Carlisle´s POV

Als wir unser Zimmer betraten, zog ich Esme in meine Arme und nahm tiefe Atemzüge, um ihren beruhigenden Duft zu inhalieren. Sie führte mich zu unseren Bett, wo wir uns hinlegten. Mein Kopf lag in der Beuge ihres Nackens, während sie mir mit ihren Fingern liebevoll duchs Haar strich. Ich hob meinen Kopf an und küsste sie leidenschaftlich.

Sie brach den Kuss ab und sah mir liebevoll in die Augen "Die anderen werden in wenigen Minuten hier sein Carlisle! Sie riefen mich vorhin an und ich sagte ihnen, das sie später kommen sollen, weil du mit Bella verhandeln musst.

Ich stöhnte "Und was hat Edward dazu gesagt?" fragte ich.

Sie seufzte und antwortete "Er wollte wissen was genau geschehen war und warum du mit ihr verhandelst und...Du kennst doch Edward, wenn es um Bella geht ist er überfürsorglich. Emmett und Jasper mussten ihn aufhalten, weil er sofort nach Hause rennen wollte" sagte sie aufgeregt.

Ich setzte mich auf und fuhr mir frustiert durch die Haare "Ich werde mit Edward reden, bevor die anderen nach Hause kommen" sagte ich, während ich zum Fenster ging.

"Viel Glück" sagte meine Frau, bevor ich nach draußen sprang, um meinen Kindern entgegen zu laufen. Ich war schnell in der Lage, ihre Gerüche wahrzunehmen.

"Edward ich muss mit dir sprechen" sagte ich meinen Sohn gedanklich "Bella geht es gut und es wäre besser für alle, wenn du nicht überreagieren würdest mein Sohn"

Nachdem ich noch eine Minute gerannt bin, sah ich meine Kinder, die auf mich warteten.

Edward starrte mich an, während Emmett mich stürmisch begrüßte.

Hey Dad! Ich hab gehört, die kleine Bella, war ein böses Mädchen, während wir weg waren" sagte er laut, woraufhin Edward ihn anknurrte.

"Schluss jetzt Edward" sagte ich ihm gedanklich, bevor ich Emmett einen warnenden Blick zuwarf, der verlegen lächelte.

"Also ist es war?" fragte Rosalie schockiert. "Ja" antwortete ich "Bella war in Schwierigkeiten und ich habe mit ihr verhandelt. Was genau geschehen ist, ist privat" sagte ich streng und sah speziell Emmett und Alice an.

Die beiden lächelten unschuldig. Ich war auf der Hut, denn dieses Lächeln bedeutet meist nicht gutes.

"Nun ich möchte mit Edward alleine sprechen. Geht nach Hause, Mum wartet schon auf euch" befahl ich und beobachtete wie sie schnell nach Hause rannten, bevor ich meinen Sohn wieder finster ansah.

"Edward, warum bist du so wütend auf mich?" fragte ich, obwohl ich die Antwort schon kannte.

"Wie du weißt es nicht?" spottete er "Wie konntest du Bella bestrafen? Wie konntest du nur?" schrie er mich an.

"Edward Anthony achte auf deinen Ton junger Mann! Du weißt es besser, mich nicht anzuschreien!" tadelte ich ihn. Er senkte den Kopf und murmelte eine leise Entschuldigung.

"Ist schon ok" antwortete ich.

Mein Geduldsfaden war jetzt sehr dünn und ich wollte keine weitere Respektlosigkeit meiner Kinder mehr dulden.

Edward konnte das aus meinen Gedanken lesen und wusste das er jetzt einen respektvolleren Ton anschlagen sollte.

"Warum Dad?" fragte er und schaute mich mit großen Augen an.

Ich seufzte, bevor ich ihm antwortete "Sie hat es verdient" sagte ich einfach.

Edward schaute mich an, als ich ihn von meinen Gedanken abschirmte.

"Ich werde dir keine Details nennen, sie soll es dir selbst erzählen. Sie hat mehrere Familienregeln gebrochen und ich hab sie auf die gleiche Weise behandelt, wie ich dich, oder deine Geschwister behandelt hätte. Du weißt Bella ist wie eine Tochter für mich, also behandel ich sie auch als solche."

