Kapitel 23 – Absichten sind nicht immer gut

Pansy kniete sich neben ihn, bis ihre Augen auf einer Höhe waren. Harry bemerkte, dass ihre Augen böse glitzerten und er konnte das Zittern seines Körpers nicht unterdrücken.

„Ich vermute, dass du wissen willst, warum ich das tue."

„Der Gedanke kam mir für eine Sekunde", sagte Harry, „Und wie du Eddie dort reingezogen hast."

„Einfach, wirklich. Eddies Eltern waren Todesser. Er war nicht bereit in ihre Fußstapfen zu treten … bis der Dunkle Lord ihm seine Schwester brachte. Sie war eine Squib, weißt du, und er befahl Eddies Vater sie zu töten um seine Loyalität zu beweisen. Mr. Carmichael sperrte sich natürlich dagegen. Also befahl er Eddies Mutter beide zu töten. Sie weigerte sich ebenso. Eddie bat an es an ihrer Stelle zu tun aber der Dunkle Lord verweigerte dies und gab den Job stattdessen Lucius. Lucius zögerte natürlich nicht und Eddie schwor Rache gegen Lucius, weil er das genommen hatte, was sein Weg zum Dunklen werden sollte. Lucius versteckte sich, bevor Eddie eine Chance bekam. Also kam Eddie zu mir und bat mich um Hilfe. Ich hatte meine eigenen Pläne für Rache an den Malfoy – zum einen Draco und besonders Narzissa, da sie es war, die den Vertrag über eine Ehe zwischen unseren Familien annullierte, auf Dracos Bitte. Sie hätte wissen müssen, dass es sehr dumm ist eine Parkinson zu verweigern." Ihre Stimme wurde dunkler und träumerisch. Sie streichelte Harrys Haar. Es ließ seine Haut kribbeln und er widerstand dem Drang zu zucken. „Ich habe sie getötet, weißt du. Lockte sie aus Malfoy Manor und stieß sie die Klippen dahinter hinunter. Und ich konnte nicht zulassen, dass Eddie meine Pläne zunichte machte, also tötete ich auch ihn. Da ich bereits eine gesuchte Kriminelle war, war es einfach ihn für den Vielsafttrank zu benutzen."

„Wie lange?"

„Seit Beginn des Schuljahres."

„Du wirst nicht damit davonkommen. Die Leute werden nach mir suchen."

„Dein kostbarer Draco, nehme ich an? Darauf zähle ich, Potter." Und damit nahm sie seinen Kopf zwischen ihre Hände und küsste ihn gewaltsam. Er würgte als sie ihre Zunge in seinen Mund schob und in einem Wutanfall biss er hart auf den Muskel. Pansy schrie vor Schmerzen und zog sich ruckartig zurück. Er war erfreut, als er merkte, dass er einigen Schaden angerichtet hatte, wenn das Blut, dass ihre Lippen hinunterlief ein Indiz war. Sie vergalt es indem sie ihn hart schlug und dabei seine Brille wegschleuderte, ihre Nägel hinterließen Spuren auf seiner Wange.

„Bastard!"

„Schlampe!" erwiderte er liebenswürdig. Sie spuckte ihm ins Gesicht und drehte sich um den Raum zu verlassen.

„Meinetwegen kannst du hier verrotten, Potter! Bis zum Ende der Nacht wird Draco tot sein und du wirst die Schuld dafür bekommen!" Und damit war sie fort.

Scheiße! Rief Harry. Er hatte vergessen, dass Pansy Vielsafttrank hatte. Sie muss einige Haare genommen haben, als sie meinen Kopf tätschelte wie irgendein Haustier! Er konnte nur zu irgendeinem Gott oder einer Göttin, die ihn hörten, dass sein Dad den Schutz in ihren Zimmern auf seine Magische Signatur eingestellt hatte. Er versucht noch einmal seine Magie zu nutzen um sich selbst zu befreien und wieder geschah nichts. Er besah sich die Fesseln genauer und entdeckte die Runen der Unterdrückung darauf.

Zum Glück ließ mich Remus diese Bücher über Antike Runen lesen. Nun musste er herausfinden, welche sie genutzt hatte. Es gab mindestens 1500 davon, die er durchgehen musste. Ich werde einfach mit A anfangen und mich dann durcharbeiten.

Er begann die anstrengende Aufgabe zu versuchen sich zu befreien. Sein Draco war in ernster Gefahr.