Fallen from grace

Kapitel 26

Gedankenspiele

„Ich bin froh, dass du da bist", bemerkte sie erleichtert, als sie sein Büro betrat und sorgsam die Tür hinter sich verriegelte. „Meine Woche war grauenhaft."

Er saß an seinem Schreibtisch und legte mit spitzen Fingern die Feder beiseite, die er verwendet hatte, um einen Stapel Aufsätze zu durchforsten. Als sie näher kam, linste er sie mit einer hochgezogenen Braue an und rückte seinen Stuhl ein Stück nach hinten, um sie in Empfang zu nehmen, denn wenn sie so anfing, würde das aller Voraussicht nach eine längere Auseinandersetzung werden.

„Weißt du eigentlich, wie spät es ist?", fragte er besorgt. „Wenn dich um diese Zeit jemand erwischt hätte ..."

„Dann hätte ich gelogen und behauptet, dass ich bei dir nachsitzen muss", warf sie schnell ein. Ohne ihn aus den Augen zu lassen, setzte sie sich zu ihm auf seinen Schoß. „Ich weiß, dass es nicht richtig ist, dich als Ausrede zu benutzen. Aber ich musste dich einfach sehen. Es gibt da einige Dinge, die ich gern mit dir besprechen würde."

Severus seufzte und lehnte seinen Kopf an ihre Stirn. „Also gut."

Hermine schlang die Arme um seinen Nacken. Die Erleichterung darüber, dass er sie nicht fortschickte, war auf ihrem sorgenvollen Gesicht nicht zu übersehen.

„Ich mache mir Sorgen um Harry", sagte sie offen. „Er ist mein bester Freund. Und ich weiß, dass ihr euch nicht ausstehen könnt, aber ..."

„Und das ist noch weit untertrieben", bemerkte er mit deutlichem Sarkasmus in der Stimme.

Hermine aber ging nicht darauf ein. „Jedenfalls", fuhr sie fort, „musst du mir versprechen, ihn in Ruhe zu lassen, wenn ich dir das sage, okay? Das hier ist eine wirklich üble Situation für mich. Ich mag es ganz und gar nicht, zwischen euch zu stehen."

Er legte die Stirn in Falten. „Ich bin Lehrer. Wenn er also was angestellt hat, kann ich schlecht die Augen davor verschließen."

Fast schon reumütig biss sie sich auf die Lippe. „Bitte."

Severus schob seine Hand durch die Haare. Dann sah er sie eindringlich an. „Na schön. Dieses eine Mal."

Erleichtert drückte sie ihm einen Kuss auf die Lippen. „Danke. Ich wusste, dass ich mich auf dich verlassen kann."

Wie erwartet entgegnete er nichts darauf und so plapperte sie munter weiter.

„Er hat in letzter Zeit ein paar Dinge ausprobiert. Aber da so viel geschehen ist, habe ich der Sache kaum weiter Beachtung geschenkt. Jedenfalls denke ich, ist es jetzt an der Zeit, dass ich jemanden um Rat frage. Und da ich nicht wusste, wer mir sonst weiterhelfen könnte, dachte ich ... na ja, du kennst dich bestimmt am besten mit diesen Dingen aus."

Alarmiert zog er die Brauen hoch. „Dinge?"

Sie nickte. „Ja, Dinge. Zum Beispiel diesen Spruch „Levicorpus", von dem ich weiß, dass er damals von den Todessern angewandt wurde, als sie die Quidditch-Weltmeisterschaft gestürmt haben."

Er stieß die Luft laut hörbar aus seinen Lungen aus. Doch Hermine war noch nicht fertig.

„Also, was glaubst du, wer könnte so einen Spruch in die Welt setzen? Ich meine, es ist nicht gerade die feine Art, jemanden kopfüber in der Luft baumeln zu lassen, oder?"

Seine Haltung versteifte sich kaum merklich, doch Hermine war ohnehin zu sehr mit ihren Gedanken beschäftigt, als dass sie Notiz davon genommen hätte.

