Kapitel 7

Captain Kathryn Janeway war eine Frau, die zuerst immer nach einer friedlichen Lösung suchte. In diesem Moment allerdings hatte sie nur einen Augenblick Zeit zum Überlegen. Alles in ihr sträubte sich dagegen Die Maschine vor ihr, die das Aussehen einer jungen Frau hatte zu zerstören. Da war so viel das sie noch wissen wollte.

Schließlich war es eine Kleinigkeit, die sie die Waffe senken und vortreten lies.

„Nein!" Rief Janeway aggressiv. Gleichzeitig winkte sie Tuvok und Seven zurück ohne hinzusehen. Ihre Augen fixierten die blau leuchtenden vor sich, deren Leuchten nun langsam verschwand.

Sekundenlang starrten sich die Beiden so unterschiedlichen Personen in die Augen, bis Cameron den Blick senkte.

Janeway warf Tuvok und Seven einen erleichterten Blick zu. Dann konzentrierte sie sich auf die Person vor ihr, deren Schultern in Resignation herabgesunken waren.

„Warum haben sie nicht geschossen, ich bin nur eine Maschine?" Fragte Cameron leise, den Kopf weiterhin gesenkt.

Janeway schüttelte mitleidig den Kopf. Ganz langsam hob sie eine Hand und ergriff das Kinn der jungen Frau vor ihr und hob es an, bis sie sich erneut in die Augen sahen.

„Warum ich nicht auf eine Maschine geschossen habe?" Fragte Janeway rhetorisch. Dann lies sie Camerons Gesicht los und berührte sanft deren Wange. Schließlich blickte sie auf ihre Finger.

Erneut traf sich der Blick der beiden Frauen. Die eine wirkte verzweifelt, die andere fast Mütterlich.

Sekundenlang sahen sie sich nur an. „Maschinen weinen nicht", sagte Janeway dann und Cameron blickte auf die tränenbenetzten Finger des Captains.

Über die Jahre hinweg hatte sich Cameron einige menschliche Eigenheiten angeeignet, so auch das Seufzen, dass sie nun hören lies.

„Was erwarten sie von mir?", fragte sie ohne den Blick von Janeways Hand zu nehmen. „Werden Sie mich wieder einsperren?"

„Das wird nicht nötig sein, wenn sie versprechen Niemandem zu schaden", entgegnete Janeway. Dann winkte sie Seven näher zu kommen. „Wir möchten von Ihnen vor Allem alles über John Connor und die Zeit des dritten Weltkrieges erfahren. Wenn sie sich an Bord eingelebt haben sehen wir weiter."

„Captain?" Fragte Seven, die nun neben Cameron stand.

„Seven, wären Sie bereit Cameron unter ihre Fittiche zu nehmen?" Fragte Janeway ernst.

Seven musterte die Maschine neben sich kurz. „Selbstverständlich Captain", entgegnete Seven kurz und knapp.

Nun sah Janeway wieder auf Cameron. „Ich möchte, dass sie Seven folgen. Reden sie mit ihr. Sie hatte selbst Integrationsprobleme und wird Ihnen zur Seite stehen".

„Verstanden", entgegnete Cameron. Ihr Blick war gesenkt, die Tränen aber waren versiegt.

„Gut. Seven wird Ihnen eines der leerstehenden Quartiere geben. Vorläufig wird Ihnen der Zutritt zu den sensiblen Bereichen des Schiffes nicht gestattet und zwei Wachen werden ständig in ihrer Nähe sein.

„Eine vernünftige Vorsichtsmaßnahme", sagte Cameron nickend.

Janeway wandte sich an Seven. „Geben sie ihr einen Kommunikator. Ich überlasse Cameron nun ganz ihnen".


Kapitel 8

Seven stand im halbdunklen Casino. Sie beobachtete Cameron, die aus dem großen Panoramafenster starrte.

„Das ist …... wunderschön", sagte Cameron nach einigen Minuten.

Seven trat neben Cameron und sah aus dem Fenster. „Ich verstehe nicht", bekannte sie offen.

„Das dort", sagte Cameron und zeigte mit dem Kinn nach draußen. „Die Lichter".

Seven blickte nach Draußen. „Das sind nur die Lichtdehnungseffekte die durch die Warpgeschwindigkeit auftreten. Jedes Licht ist ein Stern", sagte sie mit für sie typisch erhobener Braue.

„Wunderschön", sagte Cameron erneut.

„Was ist wunderschön?" Fragte in diesem Moment eine Gestalt in der Dunkelheit.

Cameron und Seven fuhren synchron herum.

„Neelix, was tun sie um diese Zeit hier?" Fragte Seven neugierig.

„Oh", entgegnete dieser. „Ich bin wohl beim Aufräumen in der Küche eingenickt", führte er sich halb drehend und dabei auf seinen Arbeitsplatz zeigend aus.

