Kapitel 58

Mandeln und Rosen, oh wie Harry diesen Duft liebte. Und wenn ihn diese Aromen dann auch noch weckten, so war der Gryffindor mehr als nur zufrieden. Harry öffnete seine Augen und erkannte Hermine, die nackt vor ihrem Schrank stand und ihre Sachen zusammen suchte. Allein dieser Anblick bescherte dem Gryffindor schon einen Tumult in der Schlafanzugshose. Dass dann auch noch einige Wasserperlen von Hermines frisch gewaschenen Haaren über ihren schlanken Körper perlten, war schon fast zuviel.

Harry stand auf und schlich sich von hinten an seine Freundin heran. Er küsste ihren Nacken und versuchte all die Wassertropfen zu erwischen. Hermine lächelte und stöhnte leicht, als Harry ihren Halsansatz erreichte. Dann drehte sie sich um und beide küssten sich liebevoll.

Bevor sie aber weiter gehen konnten, und Hermine war hier plötzlich der treibende Part, schob Harry seine Freundin ein wenig von sich weg. Er war zu einer Entscheidung gekommen und so führte er sie zum Bett. Dort bat er den Lockenkopf sich zu setzen und bis Mrs. Granger sie zu Frühstück rief erzählte Harry Hermine von den Dingen, die er zwei Tage zuvor in Hogwarts erfahren hatte. Wohlweislich ließ er aber die Sache mit Severus Snape und Stephano Styls aus. Harry hatte beschlossen, dass diese Sache ein Geheimnis bleiben sollte. Severus Snape war tot und so sollte es auch bleiben. Er hatte genug gesehen, um seinem Geist klarzumachen, dass der Mann, der ihn nun unterrichtete Stephano Styls war, der durch ein magisches Ritual, durch einen Trank, seine Seele mit dem seelenlosen Körper von Snape vereint hatte. In Styls mochte wohl das Blut des alten Tränkemeisters fließen, doch das Wesen gehörte ihm.

Beim Frühstück merkten die Erwachsenen sehr wohl, dass zwischen den beiden Gryffindors etwas geschehen war, doch keiner sprach sie darauf an. Lediglich Onkel Ben brachte das Gespräch noch einmal auf den Ring, da dieser ja der eigentlich Anstoß für die Ereignisse der letzten Tage gewesen war. Harry erklärte ihm, dass es sich wirklich um den Ring der Gryffindors handelte und dass er ein Nachfahre dieser alten Familie war. Harry bat aber auch darum, dass Thema erst einmal ruhen zu lassen, da er sich erst mit dem Portrait von Albus Dumbledore unterhalten wollte. Damit war das Thema beendet und man verbrachte noch einige Stunden damit, den Traditionen der Grangers nachzugehen.

„Harry, da stehen zwei Fremde vor der Tür"

Mit diesem Satz brachte Jane Granger ihren Schwiegersohn in spe dazu, sich von seiner Freundin zu lösen. Alarmiert zog Harry seinen Zauberstab und ging zum Fenster. Hermine wollte ihm folgen, doch das Lächeln, welches das Gesicht von Harry im nächsten Moment zierte, sagte ihr, dass keine Gefahr bestand.

„Es sind Tonks und Remus", rief Harry fröhlich und ging zur Tür. „Ich nehme an, sie sollen uns zum Bahnhof begleiten."

Hermine nickte verstehend und ihr Blick wurde ein wenig wehmütig. Die Ferien waren vorbei und David und seine Familie hatten sie schon kurz vor Sylvester verlassen. Heute würden sie nun nach Hogwarts zurückkehren und ihr letztes Halbjahr beginnen. Hermine dachte zurück an die lustigen Stunden, die sie alle zusammen verbracht hatten. Besonders freute sie sich, dass Harry und David sich so gut verstanden hatten. Die beiden waren gute Freunde geworden und wenn sie, Hermine, mal nicht da war, hatten die Zwei wirklich jede Minute zusammen verbracht.

