Carlisle´s POV
Ich machte einen unötigen Atemzug als ich Bella schläfrig "Danke Daddy" murmeln hörte. Mein Herz machte einen Sprung und ich kann mir nicht helfen, aber ich musste darüber ein wenig lächeln. Natürlich habe ich schon immer gedacht, Bella ist wie meine Tochter, aber zu hören wie sie über mich dachte, erwärmte mein Herz.
Ich legte Bella auf Edward´s Bett und zog ihr die Schuhe aus, bevor ich sie zudeckte.
Als ich sie im Schlaf beobachtete, dachte ich darüber nach, wie dankbar ich Gott war,das sie in unser Leben gestolpert ist. Ich weiß Bella war sich darüber nicht im Klaren, aber sie hat das Leben von jedem in unserer Familie bereichert.
Auch Rosalie meine störrische Prinzessin hat begonnen Bella wie eine Schwester zu behandeln, auch wenn sie das nie zugeben würde.
Als ich wieder einen liebevollen Blick auf meine jüngste Tochter warf, dachte ich über die Ereignisse in dieser Nacht nach.
Ich war enttäuscht, als Bella sagte sie geht auf eine Pyjamaparty. Obwohl ich es für eine gute Idee hielt, das sie mehr Zeit mit ihren menschlichen Freunden verbringen wollte.
Aber ich wollte auch mehr Zeit für meine Tochter haben, ohne meine anderen Störenfriede *hust* Emmett und Alice *hust*
Ich war etwa eine Stunde zu Hause, als ich einen Anruf von Alice erhielt
Rückblende
]"Dad" rief sie nach dem ich abgehoben hatte "Du musst Bella abholen, sie ist auf einer Party mit Jessica"
Ich war verwirrt "Wieso ist es so dringend, das ich sie abhole? Ich weiß das sie bei Jessica auf einer Pyjama Party ist"
"Nein ist sie nicht" antwortete Alice "Sie ist nicht bei Jessica, sondern auf irgendeiner Party in Port Angeles"
Was? dachte ich. Bella würde mich nie anlügen. Oder doch? Bevor ich weiter darüber nachdenken konnte meldete sich Alice wieder zu Wort "Du musst sie finden, sie säuft wie verrückt und ich glaube, das es ihr schlecht gehen wird. Ich kann nicht wirklich was über ihre Zukunft sagen, weil ihre Entscheidungen unberechenbar sind."
Bella trinken? dachte ich schockiert "Ich kümmere mich darum Alice. Danke, das du es mir erzählt hast." antwortete ich während ich in mein Auto stieg "Weiß Edward davon?"
"Nein" antwortete Alice " Die Jungs sind seperat jagen gegangen"
"Gut" erwiderte ich "Pass auf das er es nicht herausfindet. Ich kann ihn hier nicht gebrauchen, während ich mit deiner Schwester verhandel. Halt mich auf dem Laufenden Alice"
"Ok Daddy" sagte sie zögernd und dann fügte sie noch hinzu "Und sag Bella, das es mir leid tut, das ich sie verraten habe" und damit legte sie auf.t
Ich hatte Bella mehrmals angerufen, aber jedesmal kam nur die Mailbox. Das ärgerte mich, weil ich wusste, das sie meine Anrufe bewusst ignoriert hat.
Ich habe halb Port Angeles nach Bella abgesucht, bis ich den Anruf von Alice bekam, das sie verhaftet wurde.
Ich schüttelte den Kopf bei dem Gedanken, aber ich war mir sicher, wenn ich in der Police Station auftauche, wird mich mein Mädchen mit großen Augen ansehen.
Rückblende
Schnell wanderte mein Blick zu Bella um sicher zu gehen, das sie keine Verletzungen hatte. Ich seufzte erleichert als ich keine sah.
Ich kniff meine Augen vor Wut zusammen, bei dem Gedanken daran, was sie getan hatte. Ich habe mir schreckliche Sorgen gemacht, das sie vielleicht eine Alkoholvergiftung haben könnte und bin durch die halbe Stadt gerannt.
Ich wollte gerade zu ihr gehen, als ein älterer Officer auf mich zu kam. Als er meine Tochter zu mir brachte, konnte ich sofort riechen, das sie Alkohol getrunken hat.
Aufgrund der Kaution, die ich zahlen musste, wurde ich neugierig. Warum ist meine kleine, süße, unschuldige Bella verhaftet worden?
Als der Polizist mir die Akte zeigte starrte ich ungläubig darauf. Trinken und Schlägerei?
Um sicherzugehen sah ich Bella an, doch diese senkte schnell ihren Blick auf den Boden zur Bestätigung ihrer Schuld.
Nach dem Ausfüllen der Papiere und der Zahlung der Geldbuße sagte der Polizist zu Bella " Ich hoffe du hast deine Lektion gelernt junge Dame" Es schien so als wollte Bella nicht sprechen, also legte ich meine Hände auf ihre Schultern, woraufhin sie ein leises "Ja Sir" murmelte. Ich fügte hinzu, das ich sicher gehen werde, das sie ihre Lektion lernt. So oder so würde ich sichergehen, das sowas nie wieder passiert.
Und dann meine Gedanken auf der Fahrt nach Hause. Ich fuhr langsam und einen Umweg nach Hause. Damit ich sicher gehen konnte, das ich die maximale Zeit hatte um mich zu beruhigen und meine Gedanken zu sammeln. Obwohl ich keine Ahnung hatte, warum ich das tat. Was sollte ich dagegen tun?
