nach unsterblichkeit, doch jedesmal wenn er kurz davor war die verhasste Zaubererwelt zu unterwerfen und die ultimative Macht zu erlangen kam ihm ein störender Faktor in die quere.

POTTER, der Dunkle Lord schnaubte verärgert auf, er würde dieses Potter-Balg vernichten!

Niemand trat in den Weg des Dunklen Lords ohne mit dem Tot davon zukommen. Der Junge-der-lebt... pah Voldemorts Augen leuchteten rot auf und zogen sich zu Schlitzen zusammen. Viel zu oft war er schon davon gekommen. Die Prophezeiung hätte sich vor 16 Jahren erfüllen sollen. Schon vor 16 Jahren hätte er die Welt beherschen müssen.

Wenn er nur endlich das Artefakt der alten Lords in die Hände bekommen würde, dass würde nicht nur seine Chancen erhöhen, er wäre auch nie mehr aufzuhalten. Uralte mächtige Magie. Das ließ ihn Lächeln, doch dieses lächeln verhieß nichts gutes es versprach Grausamkeit und Rache.

In den alt-Latainischen Schriften der Magica Manus einem Elite Zeig der Tempelritter, war die Rede von dem Artefakt der Vulnere Sanando. Doch es galt immer als Legende, völlig an den Haaren herbei gezogen, es hieß die alten ehrwürdigen Lords erschufen es um die gerechtigkeit wieder herstellen zu können unmenschliche Macht wurde dem Träger zuteil.

Doch er verstand nicht wie man es aktivierte er las sich die Passage darüber noch einmal genau durch.

„ Um den Vulnere Sanando zu aktivieren, muss sich das altehrwürdige mit dem neuen Reinen vereinen. Vier werden scheinen wie zwei, doch sind sie noch immer verschieden"

Sicherlich könnte er das Artefakt aktivieren, Voldemort war sich sicher, das er das altehrwürdige von dem dort geschrieben stand erfüllen könne. Schließlich stammte er von Salazaar Slytherin ab.

Doch was war nur mit dem „Reinen neuen" gemeint. War es ein Mensch oder noch ein anderes Artefakt. „ Severus komm herrein" zischte Voldemort.

Snape ging zügigen, doch würdevollen Schrittes durch den Raum. Vor seinem Meister blieb er stehen ging auf die Knie und küsste dem Saum seiner Robe. „ Mein Lord „ flüsterte er.

„Ich habe eine sehr wichtige Aufgabe für dich Severus, stelle all deine anderen Pflichten ein und konzentriere dich nur hierrauf" er reichte ihm das Pergament. „ Finde herraus was damit gemeint ist. Du weißt was dich erwartet solltest du es wagen mich zu enttäuschen!"

„Ihr könnt euch auf mich verlassen mein Lord", sprach Snape ehrfürchtig.

Eilig und mit wehender Robe verließ er den Saal wieder um sich sofort der Nachforschung zu widmen. Den Dunklen Lord lässt man nicht warten.

Wieder widmete sich der Lord dem Artefakt und der Geschichte die sich darum wand zu.

Die Tempelritter waren einer der mächtigsten magischen Orden der damaligen Zeit und zu tausenden in der Welt vertreten, doch wurde Ihrem räuberischem Verhalten Einhalt durch die alten Lords geboten, diese waren jedoch nur 7. Ihre Macht musste unglaublich gewesen sein. Welch eine Verschwendung solche Macht für Gerechtigkeit zu nutzen. Voldemort spukte das Wort geradezu herraus als ob er etwas wiederwärtiges gegessen hätte.

Erschöpft rieb er sich die Augen und legte die Unterlagen beiseite. Es machte keinen Sinn sich damit den Abend um die Ohren zu schlagen, andere Pläne musste noch verfolgt werden.

