Hallöchen, da bin ich wieder!

Bevor es jetzt hier weiter geht, erst einmal ein großes Danke für eure Reviews. Freut mich, dass die Story ganz gut angekommen ist. Das nächste Chapter ist schon in Arbeit.

Bis dahin viel Spaß beim lesen!


Der Rum war meine!

Bill rieb sich gequält die Stirn. Merlin, sein Schädel dröhnte, als ob er einen Cruciatus abbekommen hätte. Was hatte er nur gestern gemacht, dass er sich jetzt so fühlte? Er strengte sein Gedächtnis an, was das Dröhnen nur noch verstärkte. Bill zog sich die Decke über den Kopf, als ob er so etwas dagegen ausrichten konnte.

„Bill, alles okay bei dir?"

Die Stimme kam von weit her und fragte dem Klang nach nicht das erste Mal, dennoch zog er die Decke noch höher.

„Bill?"

Sein Arm wurde vorsichtig weggezogen. Er öffnete die Augen und Tageslicht blendete ihn, kurz bevor er Hermines Gestalt neben sich ausfindig machen konnte.

„Geht es dir einigermaßen gut, oder hast du noch starke Nachwirkungen von gestern?"

„Starke was? Weiß nicht. Wo … wo ist Fleur?"

Der Gedanke schoss ihm so blitzartig durch den Kopf, dass es ihn beunruhigte und an Hermines Gesichtsausdruck konnte er ablesen, dass er da etwas nicht so ganz mitbekommen hatte, was ihn noch unsicherer machte.

„Fleur? … Bill, ich weiß nicht, ob ich die Richtige bin, um dir das zu erklären, also … wie viel weißt du noch von gestern?" Hermines Augen sahen seltsam leer aus.

Er versuchte angestrengt, sich zurück zu erinnern. Sein Schädel schien zu zerspringen. Dann schoss ihm eine Erinnerung durch den Kopf. Er saß mit Hermine in der Küche – Scherben – Blut – eine Beerdigung – an die hundert Grabsteine. Die Schriftzüge darauf waren verschwommen und klärten sich nur langsam. Plötzlich wusste er, was darauf stand. Er wollte diese Erinnerung nicht, doch jetzt, wo es einmal angefangen hatte, konnte er es nicht mehr aufhalten. Namen und Gesichter schossen blitzten vor seinem inneren Auge auf und brannten sich ein wie Dämonsfeuer und wechselten immer schneller.

„NEIN!"

Der Schrei entwich Bill schneller schneller,als ihm lieb war. Wie ein kleines Kind, dass sich versuchte, vor einer Gefahr zu schützen saß er gekrümmt im Bett, die Stirn auf den Armen abgelegt.

Jemand setzte sich neben ihn und eine kalte Hand legten sich zaghaft auf seine angespannten Rückenmuskeln. Das Dröhnen in seinem Kopf und die Verzweiflung schienen langsam durch Hermines Berührung abzufließen. Eine vereinzelte Träne bahnte sich ihren Weg über seine Nase und tropfte zwischen seinen Beinen auf das Bettlaken.

„Ich wollte dir eigentlich nur sagen, dass unten das Frühstück fertig ist und …",sie brach ab und starrte auf ihre Knie.

„Und?", fragte er nach.

„Ach nichts."

Hermine stand auf und wollte gehen, doch Bill hielt sie am Arm zurück und sah ihr fest in die Augen.

„Und?"

Sie holte tief Luft, als müsse sie erst Kraft sammeln, um den Satz zu beenden. „Ich weiß, dass wir erst morgen nach Shell Cottage ziehen, um hier noch das Nötigste zusammenzupacken, aber …" Bill dachte schon, er müsse sie erneut dazu drängen weiter zu reden, als Hermine schnell weiter sprach. „ … aber kann ich eventuell heute schon mitkommen, bevor ich hier noch völlig die Nerven verliere? Es ist wirklich nichts gegen eure Familie, aber hier ist mir alles zu eng und es gibt absolut keinen Freiraum und … ach egal." Hermine wand sich aus seinem Griff und ging nach draußen, wo sie beinahe schon die Treppen runter flog.

