Konventionen:
„Text" - Rede
‚Text' - Gedanken

Viel Spaß beim Kapitel.


Über die nächsten Monate, beschrieb Sal die Flammen des Todeswillens detaillierter zu Nana und lehrte ihr sie zu kontrollieren. Mit dem tieferen Verständnis, konnte sie ihre Gefühle und ihre Instinkte separieren. Sal hatte Rechte behalten. Ein großer Teil ihrer Anziehungskraft zu Iemitsu basierte auf den Instinkten durch ihre Flammen. Nana überdachte ihre Ehe und beschloss sich für die Scheidung. Das einzige Problem war, dass sie ihren Ehemann nicht kontaktieren konnte. Sie würde aber alles für seinen nächsten Besuch vorbereiten.

Nana war die folgenden Monate ruhelos. Sie musste unbedingt einen Job finden, um sich von ihrem Mann unabhängig zu machen. Aber was für ein Job? Auf der einen Seite, war sie so dumm gewesen, Iemitsu direkt nach der weiterführende Schule zu heiraten. Auf der anderen Seite, hatte sie die Zwillinge und wollte Zeit für sie haben. Sal hatte die ganze Zeit gehofft, dass Nana zu ihm kommen würde, schritt aber schließlich ein.

„Nana-chan, was ist das Problem? Die letzten Wochen über warst du ruhelos."

Die junge Mutter schaute ihn verlegen an.

„Ich bin wie immer ein offenes Buch für dich. I brauche einen Job. Aber was für einen?"

„Ahhh, Lu-chan und ich haben das schon erwartet. Wir haben das Thema schon ein bisschen diskutiert und haben eine Idee und einen Vorschlag für dich. Wie würde Kinderbetreuung klingen? Du liebst Kinder und sie dich. Du müsstest ein paar Kurse absolvieren, dass sollte aber kein Problem darstellen."

„Das wäre fantastisch. I muss los und mehr Informationen zusammentragen."

Nana wollte aufstehen, wurde aber von Sal gestoppt.

„Stopp, stopp. I war noch nicht fertig. Das war unsere Idee, ich habe dir noch nicht unser Angebot gesagt. Lu-chan und ich planen schon seit langem ein neues Haus zu bauen. Was würdest du davon halten, wenn wir in die Pläne Platz für die Kinderbetreuung berücksichtigen?"

„Ich habe aber nicht genug Geld dafür."

„Hush, ich habe genug Geld für mehrere Leben. Ich möchte meine kleine Schwester verwöhnen. Würdest du gerne die Kinderbetreuung zu Hause betreiben?"

Nana nickte und schaute ihn mit großen Augen an.

„Gut, dann werde wir es so machen. Wir können es zusammen mit Lu-chan planen."

Tsuna rannte mit einem tränennassen Gesicht in das Wohnzimmer.

„Mami, Mami. Raidon wirft sich im Schlaf hin und her und wimmert. Ich konnte ihn nicht aufwecken."

Beide Erwachsene standen auf and liefen zu dem kleinen Jungen. Sal beugte sich nach unten und hob ihn hoch.

„Dann lass uns mal nachschauen, Bambi."


Raidon wachte auf einer Wiese auf. Er war alleine. ‚Wo bin ich? Wo sind Tsuna und Mami?' Der kleine Junge stand auf, um seine Familie zu suchen.

„Hallo kleiner Meister. Alles Gute zu deinem vierten Geburtstag. Ich hoffe, du hattest eine super Feier." sagte eine dunkle Stimme.

Raidon drehte sich um sich selbst, um die Person zu finden, konnte aber niemanden sehen.

„Wer bist du? Und wo bist du?"

„Ich werde jetzt rauskommen. Bitte erschrecke nicht. Ich werde dir nichts tun."

Eine riesige Gestalt erschien ein paar Meter vor ihm. Die Kreatur saß und beobachte ihn mit rot glühenden Augen.

„Komm zu mir, Kleiner. Es ist einfacher, es dir zu zeigen."

Raidon lief nach ein paar Momenten vorsichtig zu der Gestalt, er war schon immer der mutigere Zwilling.

„Ich bin der Tod und du bist mein Meister, Kleiner. Die Zeit, sich wieder zu erinnern, ist gekommen."

Derweilen streckte Tod seine Hände aus und berührte Raidons Schläfen. Er änderte den Block für die Erinnerungen so, dass er sich über die nächsten Jahre hinweg auflöst. Weiterhin sortierte er die Erinnerungen anhand der Priorität.

„Alles ist eingerichtet. Du wirst dich allmählich an dein vorheriges Leben und deine Aufgabe als mein Meister erinnern. Ich möchte dir noch jemanden vorstellen, der dir mit der Verarbeitung deiner Erinnerungen helfen wird."

Neben dem Duo erschien ein Mann. Raidon schreckte auf und blickte die neue Person an. Der junge Mann hatte viele Ähnlichkeiten mit Tsuna und ihm, hatte aber blonde Haare und orange Augen.

„Kleiner Meister, das ist Sawada Ieyasu, dein Urahn. Ieyasu, das ist Sawada Raidon, dein Nachkomme.

Ieyasu lächelte ihn gutmütig an.

„Hallo Rai-chan. Du kannst mich ojiisan nennen."

Dieser Mann zog Raidon an. Der kleine Junge lächelte zaghaft zurück.

„Es ist schön dich kennen zu lernen, ojiisan."

Er lief zu Ieyasu und streckte die Hände für eine Umarmung aus. Der Mann beugte sich runter und hob seinen Nachkommen auf. Raidon kuschelte sich an die Brust. Er fühlte sich sicher und geborgen und langsam glitt er ins Reich der Träume.

„Ich werde dich morgen Nacht wiedersehen, Rai-chan. Schlaf gut."