"Aber was ist mit Charlie?" fragte er gereizt " Es ist seine Aufgabe sie zu bestrafen, nicht deine."

Ich schüttelte den Kopf "Ich habe Bella gefragt, ob sie mit Charlie, oder mit mir verhandeln will. Und sie hat sich für mich entschieden" Ich zeigte ihm gedanklich, das Gespräch zwischen mir und Bella, während ich sprach. Er runzelte leicht die Stirn und blickte auf seine Füße.

Ich kann sagen, das er langsam vernünftig wurde und so fuhr ich fort " War ich jemals zu hart zu euch Edward? Bin ich jemals zu weit gegangen und habe dir weh getan?" fragte ich ihn.

"Nie Dad" antwortete er schnell "Ich würde dir das nie vorwerfen Dad. Es tut mir leid" sagte er traurig " Es ist nur... Bella" erklärte er, während er mich ernst ansah "Dad ich weiß, du würdest ihr nie schaden"

Ich lächelte meinen Sohn an, bevor ich ihn schnell in eine Umarmung zog und durch sein Haar streichelte "Entschuldigung akzeptiert"

"Nur damit du es weißt Edward. Es war nicht das letzte Mal, das ich Bella bestraft habe. Ich werde sie wieder bestrafen, sollte sie die Regeln brechen" Ich starrte ihn an, als er begann seine Stirn zu runzeln.

"Wirst du es hinnehmen, oder willst du gegen mich rebellieren?" fragte ich ihn ernst.

Er stieß einen ruhigen Seufzer aus bevor er sagte. "Ich mag es nicht, aber du bist der Vater und es ist nicht meine Aufgabe, dir zu sagen, was du tun sollst."

Ich lächelte ihn an, bevor er fortfuhr "Ich bin wirklich froh, dass du und Mum Bella so lieben. Es bedeutet mir sehr viel, und ich bin sicher, Bella bedeutet es auch sehr viel. Sie braucht richtige Eltern, und ihr seid die Besten die es gibt."

Mein Herz schwoll an vor Stolz über seine Worte und ich zog meinen Sohn in eine Umarmung. "Ich liebe dich Edward."

"Ich dich auch Dad", antwortete er verlegen, als ich ihn losließ.

"Komm, lass uns nach Hause gehen", forderte ich ihn auf, bevor wir in Richtung unseres Hauses rannten.

Bella's POV:

Ich wachte auf, als ich den brennenden Schmerz in meinem Hintern spürte, als ich mich versehentlich auf den Rücken legte. Autsch, dachte ich, es gibt keine Möglichkeit, das ich morgen normal sitzen könnte. Was soll ich nur machen?

Ich schaute mich in dem dunklen Raum um und fragte mich, wo Esme und Carlisle waren, als ich jemanden durchs Fenster springen hörte. Ich sprang erschrocken auf und fiel aus dem Bett, auf den harten Holzfußboden, der mich dann vor Schmerz aufschreien ließ.

"Bella, es tut mir so leid, bist du OK?" fragte eine vertraute Stimme.

"Edward?" fragte ich schockiert.

Das Licht ging an und Edward sah mich mit seinen wunderschönen goldenen Augen an.

"Edward!" rief ich und sprang in seine Arme. Er umarmte mich sanft und küsste mich innig. Er löste sich, wie immer zu früh von mir und ich stöhnte frustiert auf.

Edward sah mich besorgt an und fragte "Bist du ok Bella?"

Ich wurde leuchtend rot. Er muss über meine Bestrafung bescheid wissen, dachte ich peinlich berührt.

"Yeah!" sagte ich lässig: "Mir gehts super!"

Er schaute mich total überzeugt an und verdrehte die Augen bevor er trocken antwortete "Ja dir gehts super"

Ich wollte gerade antworten, als die Tür aufgerissen wurde und Alice, Jasper, Emmett gefolgt von Rosalie ins Zimmer traten. Ich konnte das grinsende Gesicht von Emmett deuten, dass sie alle wussten, was geschehen war. Ich wurde sofort rot, stöhnte laut auf und vergrub mein Gesicht in Edward´s Brust. Ich würde mir wünschen, ich würde jetzt einfach im Erdboden versinken.

