Disclaimer:Harry Potter und die anderen aus den Büchern bekannten Charaktere und Schauplätze gehören J.K. Rowling und leider nicht mir. Ich habe keine komerziellen Interessen und verdiene kein Geld damit.

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Autor: MoonY

Nach langer Zeit mal wieder was von mir, ich hatte eigentlich vor diese Story nicht zu beenden weil sie fehlerhaft ist und denkfehler etc enthält...

Denoch treibt mich ein persöhnliches Ereigniss dazu sie zu beende.

Fortan sei diese Geschichte einer guten Freundin gewidmet, du mochtest die Geschichte auch mit ihren Fehlern und wolltest das ich sie beende. Diesen letzen wunsch werde ihr ihr erfüllen.

Also geht es weiter mit den Lords... Ich weiß nicht wann das nächste chap online kommen wird. Um reviews kümmere mich in dem nächsten chap oder je nachdem wie ich zeit finde.

Reviews :

Viel spaß mit dem nächsten chap.

Nexus staubte fein säuberlich die alten Gemälde und Artefakte im Schloss ab und richtete alles wieder in einen ansehnlichen Zustand. Seit Jahrzehnten kümmerte sich seine Familie und ihre Nachkommen um die Burg der alten Lords, doch vor weit 200 Jahren hatten die vier Lords entschieden das es nicht mehr Notwendig sei den Zauberern beizustehen. Die damalige Gefahr war gebannt.

Nur Ryan wurde auserwählt, aufgrund seiner Lebenserwartung, die Burg zu verwalten und im Notfall die Allianz einzuberufen. Warren Lord der Werwölfe zog sich wieder in die nebeligen Highlands zurück und man hatte seitdem nie wieder etwas von ihm vernommen.

Genauso wie von Jack dem Vampirlord, manche sagen er sei wieder in Rumänien auf seiner eigenen Burg und erwartete voller Sehnsucht einen neuen Feldzug. Doch Nexus wusste es besser.

Ryan selbst hatte ihn nach der Letzen Schlacht gegen die Necranis mit seinem Schwert erschlagen. Jack verfiel dem Blutrausch und wütete schrecklich unter den Feinden, doch leider nicht nur unter Ihnen. Warrens geliebte fiel Jack zum opfer. Auch der oberste Lord der Menschen fiel in dieser dunklen Nacht.

Nach dem errungenen Sieg, starb er selig in den armen seiner Lady. Doch konnte sie es nicht ertragen und folgte ihm. Auf immer waren ihren Seelen verbunden.

Die Erinerungen beiseite wischend, sah Nexus auf die Uhr und erschrak.

Als im selben Moment im Salon dichter Nebel aufwallte.

Harry schwankte benommen hin und her, dabei seinen Kopf haltend.

„Shit, was zur Hölle war das", gab er stockend von sich, dabei in Ryan´s fröhliches Gesicht blickend.

„ Ich sagte dir ja, Storm ist keine gewöhnliche Eule. Bald wirst du mehr darüber wissen. Wir sind eben auf der Geisterebene gereist. Storm ist zum teil dort, zum teil hier."

Langsam wieder zu sinnen kommend, blickte sich Harry im großen Salon um.

Er war geschmackvoll hergerichtet es gab einen großen Kamin und fünf gemütliche Sessel sowie zwei Sofas die um den Kamin angeordnet waren.

In einer anderen Ecke stand ein Nachtschwarzer langer Tisch der irgendwie zu funkeln schien.

Interessiert trat Harry näher an den Tisch herran und strich bedächtig über dessen glatte warme oberfläche. Moment mal... warme oberfläche? Ein Tisch solchen ausmaßes sollte nicht so warm sein, jedenfalls schien ihm dies doch eher unmöglich. Insofern die Temperatur im Raum zwar angehm war jedoch nicht ausreichend um den Tisch so aufzuheißen.

„ Wow..." flüsterte er.

Ryan trat an ihn herran.

„Du scheinst beeindruckt zu sein, nicht wahr? Ja das ist schon ein ganz besonderer Tisch! Es war gewissermaßen eine Entschädigung von meinem Volk. Er ist aus Chremák, es mag wie stein wirken doch ist es eine Art von Metall, was nur in meiner Heimat zu finden ist. Äußerst kostbar und äußerst selten."

„ Aus deiner Heimat?" fragte Harry verwirrt dreinblickend.

„ Komm wir setzen uns erst einmal und ich erkläre es dir."

„ Wo wir gerade beim erklären sind." fing Ryan an

„ Nexus! „

Plötzlich erschien verschwommen ein Hauself und neigte leicht sein Haupt ehe er sprach.

„ Ja Lord Ryan ? „

„ Bring uns doch bitte zwei Feuerwhisky an die Sessel zum Kamin und ein paar Snacks, ich habe mit unserem Gast viel zu klären" sagte Ryan freundlich.

