108. Moonlight – Mondlicht
You whispered that you were getting tired,
Got a look in your eye,
Looks a lot like goodbye.
Hold on to your secrets tonight.
Don't want to know I'm OK with this silence
It's truth that I don't want to hear
Sirius seufzte. Traurig starrte er seinem Geliebten nach, der gerade durch die Tür hinaus gerannt war.
Es war mal wieder der Tag vor dem Vollmond und Sirius wusste, dass die Zeit jetzt für Remus immer sehr anstrengend war, aber er konnte einfach nicht verstehen, dass sich sein Geliebter jedes Mal so fertig machte.
Mit langsamen Schritten ging Sirius auf die Tür zur Veranda zu und öffnete diese. Draußen war es kalt, denn immerhin war es schon Dezember, aber Remus stand trotz dem eiskalten Wind nur in T-Shirt und einer leichten Jogginghose am Rand der Veranda.
„Moony?", fragte Sirius leise und trat von hinten an ihn heran.
Als Sirius seinen Geliebten von hinten umarmte, ließ dieser ein trauriges Seufzen von sich und drehte sich langsam in den Armen Sirius' um.
Sanft strich Sirius über den Rücken seines Geliebten und blickte zärtlich in die bernsteinfarbenen Augen. Der Ausdruck, der ihn dort begrüßte, schmerzte ihn in der Seele.
Schmerz und Einsamkeit spiegelten sich in den wunderschönen Augen wieder.
„Remus", flüsterte Sirius leise und drückte den kleineren Körper näher an sich, als der Wind stärker begann, an ihrer Kleidung zu zerren.
„Musst du gehen?", fragte Sirius leise und konnte nicht verhindern, dass der Schmerz, den er fühlte, bei dem Gedanken daran, seinen Geliebten für die Nacht gehen zu lassen, sich in seine Stimme schlich.
Die einzige Antwort, die der Hunde-Animagus bekam, war, dass Remus seinen Kopf zur Seite drehte und den Augenkontakt abbrach.
„Aber du wirst morgen wieder kommen?", fragte Sirius leise und beugte sich langsam zum Ohr seines Geliebten herab, um dieses sanft zu küssen.
„Ja, Sirius", flüsterte Remus leise als Antwort und seufzte bei dem Kuss verliebt auf.
Sirius wusste, dass er gar nicht erst fragen musste, wohin Remus gehen würde, denn er würde eh keine Antwort bekommen, genau so wenig würde er auf die Frage, warum Remus geht, eine Antwort erhalten.
Vielleicht wollte er die Antwort auch gar nicht hören, doch Sirius vertraute seinem Geliebten und wusste, dass dieser niemals etwas tun würde, was ihn verletzte.
Dass er sich damit seine Antwort auf die Fragen schon selbst gegeben hatte, kam ihm natürlich nicht in den Sinn.
You're hiding regret in your smile
There's a storm in your eyes I've seen coming for a while
Hold on to the past tense tonight
Don't say a word,
I'm OK with the quiet.
The truth is gonna change everything.
Sirius gähnte und kugelte sich müde auf die andere Seite des Bettes. Natürlich war diese leer, was Sirius dazu brachte, leise zu brummen und sich wieder auf die andere Seite zu kugeln.
Mit wild abstehenden Haaren schlüpfte Sirius aus dem Bett und griff blind nach seinem Pulli, denn er sich schnell überzog, da es außerhalb der dicken Decken, doch Winter war.
Müde schlurfte Sirius in Richtung Küche, um sich seinen morgendlichen Kaffee zu holen und blieb erschrocken im Wohnzimmer stehen, als er eine zusammen gesunkene Figur auf dem Sofa sitzen saß.
„Remus?", fragte Sirius erschrocken und ging mit eiligen Schritten auf das Sofa zu und um dieses herum, um sich vor seinen Geliebten zu hocken.
„Remus?", fragte Sirius alarmiert, als er sah, dass Remus in klatschnasser Kleidung auf dem Sofa hockte und den Kopf auf seine Brust gefallen war.
„Remus!", rief Sirius diesmal lauter und griff grob an die Schultern seines Geliebten um diesen sanft zu schütteln.
„Sirius?", fragte Remus mit leiser Stimme und Sirius konnte sich nicht davor stoppen, einen erleichterten Seufzer von sich zu geben.
„Remus!", hauchte er glücklich und nahm seinen Kuschelwolf fest in die Arme.
