Kapitel 4 – Zurück in Hogwarts

Eine Woche später …

Harry driftete mit den weichen Klängen von Schnarchen, die an sein Ohr klangen, wieder ins Bewusstsein. Er drehte seinen Kopf nach links und sah Draco schlafend im Bett neben ihm. Leicht lächelnd nahm er seine Umgebung war und stellte fest, dass er zurück in Hogwarts war. Er erinnerte sich daran, was mit ihm geschehen war, als er in Surrey gewesen war und sein Blick verfinsterte sich.

Verdammt seiest du, Vernon!

Er setzte sich langsam auf, froh darüber, dass er in einem Bett war, denn sonst wäre er erneut ohnmächtig geworden, als ihm schwindlig wurde. Er schloss seine Augen und wartete, dass es vorüber war.

Als er sie erneut öffnete, stand Madame Pomfrey vor ihm.

„Willkommen zurück, Mr Potter", lächelte sie.

Er hob seine Hand und begann mit seinem Finger Wörter in die Luft zu schreiben.

Du hast mich immer ‚Harry' genannt. Es ist alles okay, Poppy. Ich weiß genau, was mit mir geschehen ist und wer es verursacht hat und es geht in Ordnung. Es ist nur eine weitere Eigentümlichkeit in meinem Leben, etwas, an das ich schon gewöhnt bin.

Poppy betrachtete ihn geschockt. „Du hast das stablos gemacht!"

Die Professoren Snape und Lupin hatten mich privat unterrichtet für den Fall, dass ich jemals von Voldemort sprechunfähig gemacht werden sollte.

„Und deine Zaubersprüche?"

Ungesagte Zauber. Sieh!

Er deutete auf eine Zaubertrankflasche auf dem Nachttisch und einen Moment später begann sie zu schweben, bevor sie wieder zur Ruhe kam.

Pomfrey lächelte und klopfte ihm auf die Schulter.

„Ich denke, dann habe ich mir umsonst Sorgen gemacht. Und geht es dir gut damit, dass deine Stimme weg ist?"

Nein, es ist nicht okay, aber ich habe gelernt, dass das Leben zu kurz ist, um sich darüber Gedanken zu machen. Ich werde mich daran gewöhnen. Ich hoffe nur, dass meine Freunde damit klarkommen.

„Wenn sie richtige Freunde sind, werden sie es", antwortete sie. Sie gab ihm eine Phiole hellgelben Trankes. „Das ist ein Nährstoff-Trank. Du bist noch nicht ganz bereit für feste Nahrung und ich will mit einer Brühe keine Risiken eingehen." Er nickte und trank ihn schnell und spülte mit einem Glas Kürbissaft nach, das sie ihm gab, um den Nachgeschmack loszuwerden.

Er gähnte einen Moment später und starrte die Krankenschwester zornig an. Sie gluckste, weil sie den Blick verstand.

„Schlaf etwas, Harry. Merlin weiß, du brauchst ihn." Sie lächelte und beobachtete ihn, als er in das Bett sank. Er rollte mit den Augen, bevor er sie schloss, und ein weiteres Mal einschlief. Sie deckte ihn zu, schaute kurz zum immer noch schlafenden Draco und ging dann zurück in ihr Büro, um Snape wissen zu lassen, dass Harry aufgewacht war.

~*~*~

Severus Snape war ein Mann auf einer Mission. Nachdem er sich im Ministerium angemeldet hatte, ging er in die Aufzeichnungsabteilung, um etwas herauszufinden, was ihn seit langer Zeit beunruhigt hatte.

„Professor Snape, ich bin Clerk Willoughby. Wie kann ich Ihnen heute helfen?" Sie lächelte.

„Ich will das offizielle Testament von James und Lily Potter lesen. Ich habe Grund zur Annahme, dass ihren Wünschen nicht Folge geleistet wurde."

„Das ist in der Tat eine ernste Angelegenheit. Wie Sie wissen, liegt auf allen magischen Testamenten ein Bindungseid, damit, wenn die Wünsche nicht befolgt werden, der Brecher des Eides schrecklich für das Vergehen leiden wird."