-xXx-

Merlin, sie hatte sich benommen wie ein Schulmädchen. Mit Rons Tod war etwas in ihr zusammengebrochen und mit ihm gestorben und sie würde es nie wieder zurück bekommen. Ebenso wenig, wie sie Ron nie wieder bekommen würde.

Am Küchentisch waren bereits die restlichen Weasleys, inklusive Harry und Luna, welche am Vorabend in den Fuchsbau gekommen war, versammelt.

Hermine setzte sich zwischen George und Charlie und starrte teilnahmslos ihren Teller an. Sie hatte das Gefühl, dass sie sich übergeben musste, wenn sie etwas aß. Die Leere in ihr hatte ihren Magen vollständig ausgefüllt, doch sie schien nicht die Einzige zu sein, der es so ging. Molly hielt ein Taschentuch in der Hand und starrte ins Nichts. Ginny schien so gut wie nicht geschlafen zu haben, denn ihr Kopf immer wieder auf Harrys Schulter, der ebenfalls ziemlich an Schlafmangel zu leiden schien und George betrachtete wie gebannt das Rührei auf seiner Gabel.

„Iss besser etwas, Hermine, sonst brichst du noch zusammen", ermahnte Percy sie träge, während er selbst auf seinem Teller herum stocherte.

Hermine schüttelte leicht den Kopf, ohne ihn anzusehen. „Mir ist schlecht."

„Ja, aber …" setzte Percy an, wurde jedoch von seiner Mutter unterbrochen, die sich neben ihm lautstark die Nase putzte und ihn übertönte. Er schloss den Mund, öffnete ihn wieder, hob belehrend die Hand und versuchte es erneut. „Es ist …" Diesmal schlug jemand in einer der oberen Etagen die Tür zu und lief schnellen Schrittes herunter, doch Percy wäre nicht Percy, wenn er nicht dennoch versuchen würde, sein Wissen trotz dem gesamten Desinteresse der Anwesenden zu verkünden.

Hermine bemühte sich sichtlich, ihm nicht ihr Desinteresse an seiner Belehrung ins Gesicht zu schreien, denn ihr war wirklich nicht nach essen zumute. Georges Mundwinkel zuckten leicht nach oben und für einen Moment schien er fast vergessen zu haben, dass er vor nicht einmal zwei Tagen zwei seiner Brüder und seine Schwägerin verloren hatte.

„Was ich damit zu sagen versuche …", begann Percy zum dritten Mal, das gepolter auf der Treppe ignorierend.

„Die Betonung liegt eindeutig auf versuche", wisperte George und nun zuckten auch Hermines Mundwinkel.

„… ist, dass es höchst ungesund ist …"

Das Poltern auf der Treppe hatte ein Ende, da der Auslöser, Bill, eben unten in der Küche angekommen war.

„… zu wenig zu essen, da dies …"

„Kommst du, Hermine?", fragte Bill, ohne seinen jüngeren Bruder Beachtung zu schenken.

Hermine sah ihn verwirrt an. „Was? Wohin denn?"

„Wolltest du nicht schon heute mit nach Shell Cottage kommen?"

„… sonst zu einer ernsthaften Unterversorgung …"

„Du gehst heute schon?", fragte Molly erstaunt und nahm das Taschentuch aus dem Gesicht.

„Ich möchte mich nur etwas nützlich machen."

„Hermine, dass ist wirklich nicht nötig."

„… des Körpers führt …"

„Lass sie doch, Molly", schaltete sich Arthur ein. „Ich denke, etwas Ablenkung könnte uns allen nicht schaden."

„Also, was ist nun?", drängte Bill. „Kommst du jetzt?"

„Ja, ich bin gleich da", sagte Hermine und sprang auf, um ihre Sachen zu holen.

„… und dann …" Percy sah verständnislos Hermine nach. „Hört mir hier überhaupt jemand zu?"

„Hat das überhaupt jemals irgendjemand gemacht?", hörte sie Charlie fragen, während George vergeblich versuchte, sein Lachen zu verbergen.