Obwohl Bella für mich wie eine Tochter war, war ich nicht ihr Vormund. Diese Ehre gehörte Charlie. Habe ich das Recht, sie zu bestrafen, oder sollte ich das Charlie überlassen? Ich verzog das Gesicht bei dem Gedanken. Ich weiß Charlie liebt Bella, aber von Erziehung hatte er keine Ahnung. Ich bin mir sicher, das er mit Bella schimpfen würde und sie keinen Kontakt mehr zu Edward haben darf und das wäre entsetzlich grausam für die beiden. Nein. Charlie würde mit dieser Situation nicht angemessen umgehen.
Mit diesem Gedanken begann ich zu überlegen, das es das beste wäre, wenn ich damit umgehen wü war zuversichtlich, das ich Bella helfen konnte, aus ihren Fehlern zu lernen, aber ich war mir nicht sicher, ob sie eine Strafe von mir annehmen würde.
Ich muss Bella entscheiden lassen, dachte ich.
Und was mache ich, wenn sie die Bestrafung von mir annimmt?
Ich begann über alles nachzudenken, was sie getan hatte. Ich fühlte Wut und Enttäuschung. Sie hat mich gezielt angelogen, weil sie genau wusste, das ich die Party nicht erlauben würde.
Sie hat Alkohol getrunken, obwohl sie genau wusste, das sie dafür nicht alt genug ist und sie hat sich in Gefahr gebracht. Wie schlecht es ihr ging, konnte ich nur annehmen. Sie trank große Mengen, aber ich war froh, das sie nicht mehr als eine Magenverstimmung bekommen wird.
Dazu muss ich noch hinzufügen, das sie sich mit einem anderen Mädchen geschlagen hat. Ich konnte es immer noch nicht glauben, aber ich sah die Schuld in ihren Augen. Zur Krönung, wurde sie noch verhaftet. Ich fuhr mit der Hand durch mein Haar und seufzte.
Hätten meine anderen Kinder sowas getan, wäre ihre Strafe, ein schöner langer Trip über meinen Knien. Das Lügen allein, würde ihnen schon eine Tracht Prügel einbringen.
Bella braucht Disziplin, aber kann ich sowas meiner kleinen süßen Bella antun? Ich fuhr mir wieder durchs Haar. Natürlich kann, argumentierte ich mir selber. Ich kann mich sehr gut kontrollieren und somit werde ich ihr auch nicht ernsthaft schaden. Aber will ich?
Ich schloss meine Augen
Warum, oh warum Bella? Ich vestehe es nicht, Bella war noch nie so rücksichtlos und ich weiß, das sie es eigentlich besser weiß. Mit Gedanken daran, was hätte passieren können, stählte ich mich selbst für die Aufgabe. Wenn Bella eine Strafe von mir annimmt, dann werde ich sie übers Knie legen. Ich möchte sichergehen, das sie nie wieder sowas dummes macht. Sie ist meine Tochter und ich werde sie wie ihre anderen Geschwister behandeln.
Ich stand auf und ging in mein Büro um mich etwas zu entspannen. Ich erledigte einige Formalitäten, als ich ein leises Wimmern hörte. Ich sah sofort auf und ging aus meinem Büro in Richtugn Bella´s ötzlich hörte ich sie schreien. Ich eilte in ihr Zimmer um zu sehen, was los war, als ich sah wie sie mit ihren Fäusten auf das Bett schlug.
Ein Albtraum dachte ich. Was könnte so schrecklich sein, das sie so reagiert?
Ein weiterer Schrei holte mich aus meinen Gedanken und ich versuchte sofort Bella zu wecken. Nach einer Minute schütteln und ihren Namen rufen, wurde ihr Schreien lauter.
Ich hob sie hoch und wiegte sie in meinen Armen, während ich ihr beruhigende Worte ins Ohr flüsterte. Schnell begann sie sich zu beruhigen und nach einer Minute, oder zwei wachte sie auf und erstarrte.
"C-Carlisle?" wimmerte sie.
Ich schlang meine Arme fester um sie und antwortete "Alles ist gut Bella. Es war nur ein Albtraum"
Sie vergrub den Kopf in der Beuge meines Halses und murmelte "Tut mir leid, das ich dich wegen meinem dummen Traum gestört habe"
Ein dummer Traum? Mich Gestört? "Törichtes Kind" erwiderte ich " Du hast mich nicht gestört" tadelte ich sie leise. Sie sah mich mit großen feuchten Augen an.
"Willst du mir erzählen, was du geträumt hast?"fragte ich "Manchmal hilft es, über Träume zu sprechen" ich merkte das sie sich verkrampfte und hörte sofort auf
" OK" fuhr ich fort "Ich will dich nicht dazu zwingen, wenn du nicht darüber sprechen willst. Aber du weißt, das ich immer für dich da bin, wenn du mit mir reden möchtest"
Ich drückte sie wieder in meine Arme und sie flüsterte ein leises "Danke"
"Ist es jetzt besser?" fragte ich. Sie nickte mit dem Kopf und als ich gerade aufstand um zu gehen, griff sie nach meinem T-Shirt und wimmerte " BItte bleib hier"
Mein Herz schmerzte, als ich meine Tochter so aufgeregt sah, aber ich fühlte mich auch gut, denn meine Anwesenheit schien sie zu beruhigen "Ich bleibe gerne hier Bella" antwortete ich freundlich. Ich lächelte sie an und küsste ihre Stirn. Geh schlafen, meine Tochter. Ich werde die bösen Monster in Schach halten.
