Sorry Leute. Hat mal wieder ewig gedauert. Aber: Immerhin HABE ich weiter geschrieben.^_^ Passend zur momentanen Zeit geht es diesmal auch um Weihnachten. Also viel Freude beim lesen!
Ein halbes Jahr später
Makotos Sicht
Vorsichtig den Einkauf balancierend schloss ich unsere Wohnungstür auf. Dann stelle ich die Tüte erst einmal im Flur ab und ging ins Wohnzimmer um meinen Freund zu begrüßen.
Er schien gerade zu skypen. Jedenfalls trug er ein Headset und war mitten im Satz.
„…so machen wir es." Ich lächelte. „Was wirst du machen?"
Erschrocken sah der Schwarzhaarige auf. „Makoto! Schon zurück?"
Er klappte den Laptop zu. Ich beobachtete ihn erstaunt. Er verhielt sich als ob ich ihn bei etwas erwischt hätte. Und wenn ich mich nicht täuschte wurde er etwas rot…
„Gar nichts. Ich habe nur etwas überlegt."
Er nahm das Headset ab und lächelte mich an. Dann stand er auf um mich zu umarmen und mir einen sanften Kuss zu geben. Ich erwiderte ihn noch immer verwirrt, aber ich beschloss, es dabei beruhen zu lassen.
Also ging ich den Einkauf wegräumen und kümmerte mich ums Essen.
Heute wollte ich Reibekuchen machen. Damit würde ich eine Weile beschäftigt sein.
Sousukes Sicht
Ich beobachtete, wie Mako in der Küche verschwand. Das war gerade nochmal gut gegangen.
Seufzend setzte ich mein Headset wieder auf und klappte den Bildschirm hoch.
„Rin. Wir müssen vorsichtiger sein.", „Jup. Aber er hat ja nichts mitbekommen, oder?"
„Ich denke nicht. Also wie auch immer. Die Auswahl finde ich echt schön. Ich bin für Nummer 3. Aber wie üben wir?"
Rin sah nachdenklich an die Decke. „Wie wäre es wenn ihr beide uns in den nächsten Semesterferien besucht? Wir sagen abends wir gehen joggen, aber stattdessen üben wir."
Ich nickte. Der Plan klang gut. Genug Geld müsste ich noch auftreiben können.
Jetzt hieß es nur noch die ganze Sache verheimlichen.
Am nächsten Morgen sprach ich mit meinem Freund darüber.
Die nächsten Semesterferien waren zu Weihnachten. Er fand die Idee großartig.
Natürlich würde er gerne seinen besten Freund wiedersehen und auf die Reaktion hatte ich gehofft.
Glücklicherweise hatten wir beide auch genug Geld übrig um uns die ganze Reise leisten zu können.
Damit war es beschlossene Sache. Wir buchten zusammen an Makotos Laptop die Flugtickets.
Da wir noch recht früh dran waren, mussten wir keinen allzu hohen Preis zahlen.
Schließlich sagte ich Rin Bescheid wann wir landen würden und wie lange wir blieben.
Erfreut darüber, dass es klappte, schrieb er mir zurück.
Schlafen würden Mako und ich im Wohnzimmer der beiden. Das ging für die paar Nächte vom Weihnachtsvorabend bis zum 02. Januar schon.
Ein Tag vor Weihnachten
Rins Sicht
„Haru! Wir müssen los!"
Aufgeregt lief ich in unserer kleinen Wohnung hin und her.
War auch ja alles sauber? Schließlich wollte ich Sou und Mako nicht gleich wieder vertreiben.
Ich bedauerte es, dass unser Wohnzimmer zu klein für einen Weihnachtsbaum war, aber dafür hatte ich ein paar Lichterketten aufgehängt und einen kleinen künstlichen Weihnachtsbaum auf das Fensterbrett hinter der Couch gestellt.
Schließlich zog ich meine Schuhe an. Eine Jacke brauchte ich nicht, denn draußen war es um die 23°C warm.
Ungeduldig wartete ich im Eingang. „Haru!"
Schließlich kam der Schwarzhaarige in den Flur. „Ist ja schon gut. Wir haben noch reichlich Zeit."
Er hatte ja recht… Ich konnte aber einfach nicht anders. Wenn ich jemanden wiedersah den ich schon seit längerer Zeit nicht mehr gesehen hatte wurde ich einfach nervös.
Endlich machten wir uns auf den Weg zum Flughafen.
