Kapitel 14 – Your House (Alanis Morissette)

Marc atmete tief durch bevor er erstmalig in seiner gesamten Zeit, die er mit Gretchen zusammen war, ihr Zimmer allein betrat. Ihm war nicht wohl bei dem Vorhaben, was ihm Steffi angeraten hatte. Sie hätte ihm auch einfach sagen können, was sie vermutete, oder gar wusste, dass Alexis mit seiner eigenen Mutter geschlafen hatte... und weiter?

Er sog die Luft tief in seine Lungen auf, drückte die Türklinke nach unten und betrat das Mädchenzimmer.

Bärbel hatte heute morgen das Fenster weit aufgelassen und eine kühle Briese des Mischwetters aus Regen, Wind und dem ersten Frost strömten ihm entgegen. Die Zimmertür erstmal hinter sich schließend, ging er direkt zum Fenster, schloss es und sah sich dann umständlich am Kopf kratzend um. Ihr Bett sah frisch bezogen aus, und auch der Teppich wies einige Spuren von einem Staubsauger auf. Außerdem kannte er diesen unverwechselbaren Geruch von Vorwerk-Duft. Bärbel hatte also schon das halbe Haus geputzt, nachdem sie wieder nach Hause gekommen war. Er wusste in dem Moment nicht so richtig, ob er stolz auf sie sein sollte, oder stinksauer, weil die Frau es maßlos übertrieb.

Seufzend ließ er sich auf den Schreibtischstuhl zurückfallen, dessen Rückenlehne gefährlich nach hinten wegklappte.

Er ruderte mit den Armen zu beiden Seiten, schaffte es aber doch sehr schnell das Gleichgewicht beizubehalten. Trotzdem stand er wieder auf und betrachte dann Gretchens Spiegel auf dem Schminktisch, an dem viele Kindertaschen hingen und sein Spiegelbild halb verdeckten.
Es war ein merkwürdiges Bild sich in ihrem Zimmer allein zu sehen. Es war ein falsches Gefühl, in ihre persönlichen Dinge so unbeholfen eingreifen zu wollen.

Unwirsch drehte er sich um, drehte den Schlüssel zu ihrem Kleiderschrank auf und dachte eigentlich mit einem Haufen von rosa Klamotten konfrontiert zu werden, doch außer einer alten Jeans und zwei grauen Adidas-Sweatshirts für sportliche Aktivitäten gähnte ihn Leere an.

Er ging fast schon ehrfürchtig einen Schritt zurück. Ungläubig öffnete er die Schranktüren auf der anderen Seite der Wand, doch auch dort war absolut nichts mehr drin.

Die Hände in einer betenden Geste, vor dem Mund gefaltet, wich er ein paar Schritte zurück und plumpste erschöpft aufs Bett.

Es verwirrte ihn immens.

Jedes Mal, wenn sie hierher gekommen sind, oder sie ihm bescheid gab, zu ihrer Mutter zu gehen, erklärte sie ihren Aufenthaltsort mit „zu Hause". Doch wie weit war ihr Heim, das Elternhaus, noch ihr zu Hause, wenn eigentlich alles, was sie im Leben, im erwachsenen Leben, benötigte anscheinend schon in seinem Kleiderschrank gewandert war?

Natürlich hatten sie das vergangene Jahr nur fünf Mal nicht zusammen in seiner Wohnung zusammen geschlafen, geduscht, gefrühstückt und Mittag gegessen oder diniert aber trotzdem war ihm nie wirklich bewusst gewesen, wie sehr sie schon eine, eigentlich seine, aber nun ihrer beider Wohnung okkupiert hatte.

Ihm fiel zwar des öfteren auf, dass seine „Ordnung" von ihrem Wahn, alles so effektiv wie möglich zu gestalten, Dinge an einen anderen Platz gewandert waren, doch erst jetzt verstand er, mit was für einer Selbstverständlichkeit Gretchen bei ihm gewohnt hatte, und er dies bedingungslos zugelassen und genossen hatte.

