4. Die Unsterblichkeit, Blut und ein Abendessen

Wollte dieser Vormittag den gar nicht zu enden gehen? Manchmal war das Menschspielen der absolute Horror und jetzt gerade war es die Hölle. Ich wäre jetzt lieber bei ihr aber das ging nicht, gerade jetzt konnte ich meine Gabe nicht einsetzten um sie zu beobachten, auch wenn ich nur in meinem Kopf bei ihr war lenkte mich das zu sehr ab. Ich neigte dann immer dazu zuviel preiszugeben. Ich hatte mir eine kleine Hütte auf einer kleinen Insel gekauft. Die Insel lag mitten auf einem Waldsee etwa 100 km entfernt, sie war mein Ort der Ruhe. Eigentlich wollte ich da an meinem neuen Buch arbeiten, aber zurzeit kam ich zu nichts. Meine Gedanken drehten sich immer nur um einen Punkt, Sandy. Noch nie war ich von einem Wesen so fasziniert gewesen, schon gar nicht von einem Mensch. In den letzten 6 Wochen hatte meine Gabe Überstunden gemacht. Es zog mich so zu ihr das ich sie fast 24 Stunden beobachtete, nur zum Jagen und unserem täglichen Treffen in der Mensa schaltete ich ab. Auch wenn diese Treffen für mich der Höhepunkt des Tages waren, blieben unsere Unterhaltungen belanglos, was hauptsächlich an mir lag. Ich wusste einfach nicht wie ich mich ihr gegenüber verhalten sollte. Sie war ein Mensch und ich ein Monster, wie sollten, konnten wir da befreundet sein. Eine Freundschaft mit mir würde sie ständiger Gefahr aussetzen.

"Nur der Glaube an Jesus Christus und das Heil der Kirche führen zur Unsterblichkeit, … ", sagte Pfarrer Brown und sah mich eindringlich an, während er weiter sprach. Ich nippte an meinen Kaffee, die ekelhafte Flüssigkeit rann meine Kehle runter, es bedurfte aller Selbstkontrolle die ich aufbieten konnte den Ekel nicht zu zeigen. Stattdessen nickte ich dem Paffen und seinen fünf Begleiterinnen vom Nachbarschaftskomitee zu, die mir gegenüber im Wohnzimmer unseres Hauses saßen. Oh, meine Gedanken waren schon wieder abgedriftet, realisierte ich. Aber diese Unterhaltung war echt die Hölle, Warum wurde ich so gestrafft? War meine Existenz nicht Straffe genug? Was hatte der grade gefaselt? Führen zur Unsterblichkeit. Also ich kenne einen sicheren Weg zur Unsterblichkeit, ein kleiner Biss, drei Tage Scheiterhaufen und schon bist du Unsterblich. Nur das deine Seele dann für immer dem Teufel gehört. Vielleicht sollte ich ihm das anbieten, schmunzelte ich innerlich.

Ich war die Nacht in meiner Hütte gewesen und morgens gegen neun Uhr zurück gekommen. Da standen sie schon an unserer Einfahrt, Pfarrer Brown und fünf Frauen mittleren Alters. Sie wollten sich vorstellen und mit meinen Eltern über eine Spende für ein Wohltätigkeitsprojekt sprechen. Ich hätte auf meinen Instinkt hören sollen, ihnen einen Scheck in die Hand drücken und sie abwimmeln. Doch ich wollt ja höfflich sein, den perfekten Mensch spielen. Also lud ich sie auf eine Tasse Kaffe ins Haus ein. Nachdem ich sie aufgeklärt hatte, dass wir Waisen sind und allein hier wohne, hatte der Pfaffe angefangen zu sprechen. An ihm war echt ein Missionar verloren gegangen, der konnte reden ohne Luft zu hohlen. Seit zweieinhalb Stunden versuchte er nun meine Seele zu retten. Enthaltsamkeit, regelmäßiger Kirchgang, das Sakrament der Ehe, noch mehr Enthaltsamkeit und ähnliche Themen wurden von ihm abgearbeitet. Die Frauen hingen an seinen Lippen und nickten nur an den passenden Stellen. Ein gutes hatte sein Redefluss, ich brauchte nicht viel zu sagen, ein nicken hier, ein 'Da haben sie recht' oder ein 'So hab ich das noch gar nicht gesehen.' da, reichten vollkommen aus. Das seine Bemühungen um mein Seelenheil umsonst waren konnte ich ihm ja schlecht sagen. Wie hätte er auch verstehen sollen, dass ich schon lange tot war, der Teufel aber beschlossen hatte das ich selbst für die Hölle zu schlecht war und mich statt dessen mit dieser untoten Existenz strafte.

