Hey Leuter´s,
auf ein Neues. Hier das nächste Cap, doch vorher eine Frage. Liegt es an der Story, an oder am Winterurlaubsloch ? Ich meine ja nur, dass bei über zweihundert Hits gerade mal zwei Reviewes kommen, macht mich stutzig. Ihr wisst doch, ich brauche Info´s, falls die Geschichte abbaut.
Also dnkt an mich und gebt´s mir.
Euer Mr. Figgs.
Kapitel 40
„...Oh man, war das heute ein krasser Tag." Meinte Ron, als sie endlich die letzte Stunde, - es war Zauberkunst bei Professor Flittwick -, hinter sich gelassen hatten. Und das meinte der Rothaarige nicht nur wegen den Besuchern und den vielen Mitschülern, die ihnen danken wollten. Nein hauptsächlich stöhnte Harrys Freund wegen dem tierischen Muskelkater, der seinen ganzen Körper zu durchfluten schien.
Harry sah Ron mit einem Lächeln an und meinte, dass sich Parvati bestimmt darum kümmern würde. Sein Kumpel grinste im nächsten Moment auch schon und machte sich auf die Suche nach seiner Freundin. Was nun Harry anging, da wusste er, dass Hermine noch eine Weile brauchen würde, denn sie wollte unbedingt noch was in der Bibliothek nachlesen. Allerdings wunderte sich Harry ein wenig darüber, dass ihm seine Freundin, als er ihr folgen wollte nahe legte, sich doch erst noch ein bisschen auszuruhen. Als er dann aber gesehen hatte, dass Ginny schon auf den Lockenkopf wartete, da dachte sich Harry seinen Teil und vermutete in Gedanken, dass es wohl um Frauengespräche ging.
Mit seinen Schulsachen bepackt erreichte Harry schließlich den Gryffindorturm und nach ein paar Minuten im Gemeinschaftsraum machte er sich weiter in Richtung Schlafsaal. Dort angekommen bemerkte er, dass der Raum nicht leer war, sondern dass Damion sich gerade mit Blaise Zabini unterhielt. Die zwei hatten ihn noch nicht mitbekommen, da der ehemalige Slytherin versuchte auf Damion einzureden. Worum es dabei ging erfuhr Harry aber erst nach ein paar Sätzen. Scheinbar hatte Damion irgendwelche Probleme mit Ginny und damit war Harrys Aufmerksamkeit vollends auf den braunhaarigen Jungen gelenkt. Schließlich ging es hier auch um eine seiner Freundinnen und Harry hatte eigentlich immer gedacht, dass es zwischen Rons Schwester und Styls Sohn harmonisch her ging.
Bevor er aber weitere Details hören konnte wurde sein Lauschen bemerkt und Zabini fing an zu wettern. Es dauerte einige Sekunden, bis sich der Schwarzhaarige wieder beruhigte und Harry auch mal zu Wort kommen ließ. Dieser fragte dann, ob er Damion irgendwie helfen könne, doch sein Mitschüler meinte nur, dass müsse er selbst erledigen. Allerdings wollte Harry wissen, was denn los sei, damit er nicht vielleicht in irgendein Fettnäpfchen trat.
Damion atmete tief durch und in dem Moment bemerkte Harry auch, dass sich die beiden Gryffindors nicht nur so unterhielten, sondern dass Damion nebenbei damit beschäftigt war, seine ungewöhnliche Waffe zu pflegen. Er wischte, nein streichelte das glänzende Metall förmlich und schien in Gedanken zu versinken.
„Ach Harry, ich weiß nicht so recht, wie ich es sagen soll, doch irgendwie haben die Erlebnisse der letzten Tage auch ihre Schatten geworfen. Ginny schaut mich immer sonderbarer an und ich glaube sie kommt nicht sehr gut damit zurecht, was ich getan habe. Du weißt schon, Lestrange und so."
Harry sah seinen Kumpel mit weiten Augen an und sofort kam ihm eine Frage in den Sinn, die ihn schon beim Kampf mit den Todessern beschäftigt hatte. Er sah Damion abschätzend an und fragte, „Sag mal Damion, woher kanntest du Lestranges Namen? Ich dachte, du wärst zum ersten Male in England und..."
„Keine Ahnung Harry. Und das ist auch so eine Sache, die ich nicht so recht verstehe. Alles was ich weiß ist, dass, als die Hexe Ginny angriff, ich plötzlich ihr Gesicht in meinem Kopf hatte, mir ihr Namen auf die Zunge gelegt wurde und meine Wut ins Unermessliche stieg. Den Rest hast du gesehen und weiter weiß ich auch nichts."
Harry wusste nicht so recht, was er von dieser Antwort halten sollte, beschloss aber, Damion ein wenig im Auge zu behalten. Um die Sache aber fürs Erste abzuschließen wechselte Harry das Thema und wollte von Damion mehr über den Boomrang wissen. Hier begann Damion leicht zu lächeln und sagte, „Schönes Teil, oder?" Bevor Harry aber antworten konnte, fuhr er fort. „Ist das erste Artefakt gewesen, welches ich alleine gefunden und geborgen habe."
„Alleine?", fragte Harry überrascht.
„Ja, auch wenn mein Dad als Beobachter dabei war. Ich war schließlich erst fünfzehn Jahre. Aber ich hab all die Rätsel selbst gelöst und den Eingang zur Höhle gefunden und die Fallen überlistet."
