Jenny läuft durch die Straßen, der abendliche Wind weht durch ihre Haare und lässt sie tief einatmen. Ziemlich idyllisch, müsste sie nicht versuchen mit Pain Schritt zu halten. Was dieser jetzt wieder vorhat ist ihr ein Rätsel. Sie weiß nur, dass sie beide angeblich etwas Wichtiges zu erledigen hätten.
Zumindest hat Pain, mit Jenny im Schlepptau, unter diesem Vorwand das Haus verlassen. Die Mutter der Schwarzhaarigen passt in der Zwischenzeit auf das Baby auf. Seufzend beschleunigt Jenny wieder ihr Tempo. Wie konnte jemand bitte in diesem Tempo auf so lange Zeit durchhalten? Schon fast rennend schließt sie wieder zu ihm auf. Der Leader dreht sich nicht ein Mal um, er ist sich sicher, dass das Mädchen ihr folgt. Er weiß nur eines: Der letzte Abend in dieser Dimension ist für ihn gekommen und nun müssten sie einen geeigneten Schlussstrich setzen. Und ganz abgesehen davon, wird er auch endlich seinen Anhang und deren viel zu freundliche Familie los. Zielstrebig nähert er sich dem Ende des Dorfes.
Verwirrt zieht Jenny eine Augenbraue nach oben, als sie sieht, wie Pain auf einen schmalen Pfad abbiegt, der unmittelbar zu dem alten Schloss führt. Sollten sie die ganze Zeit dort ihren Stützpunkt haben? Kopfschüttelnd versucht sie den Orangehaarigen erneut einzuholen.
Nach weiteren Versuchen, zu Pain aufzuschließen, kommen beide an eben jenem Schloss an. Während der Leader unbekümmert durch das Tor schreitet und zu den anderen Mitgliedern geht, beschleicht Jenny ein ganz schlechtes Gefühl. Denn mitten in diesem Hof stehen grob gesagt zwei Gruppen, zum Einen die Mitglieder von Akatsuki, zum Anderen stehen dort sieben Mädchen. Wobei sich letztere in einem Haufen zusammengestellt haben und die übrigen ja teilweise schon gierige Kreise um eben genannte ziehen.
Langsam geht die Schwarzhaarige durch das Tor und zieht es auch gleich vor, sich zu den Mädchen zu stellen. Neben ihr steht ein Mädchen, vielleicht etwas älter als sie selbst, mit langen, lockigen, blonden Haaren. Gelangweilt pfeilt sie ihre Fingernägel, hält sie kurz Richtung untergehender Sonne und pfeilt wieder weiter. „Hi, ich bin Alexandra. Und wie heißt du?", selbst ihre Stimme trieft nur so von Langeweile. Sie sieht nicht mal auf. „Hi, also ich bin Jenny. Schön dich kennen zu lernen.", etwas nervös blickt sich die Schwarzhaarige um. Irgendetwas kann doch hier nicht stimmen.
„Sag mal, hat etwa Pain bei dir gewohnt?", neugierig hebt sie den Kopf und scheint wirklich an der Antwort interessiert zu sein. Nickend stimmt Jenny der Aussage zu, dennoch wirft das eine Frage auf. „War etwa bei dir auch jemand?", verwirrt starrt sie die blonde Schönheit an. Diese kann ein Kichern nicht verkneifen und antwortet ihr breit grinsend. „Natürlich. Hidan war bei mir und glaub mir, es gibt keinen besseren im Bett. Wenn du verstehst was ich meine!", fügt sie zwinkernd hinzu. Nun klappt Jenny die Kinnlade runter, war das bei ihnen rein aus Spaß oder war vielleicht der ganze Ablauf geplant?
Genervt seufzt Alexandra auf und fängt wieder an ihre Fingernägel zu kürzen. „Ich hoffe, wir können bald wieder gehen. Ich freue mich schon den Kleinen wieder in den Armen zu halten.", murmelt sie zwischenzeitlich, woraufhin Jenny hellhörig wird. „Du hast auch ein Kind bekommen?" – „Klar, er bestand sogar darauf. Na ja, mir konnte doch nichts Besseres passieren! Du hast auch ein Kind?", meint sie grinsend. Die Schwarzhaarige bringt wieder nur ein Nicken zustande. Ihre Gedanken kreisen. Die Abläufe sind ähnlich. Ein knarrendes Geräusch lässt die Mädchen umfahren.