Hektisch ging er zum Schreibtisch und öffnete jede Schublade, nur um festzustellen, dass auch diese ratzeputze kahl leer waren. In dem einzigen Fach unter der Platte stand nur noch ein großes Kästchen.

Er bezweifelte, dass dort Gretchens Tagebücher drin waren. Eines war aber gewiss, nämlich dass in seiner Wohnung nicht ein einziges ihrer rosa Bücher herumflog. Denn gleich, nachdem Steffi ihm gesagt hatte, dass er lieber ihr Tagebuch lesen sollte, um Gretchen besser zu verstehen, als sich von ihr nur stichpunktartig in die Geschehnisse einweihen zu lassen, war er aufgestanden und hatte in seinen Bücherregalen, im Nachttisch im Bad und Küche jedes Fleckchen und Eckchen seiner Wohnung abgegrast, um irgendetwas zu finden, was ihm Aufschluss darüber bringen könnte. Vergebens.

Das Kästchen wurde unter dem Schreibtisch hervorgezogen und er schaute nicht schlecht, als er in ein Meer von Schlüsseln, große wie kleine, welche mit Bart oder altmodische Gusseiserne erspähte. Wofür die wohl waren?

Er lächelte, vermutlich hatte sie in ihrer Schulzeit so etwas wie ein träumerisches Fetisch, dass irgendein Schlüssel der Welt der richtige zu seinem Herzen war.

Er traute ihr dieses Denken wirklich zu.

Den Deckel wieder zuklappend schob er den Kasten zurück unter den Schreibtisch und durchforstete weiter ihr Zimmer. Wenn er hier nicht fündig wurde, müsste er Bärbel bitten, ihn auf den Dachboden oder in den Keller zu lassen. Er wusste mit einer Sicherheit, die ihn in anderen Situation verblüffte, dass Gretchen gerade ihre Gedanken, ihre fixen Ideen, ihr Leben, das sie penibel aufschrieb, niemals wegschmeißen würde.

(Anders als seine doppelten Panini-Fußball-Bildchen. Die hatten es ihr irgendwie angetan, wenn sie überall am Sonntag durch die Wohnung flogen, weil er in filigraner Kleinstarbeit die Sticker in seine Hefte einklebte. Er hatte sich fast mit ihr darüber gestritten, dass auch die doppelten Spieler sehr wichtig waren – für was auch immer. Sie hatte nur doof gegrinst und ihm über den Nacken gestrichen!)

Marc setzte sich zurück aufs Bett und schaute die zwei Bücherregale neben der Zimmertür an. Vollgestopft mit Ordnern, Büchern - er hatte sie schon immer gern aufgezogen, dass sie sämtliche Hanni und Nanni Bücher besaß und diese sogar auch noch offen hingestellt hatte – alten Kinderhörbüchern auf Kassette und CD's und mehrere IkeaKisten voll mit Musik der späten '80er und '90er Jahre. Nur ein Paar Alben hatten sich davon auch in seinem Repertoire gefunden, aber eine Lieblingsband, sie fanden es sehr spät heraus, hatten beide gemeinsam.

A Flock Of Seagulls.

Er hätte nie von ihr gedacht, dass sie deren Musik wirklich gut fand, noch dazu viele Lieder, die nicht von Liebes-Schmalz durchzogen waren, wenn auch ihr persönlicher Lieblingssong „A Spaceage Lovesong" war.

Und nun stand er vor den Kartons und durchschaute all die Musik, mit der er ebenfalls nie wirklich gerechnet hatte, dass Gretchen diese Art von Tönen zu mögen schien.

Deep Purple, Cyndi Lauper (okay, das war klar, schließlich hatte sich Gretchen früher in der Schule drei Jahre hintereinander als die Sängerin mit der rauchigen Stimme zum Fasching verkleidet), mehrfache Abba-Alben und noch mehr gemixte Jahreskompositionen, die meisten jedoch aus dem Jahr '89 zum Mauerfall.