Harry sah den Jungen mit großen Augen an und konnte nicht anders, als Damion ein wenig zu bewundern. Denn mit Sicherheit sprach man hier nicht nur von kleinen Fußschlingen oder fliegenden Schlüsseln. Nein, bei dieser Waffe, wenn man sie schon versteckte, mussten einige gefährlichere Fallen vorhanden gewesen sein. Damion nach ihnen zu fragen, dazu kam Harry dann aber doch nicht mehr, denn Hermine rief vom Fuße der Treppe nach ihm. Harry sagte kurz „Tschau" und verließ den Schlafsaal wieder.
Unten angekommen nahm er seine Freundin erst mal in die Arme und küsste sie lange und intensiv. Dann aber war es Zeit fürs Abendessen und die Zwei machten sich auf den Weg zur Großen Halle. Unterwegs trafen sie dabei auch auf Ron und Parvati und wenn man mal deren Kleidung beachtete, dann schien sich Rons Freundin wirklich um die Verspannungen gekümmert zu haben. Harry lächelte leicht vor sich hin, bemerkte dadurch aber nicht den Blick, welchen Hermine den Beiden zuwarf. Irgendwie schien die Gryffindor traurig zu wirken, doch schon bei der Tür zur Großen Halle schaute Hermine wieder normal.
Harry erwachte am folgenden Morgen so gegen sechs Uhr, wie er es in der letzten Zeit immer tat. Training stand wieder auf dem Programm, denn Madame Pomfrey meinte, dass, wenn er es nicht gleich übertriebe, die Bewegung gut für sein Sprunggelenk sei. Dem Gryffindor kam dies gerade recht, denn er hatte ja beschlossen, noch härter zu trainieren und dieser Entschluss hatte sich nach der letzten Nacht, in der er lange gebraucht hatte um einzuschlafen, nochmals gefestigt.
Mit einer eleganten Bewegung schwang sich Harry aus seinem Bett und suchte seine Trainingssachen zusammen. Dabei fiel sein Blick auf Rons Bett und mit einem Schmunzeln stellte er fest, dass es leer war. Ohne Zweifel hatte sich sein Freund irgendwo mit Parvati getroffen. Höchstwahrscheinlich im Raum der Wünsche, denn so weit Harry wusste, war er bisher der einzige Junge gewesen, der es geschafft hatte, in den Mädchenschlafsaal zu kommen.
Umso überraschter war der Gryffindor, als ihm sein rothaariger Freund total verschlafen und ebenfalls mit Trainingssachen vor dem Schloss begegnete. Und da war er nicht der Einzige, denn neben Ron stand ein nicht minder müder Damion. Harry fragte sich, was dies zu bedeuten hatte, kam aber nicht dazu, seine beiden Freunde darauf anzusprechen, da Professor Styls in der Tür erschien.
„Guten Morgen Gentlemen", sagte der Professor freudig, bekam allerdings nur von Harry eine einigermaßen munter wirkende Antwort. „Wie ich sehe habt ihr meine Post erhalten und ich glaube, dass es so wohl am besten ist."
„Ähm Professor", unterbrach Harry den Mann vorsichtig, „Was machen Ron und Damion heute hier? Trainieren sie mit?"
„Jepp Harry, ab heute sind wir nicht mehr nur zu zweit, denn Damion hatte den Wunsch geäußert, sich wieder aktiver um seine Fitness zu kümmern und was Mr. Weasley angeht, so ist dies wohl eher eine Initiative der Direktorin, die sie auf Anraten von Remus und Arthurs Sohn Bill ergriffen hat. Die Zwei meinten nämlich, dass körperlich Bewegung am besten sei, um überschüssige Energie und das durch den Werwolf erhöhte Aggressionspotential abzubauen."
„Ich verstehe", erwiderte Harry, verschluckte sich aber fast, als Styls hinterher schob. „Und Minerva denkt, dass ihr Freund mit ein wenig forderndem Sport auch wieder mal in der Lage ist, allein in einem Bett zu schlafen."
Harry sah zu Ron und bemerkte, dass dessen Gesicht anfing zu glühen. Dies wurde die nächsten Minuten aber noch schlimmer, denn schon nach einer halben Runde um den See musste Ron eingestehen, dass Quidditch auf einem Besen nicht annähern so Kräfte zehrend war wie ein gepflegter Lauf. Der Rothaarige schnaufte und hielt sich die Seite und auch Damoin schien nicht wirklich weiter laufen zu können. Harry war nun richtig froh, dass er schon etwas länger trainierte. Allerdings begann sein Knöchel leicht zu ziehen und somit beendete Professor Styls für heute das Training. Er meinte, man müsste sich eh erst wieder langsam daran gewöhnen und den drei Gryffindors war dies heute nur recht.
Die nächsten Tage waren für die Gryffindors wirklich sehr anstrengend, doch die Jungs gewöhnten sich rasch an die Routine und ihre Fitness verbesserte sich zusehen. Allerdings blieben die allmorgendlichen Ausflüge nicht unbemerkt und so wuchs die Gruppe schon wenige Tage später um zwei weitere Sportinteressenten. Namentlich waren dies Hermine und Ginny, die ihren Freunden nacheiferten. Harry sah dies mit besonderer Freude, da er ja zum einen nun einige Minuten mehr mit Hermine verbringen konnte und das sich die Sache mit Ginny und Damion scheinbar wieder eingerenkt hatte.
