*vorsichtig rein schleich* Hallo… Man glaubt es kaum, aber ich habe endlich geschafft weiter zu schreiben. Man merkt, dass die Ferien vorbei sind. ^_^'

Sosukes Sicht

Als ich am nächsten Morgen meine Augen aufschlug, war es laut der Uhr an der Wand 7:30 Uhr.

Ich drehte meinen Kopf zur Seite, aber Makoto war nicht da.

Im Bad hörte ich Wasser laufen. Das legte die Vermutung nahe, dass er duschen gegangen war.

Ich streckte mich. Der Schlaf hatte gut getan.

Bis Mako aus dem Bad kam, könnte ich noch ein bisschen lesen.

Ich angelte nach meiner Tasche und holte mein Buch heraus.

Als ich das Kapitel fertig hatte, kam Makoto aus dem Bad. Ich sah auf und lächelte ihn an.

Dann wurde ich etwas rot um die Nase, weil Mako mit nur einem Badetuch um die Hüften vor mir stand.

Er lief rot an. „Sorry! Ich dachte, du schläfst noch."

Schnell nahm er sich frische Klamotten aus seiner Tasche.

Ich stand auf. „Kein Ding. Bin dann auch mal duschen." Ich schnappte mir mein Duschzeug, wohlweißlich frische Sachen und Zahnputzzeug. Damit ging ich ins Bad.

Drinnen lehnte ich mich gegen die Tür und legte meine rechte Hand auf meine Brust. Mein Herz raste.

Ich hatte ihn schon so oft – bedingt durch das Schwimmen – Oberkörperfrei gesehen, aber so hatte ich noch nie reagiert.

Seufzend schüttelte ich den Kopf. Ich musste bald mit ihm darüber reden.

Aber zunächst würden wir die Gamescom genießen.

Damit zog ich mich aus und stieg unter die Dusche.

Später betrat ich frisch geduscht, umgezogen und mit sauberen Zähnen unser Schlafzimmer.

Makoto hatte sich inzwischen umgezogen und machte sich gerade an seiner Umhängetasche zu schaffen.

Er sah auf. „Hey. Was hältst du davon, wenn wir unsere Sachen zusammen in meine Tasche packen? Ich brauch nur meinen Geldbeutel und was zu trinken. Dazu ist die Tasche zu groß."

Ich nickte. „Geht klar." Ich reichte ihm mein Portemonnaie und auch für mich etwas zu trinken.

Anschließend gingen wir zusammen runter ans Buffet zum frühstücken.

Unten war schon viel los. Man konnte erkennen, dass die meisten wegen der Gamescom da waren.

Ich sah sogar einige Cosplayer. Die meisten trugen einfach Jeans und T-Shirt. So wie Makoto und ich.

Glücklicherweise gab es noch einen freien Tisch und wir setzten uns mit beladenen Tellern.

Ich vermisste ein wenig das japanische Essen, aber etwas auszuprobieren würde mich schon nicht umbringen – hoffentlich.

Harus Sicht

Am Samstag erwachte ich mit einem wohligen seufzen.

Ich schlug die Augen auf und das erste was ich sah, waren die Haare meines Freundes.

Ich lächelte sanft und rutsche näher an ihn. Dann legte ich einen Arm um seine Taille und kuschelte mich an ihn.

Noch wollte ich nicht aufstehen. Lieber wollte ich die Nähe genießen.

Ich döste wieder ein, bis ich durch ein Geräusch von der Haustür geweckt wurde.

Verwirrt blinzelte ich. Hatte ich mir das eingebildet?

Dann hörte ich eine Stimme und Schritte. „Haru-Chan!". Ich fuhr hoch. Rin bewegte sich neben mir.

„Haru? Was ist…?". Ich sah ihn erschrocken an. „Meine…"

Es klopfte an meiner Zimmertür. Ich erstarrte. „Haru? Bist du hier?"

Ich schluckte trocken. Schließlich antwortete ich. „Ja. Ich komme gleich."

„Wir warten im Wohnzimmer.". Die Schritte entfernten sich wieder.

Rin sah mich verwirrt an. „Wer ist das?"

Ich sprang aus dem Bett. „Meine Eltern. Zieh dich an."

Auch Rin stand auf. „Deine Eltern? Was machen sie hier?", „Normalerweise melden sie sich, bevor sie zu Besuch kommen."