Da ich nur einen kleinen Teil meiner Aufmerksamkeit für dieses Gespräch brauchte, triftteten meine Gedanken wieder zu Sandy. Sie war echt klasse. Morgens arbeitete sie in einem Altenheim und kümmerte sich liebevoll um die alten Menschen, dann ging sie für gewöhnlich Heim und macht ihre Schularbeiten, dann Vorlesungen um vor dem Schlafen noch mit ihrer Großmutter zu telefonieren. Sie war hilfsbereit und liebevoll zu den Mensch in ihrer Umgebung, hatte für jeden ein offnes Ohr. Doch anstatt ihr liebe Art zu belohnen, wurde sie ausgenutzt und sie nahm es mit einem Lächeln hin. Das tat mir fast körperlich weh. Ich hätte sie so gern in den Arm genommen und ihr gesagt das sie was ganz besonderes ist, aber sie hatte was besseres verdient als die Zuneigung eines Dämonen.

Durch meine Beobachtungen war ich auch dem Geheimnis ihrer Bilder etwas näher gekommen. In manchen Nächten stand sie plötzlich auf, ging ohne das Licht anzumachen zu ihren Malsachen und fing an zu zeichnen, ihr Blick war dann nicht im hier und jetzt sondern lag weit in der ferne. So einen Blick hatte ich als Mensch schon mal gesehen, das 1000 Yards starren haben wir es beim Militär genannt. Das bekamen Soldaten wenn sie zuviel erlebt hatten und die Erinnerungen ihr Denken total beherrschte. Mal hatte sie nur ein Motive und ein andermal war es wie in einem Comic, viele kleine Bilder die sich zu einer Geschichte zusammenfügten, sogar mit Sprechblasen. Viele dieser Bilder hatten mit ihrer Arbeit, den Menschen in ihrer Umgebung und ihrer Großmutter zu tun, ich vermutete das es ihre Großmutter war, denn sie hatte eine Foto von ihr auf dem Schreibtisch stehen. Doch da gab es auch Bilder die mich total schockten, Bilder von ihr und mir, Hand in Hand, wie wir uns küssten, ich und meine Familie bei der Jagd, sie blass und mit roten Augen. Diese Bilder waren für mich der blanke Horror. Sie ahnte zumindest was wir sind und trotzdem saß sie jeden Tag bei uns. Warum nur tat sie das? Und dann die Bilder mit den roten Augen, wie konnte sie nur eine von uns werden? Wer sollte sie verwandeln? Ich würde es nicht machen und ich würde alles tun um das zu verhindern. Kein Vampir würde ihr das antun solange ich existiere. Keiner würde diesen Engel zur ewigen Verdammnis verurteilen, das würde ich verhindern!

Wenn sie dann fertig war legte sie sich wieder hin und schlief weiter. Am nächsten Morgen betrachtete sie dann ihr Werk voller staunen, als wäre sie selbst überrascht wie die Bilder aufs Papier kamen. Immer wenn sie mich gezeichnet hatte lag eine große Sehnsucht in ihrem Blick, was mich einerseits freute, andererseits auch sehr beunruhigte. Wie konnte sie Sehnsucht nach einem Monster haben, das ist doch nicht gesund.

Gestern Abend wurde noch ein Geheimnis ihrer Bilder gelüftet. In dem Heim in dem sie arbeitet starb eine alte Frau, sie hatte unglaubliche Angst davor allein zu sterben, sie hatte wohl keine Freunde oder Verwandten mehr oder zumindest keine die ihr beistehen konnten oder wollten. Also blieb Sandy und hielt ihre Hand bis alles vorbei war. Sie hatte sich nichts anmerken lassen, erst als sie in ihrem Zimmer war hat sie stundenlang geweint. Es war schrecklich mit anzusehen und nichts tun zu können. Was hätte ich tun sollen? Mitten in der Nacht bei ihr auftauchen, ihr sagen, 'Hey ich bin ein Vampir, ich hab da diese besondere Fähigkeit das ich jeden aus der Ferne beobachten kann und ich hab gesehen, das es dir schlecht geht, kann ich dir vielleicht irgendwie Helfen?'. Das währe bestimmt eine große Hilfe gewesen. Ich würde versuchen es heute wieder gutzumachen, ich wusste noch nicht wie, aber ich würde es versuchen.

So schrecklich das ganze für sie war, zeigte es doch das zumindest einige ihrer Bilder die Zukunft zeigten. Sie hatte nämlich genau diesen Abend zwei Wochen vorher gemalt. Sie hatte ganz eindeutig auch eine Gabe. Ein kleiner Teil von mir fragte sich wie stark ihre Gabe wohl nach einer Verwandlung ist, wenn sie schon als Mensch so ausgeprägt war. Doch ich verwarf ihn ganz schnell, sie würde nie ein Monster werden.