Itachi schließt ohne große Mühe das Tor. Krachend fällt das Eisentor ins Schloss und versperrt somit den Ausweg. Panisch blickt ein Teil der Mädchen zu den Mitgliedern der Organisation, selbst Alexandra bekommt ein seltsames Gefühl. Die Stirn in Falten legend mustert sie ihre Umgebung. Unter ängstlichen Blicken versammelt sich die Organisation um den Leader, der ihnen einen kurzen Befehl gibt. Doch laut genug, sodass die Mädchen es mitbekommen.
„Tötet sie!"
In der nächsten Sekunde, in der die Mädchen überhaupt erst mal realisieren, was gerade gesagt wurde, gibt der Leader eine weitere Anweisung. „Aber lasst die Schwarzhaarige in Ruhe. Darum werde ich mich selbst kümmern!" Grinsend verteilen sich die Mitglieder erneut und warten auf eine Reaktion ihrer Beute. Und diese erhalten sie auch prompt.
Panisch rennen zwei der Mädchen, sich an den Händen haltend, davon in Richtung des Tores. Doch ihr Fluchtversuch endet abrupt, als sich ihnen Zetsu in den Weg stellt. Der ist jedoch nicht daran interessiert in dem Geschehen mitzumischen und lässt sie daher in umgekehrte Richtung flüchten. Sterben würden sie so oder so.
Jenny geht langsam Schritte rückwärts, vollkommen fassungslos. Sie kann es nicht begreifen, das war alles nur gespielt? Die ganzen Monate nur ein Spiel? Tränen sammeln sich in ihren Augen, während sie Pain fixiert.
Und mit diesem Moment, beginnt der Startschuss. Die Mädchen zerstreuen sich in alle Himmelsrichtungen. Das Spiel beginnt. Konan und Pain beobachten das Geschehen von Weitem.
Panisch läuft eines der Mädchen, einfach rennen, ohne Ziel, nur weg von diesem Ort. Doch plötzlich bohrt sich etwas in ihr rechtes Bein. Unter einem lauten Aufschrei fällt sie, während des Laufens, zu Boden. Schockiert blickt sie zu ihrem Bein und versucht krampfhaft den Schmerz auszuhalten. Das Blut fließt unaufhörlich aus der Wunde. Plötzlich geht ein Ruck durch ihren Körper. Die dreischneidige Sense in ihrem Bein wurde etwas angezogen und reißt so die Wunde ein Stück weiter auf. Schmerzerfüllt schreit das Mädchen auf, Tränen rinnen unabdingbar über ihr Gesicht.
Ein weiterer Schmerz durchzuckt ihren Körper als die Sense entfernt wird und zurück in Hidans Hände gleitet. Mit einem vorfreudigen Grinsen formt der Jashinist sein Zeichen und leckt genüsslich das Blut an der Sense ab. Langsam verändert sich sein Körper und nimmt die schwarz-weiße Zeichnung an. Die Sense schultert er wieder und zieht stattdessen den Eisenstab aus seinem Mantel. Mit einem wahnsinnigen Ausdruck in den Augen sieht er zu seinem ersten Opfer. Dieses rennt los, spürt auf einmal keinen Schmerz. Sie rennt einfach weiter. Bis sie plötzlich stoppt. Hustend und Blut spuckend sinkt sie in die Knie. Langsam färbt sich ihr Oberteil rot. Ein Loch klafft in ihrer Brust, ängstlich starrt sie auf ihre blutverschmierten Hände und sinkt leblos zu Boden. Zum selben Zeitpunkt erklingt ein verrücktes Lachen des Jashinisten, der triumphierend zu seinem Opfer sieht. Dann zieht er die Klinge aus seiner Brust und blickt suchend umher.
