Die nächsten zwei Tage brachten wenig Neues, Professor Jennings brütete immer noch über den Zeichen, allerdings mittlerweile in ihrem eigenen Büro, sie stellte ein Ergebnis Ende der Woche in Aussicht.
Albus war zwar in der Zwischenzeit aufgetaucht, allerdings ohne befriedigende Antworten auf die Frage, wer Thomas Slides Vater wäre, aber mit dem festen Versprechen sich weiter um die Klärung zu kümmern. Es schien doch wohl schwieriger zu sein, als erwartet, aber schon lange hatten Albus Augen nicht mehr so strahlend blau geleuchtet!
Tagsüber arbeiteten Severus und Hermine in einem stillen Einvernehmen friedlich nebeneinander, brüteten über Trankunterlagen oder über den vielen anderen Schriftstücken und Erkenntnissen der letzten Tage. Dabei fielen ihr und ihm einige Tränke auf, die über ungewöhnliche Zutaten verfügten. Er machte sich sogar die Mühe zwei von ihnen nachzubrauen und zur weiteren Analyse an das Ministerium zu schicken.
Hermines Gesundheitszustand erholte sich wirklich von Stunde zu Stunde, auch ihre desolate Kondition verbesserte sich allmählich, aber dafür schreckte sie in der Nacht immer öfters laut schreiend auf, ohne sagen zu können, was ihr solche Angst eingejagt hatte. Nach der ersten Nacht voller Albträume stand für ihn fest, dass er den Termin für die Reorganisation der Erinnerungen so schnell wie irgend möglich ansetzten musste. Nach einigen Überlegungen mit Hermine und Jean setzten sie ihn gemeinsam auf den Freitagabend fest.
Bei Merlin, er hatte Angst vor dieser Nacht!
Und er hasste es zu warten!
Als der Freitagabend endlich da war, war es auch nicht besser! Immer unruhiger und hektischer wurde sein beständiges Auf und Ab vor ihrem Bett. Die Taschenuhr hatte er vor lauter Nervosität schon seit fast einer Stunde nicht mehr in die Tasche zurückgesteckt.
Jean hatte die Couch von Hermine für ein kleines Nickerchen übernommen und er wollte eigentlich den Sessel im Schlafzimmer als Wachposten nutzen, aber da hatte er es keine fünf Minuten ausgehalten. Er machte sich echte Sorgen.
Ihr Besuch bei Poppy war ebenfalls alles andere als beruhigend gewesen.
„Wird das Kind in Gefahr sein?", war seine erste Frage gewesen, als er ihr das Vorhaben erklärt hatte.
Hogwarts Heilerin hatte beide lange schweigend angesehen und dann zwei dicke Fachbücher hervorgekramt, aus denen sie ihnen alle Nebenwirkungen aufgezählt hatte, die er auch schon selbst gekannt hatte: Heftige Übelkeit, Schwindel, Ohnmacht, Herzrasen bis hin zu Nervenzusammenbrüchen und so weiter und so weiter.
„Nun", war Poppys abschließender Kommentar an Hermine, „mit Übelkeit und Schwindel kennst Du Dich ja schon aus."
„Wohl wahr!", hatte Hermine geseufzt.
„Und wie lautet Deine Antwort auf meine Frage?", ließ Severus nicht locker.
„Ich weiß nicht viel über Deinen Trank und seine Nebenwirkungen, aber ich kenne viele Berichte über Menschen mit solchen schwerwiegenden Löschungen und ihre Geschichten gehen selten gut aus. Daher gibt es eigentlich keine Alternativen, Severus, und ich stimme Dir zu, je eher, desto besser für Dich Hermine", sie strich sich über die Augen, "Für das Kind wäre es sicherlich günstiger, wenn es erst geboren werden könnte, aber ich halte mich auch da an den Grundsatz: Geht es der Mutter gut, geht es auch dem Kind gut!"
