Seit
dem Besuch von Yamchu waren zwei Stunden vergangen und es war jetzt
11 Uhr. Bulma lag müde in ihrem Bett.
Oh ich muss noch aufs Klo dachte sie und kroch genervt aus dem kuscheligen Bett. Ihren Schlafanzug hatte sie schon an. Ein weites T-Shirt und eine Boxershorts.
Vor dem Bad begegnete ihr Vegeta, der gerade vom Training kam. Beide hatten den Vorfall mit dem Foto erstmals verdrängt und Vegeta fragte für seine Verhältnisse normal
„Ich hatte die Aura von dem Wurm gespürt. Was wollte er hier?"
Diese Frage verwunderte ihn mehr als Bulma.
„Ich hatte ihn eingeladen um mich von ihm zu trennen, was auch höchste Zeit war. Warum fragst du? Seit wann interessiert dich das?"
Mürrisch antwortete er „Eure so genannte Beziehung ist mir doch scheißegal, aber ich mag den Wurm nicht und er sollte bloß nicht in meine Nähe kommen!" „Ach so. Na dann gute Nacht Vegeta.", meinte Bulma und ging ins Bad.
Sie war zu müde um mit Vegeta zu diskutieren.
„Nacht", grummelte Vegeta und machte sich auf den Weg in sein Zimmer.
Sie hat sich also von ihm getrennt , dachte er noch und schlief ein.
Auch Bulma war jetzt in ihrem Zimmer und schlief ebenfalls ein. Beide hatten eine traumlose Nacht.
Der nächste Morgen kam und alles war wie immer.
Um sich von der Trennung abzulenken, da sie immer noch in Bulmas Kopf herumschwirrte, beschloss sie sich ein Video anzusehen.
Sie ging aus der Küche hinein ins Wohnzimmer in Richtung Regal, wo eine kleine Sammlung von Videos stand. Langsam durchforstete Bulma die vielen Kassetten und holte schließlich eine auf der „23. Großes Turnier" stand.
Sie schob sie in den Rekorder und legte sich genüsslich auf das Sofa.
Mit einer Fernbedienung schaltete sie den großen Plasmabildschirm ein und in diesem Moment kam Vegeta rein, der fertig mit dem Essen war.
„Was machst du da?", fragte er Bulma.
„Ah Vegeta du hast mich aber erschreckt. Willst du mit gucken?"
Vegeta, der seine Frage jetzt bereute antwortete „Nein. Ist doch Zeitverschwendung! Ich geh lieber trainieren."
„Aber auf dem Video ist doch das 23. Turnier aufgenommen. Son-Goku kämpft da auch mit und damals war er noch sehr schwach. Och bitte Vegeta leiste mir Gesellschaft."
Vegeta sah in ihren Augen, dass sie ihn jetzt nicht mehr in Ruhe lassen würde, wenn er jetzt ginge. Also ließ er sich seufzend aufs Sofa neben Bulma fallen. „Aber nur ein paar Minuten. Klar!"
Bulma lächelte und startete das Video.
Da das Turnier doch sehr spannend war, was Vegeta natürlich nicht zugab wurden aus seinen paar Minuten 2 Stunden. Jetzt waren sie bei Son-Gokus Kampf gegen Chichi angekommen…
Es ist der zweite
Kampf beim 23. Großen Turnier und Son-Gokus Gegner ist ein
schönes schwarzhaariges Mädchen in seinem Alter, das
ziemlich sauer auf ihn ist, da er sie nicht kennt.
Ansager: „Ich
nenne sie Inkognita, weil sie uns ihren wahren Namen nicht preisgeben
will."
Son-Goku merkt, dass das Mädchen immer noch sauer
auf ihn ist und sie ihn anknurrt.
„Du bist wohl immer noch
sauer...wie kommt das?", fragte er worauf er nur
„Das
frag dich lieber selbst!" als Antwort bekommt.
„Ich kenne
dich nicht...du musst mich mit jemanden verwechseln.", sagt er sich
keiner Schuld bewusst.
„Nein! Du bist doch wohl Son-Goku,
oder?!"
Dann beginnt der Kampf und sofort greift das Mädchen
Son-Goku mit einem Fußkick an. Während er ihr locker bei
den nächsten ihrer Attacken ausweicht fragt er sie
„Sag mal...sind wir uns schon mal begegnet?!"
