Anmerkung der Autorin: Da bin ich wieder. Früher als geplant. (Wie das eben so ist, wenn man für die Uni arbeiten soll und die Kreativität nur so sprudelt.) Das heutige Kapitel ist, zur Abwechslung mal, auch ein bisschen lustig. Oder zumindest hoffe ich das. Herzlichen Dank für die Reviews! Schön, wenn ihr noch immer alle mitlest.
You rock my world!
Außerdem, endlich mal "meine" Jahreszahlen des HP-Universums für diese Geschichte: Bellatrix und Lucius werden 1951 geboren, Andromeda und Ted 1952, Sirius und Konsorten 1953, Cissa 1955 und Regulus 1957. Ich weiß, dass das von JKRs Jahreszahlen abweicht.

Und nun viel Spaß beim Lesen!


Anmerkung:

Liebe Studierende,

anbei befindet sich das Material für die kommende Sitzung. Ich bitte Sie, wie immer, sich entsprechend vorzubereiten. Vergessen Sie auch nicht, dass wir in den vergangenen Vorlesungen bereits Briefe von Ronald Weasley sowie Interviews mit Molly und George Weasley besprochen haben. Behalten Sie das bitte im Hinterkopf, wenn Sie überlegen, mit was für einem Familienbild wir es diesmal zu tun bekommen.

Ihnen eine schöne Woche und bis zur Vorlesung.


Anlage 1 – Briefwechsel zwischen Fabian und Gideon Prewett und Molly Weasley (geb. Prewett), inklusive einiger Bekannten und weiteren Familienmitgliedern

August 1969

Lieber Gideon, lieber Fabian,

ich weiß nicht, wo ihr beide euch gerade herumtreibt, aber ich müsste mich schon schwer täuschen, wenn ihr nicht wenigstens gemeinsam irgendwo stecken würdet. Ich hoffe, die Eule findet euch.

Ma hat versprochen, euch nichts zu sagen. Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass sie das bereits gebrochen hat. Oder wie soll ich mir sonst erklären, dass Arthur gestern völlig verstört von der Arbeit wieder kam, weil er von einem singenden Brief belästigt wurde, der ihm den ganzen Tag lang gefolgt ist, um schnulzige Liebeslieder zu singen und ihn mit Kinderwünschen zu bombardieren?

(Leugnen hat überhaupt keinen Zweck. Ich weiß auch so, dass ihr dahinter steckt.)

Na schön. Eigentlich war mir ja klar, dass Ma es nicht für sich würde behalten können. Ich hätte es euch nur gerne selbst erzählt. (Selbst, versteht ihr, nicht mit einer Feder und Pergament, sondern hier, auf dem Sofa, wo ich euch anschauen kann. Ich hasse es, dass ihr nicht hier seid.)

Jedenfalls: Arthur hat mich gefragt, ob ich seine Frau werden will. Ich habe natürlich Ja gesagt. Das bedeutet, ihr Zwei werdet euch gefälligst endlich mit dem Gedanken anfreunden, dass eure kleine Schwester nicht mehr ganz so klein ist, wie ihr vielleicht denkt. Und ich möchte es auch nicht erleben, dass ihr meinem Verlobten und zukünftigen Ehemann weiterhin derartige Streiche spielt! Man sollte meinen, ihr hättet euch während eurer Schulzeit bereits zur Genüge ausgetobt. Wenn ich daran denke, was der arme Arthur alles durchstehen musste, nur weil er mit mir einen Tee trinken wollte ...

Wir heiraten an meinem Geburtstag, nur im Familienkreis und mit ein paar lieben Freunden. Wenn ihr nicht auftaucht, mache ich euch die Hölle heiß. Nachdem Ma euch den Hintern versohlt hat, heißt das. Und sollte es zu irgendwelchen seltsamen Vorfällen während der Zeremonie kommen, werde ich höchstpersönlich dafür sorgen, dass Ma von euch beiden jedenfalls keine Enkelkinder zu erwarten hat.

Haben wir uns verstanden?

Ich vermisse euch.