Die Augen des Hauselfs funkelten in Vorfreude, er wusste was das hieße. Dieser Junge dort, war der neue Lord der Menschen.

„ Mit größtem Vergnügen, es wird nicht lange dauern"

Mit einem Plopp war er wieder verschwunden.

„Das eben war Nexus, seine Familie verwaltet seit Generationen dieses Schloss" erklärte er Harry.

„Also dann komm, setzen wir uns ich habe einen langen Tag hinter mir und der jüngste bin ich nicht mehr, auch wenn ich so wirke" grinste Ryan.

Harry setzte sich gegenüber von Ryan in einen weichen, bequemen samt roten Ohrensessel die am Kamin standen.

Nachdenklich blickte Ryan Harry an und legte die Finger aneinander.

Sich tief in den Sessel lehnend sortierte er nocheinmal seine Gedanken.

„ Sie wollten mir etwas über ihre Heimat erklären Sir „ sagte Harry forsch.

Sofort blitzten ihn zwei Blaue Augen an und er machte sich automatisch im sessel etwas kleiner.

„ Ver... Verzeiht wenn... Ich sollte nicht fragen", stotterte er zögerlich.

´ Der Junge hat eindeutig zu wenig Selbstbewusstsein, eine Tatsache die wir dringend ändern müssen´ dachte Ryan.

Nachdenklich blickte der Hochelf den Jungen im Sessel neben ihm an.

" Zu erst einmal kannst du mich ruhig beim Vornammen nennen Harry und zum anderen du hast mehr Macht als du dir denken kannst. Du hast Respekt vor anderen, jedoch meiner Meinung nach ein wenig zu viel"

Fragend schaute Harry Ryan ins Gesicht.

" Ähm... okay wenn du meinst Ryan"

Wie von Geisterhand erschienen währenddessen auf dem beistell Tisch zwei Gläser Feuerwhisky und ein paar Snacks, Ryan reichte dem Jungen ein Glas und nippte selbst von seinem.

Der Whisky brannte in Harry´s Kehle, aber das war nun genau das was er brauchte, er war furchtbar aufgeregt. Er wusste genau genommen gar nichts von dem Mann gegenüber außer das was er über sich sagte und er aus den briefen wusste.

"Nun zu deinen ganzen Fragen die dir vermutlich im Kopf schwirren. Zu allererst die Sache mit meiner Heimat. Ich weiß nicht ob du es bemerkt hast, aber ich bin ein Hochelf und meine Heimat liegt weit draußen vor der Küste von England versteckt auf einer für Menschen nicht sichtbaren Insel"

" Ein Hochelf? " fragte Harry mit unglauben in der Stimme

"Aber den Büchern nach seit ihr vor langer Zeit ... äähm... ausgestorben"

Innerlich grinste Harry darüber, Hermione würde ihm das niemals glauben wenn er es ihr erzählte. Sie vertraute auf das was in Büchern stand. Apropos... da war doch noch etwas... HERMIONE!

Aufgeregt sprang Harry auf.

Überrascht blickte Ryan zu ihm auf, doch dann trat verständnis in sein Gesicht und er antwortete.

" Mach dir keine Sorgen über deine Freundin, sie schläft zurzeit und ruht sich aus. Es war doch etwas viel für sie"

Unbehagen machte sich in Harry breit.

" Was war zu viel für sie? Was ist passiert? Geht es ihr gut?"

Fragen über Fragen prasselten auf den Hochelf ein und er hob beschwichtigend die Hände und sprach mit beruhigender Stimme.

" Ich kann dir versichern ihr geht es gut! Sie ist ziemlich erschöpft aber physisch in bester Verfassung. Sie liegt oben im zweiten Stock in der Suite und schläft wahrscheinlich noch, ich werde dir die einzelheiten nicht noch genauer erklären. Ich denke sie wird es dir wenn ihr euch nacher seht erzählen, falls dann noch fragen aufkommen sollten, könnt ihr mich jederzeit fragen"

Ein wenig beruhigt setzte sich Harry wieder hin, bereit den Antworten von Ryan zu lauschen.

Der schien ein wenig in Gedanken versunken und blinzelte ein paar mal kurz, als würde erst jetzt bemerken wo er überhaupt war und dass er einen Gast hatte.

"Verzeih" sprach er

" Ich musste meine Gedanken erst einmal sortieren, es gibt viel zu erklären. Die eine Sache hätten wir ja schon fast beantwortet. Wie ich schon sagte ich bin ein Hochelf, genauer gesagt der Oberste Hochelf."

Sein gegenüber nickte zum Zeichen das er soweit verstanden hatte.