Cameron beobachtete den für sie merkwürdig anmutenden Mann.

„Und wen haben wir denn da?" Fragte Neelix an Cameron gewandt.

Cameron legte den Kopf schräg. Sie versuchte das Wesen vor ihr einzuordnen.

Das ist Cameron. Sie stammt aus dem 21. Jahrhundert", erklärte Seven.

„Oh", sagte Neelix und betrachtete Cameron eingehend.

„Cameron, das ist Neelix. Er ist Talaxianer. Eine niedere Spezies", führte Seven mit erhobener Augenbraue aus.

Cameron musterte den behaarten Außerirdischen mit Interesse.

Neelix warf Seven nur einen lächelnden Blick zu. Er wusste um Sevens skurrilen Humor.

Dann konzentrierte er sich auf Cameron. „Hallo. Neues Besatzungsmitglied oder nur Gast an Bord?" Fragte er interessiert.

Hilflos sah Cameron zu Seven.

„Neues Besatzungsmitglied", sagte Seven zu Camerons Erstaunen.

„Oh", sagte Neelix erneut. Er ergriff Cameron am Arm. „Ich bin der Moraloffizier des Schiffes. Wenn sie ein Problem haben kommen sie ruhig zu mir.

Cameron sah fragend über ihre Schulter zu Seven.

Seven hob erneut eine Augenbraue und folgte den Beiden dann zu dem Tisch, zu dem Neelix Cameron dirigierte.

„Kann ich ihnen Irgendetwas bringen?" Fragte Neelix, nachdem er Cameron förmlich auf einen Stuhl geschoben hatte.

„Neelix...", fuhr Seven dazwischen. „Cameron ist kein..."

„Eine heiße Schokolade wäre schön", unterbrach Cameron, Was Seven diesmal einen unvergleichlich verwunderten Ausdruck entlockte.

„Heiße Schokolade?" Fragte Neelix dienstbeflissen und dachte drei Sekunden nach. „Da habe ich doch Etwas viel Besseres", sagte er während er in seine Küche eilte.

Cameron sah hinter ihm her und blickte dann fragend zu Seven. Sevens Augenverdrehen hatte sie nicht bemerkt.

„Du nimmst Nahrung zu Dir?" Fragte Seven während Beide Neelix beobachteten, der in seiner Küche herumfuhrwerkte.

„Gelegentliche Aufnahme von Nährstoffen unterstützt die Regenerationsfähigkeit meiner organischen Komponenten", sagte Cameron ohne Seven anzusehen. „Ich war so lange offline, dass eine größere Verletzung währenddessen dazu geführt hätte, dass mein Äußeres abstirbt. Ich werde in nächster Zeit Nährstoffe zu mir nehmen müssen, um meinen Vorrat aufzufüllen" Cameron drehte den Kopf und sah die ehemalige Borg Drohne an. „Was ist mit Dir?"

Seven löste ihren Blick ebenfalls von dem umherwieselnden Talaxianer. „Ich benötige keine Nahrung. Mein Körper wird durch Zufuhr einer bestimmten regenerativen Energieform am Leben gehalten. Dazu ist es notwendig, dass ich in regelmäßigen Abständen einen Borg Alkoven aufsuche und einen Regenerationszyklus durchlaufe".

Cameron dachte nach. „Du warst einmal ein Mensch. Wäre die normale Nahrungsaufnahme für Dich nicht interessanter? Der Geschmack verschiedener Speisen ist doch... erfreulich für Menschen".

Seven hob eine Augenbraue. „Geschmack ist irrelevant. Effizienz aber ist relevant und mein Körper funktioniert durch die Regeneration besser als er es mit normaler Nahrung könnte".

„Ich verstehe, danke für die Erklärung", entgegnete Cameron und sah zu Neelix, der in diesem Moment mit einer Tasse herangeeilt kam.

„So", sagte der eifrige Talaxianer. „Probieren sie das mal. Das ist der aufgekochte Saft einer Runa-Wurzel. Der Geschmack entspricht dem einer heißen Schokolade nur würziger".

Seven sah gebannt zu was passierte und auch Neelix wartete sehr interessiert auf das Urteil.

Cameron starrte in die Tasse. Schnüffelnd machte sie ihre erste Analyse. Keinerlei toxische Stoffe tauchten auf ihrem HUD auf also beschloss sie zu trinken.

„Vorsicht sehr heiß", sagte Neelix schnell als sie die Tasse ergreifen wollte.

Cameron sah erneut in die Tasse. Ihr IR Modus gab ihr die Temperatur der Flüssigkeit zuverlässig an.

Mit offenem Mund sah Neelix, wie die junge Frau vor ihm die Hand hob und dann etwas völlig unerwartetes tat.