Die Standuhr schlug zwölf und der Pfaffe hat endlich ein einsehen, eine der Damen erläuterte mir noch schnell für was sie Spenden sammelten. Es ging um die Unterstützung einer Armenküche. Ich zog mein Scheckbuch und stellte einen Scheck über 15.000,00 $ aus. Sie waren begeistert, dankten artig und brachen, nicht ohne das mich der Pfaffe noch mal auf den Sonntagsgottesdienst aufmerksam gemacht hatte, auf.

Als ich zurück ins Wohnzimmer kam, stand Marie mit einem amüsierten Grinsen im Raum. "Und gehen wir jetzt regelmäßig in die Kirche und betten für unsere Unsterblichkeit."

"Unsterblichkeit," schnaubte ich, "dafür brauch ich keinen Pfaffen, ich hätte ihm ja den Weg zur Unsterblichkeit zeigen können, aber ob er dann noch Halleluja singen würde wag ich zu bezweifeln und Kaffee ist ekelhaft hatte ich das schon erwähnt, bah."

Ihr glockengleiches Lachen erschalte und aller ärger viel von mir ab, Marie war eindeutig der Sonnenschein in meinem Leben, aber da gab es Bereiche in mir die auch ihr Licht nicht erreichen konnte. So gut wir uns auch Verstanden so waren wir ja nicht nur durch unser Gift verbunden, sondern auch durch unser Blut. Immer wenn ich sie und Eddie sah, wie glücklich sie zusammen waren, freute ich mich für sie, aber mir wurde dann auch immer bewusst wie lang die Ewigkeit dauert, wenn man allein war. Warum konnte ich kein normaler Mensch sein? Dann wäre vieles soviel leichter.

"Claire hat angerufen, sie und Stuart sind in Boston. Sie würden sich gern mit uns treffen."

'Claire und Stuart, hier nein danke.', ging es mir durch den Kopf. Sie waren beide zwar nett aber ihre Jagdgewohnheiten unterschieden sich von unseren, sie hier das gefiel mir überhaupt nicht. Aber gegen einen kleinen Ausflug nach Boston hätte ich nichts, aber eigentlich wollte ich nicht weg, vielleicht heute Nacht.

"Dann ruf sie zurück und sagt ihnen das wir heute nach den Vorlesungen nach Boston kommen."

"Och so späte, ich hab heute nur eine Vorlesung die wollt ich eigentlich schwänzen und sofort fahren, aber wenn wir noch warten müssen bis du fertig bist ist es ja schon nach zehn eh wir loskommen. Bitte las uns doch jetzt fahren. Bitte.", schmollte sie und sah mich eindringlich an.

Ich konnte sie ja verstehen, Claire und Stuart gehörten zu den wenigen Freunden die wir hatten und sie akzeptierten unsere Ernährung, auch wenn sie sie nicht nachvollziehen konnten. Wir würden bestimmt viel Spaß haben, aber ich konnte noch nicht weg, nicht heute. Ich klappte mein Handy auf und wählte die altbekannte Nummer. Es klingelte zweimal, eh eine mir wohlbekannte Frauenstimme erklang.

"Ja."

"Hallo Claire mein Schatz, wie geht es dir?"

"Gut danke, und selber Bruce ? Gibt's noch Hunde in der Nachbarschaft?", kam es heiter.

"Klar, du weißt doch das ich lieber Katzen mag. Ihr seid in Boston und wollt uns Treffen? Nur zum Spaß oder gibt's was Wichtiges?"

"Nur zum Spaß, warum?"

"Nun, ich hab hier noch was zu erledigen, aber Marie und Eddie wollen gleich zu euch und wenn es nur zum Spaß ist kann ich ja später Nachkommen, was meinst du?"

"Klar kein Problem, dann bis später."

"Bis später." Ich klappte das Handy wieder zu und wartete auf das was jetzt kommen würde und wurde nicht enttäuscht.

"Wir sollen vorfahren und du kommst nach? Warum denn das ?"

Wie sollte ich ihr das nur erklären? Das sie mir fehlt, dass es ihr nicht gut ging letzte Nacht und ich mir sorgen machte.

"Es ist doch nicht wegen dieses Mädchens? Ich weiß sie ist nett aber sie ist ein Mensch."

"Ich weiß ja auch nicht."

"Bruce ich mach mir ein Sorgen deswegen. Du bist so anders seit wir sie kennen gelernt haben, so abwesend. WAS IST LOS?"

"Ich weiß es nicht. Ich weiß es nicht. Sie verwirt mich total. Ich möchte mich von ihr fernhalten doch alles zieht mich zu ihr, ich kann's ja auch nicht erklären."

"Du bist doch nicht etwa … in einen Menschen?" Sie klang leicht geschockt und sah mich fragend an.

"Was?", ich wusste nicht was sie meinte.

"Was wohl du bist verliebt. Das kann doch nicht gut gehen mit einem Menschen." Sie war sehr ernst.