Da kam auch schon Harry´s nächste bedeutende Frage die ihn mehr als alles andere Interessierte.

"Was hat das alles hier überhaupt zu bedeuten Ryan? Wo sind wir hier und vorallem WARUM bin ich hier?", fragte Harry ein wenig aufgebracht.

"Nun ich denke, diese Frage zu beantworten wird ein wenig länger dauern" antworte Ryan langsam und nahm einen großen Schluck vom Feuerwhisky.

" Hast du schon einmal von den alten Lords gehört?"

nachdenklich dreinblickend antwortete Harry

" Ich glaube Hermione hatte mal etwas darüber erzählt, aber ich muss zugeben das ich ihr damals nicht wirklich zugehört hatte, ich war mehr auf sie konzentriert"

Kaum als der letzte Satz über seine Lippen kam, bereute er ihn schon wieder und konnte nicht verhindern dass sein Gesicht einen leichten Rot Ton wiederspiegelte.

Ryan lächelte jedoch nur aufmunternd.

"Du brauchst dich nicht für deine Gefühle schämen Harry. Du liebst sie oder bist zumindest sehr Interessiert an ihr, ich sehe es in deinen Augen"

Diese Antwort überging Harry willentlich und lenkte wieder auf das eigentliche Thema zurück und räusperte sich.

" Zu deiner Frage, nein ich habe noch nicht viel über die alten Lords gehört"

Den letzten Schluck Whisky nehmend raffte sich Ryan auf und antwortete langsam aber bestimmt

" Die alten Lords sind gewisser Maßen eine Allianz bestehend aus vier Lords verschiedener klassen, wenn man es so bezeichnen will. Den Lord der Vampire, der Hochelfen, der Wölfe und dem höchsten der vier, dem Lord der Menschen"

" Es erklärt sich also von selbst das ich Mitglied der Allianz bin, sie wurde vor vielen Jahrhunderten gegründet in der Zeit als die Necranis auf dem Höhepunkt ihrer Macht waren. Bevor du nun fragst was ich damit meine, dazu sei folgendes gesagt. Die Necranis hatten eine ähnliche Vorstellung wie Voldemort, mit dem Unterschied das sie um einiges Mächtiger waren. Ihr wichtigstes Artefakt verlieh ihnen diese Unsägliche Macht, es dürfte dir unter dem Namen Necronomikon etwas sagen, das Buch der Toten"

Ryan machte eine Pause in seinen Erzählungen damit Harry das eben gesagt erstmal aufnehmen konnte, seinen großen Augen zuurteilen brauchte er diese auch.

Schmunzelnd wand er sich an ihn.

" Klingt ziemlich unglaubwürdig oder?"

" Das kannst du laut sagen" kam die Prompte Antwort von Harry

" Wie kommt es das davon in keinem Buch darüber die Rede ist?" fragte er den älteren.

" Wir haben sämtliches Wissen darüber vernichtet, der Lord der Menschen starb nach der letzten großen Schlacht gegen Die Necranis in den armen seiner Frau und sie folgte ihm wenig später. Wir verbliebenen drei, schufen unser Meisterstück der Magie und löschten das wissen darüber aus Büchern und gedächnissen. Es war zu mächtig und grauenvoll um weiter bestehen zu können."

" Moment mal... wenn diese Schlacht schon so lange her ist... Wie alt bist du dann?" fragte Harry völlig verwirrt. Das wurde ihm langsam zu viel. Die alten Lords, Ryan der Hochelf, die Necranis und das Necronomikon. Ihm rauchte sprichtwörtlich der Kopf von so vielen Infos.

Doch es sollten nicht die letzten des Abends bleiben denn schon redete Ryan weiter

"Mein wahres alter bleibt mein Geheimnis, doch warum ich noch so jung aussehe" er betonte das wort besonders, " Das liegt an meiner Abstammung, Hochelfen haben eine wirklich enorme Lebenserwartung."

Den Kopf schüttelnd, rieb sich Harry derweil die Schläfen.

Es war einfach alles zu verworren und verwirrend...

"Also wenn ich nun spekulieren sollte.. Dann würde ich sagen es steht wieder eine große Bedrohung bevor oder? "

Ryan nickte bedächtig.

" Genau da kommst du ins spiel Harry " ein amüsiertes Schmunzeln bahnte sich den Weg auf das Gesicht des Hochelfens.

" Warum ich? Ich habe schon genug mit Voldemort zu tun, es vergeht kein einzelner Tag an dem er mich nicht tot sehen will. Selbst vor Hermione macht er nicht halt" traurig senkte Harry den Kopf.

Er hatte nie gewollt das seine Freunde mit hinein gezogen wurden. Ron war mit Ginny und dem rest der Familie wie jedes Jahr gut geschützt in Ägypten, außerhalb der Reichweite von Tom. Doch Hermione verbrachte dieses Jahr ihre Ferien zu hause, weil ihre Eltern geschäftlich in London eine Menge zu tun hatten.