Dies war vor allem ein Verdienst seiner Freundin, denn Hermine hatte wirklich mit Rons Schwester gesprochen und dabei herausgefunden, dass nicht Ginny, sondern Damion derjenige war, der versuchte seinem Gegenüber auszuweichen. Im Endeffekt hatte Styls Sohn Angst seiner Freundin zu begegnen, da er glaubte, nach dem Hogsmeadeangriff eine gewisse Furcht in ihrem Gesicht gesehen zu haben. Ginny hatte aber keineswegs Angst oder Zweifel an Damion, sondern ihre Sorge galt eher Ron und seinem Schicksal. Allerdings war Ginny viel zu sehr der Nachkomme ihrer Mutter und so hatte sie sich Damion eines Abends geschnappt und mit ihm geredet. Wobei, so dachte Harry mit einem Schmunzeln, geredet hatten sie bestimmt nur kurz, denn an darauffolgenden Tag trug Styls Sohn trotz warmen Wetters einen extrem engen Rollkragenpullover.
Heute nun war Freitag und Harry hatte sich beeilt, damit das Duschen nach dem Training nicht so lange dauerte. Professor Styls meinte nämlich, dass sie die Zeit bis zum Frühstück nutzen könnten, um sein Okklumentiktraining durchzuführen. Er selbst hatte heute Abend noch was vor und da Harry die Kunst des Gedankenabschirmens fast gemeistert hatte, sollte die Stunde bis zum Frühstück ausreichend sein.
Allerdings erlebte der Gryffindor, als er den Raum der Wünsche betrat, eine sehr angenehme Überraschung. Es war Hermine, die neben dem Professor saß und auf ihn wartete. Harry sah seine Freundin verwundert an, begrüßte sie dann aber erst mal mit einem langen Kuss.
„Harry, wie du siehst, haben wir heute einen Gast und ich denke ich sollte dir vielleicht erklären, was es mit der Anwesendheit von Ms. Granger auf sich hat."
Styls lächelte und bedeutete Harry sich auch erst einmal zu setzten. Dann versiegelte er den Raum der Wünsche und entfachte ein Feuer im Kamin. Schließlich ließ er sich auch auf dem Sofa nieder und beschwor ein Tablett mit einem Teeservice.
„Also Harry, deine Freundin hat mich darauf angesprochen, dass sie, da ihr ja alle nun verstärkt trainiert, auch ihren Teil dazu betragen möchte. Und weil sie meint, dass ihre Aufgaben meist im Bereich des Wissens liegen, möchte sie ebenso wie du die Kunst der Okklumentik lernen."
Harry sah Hermine mit großen Augen an und bemerkte, dass seine Freundin leicht rot wurde. ‚Was hat Hermine Styls denn nur erzählt?' schoss es ihm durch den Kopf. Doch im gleichen Augenblick sah der Gryffindor ein, dass sein Professor doch eh schon eine Menge über Voldemort wusste und auch, dass es vielleicht gar nicht so verkehrt war, wenn sich seine Freundin auch ein wenig schützte.
„Allerdings werde ich mit Ms. Granger nur die Theorie durchgehen und ihr den Weg zeigen, Harry. Das praktische Üben solltest du mit ihr machen, da zwischen euch ein sehr viel stärkeres Band des Vertrauens herrscht."
Harry sah Professor Styls an und dann wieder zu Hermine, die leicht nickte.
„Außerdem denke ich, dass du dadurch auch ein wenig Übung erhältst und deine Anfänge in der Leglimens ausbauen kannst. Du weißt, dass du mir darin nicht wirklich gewachsen bist und du weißt vom Gefühl her auch, wie weit du bei Hermine gehen kannst."
Harry musste sagen, dass ihn die letzten Minuten doch ein wenig verwirrten und dachte angestrengt darüber nach. Dann aber machten die Worte von Styls Sinn und die Tatsache, dass Hermine es offenbar genauso sah, machte dem Gryffindor die Entscheidung leichter. Den Rest der Zeit bis zum Frühstück begann ihr Professor Hermine die ersten Schritte zu erklären und war überrascht, wie gut das Mädchen die ganze Sache verstand. Harry musste darüber nur schmunzelt, denn sie sprachen hier immerhin von Hermine.
Der Unterricht verging an diesem Freitag um einiges schneller als man es sonst verspürte. Vielleicht lag es daran, dass morgen ein Quidditchspiel anstand oder auch, weil der Herbst doch um Einiges milder war, als die Jahre zuvor. Harry und Hermine beeilten sich, um so zeitig wie möglich ihr Abendessen einzunehmen, denn der Lockenkopf schien bei Professor Styls auf den Geschmack gekommen zu sein und wollte unbedingt heute noch eine praktische Stunde durchführen.
Harry hatte nicht wirklich was dagegen einzuwenden und so trafen sich die beiden Gryffindors im Raum der Wünsche. Harry konnte dabei die Aufregung seiner Freundin ganz deutlich spüren und meinte, sie müsste sich erst einmal beruhigen. Hilfreich war dabei die Einrichtung des Raumes, denn einmal mehr gab es ein prasselndes warmes Feuer und jede Menge Kissen, auf denen man sich niederlassen konnte.
„Nun sag schon Harry, was muss ich tun?" begann Hermine und sah ihren Freund erwartungsvoll an. Harry brauchte allerdings noch einige Sekunden um seinen Blick von Hermines Körper zu nehmen, denn das Kaminfeuer umspielte ihn mit einem Licht, welches bei Harry das Herz wärmer werden ließ.