Sanft lächelte Remus, als er das Benehmen seines Geliebten bemerkte und erwiderte die Umarmung liebevoll.
„Ich bin zu Hause", flüsterte Remus leise und küsste sanft das Ohr seines Geliebten.
„Ich bin froh, dass du da bist", antwortete Sirius und mit einer Hand hob Sirius das Kinn seines Geliebten und blickte in die braunen Augen.
Kurz stockte der Animagus, bevor er sich nach vorne beugte und einen zärtlichen Kuss auf die leicht zitternden Lippen platzierte.
„Was bedauerst du, Moony?", fragte Sirius ruhig, als er vorsichtig begann, das nasse Hemd seines Geliebten zu öffnen.
Erschrocken zuckte Remus zusammen. Woher wusste Sirius nur...? Aber warum fragte er eigentlich, Sirius hatte ihn schon immer durchschauen können.
„Dass ich nicht bei dir geblieben bin, Sirius", erklärte Remus leise und zerrte Sirius sanft an seinen Haaren nach vorne, um ihn erneut zu küssen.
„Remus", flüsterte Sirius leise, nachdem er sich kurz von den kalten Lippen gelöst hatte.
„Ich liebe dich", hauchte der Animagus leise und presste anschließend seine Lippen fest auf die vor sich.
Schnell verwickelte er Remus in einen feurigen Kuss. Während dessen wanderte seine Hand vom Kinn seines Wolfes in die Haare dessen.
Nachdem Sirius sich von den, nun warmen, Lippen gelöst hatte, blickte er verliebt in die bernsteinfarbenen Augen und war erstaunt, einen Sturm an Gefühlen dort zu sehen.
Mit einem festen Ruck riss Sirius die letzen Knöpfe des grauen Hemds auf und ließ eben dieses im selben Moment von den Schultern seines Geliebten gleiten. Nur wenige Sekunden später, kam es mit einem dumpfen Geräusch irgendwo im Zimmer auf.
Überrumpelt fiel Remus nach hinten auf das Sofa, als Sirius sich über ihn beugte und ihn erneut in einen feurigen Kuss zog.
„Si-...Sirius! Wa-Warte!", versuchte Remus seinen Geliebten eher halbherzig zu stoppen und griff in den Stoff an Sirius Schultern.
Leise knurrte Sirius, als er den Widerstand von Remus spürte und löste sich von den geröteten Lippen.
„Nein, ich warte nicht", schnurrte Sirius und leckte frech über die Ohrmuschel seines Wolfs.
„Ich will dich, hier und jetzt. Erinnere dich noch mal kurz daran, wie es war, als du noch normal laufen konntest, denn nachdem ich mit dir fertig bin, wirst du nicht mehr in der Lage sein, dieser einfache Aufgabe nachzugehen", flüsterte Sirius mit rauer Stimme in das Ohr des Kleineren und biss anschließend spielerisch in das Ohrläppchen.
„I-Ich bin aber dreckig! Sirius!", quiekte der Werwolf, als Sirius ihm plötzlich in den Hals biss.
„Halt die Klappe, Remus!", raunte Sirius nur an die weiche Haut seines Geliebten.
Mit geschickten und geübten Händen fuhr Sirius die Form des kleineren Körpers unter sich nach und strich immer wieder, ausversehen, über die Brustwarzen seines Wolfs. Mit jeder kleinen Berührung wurde Sirius von einem leisen Keuchen oder Stöhnen belohnt.
„Ich liebe dich, Remus Lupin", flüsterte Sirius erregt an die Brust seines Geliebten und leckte anschließend frech über die erste Brustwarze. Dieser schenkte er solange Zuwendung, bis sie sich steif von der hellen Haut wegstreckte. Anschließend gab Sirius der anderen Knospe genau dieselbe Menge an Liebe und genoss ungemein die Geräusche, die sein Geliebter mittlerweile von sich gab.
Jedes gewimmerte Stöhnen schoss ihm direkt in die Leistengegend und Sirius war sich plötzlich schmerzhaft bewusst, wie lange es her war, dass er seinen Remus so angefasst hat.
Nachdem er sich an den Brustwarzen seines Geliebten gütig getan hatte, wanderte Sirius mit seinem Mund quälend langsam den Bauch seines Wolfs hinab.