Er merkte wie jemand bedächtig eine Hand auf seinen Rücken legte und sanft anfing auf ihn einzureden.

" Voldemort wird noch mächtiger werden wenn es stimmt was sich prophezeit hat. Harry... du bist es, ich verfolge deine Linie schon lange bis weit hinter deinen ur ur großvätern."

Fragend blickte der Junge ihm ins Gesicht.

" Was bin ich? " fragte er

stille folgte dieser scheinbar einfachen Frage. Bis Ryan sich mit fester stimme direkt an ihn wandte.

"Du stammst vom Lord der Menschen ab der die Führung dieser mächtigen Allianz hatte! "

PENG...

Harry saß still im Sessel. Keine Gedanken regten sich mehr. Nur eines kreiste ihm im Kopf herum... ´ Das kann nicht sein ´

Ryan gab ihm ein wenig Zeit diese, doch sehr schreckhafte Information zu verarbeiten.

10 Minuten verstrichen ohne das sich Harry gerührt hatte, noch immer starrte er mit leeren Augen in das nun fast hinunter gebrante Kaminfeuer.

" Ich denke du solltest ersteinmal zu bett gehen, du hast sicher über vieles nachzudenken und zu verarbeiten. Den Rest werden wir morgen früh bei einem guten Frühstück zusammen mit deiner Freundin klären" sprach Ryan nun langsam.

Harry nickte daraufhin nur.

"Nexus!"

Mit einem Plopp erschien der kleine Hauself wieder.

" Zeig unserem jungen Lord sein Zimmer und von nun an wirst du auch auf ihn hören, ist das klar?" Ryan sprach gütig mit dem Elf, jedoch konnte man unmöglich den Hauch kälte darin erkennen. Die bewusste androhung, dass wenn man sich nicht daran hielte man keine Freundlichkeiten zu erwarten hatte.

" Geh nun zu bett Harry, deine Freundin hat gleich links das Zimmer neben dir, solltest du ihr noch einen Besuch abstatten wollen.

Wieder bekam er nur ein nicken als Antwort und so zog sich Ryan in seine eigenen Räume zurück darauf hoffend das der junge Lord mit der Zeit wachsen würde.

Noch vor einer Stunde, war er einfach nur Harry, zwar der-junge-der-lebt aber kein hoher Lord der eine allianz von solcher Macht führen sollte. Seine Füße wollten sich nur zu Hermione bewegen um ihr beizustehen um sich zu vergewissern das es ihr gut ging.

Doch nun, war er sich nicht sicher ob er sie sehen wollte. Er musste zunächst mit sich ins reine kommen.

Nexus wartete immer noch geduldig darauf dass er Harry sein Zimmer zeigen konnte.

"Nexus?" kam Harry´s leise Stimme.

"Ja Herr?"

"Zeige mir mein Zimmer"

So führte Nexus ihn ins zweite Stockwerk bis er vor einer Großen Eichernen mit kunstvoll gefertigten goldenen und silbernen Intarsien zum halten kam.

"Euer Zimmer junger Lord" sprach der Hauself demütig.

"Dankeschön Nexus" flüsterte Harry.

Plopp.

Nexus war verschwunden und Harry stand nun verlassen in dem großen Flur vor der schweren Tür.

Sich nach links drehend staarte er auf die nächste Tür. Hermione´s Zimmer! Sollte er reingehen? Er entschied sich dann doch dagegen und legte die Hände auf seine Tür. Entgegen seinen Erwartungen schwang sie leicht auf und verursachte nicht das leiseste Geräusch. Verwundert betrachtete er sie genauer. Bei solcher Größe sollte sie, wenigstens ein kleines Knarren oder schaben von sich geben. Doch da gab es nichts dergleichen.

Sich langsam umblickend trat er hinein und schloss die Türen leise hinter sich.

Ihm fiel der Mund auf...

Das "Zimmer" war riesig! Es war mindestens dreimal so groß wie der Jungenschlafsaal der Griffindors und der war für fünf personen mehr als ausreichend.

Das prunkvolle Bett stand in der hinteren ecke des Zimmers in der Nähe von einem Abgerundeten Balkon, die Fenster waren leicht geöffnet und die frische luft von draußen ließ die hellen Vorhänge leicht wehen.

Gleich rechts neben der Tür befand sich ein schöner Kamin in dem das Feuer noch munter prasselte und wollige Wärme aussandte. Um Ihn herum waren wie unten Im Saalong gemütliche rote Sessel aufgestellt und in der mitte eine Couch in der bequem zwei personen liegen konnten.