Bruce Springsteen und natürlich mehrfache George Michael SP's. Ja, damals wusste man noch nicht, dass der gute nicht nur einen Hang zum öffentlichen Drogenrauchen hatte, sondern auch noch zum anderen Ufer schwamm, obwohl ihm sämtliche Frauenherzen der westlichen Hemisphäre zu Füßen lagen. Irgendwie war es traurig.

In einem weiteren Karton befanden sich über die Hälfte nur Michael-Jackson LP's und gemischte Werke von Frank Sinatra und klassischer Musik. Einzig allein ein Cover irritierte ihn maßlos:

David Hasslehoff?

Er nahm die CD-Hülle heraus und setzte sich, diese angrinsend, aufs Bett zurück. Sie hatte also doch Geschmacksverirrungen, obwohl sie schon damals sehr in ihn verknallt gewesen war. Auf die Rückseite umgedreht las er sich erst die Titel durch und bemerkte dann, dass diese CD erst 2004 gedruckt worden war. Es machte wenig Sinn, dass Gretchen mit sechsundzwanzig Jahren, also im Vollbesitz ihrer geistigen Fähigkeiten (obwohl, sie war einem betrügenden Kinderarzt auf den Leim gegangen und nicht zu verachten einem Millionär den Laufpass gegeben – für ihn, zwar einen sehr viel attraktiveren und gebildeterem Mann, dafür aber weniger in der Protokasse, und sie die meiste Zeit seines Lebens eher schlecht behandelnd) David Hasslehoff gekauft hatte.

Stirn runzelnd öffnete er die Hülle und staunte nicht schlecht, als ihn sein Ebenbild, etwa zweieinhalb Jahre jünger auf einem schlecht geschossenen Foto anstarrte. In seinem Lieblingsshirt mit Bierflasche in der Hand, die viel zu überteuerte Blinkjacke über sich gezogen, lag er schlafend auf dem Sofa der Haases.

Ihm blieb für einige Sekunden der Mund offen stehen.

Sie hatte ein Bild von ihm gemacht, während er schlief? Noch dazu in dem dämlichsten Outfit, seit Prinzessin Di geheiratet hatte?
Vorsichtig um das Bild nicht unnötig z betatschen, hielt er es sich genauer vor die Nase. Das war ein richtig entwickeltes Foto gewesen, nicht etwa ein so furchtbar unkreatives mit einer Digitalkamera geschossen und dann nur auf Fotopapier selbst ausgedruckt.

Das hier hatte noch Format!

Er grinste unweigerlich, so etwas konnte nur von Gretchen stammen. Sie war was den Fortschritt der Technik betraf, irgendwo zwischen Walkman und erstem iPod stehen geblieben, wenn dies auch nur auf den Privatgebrauch zutraf.

Er versuchte das Foto wieder in die Innenseite der Hülle zu pfriemeln, ohne große Knicke zu hinterlassen, doch nach dem vierten Anlauf landete das Bild mit der Rückseite nach oben auf dem Teppich vor seinen Füßen. In großen geschwungenen Buchstaben, die er natürlich nur zu gut kannte, erkannte er am unteren Rand das Datum, den Ort, Berlin, und darüber: Habe mit Marc getanzt – hoffe, dass sein betrinken nicht darauf zurückzuführen ist, dass er es schlimm fand. Ich weiß nämlich, dass es für mich das großartigste Gefühl war.

Ein dicker Kloß in seinem Hals wollte einfach nicht runtergeschluckt werden. Er hatte sich damals die Kannte gegeben, weil auch ihm ganz wohlig gewesen war. Weil er es nicht ertragen konnte, mit ihr spaß zu haben, noch dazu auf einer solch spießigen Leinen-Hochzeit, wie die ihrer Eltern. Vielleicht aber auch einfach, damit er Tage darauf sich nicht mehr an ihr Strahlen erinnern konnte, nachdem er sie im Garten an die Hand genommen hatte. (Ja, sie hatte noch so viel heller und farbenbunter gestrahlt als seine blöde Jacke.)