Ich hatte mich fertig angezogen und fuhr mir nervös durch die Haare.

Rin war auch schnell fertig. „Komm mit.", sagte ich.

Er sah mich entsetzt an. „Bist du verrückt? Ich kann doch jetzt nicht vor deine Eltern treten, nachdem wir…". Er hielt inne. „Sex hatten?", fragte ich und Rin lief rot an.

„Irgendwann müssen sie von uns erfahren.", murmelte ich. Rin seufzte. „Also schön."

Gemeinsam gingen wir den Flur entlang ins Wohnzimmer.

Ich betrat vor Rin den Raum. „Okaeri. Oto-San, Oka-San.", begrüßte ich meine Eltern.

Auch Rin begrüßte sie und verbeugte sich.

Sie sahen etwas überrascht aus, aber sie lächelten.

„Rin-Chan. Dich habe ich seit der Grundschule nicht mehr gesehen. Du bist groß geworden.", stellte meine Mutter fest.

„Warum habt ihr nicht angerufen?", fragte ich leise. Mein Vater sah mich an.

„Wir wollten dich überraschen. Wie ich sehe, hältst du gut die Stellung."

Ich nickte. Wir setzten uns meinen Eltern gegenüber.

„Wie läuft es mit der Arbeit, Oto-San?", „Es läuft gut, danke. Ich kann nicht klagen. Was macht der Schwimmclub?"

„Wir planen bald wieder ein Trainingscamp zu machen. Das wird sicher anstrengend."

Meine Mutter sah zu Rin. „Bist du auch dabei?". Er schüttelte den Kopf und lächelte.

„Ich bin auf Samezuka. Ich weiß noch nicht, was unser Trainer geplant hat."

„Du warst eine Zeit lang in Australien, oder?", „Ja, das stimmt. Ich werde mindestens bis nach dem Abschluss in Japan bleiben."

Sie nickte und lächelte. Dann sah sie mich wieder an. „Habt ihr gestern einen Filmabend gemacht?"

Ich sah Rin an. Er war wieder etwas rot angelaufen. Was sollte ich sagen? Mein Blick wanderte wieder zu meinen Eltern.

„Ähm… Ich glaube, ich sollte euch etwas sagen.". Ich atmete tief durch.

„Rin und ich… wir sind zusammen.", murmelte ich und lief rot an.

Eine Weile sagten meine Eltern nichts. Dann fragte meine Mutter: „Wie lange schon?"

Vorsichtig sah ich sie an. Sie lächelte. „Seit etwas mehr als zwei Wochen.", antwortete ich.

Seine Eltern sahen sich an und lächelten. Schließlich sprach seine Mutter wieder.

„Wir freuen uns für dich, Haru.". Sein Vater sah Rin an. „Dass du ihn auch ja gut behandelst.", drohte er scherzhaft.

Rin konnte nur nicken und etwas unsicher lächeln.

Wir unterhielten uns noch eine ganze Weile. Irgendwann fragte Dad auch nach Makoto und ich erzählte, dass er das Wochenende in Deutschland verbrachte.

Wir unterhielten uns auch noch über andere Dinge. Ich freute mich meine Eltern wieder zu sehen.

Makotos Sicht

Nach dem Frühstück machten wir uns auf dem Weg zum Messegelände.

Wir konnten uns gar nicht verlaufen. Wir mussten einfach nur der Masse folgen.

Auf dem Weg gingen wir auch noch in eine Bank um etwas Geld zu wechseln.

Meine Eltern hatten mir 7.000 Yen mitgegeben, die ich jetzt in ungefähr 50 € umtauschen konnte.

Dann setzten wir unseren Weg fort. Je näher wir dem Gelände kamen, desto mehr Menschen begegneten wir.

Kurz vor dem Eingang holte Sosuke unsere Eintrittskarten aus seiner Hosentasche.

Sie waren an einem Band befestigt und wir hängten sie uns um den Hals.

Wir erhielten einen Plan vom Gelände und schon waren wir drin.

Dann stellten wir uns etwas abseits hin, damit wir uns orientieren konnten.

Wir hatten den Osteingang genommen und standen in Halle 10. Der Stand von Blizzard würde in Halle 6 sein. (Erfunden. Der Standplan ist noch nicht verfügbar.)

Also machten wir uns auf den Weg.