„JA",
brüllt sie darauf nur sauer und tritt ihn weiter ohne ihn zu
treffen.
„Wirklich?! Wann denn?"
„Es stimmt also! Du hast alles vergessen! Ich könnte dich..." Sie griff ihn noch härter und schneller an.
„Und
ich habe die ganze Zeit gewartet!!!"
Son-Goku immer noch auf dem
Schlauch stehend „Worauf denn...?"
„Du hast es mir
versprochen!", schreit sie ihn an.
„Versprochen?!
Ich?! Ich...Dir...versprochen?!", spricht er ihr verwundert nach
und wäre jetzt fast vom Mädchen getroffen worden. Jetzt
stehen sie sich gegenüber und er fragt „Was soll ich dir
versprochen haben???"
„DU HAST VERSPROCHEN DASS DU MICH ZUR
FRAU NIMMST!!!"
Son-Gokus Freunde sehen ihn geschockt an als sie
diesen Satz hören. Son-Goku sagt nichts und schaut das Mädchen
an.
„Aha!",
sagt sie „Jetzt kommt wohl die Erinnerung?!"
Aber Son-Goku
guckt zu Kuririn und fragt ihn „Kuririn! Zur Frau nehmen, was
bedeutet das?"
Vegeta musste lauthals lachen
Niemand
kann es fassen, wie dumm Son-Goku ist und erst als Kuririn und Yamchu
ihm erklären, was das heißt fällt bei Son-Goku der
Groschen.
Geschockt fragt er sie „Zusammen leben?! Mit dir ?!
Das hab ich versprochen?! Wer zum Teufel bist du
überhaupt?"
„Hm...Besiege mich und ich verrate es dir!"
Son-Goku sieht sichtlich erleichtert aus.
„Echt?
Uff...Ich fürchtete schon, den Rest meines Lebens mit jemanden
zu verbringen, dessen Name ich nicht mal kenne!"
„Ha! Glaubst
du hättest schon gewonnen?!", meint sie darauf nur, aber
Son-Goku sagt nichts dazu sondern schießt sie blitzschnell mit
einer Druckwelle aus dem Ring.
„Äh...Aus! Sieg für
Son-Goku!" ,ruft der etwas verwirrte Ansager, da alles ein wenig
schnell ging. Son-Goku ist inzwischen bei dem Mädchen angelangt
und fragt sie besorgt „Bist du Okay?"
Sie klettert wieder
zurück auf den Ring und meint „Du bist ganz schön
stark...Ein guter Ehemann...So jetzt mach die Augen auf! Ich bin es
Chichi die Tochter vom Rinderteufel!"
„CHICHI!!!" ,schreit
Son-Goku und er erinnert sich
„AHH!!JETZT ERINNERE ICH MICH WIEDER!!! Es stimmt ich wollte dich zur Frau nehmen!"
„Endlich
dämmerts dir."
Son-Goku überlegte kurz (Wir wissen ja
was er dachte) und fragt sie „Na denn, willst du mich heiraten?!"
„Ich
will", antwortet Chichi glücklich und die beiden gehen Arm in
Arm obwohl es Son-Goku unangenehm ist vom Ring.
„Hoppla!
Son-Goku hat geheiratet!", kommt es vom Ansager und die eben noch
stillen Zuschauer jubeln. Son-Gokus Freunde aber können es noch
immer nicht glauben, was sich da vor ihren Augen abgespielt
hat.
Nach der Szene seufzt Bulma
„Hach...Das ist doch wahre Liebe."
Sie war seit damals immer ein wenig eifersüchtig auf Chichi gewesen. Vegeta aber meinte nur belustigt
„Ich würde eher sagen wahre Doofheit. Hab mich immer gefragt, wie Kakarott an diese Furie kam. HAHAHAHAHA..."
Vegeta begann zu lachen, was eine Seltenheit war. Bulma regte Vegetas Kommentar auf und meinte wütend
„Hast du denn keinen Sinn für Romantik?! Häh! Kein Wunder dass dich niemand gern hat!"
Bulma war geschockt über ihre eigenen Worte
Warum habe ich das gesagt? Bulma du Idiotin! Du vermasselst aber auch alles! Sie sah vorsichtig zu Vegeta, der eben noch so gut gelaunt war.
Bulma machte sich noch mehr Schuldgefühle, als sie Vegeta starres aber trauriges Gesicht sah. Nicht dass er weinen würde oder ähnliches.