Ein leichtes lächeln umspielte Harry´s lippen, als er sich bildlich vorstellte wie er dort dicht mit Hermione an seiner Seite saß und einfach nur in die Flammend schauend die ruhe genießen würde.

Mit einem leichten Kopfschütteln wand er sich dem rest des Zimmers zu.

Es war genauso geschmackvoll eingerichtet wie der Rest des Hauses.

Abgetrennt vom zimmer standen mehrer Bücher Regale. Als Harry probeweise die Bücher herraus zog, schnappte er nach Luft. Die Bücher die hier standen...allesammt.. mussten mehr kosten als er sich vorstellen konnte.

Ein weißes Buch aufschlagend blickte er zunächst überfliegend auf den Autor, der in einer feinen Linien schrift unten rechts auf der ersten seite seinen Namen hinein geschrieben hatte.

MERLIN.

Kurz nachdenkend und sich die augen reibend, blickte er zurück auf den Namen.

"Dieses Buch ist von Merlin"flüsterte er ehrfürchtig.

Er musste Hermione morgen fragen was sie davon hielt. Ihm waren keine erhaltenen Bücher von Merlin bekannt. Allenfalls abschriften.

Müde schlurfte er zum Bett, beschließend den Rest des Hauses morgen zu erkunden, nachdem er Hermione besuchte hatte.

Skeptisch musterte er den Pyjama der auf einem Bügel am Bett hing. Er war auf der einen seite Weiß und auf der anderen schwarz, auf dem Rücken des Oberteils prangte eine mächtige Krone darunter fünf gekreuzte Zauberstäbe.

"Das kann ja noch was werden" sprach er zu sich selbst.

Anscheinend hatten die alten Lords an alles gedacht, sogar an ihre Schlafanzüge. Belustigt darüber das er Schlafanzüge im moment so lustig fand zog er sich um. Doch halt... dort waren FÜNF zauberstäbe. Aber es gab doch nur vier alte Lords, wenn er Ryan richtig verstanden hatte.

Genervt ließ er schnauben von sich. Und warf sich ins bett.

Mit einem letzten Gedanken an Hermione und ihr lächeln driftete er in den Schlaf.


Schwarze Gestallten schlichen um sie herrum, berührten sie gelegentlich, sie konnte nicht ausmachen wo die Schwarz gewanden standen. Panisch blickte sie umher.

Plötzlich wurde sie hart von einer Faust im Gesicht getroffen und taumelte zurück. Der nächste Schlag kam sogleich diesmal in ihren Magen.

Sich vor schmerzen krümmend ging sie zu boden, nur um sogleich wieder auf die Beine gezogen und auf einen Tisch gedrückt zu werden.

" Nein was macht ihr da, lasst mich in Ruhe! " Schrie Hermione aus vollem Hals.

Gehässiges Gelächter kam als Antwort.

Ein Zauberstab knallte durch die Luft und ihre Kleidung segelte in Fetzen zu boden.

Stumme Trännen rollten Ihre Wangen hinunter.

Hände berührten sie, fuhren ihren Körper entlang, machten nicht vor ihren Intimsten Stellen halt.

Immer wieder bettelte Hermione, dass sie aufhören sollten. Sie könnten alles von ihr bekommen nur nicht das.

Doch immer ertönte darauf leises Gelächter.

Eine der Gestallten trat von hinten an sie herran. Schon fast greifbar war seine Gier, die er bei diesem Anblick verspürte.

Hermione gab auf... war gebrochen...

Er streichelte ihr über den Rücken und fuhr sachte über ihre Brüste hinunter zwischen ihre Beine.

Sie fing an zu schreien, ein letzter verzweifelter Aufschrei, dann wachte sie auf und fuhr panisch auf. Ihre Augen hetzten durch den Raum.

Sie war schweißnass und fühlte sich elend.

Hermione´s Herz klopfte Schmerzhaft in der Brust, als wäre sie einen Marathon gelaufen. Langsam realisierend das alles nur ein Traum war. Lehnte sie sich langsam an das Bett ende. Ihre Gedanken sortierend erinerte sie sich an die letzten stunden und realisierte, das dieser Traum nicht weit von der Realität entfernt war.

Sie fing wieder an zu zittern, die Arme fest um die Beine schlingend saß sie nun im bett und ließ ihren Gefühlen freien Lauf.

Sie horchte auf, schnelle Schritte waren zu hören. Ängstlich rutschte sie noch mehr an das Bett ende.

Schwungvoll wurde die Tür geöffnet und es erschien ein junger Mann mit gehetztem Gesichtsausdruck darin, seinen Zauberstab bereit in der Hand um alles nieder zukämpfen was bedrohung ausstrahlte.