„Na ja Hermine. Du musst versuchen, deinen Geist zu leeren und dann zu erfühlen, wenn jemand versucht in deinen Geist einzudringen. Und bevor ich das nachher auch versuchen werde, müssen wir uns auf ein Zeichen einigen, dass mir sagt, ich soll aufhören. Schließlich weiß ich aus Snapes Stunden, dass es manchmal auch schmerzhaft sein kann."
Die kleine Warnung schien Hermine aber nicht zu beunruhigen und nach einigen Überlegungen begann der Lockenkopf sich zu konzentrieren und verfiel in eine Art Meditation. Harry beobachtete seine Freundin mit einem Lächeln und leerte danach auch seinen Geist. Schließlich fühlte sich Hermine bereit und sah Harry mit ihren rehbraunen Augen an. Ihr Freund setzte sich ihr gegenüber, küsste sie sanft auf den Mund und sah ihr dann direkt in die Augen.
Vorsichtig tastete er sich heran und konzentrierte sich darauf, hinter die braune Farbe zu blicken. Zuerst passierte nichts, doch dann wurden immer mehr Lichtpunkte für ihn sichtbar. Schließlich gab es einen Ruck in seinem Geist und es fühlte sich so an, als würde nach vorne durch die Augen seiner Freundin fallen. In ihrem Geist angekommen spürte er sofort, dass Hermine noch eine Weile brauchen würde, bis ihr Geist soweit war wie er selbst.
Doch es handelte sich aber auch um ihren ersten Versuch und somit beschloss Harry, seine Freundin erst mal spüren zu lassen wie es ist, wenn jemand in seinem eigenen Kopf herumwandert. Harry fischte sich eine Erinnerung und fand sich im nächsten Moment in seinem ersten Jahr in Hogwarts wieder. Es war der Tag von Halloween und da er alles aus der Sicht von Hermine sah, war sein Blick auf ihn, Harry, und auch auf Ron gerichtet, die Beide gerade mit dem Bergtroll kämpfte,
Etwas komisch kam es Harry doch vor, sich selbst zu sehen wie er so durch die Luft flog, sich mit einer Hand am Troll festklammernd. Dann spürte Harry aber auch, wie viel Angst Hermine damals gehabt hatte und da er wusste, dass sie dies jetzt in der Realität auch spüren würde, verließ er die Erinnerung und surfte weiter. Vorbei ging es an Geburtstagen und Schulfesten bis er schließlich beim Weihnachtsball im vierten Schuljahr ankam. Harry erkannte diese Erinnerung, da vor ihm das Gesicht von Viktor Krum auftauchte.
‚Oh nein, das ist zu persönlich', dachte Harry und spürte auch, wie Hermine anfing sich zu wehren. Harry fühlte ein leichtes Ziehen, das versuchte, ihn von der Erinnerung fern zu halten. „Ja, weiter so, Hermine", flüsterte er und kurz darauf war Krum wieder verschwunden.
Das ganze Spiel ging nun eine Weile so weiter und Harry hatte beschlossen, dass es Zeit wurde, Hermines Geist wieder zu verlassen. Erstens wurden die Erinnerungen immer persönlicher und dann nahm auch seine Konzentration allmählich ab. Doch als der Gryffindor sich gerade dazu bereitmachte, die Verbindung zu lösen, tauchte vor ihm eine Erinnerung auf, die plötzlich seine ganze Neugier auf sich zog. Es war so, als würde es ihn magisch anziehen und nach einigen kurzen Widerständen befand sich Harry im Grimmauldplatz 12. Um es noch besser zu beschreiben, er stand in seinem Krankenzimmer und vor sich lag er selbst.
Es musste nach Snapes Angriff gewesen sein, denn seine Haut war krebsrot und er schwebte mit dem Gesicht nach unten über dem Boden. Harry blickte sich um und bemerkte die kleine Dose in seiner rechten Hand. Dann sagte er plötzlich, - oder besser Hermine sagte mit leicht schluchzender Stimme -, „oh Harry, was haben sie dir nur angetan?"
Der Gryffindor war nun ein wenig verwirrt und fragte sich, warum es in seiner Brust so warm wurde. Dann sah er, wie sanft und vorsichtig Hermine die Heilsalbe auf den Armen des verletzen Harry verteilte und hörte sich immer wieder kurz schluchzen. In diesem Moment wusste Harry auch, dass ihn Hermine schon damals geliebt hatte und er wusste auch, dass er diese Liebe niemals verlieren durfte.
Dann aber, Hermine war gerade mit dem Versorgen seiner Wunden fertig, spürte Harry, wie sich Hermine mental dagegen wehrte, dass er die Erinnerung weiter sah. Harry fragte sich warum dies so war und wollte dem Widerstand auch gerade nachgeben, da fühlte er, wie sich die Gefühle der Hermine in dieser Erinnerung veränderten. Aus Sorge um Harry wurde Neugier und plötzlich kam auch ein gewisser Teil Erregung dazu. Dies alles verwirrte Harry und als er dann auch noch Hermine sagen hörte, „ich weiß, dass mich Mrs. Weasley umbringen wird. Doch ich muss es einfach mal mit eigenen Augen sehen.", war es um Harry geschehen und Hermines mentale Gegenwehr kam nicht mehr gegen seine Leglimens an.