Spätestens jetzt sind alle Mädchen in Alarmbereitschaft. Vollkommen panisch und orientierungslos rennen sie durcheinander und machen es so den Mördern um einiges einfacher. Während Hidan seinem nächsten Opfer die Sense in die Schulter rammt, zerfetzt Kisame die Bauchgegend eines vorbeilaufenden Mädchens. Blut spuckend und zitternd fällt diese zusammen. Zuckt ein paar Mal zusammen und bleibt schließlich reglos liegen.
Jenny flüchtet ebenfalls, doch sie setzt sich direkt neben das Tor zwischen Geröll und Schutt. Sie verliert keinen Gedanken daran, darüber nachzudenken, warum sie bis jetzt keiner umgebracht hat. Sie ist überhaupt nicht mehr im Stande zu denken.
Gerade rennt ein Mädchen mit dunkelbraunen Haaren los. Die Mitglieder in ihrer Nähe sind zu beschäftigt. Sie hätte eine reelle Chance. Und so rennt sie, so schnell sie kann los. Bis plötzlich eine Person vor ihr auftaucht. Sofort stoppt sie ab, ängstlich wandern ihre Augen zu ihrem Gegenüber. Er hat doch die ganze Zeit bei ihr gewohnt und eigentlich war er doch nie so schlimm.
Kalt mustert Itachi sein Gegenüber. Das diese jungen Mädchen immer so naiv sein müssen. Darüber kann er nur den Kopf schütteln. „Bitte Itachi. Ich werde auch keinem was erzählen.", versucht sie ihn umzustimmen. Ruhig schließt dieser die Augen. „Itachi! Ich…", in dem Moment öffnet der Angesprochene erneut die Augen. Furchteinflößend verformt sich sein gewöhnliches Sharingan zu dem Mangekyō Sharingan. Und bevor die Braunhaarige auch nur einen weiteren Ton sagen kann, findet sie sich in einer anderen Welt wieder. Sie weiß, dass alles nur Illusionen sind, doch dafür sind sie viel zu real. Ihr wird der Tod ihrer Eltern gezeigt, wie sie gemobbt, verprügelt und anderwärtig gedemütigt wird.
Ihre Kräfte verlassen sie. Sie schreit und will, dass es aufhört, doch es endet nicht. Auf ein Mal findet sie sich in der gleichen Situation wie Kakashi damals wieder. Zu Tausenden gefesselt an ein Kreuz. Itachi steht vor ihr, das Katana in seiner Hand, mustert er abschätzig sein Opfer. Anfangs fügt er nur Schnittverletzungen zu. Er will sein Opfer ein wenig länger quälen. Sie würde zwar nicht sehr lange durchhalten, aber heraus zögern will er es dennoch. Man kann diese Art des Sterbens durchaus als die qualvollste Art ansehen, denn es geschieht langsam. Sie zerbrechen innerlich, werden mit ihren Ängsten konfrontiert. Selbst die Schmerzen die ihnen zugeführt werden, spielen sich nur in ihren Gedanken ab. Schwache Menschen sterben daran, und so wird dieses Mädchen auch daran sterben.
Nachdem er mit dem Katana einige Male zugestochen hat, hängt der Körper leblos am Kreuz. Ihr Körper ist tot und somit auch ihre Seele. In der Realität war für die Anderen, das Mädchen schön nach drei Sekunden tot. Unbeeindruckt geht Itachi zum Leader und sieht sich den Rest des Geschehens an.
Die beiden Mädchen, die den ersten Fluchtversuch gestartet haben, rennen weiter Hand in Hand herum. Dass sie noch keiner erwischt ist, ist ein Wunder, und kann daher nicht mehr lange dauern. Sie haben sich ein Ziel gesetzt. Verstecken unter dem Geröll, bis alles vorbei ist. Sie zählen die Meter: noch zehn, neun, acht, sieben, sechs, fünf, vier … Dann stellt sich ihnen jemand in den Weg.