Nachdem wir das Richtige Terminal gefunden hatten hieß es nun warten…
Das erinnerte mich daran als wir auf die beiden in Tokyo gewartet hatten. Ich lächelte. Das war schon ziemlich lange her.
Nach gefühlten 10 Stunden sahen wir sie auf uns zulaufen und sich suchend umblickend.
Ich hob meine Hand und winkte aufgeregt. „Sousuke! Makoto!"
Am liebsten würde ich auf und ab hüpfen, doch das wäre wohl zu kindisch.
Endlich waren sie bei uns und ich warf meine Arme um die beiden.
Wir hatten uns Ewigkeiten nicht mehr gesehen. Ich freute mich sehr und grinste sie an.
Makoto kicherte. Dann wandte er sich an Haru und umarmte ihn leicht.
„Schön dich zu sehen, Haru-Chan." Dann sah er mich mit etwas roten Wangen an.
„Natürlich freue ich mich auch dich zu sehen, Rin."
Sousuke und ich mussten lachen und selbst Haru lächelte leicht.
„Lass das –Chan…", sagte er und ich schüttelte den Kopf. Er würde sich wohl nie ändern.
Schließlich machten wir uns auf den Weg in unsere Wohnung.
Harus Sicht
Ich betrat als letzter unsere Wohnung. Auf dem Weg hierher hatten die drei aufgeregt miteinander geredet. Ich sagte die meiste Zeit nichts, aber ich hörte aufmerksam zu.
Ich betrat die Küche und begann einen Tee zu kochen.
Während das Wasser kochte, überprüfte ich ob auch alle Zutaten für das Essen morgen da waren. Schließlich war ich fürs kochen zuständig. Es schien nichts zu fehlen.
Ich brühte den Tee auf und stellte ihn zusammen mit Tassen, Zucker, Löffeln und einem Teller selbstgebackener Plätzchen auf ein Tablett. Anschließend trug ich das Ganze zu den anderen ins Wohnzimmer und stellte es auf dem Tisch ab.
Ich schenkte allen ein und setzte mich dazu. Es schien wohl gerade um das Thema Schule zu gehen.
„Bei einem unserer Professoren darf man ja nie zu spät kommen. Der verbarrikadiert sonst die Tür, stellt euch vor", erzählte Mako.
Rin sah ihn staunend an. „Aber das darf er doch gar nicht."
Sousuke zuckte mit den Schultern. „Ich kann es schon verstehen. Schließlich stört es ziemlich wenn Nachzügler rein kommen, da die Tür in der Nähe von ihm ist und da stört das seine Vorlesung."
Mako nahm sich ein Plätzchen und biss hinein. Sein Gesicht hellte sich auf. „Mmmmh die sind aber lecker! Hast du sie gebacken, Haru-Chan?"
Ich seufzte leise und nickte. Diesmal verzichtete ich auf die Berichtigung.
Trotzdem freute es mich, dass es ihm schmeckte. Er stand schon immer auf alles Süße.
Nach einer Weile sah ich auf die Uhr. Langsam wurde es spät.
Rin hatte meinen Blick bemerkt. „Ihr seid sicher müde von der Reise. Wir sollten dann mal langsam ins Bett gehen.", sagte er daher.
Unsere Freunde nickten und lächelten erleichtert. Rin zeigte ihnen wie man die Couch auszog und wir sagten gute Nacht.
Makotos Sicht
Am nächsten Morgen weckten mich die Geräusche aus der Küche. Blinzelnd öffnete ich meine Augen und sah mich kurz etwas orientierungslos um, bis mir wieder einfiel wo ich war.
Ich setzte mich hin, gähnte und streckte mich.
Dann stand ich vorsichtig auf und nahm frische Sachen und Waschzeug aus meinem Koffer. Wo war nochmal das Bad gewesen?
Ich betrat den Flur und sah mich ratlos um. 3 Türen standen zur Auswahl. Eine davon hatte eine Glasscheibe und ich vermutete das war die Richtige.
Ich öffnete sie vorsichtig und fand mich tatsächlich im Bad wieder.
Als ich frisch geduscht und umgezogen erneut auf dem Flur stand, hörte ich wieder die Geräusche.
Hörte sich nach Töpfen und Geschirr an. Da die Geräusche aus der gegenüber liegenden Tür kamen, war dort wohl die Küche.
Ich öffnete leise die Tür und sah in den Raum hinein.