"So kleine Schwester" sagte Emmett grinsend "Sieht so aus, als hättest du Dad ziemlich aus der Fassung gebracht. Was hast du angestellt, das er so angepisst war?" fragte er neugierig.

Edward knurrte Emmett sofort an und sagte "Es geht dich nichts an Emmett, also lass sie in Ruhe!"

Zur gleichen Zeit schlug Rosalie Emmett auf den Hinterkopf "Im Ernst Emmett, lass sie in Ruhe" sagte Rosalie.

Ich sah Rosalie ungläubig an. Hatte sie mich wirklich gerade verteidigt?

Plötzlich spürte ich eine wohltuende Ruhe in mir und meine Verlegenheit und Nervosität lockerte sich. Ich sah zu Jasper und lächelte dankbar, worauf er mit einem kleinen Nächeln und einem Nicken antwortete.

"Bella", hörte ich Alice nervös sagen "Ich... Es tut mir wirklich leid, das ich dich verraten habe! Es ist nur... Ich hatte Angst um dich, als ich deine Zukunft gesehen habe. Du warst so unberechenbar"

Ich sah sie an, ihre Augen füllten sich mit Gift und konnte nicht anders, als ihr zu verzeihen "Mach dir keine Sorgen Alice. Es war gut so, dass du es getan hast. Wer weiß, was alles passiert wäre, wenn du es nicht getan hättest"

Alice warf sich in meine Arme. "So Bella, wir sind jetzt hier, um dich aufzuheitern"

Edward kicherte leise, während ich alle ungläubig ansah "Was?" fragte ich.

Alice rollte mit den Augen bevor sie feierlich antwortete" Es ist eine Tradition bei uns. Wenn jemand von Daddy bestraft wurde, sind wir da, um denjenigen wieder aufzuheitern. Und da dies dein erstes Mal war, sind wir alle gekommen, um dich aufzuheitern!"

Ich war gerührt und sah in ihre wunderschönen Gesichter "Ich danke euch", sagte ich leise, während ich auf meine Füße starrte. Edward schlang seine Arme um mich und liebkoste mein Gesicht.

"Du musst uns nicht danken Bella. Es ist das, was Geschwister füreinander machen" sagte Rosalie freundlich. Ich starrte sie geschockt an. Ein Gefühl von Wärme machte sich in mir lächelte sie an. Wow, dachte ich, Rosalie scheint mich endlich zu akzeptieren.

An dieser Stelle stieß mir Emmett leicht in die Seite, als ich ihn ansah, platze es aus ihm heraus "Also, was ist passiert Bells? Warum war der Alte so angepisst?"

Ich bemerkte, wie die anderen mich neugierig ansahen. Edward versteifte sich neben mir. ich wurde leuchtend rot vor Verlegenheit.

"Du musst es uns nicht sagen Bella" tröstete Edward. "Es geht uns wirklich nichts an und wenn Dad von unserem Lauschangriff wüsste, würde er uns allen die Haut abziehen" warnte er seine Geschwister.

Ich fühlte noch einmal eine beruhigende Welle die mich überholte, als Jasper aufmuntert sagte " Du brauchst nicht verlegen zu sein Bella. Wir alle hatten schon das Vergnügen mit Dad´s Hand. Wir wollen uns nicht über dich lustig machen. Aber manchmal hilft es darüber zu reden"

Ich beobachtete, wie die anderen mir zunickten, bevor ich ihnen von meinem abenteuerlichen Wochenende erzählte, die wahren Gründe für mein Handeln, ließ ich allerdings aus. Bis zum Ende der Geschichte sahen mich meine Geschwister auf unterschiedliche Art und Weiße an. Ich sah Ehrfurcht, Schock und Symphatie in ihren Gesichtern.

Edward stöhnte laut, bevor er seinen Kopf in meinen Haaren vergrub "Was hast du dir nur dabei gdacht Bella?" fragte er, woraufhin ich wieder rot wurde.

