Disclaimer: Mir gehört DragonballZ nicht...leider
2. Kapitel
Bulma stand unter Schock, spürte aber, wie der Schmerz an ihren Armen hoch kroch.
„Vegeta du tust mir weh!", brachte sie heraus und eine Träne lief ihre Wange herunter. „Das soll es auch!", sagte Vegeta und fing fies an zu grinsen, dann ließ er sie los und machte sich auf den Weg in sein Zimmer. Zurück ließ er eine völlig verstörte Bulma. An ihren Armen sah man deutlich die Abdrücke von Vegetas Händen.
Warum ist er so gemein zu mir?
Tränen rollten ihre Wangen herunter und sie sank auf den Boden
Warum schmeiß ich ihn nicht einfach raus? Klar ich ist nicht stark genug, aber Son-Goku ist es! Warum mach ich es nicht einfach? Gott Bulma jeden anderen Typen hättest du jetzt schon verscheucht. Warum Vegeta nicht? Vielleicht weil er mir so ähnlich ist, aber er ist ein Massenmörder und hat keine Gefühle. Nein das glaube ich nicht! Er hat Gefühle, nur ist er zu stolz, um sie zu zeigen, aber das werde ich ändern. Vegeta mach dich auf was gefasst! Hehe
Bulmas Gesicht sah trotz der Tränen sehr siegessicher aus „Aber zuerst muss ich was mit Yamchu klären. So kann das nicht weitergehen. Ordnung muss sein!", sprach sie mit sich selbst und holte einen Kühlakku für ihre Arme aus dem Kühlschrank. Danach legte sie sich aufs Sofa und ruhte sich aus.
Zeitgleich war Vegeta in seinem Zimmer und ging hin und her. Sein Grinsen war weg und er murmelte vor sich hin „Warum habe ich so überreagiert? Sie meint es doch nicht ernst. Ich wollte ihr doch nicht wehtun. Quatsch Vegeta was denkst du da wieder! Sie ist nur ein Erdenweib und normalerweise hättest du sie töten müssen! Sei ist nur wegen dem GR nützlich!" Vegeta blieb stehen
Aber sie ist die einzige, die dich normal behandelt. Vielleicht solltest du dich bei ihr entschuldigen
Vegeta fing an zu grübeln, aber letztendlich siegte sein Stolz und er machte sich auf, um zu trainieren.
Bulmas Armen ging es jetzt wieder besser und sie nahm das Telefon zur Hand und wählte eine Nummer „Geh endlich ran! Ahh…Hallo Yamchu hier ist Bulma...Ja mir geht es gut. Hör zu kannst du heute Abend zu mir kommen? Ja OK ,dann bis heute Abend. Bye." So das wäre geschafft, jetzt gehe ich shoppen! Und so machte sich Bulma auf den Weg zum Shoppingcenter.
Einkaufen war ihre Art, um sich abzulenken und da sie Geld ohne Ende hatte verließ sie jedes Geschäft, das sie betrat mit mindestens zwei Tüten. Es machte ihr sichtlichen Spaß und nach vier Stunden gönnte sie sich ein Eis. Sie setzte sich auf eine Parkbank, verstaute ihre Einkäufe in einer Hoi-Poi-Kapsel und schleckte genüsslich das Eis.
Während sie da saß beobachtete sie die vielen verschiedenen Pärchen, die an ihr vorbeiliefen. Ob jung oder alt Bulma beneidete sie. Wann würde sie Mr. Right finden? Yamchu war es sicherlich nicht und das würde sie ihm heute Abend mitteilen. Aber wer war es dann etwa Vegeta?
Bulma musste grinsen.
Ja vom Charakter her würden wir zusammen passen so stolz und stur wie wir sind! Ja es kann sein, dass ich mich in ihn verliebt habe, auch wenn ich es kaum glauben kann. Aber das größte Problem ist: Vegeta liebt mich nicht! Ob er mich wenigstens mag? Ach so oft habe ich mir diese Frage gestellt. Ich glaube ich kriege die Antwort nur heraus, wenn ich ihn Frage, aber dann antwortet er auf keinen Fall ehrlich und das Thema ist gegessen. Nein ich muss nur den Stein ins rollen bringen und dann läuft alles von alleine. Nur was der Stein ist, dass muss ich mir noch überlegen
Somit machte sich eine gutgelaunte Bulma auf den Rückweg zur Capsule Corporation. Sie hatte auch extra für Vegeta Klamotten gekauft, um einen Grund zu haben ihn in seinem Zimmer zu besuchen, aber zuerst machte sie sich selbst zurecht.
