Endlich geht es weiter. Viel Spaß mit dem neuen Kapitel!
Rins Sicht
Ich sah meinen Freund ins Becken springen und grinste. Für seine kleinen Verrücktheiten musste man ihn einfach lieben.
Auch ich begab mich zum Startblock und sprang hinein.
Während des Schwimmens verdrängte ich alle weiteren Gedanken. Auch den an die Verlobung meiner Schwester.
Ich schwamm einige Runden bevor ich eine Pause machte und aufatmete.
Schon war der Gedanke wieder da. Ich machte mir einfach große Sorgen.
Wie lange sich die beiden wohl schon ohne mein Wissen trafen?
Sie würde sich ja wohl nicht von heute auf morgen verloben… Jedenfalls hoffte ich das.
Ich nahm mir vor sie später danach zu fragen. Außerdem würde ich ruhig bleiben.
Haru hatte Recht. Sie war kein kleines Kind mehr und ich musste lernen sie los zu lassen…
Ich holte tief Luft und schwamm erneut.
Bevor wir ins Kino gingen wollten wir noch eine Kleinigkeit essen. In der Nähe des Filmtheaters hatte eine neue kleine Sushibar aufgemacht. Das würden wir probieren.
Drinnen wurden wir zu einem kleinen Tisch gebracht und wir setzten uns.
Kurze Zeit später konnten wir schon unsere Bestellung aufgeben und warteten auf das Essen.
Ich wollte gerade etwas sagen, da vibrierte mein Handy. Kurz sah ich Haru entschuldigend an und sah nach dem Gerät.
Eine Whats-App Nachricht von Sousuke… Hey Rin! Ich würde gerne mal wieder mit dir Skypen. Hast du heute Abend Zeit?
Ich überlegte. Ein Glück, dass zwischen Canberra und Japan nur eine Stunde Unterschied war.
Klar! Um 19 Uhr? (Japan-Zeit) antwortete ich. Kurz darauf kam seine Antwort in der er den Termin bestätigte.
Ich steckte mein Handy weg. Haru informierte ich auch über das Gespräch am Abend.
Wir überlegten welchen Film wir gleich sehen würden. Am liebsten wären mir die Minions und zu meiner großen Freude erklärte sich Haru einverstanden.
Ich würde ihn gerne umarmen, aber in der Öffentlichkeit hielten wir uns eher zurück. Nicht überall waren gleichgeschlechtliche Partnerschaften akzeptiert oder gern gesehen.
Kurz darauf kam unsere Bestellung und wir begannen zu essen.
Makotos Sicht
ich spielte gerade eine Runde würfeln mit Sousuke. Wir vertrieben uns die Zeit bis Rin anrufen würde.
Gerade war ich an der Reihe. Jawoll! Drei Einser auf einmal. Lächelnd trug ich meine Punktzahl ein.
Mein Freund schüttelte den Kopf. ,,Aw, immer gewinnst du. Ist ja nicht zu fassen."
Ich gab ihm einen kleinen Kuss und er schmollte ein wenig.
,,Noch ist das Spiel ja nicht zu Ende.", versuchte ich ihn aufzumuntern.
Er sah auf das Punkteblatt. ,,Ich müsste in den nächsten 5 Runden 2 lange Straßen würfeln um dich noch einzuholen. Ich glaube nicht dass ich das schaffe."
Ich überlegte. ,,Hmmmm… Wie wäre es mit einem kleinen Trostpreis?", murmelte ich und küsste ihn zärtlich. Dabei ließ ich meine rechte Hand unter sein T-Shirt wandern und streichelte über seinen Bauch.
Er schluckte hörbar. ,,Das… wäre wohl annehmbar."
Grinsend zog ich mich zurück, während er würfelte… und prompt eine lange Straße schaffte.
Ich brach in Gelächter aus als ich seinen ungläubigen Blick bemerkte, der irgendwo zwischen Freude und leichter Enttäuschung weil er vielleicht keinen "Trostpreis" bekommen würde, lag.
Zum Schluss hatte dann doch ich gewonnen. Sousuke sah mich herausfordern an. Versprochen war versprochen.
Ich bewegte mich langsam auf ihn zu und wollte ihm einen Kuss geben, da klingelte Skype.