„S-Sirius", keuchte Remus erregt und versuchte mit seinen Händen in den Haaren seines Peinigers den Kopf schneller nach unten zu drücken, aber es schien, dass Sirius so nur noch langsamer machte.
„B-Bitte!", bettelte Remus leise und stöhnte laut auf, als Sirius seine Zunge in seinem Bauchnabel versenkte.
Frech grinsend beugte sich Sirius wieder nach oben über das Gesicht seines Geliebten und gab diesem einen kurzen, sanften Kuss.
„Sogar große, böse Werwölfe betteln?", fragte Sirius gespielt unwissend und streichelte gleichzeitig mit einer Hand aufreizend über die sichtbare Beule in der abgetragenen schwarzen Hose seines Geliebten. Das leise Wimmern, welches er als Antwort bekam, war ihm Antwort genug und grinsend beugte sich Sirius wieder hinab, um die Haut oberhalb des Hosenbundes zu reizen.
Remus, der schon zu keinen zusammenhängenden Sätzen mehr fähig war, begann nur verzweifelt an dem Stoff an Sirius Schultern zu ziehen.
„Stört dich da etwas?", fragte Sirius nur leise und stoppte erneut in seinen Berührungen.
Beim energischen Nicken Remus' musste Sirius lachen und beugte sich schnell nach unten, um seinen Geliebten heiß zu küssen. Nachdem er den Kuss gelöst hatte, begann er extra langsam sich seinen Pullover auszuziehen, bis er ihn schlussendlich über seinen Kopf zog und dem Hemd seines Geliebten hinterher warf.
Mit einem hämischen Grinsen schob Sirius auch seine Schlafhose ein Stück nach unten, sodass diese nun nur noch ganz knapp auf seinen Hüften lag. Das leise Knurren, fast Schnurren, seitens Remus, nahm Sirius sofort in seinem semi-harten Glied wahr und er spürte, wie der Stoff seiner Hose über seine Erregung rieb.
Mit einer schnellen Bewegung beugte sich Sirius wieder hinab zum Körper unter sich und öffnete den Knopf der schwarzen Hose mit einer flinken Bewegung. Mit einer weiteren hatte Sirius die Hose, samt nasser Boxershorts, von den Hüften seines Geliebten gezerrt und in eine Ecke geworfen.
„Let's get to business~!", schnurrte Sirius und leckte den Weg vom Bauchnabel bis zur Spitze des Glieds seines Geliebten mit seiner Zunge und umspielte dann aufreizend die Eichel, bevor er das Glied einmal ganz in seinem Mund aufnahm und liebevoll begann, daran zu saugen.
Nachdem Sirius seinen Geliebten einmal mit seinem Mund Erlösung verschaffen hatte, nahm er ihn tief und innig. Sowohl Sirius als auch Remus fielen nach der zweiten gemeinsamen Runde erschöpft auf die Kissen und Decken in ihrem Bett.
In der kurzen Pause zwischen der ersten wilden und der zweiten, ruhigeren, liebevolleren Runde hatte Sirius seinen Geliebten in ihr Schlafzimmer getragen und ihn dort anschließend wieder geliebt.
So lie to me and tell me that it's gonna be alright
So lie to me and tell me that we'll make it through the night
I don't mind if you wait before you tear me apart
Look me in the eye,
Lie, lie, lie.
Lie, lie, lie.
Erschöpft ließ sich Sirius in die Kissen fallen und atmete tief durch. Verliebt blickte er an sich herab und beobachtete mit einem liebevollen Lächeln, wie sich sein Geliebter an seine Brust kuschelte.
„Du warst großartig, Wolf", flüsterte Sirius leise und sofort merkte er, wie sich das Gesicht seines Geliebten stärker an sich drückte. Mit solchem Lob konnte Remus noch nie umgehen und Sirius lachte leise.
„Wirst du nächsten Vollmond bleiben?", fragte Sirius nach einer langen Stille zwischen den beiden, in der er sich damit beschäftigt hatte, die weichen Haare seines Geliebten zu streicheln. Sirius wusste, dass es eigentlich sinnlos war, zu fragen, denn er würde dieselbe Antwort wie immer erhalten, aber er gab nicht auf zu hoffen.
„Vielleicht", antwortete Remus leise und kuschelte sich noch näher an den warmen Körper vor sich.
„Du weißt, dass nichts passieren kann? Dass alles in Ordnung sein wird, wenn du dich am Morgen zurück verwandelst?", fragte Sirius leise und bemerkte das schüchterne Nicken an seiner Brust.