Zur Uhr sehend, ließ er Lucius rufen. Hoffentlich wurde sein Auftrag erfüllt, er ballte die Hand zur Faust. Bald schon sehr bald würde er Potter töten. Voldemort freute sich darauf dem jungen das Leben aus dem Körper zu reißen, ihn leiden zu sehen erfüllte den dunklen Lord mit manischer Freude und er lachte böse auf. Genüßlich nahm er einen Schluck des Weins der neben ihm stand und blickte in die Flamen des Kamins

Wenige Augenblicke später, öffnete sich die schwere Eichentür und Lucius Malfoy schritt herrein.

„ Mein Lord ich bedaure das es so lange gedauert hat, doch ich bin soeben erst zurückgekehrt", sagte Malfoy demütig.

„ Ich hoffe für dich, dass die Mission erfolgreich ausgeführt wurde Lucius" zischte Voldemort leise.

„ Es lief alles so wie ihr es vorrausgesagt habt, sie war ohne Bewachung es war uns ein leichtes sie gefangen zu nehmen. Anschließend verbreiteten ihre getreuen Todesser noch ein wenig Angst und Terror ganz so wie ihr es befohlen habt"

Lucius verneigte sich tief vor der Gestallt die mit einem hähmischen lächeln im Gesicht auf dem Thron saß.

„ Ausgezeichnet Lucius, ich nehme an sie ist derzeit in den Kerken"

„Ja mein Lord"

„Nun gut, dann sollten wir das Schlammblut nicht länger warten lassen. Sicherlich wird sie sich freuen, mir diesen Dienst zu erweisen. Du darfst dich nun entfernen und erhöhe jedoch noch einmal die Wachen es darf keine Fluchtmöglichkeit für sie bestehen!"

Lucius nickte ergeben und entfernte sich, das Haupt tief geneigt in Richtung Tür.

Über dieses Schlammblut Granger würde er der mächtigste dunkle Lord an diesen jungen gelangen.

Schließlich war es allgemein bekannt, dass sie unzertrennlich waren. Potter würde versuchen sie zu retten sobald er merken würde das sie sich in seiner Gewalt befindet.

Wie oft schon hatten sie ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht, dieses Mädchen war intiligent das stand außer Frage. Er war überzeugt ohne Hermione Granger wäre Potter schon längst von ihm beseitigt worden. Was sonst seine Stärke war, würde zu seiner Schwäche werden.

„ Liebe Potter! Da siehst du wo sie dich hinbringt, nämlich direkt in den Tot" lauthals lachte Voldemort auf.

Nagini glitt über den Marmor Boden auf Voldemort zu und hinterließ eine Spur aus Blut und Dreck, er hielt seine hand neben den Thron während Nagini sich aufrichtete um ihn aus ihren wachen Augen anzusehen.

Er grinste zufrieden als er sie sich besah

„ Ah Nagini, wie ich sehe hast du dich mit den Muggeln unten Im Dorf beschäftigt", sprach er gütig.

Die Schlange zischelte wie zur Zustimmung.

„ Auch mein Tag war von Erfolg gekrönt! Nun begleite mich hinunter in die Kerker, sicherlich wird die junge Miss Granger deine Gesellschaft zu schätzen wissen", sprach Voldemort und gönnte sich ein fieses Lachen.

Die Hauselfen würden sich um den Schmutz kümmern, wenn nicht... Dann hätte er auch noch die Zeit ein wenig mit ihnen zu „spielen" .

Die Schlange und ihr Herr verließen den Salon in Richtung Kerker.

Stille blieb im Raum zurück, bis auf das knistern vom Kamin war nichts zu hören. Doch hatte niemand die Nachtschwarze Eule bemerkt die auf den Balken unter der Decke saß und sich nun mit kräftigen Flügelschlägen aus dem Fenster katapultierte.

Man sah sie noch im Schein des Vollmondes ein Stück davonfliegen aber mit einem Augenblinzeln war sie verschwunden.

Währenddessen lag unten in den Kerkern ein Mädchen mit braun-gelockten Haaren auf dem naß-kalten Steinboden ihrer Zelle und rührte sich nicht. Plötzlich ertönten Schritte und die Kerker Tür wurde aufgeschlossen.