Er ließ sich rücklings einfach aufs Bett fallen und schaute nachdenklich an die Decke, bevor er sich dazu entschloss für ein paar Sekunden nur, sich krampfhaft diesen Abend in Erinnerung zurück zu rufen. Er schaffte es sogar mit einer Leichtigkeit, nicht zuletzt durch den bekannten Geruch von Bärbels Weichspüler, den auch Gretchen für ihre Feinwäsche benutzte, sondern viel mehr durch den Gedanken, was gewesen wäre, wenn...

Wenn er sich nicht betrunken hätte, wenn er nach einer gelungenen Party Gretchen einfach geküsst hätte, sie an ihrer Hand zu ihrem Zimmer hinaufgezogen hätte, mit ihr geschlafen hätte, ungestört von den restlichen Partygästen, die durch ihren Krach eh nicht viel gehört hätten? Was wäre gewesen wenn er am Morgen darauf sich nicht vor ihr ins Klo erbrochen hätte, sondern sanft seinen Träumen entschlummert wäre, mit einer realen goldenen Mähne in seinem Gesicht, dessen Körper er auch am Morgen darauf nochmals in ekstatische Spähren hineinmanövrierte?

Ein bekanntes Kribbeln kroch durch Marcs Körper.

Das konnte doch nicht wahr sein, mitleidig für die Umstände in denen er sich befand kniff er die Augen zusammen und legte zur besseren Hilfe noch den Unterarm quer übers Nasenbein. Ein gefährliches Ziehen machte sich in seinen Lenden breit, von dem er nicht wusste, ob er diesem Einhalt gebieten wollte.

Diese Entscheidung wurde ihm jedoch Gott sei Dank abgenommen, da unvermittelt die Tür aufgestoßen wurde, und Jochen ihn fragend anschaute. Für einen winzigen Moment hatte er panische Angst, dass aus dem leichten Ziehen schon aufgestiegener Druck empor gestiegen war, weshalb sein Gegenüber ihn mit weit aufgerissenen Augen und Apfel im Mund anschaute, als ob er das achte Weltwunder wäre.

Doch nachdem er sich abrupt hingesetzt hatte, seine Nervenenden sortiert und vollends wieder in die Realität zurückgekommen war, spürte er, dass dem ausgemalten Szenario glücklicherweise die Spannung fehlte.

„M-Marc? Was machst'n du hier?"

Angesprochener leckte sich nachdenkend in seiner gewohnten Manier über die Lippen: „Rumliegen, was sonst!", kam die patzige Antwort zurück.

Jochen verzog sein Gesicht zu einer Grimasse, nickte zustimmend: „Ja, klar, was auch sonst", schob das mitgebrachte Medizin-Buch zurück ins Bücherregal und verschwand wieder zur Tür hinaus.

Marc seufzte. So hatte er sich das eigentlich ganz und gar nicht vorgestellt, er erwartete eigentlich so etwas wie Sturheit, Verbohrtheit, und auf Teufel komm raus, Wissen wollen, warum er in Gretchens Zimmer war. Dies war er eigentlich sonst immer von dem wissbegierigen Jungen (als richtigen Mann sah Marc ihn irgendwie nie richtig an) herausgekommen. Marc seufzte, legte die CD schnell auf den Nachttisch, damit er sie später nicht vergas, weil er diese samt Bild unbedingt mitnehmen wollte, und öffnete die Tür heraus zum Flur: „Jochen, weißt du, wo die Tagebücher deiner Schwester sind?"

Jochen, der gerade in sein eigenes Zimmer zurücktreten wollte, runzelte die Stirn: „Unterm Bett, wieso?"