„Warum bleibst du dann nicht? Ich kann dir als Hund Gesellschaft leisten, wie ich es getan habe, als wir noch zur Schule gingen! Ich kann dich auch ohne James in Schach halten, wenn es sein muss!", versuchte Sirius zu erklären.
„Sirius! Ich will aber nicht, dass du dich meinetwegen in Gefahr begibst! Was wenn du mich nicht unter Kontrolle halten kannst? Dann verletze ich dich oder töte dich sogar. Meinst du, ich würde es verkraften, wenn ich mich am Morgen zurückverwandele und dich tot da liegen sehe?", erklärte Remus mit verzweifelter Stimme. Sein Wolf hatte sich während seiner Erklärung vor Sirius gehockt und blickte ihn nun flehend an.
„Remus, Ich bin in meiner Animagusgestalt fast genauso stark wie du, ich werde das schon schaffen. Und seit wann kann man von einem kleinen Kratzer sterben? Außerdem habe ich ja am Morgen dann jemanden, der sich um mich kümmert und mich heilen und pflegen kann", erklärte Sirius ruhig und schnurrte den letzen Satz nah an Remus' Ohr, bevor er sanft die geröteten Lippen seines Geliebten küsste.
„Bleib doch bitte nächste Vollmondnacht", flüsterte Sirius und blickte seinem Geliebten bittend in die Augen.
„Vielleicht", antwortete Remus nur vage. Er konnte ja schlecht sagen, dass er es sich jedes Mal vornahm und schlussendlich immer einen Rückzieher machte.
„Danke", flüsterte Sirius liebevoll und küsste erneut die weichen Lippen.
I know that there's no turning back.
If we put too much light on this we'll see through all the cracks.
Let's stay in the dark one more night.
Don't want to know I'm OK with the silence.
It's truth that I don't want to hear.
Leise seufzte Remus als er am Kalender vorbei kam.
Samstag, 10. Dezember Vollmond...
Irgendwie hatte Sirius es geschafft, ihm das Versprechen abzunehmen, dass er auf jeden Fall bleiben würde, aber Remus spürte trotz allem wieder diesen Drang wegzugehen.
Seine Gedanken wurden abrupt unterbrochen, als Remus starke Arme um sich spürte.
„Sirius", sagte Remus ruhig und seufzte gleichzeitig.
„Remus, du hast es mir versprochen!", erinnerte Sirius ihn und verstärkte die Umarmung um seinen Geliebten.
„Ich weiß, ich werde ja auch bleiben", antwortete Remus ruhig und löste sich aus der Umarmung, um sich umzudrehen und einen kurzen Kuss auf die Lippen seines Geliebten zu hauchen.
„Lass uns schon mal gehen, ich spüre, dass der Mond bald aufgeht", erklärte Remus ruhig, doch seine Finger begannen zu zitterten, als er sich auf den Weg zur Treppe in den Keller machte.
Sanft griff Sirius eine Hand seines Geliebten und führte ihn anschließend hinab in das große Zimmer, dass er extra für Remus und diese Nacht eingerichtet hatte. An den Wänden lehnten überall Kissen, der Boden war von einem weichen Teppich bedeckt, der mit einem Zauber vor den Krallen des Werwolfs gesichert wurde.
Mit einer kleinen Bewegung seiner Hand lag das Zimmer im angenehmen gelben Licht, doch Remus drückte sanft Sirius Hand und dämmte das Licht wieder etwas.
„Ich will dich mit meinem Anblick nicht zu sehr erschrecken", flüsterte Remus leise und löste sich von seinem Geliebten, um zum kleinen Fenster des Raums zu gehen.
„Du solltest dich verwandeln, Sirius, ich weiß nicht wann es soweit sein wird", sagte Remus ruhig und drehte sich zu seinem Geliebten um, der sich gerade in den großen, schwarzen Hund morphte. Sanft lächelte Remus bei diesem Anblick. Lange hatte er Sirius nicht mehr in dieser Gestalt gesehen und mit einigen schnellen Schritten war er bei dem großen Hund.
Langsam setzte er sich vor ihm auf den Boden und Remus konnte beobachten, wie dieser sich vorsichtig vor ihn legte und seinen Kopf auf seinen Schoß platzierte.