Harry fragte sich, was seine Freundin vorhatte und wurde im nächsten Moment mehr als nur verlegen. Der Lockenkopf stellte doch tatsächlich die Dose mit der Salbe auf den Boden und hob die Decke über seinem Körper nach oben. „Wow", war dann das Einzige, was sie sagte und Harry, der ja alles mit ihren Augen sah, wollte im Erdboden versinken als sich das Mädchen unter ihn legte und anfing sein nun durch nicht ein einziges Haar verdecktes nach unten hängendes bestes Stück zu bewundern.
Dann aber drang eine Stimme an sein Ohr. Es war die von Molly und rasch kroch Hermine wieder unter Harry hervor. Das war dann auch der Moment, wo Hermine es schaffte Harry aus ihrem Geiste zu drängen und zwei Sekunden später schauten die zwei Gryffindors sich gegenseitig mit roten und entsetzten Gesichtern an. Keiner schien zu einem Worte fähig. Dies blieb auch noch gute zwei Minuten so, bis Hermine leise sagte, „Harry ?"
„Nein Hermine...". unterbrach sie der Schwarzhaarige sofort mit etwas lauterer Stimme. „Ich fasse es einfach nicht. Du... du... weißt du wie... ich war hilflos!"
„Bitte Harry, ich wollte...", versuchte Hermine es erneut, da sie nicht wirklich verstand, warum es ihren Freund so aus der Fassung brachte.
„Was wolltest du? Was? ... Oh man, wenn ich das gewusst..." Harry schien wirklich ein wenig durch den Wind zu sein und er wusste nicht, was ihn am meisten durcheinander brachte. Schließlich stand er plötzlich auf und rannte aus dem Raum der Wünsche. Zurück blieb eine Hermine die nicht wirklich wusste, was sie von ihrem Freund halten sollte. Den Tränen nahe und mit dem Gedanken einen riesigen Fehler begannen zu haben, machte sich der Lockenkopf auf den Weg Harry einzuholen und mit ihm zu reden.
Ron hatte sich das Abendessen heute so richtig schmecken lassen und da Parvati sich derzeit nicht all zu wohl fühlte, saß er nun allein im Gemeinschaftsraum der Gryffindors. Hausaufgaben standen auf dem Plan und auch wenn eigentlich Freitag war nutzte Ron die Zeit. Vielleicht ging es seiner Freundin ja morgen oder übermorgen schon wieder besser und dann hätte er mehr Freiraum für sie. Auf der anderen Seite war Ron allerdings auch irgendwie froh, dass Parvati dies gerade durchmachte. Nicht dass man den Gryffindor jetzt falsch verstand, doch bedeutetes es doch, dass, wenn seine Liebste ihre Tage bekam, ihre gemeinsame Nacht in der Heulenden Hütte keine schwerwiegenderen Folgen hatte. Schließlich hatte er im Taumel der Gefühle nicht wirklich daran gedacht zu verhüten und Parvati war schon etwas unruhig geworden, als der Zeitpunkt sich nach hinten verschoben hatte.
„Harry, was ist los?" Mit diesen Worten schreckte Ron aus seinen Gedanken hoch und sah in das Gesicht seines Freundes. Dieses spiegelte immer noch eine Mischung aus Ärger und Verlegenheit wieder und ohne ein Wort zu sagen, rannte Harry an Ron vorbei hinauf in den Schlafsaal.
Aber dort blieb er nicht. Nein, vielleicht eine halbe Minuten später kam Harry wieder herunter und ohne weiter auf Rons fragenden Blick zu achten, verschwand er wieder durch das Portrait der fetten Dame. Der Rothaarige konnte nur besorgt hinterher schauen und war versucht, seinem Freund zu folgen.
Dies wurde aber vereitelt, da Hermine zwei Minuten später durch das Portrait kletterte. Ihre Augen waren rot und sie sah sich suchend um. Nun reichte es Ron und er hielt Hermine, die ebenfalls wieder hinaus wollte, auf. Er stellte sich ihr in den Weg und fragte, was los sei. Daraufhin begann der Lockenkopf zu weinen und Ron nahm sie in den Arm.
„Nun sag schon! Was ist los?" Versuchte er seine beste Freundin zu beruhigen und Hermine schluchzte, „Oh ich hab einen Fehler gemacht" Ich war so dumm!"
„Was für einen Fehler? Geht es um Harry?", hakte der Gryffindor nach und Hermine nickte leicht. Allerdings wurde ihr Gesicht dann ein wenig rot, denn Ron wollte nun genau wissen, was mit ihr und Harry los war. Und da sich der Gemeinschaftsraum immer mehr mit Gryffindors füllte, bedeutete der Rothaarige dem Mädchen, ihm zu folgen. Sie fanden sich schließlich im Schlafsaal wieder und nachdem Hermine noch mal tief durchgeatmet hatte, sagte sie, „Ron... du... du weißt doch, dass wir Okklumentik üben wollten."
„Ähm ja, und weiter..."
„Nun ja, Harry ist also in meinen Geist eingedrungen und ich habe versucht mich zu wehren. Anfangs hat es auch geklappt, doch dann hat Harry eine Erinnerung gesehen..."
„Krum?", fragte Ron kurz dazwischen, doch Hermine versicherte, dass es darum nicht ging.
„Nein Ron, es ging um etwas, das ich getan habe... es war letzten Sommer... und... und wo ich meinte, dass es doch nicht wirklich schlimm ist. Immerhin sind wir zusammen und irgendwann würde es doch eh passieren."