Verliebt was redet sie da? Verliebt in einen Menschen, das stimmt doch nicht! Ich war noch nie verliebt, nicht in dieser Existenz. Als Mensch ja, aber daran konnte ich mich nur noch schwach erinnern. Ja ich hatte Jess, geliebt, auch noch nach meiner Verwandlung, aber ich konnte mich kaum noch erinnern wie ich fühlte als ich sie kenne lernte. Das lag alles wie unter einer Tonne Eis. Als Vampir war es so wie bei jedem anderen Familienmitglied, man liebt sie, will sie beschützen aber da war nichts Romantisches. Ja ich hatte auch um sie getrauert als sie starb und ich würde immer um sie trauern, so ist das wenn man nicht vergessen kann, aber das Gefühl in sie verliebt gewesen zu sein konnte ich nicht mehr hervorrufen, obwohl es da gewesen ist. War ich nun verliebt in Sandy? Die Vorstellung in einen Menschen verliebt zu sein war so abwegig das sie mir noch nicht gekommen ist. Wölfe liebten Rehe, sie verliebten sich aber nicht in sie. Ich mochte sie, sehr sogar, ich würde sie immer beschützen, aber verliebt. Ich drehte mich im Kreis.

"Ich weiß nicht ob ich in sie verliebt bin. Ich weiß ja nicht mal wie sich das anfühlt.", sagte ich traurig, "Ich weiß nur das ich sie heute sehen muss."

Marie kam auf mich zu, schaute mir tief in die Augen, dann legte sie ihre Arme um mich. "Wenn du in sie verliebt bist, wirst du es schon merken und eine Lösung finden damit umzugehen. Notfalls."

Sie sprach es nicht aus aber ich wusste was sie meinte. Notfalls könnte ich sie ja verwandeln, aber diese Möglichkeit kam nicht in frage, aber das würde ich jetzt nicht ausdiskutieren.

"Lassen wir jetzt diese Gefühlsdussellei, ihr sollte jetzt fahren."

"Und du kommst nach?"

"Ja, später."

Sie hauchte mir einen Kuss auf die Wange. "Lass es auf dich zukommen, alles wird gut und ich mag sie ja auch."

Ich löste mich aus ihrer Umarmung. "Viel spaß in Boston und macht nichts was ich nicht auch machen würde."

Sie zwinkerte mir zu "Und du hab viel spaß mit deinem Mensch, sie ist echt ne Süße."

Noch eh ich etwas erwidern konnte war sie verschwunden und ich war allein. War ich nun verliebt? Ich wusste es ehrlich nicht. Ich würde es auf mich zukommen lassen. Was sollte ich sonst schon tun?

Heute sollte ich wirklich bestrafft werden, waren meine Sünden wirklich so schlimm das ich das auch noch ertragen musste? Ich war ne Viertelstunde früher als sonst in der Mensa und hatte mich an unseren üblichen Tisch gesetzt, ich freute mich Warnsinnig darauf gleich wieder in diese Augen blicken zu können. Ich hatte die Augen geschlossen und ging im Geist noch mal das Gespräch mit Marie durch, als plötzlich alle fünf übrigen Plätze an meinem Tisch besetzt wurden. Der Geruch der Frauen, das konnte ich riechen, war mir nicht vertraut, also öffnete ich die Augen um zu sehen wer sich da einfach unaufgefordert zu mir setzte. Nancy O'Harra und ihr Rudel, was wollten die schon wieder?

Sie schaute mich leicht Vorwurfsvoll an. "Du warst gar nicht auf unserer Party, das war nicht nett!"

"Keine Lust." Meine Stimme war eiskalt und abweisend aber das schien dieses Zicke nicht zu bemerken oder besser sie ignorierte es einfach.

"Na hör mal, keine Lust.", kam es zuckersüß von ihr. Vom Klang ihrer Stimme konnte man glatt Karies bekommen. "Das hat doch nichts mit Lust zu tun. Du musst an deine gesellschaftliche Stellung denken, man ist nur so gut wie seine Beziehungen …"

Ich verdrehe die Augen, senkte meinen Blick und spielte gelangweilt mit meiner Coladose. Doch auch das wurde einfach ignoriert. Sie redete und redete ohne nur eine Pause zu machen, ich hörte einfach nicht mehr zu und sagte auch nichts mehr. Ich hoffte, dass ihr schnell langweilig werden würde und sie mit ihrem Rudel abzieht. Doch da kannte ich eine Nancy O'Harra schlecht, Taktgefühl schien nicht zu ihren Talenten zu zählen. 'Wenn Sandy gleich kommt werde ich einfach aufstehen und mich mit ihr woanders hinsetzen, soll sie doch mit einem lehren Stuhl reden, doofe Kuh!' grollte ich innerlich.

"Sie dir die mal an, wie kann sich nur so raustrauen?"

"Ist halt ein Bauerntrampel, die hat ihre Kleidung bestimmt aus der Kleiderkammer."