Der Todesser kam mit einer Schale Wasser in der Hand in die Zelle und schüttete diese Hermione über den Kopf. Schleppend öffneten sich ihre lieder um nur gleich darauf wieder zu zufallen.

„ Hey wach gefälligst auf du wertloses Stück", wetterte der Todesser herum und trat ihr nocheinmal in den Magen.

Hermione keuchte und schlug nun endgültig die Augen auf und blickte sich verwirrt in der Zelle um

„ Wo.. wo bin ich? Was habt ihr mit mir vor", sprach sie und versuchte ohne Furcht in der Stimme zu klingen, was ihr jedoch nicht völlig gelang.

„Wo du bist brauchst du nicht zu wissen und was wir mit dir vorhaben wirst du noch früh genug erfahren der dunkle Lord wird gleich kommen",grinste der Todesser und merkte wie Hermione bei diesen Worten ängstlich zusammen zuckte.

Ohne ein weiteres Wort verließ er die Zelle wieder und klackend rastete die Tür ins Schloss.

Hermione setzte sich mit wackeligen Beinen auf die schmutzige kleine Pritsche die an der Wand angebracht war und besah sich genauer.

Sie hatte ein paar schrammen im Gesicht, ihre Kleidung war verdreckt aber ansonsten hatte sie augenscheinlich keine weiteren Blessuren.

Sie atmete tief ein und ein Stechen jagte an ihrer rechten seite entlang. „Verflucht", dachte Hermione. Vorsichtig tastete sie ihre Rippen ab, sie entdeckte zwei gebrochene, im handeln schon weiter als im denken griff sie nach ihrem Zauberstab und langte ins leere. Natürlich haben sie ihn mir abgenommen", sie verfluchte sich innerlich für die Annahme, dass die Todesser ihr ihren Zauberstab gelassen hätten. Das einzige was die Todesser ihr nicht genommen hatten, waren die Zwei Amulette die nur für sie sichtbar, um ihren Hals hingen.

Erschöpft lehnte sie sich an die Kerker wand und realisierte weshalb sie hier war. „ Oh mein Gott! Harry...", flüsterte sie. Bestimmt war sie um als Köder für ihn zu fungieren, natürlich würde er versuchen sie zu retten sobald er merkt dass sie verschwunden war.

Harry hatte noch nie einen Freund im stich gelassen, dafür war Hermione oft sehr dankbar. Als sie damals von Neville erfahren hatte, dass er im Ministerium vor Sorge um sie fast verrückt geworden wäre als sie Dolohov mit dem Fluch traf und nur durchhielt weil Neville ihm versicherte das sie noch lebte, wäre sie fast in Tränen ausgebrochen.

Nun aber wünschte sie sich eher das Harry seinen Menschen-rettungs-Tick vergessen würde und sich nicht um sie scheren würde.

Zum allerersten mal in ihrem Leben wünschte sich Hermione, dass sie Harry Potter niemals getroffen hätte.

Schluchzend verbarg sie das Gesicht in den Händen. Was könnte sie nur tuen, ohne Zauberstab und hier eingeschlossen. „Harry bitte bleib weg...",flüsterte sie unter Tränen.

Ausgerechnet ihr musste so etwas passieren. Dabei waren die Sicherheitsmaßnahmen nocheinmal verstärkt worden, da Dumbledore so etwas schon ahnte. Es hatte nichts genützt.

Alle glaubten die Winkelgasse wäre am sichersten da dort immer viele Menschen waren. Alle hatten sie sich geirrt.


FLASHBACK


Warm schienen die ersten Sonnenstrahlen durch die weißen Vorhänge in ihr Zimmer und füllten es mit Wärme. Blinzelnd schlug sie die Augen auf und streckte sich genüßlich. Gut gelaunt stand sie auf und machte sich auf den Weg in ihr Badezimmer.

Dort angekommen entledigte sie sich ihres Pyjamas und ließ unter der Dusche das wohltuende Naß auf sich hinabregnen.

Als sie mit ihrerm morgendlichen Ritual fertig geworden war, zog sie sich eine kakhifarbene Hose und ein Weißes top an.