„Wenn das, was ich denke, richtig ist, dann hat der Brecher des Eides nicht annähernd genug gelitten." Er schaute düster drein.

Sie starrte ihn eine ganze Minute lang an, bevor sie mit ihrem Zauberstab auf ihren Schreibtisch tippte.

„Das Testament von James und Lily Potter, bitte", sagte sie. Eine Sekunde später erschien die Akte auf ihrem Tisch und sie öffnete sie, um darüber zu lesen. Die Büroangestellte runzelte sofort die Stirn.

„Was ist falsch?", fragte Snape.

„Das ist nicht die richtige Akte."

„Wie können Sie das sagen?"

„Ich bin die einzige, die Nachlässe bearbeitet. Immer wenn ein Testament oder eine Anweisung zum Erbe zu mir gelangt, setze ich mein persönliches Zeichen auf jede Seite des gefragten Dokumentes. Nur ich kenne das Passwort, um das Zeichen sichtbar zu machen und nur ich weiß, wie man es entfernen oder verändern kann. Mein Zeichen ist auf keiner dieser Seiten." Sie drehte die Akte zu ihm, damit er mit ihr lesen konnte.

„Sehen Sie diesen Abschnitt hier, der, der besagt, dass, wenn die Potters sterben, all ihre Wertgegenstände, Besitztümer und ihr Vermögen an ihr ältestes Kind gehen sollten?"

„Ja!"

„Jemand hat die Anweisung verändert."

„Woher wissen Sie das?"

„Mr Potter sollte alles erben, was seine Verwandten und Vorfahren besaßen. Das schließt einige Schulen … einschließlich Hogwarts mit ein."

Snapes Augen weiteten sich, als sich die Büroangestellte zu einer kleinen, glühenden Kugel neben ihr drehte.

„Rechtsabteilung, Sie sprechen mit Auror Shacklebolt", kam eine bekannte Stimme.

„Kingsley, Liebling. Hier ist Iona."

„Iona! Was verlangt die Aufzeichnungsabteilung heute von mir?"

„Würdest du so lieb sein und herunter in mein Büro kommen? Wir haben ein kleines Problem."

„Was ist es?"

„Irgendjemand ersetzte ein Testament ohne mein Wissen mit einer Fälschung."

Es gab eine Pause.

„Fuck!", fluchte Kingsley.

„Du weißt etwas, oder?"

„Es kam mir gerade wieder in den Sinn. Ich bin in einer Sekunde unten."

Er machte Schluss und flohte einen Moment später herein. Er schien nicht überrascht, dass Snape da war.

„Was weißt du, Kingsley?", fragte er.

„Alles."

„Erkläre."

„Wir sollten uns dafür besser hinsetzen, weil es lang ist und nicht schön."

Iona beschwor einige Stühle herauf und verlangte, dass ihnen Tee gebracht werde.

„Bevor James und Lily sich mit Harry versteckten, dachten sie, dass es wichtig sei, all ihre Angelegenheiten zu regeln, für den Fall, dass etwas passierte. Iona, Dumbledore und ich waren ihre Zeugen.

James und Lily hatten vereinbart, dass Harry mit dir leben und von dir aufgezogen werden sollte und dass all ihre Sachen für Harry in Hogwarts aufbewahrt werden sollten, bis zu seinem ersten Schuljahr, ob es in Hogwarts oder anderswo sein würde. Harry sollte sein Erbe erhalten, wenn er elf wurde.

Sie waren felsenfest dagegen, Harry zu ihrer Schwester und ihrer Familie zu schicken, weil sie immer noch mit Petunia zerstritten war und, wie ich es verstand, Vernon alles Magische hasste. Dumbledore versuchte, dass sie ihre Meinung darüber, Harry zu dir zu schicken, änderten, weil du in dieser Zeit immer noch für Voldemort und Dumbledore spioniert hast und es nicht so richtig klar war, wo deine Loyalitäten lagen.