"Das so was hier zugelassen ist. Ich kann echt nicht verstehen warum sich solcher Pöbel hierher traut. Dartmouth ist auch nicht mehr das was es mal war."

'Oh wie klassisch.', dachte ich als zwei aus dem Rudel über jemanden herzogen. 'Reich und eingebildet. Wenn man ihnen ihre chicen Klamotten und Daddys Kreditkarten wegnehmen würde, was wären sie dann? Einsam und nicht überlebensfähig.'

Nancy Stimme wechselte von zuckersüß zu arrogant als sie jemand hinter mir ansprach. "Was willst du denn hier, siehst du nicht das du hier nicht erwünscht bist. Begib dich zu deinesgleichen und wo hast du denn die Klamotten her vom Wühltisch bei Wallmart?"

Der mir wohlbekannte Geruch traf mich wie ein Schlag, da ein leichter Luftzug von vorne kam hatte ich ihn nicht eher registriert. Wut stieg in mir auf, wie konnte es diese arrogante Kuh nur wagen. Hinter mir hörte ich ein leises Stöhnen und das scharen von Schuhen, als sie sich umdrehte um wegzugehen.

"SANDY," kam etwas zu scharf, "wo willst du hin?"

Ich drehte mich ihr zu, in ihrem Gesicht lag Schmerz und Enttäuschung als sie mich ansah.

"Ich … wollte dich und deine … Freundinnen nicht stören." Ein Zittern lag in ihrer Stimme und man merkte das sie kurz davor war zu weinen.

"Freundinnen," schnaubte ich, "das sind nicht meine Freundinnen! Ich bin heute nur hier weil ich DICH sehen wollte. Das sind nur PARASITEN die sich unaufgefordert zu mir gesetzt haben und nicht wissen wann sie unerwünscht sind. Also wo willst du hin?"

Ich lächelte sie an, strafte leicht die Schultern, reckte kurz den Kopf und zwinkerte ihr zu. Es blitzte kurz in ihren Augen, sie hatte verstanden was ich wollte. Alle Unsicherheit verschwand, etwas Königliches lag in ihrer Köperhaltung. "Zu dir natürlich.", dann wand sie sich an Nancy, "Du sitzt auf MEINEM Platz, verschwinde."

Ihr Stuhl fiel um als sie aufsprang und beide Hände auf den Tisch schlug. Leicht nach vorne gebeugt funkelte mich Nancy wütend an.

"So lass ich mich nicht behandeln.", giftete sie, "Du kriegst hier keinen Fuß mehr auf den Boden. Wer sich mit ABSCHAUM abgibt ist auch selber welcher. Das hat Konsequenzen."

Ich legte meine Hände mit genügend Druck auf ihre, so das sie sie nicht wegziehen konnte, dann schaute ich ihr in die Augen. Eises Kälte lag in meinem Blick.

"Ich brauch weder deine Beziehungen noch das Geld deines Daddys. Ich hab genug Eigenes und auf meine gesellschaftliche Stellung scheiß ich.", meine Stimme war ruhig und sachlich, "Und du solltest aufpassen wenn du Abschaum nennst. Sie ist nett, liebevoll und warmherzig. Geld und Ansehen sind ihr einerlei. Du dagegen bist arrogant, berechnend, oberflächlich und gefühlskalt. Alles dreht sich nur um dich und deinen Vorteil." Ich lehnte mich zu ihr vor und flüsterte ihr ins Ohr. "Solltest du oder deine Freundinnen ihr noch einmal wehtun, dann wirst du das bis ans ende deines allzu kurzen Lebens bereuen." Ich schaute sie noch einmal prüfend an. Sie war entsetzt und zog sofort ihre Hände zurück als ich sie freigab. Doch eins musste man ihr lassen sie hatte sich schnell wieder im Griff. "Kommt wir gehen.", zickte sie ihr Rudel an und zog dann ab.

Ich beugte mich nach unten und stellte den Stuhl wieder hin, dann klopfte ich leicht auf die Sitzfläche "Sandy, bitte hier ist was frei."

Mit breitem Grinsen setzte sie sich auf den angebotenen Stuhl. "Danke. Aber das solltest du nicht tun."

Was sollte ich nicht tun? Jetzt verstand ich überhaupt nichts mehr. "Und was bitte sollte ich nicht tun?"

"Menschen so einschüchtern.", und selbst für mich kaum hörbar fügte hinzu, "Nicht wegen mir."

"Du findest also, das ich MENSCHEN einschüchtere? Schüchtere ich dich auch ein?"

"Ja du hast sie total eingeschüchtert oder besser sie hatte Angst vor dir. Ich weiß ja nicht was du ihr zugeflüstert hast, aber ich glaube sie hat heute Nacht Albträume.", amüsierte sie sich um dann zögernd fortzufahren, " Und ja mich schüchterst du auch manchmal ein aber ich habe keine Angst vor dir."