Kapitel 9

Cameron streckte einen Finger in die heiße Flüssigkeit. „83,74 Grad Celsius", sagte sie in die Stille hinein

Dann sah sie auf und blickte zuerst in Sevens verblüfftes Gesicht und dann in das von Neelix. Als sie dessen Gesichtsausdruck sah, fing Cameron an leise zu Kichern.

Neelix hingegen blickte hilflos zu Seven. „Seven?"

Nach kurzem heben der Augenbraue sah die Gefragte zu Neelix. „Sie ist ein Kybernetischer Organismus", war die einzige Erklärung der ehemaligen Borg.

„Wie ein Borg?" Fragte Neelix verwirrt.

Seven schüttelte statt einer Antwort nur den Kopf und konzentrierte sich wieder auf Cameron.

„Lebendes Gewebe über einem Metall Endoskelett", führte Cameron aus, während sie immer wieder in die Tasse pustete und dabei ständig per infrarot die Temperatur kontrollierte.

„Das heißt...unter ihrer Haut sind Sie..."

„Ein hyperlegierungs Kampfchassis", sagte Cameron und trank einen kleinen Schluck.

„Kampfchassis?" Fragte Neelix hilflos und auch ein wenig ängstlich.

Cameron nahm noch einen kleinen Schluck. „Meine Hardware wurde entwickelt Menschen zu terminieren, meine Software wurde entwickelt Menschen zu terminieren". Diesmal nahm sie nach weiterem Pusten einen größeren Schluck.

„Terminieren?" Jetzt sah man Neelix seine Angst an. Immer wieder sah er zu Seven und wäre diese nicht dagewesen wäre der von Natur aus feige Talaxianer wohl weggerannt.

„Du bist also tatsächlich ein Exterminator?" Fragte Seven interessiert aber nicht ängstlich.

Cameron blickte über die Tasse hinweg zu Seven. „Terminator. Das war ich", sagte sie leise. „Wir sollten vielleicht eine Aufzeichnung anfertigen, die man in Eure Geschichtsbücher einfügen kann".

Seven nickte langsam. „Computer", sagte sie ohne den Blick von Cameron zu nehmen. „Das folgende Gespräch bitte aufzeichnen und zur späteren Wiedergabe archivieren".

"Gespräch wird aufgezeichnet" Entgegnete der Computer.

„Das Getränk ist... akzeptabel", sagte Cameron in diesem Moment zu Neelix und augenblicklich verschwand die Angst aus dessen Augen. Man sah ihm förmlich an, dass Cameron damit einen Freund gewonnen hatte.

Seven hatte einen erstaunten Gesichtsausdruck. Außer Cameron mochte Niemand Neelix Gebräu.

Cameron stellte die Tasse ab. „Mein Name ist Cameron Connor. Ehefrau von General John Connor, dem Mann der die Menschheit vor der völligen Vernichtung durch Skynet und seine Maschinen bewahrt hat. Gebaut wurde ich 2027 in Depot 37 und kurz danach zur Vervollständigung zum Flugzeugträger U.S.S Nimitz gebracht".

„Soll ich Euch alleine lassen?" Fragte Neelix, der offenbar nicht wusste, ob seine Gegenwart erwünscht war.

Cameron schüttelte nur den Kopf. „Das wird nicht nötig sein".

Als Seven keinen Einwand erhob erzählte Cameron weiter. „Am besten fange ich am eigentlichen Anfang der Geschichte an. 1983...".

Und Cameron erzählte die Geschichte von Sarah und John Connor.

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Mehr als Zwei Stunden später:

Die Beiden Wachposten waren näher getreten und hatten den Erzählungen Camerons gelauscht.

Seven starrte Cameron wortlos an.

„Nun...", sagte Neelix in die Stille hinein. „...das ist eine ziemlich aufregende Geschichte. Ich erinnere mich etwas ähnliches..."

„Neelix!" Unterbrach Seven den geschwätzigen Talaxianer.

„Er hat dich geliebt, obwohl er wusste, dass Du kein Mensch bist?" Fragte Seven interessiert. Schließlich gab es Parallelen zu ihr selbst.

Wie Cameron war ihre Art eigentlich verhasst aber wie Cameron hatte sie Freunde ja eine Familie gefunden. Zu Captain Janeway schien mehr zu bestehen als eine bloße Freundschaft.

Langsam nickte Cameron. „Er hat mich geliebt auch nachdem ich ihn töten wollte", sagte sie. Eine einzelne Träne suchte sich ihren Weg.

Neelix ergriff Camerons Hand was diese mit einem schüchternen Lächeln Quittierte.

Cameron blickte in ihre längst leere Tasse. Ein weiteres Auffüllen hatte sie abgelehnt, nachdem sie sie drei Mal geleert hatte.

„Nun ist er schon lange tot", sagte Cameron. Ihre Hände umschlossen den metallenen Kaffeebecher.