„Hey Hermine", sagte Tonks und riss den Lockenkopf damit aus ihren Gedanken. Die Gryffindor umarmte die junge Aurorin und stellte dann ihre Gäste ihren Eltern vor. Kurz danach verabschiedete man sich von Hermines Großmutter und auch von Dr. Granger, da dieser in die Praxis musste. Die Fahrt nach London und zu Kings Cross verlief relativ ruhig, auch wenn man eine Menge über die Sache mit Blaise Vater diskutierte. Harry war überrascht zu hören, dass es doch eine Menge Zauberer und Hexen gab, die auch die Muggelnachrichten verfolgten. Schließlich erreichte man den Bahnhof und hier kam Harry eine weitere Sache in den Sinn, über die er sich in den letzten Tagen nicht wirklich Gedanken gemacht hatte.

Was war mit dem Hogwartsexpress? Harry glaubte nicht wirklich daran, dass man den Schaden, den er und Damion angerichtet hatten mit einem einfachen „Reparo" wieder beheben konnte. Remus lächelte auf seine Frage hin aber nur geheimnisvoll und auch Tonks hatte einen Ausdruck im Gesicht, der Harry ein komisches Gefühl im Bauch verursachte.

Aber mit dem, was er erblickte, als er durch die magische Barriere schritt, nein damit hatte er nicht gerechnet. Kaum hatte er die steinerne Wand hinter sich gelassen, da strahlte ihm auch schon ein knalliges Rot entgegen. Und dieses Rot gehörte doch tatsächlich der guten alten Dampflok, die Harry und seine Freunde in den letzten Jahren nach Hogwarts gebracht hatte. Das, so beschloss es der Gryffindor für sich, war echte Magie. Niemals hätte er gedacht, dass man die tonnenschwere Lokomotive jemals wieder hin bekam.

Dann fiel Harrys Blick auf den Bahnsteig wo sich schon viele seiner Mitschüler tummelten. Dabei erkannte er auch die enorme Aurorenpräsenz. Scrimgeours hatte also gelernt und als Remus Harry sagte, dass auch eine ganze Einheit der besten Ministeriumsbeamten im Zug mitfahren würden, da fühlte sich Harry noch ein wenig sicherer. Kurz darauf verabschiedeten sie sich von Hermines Mum und suchten sich ein Abteil im Zug.

Sie fanden schließlich eines, in dem schon einige ihrer Freunde saßen. Es waren Neville, Luna, Blaise und ein fremdes, schlafendes Mädchen. Harry schob die Tür auf und fragte, ob sie mit rein dürften. Neville nickt und meinte, dass hier noch eine Menge Platz sei. Kurz darauf erklang auch die Stimme von Ron hinter ihnen und als der Rothaarige und Parvati ihre Freunde begrüßt und ihre Plätze eingenommen hatten, beschloss man, die letzten zwei freien Sitze für Ginny und Damion zu reservieren.

Harry saß ein wenig an Hermine gekuschelt und hörte Neville zu, wie er Ron von seinen Ferien mit Luna und seiner Großmutter berichtete. Irgendwann fuhr der Hogwartsexpress dann los und sein rothaariger Freund war an der Reihe. Und während dieser dann allen erzählte, wie herzlich er von Parvatis Eltern aufgenommen worden war, ließ Harry seinen Blick zu dem fremden Mädchen neben Blaise wandern. Sie war, so musste es Harry zugeben, sehr schön. Ihr schwarzes Haar fiel in sanften Wellen über ihre Schulten, umschmeichelte ihr blasses ja fast noch kindlich wirkendes Gesicht und auch modetechnisch schien sie ein gutes Händchen zu haben. Allerdings stellte Harry im nächsten Moment leicht erschrocken fest, dass Blaise ihre Hand hielt und sanft massierte.

„Eyh Zabini, ist das deine neue Flamme? Sie sieht ja heiß aus? Und wo ist Chantal?"