Mir gegenüber, mit dem Rücken zu mir, stand Haru und knetete irgendetwas in einer Schüssel.
Neugierig trat ich in den vom Tageslicht erhellten Raum.
„Guten Morgen.", begrüßte ich ihn, woraufhin er leicht zusammen zuckte und sich umdrehte.
„Morgen." Er lächelte. „Gut geschlafen?" Ich nickte und trat neben ihm.
Dann sah ich in die Schüssel. „Was machst du da?"
Er wandte sich wieder seiner Arbeit zu. „Das Essen für heute Abend vorbereiten. Wird eine Überraschung."
Er warf mir einen Seitenblick zu. „Rin schläft noch. Wenn du Hunger hast: Ich habe vorhin Pancakes gemacht, die sind im Kühlschrank. Ich habe schon gegessen."
Ich strahlte. „Du bist der Beste! Aber ich gehe erst einmal Sousuke wecken, dann frühstücken wir zusammen."
Im Wohnzimmer kniete ich mich vorsichtig hinter dem auf der Seite liegenden Sou auf die Couch und beugte mich über ihn.
Sanft küsste ich ihn auf die Wange. „Guten Morgen!"
Langsam wachte er auf und blinzelte mich verschlafen an. „Morgen."
Dann streckte er sich und setzte sich langsam auf.
„Ich gehe dann mal duschen.", murmelte er und ich antwortete: „Ich bereite dann schon mal das Frühstück vor und bringe es hier ins Wohnzimmer."
Ich konnte mir denken, dass Haru uns nicht in der Küche gebrauchen konnte.
Sousuke machte sich auf den Weg ins Bad, nachdem ich ihm gesagt hatte welche Tür er nehmen sollte.
Dann brachte ich die Couch wieder in ihren Ursprungszustand und räumte kurz auf.
Anschließend ging ich wieder in die Küche. Ich öffnete den Kühlschrank und fand die Pancakes. Diese stellte ich mit den anderen Sachen auf ein Tablett. Zu meiner großen Freude gab es auch Ahornsirup. Pancakes ohne Ahornsirup waren einfach keine Pancakes für mich.
Ich fragte Haru ob er nicht wohl Rin wecken wolle, damit er mit frühstücken konnte.
Er nickte und ich ging ins Wohnzimmer zurück.
Dort deckte ich den Tisch. Ich hatte auch einen Kaffee gekocht und eine Flasche Orangensaft mitgenommen.
Schließlich kam Sousuke zurück und wir setzten uns an den Tisch.
Ich goss uns schon mal Kaffee ein. Ein paar Minuten später kam dann auch Rin und setzte sich zu uns.
Harus Sicht
Ich sah nochmal auf das Rezept. Hatte ich auch nichts vergessen?
Halt! Das Backpulver fehlte noch. Nachdem ich auch das hinzugefügt hatte, setzte ich den Deckel auf die Form und stellte sie in das bereits heiße Wasserbad.
Das würde jetzt einige Stunden dauern. Ich wusch mir die Hände und räumte die Arbeitsfläche auf.
Ich sah auf die Uhr. Es war jetzt 10 Uhr. Das Aufwendigste hatte ich jetzt geschafft. In 5 Stunden würde ich weitermachen.
Deshalb ging ich zu den Anderen ins Wohnzimmer. Offensichtlich hatten sie das Frühstück beendet, denn sie spielten gerade Karten. Sah nach Rommé aus.
Rin sah auf. „Haru! Spiel doch mit. Wir haben gerade erst angefangen."
Ich nickte und sie mischten noch einmal. Rin teilte jedem seine Karten aus.
Während wir spielten, unterhielten wir uns über die Pläne für den heutigen Tag.
Sousuke und Makoto wollten sich ein wenig die Stadt ansehen. Offenbar hatten sie seit neuestem ein Hobby.
Sie betrieben jetzt ‚Geocaching'. Dabei suchten sie versteckte Gegenstände, die von Betreibern auf der ganzen Welt versteckt wurden. Dabei gab es verschiedene Arten, Formen und Größen zu finden.
In dem Gegenstand war immer ein Logbuch enthalten, in dem sie sich eintrugen.
Das Ganze hörte sich ja ziemlich interessant an. Rin wollte sich das mit ansehen.
Eine Weile könnte ich ja auch mitgehen.
Sousuke, der eine Weile ziemlich still gewesen war, lächelte plötzlich und legte seine Karten zum rauskommen vor sich ab und legte dann die letzte Karte auf den Ablagestapel.
