Kapitel 24 – Grundlegend, Meine Liebe Pansy
Pansy wurde extrem frustriert. Nachdem sie sich in Harry verwandelt hatte, ging sie zum dem Raum den er sich mit Draco teilte. Und sie hatte ohne Erfolg versucht hinein zu gelangen aber der Schutz ließ das nicht zu. Frustriert trat sie gegen die Wand.
„Harry?" ertönte eine sanfte Stimme hinter ihr. Sie drehte sich und sah ihren ehemaligen Tränkeprofessor im Gang stehen. „Stimmt etwas nicht, mein Sohn?"
„Ich kann nicht in mein Zimmer", erwiderte Pansy. Das ist zu einfach.
„Mhm das ist komisch", erwiderte Severus und nahm seinen Zauberstab heraus. Pansy trat skeptisch zurück als er sich der Tür näherte. Er murmelte etwas und bewegte seinen Zauberstab. Nach einem Augenblick trat er zurück und funkelte sie an. „Der Schutz ist in Ordnung."
Pansy wusste einen Moment lang nicht, was sie sagen sollte.
„Okay … Ich brauchte sowieso nichts daraus. Ich werde einfach später wiederkommen. Ähm … hast du Draco gesehen?"
„Ja. Er ist in meinem Quartier und besucht seinen Vater und Onkel. Du darfst dich gern dazugesellen. Wir wollten gerade zu Mittag essen."
„Oh-Okay." Pansy nickte. Sie sah keinen Ausweg. Widerwillig folgte sie dem Mann zurück in seine Räumlichkeiten. Severus flüsterte das Passwort und als sie die Tür öffnete, zischte sie die Hydra neben der Tür böse an. Severus stoppte und starrte sie mit hochgezogenen Augenbrauen an.
„Was stimmt nicht mit ihm?" fragte Pansy. Severus Ausdruck verdunkelte sich noch etwas, bevor er antwortete.
„Ich habe nicht die geringste Idee", murmelte Severus und führte das Mädchen in seine Zimmer. Remus, Lucius und Draco saßen auf der Couch und sahen besorgt aus, als Severus eintrat. Severus machte eine leichte Bewegung mit seiner Hand zu den drein, die Pansy nicht bemerkte als sie sich umsah. Draco näherte sich ihr mit einem Lächeln im Gesicht.
„Wo bist du gewesen, Liebling? Ich dachte, dass wir uns später treffen würden?" fragte Draco und küsste ihre Wange. Sie musste stark dem Drang ihn wegzuschieben widerstehen.
„Es tut mir Leid. Ich bin draußen spazieren gewesen und habe die Zeit vergessen", erwiderte Pansy. „Warum wollten wir uns eigentlich treffen?"
„Remus wollte mit uns über die Möglichkeit einer Verwandlung in Werwölfe reden, damit wir Kinder haben könnten", antwortete Draco aufgeweckt. Pansy schluckte.
„W-Werwölfe? Ähm … wie würden wir das machen?"
„Es ist wirklich einfach" antwortete Lucius. „Er würde dich einfach in der Nacht des Vollmondes mitnehmen und Sex mit dir haben. Im Moment des Orgasmus würde er dich beißen, um Samen und Speichel in deinen Körper zu bringen um die Verwandlung zu ermöglichen."
Pansy wäre nicht mehr geschockt gewesen, wenn Voldemort wieder auferstanden wäre und in einem pinken Gymnastikanzug den 'Hokey Pokey' durchs Zimmer tanzen würde. Ihr Mund stand vor Unglauben weit offen.
„Und der Vollmond ist heute Nacht! Sag ja, Harry! Bitte?" flehte Draco. Pansy imitierte immer noch den Fisch an Land und es sehr wahnsinnig lustig auf 'Harrys' Gesicht aus. Draco musste sich auf die Zunge beißen um nicht laut zu lachen. Er bemerkte ähnliche Ausdrücke auf den Gesichtern seines Vaters und Severus. Remus saß einfach mit einem gelangweilten Ausdruck im Gesicht da.
Er hatte Pansys Geruch bereits wahrgenommen als sie durhc die Tür trat und musste Lucius zuflüstern ihn mit einem teilweisen Petrificus zu belegen, damit er sich nicht auf sie stürzte. Er wollte seinen Harry zurück, was es auch kostete.
„I-Ich denke nicht, dass das eine gute Idee ist" antwortete Pansy letztendlich.
„Warum nicht?" schmollte Draco. „Willst du keine Kinder mit mir?"
Nun hatte Pansy genug und ihre Wut zeigte sich sofort – das war ihr Fehler.
„Natürlich will ich das aber nicht auf diese Art und Weise und sicher nicht mit dem vergammelten Blutsverräter von einem Liebhaber!" Sie blickte finster und hatte ihre Hände auf den Hüften. Remus knurrte tief und nicht einmal Lucius konnte ihn stoppen. Innerhalb einer Sekunde hatte er den Raum durchquert, hatte seine Hände um Pansys Hals und pinnte sie an die Wand.