Ron, seines Zeichens ein Gott für zeitliche und verbale Missgriffe hatte versucht, diese Frage leise an Blaise zu stellen, als auch ihm die Geste mit der Hand aufgefallen war. Allerdings kam ihm sein Weasleyorgan dabei nicht zu gute und somit hatten es alle im Raum gehört. Vor allem aber auch das fremde Mädchen, das nun seine Augen aufschlug und mit schneidend süßer Stimme erwiderte, „Danke Weasleyboy für das Kompliment, doch mach dir keine Hoffnungen. Du bist nicht mein Typ"

Bedeppert und über sein Verhalten selbst ein wenig geschockt wich Ron leicht zurück und sein Gesicht schien Parvati als Wiedergutmachung zu reichen. Das indische Mädchen kannte den Rothaarigen nun zur Genüge um ihm seine manchmal doch sehr unpassenden Worte nicht übel zu nehmen. Schließlich meldete sich auch Blaise zu Wort und er sagte, „Nein Weasley, sie ist nicht meine neue Flamme. Und solltest du noch einmal in meiner Gegenwart und auch sonst, verlauten lassen, dass meine Schwester heiß, geil oder sonst irgendwas ist, dann kannst du dich von deinen Eiern verabschieden."

„Schwester?", kam es mehrstimmig und Blaise begann zu grinsen.

„Ja ihr Blindfische, darf ich euch meine kleine Schwester Celine vorstellen. Sie wird ab jetzt auch nach Hogwarts gehen, da unser Vater meint, dass nach den Ereignissen der letzten Tage es dort sicherer ist. Außerdem ist es ihr ZAG- Jahr und mit ein wenig Hilfe wird es ihr dort leichter fallen ein paar gute Grade zu erreichen, als vor einer Prüfungskommission im Ministeriumsgebäude."

Harry sah zwischen den beiden Zabinis hin und her und sein Blick ging unbewusst nach unten zu Celines Beinen. Dies bemerkte das Mädchen und sie zog die Decke, welche ein wenig von den doch sehr dünnen Beinen verrutscht war wieder so, dann man nichts mehr sah. Harry bemerkte seinen Fehler und schaute das Mädchen erschrocken an. Dies schien Blaise Schwester aber nur noch mehr in Verlegenheit zu bringen und sie brach den Blickkontakt ab. Harry wurde leicht rot und schaute vorsichtig zu Blaise hinüber. Der hatte das ganze beobachtete und schüttelte nur mit dem Kopf, als solle Harry sich nicht so viele Gedanken darüber zu machen. Celine würde sich schon irgendwann daran gewöhnen.

Dann wandte sich der schwarzhaarige Mafiasohn an Ron und sagte, „Und was mit Chantal ist? Nun, sie ist eine muggelgeborene schlaue Hexe, die zu sehr mit den Meinungen der Muggel aufgewachsen ist. Weasley, du kannst mir glauben, dass ich wirklich in sie verliebt war. Doch Chantal kam, nachdem sich mein Vater auf seine Weise verteidigt hat, mit meiner Familie nicht mehr klar und so hat sich Dad um sie gekümmert."

Dieser Satz schlug natürlich ein wie eine Bombe und auch wenn Blaise seine Worte sehr bedacht gewählt hatte, klappte den anderen der Mund auf und Unglaube machte sich im Raum breit. Daher fügte Blaise schnell hinzu, dass er meinte, dass sie sich getrennt haben und sein Vater sie auf Kosten seiner Familie und mit dem Privatjet zu ihren Eltern gebracht hat.

Als dies geklärt war begannen alle im Abteil zu lachen und besonders Neville, der nicht wirklich die Möglichkeit gehabt hatte einen Fernseher zu benutzen, wollte es genauer wissen. Daher erzählte ihm Blaise alles aus seiner Sicht und auch die anderen hörten gespannt zu, bis sich die Tür zum Abteil öffnete und Ginny und Damion herein kamen. Beide grinsten übers ganze Gesicht und Harry fragte, was denn so lustig sei.

„Oh nichts Harry", sagte Ginny und setzte sich auf den für sie frei gehaltenen Platz. „Wir haben nur Lavender getroffen, die ihren Klatsch und Tratsch auf den neusten Stand bringt."

„Ach und was ist so lustig?", hakte Harry nach, worauf Damion erwiderte, „Oh, ich weiß nicht ob es wirklich lustig ist, aber Pansy Parkinson soll schwanger sein."

„Was?", rief Hermine überrascht. „Wie denn das?"

