10.

'Jetzt müsste die Pfanne warm genug sein.' Als provisorische Wärmeflasche legte Matthew sie zwischen die Decken. Danach aß Matthew ebenfalls etwas und suchte dabei schon nach einer guten Ecke um sich schlafen zu legen. Das Bett war ja belegt. Da musste der Boden eben herhalten. Matthew freute sich schon auf die Rückenschmerzen. Er schnappte sich das Bettzeug und trauerte der Matratze hinterher, die völlig eingeschneit auf der Lichtung ruhte.

Er seufzte, 'Was war das hier überhaupt? warum und wie bin ich hier her gekommen? Ist das hier alles wirklich nur ein Traum?'
"Matthew?" flüsterte es aus einer anderen Ecke des Raumes.
"Ja? Alles in Ordnung? Soll ich die Pfanne noch einmal aufwärmen?" Schon stand Matthew wieder am Bett und sah den Fremden besorgt an.
"Schlaf hier."
Matthew verlor sein Gesicht. Er war jetzt nicht gerade berührungsscheu, aber er kannte den Mann nicht und er…. er…

… war unterkühlt. Er sah zur Feuerstelle. Sie war abgebrannt und die Glut glimmte nur noch schwach.
"In Ordnung." Matthew nahm sein Kissen und kroch unter die Decken. Er spürte wie die Haut des Fremden noch kühl war aber der Atem ging gleichmäßig.
'Nach dieser Nacht sollte es ihm besser gehen. Vielleicht kann er sich auch besser bewegen. Er scheint hart im nehmen zu sein.', beruhigte sich Matthew. Er hatte dem Fremden den Rücken zugedreht, merkte jedoch wieder dessen Blick im Nacken.

'AHH, würde er doch nur aufhören zu starren! Oder mir wenigstens sagen warum!' Er wartete noch bis er den leicht säuselnden Atem des Fremden hörte, als er schlief und übergab sich selber dem Schlaf.