Gelangweilt sieht Sasori zu den beiden Mädchen. Er hat bei einer von ihnen gewohnt und die Andere, seines Wissens nach, hat Deidara am Hals gehabt. Abwartend sieht er sie an, aber er verspürt keine sonderlich große Lust, jetzt ein Gift auszuprobieren. Vor allem, da er einige nicht bei sich hat. Seufzend erhebt er das Wort. „Mir ist egal, was aus euch wird. Aber an eurer Stelle würde ich in den Schuppen da gehen!" Er deutet mit einer kurzen Handbewegung auf ein eingefallenes Haus zu seiner Rechten. Verwirrt sehen die Mädchen erst sich und dann Sasori an, doch schließlich folgen sie einfach seiner Anordnung.
Sie rennen an ihm vorbei mitten in den Schuppen. Die beiden versuchen sich unter irgendwelchen vermoderten Brettern und Balken zu verstecken und halten schon fast die Luft an. Ängstlich blicken sie hin und her, werfen sich zwischenzeitlich gegenseitig solche Blicke zu. Sie halten sich die Ohren zu, als ein markerschütternder Schrei von Hidans zweitem Opfer ausgeht. Tränen rinnen ihre Wangen hinab. Plötzlich schreien beide gleichzeitig erschrocken auf. Irgendetwas hat sie beide an ihrem Bein berührt. Panisch sehen sie zu eben diesem Etwas und erstarren. Es sind beides kleine weiße Tierchen. Von Angst durchzogen und des Todes gewiss sehen sie sich um. Von überall kommen diese kleinen Tiere, verteilen sich im ganzen Schuppen, krabbeln auf ihre Schultern und Beine.
Schritte lassen sie aufblicken. Mit einem wahnwitzigen Grinsen und einem irren Glitzern in den Augen, das selbst in der Dunkelheit erkennbar ist, stellt sich Deidara an den Eingang. „Deidara!", bringt es die kleinere der beiden erschrocken hervor. Der Angesprochene geht jedoch nicht auf den verzweifelten Ruf ein. „Ihr solltet euch geehrt fühlen. Ihr werdet Teil meiner Kunst! Sayonara!", mit diesen Worten macht er auf dem Absatz kehrt und verlässt den Schuppen. So schnell es geht wollen auch die beiden Mädchen die Baracke verlassen, doch in dem Moment dreht sich Deidara um. Panisch sehen die Mädchen zu ihm, er erwidert mit einem Grinsen.
„Katsu!", und so fangen die Tiere an gelblich zu leuchten, ehe sie zeitgleich explodieren. Mit einem zufriedenen Grinsen genießt Deidara noch ein wenig den Augenblick und wendet sich dann zum Gehen.
Alexandra ist schockiert, sie rennt nur noch und konnte gerade noch so einem, durch die Explosion herumfliegenden, Holzbalken ausweichen. Sie dreht sich kurz zu dem ehemaligen Schuppen um und will dann wieder weiter rennen, doch da spürt sie einen unerbittlichen Schmerz in ihrer Bauchgegend. Mit einem breiten Grinsen steht ihr Kisame gegenüber. Das Schwert an ihren Bauch gedrückt. Dann zieht er sein Samehada weiter und zerfetzt somit ihre ganzen Organe. Schmerzerfüllt schreit sie auf, taumelt zurück und fällt rücklings auf den Boden. Ihr Blut verteilt sich langsam auf dem Boden und ihr Bewusstsein schwindet mehr und mehr.
Pain setzt sich langsam in Bewegung. Nur noch Jenny ist übrig, ob sie wirklich gedacht hat, dass sie niemand in ihrem Versteck bemerkt hat? Auf der Hälfte des Weges bleibt er stehen und streckt seine Hand aus. Mit seinem Shinra Tensei zieht er Jenny aus ihrem Versteck heraus auf einen Abstand von etwas zwei Metern. Ängstlich zitternd sitzt sie da und blickt panisch zu ihm hinauf.
„Warum tust du das?", verängstigt weicht sie ein wenig zurück, doch Pain setzt einfach einen Schritt nach. „Weil ich an dieser Welt interessiert bin!", antwortet er ihr knapp. Die Schwarzhaarige weicht weiter zurück. „Aber warum musstet ihr uns dann erst was vorspielen, dass wir eure Kinder austragen, nur um uns dann einfach umzubringen!", ihre Stimme zittert vor Wut und Angst. Pain hebt belustigt eine Augenbraue. „Das ist doch wirklich das erste Mal, dass du die Zusammenhänge begreifst!"