„Nun Granger", meldete sich Blaise in seiner ureigensten Art zu Wort. „Im Allgemeinen passiert dies, wenn ein Junge ein Mädchen nagelt und sich Eizelle und Samen vereinen."

„Zabini, du Idiot, das weiß ich auch. Ich meinte mehr, wer der Junge ist, der mit ihr geschlafen hat. Wir reden hier schließlich von Parkinson."

Harry hatte seine Liebste selten so über ein anderes Mädchen sprechen hören und er war sich sicher, dass Blaise erst mal nach einer Antwort suchen musste, doch der ehemalige Slytherin war sehr schlagfertig und erwiderte, „Natürlich weißt du wie es geht, Granger. Das verrät mir das Funkeln in deinen und Potters Augen. Doch die Antwort auf die Frage nach dem Vater lass mich mal so ausdrücken. Du fragst bei einer Kreissäge auch nicht, welcher Zahn den Schnitt gemacht hat. Unsere liebe Pansy macht nämlich, seitdem Draco tot ist, für jeden die Beine breit, der beweisen kann, dass er reinblütig ist."

Harry schaute leicht geschockt zu Blaise, da ihm seine Ausdrucksweise doch ein wenig zu weit ging. Allerdings wühlte das Erwähnen des Namens „Draco" etwas bei ihm auf und sein Blick ging instinktiv zu Damion. Beider Blicke trafen sich und es entstand eine gespenstische Stille, die aber nur die Beiden wahrnahmen. Alle anderen lachten lauthals los und so bekam kaum einer mit, dass Damion Harry plötzlich bat, mit ihm vor die Abteilstür zu kommen.

Harry nickte, entschuldigte sich bei Hermine und folgte dem Gryffindor vor die Tür. Dort schaute sich Damion nach anderen Schülern um und sah danach Harry direkt in die Augen.

„Harry..."

„Damion ..."

„Nein Harry lass mich zuerst", bat der Junge mit den goldenen Augen. „ich weiß, dass du es weißt. Dad hat mir gesagt, was Weihnachten geschehen ist."

„Hat er das?", fragte Harry mit nachdenklichem Ton, verstummte aber im nächsten Moment, da ein paar Sechstklässler an ihnen vorbei gingen. Damion wartete noch ab, bis sie wieder allein im Gang standen und nickte. Für Harry war die Situation ab dem Moment alles andere als einfach. Er wusste einfach nicht, wie er sich verhalten sollte? Er sah Damion doch immer als einen Kumpel. Und jetzt? Jetzt sah er ihn plötzlich wieder als Malfoy. Es war zum verrückt werden.

Damion schaute den schwarzhaarigen Jungen mit ebenfalls nachdenklicher Miene an, schien aber darauf zu warten, dass Harry den ersten Schritt tat. Und um dem Jungen ein wenig in seiner Entscheidung zu helfen, sagte er, „Harry bitte, sieh mich als den, der ich bin. Sieh mich bitte als Damion. Draco existiert nicht mehr. Er ist nur noch eine Erinnerung."

„Und das soll ich glauben, Damion?", erwiderte Harry etwa lauter als gewollt. „Ich meine, ich hab noch nicht mal verstanden, wie das bei deinem Vater und Snape... ich meine, wie kann ein Körper mit der Seele eines anderen... oh man ich werde noch verrückt..."

Damion fühlte sich durch Harrys Uneinsichtigkeit ein wenig unwohl und da er es gewohnt war, eher nach vorn zu preschen, als abzuwarten, wurde sein Ton auch etwas lauter.

„Du wirst verrückt Harry, DU? Hast du eine Ahnung was ich durchgemacht habe? Ich bin nach meinem Unfall nach England gekommen, um meine Verletzungen heilen zu lassen, mir wurde aber, kaum dass ich englischen Boden betreten hatte, die Seele ausgesaugt und als ich dachte, ich würde sterben und meine Mutter wieder sehen, da wachte ich im Körper eines anderen Junge auf. Harry, du bist nicht der einzige, den das Leben auf dem Kieker hat"

Harry wich ein wenig zurück, als Damion sich in Rage redete und sah sich um, dass sie keiner belauschte. Dann dachte er über die Worte des Jungen nach und schaute betroffen zu Boden. Daran hatte er überhaupt noch nicht gedacht. Damion beruhigte sich aber auch rasch wieder und fügte hinzu, „Und als krönenden Abschluss musste ich mich auch noch zeitweise mit den geistige Überbleibseln von Draco herumschlagen. Hast du dich nie gefragt, warum ich manchmal bei Poppy im Krankenflügel geschlafen habe. Ich hatte Alpträume in denen ich mit Draco um die Vorherrschaft gekämpft habe."