Erschrocken sah ich auf die Uhr. Keiner von uns hatte mehr auf die Zeit geachtet.
Ich sah wieder zu meinem Freund. ,,Später.", raunte ich und Sousuke nahm das Gespräch an.
Dabei blieb ich neben ihm sitzen und winkte Rin auf dem Bildschirm zu.
,,Hey Rin! Ich lasse euch gleich in Ruhe." Er lächelte uns an. ,,Na ihr beiden? Alles klar in Japan?"
Sousuke nickte. ,,Jup. Makoto hat mich gerade mal wieder fertig gemacht."
Ich sah ihn erschrocken an. ,,Souuuu! Das hättest du auch anders sagen können…"
Rin am anderen Ende lachte und ich zog einen Schmollmund.
,,Wir haben bloß würfeln gespielt…"
Dann hörte ich Harus Stimme. ,,Was ist so lustig?" ,,Nichts!", antworteten Rin und ich gleichzeitig.
,,Also ich verziehe mich mal ins Schlafzimmer. Bye Rin! Bis später Sou."
Ich küsste ihn kurz auf die Wange und verschwand dann, wobei ich noch ein ,,Awwww!" von Rin hörte und rot anlief.
Ich würde noch ein Weilchen lesen während Sousuke mit seinem besten Freund redete.
Sousukes Sicht
Lächelnd wandte ich mich dem Rothaarigen zu. ,,Wie läuft das Training?"
,,Super! Unser Trainer scheint sehr zufrieden mit uns zu sein. Wir haben uns hier eingelebt."
Ich freute mich für ihn. ,,Das ist schön."
Rin sah irgendetwas, was auf dem Tisch zu liegen schien, an und runzelte die Stirn.
,,Hey… habt ihr auch eine Karte von Gou bekommen?"
Er sprach sicher von der Karte zu der Verlobung. Mako und ich hatten uns sehr gefreut.
,,Ja! Ist doch echt schön. ich weiß noch, wie wir die beiden vor über einem Jahr zusammen gesehen hatten. Das war süß."
Ich bemerkte Rins bestürzten Blick. Ups… Das hätte ich nicht sagen sollen.
,,G…gesehen?" Zögernd nickte ich und lachte nervös. ,,Najaaaa. Es schien ein Date gewesen zu sein. Hab wohl vergessen es zu erwähnen."
,,Wann war das?" Ich seufzte. Jetzt musste ich wohl alles erzählen.
,,Es war einige Zeit vor der Gamescom. Makoto und ich - wir hatten uns in Iwatobi getroffen, weil ich ihm bei der Auswahl eines Spiels helfen sollte. Danach waren wir ein Eis essen und in dem Café haben wir die beiden gesehen. Ich glaube du warst in der Zeit bei Haruka."
Mir fiel es immer noch ein wenig schwer Nanase beim Vornamen zu nennen, aber langsam ging es.
,,Dann läuft das also schon länger. Ich bin froh, dass sie sich nicht so plötzlich verlobt hat."
Ich atmete auf. ,,Sorry, dass ich dir das nicht gesagt habe."
Er lächelte. ,,Schon ok. Ich mache mir nur ein wenig Sorgen, weißt du?"
,,Kann ich verstehen. Aber ich glaube sie hätte auch einen schlimmeren Kerl aussuchen können."
Er nickte und grinste. ,,Stimmt. Es wird Zeit, dass ich sie beglückwünsche. Ich will wissen wann die Hochzeit ist, damit ich mich darauf vorbereiten kann."
Ich war erleichtert dass er es so gut aufnahm. Er schien sich ein wenig verändert zu haben.
Oder aber er hatte sich schon bei Nanase aufgeregt. Armer Kerl.
Wir redeten noch über verschiedene Dinge, bevor wir endlich auflegten. Das Gespräch hatte etwa anderthalb Stunden gedauert.
Ich streckte mich. Dann löschte ich das Licht im Wohnzimmer und ging ins Schlafzimmer.
Mako lag auf dem Bett und las. Als ich die Tür schloss sah er auf und lächelte.
,,Rin hat die Verlobung erstaunlich gut aufgenommen.", erzählte ich ihm.
,,Haruka und er scheinen sich gut eingelebt zu haben."
Ich zog mich um und legte mich zu ihm. Makoto legte sein Buch weg und kuschelte sich an mich.