Ron schien nun verwirrt und somit musste ihm Hermine schon ein paar nähere Details geben. Als der Gryffindor dann schließlich in Hermines hochrotes Gesicht blickte, schien er allerdings sehr stark zu überlegen. Für Hermine kamen diese Sekunden wie eine Ewigkeit vor und sie glaubte schon, dass Ron nun ebenfalls auf sie sauer war. Dann aber begann Ron zu lächeln und meinte, „Oh man Hermine, da hast du aber wirklich ein Fettnäpfchen erwischt. Du weißt doch wie Harry sich aufführt, wenn es um Mädchen geht."
„Ja aber Ron, ich bin seine Freundin. Ich liebe ihn. Und auch wenn wir noch nicht soweit in unserer Beziehung sind, wie du und Parvati, verstehen ich sein Verhalten nicht." Versuchte Hermine sich zu verteidigen. „Außerdem glaube ich nicht, dass er sich beschweren kann. Schließlich hat er mich ja auch schon nackt gesehen."
Nun schaute Ron Hermine überrascht an und sein Gesicht wandelte sich dann leicht zu einem ertappten Ausdruck hin. Hermine schien zu verstehen, dass ihr Gegenüber wusste, was sie meinte und sagte, „Oder hast du geglaubt, ich erkennen ein Babyfon nicht?"
„Ein was?", fragte Ron und sah Hermine mit weiten Augen verständnislos an.
„Ein Babyfon, Ron. Ein magisches Gerät zur Überwachung von Babys. Auch Muggel haben so etwas, wenn auch nicht ganz so ausgefeilt. Sie hören nur, ob ihr Kind schläft. Die Zauberer hingegen haben auch einer Visiozauber und die Möglichkeit Einschlafmusik zu spielen."
Das Gesicht von Ron sprach Bände und scheinbar wollte der Gryffindor, der bis eben noch mit Hermine ganz unbefangen über das in ihrem Alter wohl heikelste Thema sprach, im Boden versinken. Nun musste die Gryffindor lachen und meinte, „Und als Damion es Ginny untergeschoben hat und dann die Sache mit der Dusche erwähnte, war mir schon klar, was er damit bezweckte."
„Du meinst, dass du wusstest, dass wir... wir euch beobachtete haben?" Rons Stimme war von Wort zu Wort trockener geworden und er schaute Hermine an, als wäre sie Snape, der ihn beim Herumschleichen erwischt hatte. Der Lockenkopf grinst breit. „Natürlich haben wir es gewusst. Oder meinst du wir gehen sonst alle zusammen duschen und waschen vor allem unsere Haare so intensiv und vor allem gegenseitig? Und ist euch nicht aufgefallen, dass ausschließlich die Mädchen anwesend waren, deren Freunde in eurem Schlafsaal wohnen? Natürlich haben wir es gewusst und deshalb verstehe ich ja auch Harrys Verhalten nicht."
Ron brauchte noch einige Minuten um das Gehörte zu verarbeiten. In Gedanken vermerkte er auch, dass er darüber auch noch mit Parvati diskutieren musste, aber das brauchte Hermine nicht zu wissen. Sie brauchte vielmehr die Hintergründe, was damals wirklich abgegangen war und auch einige Infos, die Ron in manchen Gesprächen mit Harry erfahren hatte und die eigentlich niemand jemals erfahren sollte. Er bat Hermine daher, sich erst einmal auf sein Bett zusetzten und begann mit ruhiger, endlich zurückgekehrter Stimme.
„Also Hermine, mal abgesehen von der Tatsache, dass ihr uns damals einen sehr erregenden Abend geschenkt habt, solltest du vielleicht mal kurz zuhören. Es geht dabei um Harry und darum, dass er durch seine Zeit bei den Dursleys wohl mehr davon getragen hat, als du bisher weißt. Diese Idioten haben ihm doch tatsächlich ständig eingeredet, dass er eine Missgeburt sei, er niemals mit ihnen ins Schwimmbad dufte, sich allein waschen musste und so weiter... "
Die nächsten Minuten erklärte Ron Hermine noch so einige Geschichten und die Augen des Lockenkopfs wurden immer größer. Sie hörte ihrem besten Freund aufmerksam zu. Jedenfalls bis zu dem Punkt, wo Ron dann schließlich von Harrys heldenhaftem Einschreiten beim Duschspektakel berichtete. Dort nämlich durchfuhr den Schlafsaal ein lautes „Was?" und Ron befürchtete, dass im nächsten Moment jede Menge Mitschüler herein gestürmt kamen.
„Er hat was getan, Ron?", fragte Hermine noch einmal und sackte mit einem „oh man Harry", leicht auf dem Bett zusammen.
„Hermine was ist?", fragte Ron leicht besorgt und bemerkte dann das Lächeln im Gesicht der Gryffindor.
„Warum Ron? Warum kann Harry nicht einmal wie ein normaler Junge sein? Kein Wunder das er so reagiert hat. Ich muss unbedingt mit ihm sprechen und ihm sagen, dass..."
„Ich schwöre feierlich, ich bin ein Tunichtgut"
Hermine sah sich überrascht um und ihr Blick fiel auf Ron, der nun die Karte der Rumtreiber in den Händen hielt. „Hier...", sagte er mit einem Grinsen im Gesicht. „... er ist im Bad der Vertrauensschüler." Die Gryffindor sah unsicher zu Ron auf und schien dann zu verstehen. Schließlich wurde ihr Blick ernster und sie stand auf. Das Letzte, was Ron dann mitbekam war, dass Hermine sagte, „Das passt ja sehr gut!" und sich auf den Weg machte. Sie war eine Hexe auf Mission.