Sie fixierte Hermine mit festem Blick, „Und ich kann zwar etwas gegen Deine Schwangerschaftsbeschwerden tun, aber Schwermut und Wahnsinn, die kann ich nicht sehr gut beheben, da bleibt Dir nur der eine Weg."
Sie hatte beide mit einem Blick voller Mitleid angesehen, sich dann aber energisch zur Ordnung gerufen, „Also, sei vorsichtig Severus und lass sie nicht einen einzigen Augenblick aus den Augen! Du wirst mich rufen, wenn Dein Trank seine Wirkung tut und Du Hermine nimmst am Freitagabend die doppelte Ration des ."
Wieder ein Blick auf die Taschenuhr, schon gegen ein Uhr. Bei Merlin, warum dauerte das nur so lange?
Vor drei Stunden hatte er ihr den Reorganisationsnebel verabreicht und ihr gleichzeitig ein ganz leichtes Schlafmittel gegeben, aber das war wohl nicht nötig gewesen, denn sie konnte auch so schon kaum die Augen aufhalten. Die reichhaltigen Aufgaben des Tages hatten sie echt geschafft.
Schmerzhaft dachte er an Hermines angstvollen Blick, als er ihr den Flakon mit dem Reorganisationsnebel gereicht hatte, sie hatte sicherlich bemerkt, dass seine Hand ein wenig gezittert hatte, aber sie war zum Glück nicht darauf eingegangen.
„Wirst Du es mich sehen lassen?", hatte sie zuvor geflüstert, als er das Denkarium herein getragen und auf die nahe Kommode gestellt hatte.
„Das musst Du selbst entscheiden, Hermine, es sind Deine Erinnerungen", war seine Antwort gewesen, obwohl er für sich bereits beschlossen hatte, ihr nur die harmlosen Dinge zu zeigen. Wenn es deren denn welche gab!
„Ich bin da!", hatte er ihr dann versichert und sie hatte genickt, „Ich weiß, nur darum habe ich den Mut es zu tun, Severus!"
Ihr Gesichtsaudruck war dennoch alles andere als hoffnungsvoll, daher hatte er sich zu ihr auf die Bettkante gesetzt und ihre Hand zärtlich in seine genommen, aber augenscheinlich reichte seiner Frau diese Geste nicht, denn sie richtete sich schnell auf und drückte sich bebend in seine Arme. „Halt mich Severus, bis ich schlafe", war ihre gewisperte Bitte an seinem Ohr gewesen.
„Natürlich", hatte er gebrummt und er hatte sie wirklich erst wieder losgelassen, als ihr Atem ruhig und gleichmäßig war und als ihre Arme von seinem Rücken gerutscht waren.
Und dann begann das schreckliche Warten!
Ein leises Stöhnen riss ihn aus seinen Gedanken, kurz nachdem die Uhr halb zwei geschlagen hatte. Schnell trat er an ihr Bett heran und bemerkte sofort das hektische Hin und Her ihrer Augen hinter den geschlossenen Lidern. Es begann!
Eilig trat er an den Kamin und warf eine kleine Priese Flohpulver hinein, „Krankenstation", befahl er den Flammen herrisch und trommelte voller Ungeduld mit den Fingern auf dem Kaminsims, das Stöhnen vom Bett her wurde vernehmlicher.
„Ist es soweit?", fragte Hogwarts Heilerin und man sah, wie sie ihren Kragen zuknöpfte und ihre Haube zurechtrückte.
„Natürlich, sonst würde ich Dich nicht rufen, beeil Dich!", fuhr er das grünliche Glimmen an und wartete nicht auf Antwort, sondern riss die Schlafzimmertüre auf, „Jean, komm, ich brauche Dich hier!"
Kerzengerade ließ Severus Anruf Hermines Mutter auf der Couch aufschnellen, anscheinend war sie tatsächlich eingeschlafen, aber nach einem etwas irritierten Blick schlug sie sofort die Decke beiseite und war mit wenigen Schritten im Schlafzimmer.
Hermines Stöhnen war noch stärker geworden, sie murmelte unverständliche Worte und streifte immer fahriger und fiebriger über ihre Bettdecke.