,,Mmmmh. Das ist schön.", antwortete er.
Ich spürte seine Lippen, die sich sanft auf meine Wange legten.
Achja… Mein Trostpreis. Ich lächelte und drehte meinen Kopf um seine Lippen einzufangen.
Der Kuss wurde schnell leidenschaftlicher und ich spürte das Verlangen zwischen uns stärker werden.
Makoto beugte sich über mich und küsste meinen Hals entlang, während er mit der linken Hand mein T-Shirt hochschob.
Anschließend verteilte er kleine Küsschen auf meiner Brust und saugte sanft an meiner linken Brustwarze.
Schließlich küsste er sich weiter in südlichere Regionen meines Körpers.
An dem Bund meiner Boxershorts verweilte er kurz und zog sie dann so weit nach unten, dass mein bereits erigierter Penis befreit war.
Ich seufzte kurz auf, als kühle Luft darüber strich. Makoto lächelte mich von unten an und sah mir in die Augen.
Schließlich leckte er einmal über die gesamte Länge. Ich konnte mich nicht entscheiden ob ich bei der Empfindung die Augen schließen und den Kopf in den Nacken legen oder ihm weiter zuschauen sollte.
Zusehen war jedenfalls spannender. Gebannt verfolgte ich wie sich sein Mund um meine Eichel schloss und keuchte auf als er sanft daran zu saugen begann.
Ich legte meine rechte Hand in seine Haare. Aber nicht um ihn zu drängen, sondern weil ich ihn einfach spüren wollte.
Sanft streichelte ich über seine Kopfhaut um ihm irgendwie zu zeigen wie viel mir das mit ihm bedeutete.
Als Antwort darauf nahm er mich weiter in sich auf und ich stöhnte leise.
Während er an mir saugte streichelte er mit der rechten Hand über den Damm und den Anus, was beides sehr empfindliche Stellen waren und mich zusätzlich erregte.
Dann nahm er meine gesamte Länge in seinen Mund. Ich erschauderte. ,,Ah…! Makoto!"
Ich zog sanft an seinen Haaren um ihn von mir zu lösen und führte ihn anschließend nach oben.
Dann küsste ich ihn leidenschaftlich was er sofort erwiderte und in meinen Mund seufzte.
Fahrig zog ich seine Schlafanzughose nach unten und umfasste unsere Penisse.
Ich begann uns zu reiben und mein Freund löste den Kuss um aufzustöhnen.
Das nutzte ich um mich seinem Hals zu widmen. Dort verteilte ich sanfte Küsse und biss leicht hinein.
Inzwischen saß Makoto in meinem Schoß und hatte sich neben meinen Schultern auf seinen Ellbogen abgestützt.
Ich küsste mich weiter nach unten zu seinem Schlüsselbein wo ich an seiner weichen Haut saugte.
Der Dunkelblonde stöhnte erneut auf und krallte sich in das Laken.
Offensichtlich hatte ich eine erogene Stelle entdeckt. Ich lächelte.
Dann keuchte ich auf, weil Mako mich an der Stelle unter meinem Ohr küsste.
Ich bewegte die Hand zwischen uns schneller.
Die Geräusche, die ich daraufhin so nah an meinem Ohr von ihm hörte, brachten mich an meine Grenze.
Als er atemlos meinen Namen keuchte gab mir das endgültig den Rest.
Ich stöhnte laut auf. ,,Ma...koto! Shit..."
Überwältigt von den heftigen Gefühlen biss ich in seine Schulter, womit ich auch ihn in den Abgrund zog.
Als ich wieder zu mir kam lag mein Freund schwer atmend auf meiner Brust und ich umarmte ihn zärtlich.
Ich konnte es nicht fassen wie glücklich ich war.
Harus Sicht
Während Rin mit Yamazaki telefonierte hatte ich es mir auf unserer Couch bequem gemacht und hatte angefangen den Rothaarigen zu zeichnen.
Noch immer ging ich diesem kleinen Hobby nach. Er sah sehr glücklich aus.
Immer wieder lachte er, aber worüber konnte ich nicht hören, da er Kopfhörer trug.
Mit mir lachte er nicht so oft. Ob er wohl glücklich mit mir war?