Hermine konnte sich den vernichtenden Blick von Molly ohne große Probleme vor Augen rufen. Sie nahm ihre fertig gepackte Tasche vom Bett und eilte wieder nach unten, wo Bill auf sie wartete.

Trotz Bills und Hermines Versicherung, dass sie sich schon am nächsten Tag wieder sehen würden, verbrauchte Molly ganze sieben Taschentücher und während Percy seinen Monolog über essen und unverantwortlich weiterführte, nahm Charlie Hermine zur Seite. „Hör zu. Ich möchte nicht abstreiten, dass es mich beruhigt, wenn Bill in seinem Zustand nicht allein ist, aber was ist mit dir? Schaffst du das?"

„Mach dir um mich keine Sorgen. Ich … ich schaff das schon – irgendwie. Es ist ja nur ein Tag."

„Ein Tag hat viele ewige Minuten."

„Aber auch sechzig Sekunden sind endlich. Und jetzt hör bitte damit auf!" Hermine sah Charlie fest in die Augen bis dieser nickte.

„Entschuldige."

„Schon gut."

„Hermine, kommst du?", rief Bill, der schon draußen im Garten wartete.

Sie verabschiedete sich schnell von allen und trat dann leicht bedrückt an Bills Seite. Wieder schob sich die Vereinbarung mit den Todessern in ihr Gedächtnis. Was wäre, wenn der Fuchsbau frühzeitig angegriffen wurde? Sie würde in diesem Fall niemanden helfen können. Sie würde …

Hermine kam nicht mehr dazu, weiter über diesen Sachverhalt nachzudenken, da sie auf einmal den Boden unter den Füßen verlor und dem Anschein nach durch einen viel zu engen Schlauch gezogen wurde. Doch so schnell, wie das unangenehme Gefühl gekommen war, verschwand es auch wieder. Hermine war froh, nicht auf Percy gehört zu haben, denn spätestens nach dieser Art zu reisen hätte sich ihr Magen vollständig entleert. Sie atmete erleichtert die salzige Seeluft ein, als sie stutzte. Nirgendwo war ein Haus zu sehen, ganz zu schweigen von Shell Cottage.

„Bill, wo …"

„Etwa eine Meile südlich von Tinworth und fünf Meilen nördlich vom Cottage", fiel ihr der Rothaarige ins Wort. „Seit dem ihr im März hier untergetaucht seid, ist der Ort hier sicherer als Hogwarts es je gewesen ist. Selbst apparieren ist unmöglich."

Im März. Obwohl es gerade einmal zwei Monate her war, kam es Hermine vor, als ob seit dem schon zwei Lichtjahre ins Land gezogen wären. Die Erinnerung an den Tag, an dem Hermine das erste Mal nach Shell Cottage kam, stieß ihr mit jedem Schritt, den sie schweigend neben Bill her lief, ein Messer ins Herz. Damals hatte Dobby sie, Ron und Harry aus Malfoy Manor gerettet und dafür mit dem Leben bezahlt, wie so viele, die sich schon gegen Voldemord gestellt hatten. Sie überlegte, wie ihr Leben jetzt wohl wäre, wenn sie einfach mit ihren Eltern nach Australien verschwunden wäre. Einen Wimpernschlag hatte Hermine über diese Möglichkeit nachgedacht, doch dann wurde ihr bewusst, dass sie schon seit dem betreten des Hogwarts-Express ihr Schicksal besiegelt war. Es gab für sie kein zurück. Alles was blieb, war der Weg in den Krieg. Immer weiter geradeaus. Tränen stiegen in ihre Augen und sie wischte sie weg.

-xXx-

Bill wurde das Gefühl nicht los, dass er am Vortag etwas getan hatte, was er irgendwann noch einmal bereuen würde. Vorhin war er mit einer leeren Flasche Feuerwhisky und einem Kater, wie in seit seiner Teenager-zeit, die er mit Charlie in vollen Zügen ausgelebt hatte, im Bett seines Bruders aufgewacht. Dazu kam eine große Narbe auf seiner Hand, die eindeutig nicht von Greyback stammte. Aber was war in der Zeit zwischen der Beerdigung und heute Morgen geschehen?