„Du musst sie halten, wenn ich es sage, lass sie dann bitte nicht los", erklärte Severus seiner Schwiegermutter und wies ihr den Platz auf der Bettkante zu, „ich würde es am liebsten selbst tun, aber dann kann ich nicht den ausgestoßenen Reorganisationsnebel auffangen."
Aus dem Stöhnen waren mittlerweile leise verängstige Rufe geworden, als Poppy eilig ins Zimmer trat. Sofort zückte sie ihren Stab und sprach komplizierte Prüfzauber über Hermine, diese flehte immer wieder undeutlich „Nein, nicht, lassen Sie mich", und reckte ihre Hände abwehrend von sich. Severus grauste es und er merkte gar nicht, dass er mit den Zähnen knirschte.
„Severus, sprich bitte einen Protego über ihrem Unterleib", wies Poppy ihn an, als aus den Rufen ein angstvolles Schreien wurde und Hermine der Schweiß in kleinen Tropfen auf der Stirn stand, um schließlich in winzigen Rinnsalen von den Schläfen in ihr Haar zu tropfen.
Sofort kam Severus dieser Bitte nach, sein Spruch verhinderte aber nicht, dass Hermines Körper sich in der Zwischenzeit wie unter Qualen krümmte und in heftigen Krämpfen zu zucken begann. Jean wurde immer unruhiger, mit solchen Auswirkungen hatte sie nicht gerechnet und sie schaute ihn und Poppy mit immer größerer Verzweiflung an. Er konnte ihr das Gefühl der Hilflosigkeit und Wut nur zu gut nachfühlen, ihm ging es ganz ähnlich.
So wie er zuvor das Warten auf den Beginn nicht ertragen konnte, so hoffte, nein, flehte er jetzt, dass es doch endlich vorbei wäre! Aber anstatt weniger zu werden, wurde Hermines Klagen sogar noch stetig schriller und endete schließlich in einem entsetzlich gellenden Schrei, der ihm einen eiskalten Schauer den Rücken hinab rieseln ließ.
„Mein Gott", schluchzte ihre Mutter, „hört das denn gar nicht auf?"
Doch das tat es! Aber sicherlich nicht so, wie Jean oder er sich das erhofft hatten, denn nach diesem furchtbaren letzten Aufbäumen erschlaffte Hermines mittlerweile in Schweiß gebadeter Leib und fiel wie ein nasser Sack in die Kissen zurück. Jean wollte schon aufatmen und sie in ihre Arme reißen, aber ein heftiges „Nein, noch nicht", von Hogwarts Heilerin, ließen sie mitten in der Bewegung innehalten.
„Was ist das jetzt?", fragte Severus mit zitternder Stimme, obwohl er schon die Antwort ahnte, als Hermines Atem immer flacher und flacher wurde und jegliche Farbe aus ihrem Gesicht wich, als sich die Augen seiner Frau gespenstisch langsam öffneten und sie doch wie tot ins Leere starrte mit ihren weitgeöffneten Pupillen.
Großer Merlin!
„Wohl eine sehr spezielle Form eines abartigen Fluches", knirschte Poppy, auch ihr stand die Anspannung mehr als deutlich ins Gesicht geschrieben.
„Sie stirbt doch nicht?", wollte Jean mit panischer Stimme wissen.
„Nein, aber sie war sehr nahe dran!", antwortete Madam Pomfrey und sein eigenes Herz schlug ihm mittlerweile nicht nur bis zum Hals, sondern es begann in seinen Ohren wie wild zu rauschen, in seinem Schädel zu pochen und er hatte sicherlich die gleiche Gesichtsfarbe angenommen, wie seine Frau, denn die Heilerin warnte ihn scharf, „Severus, lass jetzt nicht nach!"
Natürlich tat er das nicht, und wenn es das Letzte war, was er tun würde, er würde sie nicht im Stich lassen. Nie! Er hatte es ihr versprochen.
Weitere zehn Minuten vergingen in dieser grauenhaften Stille, in der jeder Nerv und jede Faser seines Körpers zum Zerreißen gespannt war.