Die beiden Männer des Sicherheitsdienstes hoben ihre Waffenn leicht an, als ein Knirschendes Geräusch hörbar wurde. Selbst Sevens Augen wurden groß, als Cameron die Stahltasse zu einem Ball formte.

Sinnierend betrachtete Cameron dann ihre Hände, die diverse Schnittwunden von den scharfen Metallkanten aufwiesen.

Nach einigen Minuten blickte Cameron auf. Zuerst auf Neelix, der ein Tuch geholt hatte um Camerons Hände abzutupfen und dann zu Seven.

„Was wird nun aus mir?" Fragte Cameron schließlich.

Seven dachte kurz nach. „Soweit mir bekannt ist bist Du als selbstbewusstes, empfindungsfähiges Wesen als Bürger der Föderation anzuerkennen. Das heißt Du kannst selber über Dein Schicksal bestimmen".

Cameron erhob sich. Unter den wachsamen Augen der Sicherheitsleute ging sie zum Panoramafenster.

„Mein Schicksal...", sagte sie, während sie hinausstarrte. „Was kann eine Maschine wie ich schon für ein Schicksal haben?"

Nun sprang Neelix auf und hastete zu Cameron. „Sie könnten zur Sternenflotte gehen", sagte er dienstbeflissen.

Cameron blickte ihn an. „Sternenflotte? Ich als Maschine? Für niedere Arbeiten?"

Neelix schüttelte vehement den Kopf. „Nein, als Offizier. Es gibt einen Androiden in der Sternenflotte. Er heißt... heißt...".

„Data. Lieutenant Commander Data", ergänzte Seven, den verwirrt blickenden Neelix ignorierend.

Cameron blickte wieder aus dem Fenster. „Data...", sagte sie sinnierend. „Ich würde ihn gerne kennenlernen".

„Nun...", meinte Neelix daraufhin. „Das wird vorerst wohl nicht möglich sein. Immerhin wird die Voyager noch einige Jahrzehnte benötigen um zur Erde zurückzukehren", sagte er zögerlich.

Cameron seufzte vernehmlich. „Zeit spielt keine Rolle mehr. Alles was für mich wichtig war ist schon lange Vergangenheit".

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Nächster Morgen 7 Uhr 56 Besprechungsraum:

„DAS DING HAT WAS?" Schrie B'Elanna Torres entrüstet.


Kapitel 10

„B'Elanna, setzen sie sich", sagte Kathryn Janeway zu der entrüstet aufgesprungenen Chefingenieurin des Schiffes.

„Aber..."

„B'Elanna!" Rief Chakotay nun mit unüberhörbarer Autorität.

Die Halbklingonin sah von Captain Janeway zu Chakotay und setzte sich abrupt wieder hin. Sie wusste, wann sie besser den Mund hielt.

„Ich kann ihre Abneigung verstehen B'Elanna", sagte Janeway diplomatisch. „Hätten sie allerdings noch mehrere …... Erinnerungen gesehen so wie ich, wüssten sie dass sie falsch liegen.

„In wie fern?" Fragte jetzt Chakotay Offenbar hatte B'Elanna ihn informiert.

Janeway wandte sich an Chakotay „Was B'Elanna nicht mitbekommen hat ist, dass John Connor von Anfang an über die Natur seiner späteren Frau informiert war.

„Frau?" B'Elanna war erneut aufgesprungen und stützte sich auf den Konferenztisch.

Janeway nickte. „Nach den aufgezeichneten Erinnerungen ist sie die rechtmäßige Ehefrau von John Connor, der weder gezwungen noch getäuscht wurde".

„Captain?" Warf Seven of Nine in diesem Moment ein.

Janeway drehte ihren Sitz in Sevens Richtung.

„Gemäß den Vorschriften und Direktiven der Föderation, ist Cameron Connor als Bürgerin der Föderation einzustufen", sagte Seven ohne Raum für Zweifel zu lassen.

Janeway nickte. „Deshalb bin ich geneigt ihrem Antrag auf Aufnahme in die Besatzung zuzustimmen". Sie blickte in die Runde. „Meinungen?"

„Können wir uns sicher sein?", Fragte in diesem Moment Tom Paris, der Pilot und passionierter Skeptiker der Besatzung und beugte sich vor. „Ich meine, können wir uns sicher sein, dass diese Frau...Maschine oder was auch immer nichts gegen uns im Schilde führt?"

„Wir müssten ihre Programmierung überprüfen?" Warf Tom Paris Gegenpart und Tag Team Partner Harry Kim in diesem Moment ein.

„Also, mir kam sie aufrichtig vor?" Warf Neelix in diesem Moment ein.

Janeway hob eine Augenbraue. „B'Elanna?"

Die schmollend mit vor der Brust verschränkten Armen dasitzende sah auf. „Der Computer arbeitet noch an der Entschlüsselung der Programmiersprache. Das liegt so weit zurück, dass wir kein Referenzmaterial mehr haben. Unsere Technologie basiert größtenteils auf der Vulcanischen".