"Wow" rief Emmett "Ich wusste gar nicht, das du so böse sein kannst" lachte er.

Jasper schüttelte nur traurig den Kopf "Du wirst doch sowas nicht wieder tun Bella? Oder?"

"Nein" stöhnte ich kläglich. "Ich denke nicht."

Alice lief zu mir und umarmte mich "Oohhhhh, Bella! Zwei Mal Prügel!" rief sie aus "Du armes Ding" gurrte sie während sie mich noch fester umarmte.

Rosalie starrte mich nur an und schüttelte den Kopf "Du weißt, dass du dich benommen hast wie ein Idiot oder? Und Daddy hatte recht, das er dich bestraft hat. Es war nicht abzusehen, was alles hätte passieren können. Du musst wirklich lernen, die Dinge zu durchdenken" sagte sie ernst. Ich zuckte zusammen, als die anderen im Einvernehmen mit ihr nickten

"Du hättest ernsthaft verletzt werden können Bella" sagte Jasper "Hast du eine Ahnung was das für unsere Familie bedeutet hätte? Weißt du nicht wieviel du uns bedeutest? Du bist nicht nur Edward´s Freundin. Du gehörst du zu unserer Familie! Du bist meine Schwester und ich liebe dich"

"Du bist meine beste Freundin und Schwester, die ich mit zum shoppen nehmen kann. Und du bist meine Barbie, die ich anziehen kann" lachte Alice "Niemand anderes, würde das mit sich machen lassen!"

"Du bist meine kleine Schwester Bella. Ich weiß, ich war am Anfang nicht nett zu dir, aber du bist mir ans Herz gewachsen und ich würde dich gerne besser kennenlernen" sagte Rosalie aufrichtig.

"Und du bist meine kleine ungeschickte Schwester, die mich zum Lachen bringt und für die ich alles tun würde" sagte Emmett ernst.

Edward drehte mich um, so dass ich ihm ins Gesicht sah. Er hielt mein Gesicht in seinen Händen und sah mich leidenschaftlich an "Und du bist mein Leben, meine andere Hälfte, die Hüterin meines Herzens und mein Grund zu leben. Du bist mein ein und alles Isabella Swan und ich liebe dich von ganzen Herzen!"

Ich sah meine Geschwister peinlich berührt und mit Tränen in den Augen an "Ihr seit die besten Geschwister die man sich vorstellen kann"

Ich richtete meinen Blick auf Jasper und sagte "Ich bin so stolz, dich als großen Bruder zu haben"

Ich wandte mich dann an Alice "Alice, du bist meine beste Freundin und meine Schwester. Du findest immer einen Weg, um mich aufzumuntern und du bist immer auf der Suche nach mir. Was würde ich nur ohne dich machen?"

Als nächstes sah ich Rosalie an "Ich bin so froh, dass du mich akzeptiert hast. Ich fühle mich geehrt, dich meine Schwester nennen zu dürfen"

Ich musste lachen, als ich Emmett ansah. Wie immer grinste er doof "Emmett, mein Teddybär! Auch wenn du mich manchmal ärgerst und dich über mich lustig machst, würde ich nicht wollen, dass du dich änderst! Du stehst immer hinter mir und dafür bin ich dir dankbar!"

Einmal mehr wandte ich mich meiner großen Liebe zu, sah ihn in die Augen und sagte " Ich liebe dich Edward Cullen" Du bist mein Seelenverwandter. Wie ich die Hüterin deines Herzens bin, bist du der Hüter meines Herzens. Ohne dich bin ich nicht ganz, ich bin eine leere Hülle. Du bedeutest alles für mich" Das Lächeln, das er mir zur Benantwortung gab, war atemberaubend.

Ich drehte mich wieder zu meinen Geschwistern um und entschuldigte mich und versprach, das ich nie wieder so etwas rücksichtoses tun werde. Alle nickten im Einvernehmen, bevor mich jeder einmal kurz umarmte. Ich hatte dieses Wochenende als Einzelkind begonnen und jetzt hatte ich zwei große Brüder und zwei große Schwestern. Ich könnte nicht glücklicher sein!