Harry schreckte aus seinem leichten Schlaf auf, als er einen Weiblichen schrei vernahm, mit einer unglaublichen Geschwindigkeit – die seinem hageren Körper nicht zu zumuten war hechtete er mit seinem Zauberstab in der hand und seinen Pyjama tragend die Tür hinaus.

Auf ein geräusch wartend lugte er vorsichtig den Flur rauf und runter, doch wieder erwarten war es ruhig.

Als hätten ihm seine Sinne einen Streich gespielt, war jedoch nichts zu hören. Nicht das leiseste Geräusch hallte durch den großen Flur.

Sich umdrehend schickte er sich an wieder in sein warmes Bett zu krabbeln als erneut ein Schrei durch die stille schnitt!

Blitzschnell reagierten seine gesammten Sinne und lokalisierten den Ursprung des Schreis.

HERMIONE´S ZIMMER!

Wellen von Adrenalin spülten durch seinen Körper und ließen ihn wie eine bis zum bersten gespannte Stahlfeder erscheinen.

Seinen Zauberstab im anschlag stieß er mit leichtigkeit die Schweren Türen auseinander, bereit alles und jeden in die nächste Eiszeit zu fluchen der Hermione geschadet hatte.

Seine Augen suchten gehetzt den Raum nach möglichen Angreifern ab, doch er fand keine.

"Harry?" flüsterte eine Stimme durch den Raum, leise, kaum wahrzunehmen aber es rüttelte ihn wach wie ein Glockenschlag.

Dort saß sie, mit panischem Ausdruck in den sonst so lebensfrohen Augen, den Zauberstab drohend gegen ihn gerichtet, auf dem Bett und drückte sich an die Wand des Bettes.

"Harry bist du es wirklich" Hauchte Hermione leise.

"Hermione!"flüsterte Harry ebenso, das Adrenalin baute ab und machte Erleichterung, aber auch Besorgnis über seine beste Freundin breit.

Sie war geschockt, es war wirklich Harry!

Noch bevor sie über das warum und wieso er hier war nachdenken konnte, trugen ihre Füße sie mit schnellen Schritten zu ihm hinüber, jedoch eilte ihr wunsch zu ihm zu kommen ihren Füßen hinaus und auf den letzten paar schritten stolperte sie.

Als Harry sah das sie ziemlich wackelig zu ihm herüber eilte, ahnte er fast schon das es nicht gut gehen würde und ging Hermione ein paar Schritte entgegen, als es auch schon passierte. Sie fiel!

Behände versuchte er noch sie aufzufangen was ihm auch fast glückte!Jedoch... nur fast. Er viel nach hinten über, doch schützte Hermione indem er Reflexartig seine Arme um sie schloss.

Keuchend landete er auf dem Rücken und schlug sich hart dem Kopf an dem edlen Mahagoni Fußboden an. Für einen Moment sah er nur noch sterne, bis sich sein Blick klärte und er in glasige, Rehbraune augen blickte.

"Oh gott Harry ich bin so froh dich zu sehen" schluchzte sie und klammerte sich noch auf ihm liegend an ihn und bettete ihren Kopf an seinem Hals.

Seinen schmerzenden Rücken vergessend, schlang Harry schützend seine Arme um das Mädchen welches nun unkontroliert anfing zu zittern und zog sie fester zu sich.

Auch seine Augen füllten sich mit Tränen.

"Ich bin auch froh... du kannst dir gar nicht vorstellen wie froh ich bin" flüsterte er.

Behutsam strich er ihr langsam über den Kopf.

Als ihr zittern immer noch nicht verebte, ließ er sie gewähren und flüsterte beruhigende Worte in ihr Ohr, er versprach ihr sie nicht mehr allein zu lassen, immer auf sie aufzupassen. Er versprach ihr so viel, dass er gar nicht mehr wusste was er ihr alles zugesagt hatte.

Doch das war nicht wichtig, er war entschlossen jedes Einzelne Versprechen zu halten.

Sie war ihm so wichtig, eine Konstante in seinem Leben ohne derer er nicht mehr sein würde. Viele vergleiche könnte er dafür finden.

So lagen die zwei Teenager dort eine gute halbe Stunde bis Hermiones zittern verebte.

Langsam hob sie ihren Kopf und blickte dem Jungen unter Ihr in die Augen.

Smaragd grün funkelten sie zu Ihr hinauf und versprachen Schutz, sicherheit und Geborgendheit. Grüne Augen in dennen sie sich zu verlieren drohte.

Allzu gern würde sie noch stundenlang in diese Augen blicken.

Doch die Erkentniss kam schnell, sie lag hier auf ihrem besten Freund. Mit nichts mehr an als einem Nachthemd!

" Harry es tut mir leid... ich... meine Füße waren schneller als ich dachte..." stammelte sie eine entschuldigung.