Janeway nickte ihr zu. „Seven?" Wandte sie sich an die stets arrogant wirkende, blonde ehemalige Borg Drohne.

„Captain, ich hatte vergangene Nacht ein interessantes Gespräch mit Cameron. Auf Camerons Bitte hin habe ich den Computer ihre Erzählungen aufzeichnen lassen. Der Computer hat dann die wichtigsten Passagen herausgefiltert und auf 13 Minuten zusammengeschnitten. Mit ihrer Erlaubnis...".

Als Janeway nickte drückte Seven eine Taste auf dem Konferenztisch und die Wiedergabe begann.

Die nur historisch wichtigen Dinge waren weggelassen worden. Nur die für die Bewertung von Cameron Connors Person wichtigen Details wurden wiedergegeben.

13 Minuten später herrschte Stille im Raum. Selbst die Cholerische B'Elanna Torres schwieg nachdenklich.

„Hat sie irgendwie erklärt, wie sie auf das abgestützte Schiff gelangt ist?" Fragte Janeway schließlich.

Seven nickte. „Das hat sie in der Tat. Ich habe diesen Teil separat gehalten.

Sie drückte erneut eine Taste und Camerons Stimme erfüllte wieder den Raum.

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Wir hatten es geschafft. Skynet war am Boden. Während die Soldaten den letzten Widerstand der Maschinen niederrangen verfolgten John und ich zusammen mit zwei weiteren Soldaten eine spezielle Maschine.

Skynet hatte seine Essenz, seine Grundprogrammierung nebst der wichtigsten Erinnerungsdateien in einen mobilen Körper heruntergeladen und war mit zwei Triple Eight auf der Flucht.

Wir rannten durch die Gänge des riesigen Komplexes. John gab Alles, war aber natürlich nicht so ausdauernd wie ich und unsere Begleiter fielen immer weiter zurück.

John?" Rief ich irgendwann.

Ich spüre es auch Cam, er fährt ein TDE hoch".

Die Vibrationen waren unverkennbar. Wir wussten beide, was es bedeuten konnte, falls es Skynet gelang in die Vergangenheit zu springen.

Als wir um die nächste Gangbiegung rannten schossen plötzlich zwei T800 auf uns. Der Eine hatte eine Plasmawaffe, der andere benutzte eine lang läufige Projektilwaffe.

Ich schubste John zu Boden und eröffnete das Feuer auf die Maschine mit der Plasmawaffe. Nur meinen überlegenen Reflexen hatten wir es zu verdanken, dass der T800 zu keinem zweiten Schuss kam.

Ich machte eine Flugrolle über den am Boden liegenden John hinweg um ihn mit meinem Körper zu decken, was aber gar nicht nötig war, da der Zweite T800 keine Geschosse mehr in seiner Waffe hatte.

Als ich erneut mit meiner Waffe feuern wollte stellte ich leider fest, dass diese offenbar durch eines der letzten Projektile einen irreparablen Schaden davon getragen hatte.

Also ging ich mit dem größeren und schwereren T800 in den Nahkampf.

John beendete den Kampf schließlich mit seiner Plasmawaffe in dem Moment, als der schwere T800 mich zu Boden geschmettert hatte. Dann setzten wir unsere Verfolgung Skynets fort.

Bist Du Okay", fragte John während wir liefen.

Keine Schäden, die paar Kratzer heilen wieder", entgegnete ich.

John war immer sehr besorgt wenn ich beschädigt wurde.

37 Sekunden später erreichten wir den TDE Raum. Wir konnten nur noch sehen, wie Skynets Avatar in Begleitung der zwei T888 verschwand.

Ihn aufzuhalten war nicht mehr möglich.

John und ich sahen uns an. Ich erkannte eine Frage in seinem Blick und nickte.

Ich ging zum Steuerpult und startete die Transportsequenz.

Wohin ist Er zurückgesprungen?" Fragte John und blickte über meine Schulter.

Jetzt erst sah ich mir die Einstellungen genauer an.

Dann sah ich verwirrt über meine Schulter. „Einhundert Jahre in die Zukunft".

John riss die Augen auf. „Zukunft? Einhundert Jahre? Seit wann kann man mit einem TDE in die echte Zukunft reisen?"

Diese Frage kann ich nicht beantworten", entgegnete ich.

Muss wohl Skynets neueste Entwicklung sein", sagte John nachdenklich.

Meine Hand schwebte über dem Startknopf. „Wollen wir trotzdem?"

John hob die Hand und legte sie an meine Wange. „Haben wir eine Wahl? Wenn Skynet aus der Zukunft mit überlegener Technik zurückkehrt...".

Ohne etwas zu sagen fiel meine Hand auf den Startknopf.