Bulma
entdeckte es allein ihn seinen tiefschwarzen Augen, die sie so
wunderschön fand. Sie waren das Fenster zu seiner Seele.
„Vegeta...ich...", stotterte sie „Ich habe das nicht so
gemeint...Ich war halt gerade so sauer...es ist mir raus gerutscht
und ich habe nicht nachgedacht."
Sie war kurz davor zu weinen, da es ihr wirklich Leid tat. Vegeta reagierte nicht auf ihre Worte sagte kühl
„Es wird Zeit dass ich trainieren gehe."
Und
stand auf. Kurz bevor er den Raum verließ, fasste sich Bulma
ihr Herz und sagte kaum hörbar „Ich habe dich gern."
Vegeta
der den Satz mit seinen guten Ohren gehört hatte, ließ ihn
sich noch mal durch den Kopf gehen blieb stehen und murmelte „Ich
weiß."
Dann
ging er aus dem Raum heraus und dachte sich noch Ich
dich auch
Bulma
traute ihren Ohren nicht.
Was ist denn hier grad abgelaufen? Ist das ein Zeichen gewesen? Er ist nicht ausgeflippt. Das ist doch mal was. Er sah eben sehr verletzt aus, aber das wollte ich doch nicht. Er hat eben auch seine Schwachstellen der ach so sture und stolze Prinz. So traurig habe ich ihn noch nie gesehen. Und trotzdem sah er wunderschön aus. Wie ich ihn kenne wird er bald wieder der alte sein. Freundlich und zuvorkommen wie eh und je.
Bulma seufzte
„Ach
ja! Männer ein Rätsel für sich!"
Den Rest des
Tages geschah nichts Außergewöhnliches. Bulma reparierte
und faulenzte.
Vegeta trainierte und Bulmas Eltern verreisten für einen Monat, was Vegeta sehr erfreute, da Mrs. Briefs freundliche Art ihn ankotzte.
Es war jetzt spät abends und Bulma wollte sich gerade auf den Weg ins Bett machen und machte alle Lichter aus, als es an der Haustür klopfte.
„Wer kann das so spät sein?", fragte sie sich verwundert.
Nachdem sie vorsichtig die Tür aufmachte stand Yamchu vor ihr.
Er sah so aus, als ob er einen über den Durst getrunken hätte.
Bulma hatte jetzt keine Lust auf eine Diskussion mit ihm und wollte die Tür wieder zu machen. Aber Yamchu war schneller und stand jetzt im Haus.
Bulma fand das gar nicht gut und war angespannt.
„Yamchu
du bist betrunken, es ist spät, ich bin müde und habe
keinen Bock mit dir zu reden. Wenn du so freundlich wärst das
Haus zu verlassen, wäre ich dir sehr dankbar."
Gleichzeitig
kam Vegeta vom anstrengenden Training und wollte sich eine Flasche
Wasser aus der Küche holen, als er die zwei bemerkte.
Was will denn der Wurm hier? Sie hatte sich doch von diesem Abschaum getrennt! , dachte er sich neugierig und leicht zornig.
Er
wusste nicht warum, aber er hatte ein ungutes Gefühl im Magen
und so blieb er unbemerkt im Hintergrund, um die zwei zu
beobachten.
Yamchu schienen Bulmas Worte nicht zu interessieren.
„Warum
hast du mich verlassen. Wir waren das perfekte Paar du und ich! Ist
es wegen diesem Arschloch Vegeta, der sich bei dir eingenistet
hat?"
Vegeta Blick verdunkelte sich.
Bulma sah immer
genervter aus und antwortete „Erstens: Es war höchste Zeit
dass wir uns trennen. Zweitens: Für dich waren wir das perfekte
Paar, aber nicht für mich. Drittens: Vegeta hat damit gar nichts
zu tun und viertens: Er ist kein Arschloch!!!"
Vegeta musste
lächeln
Das
Weib ist auf meiner Seite. Das hätte ich nicht gedacht.
Yamchu
machte einen Schritt auf Bulma zu, doch sie wich zurück.
„Wieso
kannst du mich nicht lieben? All die Jahre...LIEBE MICH!!!"
Yamchu
wurde immer zorniger und Bulma erkannte die Gefahr.
„Yamchu
keinen Schritt näher. Verlasse auf der Stelle mein Haus. Du
kannst meine Liebe nicht erzwingen!"