" Bist du verletzt" hängte sie noch besorgt hinterher.

"Nein, es ist alles okay Mine. Hauptsache dir geht es gut." sagte er und lächelte.

"uuhmmm... würde es dir dennoch etwas ausmachen aufzustehen, der Boden hier auch wenn er so wirken sollte ist nicht sonderlich bequem"

Peinlich berührt und weitere Entschuldigungen stammelnd rutschte sie von ihm herunter.

Als Harry aufstand hielt er Hermione hilfreich mit einem lächeln um die Lippen die hand hin um ihr aufzuhelfen.

"Auuuuu..."kam ihre gepresste Stimme.

Vorsichtig ließ sie sich wieder auf dem kalten Boden nieder und tastete nach ihrem Fuß, als sie über den Knöchel fuhr durchzuckte sie wieder der Schmerz. Doch tapfer biss sie die Zähne zusammen.

"Ich glaube ich habe mir den Knöchel verletzt"

Kaum war der Satz gesagt, nahm Harry sie schon behutsam auf seine Arme.

"Harry!" stieß hermione einen spitzen schrei aus.

"Ich bin viel zu schwer für dich stell mich wieder auf den Boden!"

"Du und schwer?" ein amüsiertes grinsen Schlich sich auf sein Gesicht.

Dafür kassierte er einen leichten Klapps auf seinen Arm. Was er wiederum wohlwollend ignorierte und sie zum Bett trug.

Frauen und ihre ewigen Mäkel! Sie war leicht wie eine Feder... außerdem...wollte er das hier insgeheim schon immer einmal machen.

Einsehend das Harry auf sein Recht pochen würde sie zum Bett zu tragen gab sie auf. Seltsamer weise gefiel es ihr sogar, es fühlte sich einfach richtig an in seinen Armen zu liegen. Wieder fühlte sie diese Geborgenheit und Wärme die Harry aussandte.

Vorsichtig legte Harry seine verletzte Freundin zurück aufs Bett, worin sich diese sogleich in die Daunen kuschelte.

Lächelnd ließ er sich auf dem Bett nieder.

"Warum grinst du? Habe ich etwas an der Nase" fragte sie irritiert und rieb sich tatsächlich ihre Nase.

Lachend schüttelte er seinen Kopf.

"Nein das ist es nicht..." sprach er langsam.

Mit leeren Augen schien er in die Ferne zu blicken.

Noch einmal seinen Kopfschüttelnd, als versuchte er lästige Gedanken loszuwerden wand seine Aufmerksamkeit wieder ihr zu.

Sanft blickte er ihr in die Augen.

"Ich dachte ich hätte dich verloren weißt du..."flüsterte er mit trauriger Stimme.

Ihr eigenes Elend vergessend griff sie nach seiner Hand und zog ihn behutsam zu sich herran.

Bereitwillig ließ er sich in Ihre Arme ziehen. Ihre Freundschaft war ein geben und nehmen, noch vor einer halben stunde hatte er sie schützend in die Arme genommen. Nun war sie es die diesen Part übernahm.

Mit ihrer Hand durch sein verstubbeltes Schwarzes Haar fahrend zog sie ihn fürsorglich zu ihm und er schmiegte sich nah an sie herran.

"Du wirst mich nicht verlieren Harry, ich werde immer für dich da sein wenn du mich brauchen solltest, vergiss das niemals" Flüsterte sie in sein Ohr.

Ihr Atem kitzelte in seinem Ohr und verursachte eine wollige Wärme.

Nach einer Weile wo sie sich stumm gegenseitig Trost spendeten, löste er sich vorsichtig aus der Umarmung.

Sogleich verschwand die Wärme für ihn und auch für sie.

Ein wenig enttäuscht sah sie zu ihm auf, hoffend das er es darauf zurück führte wie es ihr ging und nicht das sie Harry am liebsten wieder zu sich hinunter gezogen hätte.

Sachte drückte er noch einmal Ihre Hand und schenkte ihr ein warmes aber auch besorgtes Lächeln.

"Du solltest versuchen wieder zu schlafen. Du musst dich ausruhen, morgen werde ich dir alles erklären was hier vor sich geht." sagte er leise und machte sich auf zu gehen.

Hermione fühlte wieder panik in sich aufsteigen. Sie wollte nicht allein sein, nicht jetzt.

Die Erinerung an den Traum kehrte mit voller wucht in ihr Bewusstsein zurück.

"Gute Nacht Hermione, falls etwas ist, ich bin direkt im nebenzimmer" sagte Harry.

"Nein..." stammelte sie.

Verwirrt musterte er seine beste Freundin.

"Ich... ich möchte heute Nacht nicht allein bleiben...Kannst du bei mir bleiben?" kam die zögerliche Frage von Hermione.