Harry saß im weißen Marmorbecken und ließ immer mehr heißes Wasser zufließen. Sanft schmiegte sich der Badeschaum um seinen Körper und vermittelte eine Atmosphäre der Ruhe. Im Innersten des Gryffindors war davon aber nicht ein Fünkchen zu spüren, denn Harry war mehr als nur aufgeregt. Und dabei wusste er nicht einmal, was ihn mehr durcheinander brachte. War es die Tatsache, dass Hermine ihn nackt gesehen hatte, oder weil er sich ärgerte, damals nicht auch einen Blick riskiert zu haben?
Harry wusste es einfach nicht und dass machte ihm wohl am meisten zu schaffen. Dann kamen ihm seine Worte, die er Hermine an den Kopf geworfen hatte wieder in den Sinn und er fühlte sich noch mieser. Warum musste er auch so verklemmt sein? „Mann, sie ist deine große Liebe", fluchte Harry leise und tauchte kurz im Wasser unter. Dann legte er seinen Kopf auf den Beckenrand und dachte weiter nach. Schließlich fand er noch einen Punkt und nach längerem Grübeln erkannte Harry auch, was ihm wohl am meisten in der Erinnerung wehgetan hatte. Es war seine Hilflosigkeit gewesen. Er, Harry, sollte gegen Voldemort kämpfen und hatte sich dann, gepaart mit den Gefühlen von Hermine, so daliegen gesehen.
Harry brauchte noch einige Minuten in denen er mit geschossenen Augen im Becken lag. Dann aber hörte er, wie jemand leise seinen Namen rief und er schlug sie wieder auf. Sofort fiel sein Blick auf Hermine, die an der Tür stand und fragte, ob sie hereinkommen dürfte. Zuerst war Harry versucht zu sagen, dass er allein sein wollte. Doch dann nickt er leicht.
„Harry... es... es tut mir leid", begann Hermine mir vorsichtiger Stimme und trat ein wenig näher an das Becken heran. Harry sah zu ihr auf und flüsterte leise „ich weiß". Dabei schaute er zur Decke und meinte leicht abwesend, „Mir geht es ja genauso, Hermine. Ich war nur so überrascht, weil ich es von dir nicht erwartet hätte. Ich meine, du bist immer so... so..."
„Harry...", unterbrach sie ihn. „... ich weiß, dass mich alle nur als wandelndes Regelwerk sehen. Aber das heißt doch nicht, dass ich nicht auch wie ihr denke oder fühle."
Harry musste bei dem Gedanken an das Buch lachen und sah wieder zu seiner Freundin hinüber. Dabei allerdings begannen seine Augen immer größer zu werden. „Hermine, was machst du da?", kam es leicht panisch aus seinem Mund, denn der Lockenkopf begann sich plötzlich auszuziehen.
„Na wonach sieht es denn aus Harry? Ich denke, es ist dein gutes Recht, dass wir Gleiches mit Gleichem vergelten."
Harry lag in seinem Becken und wusste nicht, was er tun sollte. Immer mehr Kleidungsstücke, angefangen beim schwarzen Umhang, fielen von Hermines wunderschönem Körper ab und mit Entsetzen stellte Harry fest, dass sein Körper darauf reagierte. Doch wollte er, dass Hermine aufhörte? Seine Gedanken daran, was sie wohl von ihm halten würde, sagten „Ja". Sein Körper jedoch schrie lauthals, sie solle weiter machen. Schließlich glitt auch ihr BH von ihrer Brust ab und Hermine stand nur noch mit ihrem Slip, einem Hauch von Schwarz, da. Das war der Punkt, wo Harry seinen Blick mehr als nur verlegen abwandte.
Hermine, die bis dahin selbst ein wenig kämpfen musste, um nicht all zu rot zu werden, schüttelte leicht den Kopf und streifte schließlich auch das letzte Stück Textil ab. Dann gab es ein Platschen und die Gryffindor war ins Becken gesprungen. Harry schreckte herum und suchte seine Freundin, die dann schließlich kurz vor ihm wieder auftauchte. Hermine kam die letzten paar Zentimeter an Harry heran und küsste ihn sanft auf den Mund.
„Oh Harry, ich liebe dich", hauchte sie zwischen den Küssen und spürte, wie ihr Freund seine Arme vorsichtig um sie legte. Allerdings vermisste sie, dass Harry sie an sich heran zog, wie er es sonst beim Kuscheln tat. Doch das konnte der Schwarzhaarige einfach nicht. Viel zu groß war die Sorge, was seine Freundin von ihm denken würde, wenn sie bemerkte, was unter der Wasseroberfläche los war. Schmerzhaft pochte Harrys Erektion und er versuchte so vorsichtig wie nur möglich sich zu bewegen und zu atmen.
Doch wir sprechen hier von Hermine. Sie hatte schon längst gemerkt, was mit ihrem Freund los war und plötzlich kam ihr die Idee, dass Harry wohl ein wenig mehr brauchte, um endlich über seinen Schatten zu springen. Deshalb nahm sie, auch wenn es für sie ebenfalls Neuland war, seine Hand und während sie ihn küsste, führte sie selbige an ihre Brust.