Heute war einer der wichtigsten Tage, heute würde sie das perfekte Geburtstagsgeschenk für ihren besten Freund Harry Potter in der Winkelgasse kaufen.

"Ich hoffe nur ich finde etwas passendes"murmelte Hermione zu sich selbst.

Noch einmal blickte sie ein wenig kritisch in den Spiegel, machte sich dann aber auf in die Küche wo ihre Mutter und Vater bereits mit dem Frühstück auf sie warteten.

Für Emma und Dan Granger gab es nichts wichtigeres als ein gemeinsames Frühstück mit ihrer geliebten Tochter Hermione, wenigstens in den Ferien sollte etwas gemeinsames gemacht werden. Wenn überhapt sahen Dan und Emma Hermione ja nur in den Sommerferien.

Emma grinste in sich hinein und sprach ihren Gatten an, " Dan was meinst du Warum Hermione in den Weihnachtsferien uns nur selten besuchen kommt?"

Von seiner Morgendlichen Zeitung aufsehend, einen schluck Kaffe zu sich nehmend antworte Dan gemächlich "Nun meine liebste ich denke weil sie ihre Zeit mit dem lernen verbringt. Schließlich lässt sie auch hier keine Gelegenheit dafür aus"

"Bist du dir sicher, dass lernen der Grund ist oder meinst du nicht doch einen gewissen Jungen mit schwarzen-wirren Haaren?" fragte Emma süßlich.

Dan räusperte sich bestimmt, als er hörte das Hermione die Treppe hinunter kam und sagte laut genug das Hermione es hören konnte "Niemals!" jedoch funkelten seine Augen schelmisch zu seiner Frau hinüber.

"Hi Mum, Hi Dad", begrüßte Hermione ihre Eltern fröhlich und gab ihnen einen Kuss auf die Wange.

"Guten Morgen mein Schatz, na wie war die Nacht?"

"Danke sehr gut Mum, auch wenn ich erst spät einschlafen konnte. Ich habe mit den Kopf zerbrochen was ich Harry zu seinem 17 Geburtstag schenken könnte.", antwortete Hermione

"Ich bin sicher dir wird noch etwas einfallen, dein Dad und ich müssen heute länger in die Praxis du kannst dir also ruhig in der Winkelgasse zeit lassen" grinste Emma.

"mhh", murmelte Hermione zwischen zwei bissen ihres Marmelade Brötchens.

"Sag mal wie geht es Harry eigentlich? Hat er schöne Ferien?",fragte Dan nun plötzlich

"Ähm nunja Dad, Harry geht es so gut wie es ihm halt gehen kann. Ich hatte euch doch erzählt was er bei seinen Verwandten alles ertragen muss", Hermione´s Blick senkte sich traurig.

Dan stand vom Tisch auf und ging seitlich neben ihr in die Hocke und forderte sie auf ihn anzusehen.

"Hermione, schatz er ist stark er wird es überstehen. Ich bin mir sicher das er sogar sehr bald Hilfe bekommt dies alles zu vergessen und glücklich zu werden"

Hermione blickte auf und nickte ihrem Dad dankbar zu.

Ihr Frühstück beendend machten sich die Grangers langsam auf den Weg in die Praxis.

" Wir sind dann weg Engel, pass auf das dir nichts passiert und nimm den Fahrenden Ritter gehe nicht zu Fuß! Hast du mich verstanden?", fragte Dan.

Hermione seufzte theatralisch auf "Ja natürlich Dad... Ich werde auf mich aufpassen, auch darauf das mir niemand anderes zu nahe kommt"

Dan nickte zufrieden " Fein, dann bis heute abend"

Mit einem Klack war die Haustür geschlossen und Hermione stand einen Moment allein im Foyer.

Einmal auf die Uhr schauend bemerkte sie, dass es bereits halb eins war.

Hektisch rannte sie noch einmal die Treppen hoch in ihr Zimmer und schnappte sich ein beiges Sweat-Shirt und ihre leichten Sommerschuhe.