Sobald sie alle Dokumente vor Zeugen unterschrieben hatten, sollten Iona und ich sie persönlich in die Aufzeichnungsabteilung bringen, damit sie korrekt erfasst werden konnten. Das war der Augenblick, in dem Dumbledore uns mit dem Oblivate belegte und die Aufzeichnungen änderte.

Ich erinnere mich jetzt nur daran, weil der Oblivate, als Dumbledore starb, schwächer wurde. Als Iona eine veränderte Akte erwähnte, kehrten alle meine Erinnerungen zurück."

„Und jetzt meine. Ich erinnere mich so gut an den Tag. Harry war gerade sechs Monate alt und verfolgte auf dem Boden krabbelnd einen Schnatz", lächelte Iona wehmütig.

„Verdammt sei dieser Mann in die zehnte Hölle!" Snape blickte finster. „Er hat Harrys Leben königlich versaut."

„Ist etwas passiert, worüber ich Bescheid wissen sollte?", fragte Kingsley. Snape schloss seine Augen und kniff seine Nasenwurzel, darüber entscheidend, wie viel dem Mann erzählt werden sollte. Einen Moment später, erzählte er ihm alles, schließlich war der Mann ein Mitglied des Ordens.

„Dumbledore schickte Harry zurück zu den Dursleys, nachdem der Krieg beendet war, und sein Onkel versuchte vor ein paar Wochen ihn zu töten. Harry kann nicht mehr sprechen, sein Kehlkopf ist total zertrümmert."

„Oh Merlin! Was zur Hölle hat sich Dumbledore gedacht?", rief Kingsley aus.

„Er war ‚besorgt' um Harrys Sicherheit, weil einige Todesser ihrer Gefangennahme entgehen konnten", knurrte Snape.

„Er wäre in Hogwarts absolut sicher gewesen!", stellte Iona fest. „Die Schule hätte ihn beschützt, wie sie schon Generationen von Potters beschützt hat, seitdem die Schule gebaut wurde."

„Was geschah mit dem richtigen Dokument?", fragte Snape.

„Vielleicht versteckte es Dumbledore in der Schule?", vermutete Kingsley, war sich jedoch nicht wirklich sicher.

„Ich wette, das finden wir heraus", erwiderte Snape. „Dobby?"

Dobby erschien einen Augenblick später. „Professor Snape. Wie kann Dobby heute behilflich sein?"

„Dobby, Professor Dumbledore hatte ein sehr wichtiges Dokument, das Harry gehört. Denkst du, dass du es finden kannst?", fragte Snape. Dobbys Augen leuchteten begeistert auf.

„Dobby kann es finden. Harry Potter, Dobbys Freund. Accio Harry Potters Dokument", sagte Dobby und schnippte mit den Fingern. Ein kleiner Stapel Blätter erschien einen Moment später auf dem Tisch vor ihnen. Snape las das Titelblatt.

Testament von James und Lily Potter

Nun kann ich einige Antworten bekommen, die ich brauche. Snape schaute finster, als er die Blätter aufnahm, um sie zu lesen.

~*~*~

Es war ein sehr bedrückter Snape, der an diesem Abend wieder nach Hogwarts zurückkehrte, zwei Fläschchen mit Denkariums-Erinnerungen in seiner Tasche. Madame Pomfrey hatte eine Nachricht an seiner Tür hinterlassen, die besagte, dass Harry wach war und darum bat ihn zu sehen. Er betrat seine Kammern und ging zum Kamin.

„Severus, du bist zurück!", lächelte die Krankenschwester.

„Ich entschuldige mich dafür gegangen zu sein, ohne Ihnen etwas zu sagen, Madame, aber ich musste etwas überprüfen. Ist es sicher, Harry in mein Quartier zu bringen? Es gibt da etwas, das er unter vier Augen sehen sollte."

„Ja, das ist in Ordnung. Ich wollte ihn sowieso zum Abendessen entlassen."