„Miss Parkinson, du hast genau fünf Sekunden wir zu sagen wo mein Sohn ist oder ich werde ihm erlauben ihren Kopf abzureißen", meinte Severus mit eisiger Stimme.
„Ich bin Harry!" keuchte sie durch die Hand über ihrem Hals. Remus knurrte erneut und brachte seine Nase nah an ihren Hals. Sie wimmerte.
„Ich kann dich riechen. Ich habe dich bereits gerochen, als du durch die Tür kamst" sagte Remus zu ihr.
„Miss Parkinson, ich kann Ihnen versichern, dass keine ihrer Lügen geglaubt wurden seit ich Sie im Gang vor dem Zimmer meines Sohns gesehen habe", fügte Severus hinzu. „Der Schutz auf diesen Räumen reagiert nur auf die Magische Signatur im Zusammenhang mit einem Passwort, dass nur Harry und Draco kennen. Die Hydra auf dem Gemälde vor meiner Tür ist weiblich und antwortet auf den Namen Hugo. Du hast sie beleidigt indem du sie einen 'er' nanntest."
„Und hast du wirklich gedacht, dass es Harry jemandem zu dem er aufsieht wie zu einem Vater erlauben würde seinen Körper so zu schänden?" erwiderte Lucius ruhig und stellte sich zu der kleinen Gruppe an der Wand. „Für wen hältst du uns? Wir leben schon länger auf diesem Planeten als du und kennen alle Tricks jemanden zu imitieren." Lucius nahm seinen Zauberstab und sprach eine lange Folge Latein. Pansy spürte die Magie, die sie traf, als sie schmerzhaft zurückverwandelt wurde. Sie funkelte sie alle an.
„Ihr solltet tot sein! Ihr solltet alle tot sein!" zischte sie.
„Du wirst tot sein, wenn du mir nicht sagst, wo Harry ist!" knurrte Remus und schüttelte das Mädchen.
„Ich habe ihn umgebracht!" Sie lachte und bewegte langsam ihre Hand zu ihrer Umhangtasche. Remus heulte vor Schmerz und ließ von ihr ab. Die anderen sahen einen Augenblick später warum, als ein furchtbar aussehender, silberner Dolch in seiner rechten Seite steckte. Er sank auf den Boden und zitterte heftig als Severus zu ihm kam um ihm zu helfen. Pansy nutzte die Gelegenheit um ihren Zauberstab zu ziehen und begann Flüche nach rechts und links zu schießen. Lucius und Draco sprangen zur Seite, als grünes Licht in ihre Richtungen schoss.
Severus ignorierte alles um sich herum als er sich um Remus kümmerte. Er zog den Dolch aus dem Körper seines Partners, Remus' Schmerzensschrei ignorierend, und schmiss ihn in den Raum. Remus war von Schweiß durchnässt und er verlor sein Bewusstsein.
„Remus? Remus!" rief Severus. Remus öffnete widerwillig seine Augen und sah Severus über ihn gebeugt.
„S-Schmerzt!"
„Ich weiß, Liebling aber du musst mir jetzt helfen, sonst werde ich nicht in der Lage sein den Silberdolch zu entfernen und du wirst sterben!"
„Nicht st-sterben! D-Du b-brauchst mich, L-Luc, D-Draco, H-Harry.." flüsterte Remus.
„Ja wir brauchen dich alle, aber du kommst als erstes. Jetzt hilf mir!" verlangte Severus. Er half Remus in eine sitzende Position und zerschnitt schnell seine Jacke und sein Shirt. Als er damit fertig war, legte er ihn zurück auf den Boden und holte sein Notfall-Tränke-Set hervor. Er schob ihm einen Bezoar in Remus' Mund und wies ihn an, diesen unter seiner Zunge zu halten. Er zog zwei goldfarbene Fläschchen heraus und entkorkte sie. Das erste schüttete er über die Wunde. Diese begann zu sprudeln und zu rauchen und Remus bis die Zähne zusammen um sich vom Schreien abzuhalten. Langsam begann das Silber, mit dem der Dolch beschichtet gewesen war sich von der Wunde abzusondern. Severus machte keine Pause um darüber erleichtert zu sein. Er öffnete Remus' Mund und schüttete ihm das zweite Fläschchen in den Mund, er rieb seinen Hals um ihm beim Schlucken zu helfen. Die Auswirkungen wurden sofort sichtbar. Die Wunde glühte einen Moment lang golden, bevor sie etwas ausstieß, was wie eine kleine silberne Kugel aussah. Es rollte über den Boden und unter den zerstörten Kaffee-Tisch. Severus stellte sich hinter seinen verletzten Gefährten, griff ihm unter die Arme und zog ihn hinter die Couch, die als Schutz dienen sollte, bevor er seinen eigenen Zauberstab zog und sich dem Kampf anschloss.