Objektiv betrachtet schon. Wir schliefen miteinander, kuschelten vor dem Fernseher, gingen aus, küssten uns… Aber reichte das?
Für mich war klar dass ich ihn liebte. Ich würde ihn einfach mal fragen.
Leise seufzend legte ich mein Zeichenzeug zur Seite und ging Wäsche aufhängen.
Wie machten Makoto und Yamazaki das? Waren sie sich denn nie unsicher?
Wenn ich - rein hypothetisch natürlich - mit Makoto zusammen wäre, dann wüsste ich genau wie es ihm damit ginge.
Er verstand mich und ich verstand ihn. Da wäre alles in Ordnung.
Rin hatte ja mal erwähnt er dachte wir wären zusammen. Wirkte das wirklich so auf andere?
Makoto ist mein bester Freund. Eine Beziehung mit ihm hätte ich mir gar nicht vorstellen können… oder?
Ich hielt inne. Wäre das wirklich so unvorstellbar gewesen?
Das einzige was zu einer Beziehung fehlen würde wäre ja das körperliche.
Ich versuchte mir vorzustellen meinen besten Freund zu küssen… und schüttelte mich.
Das wäre als würde ich meinen Bruder küssen. Ganz so einfach war das mit der Liebe wohl doch nicht.
Ich fuhr mit dem Wäsche aufhängen fort.
Als ich wieder ins Zimmer kam räumte Rin gerade seinen Laptop weg.
Er richtete sich auf und drehte sich zu mir um.
Dann lächelte er und kam auf mich zu. ,,Hey.", sagte er und küsste mich kurz.
,,Du siehst so nachdenklich aus. Ist was?"
Ich sah ihm in die Augen. Geradeheraus war meiner Erfahrung nach das beste.
,,Bist du glücklich mit mir?", fragte ich daher.
Er erwiderte meinen Blick verwirrt. ,,Natürlich bin ich das! Wie kommst du denn darauf?"
Ich seufzte leise. ,,Naja. Du scheinst mit Sousuke mehr Spaß zu haben als mit mir…"
Rin starrte mich an und ich wendete meinen Blick ab.
,,Spaß ist nicht alles in einer Beziehung. Davon abgesehen habe ich auch mit dir Spaß. Auf eine andere Art." Er lächelte und nahm mich in den Arm.
,,Ich liebe dich."
Mein Herz zog sich bei diesen Worten zusammen. Ich schloss meine Augen während ich seine Umarmung erwiderte. ,,Ich dich auch."
Rins Sicht
Ein Lächeln huschte über mein Gesicht. Wir standen eine ganze Weile in der Umarmung.
Schließlich löste ich mich vorsichtig. ,,Gehen wir ins Bett?", schlug ich vor und Haru nickte.
Später lagen wir einander zugewandt im Bett und ich hatte meinen Arm ausgestreckt, der Haru jetzt als Kopfkissen diente.
Mein anderer Arm lag um seine Taille und meine Hand streichelte über seinen Rücken.
Immer wieder tauschten wir zärtliche Küsse aus.
Haru schien das ganze Thema echt beschäftigt zu haben. Dabei war ich wirklich glücklich mit ihm und sehr verliebt.
Vielleicht sollte ich ihm das öfter zeigen.
Ich… würde gerne mein ganzes Leben mit ihm verbringen.
Ich riss meine Augen auf und begegnete Harus verwirrten Blick.
,,Was ist…?" Ich schüttelte den Kopf. ,,Nichts… Hab nur an was gedacht."
Mein Herz klopfte. Ich hatte gerade an heiraten gedacht. Das kam alles nur von der Verlobung meiner Schwester!
Aber… War das wirklich eine so schlechte Idee? Immerhin konnte man hier in Canberra legal als homosexuelles Paar heiraten.
Würde Haru zustimmen? Auf jeden Fall würden wir zunächst die Schule beenden.
Nur verloben könnten wir uns. Und wie?
Ich dachte nach. Kurz bevor ich eingeschlafen war hatte ich schließlich eine Idee...
Am nächsten Morgen hatte ich sie nicht vergessen, doch jetzt würde ich erst einmal meine Schwester anrufen. Das Telefonat war überfällig.
Während ich darauf wartete dass jemand abnahm, brühte ich in der Küche einen Kaffee auf.