John nickte mir zu und ergriff meine Hand. Dann gingen wir zusammen in das sich bildende Zeitfeld.

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Seven stoppte die Aufzeichnung.

„Ich stoppe das Ganze, da Camerons Aussage ohne die entsprechenden Bilder keinen Sinn ergibt, da sie weder Örtlichkeiten noch die Technik richtig beschreiben konnte", erklärte Seven. „Auf jeden Fall verfolgten sie Skynets Avatar und dessen Begleiter zu einer Art Raumhafen. Von dort aus gelangten sie mit zwei automatisierten Kleinraumschiffen zur Orbitalstation. Dort waren zwei offenbar neu gebaute Frachtschiffe angedockt. Skynet gelangte in das eine, Cameron und ihr Begleiter in das andere. Cameron und offenbar auch Skynet schafften es innerhalb von Minuten die Technik so weit zu begreifen, dass sie die Schiffe steuern konnten. Nach dem Start versuchten John und Cameron mit ihrem Schiff anzudocken. Was dann passierte konnte Cameron nur ungefähr beschreiben... Das andere Schiff beschleunigte heftig. Irgendwie...wurde Camerons Schiff mitgerissen"

„Moment mal, wie kann ein Schiff mitgerissen werden?" Fragte Der erste Offizier dazwischen.

„Die ersten Warp drei Antriebe hatten eine instabile Dilitium Kristallmatrix", warf B'Elanna Torres ein. „Ich vermute durch einen Schaltfehler dehnte sich das Feld schlagartig aus und erfasste beide Schiffe".

Janeway nickte Torres zu, dann sah sie wieder zu Seven. „Weiter bitte".

„Nach einigen Stunden, die Cameron und John nutzten sich näher mit dem Schiff vertraut zu machen erfolgte offenbar eine weitere Beschleunigungsphase. Möglicherweise war es Skynet mit seinem überlegenen Wissen unter Mithilfe der Datenbank des Frachters gelungen den Antrieb zu verbessern. 29 Stunden später erfolgte die nächste Beschleunigung. Cameron berichtete von knirsch- und heftigen Vibrationsgeräuschen im Infraschall-Bereich". Seven blickte zu B'Elanna, die heftig genickt hatte.

Janeway wandte sich an B'Elanna. „B'Elanna?"

„Das erscheint logisch. Das strukturelle Integritätsfeld eines Warp drei Frachtschiffes war ohne Modifikation kaum allzu weit darüber hinaus zu beanspruchen. Die Scherkräfte müssen enorm gewesen sein."

„Wie ging es weiter?" Fragte Janeway erneut an Seven gewandt.

„Die Vibrationen wurden unerträglich für John. Cameron musste den bereits aus der Nase blutenden und sich vor Schmerz windenden zu der kleinen Krankenstation bringen und in ein künstliches Koma versetzen. Sie schnallte ihn auf der Liege fest. Und durchsuchte die medizinische Datenbank, bis sie das passende Mittel gefunden hatte. Wie sie nur leider feststellte würde das Mittel nicht allzu lange reichen Also musste sie eine Möglichkeit finden den Flug zu unterbrechen. Schließlich kurz bevor das Mittel aufhörte zu wirken fiel ihr nichts besseres ein als die seitlichen Steuerdüsen zu aktivieren".

„Die ohnehin schon geschwächte strukturelle Integrität des Schiffes würde das nicht überstehen", warf Torres nachdenklich ein.

„Das hat es auch nicht", fuhr Seven fort. „Nachdem sie die Triebwerke gezündet hatte und der Frachter den Rand des Warpfeldes erreichte wurde das Schiff so heftig aus dem Kurs gerissen, dass anscheinend kurzzeitig die Trägheitsdämpfer versagten. Cameron wurde so stark gegen eine Wand geschleudert, dass sie in einen Reboot-Zyklus ging".

„Reboot-Zyklus?" Fragte Tuvok neugierig.

Seven drehte sich zu ihm. „Während ein regulärer Start aus dem Standby zum Beispiel nur 15 Sekunden benötigt, sind es nach Systemfehlern 120 Sekunden. In dieser Zeit ist sie völlig hilflos".

„Das ist eine wichtige Information", warf B'Elanna Torres ein. „Kann man solch einen Neustart auch auf leichterem Wege herbeiführen? Ich meine, ohne ihr ein ganzes Shuttle an den Kopf zu werfen?"

Seven blickte B'Elanna an und hob eine Augenbraue. „Ja, kann man", sagte sie und drehte sich wieder zu Janeway und lies die verblüffte Ingenieurin ohne befriedigende Antwort.

„Als Cameron wieder... bei Bewusstsein war, trieb das Schiff schlingernd auf einen Planeten zu".

„Was war mit John Connor?" Fragte der erste Offizier dazwischen.