Zuerst stockte Harry ein wenig, als er die warme, zarte Haut berührte, doch dann gefiel ihm das Gefühl und er begann sachte die leicht zitternden Rundungen zu streicheln und zu massieren. Das Zittern verlieh ihm sogar die Gewissheit, dass es in Hermine ähnlich aussah, wie bei ihm und somit stieg sein Mut ein wenig. Schließlich wollte Harry mehr und somit ersetzte er seine Hände durch seine Lippen. Ganz langsam arbeitete er sich mit seinem Mund von Hermines Ohrläppchen hinab und schließlich hatte er die zartrosa schimmernden Knospen vor sich. Sanft berührte er sie und ebenso wie bei Hermine, die leise aufstöhnte, schienen Blitze über seine Zunge zu wandern.
Das ganze Spiel schien die Luft im Bad zum Knistern zu bringen. Harrys Herz schien fast doppelt so schnell zu schlagen wie sonst und seine Zweifel waren wie weggeblasen. Nun jedenfalls bis zu dem Moment, wo Hermine auch aktiv wurde und ihre Hand sanft den Schaft von Harry Glied umfasste. Ruckartig stockte der Gryffindor in seinen Bewegungen und sah seine Freundin mit immer roter werdendem Gesicht an. ‚Was hat sie vor?', schoss es Harry leicht panisch durch den Kopf. Hermine jedoch streichelte ihn weiter und küsste Harry sanft.
„Bleib ruhig Harry und genieße es", sagte der Lockenkopf. Als Harry ihr aber immer noch leicht unsicher gegenüber stand, ließ sie kurz von seinem besten Stück ab und lächelte. „Weißt du Harry, es muss dir doch nicht peinlich sein. Ich hab gelesen, dass es nur natürlich ist. Und sieh es doch mal so, ich fühl mich sogar geschmeichelt, wenn selbst mein Körper dies bei dir auslöst."
Hermine wählte diese Worte bewusst, da Harry gar nicht anders konnte, als zu protestieren und das tat er dann auch. Er sagte, dass Hermine den schönsten Körper hätte, den er jemals gesehen hatte und kurz darauf nahm er sie wieder liebevoll in den Arm. Dann aber konnte auch er nicht anders und setzte seinem Protest ein „und natürlich hast du das gelesen" hinterher.
Hermine lächelte, da ihr Plan ein wenig aufzugehen schien. Harry schien endlich über den Punkt hinweg zu sein, wo er sich zu viele Gedanken machte und ihre gegenseitigen Streicheleinheiten wurden wieder intensiver. Harry küsste Hermines Brüste und fast jeden Fleck ihres Oberkörpers. Hermine tat es ihm nach, wobei sie aber auch sein bestes Stück sanft bearbeitete. Jedenfalls bis zu dem Punkt, wo Harry von ihr abließ und anfing immer unregelmäßiger zu atmen. Er hielt plötzlich ihre Hand fest und legte seinen Kopf nach hinten.
Hermine wusste, dass Harry kurz vor seinem Höhepunkt stand. Da ihr Körper ihr aber sagte, dass sie heute noch nicht weiter gehen wollte, sie Harry aber so nicht stehen lassen konnte, streckte sie sich ein wenig und beugte sich über seinen Kopf. „Lass dich fallen, Harry", flüsterte sie ihrem Liebsten ins Ohr und begann danach ihre Hand sich immer schneller über seinen Penis zu bewegen. Harry stöhnte immer lauter und er glaubte sein ganzer Lendenbereich stehe in Flammen. Schließlich konnte er nicht mehr und mit einem lauten „HERMINE", kam er in ihre warme Hand.
Hermine war selbst überrascht als sie sah, wie intensiv Harry unter ihren Bewegungen seinen Höhepunkt durchlitt und zog ihre Hand aus dem Wasser. Es war schon ein komisches Gefühl, seinen Körper beben und seinen Samen über die Hand laufen zu spüren. Schließlich aber hatte sich ihr Liebster beruhigt und sie küsste ihn sanft.
„Das nächste Mal bin ich aber dran", raunte sie ihm ins Ohr und Harry legte seine Arme um ihre Taille. Sie blieben noch eine Weile im Wasser und liebkosten sich gegenseitig, bis sich schließlich Harrys Uhr meldete und anzeigte, dass die Sperrstunde in zehn Minuten beginnen würde. Hermine sah ihren Freund überrascht an und Harry meinte, dass er diesen kleinen Zauber eigentlich schon viel früher hätte verwenden sollen. Dann wären ihm oft verlorene Punkt erspart geblieben. Dann half er Hermine aus dem Becken und während seine Freundin mit ihrem schlanken Körper langsam zu ihren Sachen ging, beobachtete er sie.
Hermine, die Blicke ihres Freundes förmlich spürend, konnte nicht anders und bewegte sich absichtlich aufreizender als sonst. Sollte er doch wissen, dass dies noch längst nicht alles war, was sie zusammen erleben konnten. Schließlich erreichte sie Harrys Handtuch, das etwas achtlos auf dem Boden lag. Sie bückte sich und hörte Harry leise aufstöhnen. Dann hob sie das weiche, weiße Tuch hoch und drehte sich zu ihrem Freund. Ihre Gesichtzüge erstarrten.
„HARRY, RAUS AUS DEM WASSER", schrie sie und riss den Jungen aus seinen Gedanken. Das nächste, was die Luft des Schlosses durchschnitt, war ein unmenschlicher, greller Schrei des Schmerzes...
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