Raidon schlich sich am nächsten Morgen aus dem Haus, um Sal-ojisan zu besuchen. Er hatte den Zwillingen Kuchen versprochen und der Junge wollte nicht länger warten. Es war Tsunas Pech, wenn er zu lange schlief. Als er sich dem Haus näherte, hatte er eine Vorahnung, dass etwas passieren würde, konnte aber nicht ausmachen was. Etwas würde passieren, aber etwas Gutes. Die Haustür öffnete sich, als Raidon den halben Weg hinter sich gebracht hatte. Sein Blick traf leuchtend blau Augen und plötzlich konnte er sich wieder erinnern.

Rückblende

Harry und Tod erschienen in der Diele einer Villa. Ein Mann in dunklen Roben und langem weißen Zauberstecken wartete schon auf sie.

Harry, lass mich dir dein Vorgänger Salazar Slytherin vorstellen. Salazar, das ist Harry Potter."

Der junge Magier schnappte geschockt nach Luft und inspizierte Salazar mit großen Augen. Der Mann war mindestens 1,80 m mit kräftigem Körperbau. Seine schokoladenbraunen Haare waren zu einem tiefem Pferdeschwanz zusammengebunden. Leuchtend blaue Augen observierten ihn aufmerksam. Salazar wirkte nicht älter als 28 Jahre.

Salazar Slytherin wie in einer der Gründer von Hogwarts?"

Salazar lächelte ihm gutmütig an.

Genau, der. Ich bin einer der Gründer von Hogwarts."

Der Mann beobachtete Harry mit Bedacht, während er langsam zu ihm lief. Er hob bedächtig seine Arme, um Harry Zeit zu geben der Umarmung auszuweichen oder sich darauf einzurichten. Der junge Magier blieb stehen, er war zu geschockt und verwirrt. Als die Arme ihn umschlungen, erstarrte er kurz, entspannte sich aber schnell. Es fühlte sich gut an, nicht so unbeholfen wie Hermines oder knochenbrechend wie Fr. Weasleys.

Es tut mir so leid. Ich durfte dir nicht helfen. Laut Tod, hätte ich die komplette Dimension zerstören können, wenn ich das Leben meines Nachfolgers beeinflusst hätte. Tod musste mich mehrmals bändigen, ansonsten hätte ich längst die Dursleys, Voldemort und Dumbledore getötet. Nach deinem vierten Schuljahr, lief ich fast Amok. Tod verhinderte es und sperrte mich hier, in seiner Villa, ein. Ich litt mit dir jeden Schritt deines Lebens. Von nun an kann und werde ich dich mit meinem Leben beschützen." murmelte Salazar.

Harry schmiegte sich an die warme Brust. Er fühlte sich sicher und geborgen in Salazars Armen. Die Worte zerstörten allmählich seine Mauern, hohe und solide Mauern, errichtet um sich zu schützen. Als die Mauern schließlich in sich zusammenfielen, fing er an zu weinen. Tränen, die er seit Jahren aufgestaut hatte, strömten über sein Gesicht. Salazar rieb sanft seinen Rücken, um ihn zu trösten und zu beruhigen. Nach einer langen Zeit, die sich zwar nach Stunden anfühlte, aber nur Minuten sein konnten, versiegten Harrys Tränen. Er schaute auf und sein Blick traf den von Salazar. Ein warmes Gefühl breitete sich in seiner Brust aus und er konnte die Erschaffung einer Bindung zueinander spüren. Ihre Augen weiteten sich, Harrys in Furcht und Salazars in Verständnis.

Das war schnell." Tod lachte leise hinter den beiden. Er hatte den kompletten Austausch beobachtet und war über die Entwicklung erfreut.

Was ist gerade passiert?"

Das war die Harmonisierung eines Himmels mit einem seiner Wächter, kleiner Meister. Normalerweise dauert es Monate oder Jahre, um ein tiefes Verständnis füreinander zu bekommen. Aber manchmal, sind zwei hochgradig kompatibel miteinander und die Bindung wird innerhalb von Minuten erzeugt."

Ende Rückblende

„Sal-ojisan!" rief Raidon und rannte zu Salazar. Er schlang seine kleinen Arme um Salazars Beine und klammerte sich fest. „Es tut mir leid, dass ich so lange gebraucht habe, dich wieder zu erkennen." murmelte er.

Salazar beugte sich nach untern und hob den Jungen auf. Ihre Blicke trafen sich und die Bindung schnappte wieder an seinen Platz. Er küsste die Stirn seines kleinen Himmels, um ihn zu beruhigen und zu trösten.

„Rai-chan, es ist in Ordnung. I wusste von Anfang an, dass du mich zuerst nicht erkennen würdest. Es war genug, dir Nahe zu sein."

Er lächelte Raidon an. ‚Sein Himmel war wieder zurück, wo er hingehörte.' Das Kind lächelte zurück und schlang seine Arme um den Nacken des Mannes. Er würde die nächsten paar Stunden nicht los lassen. Beide benötigten die Nähe, um sich gegenseitig zu beruhigen und die Bindung zu stabilisieren. Im Hintergrund stand eine kleine blonde Hexe und lächelte. Sie beobachtete das Duo verträumt. Die Hexe war glücklich darüber, ihren Liebhaber und ihren ehemaligen Freund zufrieden zu sehen. Bald würde er auch sie wiedererkennen. Sie würde ihnen aber momentan Zeit alleine gewähren.


Ich habe einen neuen Teil "Eine Zweite Chance - Ausschnite" zu der Serie hinzugefügt, der die Ausschnitte enthält. Ich habe das Kapitel "Geschichte von Salazar" bei den Ausschnitten zu diesem Kapitel zugewiesen.