„Ich werde dafür sorgen, dass etwas hierher gebracht wird. Können Sie, wenn es möglich ist, Minerva, Draco und Lucius auffinden und herunterschicken? Sie kommen natürlich auch."

„Es klingt ernst."

„Das ist es und ich würde es lieber nicht öffentlich besprechen. Die Wände haben Augen und Ohren, wenn ich so sagen darf."

„Ich verstehe", nickte Poppy. Das war Snapes Art und Weise zu sagen „Hier in meinen Räumen gibt es keine Portraits und Dumbledore wird keine Ahnung haben, über was wir reden werden."

~*~*~

Die Malfoys, McGonagall und Poppy mit Harry erschienen etwas eine Stunde später vor seinen Räumen. Die Hauselfen hatten auf einer Seite des Zimmers ein kleines Buffet-artiges Abendessen arrangiert und Snape hatte seinen Esstisch für seine Gäste vergrößert.

„Severus, was ist los?", fragte McGonagall.

„Bitte, Minerva. Lass uns zuerst essen, bevor ich euch erzähle, warum ich euch alle hergerufen habe", bat Snape. Niemand hatte Snape jemals aus irgendeinem Grund ‚bitte' sagen hören und mehr als eine Person war neugierig, worum es bei dieser kleinen Versammlung ging.

Sie füllten ihre Teller und setzten sich hin, Harry nahm zwischen Draco und Snape Platz. Sein Professor sah ihn fragend an.

Mir geht es gut, Professor, schrieb Harry.

„Es tut mir leid, dass ich nicht da war, Harry."

Es ist jetzt vorbei. Ich werde nicht dorthin zurückgehen und Vernon kann mir nichts mehr antun.

„Genauso wenig wird er jemals wieder eine Chance dazu bekommen!", meinte Snape finster. Harry strich eine Hand über die Braue des Mannes und überraschte damit jeden, der sie beobachtete. Er und Harry teilten sich einen Blick, den niemand interpretieren konnte, aber jeder verstand, dass es privat war und sie wandten ihre Aufmerksamkeit ihrem Essen zu.

Neben Harry kochte Draco vor Wut und Eifersucht.

Was hat mein Pate, was ich nicht habe? Harry sollte mit mir sein. Snape ist alt genug sein Vater zu sein!

Draco ballte seine Hände unter dem Tisch zu Fäusten, hart genug, um seine Nägel in seinen Handflächen zu vergraben. Er hieß den leichten Schmerz willkommen, da es den Schmerz in seinem Herzen erleichterte.

Im Augenwinkel sah Lucius, dass Draco sich versteifte, als Harry Snape berührte.

Ah. Also empfindet mein Sohn doch etwas für Harry. Ich frage mich, was Severus über diese Entwicklung sagen würde?

Gespräche wurden aufgenommen, als die meisten Erwachsenen über das kommende Schuljahr sprachen. Harry war zufrieden damit, sein Abendessen zu essen und alle seine Sorgen in den Hinterkopf zu verschieben. Er hatte versucht, Draco in ein Gespräch zu verwickeln, aber aus irgendeinem Grund wurden seine Anstrengungen ignoriert.

~*~*~

Einer der Elfen hatte alles weggeräumt, Snape zog eines seiner größeren Denkarien hervor und schüttete die beiden Fläschchen hinein. Er wandte sich an alle im Raum, die ihn interessiert anschauten.

„Heute habe ich einige beunruhigende Neuigkeiten erfahren, etwas, das einige von euch schocken wird, etwas, das einigen von euch ziemlich weh tun wird." Er starrte Harry an, als er das Letzte sagte, Harry erblasste sichtbar und Poppy legte eine Hand beruhigend auf seine Schulter.

„Worüber, Severus?", fragte Lucius.

„Ich kann es nicht erklären, Lucius. Alles, was ich machen kann, ist euch die Erinnerungen eines Treffens zu zeigen, bei dem ich heute Nachmittag war. Wenn ich bitten darf?" Er trat zur Seite und erlaubte es den anderen sich darum zu stellen. Gemeinsam betraten sie seine Erinnerungen und Snape setzte sich hin, um zu warten.