Molly


August 1969

Molly! Schwesterherz!

Wie reizend von dir, uns zu schreiben! Wir haben uns vor Freude gar nicht mehr einbekommen, sondern erstmal ein kleines Tänzchen hingelegt, passend zum Prototypen des singenden Briefs (Grüße an Arthur, den Guten!) - nein, du hast natürlich Recht, das war überhaupt nicht witzig und wir wissen auch gar nicht, was da in uns gefahren ist. Sieht uns doch gar nicht ähnlich, jemandem derartige Streiche zu spielen. Hoffentlich hat Arthur keine bleibenden Schäden davon getragen. Wir wollen schließlich gutaussehende, intelligente, charmante Neffen und Nichten.

Ach? Er will also endlich eine ehrliche Frau aus dir machen? Das wird auch höchste Zeit. Wir waren vollkommen ahnungslos, was deine Neuigkeiten anging. Ehrlich. Wir wären niemals auf die Idee gekommen, Mas Brief von vergangener Woche („Er hat sie gefragt! Er hat sie gefragt! Endlich! Er hat sie gefragt! Haltet euch Mollys Geburtstag frei. Und wagt es nicht, irgendwas in die Torte zu mischen.") so zu lesen, dass eine Hochzeit im Haus steht. Wirklich nicht.

Jedenfalls: herzlichen Glückwunsch! Und selbstverständlich würden wir nicht im Traum daran denken, deinem Verlobten auch nur irgendwelche Streiche zu spielen. Also wirklich. Auf was für verrückte Ideen du kommst ... Kaum zu glauben. Diese Phase haben wir doch nun längst hinter uns. Wir sind jetzt erwachsen. Und freuen uns sehr für euch beide.

(Ehrlich.)

(Hör auf, so misstrauisch zu schauen. Das gibt nur hässliche Falten auf der Stirn und dafür bist du noch viel zu jung. Das kommt schon ganz von selbst, wenn du dich erstmal um fünf kleine, schreiende Bälger kümmern musst.)

Klar kommen wir zu deiner Hochzeit. Würden wir uns nie entgehen lassen.

F&G


August 1969

Wir dachten, du solltest etwas wissen, ehe du in unsere Familie einheiratest: wenn du unsere Schwester unglücklich machst, machen wir deine Eltern unglücklich. Sehr.


August 1969

Molly,

ich möchte wirklich ungern kleinlich sein, aber meinst du, du könntest, wenn du Zeit hast, nochmal mit deinen Brüdern über mich reden? Ich würde es nicht unbedingt Angst nennen, doch ein bisschen Respekt habe ich schon vor ihnen. Man legt alte Traumata so schwer ab.

Danke.

Ich liebe dich.


August 1969

Ich liebe euch, ihr zwei Trottel, aber hört auf, den armen Arthur derart fertig zu machen. Oder wollt ihr, dass ich Ma auf euch hetze?


August 1969

Das ist unfair. Du spielst mit unlauteren Mitteln, Mollyherzchen. Wir sind schwer enttäuscht. Tief getroffen. Untröstlich. Wie kannst du nur glauben, wir würden Arthur in irgendeiner Weise belästigen? Als Wiedergutmachung erwarten wir, dass du mindestens zwei deiner Kinder nach uns benennst.

F&G


August 1969

Petze.


September 1969

Molly!

Ich habe gerade die Neuigkeiten erfahren – das ist ja umwerfend! Herzlichen Glückwunsch! Deine Mutter platzt regelrecht vor Stolz, aber das wirst du ja bestimmt selbst schon mitbekommen haben. Wie haben es denn die beiden Unruhestifter aufgenommen? Hoffentlich hast du Arthur schon vor ihrem Beschützerinstinkt gewarnt. Manchmal kann der regelrecht besorgniserregende Ausmaße annehmen.