Unten fertig angekommen, kontrolierte sie noch einmal die Handtasche, "Zauberstab, Handy, Ausweise, Hausschlüssel und das übliche Mädchenzubehör. Dann kann es ja losgehen", murmelte Hermione.

Durch die Haustür schreitend genoß sie für einen Augenblick die Sonne die vom Himmel schien, die Haustür abschließend machte sie sich auf den kurzen Fußweg zur nächsten Regulären Haltestelle des Fahrenden Ritters.

Als sie endlich im Pub angekommen war, wurde sie wie immer von der Menge an menschen die sich darin tummelten überrascht. Tom im vorbeigehend grüßend betrat sie den kleinen Hinterhof der als Durchgang zur Winkelgasse diente, zweimal mit dem Zauberstab gegen die Ziegel klopfend verschoben sich die Steine knirschend bis der Durchgang freigegeben wurde.

Gücklich seufzend beobachte sie die Szenerie die sich dort bot.

Die Winkelgasse war eine der wenigen Orte wo sich Hexen und Zauberer noch sicher vor Voldemort fühlten und ausgelassen einkauften, hier und da ein schwätzchen mit bekannten hielten oder gemütlich im Eissalon saßen.

Zügigen Schrittes machte sie sich auf zu Gringotts um Geld abzuheben, sie musste sich sputen schließlich würde es ja nicht nur ein paar sekunden dauern um das perfekte Geschenk für Harry zu finden. Jedenfalls dachte sie das.

Als Hermione nach einer scheinbar endlos langen Zeit wieder aus Gringotts hinauskam, sah sie ziemlich verwirrt und verstreut aus.

Hermione hatte nur 50 Galleonen abheben wollen, doch der Kobold bat sie noch in sein Büro zu einer persönlichen unterredung, in der sie erfahren hatte, dass ihr jemand doch tatsächlich fast 250.000 Galleonen überwiesen hatte mit dem Vermerk es klug einzusetzen.

Natürlich wollte Hermione es nicht annehmen doch die Kobolde blieben hartnäckig und Argumentierten, dass bisher noch jeder Geschäftsauftrag zur zufriedenheit ausgeführt wurde. Auch den Namen des Überweisenden hatten sie nicht preisgegeben.

Den Kopfschüttelnd begab sich Hermione also auf die Tour nach einem Geschenk.

Sich überlegend Harry ein neues Buch zu schenken ging sie zuerst zu Flourish and Blotts kam jedoch unbefriedigt wieder hinaus.

In weiteren zwei Stunden zog Hermione von Geschäft zu Geschäft, fand aber nichts passendes. Noch nichteinmal im Quiditsch laden.

Verzweifelt fragte sie sich, ob es überhaupt das perfekte Geschenk für Harry geben würde.

Die Hoffnung nun fast begrabend betrat sie den letzten Laden. "All about Magic" hieß er.

"Muss ja relativ neu sein, den habe ich vorher noch nie gesehen",dachte Hermione während sie ihn betrat.

Sich umblickend entdeckte sie allerlei Magische utensilien, über Magische Schmuckanhänger bis hin zu alt aussehenden Büchern. Sie durchstöberte gerade die Abteilung für Magische Mysterien, als ein Mann hinter der Theke hervortrat.

"Einen schönen guten Tag wünsche ich Ihnen meine junge Dame",sprach er mit samtweicher Stimme.

Hermione stockte bei dieser charmanten Tonlage und drehte sich zu dem Verkäufer der sich angesprochen hatte, bei seinem Anblick blieb ihr fast der Atem stehen.

Dort stand ein Mann mitte 30 vor ihr ca 185 m groß und gut gebaut, er hatte kurze braune Haare und leuchtend blaue Augen die ob ihrer bewunderung amüsiert funkelten. Mit dem Blick weiter hinunter wandernd bemerkte sie das er die weißeste Robe die sie je gesehen hatte.

Im Gegenzug dazu stand die Nachtschwarze Eule die auf seiner Schulter ruhte und Hermione aus wachen wissenden Augen musterte.