~*~*~

Wie er es erwartet hatte, war Harry der erste, der wieder aus dem Denkarium erschien und Snape bemerkte die Tränen im Gesicht des Mannes.

„Harry?" Snape war sofort an seiner Seite. In dem Moment, als Snape seine Schulter berührte, zuckte Harry weg, seine Augen waren wild und seine Magie knisterte gefährlich um ihn herum. Poppy und McGonagall versuchten sich ihm zu nähern, aber Snape wies sie an, zurück zu bleiben. Das einzige Mal, dass Snape Harry so wütend gesehen hatte, führte zu Voldemorts Tod, nachdem dieser Harrys ersten Freund Hagrid getötet hatte.

Harrys Magie breitete sich in dem gesamten Zimmer aus und zerbrach dabei Gläser, Spiegel und Phiolen. Ein Loch begann sich in die Wand hinter den anderen Erwachsenen zu brennen und Snape errichtete einen Schildzauber um sie herum.

„Harry, denk daran, was du tust", meinte Snape. „Andere Leute könnten verletzt werden, wenn du dich nicht sofort beruhigst."

Harry starrte sie alle an, seine Augen flammten voller Traurigkeit und Wut. Sein Mund bewegte sich, um irgendeinen Ton hervor zu bringen, seine Hände waren an den Seiten zu Fäusten geballt. Er öffnete seinen Mund, um zu schreien, aber alles, was herauskam war ein undeutliches Keuchen. Sich auf dem Absatz umdrehend, rannte Harry aus dem Raum, Snape und Draco waren ihm sofort auf den Fersen.

Harry wusste nicht, wohin er ging, er wusste nur, dass er nach draußen musste, bevor er die Schule beschädigte, sein einziges Zuhause.

Die Treppen in halsbrecherischem Tempo hinauf rennend, schlug er sich seinen Weg aus den großen Türen und in einen wütenden Sturm hinein, welcher zu seiner Stimmung zu passen schien. Er rannte weiter, bis er über etwas stolperte und mit einem ‚Platsch' im nassen Schlamm landete. Er lag da, atmete schwer und schlug gelegentlich mit der Faust auf den Boden. Schneller und schneller schlug er, bis er sich mit Schwung hinkniete, himmelwärts schaute und schrie, der Ton kam von irgendwo tief im Inneren seiner Seele.

Snape hörte es zuerst und fragte sich, welche gefolterte Seele solch einen Ton erschaffen konnte, bevor er bemerkte, dass er von Harry gekommen war.

„Was war das?", keuchte Draco.

„Das war der Ton einer Seele, die in zwei Teile gerissen wird", flüsterte Snape.

„Harry machte dieses Geräusch?"

„Ja, Draco."

„Wie?"

„Das ist etwas, was nicht erklärt werden kann. Es ist ein Teil von uns, ein lang vergessener Teil unserer Seele. Wenn wir diesen Teil von uns verlieren, können wir ihn niemals zurückbekommen."

Snape rannte weiter und folgte den Geräuschen schweren Schluchzens zum Quidditch-Feld.

Ich hätte daran denken sollen. Er kommt immer hier her, wenn er aufgebracht ist.

Er fand Harry kniend auf dem Boden nahe den Torringen, seine Faust auf seinen Augen, um die Tränen zu stoppen. Sich nicht darum kümmernd, dass es regnete oder dass seine Kleidung schlammig wurde, kniete Snape vor Harry und berührte freundlich seine Schulter. Harry schaute auf, seine Augen rot und feucht. Snape schaute ihn verstehend an und Draco beobachtete, wie Harry sich in die Umarmung des Mannes begab und Snape ihn mit geschlossenen Augen fest an sich drückte.

Resigniert aufgrund des Faktes, dass Harry und sein Pate bereits in einer Beziehung waren, drehte sich Draco auf dem Absatz um und ließ sie allein.