Unerbittlich rinnen die Tränen über Jennys Wangen. Warum muss er sie auch noch zusätzlich so demütigen. „Aber ihr könnt euch doch auch Leute aus eurer Welt nehmen und mit ihnen Kinder zeugen, warum wir?", sie kann es einfach nicht verstehen. Was soll das Ganze? „Du verfällst in das alte Schema. Wir können nicht an zwei Orten gleichzeitig agieren. Und so haben wir unsere Kekkei Genkai und Fähigkeiten in diese Welt gebracht. Es dauert zwar länger, ist aber letztendlich effektiver!", erklärt er unbeeindruckt.
Die anderen Mitglieder versammeln sich langsam um die beiden und verfolgen den Wortwechsel amüsiert. „Jenny … pass auf…!", ertönt eine krächzende Stimme. Alexandra hat ihre letzten Kräfte zusammen genommen. Unter größter Anstrengung hebt sie leicht ihren Kopf, ein Rinnsal Blut läuft aus ihren Mundwinkeln. „Ist die Schlampe immer noch nicht tot?", meint Hidan genervt und tritt neben sie. Ohne große Mühe nimmt er seine Sense und lässt sie hinunter schnellen, einzig und allein gezogen von der Erdanziehungskraft. Und doch reicht das Gewicht der Sense, sodass sie einfach durch ihren Körper gleitet. Erneut Blut spuckend krümmt sie sich kurz und fällt dann leblos in sich zusammen.
Erstarrt blick Jenny zu der Blonden. Pain hebt vom Boden einen alten rostigen Nagel auf, inspiziert ihn kurz und richtet das Wort wieder an Jenny. „Ich denke, diese Situation sollte dir bekannt vorkommen!", mit diesen Wort richtet er den Nagel in ihre Richtung. Jenny weiß direkt, welche Szene er meint, Kakashis Tod. Genau in diesem Moment setzt Pain sein Shinra Tensei ein und der Nagel schießt mit ungewöhnlich hoher Geschwindigkeit auf die Schwarzhaarige zu. Ohne große Umstände bohrt er sich in ihren Hals, durchtrennt Nerven und ihre Luftröhre. Röchelnd geht sie zu Boden.
„Beenden wir diesen Kindergarten!", meint der Leader nun ernst und geht auf Jenny zu. Die anderen Mitglieder sammeln die Leichen ein und werfen sie auf einen Haufen in der Mitte. Der Orangehaarige wirft, die noch lebende, Jenny zu den anderen und sieht zu Itachi. Nickend aktiviert dieser sein Mangekyō Sharingan und entfesselt die schwarzen Flammen, Amaterasu. Diese Flammen werden solange brennen, bis nichts mehr von den Mädchen übrig ist.
Kein Laut dringt aus Jennys Kehle, doch innerlich schreit sie vor Schmerzen, sie kann es nicht raus lassen. Und langsam erreicht sie die rettende Schwärze, umgeben von Nichts. Sie hört nur noch in der Ferne, wie Sirenen näher kommen. Sie müssen wohl durch die Explosion darauf aufmerksam geworden sein.
Pain formt einige Fingerzeichen und es erscheint eine Art Portal. „Mission erfolgreich!", mit diesen Worten verschwinden die Mitglieder in ihre Welt und die übrigen Charaktere werden ebenfalls nach und nach zurück finden. Wie, ist sich Pain nicht sicher, aber es wird auf jeden Fall so sein. In einigen Jahren werden sie sich um das Training ihrer Kinder kümmern müssen. Bis dahin müssen sie weiter die Bijous jagen.
Hämmernde Geräusche reißen den Leader aus seinen Gedanken. Die Rettungsteams sind wohl da und versuchen rein zu kommen. Doch sie sind zu spät und werden nur schwarze, unlöschbare Flammen vorfinden. Und damit verschwindet Pain mit einem diabolischen Grinsen in dem Portal, das sich sofort schließt. Genau in dem Moment, als das Tor knarrend geöffnet wurde.