Ich hatte etwas Mühe Sosuke nicht aus den Augen zu verlieren. Es waren so viele Menschen unterwegs.

Plötzlich drängelten sich ein paar Kinder zwischen uns durch und ich musste stehen bleiben.

Glücklicherweise merkte er bald, dass ich nicht da war und drehte sich um.

Ich arbeitete mich zu ihm vor. „Sorry. Kam nicht weiter.", lächelte ich.

Sosuke sah mich nachdenklich an. Dann griff er nach meiner linken Hand.

Ich lief rot an. „Waaa… was machst du da?", fragte ich nervös, konnte meine Hand aber auch nicht mehr wegziehen, da er sie festhielt.

Mein Freund lächelte. „Nicht, dass du mir noch verloren gehst. Du hast meinen Geldbeutel."

Da hatte er Recht. Aber trotzdem. „Das sieht aus, als wären wir ein Paar.", murmelte ich peinlich berührt.

Sosuke grinste schelmisch. „Wäre das so schlimm?"

Darauf konnte ich nicht antworten. Ich fand es nicht schlimm. Aber wenn ich das sage, würde er wissen, dass ich auf ihn stand. Das wollte ich nicht riskieren.

Also sagte ich lieber nichts und lief neben ihm her.

Irgendwann verschränkte er seine Finger mit meinen. Jetzt sahen wir wirklich wie ein Paar aus.

Mein Herz wollte sich gar nicht mehr beruhigen und ich war die ganze Zeit nervös.

Hoffentlich waren meine Hände nicht feucht.

Irgendwann kamen wir in Halle 6 an. Schon von weitem sahen wir den Blizzard-Stand.

Es war der, bei dem sich eine große Menschentraube staute und es keinen Zugang zu dem Stand mehr gab.

Wir sahen schon auf einem Blick, dass wir vermutlich niemals vorne ankommen würden.

Blöd gelaufen. Wir sahen uns an und entschlossen uns dann einfach so über das Gelände zu laufen.

Inzwischen hatte ich mich daran gewöhnt mit Sosuke Hand in Hand zu laufen.

Selbst bei weniger bevölkerten Stellen der Messe hörten wir nicht damit auf.

Als wir eine Pause einlegten und sogar auf einer Mauer in der Sonne einen Sitzplatz fanden, ließen wir uns aber los.

Ich hielt mein Gesicht in die Sonne und seufzte leise. Trotz der vielen Menschen war der Tag richtig schön.

Ich lächelte.

Sosukes Sicht

Ich sah Makoto von der Seite an. Mir wurde warm. Meine Gefühle für ihn wurden immer stärker. Ich musste es ihm sagen.

„Makoto-Kun…", sprach ich ihn an. Er sah mich an und lächelte. „Ja?"

Mein Herz raste. Verdammt. Wie sollte ich nur einen Ton heraus bringen?

Ich sah auf den Boden und atmete tief durch.

„Ich muss dir was sagen.", sagte ich. Dann sah ich ihm unsicher in die Augen.

„Ich steh auf dich. Und… ich möchte gerne mit dir zusammen sein."

So. Jetzt war es raus. Meine Handflächen schwitzten und mein Gesicht hatte vermutlich die Farbe einer Tomate, aber ich hatte es hinter mir.

Er sah erstaunt aus. Ich wartete auf seine Antwort. Die Sekunden fühlten sich endlos an. Ich sah zur Seite und war kurz davor wegzulaufen. Und als ich es kaum noch aushielt, antwortete er endlich.

„Ich mag dich auch. Und sehr gerne.". Ich sah ihn wieder an. Sein Gesicht war ebenfalls rot und seine Augen strahlten.

Mir fiel ein Stein vom Herzen und ich lächelte ihn breit an. Ein plötzliches Glücksgefühl durchströmte mich.

Vorsichtig nahm ich seine Hand in meine. Ich sah ihn an und irgendwie war alles klar.

Ich machte mir keine Sorgen mehr ein Ersatz für einen Anderen zu sein. Mako war auch kein Ersatz für meinen besten Freund. Ich spürte, das hatte ich abgeschlossen.

Was zählte, das waren nur noch wir beide.

Nach einer Weile verließen wir unseren Platz und liefen weiter über das Gelände.

An manche Stände kamen wir heran und haben einige Fanartikel wie Kugelschreiber und Schlüsselbänder bekommen.