„Das kann viele Ursachen haben", sagte er ernst. „Die einen würden es als Scherz bezeichnen, für jemand anders ist es eine Grausamkeit."

„Genau!", warf sie energisch ein.

Severus legte den Kopf schief. „Was ist noch passiert?", fragte er eindringlich.

Hermine blinzelte ihn an. „Was meinst du?"

„Du bist doch bestimmt nicht nur deswegen zu mir gekommen, weil Potter diesen Zauber ausprobiert hat. Hat er vielleicht jemanden damit verletzt?"

Sie schüttelte vehement den Kopf. „Ich weiß, was du damit sagen willst, bloß so war das nicht. Er hat ihn an Ron ausprobiert. Du kennst die beiden ja, sie sind für jeden Blödsinn zu haben ..." Als sie sah, wie er seine Brauen zusammenzog, räusperte sie sich eilig. „Nur mal angenommen, der Spruch hätte etwas ausgelöst, was dann?"

Er seufzte. „Genau deshalb sollte er die Finger davon lassen. Manche Zauber sind extrem gefährlich. Aus diesem Grund sind sie auch verboten oder nicht vom Ministerium genehmigt worden."

„Ja, trotzdem existieren sie. Und gerade jetzt, wo das Ministerium immer mehr von Voldemorts Anhängern untergraben wird, müssen wir darauf vorbereitet sein, mit diesen Dingen konfrontiert zu werden. Sie würden nicht davor zurückscheuen, Zauber, ganz gleich welcher Art auch immer, auf uns anzuwenden."

„Das ist Sinn und Zweck meines Unterrichts", sagte er schlicht. „Dort werdet ihr vorbereitet."

„Das weiß ich. Und im Gegensatz zu Umbridge oder deinen anderen Vorgängern machst du deine Sache wirklich gut."

Er lachte bitter auf. „Das ist meine Aufgabe, falls du es noch nicht bemerkt hast."

Hermine setzte ein gequältes Grinsen auf. „Natürlich. Ich wollte damit auch nicht sagen, dass … nun ja, du weißt, wie ich es gemeint habe, nicht wahr?"

Severus legte ihr beschwichtigend seinen Zeigefinger auf den Mund. „Beruhige dich erst mal. Ich kann ja verstehen, dass du nervös bist, nach allem, was in letzter Zeit geschehen ist. Vielleicht war es aus diesem Grund falsch von mir, dich mit neuen Problemen zu konfrontieren. Es war bestimmt nicht meine Absicht, dir Angst einzujagen. Dennoch kann ich es aufgrund deiner Freundschaft zu Potter genauso wenig gutheißen, alles herunterzuspielen. Die Gefahr ist da. Sie ist allgegenwärtig. Ganz besonders dann, wenn Dumbledore einmal nicht mehr ist."

Sie nickte. „Wahrscheinlich hast du Recht und ich mache mir wieder einmal zu viele Gedanken über alles, oder?"

Seine Mundwinkel entspannten sich ein wenig, als er den verlorenen Ausdruck auf ihrem Gesicht sah. „Vielleicht. Dennoch würde es mich interessieren, wo er den Spruch so plötzlich her hat. Die Quidditch-Weltmeisterschaft liegt jetzt schon eine Weile zurück, also muss ihn jemand anders auf den Gedanken gebracht haben."

Hermine senkte bedrückt den Blick auf die Knöpfe, die in enger Reihe seine Brust säumten. „Das kann ich dir nicht sagen. Ich möchte ihn nicht verraten. Bitte versuch, das zu verstehen."

Er schüttelte in ernster Manier den Kopf. „Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass ich diesen Teil der Unterhaltung früher oder später bereuen werde."

Ihre Hände kamen hoch und umfassten sanft seine Wange. „Weißt du, es ist auch für mich schwer, zu akzeptieren, dass du mir nicht sagen kannst, was du mit Dumbledore im Schilde führst. Aber wenn du mir versprichst, dich nicht aufzuregen, werde ich dich in ein anderes kleines Geheimnis einweihen."