'Die solltest du aber haben, es wäre besser für dich.'

Ich wollte grade zu einer neuen Frage ansetzen, als ein Mädchen viel zu schnell an uns vorbei lief. Ich sah das Unglück kommen. Ihre Füße verfingen sich in einer auf dem Boden abgestellten Tasche, ungebremst knallte sie, mit dem Gesicht voran auf ein Tablett, das auf dem nächsten Tisch stand. Als erstes hörte ich ein knacken als ihre Nase brach, dann folgte das das Splittern von Porzellan und zuletzt das reisen von Haut.

Ich wollte die Luft anhalten aber es war schon zu spät, der köstlich warme Geruch von frischem Blut hatte mich schon erreicht. In meiner Kehle tobte ein Feuersturm, große Mengen Gift schossen mir in den Mund, meine Augen weiteten sich. 'FUTTER', schrie das Monster in mir und dann drehte sie sich mir auch noch zu. Köstlich warmes Blut rann ihr in Strömen aus der zertrümmerten Nase und einer großen Platzwunde auf der Stirn. Ihr Gesicht war nur noch eine blutverschmierte große Speisekarte. 'RAUS ich muss hier RAUS!', schrie mein verstand, 'Endlich mal was anständiges!', antwortete das Monster. Mit allem was ich an Selbstbeherrschung aufbringen konnte gelang es mir wegzusehen. Ich sprang viel zu schnell auf. "Ich muss hier weg.", presste ich noch zwischen meinen geschlossen Zähnen hervor. Dann rannte ich aus der Mensa. Ich konnte mich noch soweit bremsen nicht in Vampirtempo zu fallen, trotzdem sah ich wohl aus wie ein 100 m Läufer auf der Flucht. Endlich war ich aus dem Gebäude. Ich senkte meine Geschwindigkeit und ging zu einer alten Eiche, auf einer Wiese rund 200 m entfernt. Ich lehnte mein Gesicht an die raue Rinde des Baums, mein Körper zitterte leicht vor Erregung, der Feuersturm tobte immer noch in meiner Kehle und ich spie das Gift aus, das sich in meinem Mund gesammelt hatte. Musste denn heute alles schief laufen? Mir war immer klar gewesen das so was passieren konnte, Menschen sind halt ungeschickt und verletzten sich so leicht. Schon früher hatten Menschen in meiner nähe geblutet aber noch nie so nah. Ich hatte versucht mich darauf einzustellen, aber es theoretisch durch zu spielen und den Durst am eigenen Körper zu erleben das waren zwei paar Schuh. Ich atmete immer noch nicht. Plötzlich schob sich etwas Warmes in meine Hand. Erschrocken zog ich sie weg und wirbelte herum und da stand mein Engel. Mit ihren großen blauen Augen sah sie mich besorgt an und griff wieder nach meiner Hand. Sie war weich und warm. Ich konnte ihren Puls fühlen als sie mir zärtlich mit dem Daumen über den Handrücken streichelte, die Kälte meiner Haut schien ihr nichts auszumachen. "Ist schon gut, nichts ist passiert, beruhige dich, …". Bestimmt fünf Minuten redete sie liebevoll, wie eine Mutter die ihr Kind beruhigen will, auf mich ein. Ich sah ihr die ganze Zeit nur in die Augen, das zittern legte sich, der Feuersturm wurde zu dem üblichen leichten ziehen und als ich endlich wieder einatmete war da nur ihr Duft. "Geht's wieder?", fragte sie einfühlsam. Ich nickte nur, zum sprechen war ich noch nicht in der Lage. Das war das unglaublichste und verrückteste das ich je erlebt hatte. Sie hatte es tatsächlich geschafft mich zu beruhigen und ich hatte sie nicht angefallen trotz meines unerträglichen Durstes und der körperlichen Nähe zu ihr. Doch wie konnte sie sich einer solchen Gefahr aussetzen? Sie ahnte doch was ich bin und das es nicht gesund sein kann, sich mir gerade jetzt zu nähern muss ihr doch klar sein. Hatte sie denn überhaupt keine Angst vor mir, vor dem was ich bin? Als ein Krankenwagen am Eingang der Mensa vorfuhr wurde ich aus meinen Gedanken gerissen. Sandy schaute zu ihm hin, dann zog sie mich weg. "Das musst du dir nicht auch noch antun.", war alles was sie sagte.

Aus purer Gewohnheit scannte ich schnell meine Umgebung, dabei viel mir auf das ich nicht der Einzige war der um Fassung rang. Auf der anderen Seite der Wiese stand Robbert und zitterte leicht. Er war noch blasser als sonst, auch an ihm schien der Vorfall nicht spurlos vorüber gegangen zu sein. Für einen kurzen Moment begegneten sich unsere Blicke. Doch in seinem Blick lag kein Schrecken oder Ekel, sondern etwas ganz anderes, etwas das ich selbst gerade erlebt hatte, Blutlust. Aber das war doch Blödsinn, wie sollte in den Augen eines Menschen Blutlust liegen? Ich verwarf den Gedanken so schnell wir er gekommen war. Aber irgendwas stimmt mit ihm nicht, da war ich mir sicher.