Das war Handrommé! Stöhnend zählten wir unsere Punkte und verdoppelten sie.
Wie vorauszusehen war, hatte am Ende Sousuke gewonnen.
Ich sah erneut auf die Uhr. Drei Stunden hatte ich noch Zeit.
Makoto zeigte uns, was man sich für das cachen gehen auf das Handy laden musste und erklärte kurz, wie man damit umging.
Wichtig wäre vor allem sich unauffällig zu verhalten. Auf die Frage, warum das so wichtig wäre, antworteten sie, dass man die ‚Muggels' – also diejenigen, die nichts davon wussten – nicht sehen sollten, dass da etwas ist, weil der Cache sonst womöglich verschwinden könnte.
Das hatte ich schon mal verstanden. Nur den Cache zu finden könnte ein Problem darstellen.
Gemeinsam sahen wir nach welchen in der Nähe. 100 m von uns entfernt gab es etwas zu finden.
Ein ganz normaler Cache in der Größe ‚Mikro'. Sousuke meinte, das wäre ungefähr die Größe einer Filmdose.
Also machten wir uns auf den Weg.
Rins Sicht
Verwirrt sah ich auf mein Handy. An dem richtigen Ort schienen wir angekommen zu sein, aber hier sah ich beim besten Willen nichts, was auch nur die Ähnlichkeit mit einer Filmdose hatte.
Mako und Sou hingegen betrachteten aufmerksam die Umgebung.
Schließlich stellte sich Mako neben einen Briefkasten und fuhr mit der rechten Hand am Boden entlang.
Dann kam er wieder zu uns und lächelte. „Gefunden.", murmelte er.
Ich sah ihn verwirrt an. „Das Teil war unter dem Briefkasten? Darauf wäre ich nicht gekommen."
Sou grinste. „Mit der Zeit entwickelt man ein Gespür dafür."
Ich betrachtete den Cache genauer. Es war tatsächlich eine Filmdose, die mit Isolierband umwickelt war.
An einer Stelle war eine Erhebung zu erkennen.
Da sie unter dem Briefkasten war, vermutete ich dort einen Magneten.
Mako öffnete die Dose und holte mehrere zusammengerollte Zettel heraus. Sousuke reichte ihm einen Stift.
Ich verfolgte, wie Makoto das heutige Datum und seinen Benutzernamen bei eintrug. Dann schrieb er Sousukes.
Anschließend sah er mich an. „Wie hattest du dich nochmal genannt?"
„Sharkguy.", antwortete ich und lächelte.
Haru hatte sich – für ihn typisch – einfach nur „Free" genannt.
Sousuke lächelte uns an. „Herzlichen Glückwunsch! Euer erster Cache. Später müsst ihr euch nur noch online eintragen."
Ich zuckte mit den Schultern. Viel dafür getan hatten wir ja nicht.
Gemeinsam sahen wir auf die Karte mit den nächsten Caches und suchten uns einen aus.
Wir gingen los und folgten dabei dem Kompass auf dem Handy.
Sousukes Sicht
Den Cache hatten wir ziemlich bald gefunden und sahen uns um.
Rin fuhr mit einer Hand unter einem Fensterbrett entlang, stutze und hatte auf einmal das Döschen in der Hand. Er sah selber ziemlich überrascht aus.
Ich stieß ihn mit meiner Schulter an und er schmunzelte bei der vertrauten Geste.
Wir trugen uns alle ein. Dieses Mal hatte Rin die Ehre.
Nachdem das Döschen wieder an seinem Platz war, ging es weiter. Irgendwann verabschiedete sich Nanase von uns und machte sich auf den Weg zurück, um weitere Vorbereitungen für den Abend zu treffen.
Wir hingegen waren noch eine ganze Weile unterwegs.
Nach 5 weiteren Caches gingen auch wir wieder zurück. Als wir herein kamen, roch es schon sehr verlockend.
Rin begann damit den Tisch im Wohnzimmer zu decken und wir halfen so gut es ging.
Bald brachte Nanase das erste der Gerichte ins Wohnzimmer.
Es gab wohl Putenbraten. Dazu gab es verschiedene Beilagen. Sah alles sehr lecker aus.
Bald saßen wir alle am Tisch und begannen mit dem Festmahl.
Nanase bekam sehr viel verdientes Lob von uns allen, denn es schmeckte fantastisch.