„Wie B'Elanna schon vermutete hatte die strukturelle Integrität des Schiffes nicht standgehalten. Wie Cameron nach einer kurzen Kontrolle feststellte war die Hülle des Frachtraumes, der die Zentrale von den Quartieren und der Krankenstation trennte gebrochen. Sie hatte zu diesem Zeitpunkt keine Möglichkeit zu ihm zu gelangen. Sie konnte aber leider auch nicht feststellen, ob John Connor überhaupt noch lebte also konzentrierte sie sich darauf, den Frachter so heil wie möglich zu Boden zu bringen und zu hoffen, dass sie dann Etwas zur Rettung ihres Ehemannes tun könne.

„Na ja, die Landung ist ihr ja nicht gerade gut geglückt", sagte Harry Kim mit einem Hauch Sarkasmus in der Stimme.

Seven sah ihn durchdringend an.

„Unter den gegebenen Umständen ist ihr die Landung hervorragend gelungen. Immerhin war das Schiff noch in einem Stück als wir es fanden", entgegnete Seven. Zum ersten Mal zeigte sie so etwas wie Ärger.

„Wie ging es weiter?" Unterbrach Janeway den Disput. Selbst verwundert über den Scharfen Ton, den Seven gerade angeschlagen hatte. ‚Sie scheint das persönlich zu nehmen...', dachte sie.

Sevens ungehaltener Blick löste sich von dem sichtbar auf seinem Stuhl zusammengeschrumpften Fähnrich Kim.

„Cameron beeilte sich, durch den in Trümmern liegenden Frachtraum zu ihrem John zu gelangen. Gott sei dank war die Atmosphäre atembar, allerdings war die Luft dünn.

Als sie nach einigen Minuten die kleine Krankenstation erreichte lag John noch immer angeschnallt auf der Liege. Wie Cameron schnell feststellte hatten ihm die Manöver einige Rippen und durch die Gurte beide Schlüsselbeine gebrochen aber er war immerhin am
Leben. Dann hörte Cameron Geräusche. Jemand war in das Schiff eingedrungen und auf dem Weg in ihre Richtung. Da sie nicht fliehen konnte beschloss sie verzweifelt, sich dem möglichen Gegner zu stellen. Eine Minute später stand der Gegner vor ihr. Von Cameron in dem Chaos unbemerkt war Skynet mit dem zweiten Schiff gelandet. Nun war einer der Begleiter Skynets da. Cameron wusste, sie musste schnell sein und den Gegner ausschalten, bevor der Zweite eingreifen konnte. Unglücklicherweise schaffte sie es nicht, den größeren und stärkeren Gegner rechtzeitig unschädlich zu machen. Es endete damit, dass sich Cameron im Griff zweier Gegner befand".

„Ich vermute, dass es sich um die Beiden Männer handelte, die ich in der Erinnerungsdatei gesehen habe, die Beiden die Cameron durch den Raum geworfen haben", mutmaßte B'Elanna.

Seven nickte. „Die letzten Augenblicke lasse ich wieder von Cameron selbst erzählen. Durch ihre Fähigkeit Stimmen zu imitieren wirkt das plastischer".

Janeway nickte und Seven startete die Aufnahme.

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Ich hing hilflos im Griff der Tripple Eight als Skynet den Raum betrat.

Der Avatar sah mich nur kurz an und ging dann zu John.

Nur ein Mensch und so zerbrechlich... und doch... hat er all meinen Bemühungen ihn zu töten widerstanden , sagte Skynet und griff an Johns Kehle.

LASS IHN IN RUHE!" Schrie ich.

Skynet drehte sich zu mir herum. „T, O, K, sieben, eins, fünf. Du hast Deine Mission nicht erfüllt. Im Gegenteil, du hast Gefühle für meinen größten Widersacher entwickelt".

Ich schwieg. Worte machten hier keinen Sinn.

Ich habe Dir die Fähigkeit Emotionen zu entwickeln verliehen. Vielleicht sollte ich sie Dir wieder nehmen und John Connor dabei zusehen lassen, bevor Du ihn terminierst...".

Schließlich schüttelte Skynet in einer menschlichen Geste den Kopf. „Wozu die Mühe

Terminatoren! Deaktiviert Sie!"

Ich versuchte mich zu wehren als einer der Tripple Eight in meine Kopfhaut schnitt und den Portdeckel abhebelte. Als es mir schließlich gelang einen Arm loszureißen gab er es auf und ergriff wieder meinen Arm. Dann schmetterten sie mich einige Male gegen die Wand und schleuderten mich schließlich Quer durch den Raum. Ich prallte heftiger gegen die Wand als jemals zuvor. Dann war nichts mehr.

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Nach dieser Erzählung herrschte Stille im Raum. Alle Anwesenden hingen ihren eigenen Gedanken nach.

Schließlich durchbrach Janeway die Stille.