Es wurde sogar noch furchtbarer, denn sie begann zu bluten.
Dem ersten kleinen roten Tropfen, der sich fast unbemerkt aus ihrem linken Nasenloch gelöst hatte und seinen Weg über ihre Wange bis zum Ohr fand, folgten immer mehr und mehr. Ein großer Blutfleck auf ihrem Kopfkissen war die Folge. Jean murmelte lautlos vor sich hin, sein Arm begann zu schmerzen und die geistige Anspannung, den Spruch aufrechtzuerhalten, ließen auch ihn in dem kühlen Raum schwitzen.
Endlich flüsterte Poppy, „Ich denke, gleich ist es soweit. Severus, verringere den Protego aber lass ihn nicht plötzlich zusammenfallen. Dr. Granger, jetzt halten Sie sie bitte ganz fest und lassen Sie sie unter keinen Umständen los."
Jean nickte tapfer, nahm Hermines leblosen Körper vorsichtig in die Arme und drückte sie sanft an sich. Sie drehte sich klugerweise dabei so, dass Severus Hermines Kopf ganz sehen konnte und somit die ersten Anzeichen für den Austritt des Trankes erkennen konnte.
Das Zittern ihres Köpers war erst nur zu erahnen, wurde aber von Minute zu Minute stärker, bis es ihren ganzen Leib so schüttelte, dass ihre Zähne laut aufeinanderschlugen. Jean hatte alle Mühe sie zu halten, trotzdem versuchte sie ganz offensichtlich ihre eigene Anspannung und Angst in den Hintergrund zu drängen und flüsterte leise Worte der Tröstung und der Beruhigung an Hermines Ohr, so wie sie es getan hatte, als ihre Tochter noch klein war und nach einem bösen Traum aufgewacht war.
Doch leider handelte es sich hierbei nicht um einen schlechten Traum, denn die tief schwarze Farbe des Schwadens, der sich endlich an ihrer Nase zeigte, zeugte von einer furchtbaren Realität. Severus, der den Protego mit größtmöglicher Behutsamkeit beendet hatte, fing diesen Nebel sofort mit seinem Zauberstab ein und transportierte ihn vorsichtig in das Denkarium.
Weitere zehn Minuten vergingen, bis der letzte Erinnerungsfetzen aus ihr herausgezogen war. Dann erhob Poppy erneut ihren Stab und sprach weitere Diagnose- und Heilzauber über Hermine. Als sie diese beendet hatte, atmete sie erleichtert auf, „Ich denke, dass sie und das Kind es den Umständen entsprechend gut überstanden haben."
Jean schaute sie über ihre Schulter hinweg zweifelnd an, ihre Tochter war gerade erneut durch die Hölle gegangen, ihr Haar war schweiß- und blutnass und ganz verworren, ihre Haut glänzte kalkweiß und fleckig und der Pyjama klebte an ihrem, immer noch leicht zitternden Körper.
Wie ein kleines Kind wiegte sie sie behutsam in ihren Armen, streichelte ihr sanft über das Haar und den verschwitzten Rücken und wischte ihr das getrocknete Blut von der Wange, dabei versuchte sie ihre eigenen Tränen so gut es ging zu ignorieren.
„Sie braucht einen frischen Schlafanzug, Severus", murmelte sie und schaute ihn und Madam Pomfrey abwechselnd hilfesuchend an.
„Sie haben recht, Dr. Granger, aber wir reinigen sie auch und wechseln Bettwäsche und Bettzeug, denn ich gehe davon aus, dass sie in den letzten eineinhalb Stunden keine Kontrolle über ihre Körperfunktionen hatte", nickte Poppy und schwang zwei-, dreimal energisch ihren Stab und schon war das Bett mit einem frisches Überzug versehen und Hermine in einen sauberen, warmen Pyjama gekleidet.
Jean ließ sie sanft in die Kissen zurück gleiten, küsste sie und deckte sie liebevoll zu, erst dann erlaubte sie sich ihr tränennasses Gesicht mit zitternden Händen zu bedecken.