Ich freue mich so für euch beide. Das ist genau das, was wir in diesen furchtbaren Zeiten brauchen: ein bisschen Freude und Liebe und zwei wunderbare Menschen, die sich gefunden haben. Sag Bescheid, wenn du in irgendeiner Weise Hilfe brauchst, ja? Ich könnte deiner Mutter mit den Vorbereitungen helfen, wenn du möchtest. Oder auch einfach nur da sein und dafür sorgen, dass sie nicht das ganze Haus auf den Kopf stellt. Oder versuchen, deine Brüder zu kontrollieren.

Liebste Grüße natürlich auch an Arthur!

Dorcas


Dezember 1970

Was müssen wir da hören? Wir haben einen Neffen bekommen (na schön, na schön, du und Arthur habt einen Sohn bekommen) und er heißt weder Fabian noch Gideon? Was habt ihr euch dabei nur gedacht? Wir sind schockiert. Uns fehlen sozusagen die Worte vor Entrüstung. Wir hatten uns so auf einen kleinen Fabian Gideon oder Gideon Fabian oder unseretwegen auch Fabeon oder Gidian gefreut und was müssen wir da in Mas Brief lesen?

William Arthur. Also wirklich.

Wem haben wir diesen Affront zu verdanken? Dir oder deinem Göttergatten? (Noch kannst du dich retten, Molly. Unsere Rache wird grausam sein.)

Ist der Kleine wenigstens rothaarig? Brüllt er ordentlich und lässt euch nachts nicht durchschlafen? Das wäre zumindest eine angemessene Strafe. Finden wir.

Ma weigert sich strikt, uns ein Photo zu schicken, weil sie sagt, sie möchte nicht noch einmal erleben, wie du sie dafür ausschimpfst, dass sie uns etwas erzählt oder geschickt hat, was du lieber selbst machen wolltest. Also, wann können wir den kleinen Racker begutachten? Er muss doch seine Onkel kennenlernen. Und zwar so bald wie möglich! Er soll doch von uns lernen, wie man seine Eltern in den Wahnsinn treibt.

F&G


Dezember 1971

Na, herzlichen Dank.

Es war nun wirklich nicht nötig, eurem Neffen zu seinem ersten Geburtstag eine Torte zu schenken, die anfängt, mit Sahne um sich zu werfen, sobald man versucht, sie in Stücke zu schneiden. Es interessiert euch vermutlich, dass Bill sie ganz phantastisch fand und sich vor Glucksen und Kichern auf dem Teppich gerollt hat. Ich muss zugeben, dass die Torte mich nicht sonderlich beeindrucken konnte. Aber das ist vermutlich dadurch gerechtfertigt, dass ich diejenige bin, die damit beschäftigt war, Sahne von sämtlichen Möbeln, Wänden und Gästen wegzuzaubern, weil Arthur noch auf Arbeit war.

(Wo wart ihr, verdammt?)


August 1972

Ma hat sich endlich getraut, mir die Wahrheit zu sagen. Ich habe Angst um euch, ihr Spinner. Ich will nicht, dass euch etwas zustößt. Passt auf euch auf, ja? Versprecht es mir. Versprecht es mir. Ich kann nicht ruhig schlafen, wenn ich weiß, dass meine Brüder da draußen sind und einem Schrecken nachstellen und dabei das Leben so gelassen nehmen wie immer. Seid vorsichtig.

(Bill hat angefangen, unverständliches Zeug zu brabbeln. Arthur ist vor Freude ganz aus dem Häuschen und ich glaube, Bill vermisst euch. Kommt bald mal wieder zu Besuch.)

P.S. Ich bin wieder schwanger.


September 1972

Dir ist klar, dass deine Drohungen (du weißt schon, uns auf grausame und hinterhältige Art und Weise anzufallen und derart zu verstümmeln, dass Ma von uns keine Enkelkinder zu erwarten hat – deine Worte. Leugnen zwecklos.) deutlich an Gewicht verlieren, wenn du damit beschäftigt bist, ganz alleine für sämtliche Enkelkinder zu sorgen? (Na schön, mit Arthurs Hilfe, aber du weißt, was wir meinen.) Wenn du so weiter machst, hast du in ein paar Jahren deine eigene, kleine Privatarmee und wir Zwei sind aus dem Schneider. Für Sesshaftigkeit und ernsthaftige Familienplanungen sind wir ja ohnehin nicht so bekannt.