,,Hallo?", meldete sich schließlich meine Mutter.
,,Hier ist Rin.", ,,Oh! Rin-Chan! Du hast dich eine ganze Weile nicht gemeldet. Wie geht es dir?"
Ich hörte den leicht vorwurfsvollen Ton meiner Mutter. Sie hatte ja Recht. Ich war einfach nicht dazu gekommen.
,,Gut. Haru und ich, wir haben uns ganz gut eingelebt. Unsere Zeiten verbessern sich stetig und unser Trainer ist zufrieden mit uns. Und wie geht es dir?"
,,Alles wie beim Alten. Das heißt… Bis auf die Verlobung natürlich. Ich nehme an deswegen rufst du an. Seijuro ist reizend. Sehr höflich und zuvorkommen. Aber vielleicht ein wenig zu aufgeregt."
Ich schmunzelte. So kannte ich ihn. ,,Ja, stimmt. Ich kenne ihn. Er war mein Kapitän auf Samezuka.", ,,Ach. Das wusste ich ja gar nicht. Ich werde dir jetzt mal Gou geben."
Sie rief nach meiner Schwester. Ihre Antwort hörte ich ebenfalls.
,,Es heißt Kou!"
Ich kicherte. Würde sie wohl jemals aufgeben?
Schließlich war sie am Telefon. ,,Ja?", ,,Hey Gou."
Ich grinste, während ich auf ihre Beschwerde wartete. Sie seufzte. ,,Nicht du auch noch."
,,Ich habe deine Karte bekommen. Danke dafür." Am anderen Ende hörte ich sie einatmen.
,,Willst du mir gar keinen Vorwurf machen?" Sie klang leicht ängstlich. War ich so ein schlimmer Bruder?
,,Nein. Ich wollte dir Glückwünsche ausrichten." Ich sah auf, weil Haru gerade die Küche betrat und lächelte.
,,Von Haru natürlich auch.", setzte ich noch hinterher. Seine blauen Augen sahen mich verwirrt an, aber ich winkte ab. Das würde ich später sagen wozu ich das gesagt hatte.
,,Danke Oni-Chan.", ,,Wie lange seid ihr schon zusammen?", fragte ich, obwohl ich es mir ungefähr vorstellen konnte.
,,Wir hatten vor zwei Wochen unseren ersten Jahrestag."
Das überraschte mich. ,,Dann seid ihr also länger als Sou und Mako zusammen.", murmelte ich.
Dann hörte ich sie überrascht einatmen. ,,Warte mal. Sousuke und Makoto? Das habe ich nicht mitbekommen! Ich wusste nur von Haruka und dir."
Ich lächelte. Natürlich hatte ich es meiner Familie gesagt. Sie hatten sich für mich gefreut.
,,Ich glaube sie haben es auch nicht sehr vielen Leuten gesagt. Aber sag mal… Wann habt ihr beide eigentlich vor zu heiraten? Wir müssen ja planen können um zurück nach Japan zu kommen.", ,,Naja. Auf jeden Fall werde ich mein letztes Schuljahr noch fertig machen. Seijuro ist in einem halben Jahr mit dem Studium fertig und hat schon eine sichere Zusage für eine Stelle als Beamter in Tokyo. Wir werden dann wohl in einem Jahr an unserem zweiten Jahrestag am 01. Oktober heiraten. So sieht der Plan aus."
Ich nickte abwesend. Klang alles sehr gut durchdacht. ,,Na dann ist ja noch genug Zeit für die Planung."
Ich machte mir zwar immer noch Sorgen um meine kleine Schwester, aber ich freute mich dennoch für sie. Wir redeten noch ein wenig darüber wie viele Gäste sie einladen wollen und wo sie feiern. Man merkte ihr das Glück und die Vorfreude regelrecht an.
Schließlich verabschiedeten wir uns.
In der Zwischenzeit hatte ich einen Kaffee getrunken und machte mich nun auf die Suche nach meinem Freund.
Meine Idee für den Heiratsantrag nahm immer mehr Gestalt an.
Jetzt hat es wieder so lange gedauert… Ich hoffe, ich habe nicht alle Leser verloren^^
Liegt wohl daran, dass ich nicht jeden Tag Lust habe etwas zu schreiben. Aber vergessen wird es nicht. :-)