Edward hatte mir versichert, während die anderen nickten "Ich werde Dad darum bitten, dich für morgen krank zu schreiben" Ich lächelte ihn an und gab ihn ein Küsschen auf die Wange.

Nach meiner schockierenden Erzählung setzten wir uns auf den Boden und ich hörte den anderen zu, wie sie über Gott und die Welt redeten. Sie erzählten von der Jagd, von einem bevorstehenden Einkaufsbummel in Paris und wie sie das erste Mal von Carlisle bestraft wurden. Ich hörte amüsiert ihren Geschichten zu und der Inhalt gab mir ein Gefühl der Liebe und Akzeptanz, das sich im ganzen Raum ausbreitete. Die Stunden vergingen und gerade als ich halb einschlief, tauchten Carlisle und Esme auf und streckten ihren Köpfe durch die Zimmertür.

Carlisle's POV:

Als ich bei Esme war, hörte ich wie meine Kinder in Bella´s Zimmer gingen. Ich wusste, das sie wach war. Ich hörte sie aufschreien, als Edward sie erschrocken hatte. Ich zuckte etwas zusammen, wohl wissend, das der Aufschrei mehr auf die Prügel zurückzuführen war, die sie von mir bekommen hat, als das sie erschrak.

"Ich hoffe, sie haben Bella nicht mit Fragen bedrängt" fragte Esme "Du hast sie doch gewarnt, sie nicht zu stören nicht wahr Carlisle?"

"Das habe ich" antwortete ich, während ich eine Augenbraue hochzog. Wir belauschten, das Gespräch zwischen unseren Kindern und mein Gesichtsaudruck verwandelte sich in ein stolzes Lächeln. Es schien so, als wollten unsere Kinder Bella nur aufmuntern. Wir waren stolz auf sie, das sie Bella so bereitwillig in unserer kleinen Familie akzeptierten. Ich wusste von ihrer kleinen Tradition, sich gegenseitig aufzumuntern, nachdem ich einen von ihnen bestraft hatte und zu sehen, das sie das bei Bella ebenfalls machten bewegte mich.

"Awwww" Esme gurrte. "Wie süß von ihnen!"

Ich lächelte bevor ich mich aus ihren Gespräch ausklinkte. Das war ein Moment, den Geschwister unter sich brauchten, ohne das ihre Eltern mithörten. Es war eine Zeit, wo sie sie sich beschweren konnte, wie unfair die Strafe doch war.

Die Stunden vergingen schnell, während Esme und ich uns in den Armen lagen. Ich war zufrieden, sie in meinen Armen halten zu dürfen und vergrub meinen Kopf in ihrem Haar, um ihren einzigartigen Duft einzuatmen. Es war ein stressiges Wochenende und obwohl ich nicht dazu gekommen bin mehr sinnvolle Zeit mit Bella zu verbringen, hatte ich das Gefühl, das unsere Beziehung stärker war wie zuvor.

Als ich auf die Uhr blickte, bemerkte ich, das es bereits 1 Uhr nachts war. Normalerweise hatte das wenig Bedeutung für mich, aber es war notwendig, das Bella genug Schlaf bekam. Vor allem nach den letzten Tagen. Also beschloss ich ins Obergeschoss zu gehen, um nachzusehen, ob sie schon schlief. Ich stellte schnell fest, das sie das nicht tat. Meine KInder saßen noch in ihrem Zimmer und unterhielten sich. Ich hasste den Gedanken, das Gespäch zwischen Geschwistern jetzt zu beenden, aber Bella braucht ihren Schlaf.

Ich blickte auf meine schöne Frau und sagte: "Darling ich gehe nach oben und hole die anderen aus Bella und Edward's Zimmer, so dass Bella endlich schlafen gehen kann. Möchtest du mich begleiten?"

"Natürlich", antwortete sie mit einem Lächeln.

Wir machten uns auf den Weg nach oben und öffneten die Tür. Alle unsere KInder saßen auf den Boden und Bella lag halb schlafen in Edward´s Armen.

Edward wusste warum ich hier war und legte Bella schnell aufs Bett, während Alice zu ihr eilte und ihr eine gute Nacht wünschte. Die anderen Kids verließen mit Alice das Zimmer und Esme und ich gingen auf Bella´s Bett zu.