„Kann ich dich mal was fragen, Hermine?"

Die Angesprochene zuckte zusammen und sah dann zu ihm auf. „Klar. Frag ruhig."

„Was habe ich gestern nach der Beerdigung gemacht?"

Hermine schien kurz zu überlegen, was sie ihm sagen sollte. „Nichts besonderes."

Eindeutig eine Lüge. „Hermine, ich bin durchaus noch dazu im Stande, den Zusammenhang einer leeren Whiskeyflasche und Kopfschmerzen kombiniert mit Übelkeit zu finden. Mich interessiert eher die Entstehung von der hier." Bill zeigte ihr die Hand mit der Narbe unbekannter Herkunft.

Hermine wand schuldbewusst den Blick ab und schluckte. „Also, die Kurzform lautet, dass die Narbe das Resultat von dem Spiegel im Badezimmer, den du zerschlagen hast und meinen leider nicht so guten Heilkräften ist. Der Rest ist damit zu erklären, dass du dir danach mit mir eine Flasche Feuerwhisky gegönnt hast. Oder besser gesagt, du hast den Großteil der Flasche getrunken."

Scheiße! Er hatte was getan? Wie hatte er nur so dumm sein können. Na gut, jetzt war es zu spät, um sich darüber aufzuregen. Immerhin hatte er diesmal nichts peinliches getan, worüber sich irgendwer von seinen Brüdern noch Jahre lang das Maul zerreißen konnte.

„Vielleicht ist es auch besser, wenn du den Rest auch noch von mir erfährst als von Charlie oder jemand anderen."

Den Rest? Bill wurde seltsam übel, als sie das sagte.

„Wenn ich was genau erfahre?", fragte er vorsichtig.

Hermine holte noch einmal tief Luft und sagte dann langsam, „Du hast Charlie Dad genannt und bist erst ins Bett gegangen, als ich dir versprochen habe, dass ich dir heute noch zwei Flaschen Whiskey besorgen werde."

„Ich habe WAS?", rief Bill aus und blieb stehen.

Hermine schilderte ihm die Ereignisse des letzten Tages und er spürte, wie ihm langsam das Blut aus dem Gesicht wich. Wussten etwa auch die Anderen davon? Seine Mutter würde ausrasten, sein Vater würde ihr zustimmen, auch wenn er das alles nicht ganz so streng sehen würde. Von Percy könnte er sich jedes Mal, wenn er in die Nähe von Alkohol kam, einen Vortrag über dessen Wirkung auf den Körper anhören und was den Rest seiner Geschwister betraf … sie würden ihn bei jeder sich bietenden Gelegenheit damit aufziehen. Bei wirklich jeder. Nicht, dass sie nicht alle schon einmal zu Tief ins Glas geschaut hatten, aber so war seine Familie nun einmal.

Irgendwann mussten sie die Grenze des Fidelius-Zaubers überquert haben, denn vor ihnen hatte sich, ohne dass es einer von ihnen bemerkt hatte, Shell Cottage aus dem Sand erhoben.

Ein seltsames Gefühl überkam ihn und es hatte eindeutig nichts mit diversen leeren Flaschen zu tun. Es war falsch. Gefühle würden nichts an Fleurs Tod ändern. Nichts konnte die Opfer des Krieges wieder lebendig machen. Er musste dringend auf andere Gedanken kommen

„Wer, außer dir und Charlie, weiß noch von meiner gestrigen Aktion?"

„Niemand, wenn Charlie nichts gesagt hat", antwortete Hermine mit schwerer Zunge. „Bill ich glaube, ich …"

Bill hatte eben die Haustür geöffnet, als ihn etwas großes schweres im Rücken traf und zu Boden streckte. Er landete unsanft zur Hälfte im Haus, während seine Beine noch davor lagen und Hermine, die ihm allen Anschein nach in den Rücken gefallen war, machte keine Anstalten, sich zu erheben. Benommen und um Luft ringend, die ihm beim Aufprall aus den Lungen gewichen war, befreite Bill sich von ihrem Körper.