Der Zug an meiner Hand wurde stärker und ich folgte ihr nur zu willig. Hand in Hand gingen wir davon. Ihre weiche warme Hand in meiner, das fühlte sich so gut an, so richtig und doch so falsch. Verlegen schaute ich zu ihr herab, sie sah mich nicht an aber man konnte sehen das sie glücklich war. Aber wie konnte sie glücklich sein, mit mir? Wieso war ich glücklich darüber?

Die Erkenntnis traf mich wie ein Schlag, plötzlich ergab alles einen Sinn, das ich immer so durcheinander war in ihrer Nähe, dieses unglaublich starke Bedürfnis sie zu beschützen, das ich sie immer beobachten musste, das ich mich immer wieder in ihren wunderschönen Augen verlor, das mich alles zu ihr zog. Es war total verrückt, aber ich wusste es jetzt.

Ich liebte sie!

Und noch etwas wurde mir klar. Nichts könnte das je ändern, ich war ihr total verfallen. Dieses kleine bezaubernde Menschenmädchen, dieses Wunder das ich dort in meiner Hand hielt, hatte meine Welt total auf den Kopf gestellt und nichts könnte sie je in ihren alten Zustand zurück- verwandeln.

Langsam gingen wir über das Campusgelände, das Licht der Straßenlaternen gewann langsam die Vorherrschaft über den grauen Schimmer der im Zwielicht liegenden Wolken. Ich verschränkte meine Finger in ihren und genoss nur den Augenblick. Sie führte mich zu ihrem Wohnheim und ich fragte mich was sie mit mir vorhatte, nicht das es von Bedeutung war solange ich bei ihr sein durfte, aber neugierig war ich schon.

"Darf ich erfahren was wir vorhaben?", fragte ich so beiläufig wie möglich.

"Nun ich dachte wir gehen zu mir und reden, ich hatte den Eindruck das du soweit bist um über mehr als das Wetter oder die Uni zu sprechen. Aber erst mach ich mir ein paar Brote, mein essen steht nämlich noch immer auf dem Tisch und da willst du ja bestimmt nicht hin."

"Gewiss nicht." Der Gedanke jetzt wieder zurück zu gehen ließ mich erschauern und sie hatte recht ich würde mich gerne mit ihr unterhalten, aber das mit den Broten gefiel mir überhaupt nicht. Sie hatte wegen mir auf ihr Essen verzichtet und jetzt wollte sie sich ein paar Brote machen, kommt gar nicht in Frage. Auch wenn ich schon ewig nicht mehr essen musste, wusste ich doch noch das Menschen mindestens einmal am Tag warmes Essen brauchten. "Ansonsten ja und kommt gar nicht in Frage."

Sie blieb abrupt stehen und sah mich verwirt an. Kleine Falten bildeten sich auf ihrer Stirn. "Was kommt nicht in Frage, willst du doch nicht mit mir reden?"

Ich lächelte sie breit an. "Natürlich möchte ich mit dir reden, aber das du dir Brote machst kommt nicht in Frage. Du gehst jetzt rauf und ziehst dich um. Ich hol dich dann in einer Stunde ab oder brauchst du länger?"

"Wie bitte, was soll ich?", kam es überrascht.

'Oh man wo sind deine Manieren du musst sie richtig Frage.'

"Sandy, würdest du mir die Ehre erweisen mit mir heute Abend Essen zu gehen? Es wäre mir eine große Freude wenn du ja sagst, bitte."

Jetzt war sie vollkommen verwirt, damit hatte sie nicht gerechnet, zumindest nicht heute.

"Versteh ich das richtig du bittest mich um ein Date?"

Ein Date ? So hatte ich das zwar nicht gesehen aber ja das war im Grunde das was ich jetzt wollte. Ein Date mit ihr.

"Ja ein Date, was sagst du?", fragte ich verlegen. Was wenn sie wieder glaubt ich wolle mich über sie lustig machen, was wenn sie doch nicht mit mir befreundet sein wollte?

Ich spürte wie der Puls in ihrem Daumen schneller ging, ihre Wangen bekamen wieder dieses appetitliche Rot und automatisch machte sich der Durst in meiner Kehle bemerkbar, aber wenn das der Preis für ihre Nähe war würde ich ihn mit Freuden zahlen.

"Ein Date also. Natürlich geh ich mit dir aus.", sprudelte es aus ihr raus. Sie setzte ihr schönstes Lächeln auf, das wo ihre Grübchen besonders deutlich zu sehen waren, dann war plötzlich ihre Hand verschwunden.