Sie hatte sich ein enges, schwarzes und sehr kurzes Kleid gekauft, das ihre schöne Figur sehr gut zur Geltung brachte. Noch dazu war sie beim Frisör gewesen und hatte anstatt ihres Afro-Looks etwa schulterlange und leicht gewellte Haare.
Zufrieden sah sie sich im Spiegel an und machte sich mit zwei Tüten gewappnet auf den Weg zum GR um zu gucken, ob Vegeta noch trainierte. Dem war nicht so, also ging sie in sein Zimmer, aber dort war er auch nicht. Sichtlich genervt fragte sich Bulma „Wo ist er denn? Sonst ist er doch immer im GR, in der Küche oder in seinem Zimmer. Wenn man ihn mal braucht, ist er nirgends zu finden. Mmh vielleicht sollte ich mal im Wohnzimmer nachsehen."
Gesagt getan. Im Wohnzimmer angekommen entdeckte Bulma eine ungewöhnliche Szene.
Vegeta lag oben ohne auf dem Sofa und schlief friedlich. Ein Arm hing herunter und der andere Arm umklammerte ein Kissen.
Ein Bild für die Götter dachte sich Bulma und fing an zu lächeln Das muss ich fotografieren, so etwas seltenes muss doch dokumentiert werden!
So legte sie vorsichtig die Tüten ab, um Vegeta nicht zu wecken und nahm sich die Sofortbildkamera, die auf dem Tisch lag. (Was für ein Zufall)
„Bitte lächeln!", flüsterte Bulma und drückte den Auslöser. Durch den Blitz wachte Vegeta auf „Was ist los?", murmelte er schlaftrunken.
„Nichts ist los Vegeta. Schlaf ruhig weiter.", sagte Bulma und zog hastig das Foto aus der Kamera und versteckte es hinter ihrem Rücken.
„Was hast du gemacht Weib? Was hast du da hinter deinem Rücken? Los spuck es aus!"
„Ich...", sagte Bulma mit unschuldiger Stimme „Ich habe gar nichts gemacht und das hier", Bulma zeigte ihm das Foto „Ist nur ein Erinnerungsstück, dass du nicht kriegst! Ätsch!" Sie streckte ihm die Zunge heraus.
Vegeta fing an zu grinsen. Für ihn war das eine Herausforderung. „Das glaub ich nicht Weib!" Bulma wusste worauf er hinaus wollte. Sie nahm das Foto fest in die Hand.
„Mich kriegst du nie!", schrie sie lachend und lief aus dem Wohnzimmer heraus. „Wenn sie fangen spielen will, dann spielen wir eben. Oh wie ich das liebe wenn sie rennen! Hehe!", sprach Vegeta und ließ ihr einen kleinen Vorsprung, dann fing er an sie zu jagen, aber im normalem Tempo.
Bulma fing an zu kreischen und lief lachend durch das Haus. Vegeta mochte das Katz und Maus Spiel, treib sie aber in eine Sackgasse. Bulma war in der Falle und langsam kam Vegeta grinsend auf sie zu. Sie war völlig aus der Puste „Na dann habe ich wohl gewonnen, was Weib!"
„Noch hast du das Foto nicht!", meinte Bulma, steckte das Foto tief in ihren Ausschnitt und sah Vegeta siegessicher an.
Damit hatte Vegeta nicht gerechnet, doch er ging immer weiter auf Bulma zu. Als er direkt vor ihr stand meinte er bloß „Du glaubst doch nicht, dass das mich daran hindert das Foto zu holen!"
Bulmas Herz begann zu rasen.
Oh Gott was will er denn jetzt tun? Mir wird ganz heiß!
Sie spürte seinen Atem und beide sahen sich in die Augen
So schöne blaue Augen habe ich noch nie gesehen! Wie der Ozean.
Diese schwarzen Augen. Sie verbergen so viel
Ihre Köpfe bewegten sich aufeinander zu. Vergessen war der Streit am Morgen! Vergessen war das Foto! Wie in Trance beachteten sie nicht die Umwelt. Für diesen Augenblick gab es nur Vegeta und Bulma.
Ihre Lippen waren kurz davor sich zu berühren als
DING-DONG
Vegeta und Bulma wurden in die Realität zurückgerissen. Vegeta sah geschockt aus
Was mache ich hier. Das Weib macht mich noch verrückt
Zornig sah er sie an, stieß sie von sich und lief weg. Bulma war verwirrt und als ihr klar wurde was gerade passiert war, war ihr erster Gedanke
Shit!!! Wenn es nicht geklingelt hätte, dann ...
Wütend machte sie sich auf den Weg zur Haustür, riss die Tür auf und schrie „WEHE, WENN ES NICHT WICHTIG IST!!!"