Harry sag Damion mit großen Augen an und in seinem Geiste formte sich ein Gedanke, eine Befürchtung, der das eben Gehörte zugrunde lag. Damion schien aber genau zu wissen, was der Gryffindor dachte und legte seine Hand auf Harrys Schulter. Er zwang sein Gegenüber ihm tief in die Augen zu schauen. Harry wollte sich erst wehren, doch als sich die goldene Farbe von Damions Augen plötzlich schwarz färbten, ließ er die Gegenwehr fallen.

„Harry, Draco ist ein für alle mal von uns gegangen. Er hat an Weihnachten seinen Frieden mit mir gemacht und auch die andere Gefahr, die durch den Vampir, - ich weiß, dass du die Erinnerung von meinem Biss kennst, - auch sie ist gebannt."

Harry sah Damion an und dessen Gesicht machte den Eindruck, als wäre seine ganze Hoffnung, dass Harry ihm glaubte. Der Gryffindor nickte und trat ein wenig zurück. Er musste das Alles erst einmal setzen lassen und um ein wenig abzulenken sprach er Damion auf seine Augen hin an. Harry meinte, dass Damion einst gesagt hätte, sie wären im Original braun, doch jetzt seien sie schwarz. Und außerdem wollte er wissen, warum sie bis vor wenigen Minuten noch golden geleuchtet haben. Damion grinst und wurde auch ein bisschen rot.

„Weißt du Harry, man sagt doch, die Augen sind die Fenster zur Seele. Nun, in meinem Körper haben drei Seelen versucht das Kommando zu bekommen und daher kam es zu einer Art magischen Überlagerung der Farben. Und was das Gold bis vorhin angeht, das war ein Illusionszauber. Ich wollte nicht, dass dumme Fragen aufkommen."

„Ja aber das ist doch kein Grund rot zu werden." Warf Harry ein, da das Gesicht nun förmlich zu glühen begann."

„Das nicht, Harry. Es ist wohl eher das Ereignis, welches dazu geführt hat, dass mich der Vampir und Draco Malfoy für immer in Frieden lassen."

Harry hörte die Worte seines Mitgryffindors, allein dies aber schien den Schwarzhaarigen noch nicht so wirklich zu überzeugen. Zu Damions Unterstützung meldete sich jedoch im nächsten Moment Ginny Stimme, die sich fragte, was die beiden Jungen wohl zu bereden hatten. Rons Schwester war ihren Freunden vor die Tür gefolgt und sah nun deren nachdenklichen Gesichter.

„Damion was ist los ?", fragte Ginny und stellte sich neben ihren Liebsten.

„Nun Schatz, ich habe Harry eben versucht zu erklären, dass es von nun an nur noch Damion McKenzie gibt. Doch so ganz scheint er noch überzeugt zu sein."

Ginny sah Harry nachdenklich an und es entstanden einige Sekunden voller beklemmender Stille. Dann aber lächelte sie plötzlich und wandte sich an Damion.

„Na wenn dies so ist, dann sollten wir unserm Harry vielleicht ein wenig mehr erzählen."

„Bist du sicher Ginny ? Ich meine, es ist doch ..." Damion schien auf irgendeine Art geschockt darüber, was seine Liebste von ihm verlangte. Ginny aber grinste nur geheimnisvoll, ja fast teuflisch und erwidert, „Klar meine ich das. Hoffen wir lieber, dass Harry dafür bereit ist." Und mit dieser Aussage führte Ginny die beiden Jungen zu einer der Plattformen, die sich über den Waggonkupplungen befanden und sie berichteten ihrem Freund, was sich in den Ferien zugetragen hat...

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