Sie sah uns müde an und murmelte "Gute Nacht Mum, Gute Nacht Dad" worauhin sie prompt einschlief.

Wir wünschten Edward und Bella eine Gute Nacht und gingen wieder aus der Tür.

"Dad?" flüsterte Edward mir leise zu.

"Ja Sohn?" fragte ich leise.

"Gibt es eine Möglichkeit, das Bella morgen von der Schule zu Hause bleiben kann?" bat er mich.

Ich lächelte ihn an, bevor ich nickte "Ich rufe morgen früh Charlie an und sage das Bella krank ist. Ich sage ihm, das sie hier bleiben kann und das Esme sich um sie kümmern wird" Mein Sohn lächelte mich dankend an, beor ich hinzufügte "Vielleicht, wirst du morgen auch krank" worauhin er noch breiter lächelte. Ich kicherte leise bevor ich die Tür hinter mir schloss und mich auf den Weg zu meiner wunderbaren Frau machte.

Bella's POV:

Als ich Montag Morgen aufwachte spürte ich die starken Arme meines Lieblings-Vampirs, die mich eng umschlungen. Er erzählt mir gleich, das Carlisle Charlie angerufen hatte und ihm mitteilte, das ich krank war und von der Schule zu Hause bleiben müsste. Er sagte ihm, das ich bei den Cullens bleiben werde und das Esme ein Auge auf mich haben wird. Die Dinge hätten nicht besser laufen können, denn Edward war ebenfalls "krank". Ich lachte, bevor wir uns küssten.

Als er mich von sich weg zog, schaute er mich neugierig an.

"Was ist los?" Fragte ich, verwirrt von seinem Ausdruck.

"Bella, während du geschlafen hast, hast du ständig gesagt, das es dir leid tut" Er brach ab und starrte mich an.

Ich errötete und fühlte wie sich meine Augen mit Tränen füllten. Ich hatte ein schlechtes Gewissen. Dummes schlechtes Gewissen dachte ich. Ich wusste, wir mussten darüber reden, aber nicht jetzt.

Mein Schweigen schien Edward Sorgen zu machen " Dir muss nichts leid tun Bella. Warum entschuldigst du dich? Hab ich dir das Gefühl gegeben, das ich böse auf dich bin?" sagte er bevor ich meinen Finger auf seine Lippen legte.

"Edward, wir müssen reden" sagte ich und seine Augen zeigten einen panischen Ausdruck.

"Es ist nichts schlimmes" versicherte ich ihm schnell, um ihn zu beruhigen.

Ich überlegte, wie ich ihm das am besten erklären konnte, als Edward mich aus meinen Gedanken riss "Hat es etwas mit diesem Wochenende zu tun?" fragte er neugierig.

Ich nickte beschämt. Alles klar Swan! Dachte ich mir Spucks endlich aus! "Edward, du warst der Grund warum ich auf die Party gegeangen bin"

Als Edward mich mit großen Augen schockiert ansah fuhr ich fort "Mich hat es genervt, das du mir vorschreiben wolltest mit wem ihc mich treffen soll und mit wem nicht. Also wollte ich etwas leichtsinniges tun, um dir zu beweisen, das die Menschen auch gefährlich sein können. Ich wollte, das du darüber nachdenkst, das Jacob ein besserer Fraund für mich ist als Jessica oder Mike" erklärte ich schnell.

Edward starrte mich weiterhin geschockt an. Tränen liefen mein Gesicht herunter "Es tut mir leid Edward, du musst mich hassen dafür" sagte ich unter Tränen. Wie konnte ich nur so dumm sein?

Als Edward meine Tränen sah, zog er mich sofort in seine Arme und sagte "Oh Bella, es tut mir so leid. Das ist alles meine Schuld. ICh wollte dich nie kontrollieren. Ich könnte dich niemals hassen Bella!"