Ein wenig Nervös fuhr sich Harry durch sein Haar.

Auf Hermione wirkte es als würde er ablehnen also hängte sie noch schnell hinterher

"Bitte Harry...bei dir fühle ich mich sicher"

Das schien ihn umzustimmen, zögerlich trat er wieder an das Bett heran.

Schnell schlug sie die Bettdecke zur Seite, sodass er sich hineinlegen konnte.

Vorsichtig und darauf bedacht ihren verletzten Knöchel nicht zu berühren kaxelte er über sie hinüber und legte sich neben sie ins Bett.

Schnell wurde die Decke zurückgezogen und die beiden verschwanden unter der volluminösen Daunen Decke.

Hermione rückte kaum das beide unter der Decke verschwunden waren dicht an ihren besten Freund herran und schlang einen arm um ihn herum während sie ihren kopf an seine Schulter legte.

"Ich hoffe das ist okay für dich..."flüsterte sie

"Mach dir keine Sorgen es ist okay...völlig okay"

Da war dieser seltsame Unterton in seiner Stimme, doch Hermione konnte ihn nicht richtig einordnen.

Sich näher an ihn kuscheld schloss sie die Augen.

Ihr war nicht wichtig wo sie gerade waren oder warum. Hauptsache er war bei ihr... alles andere würde sich klären. Aber jetzt war der falsche Zeitpunkt dafür.

Darauf hoffend das dieser Moment nie enden würde driftete sie langsam in den Schlaf.

Mit einem gefühl, als würden schmetterlinge in seinem Bauch eine wilde Party geben legte Harry seinen arm sachte um ihre Hüfte. Er konnte es nicht verhindern das sein Finger ihre Seite streichelte.

Es war schon verrückt!

Vorhin noch hatte er den Kopf voller Informationen über die Allianz der alten Lords und nun lag er mit seiner besten Freundin im arm hier im Bett und streichelte ihr die seite!

Aber er ließ es geschehen, es schien sie zu beruhigen denn schon seufzte sie wollig auf und drückte sich nur noch näher an ihn herran.

Irgendetwas kitzelte Hermione an der Seite, sie wollte sich schon bewegen und die scheinliche Fliege erledigen als ihr bewusst wurde dass es keine Fliege war sondern Harry der ihre Seite sachte entlangfuhr.

Eine Schauer fuhr ihr ob dieser Berührung über den Rücken. Ihr sonst logischer Verstand hätte mit sinnlosen Argumenten wie, er ist dein bester Freund was tust du da, schämst du dich nicht? Versucht ihr einen Fehler vor augen zu führen. Doch gerade jetzt setzte er aus und sie ließ es geschehen.

Sachte glitt sie mit ihrer Hand unter das oberteil seines Pyjamas und legte ihre Hand auf seinen flachen Bauch. Langsam strich sie hinauf und wieder hinunter, in der Hoffnung Harry würde denken sie schliefe und könne nichts dafür.

Doch wieder ihren Erwartungen und Wünschen versteifte er sich.

"Uhmm Hermione... das kitzelt ziemlich weißt du das?" kam seine gepresste Stimme auf einmal.

Sie fühlte sich ertappt und stellte das auf und ab streichen ihrer Hand bedauernd ein.

Bemerkte aber, dass seine Finger nicht aufgehört hatten ihre Seite entlang zu streichen.

Innerlich seufzte Harry auf.

Es hatte zwar gekitzelt, jedoch nicht so sehr das es stören würde. Störender und vorallem peinlicher war jedoch das sie in ihm etwas völlig anderes verursachte. Hätte er sie so weitermachen lassen, hätte sie gespürt wie sein Körper auf diese Streicheleinheiten reagiert.

"Tut mir leid" murmelte Hermione kleinlaut. Konnte jedoch nicht verhindern das sich ein grinsen auf ihr Gesicht schlich. Zum glück lag sie mit dem Gesicht halb in Seiner schulterbeuge, so würde er es nicht sehen können.

"Lass uns nun noch ein wenig schlaf finden, ich denke morgen wird ein langer Tag." sagte er und gab ihr einen sanften Kuss auf die Stirn.

Sie nickte und kuschelte sich wieder eng an ihn herran. Dann hob sie ihren Kopf und gab ihm einen leichten, schon fast kaum spürbaren Kuss auf den Hals, der von einem gemurmelten "Schlaf schön Harry" begleitet wurde.

Als der Kuss Harry traf durchzuckte ein Blitz seinen Körper, ihre Lippen hinterließen eine brennende Stelle und wieder Klopfte sein Herz schmerzhaft gegen seine Brust als wolle es aus seinem Gefägnis hinaus.

Gegenseitig voneinander unbemerkt schliefen sie mit einem seeligen lächeln ein.

Puhhhh geschafft :)