"Ähhm ihnen auch einen guten Tag", antworte Hermione verlegen.

"Verzeihen sie mir meine forsche Art, doch was macht eine solch bezaubernde junge Hexe in diesem Laden hier", fragte er mit schelm in der Stimme.

Wieder stockte Hermione, dieser Kerl brachte sie noch um den Verstand. Sich zusammen nehmend fing sie an mit fester Stimme zu sprechen

" Ich war in der ganzen Winkelgasse auf der Suche nach einem Geschenk für meinen besten Freund und zuletzt viel mir Ihr Laden ins Auge"

"Sie müssen einen ganz besonderen Freund haben, nicht wahr? Nicht jedes Mädchen würde stundenlang durch die Winkelgasse irren nach dem perfekten Geschenk",antworte der Mann mit einem Grinsen im Gesicht.

"Unter Umständen könnte ich ihnen helfen, jedoch..." Der Mann wurde unterbrochen als ihn die Schwarze Eule ins Ohr zwickte und scheinbar mit ihm kommunizierte.

Plötzlich wirkte der Verkäufer nachdenklich und ging eiligen Schrittes in den hinteren Teil des Ladens.

" Was war denn das nun warum...?",fragte sich Hermione. Den Gedanken nicht beenden könnend, stand er auch schon wieder vor ihr und Hielt zwei Goldene Hälften eines Amuletts in den Händen.

Es war wunderschön das Amulett hatte auf der einen Seite einen Smaragd und auf der anderen Seite einen Diamanten. Obwohl es zwei verschiedene Steine waren, schienen die Bruchkanten exakt eineinander zu fassen, umrahmt wurde es von einem goldenen Blitz.

Hermione hielt sich die Hand vor den Mund.

"Das ist es",flüsterte sie.

Der Charmante Verkäufer hob amüsiert die Augenbrauen.

"Legen sie die hälfte mit dem Diamanten um",sprach er sanft.

Sie tat was er sagte und plötzlich war es so als wenn sie auf Wolken gehen würde. Die Haare wehten in einem unsichtbaren Wind, jedoch leuchtete nicht das Amulett welches ihr um den Hals hing, sondern das mit dem Smaragd.

Leicht wieder zu boden gleitend, fühlte sie nur Glück und Erleichterung. Sie lächelte, es war das PERFEKTE Geschenk.

"Es ist wunderschön, das ist es",antwortete sie verträumt.

Der Händler lächelte Hermione wissend an."Es gehört ihnen, ich verlange dafür nichts es ist ihre Bestimmung. Die Amulette werden nur von Ihren Trägern wahrgenommen und den Gegenstücken"

"Wie? Es ist meine Bestimmung, von welcher Bestimmung reden Sie",fragte Hermione verwirrt.

"Noch früh genug wird sich alles offenbaren",sprach er geheimnissvoll.

"Versprechen sie mir nur eins Junge Dame, nehmen sie das Amulett niemals ab, auch ihr Freund muss es immer tragen"

"Ähm okay ich... ich verspreche es"

Mit einem lächeln und angedeuteter Verbeugung verabschiedete der Charmante Händler Hermione aus dem Laden.

Sich noch einmal verwundert umdrehend beschloss sie nicht weiter darüber nachzudenken, heute war nun wirklich genug mysteriöses passiert. Außerdem musste sie sich beeilen es war schon Abends und wurde nun langsam dunkel.

Sich in richtung ausgang bewegend, bemerkte niemand das der Laden all about Magic sich schemenhaft in luft auflöste bis nichts mehr an ihn erinerte.

Hermione war gerade auf der Höhe von Madam Malkins, als sie das immer lauter werdende Geschrei bemerkte das sich ihr näherte.

In Hermiones Kopf machte es *KLICK* Ihren Zauberstab ziehend und hinter einer Bank deckung suchend wartete sie auf die Angreifer.

Doch plötzlich war alles um sie herum still, zu still.

"Verfluch... was wird das", murmelte Hermione.