Die ganze Zeit hielt ich die Hand meines – jetzt festen – Freundes.

Mein Lächeln bekam ich nicht mehr aus dem Gesicht. Ich war einfach nur glücklich.

Irgendwann machten wir uns wieder auf den Weg zurück ins Hotel.

Jedes kleine Erlebnis mit ihm fühlte sich neu und aufregend an.

Wir genossen die kühle Abendluft, bis wir dann mit anderen Besuchern der Gamescom im Hotel waren.

Gemeinsam gingen wir Abend essen. Es gab ´Lasagne`. Schmeckte ziemlich gut, das kannte ich noch nicht.

Ich nahm mir vor zu Hause nach dem Rezept zu suchen.

Nach dem Essen gingen wir nach oben in unser Zimmer.

Ich setzte mich auf das Bett und lehnte mich an das Kopfende.

Seufzend schloss ich die Augen. Es war ein anstrengender, aber sehr schöner Tag.

Ich öffnete meine Augen wieder, sah meinen Freund an und lächelte glücklich.

Er stand vor dem Schrank und lächelte ebenfalls. Dann sah er zum Fernseher.

„Wollen wir uns einen Film ansehen?", fragte er. „Es gibt auch ein englisches Programm."

Ich nickte und er setzte sich mit der Fernbedienung neben mich.

Makoto schaltete das Gerät ein und zappte durch die Programme, bis er zu den englischen Sendern kam.

Auf einem davon lief demnächst die Mumie – das Grabmal des Drachenkaisers.

Wir kannten ihn beide nicht, deswegen blieben wir dabei.

Rins Sicht

Haru und ich waren wieder im Zimmer des Schwarzhaarigen.

Seine Eltern waren zu Bett gegangen. Das Treffen war nicht so schlimm gewesen, wie ich befürchtet hatte.

Dennoch war es mir etwas peinlich. Immerhin hatten sie es gut aufgefasst.

Ich kuschelte mich an meinen Freund. Wir redeten noch über den Tag.

Mittags hatten uns seine Eltern zum Essen eingeladen. Das war nett gewesen.

Am Nachmittag hatten Haru und ich etwas Zeit für uns gehabt, weil die Beiden ein paar Besuche bei Freunden gemacht hatten.

Alles in allem war es also ein schöner Tag.

Ich fragte mich, ob Sosuke schon mit Makoto geredet hatte. Ich war mir sicher, sie würden ein nettes Paar abgeben.

Ich wünschte meinem besten Freund jedenfalls das Beste.

„Was machen Sou und Mako wohl gerade?", fragte ich den Schwarzhaarigen.

Haru sah mich an. „Keine Ahnung. Wie spät ist es bei ihnen?"

Ich sah auf die Uhr. Um Elf. Ich rechnete die Zeitverschiebung. „Ähm, müsste in Deutschland 16 Uhr sein."

„Dann sind sie wohl gerade auf der Gamescom.", sagte Haru. „Ob Sou wohl schon seine Gefühle gestanden hat?", fragte ich lächelnd.

Haru fuhr hoch und starrte mich an. „Gefühle…?", „Ja. Er steht auf Makoto."

Mein Freund sah ziemlich erschrocken aus. Hätte ich das vielleicht nicht sagen sollen?

„Hey, mach dir keine Sorgen. Er wird ihm nichts tun. Zumindest nicht ohne Makotos Erlaubnis."

Haru sah nicht überzeugt aus, aber nicht mehr ganz so erschrocken. Er legte sich zögernd wieder hin.

Ich fand es süß, dass er sich Sorgen um seinen besten Freund machte.

Eigentlich hatte ich immer gedacht Haru und Mako wären zusammen. Aber anscheinend waren sie wirklich nur sehr gut befreundet. Sonst wäre ich wohl nicht hier.

Zufrieden kuschelte ich mich wieder an Free-Schwimmer und küsste ihn sanft.

Der kleine Kuss wurde tiefer. Damit war unser Gespräch erst einmal beendet.

Makotos Sicht

Ich sah mir mit Sosuke zusammen die Mumie an.

Der Film war ziemlich spannend, aber nicht gruselig. Gerade so, dass ich es ertragen konnte.

Einmal bin ich zusammen gezuckt und da hatte er seinen Arm um mich gelegt.

Jetzt lehnte ich zufrieden an ihm und fühlte mich wohl und geborgen.