Wir schicken Bill eine kleine Puppe mit. Keine Sorge, sie ist harmlos. Wir dachten nur, er sollte vielleicht üben, wie das so ist, mit einem Geschwisterchen.

(Haben wir dir schon gratuliert? Herzlichen Glückwunsch.)

(Mach dir um uns keine Sorgen. Du weißt doch: uns passiert nie was.)

F&G


September 1972

Eure harmlose, kleine Puppe hat dafür gesorgt, dass Bill im Wohnzimmer auf dem Teppich liegt und heult, während ich damit beschäftigt bin, die Spuren der Explosion in der Küche zu beseitigen. Wenn ihr euch das nächste Mal hierher traut, werde ich euch kräftig den Hintern versohlen und all das nachholen, was Ma und Pa in eurer Kindheit versäumt haben.

Ich mache keine Witze.


Dezember 1972

Wir würden euch gerne zum zweiten Robenscheißer gratulieren (Charlie? Was, bei Merlin, ist so falsch mit Fabeon und Gidian?) und Bill dabei unser herzliches Mitleid aussprechen, weil er nun seinen Status als verwöhntes Einzelkind los ist und sich eure Aufmerksamkeit mit Charlie teilen muss, aber wir haben die Befürchtung, dass du deine letzte Drohung ernst meinen könntest und wir finden beide, dass wir aus dem Alter längst raus sind, in dem es angemessen wäre, uns den Hintern zu versohlen.

F&G


März 1973

Sagt mir, dass ihr nicht in diesem furchtbaren Angriff involviert war, von dem heute im Tagespropheten etwas stand. Sagt es mir. Sagt es mir!


März 1973

Gideon, Fabian,

ich hoffe, meine Eule erreicht euch überhaupt. Dumbledore hat mir zwar gesagt, dass es sicher ist, den Eulenweg zu nutzen und dass ihr den Brief auch erhalten werdet, aber man weiß ja nie. Molly macht sich große Sorgen um euch (ich mir auch). Wir lesen immer nur in der Zeitung, was Schreckliches passiert und wir wissen, dass ihr im Widerstand aktiv seid, doch niemand kann uns etwas Genaueres sagen und Molly kommt vor Sorge beinahe um und es kann schließlich nicht in eurem Interesse sein, dass eure Schwester derart leidet. Bitte meldet euch so schnell wie möglich.

Und kommt mal wieder zum Essen. Wir würden uns freuen.


April 1973

Molly,

uns geht's gut. Ehrlich. Dachtest du wirklich, uns wäre etwas passiert? Rührend.

(Naja. Du kennst uns ja gut genug, um zu wissen, dass hinter dem Zynismus was Ehrliches steckt, nicht wahr?)

Wir haben gerade ein bisschen Zeit und hungrig sind wir ja auch immer und da dein Mann so gut war, uns zum Essen einzuladen (hoffentlich hat er das überhaupt mit dir abgesprochen) und wir Ma auch schon ewig nicht mehr gesehen haben, dachten wir, wir könnten am Wochenende vorbeikommen, unsere zwei entzückenden Neffen (die wir lieben, ehrlich, auch wenn sie absolut falsche Namen haben) sehen und uns die Bäuche vollschlagen. Passt es euch um sieben?

F&G


August 1974

Ihr wart kaum zur Tür heraus, da hat Bill inbrünstig verkündet, dass er mal so werden will wie seine zwei Onkel, wenn er groß ist. Herzlichen Dank auch.

Es ist schön, euch wieder in der Nähe zu haben. Wirklich. Ma freut sich auch, aber das habt ihr ja bestimmt schon mitbekommen. Vermutlich schickt sie euch jeden zweiten Tag ein paar warme Mahlzeiten zu, damit ihr nicht vom Fleisch fallt.