Kaum hatte sie zu ende gesprochen brach in der Winkelgasse die Hölle aus.

Menschen rannten um hilfe schreiend durch die Gasse.

"STUPOR!",rief Hermione immer wieder aus ihrer Deckung herraus um die Todesser zu schocken, doch diese retteten sich hinter kleine Vorsprünge beschworen Schilde oder andere Gegenstände um sich zu Schützen.

Die Todesser waren nun auf 30 Meter an sie herangekommen.

"Ahhh Schlamblut Granger",tönte Bellatrix´s stimme aus der Menge.

"Genau dich haben wir heute gesucht"

Hermione ging auf diese Bemerkung nicht weiter ein und suchte stattdessen nach einer Möglichkeit aus dieser Lage zu entkommen.

Plötzlich fing ihr Amulett pulsierend an zu leuchten und ihre Augen strahlten reine Magische Energie aus.

"Was passiert hier?",fragte sich Hermione verwirrt und spürte wie sie von Magie durchdrungen wurde. Welle um Welle strahlte von Hermione ab und die Steinplatten fingen an unter der Macht zu brechen.

"Was tut sie da",kreischte Bellatrix, stopt sie sofort!

Hermione richtete sich auf, ihre Haare wurden von einem unsichtbarem wind verweht.

Sie strahlte nur noch eins aus, MACHT Macht die Ihresgleichen suchte.

Die Todesser wurden langsam unruhig und ihnen wurde klar das sie das Mädchen jetzt stoppen mussten, sonst wäre alles umsonst.

Doch Hermione hatte schon ihren Zauberstab gehoben und sprach fast sanft "Reductio" doch die Energie die hinter diesem Spruch stand war unbeschreiblich. Der rohe magische Strahl raste direkt auf die Todesser zu, bereit alles zu zerreißen was ihm in die Quere kam.

"Auseinander!",schrie Bellatrix und führte gerade noch rechtzeitig einen stoßzauber auf ihre eigenen Leute aus, der sie aus der Bahn des zerstörerischen Zaubers von dem Mädchen brachte.

Statdessen schlug er mehrere Meter hinter ihnen in ein Haus ein und zerstörte es vollkommen.

Bellatrix war geschockt. Wie konnte dieses Schlammblut so einen einfachen Zauber mit so viel Macht versehen. Sie musste schnellstens unfähig gemacht und zu ihrem Lord gebracht werden.

Hermione beobachtete halb betäubt wie ihr Zauber die Todesser verfehlte und stadtessen ein Haus hinter ihnen in Schutt und Asche verwandelte.

Den nächsten Zauber schon auf den Lippen, sah sie aus den Augenwinkeln einen Zauber auf sich zufliegen und konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren, er traf sein Ziel und ihre Welt verschwand in Dunkelheit.


FLASHBACK ENDE


Sie blickte hoffnungslos durch die Zelle. Irgendetwas musste sie doch tuen können, immer rettete Harry ihr das leben wieder und wieder. Es war an der Zeit ihm sein leben zu retten.

Die Hände zu Fäusten ballend und sich entschlossend aufrichtend wartete sie auf Tom Vorlost Riddle, diesen wiederlichen unmenschlichen Feigling. „Er wird Harry nicht bekommen, eher werde ich ihm sämtliche Körperteile abreißen",dachte Hermione wild entschlossen die schmerzen ihrer Rippen ignorierend.

„Wo ist euer Feigling von Lord!",schrie Hermione

Der Todesser lugte durch die Gitter des Sichtfensters und wirkte verwundert wie selbstsicher sie dort stand. Ihre Haltung ihre Stimme waren komplett verändert. Das war nicht das selbe Mädchen was eben noch verängstigt am Boden gelegen hatte.


Mieser Cliffhanger ich weiß^^

dieses Chap ist naja... etwas langweilig von meiner Sicht aus, doch sind dort einige Hintergrund informationen verbaut die für die geschichte wichtig sind. Deswegen diese Quasi in einem Chap und dann vollgas^^

Immer kräftig den Review button drücken ^.^

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