Er hob die Brauen und Hermine spürte, dass sie knallrot anlief, als er sie so skeptisch musterte.

„Na ja, das ist so: Slughorn hat mich und ein paar andere auf seine Weihnachtsparty eingeladen. Und da ich dort schlecht mit dir aufkreuzen kann, es sei denn, du hast vor, das, was auch immer wir haben, an die große Glocke zu hängen, habe ich mich dazu entschieden, jemand anders mitzunehmen."

Er schnaubte wenig begeistert. „Natürlich."

Hermine nickte im Gegenzug ziemlich übertrieben. „Genau. Glaub mir, ich bin auch nicht scharf darauf, überhaupt hinzugehen, aber es ist wohl wichtig für Harry. Zumindest hat Dumbledore ihm das klargemacht."

„Und wen hast du nun zu deinem Begleiter auserkoren?", fragte er trocken.

Sie seufzte. „Es ist Cormac. Ich kann ihn eigentlich überhaupt nicht leiden. Ehrlich! Seine ganze Art ist mir zuwider. Da außerdem Ron mit Lavender zusammen ist, dachte ich, es ist besser, ihn außen vor zu lassen. Außerdem hab ich mich ziemlich übel über die Jungs geärgert, womit ich keinen Wert darauf lege, mich dazu herabzulassen, bei ihnen darum zu betteln, dass einer von ihnen mit mir da hingeht." Abwesend schüttelte sie sich. „Sie waren doch tatsächlich der Meinung, ich würde mich zu sehr abkapseln. Aber sie wissen ja auch nicht, dass ich bei dir war, anstatt mich in der Bibliothek herumzutreiben."

Seine Hand strich sanft über ihre Wange. „Verstehe. Danke, dass du es mir gesagt hast."

Hermine verspürte einen Stich, als sie den zurückhaltenden Ton in seiner Stimme hörte. Dass ihm die Vorstellung, sie mit Cormac zu sehen, nicht gefiel, konnte sie nach dem vorgespielten Eifersuchts-Theater mit Ron nur erahnen, obwohl er wieder einmal drauf und dran war, es vor ihr zu verbergen.

„Es ist nur ein Abend", sagte sie aufrichtig. „Ich kann verstehen, dass du nicht begeistert davon bist, denn glaub mir, wenn es nicht so wichtig für Harry wäre, würde ich da bestimmt nicht hingehen."

Er presste die Kiefer aufeinander. „Das solltest du aber", verkündete er schlicht. „Vielleicht haben die beiden in diesem Punkt Recht. Du bist jung und solltest das ausleben."

Verblüfft starrte sie ihn an. „Das ist jetzt nicht dein Ernst! Ich mach mir nichts aus Partys. Im Gegenteil. Ich liebe es ruhig und beschaulich."

Severus nickte knapp. „Kann ich nachvollziehen, denn ich war damals nicht recht viel anders. Und das ist auch der Grund, weshalb ich sehr viel allein war."

„Ja, aber du wusstest, was du wolltest, genauso wie ich. Du hast eben andere Prioritäten gehabt und diese auch verfolgt."

„Richtig. Nur, du darfst nicht vergessen, dass ich es deshalb nicht automatisch bekommen habe."

„Du bist einer der klügsten Menschen, die ich kenne. Das hast du dir erarbeitet. Und ich bewundere dich dafür."

Er sah sie an. „Ich gebe zu, dass es vielleicht schwer ist, das, was ich dir jetzt sagen werde, zu verstehen, vor allem, wenn es von mir kommt." Ein unsicheres Lächeln legte sich über sein ausgemergeltes Gesicht. „Ich denke, du weißt, dass es noch andere Dinge im Leben gibt."