„Du Kuschelmonster", lachte Remus und bekam als Antwort nur ein leises Knurren, was Remus nur erneut zum Lachen brachte. Sanft kam er der „Aufforderung" seines Geliebten nach und begann langsam durch das lange schwarze Fell zu streicheln und die großen Ohren zu kraulen.
Nach einer Stunde spürte Remus das nur zu gut bekannte Ziehen in seinen Knochen und seinen Muskeln.
Von einem leisen Wimmer alarmiert, schreckte Sirius sofort hoch und stellte sich neben seinen Geliebten. Fasziniert beobachtete Sirius, wie sich der Körper von Remus veränderte und nach wenigen Minuten stand ein großer, brauner Wolf vor ihm, der ihn aus bernsteinfarbenen Augen wachsam anblickte.
Vorsichtig machte Sirius einen Schritt auf den Wolf zu und begann aufgeregt zu schnuppern. Lange hatte er Moony nicht mehr gesehen, seit dem letzen Vollmond in Hogwarts, um genau zu sein. Sein Interesse wurde schnell von dem Wolf erwidert und auch dieser schnupperte aufgeregt.
Nachdem sich die beiden miteinander vertraut gemacht hatten begannen sie wild zu spielen. Sirius war froh, dass er den Zauber gesprochen hatte, der alles in diesem Raum schützte und es nicht kaputt gehen ließ.
Sirius wusste nicht, wie lange sie so tobten, doch so langsam merkte er, wie er müde wurde und nach einer letzten kleinen Rangelei mit dem größeren Wolf trabte Sirius in eine Ecke des Raumes, in der besonders viele Kissen lagen. Erschöpft streckte sich Sirius und ließ sich dann dort nieder. Nach wenigen Momenten spürte er, wie Moony zu ihm gelaufen kam und kurz an ihm schnüffelte, bevor sich der Wolf neben ihm niederließ und sich auch ausruhte.
Don't want to believe in this ending
Let the cameras roll on,
Keep pretending
Tomorrow's all wrong if you walk away
Just stay
Remus blinzelte, als Sonnenstrahlen seine Nase kitzelten, und setzte sich müde auf. Er fühlte sich gut, ausgeruht und nicht so gerädert wie nach den sonstigen Vollmondnächten. Nachdem er seine Kleidung wieder gerichtet hatte, blickte Remus auf den großen schwarzen Hund, der noch immer neben ihm lag und leise vor sich hin schnarchte. Leise lachte Remus bei den Geräuschen und legte sich vorsichtig wieder neben den Hund und kuschelte sich an diesen.
Sirius hatte, natürlich, mal wieder Recht gehabt mit seiner Vorhersehung. Es war nichts passiert. Wenn Sirius so schnarchen konnte, dann musste es ihm wohl gut gehen.
Remus konnte es eigentlich fast schon nicht glauben. Wie hatte er nur so große Angst davor haben können bei Sirius zu bleiben?
Mit einem lauten Schnaufen wachte Sirius auf und spürte sofort den kleineren Körper an seinen Rücken gekuschelt und die geschickten Finger durch sein Fell kraulen. Um Remus nicht zu erschrecken, rappelte Sirius sich langsam auf und streckte sich mit einem lauten Gähnen, dann blickte er zu seinem Geliebten.
„Danke, Sirius!", flüsterte Remus leise und umarmte den riesigen Hund am Hals, bevor er ihn sanft an einem Ohr kraulte.
Kurz genoss Sirius die Streicheleinheiten, bevor er sich von Remus löste und zurück in seine eigentliche Form morphte.
„Ich habe dir gesagt, dass nichts passieren wird", sagte Sirius und hatte sofort einen Körper an sich hängen. Lachend erwiderte er die stürmische Umarmung und streichelte Remus sanft durch die weichen, hellbraunen Haare.
„Du bleibst jetzt jedes Mal da!", erklärte Sirius und küsste Remus sanft auf die Wange.
„Ich will keine einzige Nacht mehr im Jahr alleine in diesem großen Bett schlafen müssen", murmelte Sirius leise an das Ohr seines Geliebten und küsste sanft seine Lippen.
„Brauchst du auch nicht mehr, ich werde jetzt immer bleiben", flüsterte Remus und küsste von sich aus sanft die Lippen seines Gegenübers.
„Gut so!", murrte Sirius leise und zog Remus an einer Hand mit nach oben in ihren Wohnbereich.
Er brauchte jetzt erst einmal einen guten, starken Kaffee, um richtig wach zu werden.