Er wurde etwas rot und lächelte. Ich begann zu verstehen, was Rin an ihm fand.
Liebe geht eben durch den Magen. Ich schmunzelte.
Wenn ich daran dachte, wie es mir vor fast 2 Jahren gegangen wäre, wenn ich die beiden so zusammen gesehen hätte, dann war ich echt glücklich Makoto bekommen zu haben.
Ich sah zu meinem Freund, der mir gegenüber saß. Unsere Blicke trafen sich und er lächelte mich an.
Mein Herz zog sich vor Glück zusammen. Nach all dieser Zeit war sein Lächeln noch immer ansteckend.
Während des Essens redeten wir über verschiedene Dinge.
Trotz der warmen Temperaturen stellte sich tatsächlich Weihnachtsstimmung ein. Das hätte ich nicht erwartet. Ich genoss es, das Fest mit meinen Freunden zu verbringen.
Letztes Weihnachten war ich mit Makoto bei meiner Familie gewesen. Sie hatten ihn sofort ins Herz geschlossen, was mich freute.
Als Haru den Nachtisch holte, waren wir alle überrascht. Es gab Plumpudding!
Das war ein traditionelles englisches Weihnachtsgericht, welches auch in Australien gerne gegessen wurde.
Das würde ich zum ersten Mal essen.
Erstaunt beobachtete ich, wie Nanase das Ganze mit einer braunen Flüssigkeit übergoss und schließlich anzündete. Sah ziemlich eindrucksvoll aus. Anscheinend hatte er es mit Rum übergossen.
Dann verteilte er das Dessert und ich probierte vorsichtig von meiner Portion.
Genießerisch schloss ich die Augen. Sehr lecker! Ich musste ihn unbedingt nach dem Rezept fragen.
Nach dem Essen räumten wir gemeinsam auf und spielten dann zusammen Monopoly.
Ich wählte die Schuhfigur. Die mochte ich am liebsten.
Makotos Sicht
Am Ende hatte dann Rin gewonnen. Es hatte Spaß gemacht.
Es war schon ziemlich spät geworden, deswegen beschlossen wir ins Bett zu gehen.
Ich kam aus dem Badezimmer und zog mein Schlafzeug an. Sousuke lag schon im Bett und las.
Zurzeit las er „Aera". Ein weiteres Buch von Markus Heitz. Ich würde es auch lesen, wenn er fertig war.
Momentan las ich jedoch „Exkarnation", welches ebenfalls von ihm war.
Er war eindeutig unser Lieblingsautor.
Ich legte mich zu Sousuke auf die Couch und kuschelte mich an ihn.
Am liebsten waren mir die Minuten am Abend, wenn alles still war und wir noch Zeit mit uns und für Zärtlichkeiten hatten.
Sou, der mit dem Rücken zu mir gelegen hatte, drehte sich zu mir und lächelte.
Dann küsste er mich sanft und ich spürte mein Herz klopfen.
Wenn wir bei uns zu Hause wären, hätte ich Lust auf mehr, aber bei anderen hielt ich mich zurück. Das wäre mir unangenehm.
Ich hätte ständig Angst gehört zu werden.
Also beschränkten wir uns auf Küsse und streicheln, bis wir zu müde wurden.
Ziemlich bald waren wir dann eingeschlafen.
Als ich am nächsten Morgen aufwachte lächelte ich, weil mir einfiel, dass es der Morgen des ersten Weihnachtsfeiertages war. Das bedeutete: Bald gab es Geschenke!
Ich sah zu dem Tisch in der Ecke, auf dem schon einige Geschenke lagen.
Kurz warf ich einen Blick zu meinem Freund, der glücklicherweise noch schlief.
Deswegen holte ich sein Geschenk aus meinem Handgepäck, welches ich dort versteckt hatte und legte es ebenfalls auf den Tisch.
Anschließend legte ich die Geschenke für Rin und Haru dazu, bevor ich mich frisch machen ging.
Später betrat ich wieder das Wohnzimmer. Während ich im Bad war, hatte ich keine anderen Geräusche gehört. Alle schienen wohl noch zu schlafen.
Ich warf einen Blick auf die Uhr und kicherte. Sieben Uhr. Kein Wunder, dass ich noch nichts gehört hatte. Ich war viel zu früh wach!
Um die Zeit zu vertreiben holte ich Exkarnation aus meiner Tasche und setzte mich damit in den Sessel.