„UND OB ICH DAS KANN!!!",
schrie Yamchu und holte mit seiner Hand aus…
Bulma
schloss aus Reflex ihre Augen und hielt ihre Arme schützend vor
sich, obwohl sie wusste, dass das nicht viel bringen würde.
Sie
wartete auf den schmerzhaften Schlag doch er kam und kam
nicht.
Verwundert machte Bulma ihre Augen auf.
Ist
Yamchu doch zur Vernunft gekommen? fragte
sie sich, aber was sie sah hätte sie nie erwartet.
Vegeta
stand schützend vor ihr und hielt die Hand von Yamchu, welche
nur noch Millimeter von ihrer Wange entfernt war fest.
„Sie hat
gesagt du sollst gehen!", knurrte er Yamchu zornig an.
„Verpiss
dich du !!! Das ist eine Angelegenheit zwischen Bulma und
mir!"
Das war die falsche Antwort.
Vegeta drückte seine Hand, in der er Yamchus hielt langsam fast folternd zu.
KNACKS
Yamchu schrie auf, seine Hand war so wie es sich angehört hatte mehrfach gebrochen.
Kurz
darauf packte Vegeta ihn am Genick und schmiss ihn vor die Tür.
„Wage es ja nicht mehr in die Nähe von Bulma zu gehen!
Klar du Wurm!!!"
Mit diesem Satz knallte Vegeta die Tür zu und blickte zu Bulma.
Er fühlte sich sehr erleichtert.
Was
wäre wenn ich nicht da gewesen wäre. Gott daran darf ich
nicht denken. Dieses und von einem Wurm kann
froh
sein dass er noch lebt
„Alles
OK?", fragte Vegeta und ihn seiner Stimme erkannte man einen Hauch
von Sorge.
„Häh?", war das einige was Bulma herausbrachte.
Die ganze Szene spielte sich noch mal vor ihren Augen ab.
Es
ist unfassbar. Vegeta hat mich beschützt. Das hätte ich nie
von ihm gedacht. Mein Gott ich kann das alles gar nicht glauben ,
dachte sie geistesabwesend.
„He Weib bist du noch da?"
Vegeta
schnippte vor ihren Augen.
„Oh Vegeta", seufzte Bulma und
schlang sich plötzlich um seinen Hals. Es war einfach zuviel für
sie gewesen.
Vegeta
hatte mit allem gerechnet aber nicht damit. Zuerst wollte er sie von
sich stoßen, als er merkte, dass Bulma anfing zu schluchzen. Er
spürte ihre Tränen an seinem Hals.
Scheiße!
Was mach ich jetzt. So was habe ich noch nie erlebt. Sie muss
wirklich mit den Nerven am Ende sein. Am besten ich tröste sie
ein bisschen. Zum Glück sieht mich niemand.
Er
legte seine starken Arme um sie und drückte sie fest an sich.
„He...Weib es ist doch nichts passiert" er fing an sanft auf
sie einzureden und merkte, dass sich Bulma dabei etwas beruhigte.
„Ich bin ja da...Der Wurm wird dir nie was antun...Das lasse ich nicht zu."
Er
streichelte ihren Rücken und fuhr mit der anderen Hand durch ihr
Haar. Er war verblüfft, wie ruhig er war, obwohl er eben noch
auf 180 war.
Jetzt löste sich Bulma von seiner Schulter und
sah ihn an.
Durch das Weinen war sie leicht rot und ihre wunderschönen Augen glänzten noch mehr als sonst. Vegeta war fasziniert von ihrer Schönheit.
Noch
nie hatte er ein schöneres Wesen gesehen außer vielleicht
er selbst.
„Danke Vegeta"; sagte Bulma leise „Ich..."
Doch weiter kam sie nicht, da Vegeta ihren Mund mit seinen Lippen verschloss. Bulma reagierte zuerst gar nicht, da er sie völlig überrumpelt hatte.
Vegeta...
dachte sie endlich
geschieht es
und sie erwiderte den Kuss, welcher immer leidenschaftlicher
wurde.
Während sie da so standen schien das Licht des
Vollmondes durch die Fenster und erfüllte den Raum mit einer
knisternden Atmosphäre...(Oh oh Vegeta und
Vollmond)
Leidenschaft
Sie lauert in uns allen
Sie schläft und wartet
Und
plötzlich bricht sie unerwartet und ungewollt hervor
Sie
öffnet ihr Maul
Und heult...