Vor ihr stand ein ziemlich verwirrter Yamchu „Äh wir waren doch verabredet." Bulma beruhigte sich…
„Oh Yamchu tut mir leid. Ich war total in ...äh... Arbeit vertieft und habe nicht auf die Uhr geschaut. Komm doch rein."
„Sag mal was hast du den da?", fragte Yamchu und deutete auf ihren Ausschnitt.
Bulma zog das Foto schnell heraus und schmiss es schnell in eine Schublade, an der sie grade vorbei kamen.
„Ach das war nichts...", sagte sie und ging weiter. Yamchu schaute kurz verwirrt.
Das sah aus, wie ein Foto von Vegeta. Aber was macht Bulma mit einem Foto von Vegeta in ihrem Ausschnitt??? Nah das war bestimmt Einbildung… , dachte Yamchu und folgte Bulma.
Als sie in der Küche angekommen waren, setzte sich Yamchu aber Bulma blieb stehen „Du hast dich aber schick gemacht!", meinte er Aber nicht für dich dachte sich Bulma sagte aber „Oh danke. Ich war heute shoppen und da hab ich mir das Kleid gekauft."
Stille trat ein und nach einer Minute brach Yamchu sie „Also warum sollte ich zu dir kommen? Ist was passiert?" Bulma wurde nervös, ließ sich aber nichts anmerken „Ja also...äh der Grund ist..."
Komm schon Bulma! Jetzt oder nie!
So gab sie sich einen Ruck und sagte ruhig „Ich möchte mich von dir trennen." Das war ein Schlag ins Gesicht für Yamchu und er verstand zuerst nicht
„Uns trennen! Aber warum? Ich versteh nicht."
„Es ist einfach nicht mehr schön. In all den Jahren ist die Luft raus gegangen. Wir sehen uns total selten und wenn, dann reden wir fast gar nicht miteinander oder streiten uns. So kann das nicht weiter gehen! Ich liebe dich einfach nicht mehr und ich bezweifle dass ich es je richtig getan habe!"
Endlich war es raus und die erleichterte Bulma wartete auf Yamchus Reaktion. „Aber...aber...", keuchte er und in seinen Augen sammelten sich Tränen.
Bulma konnte das nicht sehen und sagte den verhassten Satz „Wir können ja Freunde bleiben."
Traurig stand Yamchu auf ohne Bulma anzusehen und krächzte „Ich gehe jetzt." Und schon rannte er hinaus und flog weg. Bulma wunderte sich
Das ging ja schnell! Jetzt habe ich es hinter mich gebracht. Zum Glück. Hätte nicht gedacht, dass er es so aufnimmt. Tja
Sie seufzte und ging in ihr Zimmer.
Yamchu hatte sich beruhigt und ging gedankenverloren durch die Stadt. Er dacht e nur an Bulma und ihre gemeinsamen Erlebnisse als er plötzlich eine vertraute Stimme hörte
„Hey Yamchu. Wie geht's wie steht's?"
Als Yamchu aufsah erblickte er einen fröhlichen Son-Goku. „Hallo Son-Goku. Was machst du hier in der Stadt?"
„Ach ich hab ne Wette mit Chichi verloren und muss jetzt mit ihr shoppen gehen. Sie ist grad im C&A. Aber was ist denn mit dir los? Du siehst irgendwie traurig aus."
„Ach Bulma hat sich von mir getrennt." Yamchu wunderte sich, wie leicht es über seine Lippen kam.
„Na endlich! Wurde auch mal Zeit!", meinte Son-Goku fröhlich ohne nachzudenken, da er ja wusste, was zwischen Vegeta und Bulma geschehen wird. „Häh? Was meinst du damit?", fragte ihn Yamchu
„Ach...äh...Mmh..." Son-Goku wusste jetzt, dass er etwas falsches gesagt hatte und überlegte sich eine Notlüge.
„Ähm mir ist halt aufgefallen, dass ihr anders miteinander umgegangen seit als früher und dass ihr nicht mehr glücklich wart."
Puh dachte sich Son-Goku aber Yamchu wurde leicht wütend und sagte
„Son-Goku du warst schon immer ein schlechter Lügner. Also was weißt du? Los spuck es aus. Hat Bulma einen neuen Freund oder ist es was anderes?"
Son-Goku war in der Falle „Was...nein...sie...ähm..."
Scheiße! war Gokus einziger Gedanke, als er plötzlich die Stimme seiner Frau hörte „Son-Goku ich bin fertig. Wir können nach Hause!"
Erleichterung machte sich in Son-Gokus Körper breit. Er sagte schnell „Tschüss." zu Yamchu und teleportierte sich mit Chichi und ihren Tüten weg.
Zurück blieb ein verdatterter Yamchu Haben die sich alle gegen mich gestellt? fragte er sich und ging traurig in eine Kneipe.
