Draco öffnete seine Augen und sah sich desorientiert um. Als er sich an die letzte Nacht erinnerte, ließ er sich stöhnend wieder ins Kissen fallen.
„Scheiß Gryffindors", jammerte er. Frustriert fuhr er sich mit seinen Finger durch sein Haar. Da bemerkte er, wie still es war. Nicht im Haus, sondern draußen. Er schmiss die Bettdecke weg (woher war sie gekommen, fragte er sich) und ging zum Fenster. Er schaute kurz und seine Augen weiteten sich geschockt. Er rannte aus dem Raum und fiel dabei beinahe über seinen Besen.
Harry hatte einen angenehmen Traum. Er saß hoch über dem Quidditchfeld auf seinem Besen und flog gemütlich Loopings und im ZickZack. Aber dann änderte sich der Traum. Eine riesige, männliche, manikürte Hand erschien aus dem Himmel, landete auf seiner Schulter und schüttelte ihn heftig. Jemand rief seinen Namen.
„Wa…?" murmelte Harry und bemerkte, dass ihm nicht länger der Luxus des Ausschlafens vergönnt war.
„Potter, wach verdammt noch mal endlich auf!" schrie jemand in sein Ohr. Ächzend öffnete Harry seine Augen und suchte die Herkunft seines Ärgernisses. Draco starrte ihn an und sah … verängstigt aus?
„Was zum Teufel, Malfoy! Ich habe geschlafen!"
„Das habe ich gemerkt du Idiot. Irgendetwas geht draußen vor sich!" Draco ergriff Harrys Arm und zog ihn aus seinem Bett. Harry hatte genug Verstand seine Brille zu schnappen und sie sich aufzusetzen, bevor Draco ihn gegen das Fensterbrett drückte. Sich fragend, was Draco wollte, schaute Harry zum Fenster hinaus.
Alles war in eine dichte Schneedecke verhüllt.
Die Bäume über seiner Hütte waren so vereist, dass sie gefährlich nah über dem Boden hingen. Er erblickte die Front seines Schneemobiles, genauso mit Schnee bedeckt.
Er schob Draco aus dem Weg und ging um das Radio neben seinem Bett anzuschalten.
„… Wissenschaftler nennen ihn den verheerendsten Schneesturm, der New York in mehr als einem Jahrhundert heimgesucht hat. Die Anwohner werden gebeten in der Wärme ihres Hauses zu bleiben. Wenn Sie keine Heizung haben, sind Sie angewiesen so schnell sie können eine der eingerichteten Unterkünfte aufzusuchen. Wenn Sie sich nach draußen wagen müssen, ziehen sie mindestens sieben Lagen warme Kleidung an. Es sind bereits einige Menschen, vor allem ältere, an Unterkühlung gestorben. Außerdem gibt es großflächig Berichte von kaputten Stromleitungen und Stromausfällen in etlichen Teilen der Region. Die Nationalgarde wurde entsandt um den Gebieten zu helfen, die am stärksten von diesem Sturm betroffen sind. Das Rote Kreuz bittet um Spenden von Nahrungsmitteln und Kleidung, die zu ihren Standorten geschickt werden können. Niemand weiß, wann dieser Sturm enden wird, aber wir beten für die Sicherheit aller, die darin gefangen sind. …" Harry schaltete das Radio aus und seufzte. Es sah aus, als ob er für eine Weile mit Malfoy festsitzen würde.
„Was geht da vor sich?" fragte Draco.
„Ein Schneesturm, Malfoy. Sieht so aus, als müsstest du für ein paar Tage hier bleiben."
„Ich muss nach Hause!" jammerte Draco.
„Hör auf zu jammern, du großes Baby. Dir geht es gut hier. Wenn du jetzt nach draußen gehst, wirst du dich zu Tode frieren."
Wohl wissend, dass Harrys Worte wahr waren, seufzte Draco und setzte sich auf den Boden.
„Wunderbar. Einfach wunderbar."