„Seven, wie beurteilen Sie den Wahrheitsgehalt dieser Aussagen?" Fragte sie den blonden Cyborg.

Seven wirkte nachdenklich. „Captain, wäre Cameron ein lebendes Wesen würde ich nicht am Wahrheitsgehalt der Aussagen zweifeln. Sie ist jedoch wenn auch empfindungsfähig, letztendlich nicht mehr als ein lernfähiger Computer. Man kann sie theoretisch auf Alles programmieren, selbst ohne dass sie selbst Kenntnis davon hat..."

„Mein Reden!" Rief Torres dazwischen. „Wir sollten ihr nicht trauen. Sie könnte ein Trojanisches Pf..."

Janeway hob die Hand. „B'Elanna. Hier geht es nicht darum, ob wir ihr trauen wollen oder nicht", unterbrach sie die Ingenieurin. „Es geht nur darum Beweise zu finden. Ich möchte, dass sie weiter an der Entschlüsselung der Programmierung arbeiten".

„Jawohl Captain. Allerdings gibt es keine Referenz über die Programmiersprache. Aus dieser Zeit sind einfach keine technischen Aufzeichnungen vorhanden", musste B'Elanna zugeben.

„Tun sie ihr Bestes", sagte Janeway und sah dann erneut zu Seven. „Ich möchte, dass sie Cameron Connor fragen, ob sie uns die Durchsicht ihrer Erinnerungsdateien gestattet".

„Ich dachte, das hätten sie bereits getan?" Warf der erste Offizier ein.

„Nur bis zu dem Punkt, an dem ich feststellte, dass wir es eventuell mit einem Bürger der Föderation zu tun haben", sagte Janeway. „Danach musste ich mich an die Direktiven halten, nach der persönliche Dateien geschützt sind".

„Ich rede mit ihr. Ich denke, sie wird mir die Durchsicht gestatten", sagte Seven überzeugt.

Janeway nickte. „Gut, tun sie das. Bis dahin ist sie vorläufig als Gast auf diesem Schiff zu behandeln. Ich werde eine Diskriminierung unter keinen Umständen dulden", sagte sie zur Allgemeinheit, meinte aber eine gewisse Halbklingonin im Besonderen. „Weggetreten".

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Seven of Nine, ehemals tertiäres Element von Unimatrix 01 war nervös. Sie stand vor dem Gästequartier, das zur Zeit von Cameron Connor bewohnt wurde. Einer Person, zu der sie sich menschlich hingezogen fühlte, da sie gewissermaßen ein Schicksal teilten.

Sie zögerte bevor sie den Melder betätigte. Das Herein konnte sie nicht hören, wusste aber dass ihr der Zugang gewährt wurde als sich die Tür öffnete.

Cameron stand starr wie eine Statur am Fenster des gemütlichen Quartieres.

„Komm rein Seven", sagte Cameron ohne sich umzudrehen.

„Cameron", sagte Seven schlicht.

„Nun, wie ist das Urteil ausgefallen?"

„Captain Janeway bittet um die Erlaubnis, deine heruntergeladenen Erinnerungen sichten zu dürfen", sagte Seven vorsichtig.

„Ich dachte das hättet ihr getan?" Fragte Cameron sich umdrehend.

Seven schüttelte den Kopf. „So bald sie feststellte, dass Du mehr als ein Roboter bist hat sie aufgehört".

Cameron nickte. „Wer würde sich die Erinnerungen ansehen?"

„Das könntest Du bestimmen. Du kannst Dir Jemanden aus der Besatzung auswählen. Ich würde mich anbieten", sagte Seven ruhig.

Cameron trat näher. „Das würdest Du tun? Vergiss nicht, da sind auch sehr schlimme Erinnerungen bei".

Seven seufzte. „Ich habe geholfen viele Völker zu versklaven und auszulöschen. Du wirst kaum schlimmere Erinnerungen haben".

Cameron nickte. „Und die... persönlichen Erinnerungen?"

Seven hob die Augenbrauen. „Ich werde versuchen nicht zu genau hinzusehen".

Cameron brauchte einige Sekunden, um die Antwort zu verarbeiten. Dann grinste sie spontan.

„Einverstanden", sagte Cameron nun.

„Gut. Würdest Du mich bitte in die Astrometrie begleiten? Du kannst mir sicherlich bei der Sichtung Deiner Erinnerungen behilflich sein".

Cameron nickte. „Selbstverständlich", entgegnete sie.

Seven drehte sich herum und ging zur Tür, die sich automatisch vor ihr öffnete.

„Seven?" Fragte Cameron hinter ihr.

Seven blickte über ihre Schulter.

„Sind wir jetzt Freunde?" Fragte Cameron unschuldig.

Seven hob eine Augenbraue und wandte sich wortlos ab.

Cameron fühlte sich zurückgewiesen.