Einfach… Glücklich.

Ich war wirklich erleichtert, dass Sosuke meine Gefühle erwiderte und sie mir sogar gestanden hatte.

Nach einer Weile drehte ich mich ein wenig in seine Richtung, zog die Beine etwas an und legte meinen Kopf auf den Bereich zwischen seiner Schulter und seiner Brust.

Schließlich umarmte ich noch seinen Bauch. Sosukes Hand kam in meiner Taille zu liegen.

Es fühlte sich sehr angenehm an.

Bald darauf war der Film zu Ende. Ich richtete mich auf und lächelte ihn an.

Auch der Schwarzhaarige blickte mich an. Er sah nachdenklich aus.

„Makoto. Darf ich dich küssen?"

Ich lief mal wieder rot an. Schließlich nickte ich leicht und kam ihm etwas entgegen.

Sosuke hob seine Hand und legte sie an die Seite meines Halses.

Als ich seinen Atem an meinen Lippen fühlen konnte, schloss ich aufgeregt meine Augen.

Schließlich spürte ich seine Lippen, die sich mit festem, aber doch sanftem Druck gegen meine pressten.

Ich begann nach einigen Sekunden den Kuss zu erwidern und vertiefte ihn etwas.

Mein Herz raste. Unser erster Kuss! Hoffentlich hatte ich keinen Mundgeruch.

Ich legte meine Hand auf die von Sosuke an meinem Hals und drückte sie leicht.

(*räusper* Ich hab mal versucht das Ganze visuell zu gestalten. Ist nur eine kleine Skizze, also erwartet nicht zu viel… . )

Weil ich unseren Kuss weiter vertiefen wollte, ließ ich meine Zungenspitze vorsichtig über Sosukes Unterlippe streicheln.

Er öffnete seinen Mund etwas und strich gleich darauf mit seiner Zunge über meine.

Sofort wirbelten die Schmetterlinge in meinem Bauch durcheinander. Diese ganzen Sinneseindrücke waren unglaublich.

Ich seufzte leise. Am liebsten würde ich die Zeit anhalten. Leider ging das nicht.

Kurz darauf mussten wir unseren Kuss wegen Sauerstoffmangel unterbrechen.

Er lehnte seine Stirn an meine und wir atmeten tief durch.

„Wow…", flüsterte ich und Sosuke lächelte.

Es war mein allererster Kuss gewesen und er machte Lust auf mehr.

Mir war es allerdings etwas peinlich, dass mein Körper so stark darauf reagierte und hoffte, er würde die Beule, die sich in meiner Hose gebildet hatte, nicht bemerken.

Trotzdem wollte ich die neue Nähe zu ihm nicht mehr missen und bewegte mich, um ihm einen zärtlichen Kuss auf die Wange zu geben.

„Wir sollten langsam schlafen…", murmelte ich und küsste ihn auf den Mundwinkel.

„Mmmmh… Du hast Recht. Wir müssen früh raus…", flüsterte er und drehte seinen Kopf etwas.

Er fing meine Lippen ein und knabberte sanft an meiner Unterlippe. Mir lief ein Schauer über den Rücken.

Es dauerte lange und viele Küsse, bis wir uns schweren Herzens voneinander trennen konnten. Der Gedanke, dass wir uns jetzt öfter sehen würden, tröstete mich etwas.

Wir machten uns bettfertig. Dann stand ich unsicher neben dem Bett. Ich würde gerne kuscheln, aber wollte er das auch?

Schließlich nahm mein Freund mir die Entscheidung ab. Er lag auf der Seite und hob seine Decke hoch.

Dann klopfte er auf den Platz neben sich und lächelte.

Ich legte mich ebenfalls hin, rutschte mit dem Rücken an ihn heran und schloss die Augen.

Sosuke deckte uns zu, legte seinen Arm um mich und drückte mir einen Gute-Nacht-Kuss in den Nacken.

Ich lächelte und langsam schliefen wir ein.

Mann, Mann, Mann. War das vielleicht eine schwere Geburt… Endlich sind die Beiden zusammen. Hoffentlich ist es gut geworden^_^

Auf keinen Fall kann ich die Geschichte enden lassen, ohne, dass sie auch miteinander im Bett landen. Was ich mit Haru und Rin weiter mache weiß ich noch nicht genau, aber ich hab da so eine Idee….

Bis zum nächsten Mal!