„Sieh, Malfoy. Ich mag die Vorstellung, dass du hier bist genauso wenig wie du. Also warum machen wir nicht das Beste aus der Situation und sind wenigstens freundlich zueinander", seufzte Harry und setzte sich auf seine Bettkante. Er gähnte und fuhr mit den Händen durch sein zerzaustes Haar.
Draco sah ihn an und ein seltsames Gefühl machte sich in seinem Bauch bemerkbar. Er realisierte gerade, dass er in Harrys Schlafzimmer war. Und Harry war halbnackt (wenn man das Tragen von Schlafanzughosen als halbnackt zählen konnte).
Draco konnte wie es schien seinen Blick nicht mehr von der glatten Haut und den Muskeln an Harrys Brustkorb, Armen und Bauch abwenden. Er leckte über seine plötzlich trockenen Lippen als sein Blick dem dunklen Pfad Haare von seinem Nabel bis unter den Bund seiner Hose folgte.
„Ich brauche eine Dusche", stotterte Draco und stand auf. Harry, sich der Erregtheit des anderen Mannes nicht bewusst, stand ebenfalls auf.
„Ich werde dir zeigen, wo das Badezimmer und die Gäste-Handtücher sind." Er führte Draco zum Badezimmer und zog ein paar Badetücher heraus. „Möchtest du etwas Besonderes zum Frühstück?"
„Was du hast ist okay", meinte Draco, da er wollte, dass Harry sofort ging. Nickend ging Harry und gab Draco damit die dringend benötigte Privatsphäre.
Draco drehte das Wasser so kalt es nur ging und sprang hinein. Aber es brachte nichts um den Druck in seiner Leiste zu erleichtern.
„Verdammt!" stöhnte er. Er stellte die Temperatur etwas erträglicher ein und begann seinen Oberkörper einzuseifen. Seine Augen schlossen sich mit einem Seufzen als seine Hand seinen Schwanz umgriff. In seinem Kopf begannen sich Bilder von Harry abzuspielen, wie sich dieser ihm anschloss und mit seinen Händen über Dracos Körper fuhr. Draco stöhnte leicht und stellte sich vor, dass es Harrys Hände waren, die ihn streichelten und ihn vor Lust zittern ließen. Er stellte sich Harry vor, wie dieser auf seine Knie sank und Dracos Härte in seinen Mund nahm, die sensible Spitze leckte und seinen Sack massierte. „Fuck!" stöhnte Draco als er hart kam. Er stützte seinen Arm gegen die Wand und legte seinen Kopf in seine Ellenbeuge. Er ließ das Wasser seinen Samen wegwaschen als er versuchte seine Atmung unter Kontrolle zu bringen.
Das war Dracos Geheimnis. Er hatte den Großteil seines sechsten und siebten Schuljahres Harry Potter begehrt. Und nun war er mit dem Idiot für weiß Merlin wie lange in einer einsamen Hütte mitten im Nirgendwo eingeschlossen.
„Warum ich?" fragte zu niemandem. Ein Klopfen an der Tür riss ihn aus seinen Gedanken.
„Malfoy? ", rief Harry.
„Was, Potter? "
„Bist du okay? Du bist schon seit fast einer Stunde da drin."
„Fein. Ich … ähm … bin eingeschlafen."
„Frühstück ist fertig, wenn dir danach ist."
„Ich werde in fünf Minuten unten sein, Harry." Scheiße! Stöhnte Draco. Wie erwartet kam eine kurze Pause.
„Hast du mich gerade"
„Ja habe ich! Hör schon auf."
„Okay, Draco. Ertrink nur nicht in meiner Dusche. Ich steh' nicht darauf dir Mund-zu-Mund zu geben", kicherte Harry als er von der Tür wegging. Scheiße! Stöhnte Draco erneut als ihm das Bild von Harry der ihn küsste in den Sinn kam.
„Ich bin so verdammt verloren." Er seufzte und wichste sich in kürzester Zeit zu einem weiteren Orgasmus.