„Danke", sagte Marc, nickte dem Bruder zu und verschwand zurück im Raum. Jochen, nun doch wieder ein bisschen mehr interessiert, als es ihm sicher gut tun würde, stiefelte zurück in Gretchens altes Zimmer:
„Wieso? Was hast du vor? Du willst doch nicht allen Ernstes in ihrer Abwesenheit ihre Tagebücher lesen, Marc!"

Dieser nuschelte aber, unter dem Bett schon halb verschwunden ein „Doch", hervor.

„Bist du Irre, da stehen fünfundneunzig Prozent Dinge drin, die dich nichts angehen, weil sie dich betreffen!"

Marc krabbelte mit der großen Holzruhe unter dem Bett hervor, ein paar Staubhasen hatten sich in seinen sonst immer geschniegelten Haaren verfangen.

„Und woher weißt du davon?", entgegnete er trocken.

„N... nun, also", Jochen hatte zumindest den Anstand gehabt, rot zu werden.
„Lass mich raten, du hast ihren Schnulz gelesen, um diesen dann bei deinen Freundinnen anzuwenden, oder?", Marc war noch nicht mal zum Lachen zu Mute, wenn er daran dachte, dass Jochen seine Schwester für schlechten Sex in der Unterstufe so verraten hatte.

Ein Blick über die Schulter nach draußen geworfen, damit seine Mutter auch bloß nichts mitbekam, schloss Jochen die Tür hinter sich und setzte sich dann neben Marc, der immer noch auf dem Boden kniete, aufs Bett.

„Um ehrlich zu sein, hab ich die Seiten abgeschrieben, später kopiert und eine Auswahl von Mädchen aus meiner Klasse verkauft. Die fanden, weshalb auch immer, meine Schwester total cool und ihre Einträge erst..."

Marc schaute Jochen fragend an, bevor sich dann doch leichte Grübchen bildeten, und er sich sogar beinahe an seiner eigenen Spuck verschluckte, so sehr amüsierte ihn Jochens kleine Geschichte dann doch. „Du hast dein Taschengeld aufgebessert, indem du deine Schwester zum Mädchengespräch deiner Stufe gemacht hast? Eeecht jetzt?"

„Es freut mich, dass es dich amüsiert, aber wie dem auch sei, du solltest die Einträge lieber nicht lesen. Da seht ne ganze Menge drin, was dich..."

Marc seufzte: „Ich will gewiss auch nicht alle ihre Einträge lesen, glaub mir allerliebst würde ich gar keines lesen, aber... Steffi hat diesbezüglich beunruhigende Andeutungen gemacht, und..."

„Wie?"

„Ich verstehe es selbst nicht so wirklich, weshalb ich Antworten brauche...", sagte Marc ernst, und damit Jochen bedeutend, dass ihn keine seiner Moralpredigten davon abhalten würde.

„Gut... dann viel Spaß", Jochen stand auf, und war gerade im Begriff das Zimmer abermals zu verlassen, als Marc ihn nochmal ansprach: „Jochen?"

„Hm?"

„Sag, wie bekomm ich diese Kiste auf?", Marc hatte schon mehrere Male am Schloss der mit Aufklebern verzierten Holzkiste herumgerätselt.

„Irgendwo müssen hier Schlüssel rumliegen, waren früher mal in ihrem Kleiderschrank, wo sie heute sind...", Jochen zog die Schultern hoch und Schnitt abermals eine unwissende Grimasse, die ein kleines Doppelkinn erschienen ließ.

„Oh...", stellte Marc fest, hatte er sich doch etwas anderes, viel träumerisches Vorgestellt, wozu diese ganzen Schlüssel doch waren. Nachdem Jochen die Tür wieder hinter sich geschlossen hatte, hechtete Marc zur Box.


Original Writing: 02. September

Original Air-Date: 20. Februar 2012

lg

manney