Während er redete zog ich mich von ihm weg "Es ist nicht deine Schuld Edward. Ich habe gehandelt wie ein unreifes Kind"

Edward schüttelte den Kopf und sagte: "Ich habe kein Recht dir zu sagen, mit wem du rumhängen darfst und mit wem nicht. Ich darf nicht versuchen, dein Leben zu kontrollieren. Es tut mir leid. Ich wusste es musste einen Grund haben, warum du das gemacht hast" erklärte er kleinlaut.

Als ich ihn neugierig ansah fuhr er fort "Esme hat mit mir darüber gesprochen und ich muss sagen, ich stimme ihr zu"

Ich starrte in die ehrlichen Topasfarbenen von Edward und nickte "Heißt das, ich bekomme jetzt keinen Babysitter mehr, wenn du auf Jagd gehst? Und ich darf Jake besuchen? fraget ich mich besuchen Jake?"

Er lächelte mich an,beor er mir die Tränen aus dem gesicht wischte "Ich denke zwar immer noch, es ist besser wenn du hier bleiben solltest, wenn wir auf Jagd gehen. Aber du kannst den Hund besuchen, wenn du das willst"

Ich starrte ihn kurz an, bevor ich lächelte.

"Ich möchte nur sicher sein Bella", sagte er mir ernst.

Ich sah ihm in die wunderschönen Augen und nickte mit dem Kopf. "Ich weiß, das du das willst Edward. Es tut mir so leid. Ich hab mich benommen, wie ein kompletter Idiot"

"Mach dir keine Sorgen darüber, Bella", antwortete er liebevoll und zog mich an sich ,um mich zu küssen.

Als wir uns trennten, fuhr er fort, "Außerdem hat sich ja Dad bereits um dein rücksichtloses Verhalten gekümmert und ich glaube du hast dich schon bei ihm ausgiebig entschuldigt" scherzte er.

Ich errötete und funkelte ihn wütend an. "Es ist nicht lustig Edward!" Wie kann er es wagen über mich zu lachen, dachte ich.

Sein Gesicht wurde sofort beschämt und er sah mich zerknirscht an "Es tut mir leid das ich gelacht habe Bella. Ich wollte dich nur ein bisschen ärgern. Ich weiß wie es schmerzt, wenn Dad jemand bestraft und wie schmerzhaft es ist seine Enttäuschung zu spüren"

Ich sah zu ihm auf und nickte. "Ich war ein totaler Horror. Ich schrie ihn an und ich versuchte sogar wegzulaufen!" stöhnte ich frustriert.

Edward sah mich mitfühlend an und sagte "Egal, was du getan hast. Er wird dir immer verzeihen. Dad kann manchmal ziemlich sauer werden und er würde uns manchmal gern in Streifen schneiden, aber er liebt uns!"

Ich sah ihn an und sah die Sicherheit und Ehrlichkeit in seinen Augen und fühlte mich gleich besser "Was ist mit Mum?", Fragte ich leise.

Edward lächelte und nickte "Mum, wird dir auch immer verzeihen. Sie ist wirklich gut darin uns Vortäge zu halten, so das wir uns hinter fühlen wie ein Haufen von ungehorsamen Kleinkindern. Sie gibt uns schon Mal einen kleinen Klaps, wenn wir Mist gebaut haben, oder wäscht uns den Mund mit Seife aus, wenn wir fluchen. Aber sie liebt uns alle und das wird immer so bleiben, egal was wir angestellt haben" sagte er emotional.

Ich lächelte zurück und nickte, um ihm mein Verständnis zu zeigen. obwohl mein Wochenende anders lief als geplant, bereue ich es nicht. Mein Hintern tut zwar weh, wie die Hölle, aber er verheilt. Die Familie, die ich gwonnen hatte, würde mich nie mehr verlassen. Wenn ich vorher gewusst hätte das sich Edward´s Familie so um mich sorgt, hätte ich das alles gar nicht gemacht. Aber naja! Jetzt war es nicht mehr nur Edward´s Familie.

Es war jetzt meine Familie!

Ende

Specials Thanks to Phoenixhp5t3 that I could translate the story into the german language...

I´ve written a story for the Twilight Saga. I would like to puplish here but I need a Beta reader. I understand English and I can translate English storys into the german language but when I translate into the English language I have problems with the grammar and the tenses :)