Als Hermine bewusst wurde, dass er von seiner unerfüllten und mindestens ebenso tragischen Liebe zu Lily sprach, verkrampfte sich etwas in ihr. Behutsam legte sie ihm ihren Zeigefinger auf die Lippen. Sie wusste, wie sehr es ihn quälte, das zur Sprache zu bringen. Umso mehr war sie gerührt, dass er bereit war, es mit ihr zu teilen. „Das ist so unfair", sagte sie vorsichtig. „Warum können wir nicht einfach zusammen sein? Warum muss Dumbledore uns voneinander fern halten?"

Er schüttelte kaum merklich den Kopf und nahm ihre Hand in seine. „Es ist nicht Albus, der uns voneinander trennt. Nicht im eigentlichen Sinn. Er weiß schließlich über uns Bescheid und noch immer sind wir hier. Verstehst du, was ich meine? Vielleicht hattest du Recht. Ich habe über das, was du gesagt hast, nachgedacht. Es hat vermutlich nicht viel Sinn, wenn wir uns länger etwas vormachen. Und deshalb möchte ich, dass du heute Nacht hier bleibst."

Erstaunt blinzelte sie ihn an. „Was?"

Ein schmales Lächeln tauchte auf seinem Gesicht auf. „Ja. Denn wenn es jemanden gibt, den du fürchten musst, dann ist es der Dunkle Lord. Nicht unser Schulleiter."

Hermine verschlang ihre Finger innig mit seinen und drückte ihm einen Kuss auf die Lippen, noch bevor seine Worte gänzlich in ihr Bewusstsein vordringen konnten. Das Bedürfnis, das sich in ihr angestaut hatte, ihn bei sich zu haben und zu spüren, war so groß, dass sie nicht lange überlegen musste, sein verlockendes Angebot anzunehmen. Sichtlich erleichtert griff sie sich eine Handvoll der Knöpfe auf seiner Brust und zog ihn zu sich.

„Ich werde erst wieder gehen, wenn du mich ausdrücklich darum bittest."

Er lachte leise auf und rieb seine Nase an ihrer. „Dann werden wir unweigerlich neue Probleme auf uns ziehen."

Sie stutzte, als sie in sein vertrautes Gesicht sah, das ihrem so nahe war. „Ist mir egal. Ich bin bei dir. Was kann ich mehr wollen?"

Seine Hände umfassten ihren Kopf und drückten sie an sich. „Eigentlich hatte ich gehofft, du würdest dem Schicksal unserer Welt etwas mehr Beachtung schenken."

„Oh, das tue ich", pflichtete sie ihm bei, fest darauf aus, dem Sarkasmus in seiner Stimme keine Chance zu geben. „Ich will nur, dass du miteinbezogen wirst, schließlich bist du es, der für uns alle sein Leben riskiert."

Er antwortete nicht und sah sie einfach nur an. Im nächsten Moment schlang er die Arme um sie und stand mit ihr gemeinsam auf. Hermine wickelte ihre Beine um seinen Leib und kuschelte sich eng an ihn, um sich von ihm nach nebenan in sein Schlafzimmer tragen zu lassen. Sie wusste, dass das, was sie Harry in ihrer Wut an den Kopf geworfen hatte, nicht stimmte. Es spielte sehr wohl eine große Rolle für sie, was er oder andere zu ihr sagten, denn noch nie war sie besonders beliebt gewesen. Am meisten aber beeinflusste sie, was Severus ihr anvertraut hatte. Vielleicht würde ja tatsächlich alles darauf hinauslaufen, dass ihre gemeinsame Zeit in Hogwarts gezählt war. Genau deshalb wollte sie diese seltenen Minuten mit ihm auskosten, in denen sie fühlte, wie sehr er sie wollte; wie sehr er sie brauchte. Und das, obwohl es ihm immer noch schwer fiel, es sich einzugestehen.