-xXx-

„Bill, ich kann dir diese Flasche auch gern noch hundertmal aus der Hand nehmen, aber ich bin mir sicher, dass die zwei Dutzend jetzt reichen", sagte Charlie und nahm seinem Bruder zum gefühlten tausendsten Mal die angetrunkene Flasche aus der Hand. Bei dem Blick auf das Etikett stutzte er.

„Das hier ist Brandy."

„Ich weiß", bestätigte Bill, der zu Charlies Erleichterung noch relativ nüchtern war, doch der Alkohol zeigte schon seine Wirkung.

„Du bist vorhin mit Rum unterwegs gewesen."

„Das weiß ich auch." Bill grinste breit.

„Schön und wo ist dieser Rum jetzt?"

„Das wusste ich einmal."

Charlie bemühte sich sichtlich um Fassung. „Auch gut. Dann wirst du jetzt ins Bett gehen und ich bringe den Brandy vor dir in Sicherheit."

„Bei mir ist die Flasche auch sicher", versicherte der Ältere.

„Die Flasche schon, aber ob das auch auf den Inhalt zutrifft bezweifle ich stark."

„Was ist eigentlich mit Hermine?"

„Die wird schon wider und jetzt geh endlich, bevor ich dich persönlich in deinem Zimmer ankette!"

„Na gut."

Der Jüngere sah seinem Bruder nach, wie dieser die Treppen hinauf schlürfte, dann ließ er die Flasche mit Hilfe seines Zauberstabes verschwinden. Den Rum würde er später ausfindig machen, Hermines Zustand war im Moment wichtiger als sein Bruder. Eben hatte Charlie das Zimmer von ihr erreicht, als Bill aus dem gegenüberliegenden herauskam. Sicherlich würde auch eine Ganzkörperklammer den Zweck erfüllen, aber den Zauberstab gegen den eigenen Bruder zu erheben war stark an Charlies moralischer Grenze.

„Habe ich dir nicht gesagt, dass du schlafen sollst?"

„Ja, aber ich muss dir noch etwas sagen." Bill sah seinen Bruder an wie ein Kind, dass seiner Mutter unbedingt einen Käfer präsentieren wollte.

„Von mir aus", gab er nach. Bill würde eh nicht eher Ruhe geben. „Was hast du mir denn so wichtiges zu sagen?"

„Ich habe den Rum gefunden", war Bills Antwort und er schwenkte die Flasche glücklich vor Charlies Gesicht.

„Gut. Jetzt ist er weg." Noch bevor Bill registrieren konnte, was geschah, ließ sein Bruder auch diese Flasche verschwinden.

„Hey! Das war meine!"

„Gut erkannt. Es war deine. Und jetzt geh endlich schlafen!"

Charlie achtete nicht weiter auf seinen Bruder und verschwand in Hermines Zimmer. Er würde ein ernstes Wort mit ihm reden müssen, sobald er wieder nüchtern war.

Hermines Zustand war unverändert, seit dem er das letzte Mal bei ihr war. Sie und sein Bruder waren heute morgen gerade einmal eine Stunde außer Haus gewesen, als er von Bill einen Patronus mit der Nachricht erhielt, dass Hermine vor der Haustür zusammengebrochen sei und da er wegen seiner Arbeit mit Drachen eine Ausbildung als Heiler absolvieren musste, war Charlie bei Notfällen wie diesen die erste Wahl.

Als er hier ankam, hatte er schon fast mit dem Schlimmsten gerechnet, doch, Merlin sei dank, waren es nur die Reaktion ihres Körpers auf eine leichte Unterernährung und zu wenig Schlaf, gepaart mit den Ereignissen der letzten Tage. Ihr Körper besorgte sich die nötige Erholung, also nichts, was man mit wenigen gezielten Zaubern und gut gebrauten Tränken nicht beheben konnte.

Mit einem kurzen Schlenker seines Zauberstabes holte er sie aus ihrem komaähnlichen Tiefschlaf.


Und so lange Hermine noch am aufwachen ist, seid ihr wieder gefragt.
Also, wie fandet ihrs?