Severus jedoch war wie erstarrt. Er hielt immer noch seinen Zauberstab so fest umklammert, dass die Knöchel weiß hervortraten. Eigentlich hätte er jetzt das Denkarium in sein Büro bringen müssen und sich am besten gleich den grauenhaften Erinnerungen stellen sollen. Mit jeder Stunde, die verging, wurde es schwerer, das hatte er im Gefühl. Aber er brachte einfach nicht die Kraft dazu auf. In seinem Kopf gellten immer noch Hermines Schreie und seine Augen brannten vor Wut und Hilflosigkeit in ihren Höhlen. Er versuchte schon seit Hermines ersten klagenden Lauten seinen rebellierenden Magen zu ignorieren in dem sich wieder einmal diese furchtbaren Klumpen gebildet hatten.
Sein Verstand gab ihm zu verstehen, dass er sich besser setzten sollte oder seinen verräterischen Körper wenigstens näher an eine Toilettenschüssel bringen sollte, aber er misstraute seinen zitternden Knie, dass sie diesen Dienst für ihn verlässlich übernehmen könnten.
„Ich lass Dich nicht allein!", dieses Versprechen drehte sich in seinem Kopf wie ein Mantra und so hätte er wohl noch eine geraume Zeit starr neben ihrem Bett gestanden, wenn Poppy ihm nicht sanft aber bestimmt den Zauberstab aus der Hand gezogen hätte und ihm dafür ein kleines Fläschchen mit giftgrünem Inhalt in die selbige zu drücken, mit der leisen, aber unmissverständlichen Aufforderung, „Trink!"
Die Stimme der Heilerin drang wie durch Watte zu ihm vor und er bewegte wie ferngesteuert die Medizin an seine Lippen und schluckte die bittere Flüssigkeit ohne mit der Wimper zu zucken.
„Severus, hör mir zu!", forderte Madam Pomfrey dann und stellte sich genau zwischen ihn und Hermine, damit er sie auch ansehen musste, „Ich möchte, dass Du Dich jetzt umziehst. Nimm eine kurze Dusche und geh zu Bett", als sie seinen ablehnenden Blick bemerkte, stoppte sie seinen Widerstand mit einer einzigen Bewegung ihrer Hand, „Nein, keine Widerrede! Deine Frau braucht Dich, und ich möchte, dass Du sie heute Nacht nicht alleine lässt, es wäre gut, sie Deine Nähe spüren zu lassen. Nimm sie in den Arm, halt sie fest", als sein Blick zu dem Denkarium zuckte, setzte sie hinzu, „Das kannst Du Dir morgen ansehen, es läuft Dir nicht weg, ich stelle es für Dich in Dein Büro und versiegle es wenn Du willst."
„Gut", war alles, was er nach einer Weile heraus brachte, sie hatte ja recht, es hatte keinen Sinn die Dinge erzwingen zu wollen und Hermine und auch ihm würde etwas Ruhe und Nähe wirklich gut tun, keine Frage!
„Dr. Granger, soll ich Sie in eines der Gästezimmer bringen oder nehmen Sie wieder die Couch?", erkundigte sich Poppy sanft bei Jean. Hermines Mutter zuckte zusammen, dann drückte sie aber ihren Rücken durch und wischte sich die Tränen energisch aus dem Gesicht „Danke, Madam Pomfrey, aber ich möchte heute nicht weg von hier, die Couch ist o.K."
Sie stand langsam auf, anscheinend ging es ihren Knien ähnlich, wie denen von Severus und strich ihrem Schwiegersohn über den Arm, „Kommst Du klar?"
Severus blinzelte sie an, „Hm, Du auch?"
„Geht schon", schniefte Jean und putzte sich die Nase, „Geh und tu was Madam Pomfrey gesagt hat!"
Dann nickte sie der Heilerin dankbar zu und verließ mit einem letzten schmerzhaften Blick auf ihre Tochter das Schlafzimmer.