"Bis in einer Stunde, lass mich nicht warten.", rief sie noch als sie zu ihrem Wohnheim verschwand.

Da stand ich nun allein und die wärme ihrer Hand fehlte mir schon jetzt. In der letzten Stunde hatte sich alles verändert, nichts würde mehr sein wie es war und das war gut so. Doch wie sollte ich jetzt da ich wusste wie ich fühlte damit umgehen? Ich konnte, durfte ihr ja nicht einfach sagen was ich bin. Das war gegen die Regeln. Jeder Mensch, der wusste was wir sind hatte eigentlich nur zwei Möglichkeiten, Sterben oder die Verwandlung und auch wenn ich den Volturi noch nie begegnet war so war mir doch, wie jedem Vampir, ihre konsequente Haltung in dieser Frage und ihre Macht bekannt. Abgesehen davon wusste ich ja nicht was sie für mich Empfand und sollte sie wieder erwarten meine Gefühle erwidern, was dann? Was würde das für eine Beziehung? Ich müsste ständig darauf achten sie nicht aus versehen zu verletzen oder gar umzubringen und meinen Durst, ja den müsste ich auch unter Kontrolle behalten. Doch wie hatte Marie so schön gesagt: 'Du findest schon eine Lösung.' Hoffentlich hat sie recht.

Schnell begab ich mich zu meinem Wagen und fuhr nach Hause. Unterwegs rief ich meinen Sekretariatsservice in Bombay an, damit sie mir eine Reservierung in einem passenden Restaurant in der nähe besorgten. Eins musste man der heutigen Zeit lassen, die Erfindung von Internet und Handy waren echt eine Erleichterung und so ein Sekretariatsservice im Ausland hatte auch nur Vorteile für unsereins. Kein persönlicher Kontakt, sie erledigten zuverlässig Reservierungen und ähnliches und woher hätte ich wissen sollen wo ich auf die schnelle ein passendes Restaurant finden könnte? Restaurants gehören nun mal nicht zu den üblichen Orten für Vampire. In meinem Schlafzimmer, nun eigentlich war es ja mein Kleiderschrank in dem zur Tarnung auch ein Bett stand, zog ich mich schnell um. Ich wählte eine schwarze Jeans, dazu ein weises Hemd und einen Marinefarben Pullover mit V-Ausschnitt. Ich war etwas hektisch, zumindest gab mir das das erste Hemd zu verstehen als es meinen Versuch es anzuziehen mit einem lauten Reisen quittierte. Abgerundet wurde mein Outfit von schwarzen Habschuhen und einem anthrazitfarbenen Sportsakko. Ich sah in den Spiegel und wünschte mir Marie wäre da. Sie hätte mir sagen können ob die Farben zueinander passten, aber ich wollte sie jetzt auch nicht stören, das ganze war schon kompliziert genug, da brauchte ich nicht auch noch die Fragen meiner allzu neugierigen Tochter. Ich war schon auf dem Weg in die Garage, als mir eine Idee kam, schnell wechselte ich den Autoschlüssel. In der Garage lies ich meinem R8 und unseren Q7 links liegen und ging zum letzten Auto, das unter einer dicken Plane auf seine allzu seltene Einsätze wartete. Ich zog die Plane weg und sah meinen kleinen Liebling an. Zärtlich fuhr ich mit der Hand über das alte Metal. Dieser Wagen war perfekt und mein ganzer Stolz. Ein 1937 Chevy Coupe Streetrod, altes Blech mit topaktueller Technik unter der Haube. Ein Geschenk meines Vaters zu meinem 12 Geburtstag, damals war es eine alte Rostlaube, aber wir hatten ihn wieder aufgebaut und seitdem hielt ich die Technik immer auf dem neuesten Stand. Ich holte ihn selten aus der Garage, er war viel zu kostbar, aber heute war ein besondere Anlass und ich hoffte das mein alter Weggefährte mir helfen würde, nicht indem er sie beeindruckt, sondern meine Selbstsicherheit zu behalten. Immerhin war es das erste Mal das ich die Frau die ich liebte zum Essen ausführte, zumindest als Vampir. Ich war furchtbar nervös. Mein Handy piepste. Eine SMS teilte mir mit das ein Tisch für zwei in der Black Mill reserviert war. Ich googlete schnell die Black Mill und war zufrieden. Das Restaurant war wohl zurzeit total angesagt und eigentlich musste man zwei Monate im Voraus reservieren, wieder einmal fragte ich mich wie die Jungs in Indien das immer schafften. Ich drehte den Zündschlüssel rum und der V8 erwachte mit einem satten Grollen. Auf dem Weg zu ihr hielt ich noch an einem Blumenladen. Die Verkäuferin war sehr nett und als sie meine Unsicherheit bemerkte stellte sie einen wunderschönen kleinen Strauß zusammen.