Als sie dann unter ihm lag und seinen nackten Körper fordernd auf sich spürte, zerstreuten sich ihre sorgenvollen Gedanken vollständig. Severus gehörte ihr, ebenso wie sie ihm gehörte. Und nicht Dumbledore oder die bevorstehende Party, die sie wohl oder übel mit Cormac an ihrer Seite hinter sich bringen musste, auch nicht Voldemort – nichts von alldem – konnte ihr dieses Gefühl nehmen.

Für einen Moment schloss sie die Augen und als sie ihn wieder ansah, erkannte sie einmal mehr das unbändige Feuer in ihm, das er für gewöhnlich unter Kontrolle hielt. Seine harte Männlichkeit schob sich zwischen ihre feuchten Lippen und ergriff Besitz von ihr. Instinktiv kam sie ihm entgegen und schon bald darauf waren sie gefangen von der Lust, die sie seit dem Vorfall in seinem Klassenzimmer begleitete, als sie sich zum ersten Mal nähergekommen waren.

Sein Körper erzitterte, seine Atmung war aufgewühlt und Hermine versenkte schaudernd ihre Nägel in seinem arbeitenden Rücken. Stück für Stück empfing sie ihn, nahm ihn in sich auf, bis sie sich gemeinsam dem Höhepunkt näherten.

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„Was glaubst du?", begann sie vorsichtig, als er sich wie ein Löffel von hinten an sie schmiegte und die Decke über ihre verschwitzten Körper ausbreitete. „Kann ich es riskieren, dich dazu zu überreden, mich über Weihnachten mit in dein Haus zu nehmen?"

Die sich auf ihre Worte hin ausbreitende Stille besagte deutlich, dass er mit allem gerechnet hatte, nur nicht damit, denn wenn er so beharrlich schwieg, war es offensichtlich, dass er nicht wusste, was er darauf antworten sollte.

Er räusperte sich. „Was genau meinst du damit?"

Hermine drehte den Kopf nach hinten und biss sich auf die Lippe, als sie den verunsicherten Ausdruck in den Tiefen seiner schwarzen Augen sah, der perfekt zu ihrem inzwischen puterroten Gesicht abgestimmt war. Fast hatte sie ein schlechtes Gewissen, diese dumme Frage überhaupt gestellt zu haben.

„So wie ich es gesagt habe. Du hast mal erwähnt, dass du ein Haus hast."

Schon schnellte eine seiner Brauen in die Höhe. „Ah, verstehe. Und du dachtest, bevor der Krieg ausbricht, machst du dir schnell noch ein Bild davon, wie ich aufgewachsen bin."

„Nein", warf sie zu ihrer Verteidigung ein. „Ich habe nur gehofft, dich dazu bringen zu können, etwas Zeit mit mir zu verbringen. Weißt du, Harry redet nur noch über Ginny, Ron hingegen über Lavender. Aus diesem Grund bin ich nicht unbedingt scharf darauf, die Feiertage über im Fuchsbau oder im Hauptquartier zu verbringen. Stattdessen wäre ich lieber bei dir."

Er öffnete überrascht den Mund und klappte ihn wieder zu.

„Ich – ich weiß es nicht. Wirklich. Normal würde ich ..."

„Erzähl mir nicht, dass du es bevorzugst, allein zu bleiben. Das werde ich nicht gelten lassen."

„Nein, das war nicht das, was ich sagen wollte."

„Was dann? Ist es so unvorstellbar für dich, dass du die freie Zeit mit mir verbringen könntest? Es geht schließlich um Weihnachten! Da könnten wir zusammen sein, nur wir beide."

Er nickte stumm und streichelte ihr mit der Hand über den Arm. Dann drückte er eine Reihe sanfter Küsse in ihre Halsbeuge.

„Ich werde darüber nachdenken. Aber sei nicht zu enttäuscht, wenn nichts daraus wird. Ich habe auch noch andere Verpflichtungen, wie du weißt."

Hermine fröstelte beim Klang seiner tiefen Stimme, die so innig an ihr Ohr drang. Für einen Moment hatte sie die Welt außerhalb ihrer trauten Zweisamkeit ganz vergessen.