Sie hat mich übrigens gefragt, ob ihr vorhabt, ihr auch noch Enkelkinder zu schenken. Ich habe ihr vorgeschlagen, dass sie das doch am besten mit euch beiden persönlich besprechen soll. Ich dachte, ich sollte euch vielleicht besser vorwarnen, bevor ihr nach Hause kommt und dort Ma wartet, mit einer langen Liste an möglichen Schwiegertöchtern.


August 1974

Schwesterherz,

das schreit nach Rache.

F&G


Januar 1975

Ich habe da ein Photo von euch im Tagespropheten entdeckt, neben den Herren Black und Potter sowie den Damen Evans und McKinnon. Wie habt ihr es denn auf Seite 3 und auf den Weihnachtsball des Ministeriums geschafft? (Und, Ma lässt fragen, welche der bezaubernden Damen denn die jeweilige Partnerin von euch beiden sei. Ich überlasse es euch, ihr zu erklären, dass Lily demnächst James heiraten wird. Und was Marlene angeht: da kannst du schön selbst die Kastanien aus dem Feuer holen, Gideon.)

Schön, jedenfalls, dass ihr es hinbekommen habt, Weihnachten mit uns zu verbringen, wenn ihr offenbar derart beschäftigt seid, dass ihr sogar in den Klatschspalten der Zeitungen auftaucht. Eure Neffen vergöttern euch und ich fürchte, das steigt euch ein wenig zu Kopf. Und es war definitiv nicht nötig, Charlie zu seinem 2. Geburtstag dieses ... dieses ... Monstrum zu schenken. Euch wird freuen zu hören, dass es Bill mit seinem nagelneuen Spielzeugbesen bereits geschafft hat, Großmutters Porzellan zu zerdeppern. Ihr könnt euch dankbar schätzen, dass sich das mit Zauberei wieder kitten ließ.


April 1975

Molly, wir sind für ein paar Monate weg. Mach dir keine Sorgen, bitte. Es ist alles in Ordnung. Spezialauftrag. Wir sehen uns 1976. Bitte kümmert euch um Ma.

F&G


August 1976

Hat länger gedauert als gedacht. Alles in Ordnung bei euch? Wie geht es unseren Lieblingsneffen? Machen sie euch das Leben zur Hölle? (Macht eure Onkel stolz, Jungs! Rächt euch dafür, dass ihr die falschen Namen bekommen habt!) Essen am Sonntag?

F&G


August 1976

Ihr Idioten. Ihr Spinner. Ich hasse euch.

Wie könnt ihr euch über ein Jahr lang nicht melden? Alles, was wir gehört haben, waren kryptische Meldungen von Dumbledore. „Mach dir keine Sorgen, Molly. Ihnen geht es gut." und „Natürlich kommen sie wieder zurück!" - Ja, soll mich das beruhigen ODER WAS? Ihr habt ordentlich was gut zu machen. Nicht nur bei mir, auch bei Ma.

Euren Neffen geht es gut. Ihr habt jetzt drei von der Sorte.


August 1976

Bitte sag uns, dass er Gidian oder Fabeon heißt.

F&G


August 1976

Er heißt Percy Ignatius und ich will von niemandem Beschwerden hören, der sechzehn Monate verschwunden war und es nicht für nötig oder gar angebracht gehalten hat, der armen, völlig mit den Nerven fertigen Schwester eine kurze Nachricht zukommen zu lassen, um ihr mitzuteilen, dass man noch AM LEBEN IST. Das schließt euch beide mit ein. Zu dumm aber auch.


November 1976

Onkel Ignatius ist tot. Könnt ihr kommen? Ma weint.


November 1976

Sind auf dem Weg. Haben Marlene geschrieben, sie kommt und kümmert sich um unsere entzückenden Neffen. Keine Widerrede. Du kannst keine drei Jungs gebrauchen, wenn du deine heulende Mutter beruhigen willst.

F&G


Februar 1977

Ich hasse euch. Wie konntet ihr das zulassen? Was habt ihr euch dabei nur gedacht? Warum ist keiner von euch Helden aufgestanden und hat gesagt „Nein, Arthur, du solltest das nicht tun. Du hast zu Hause drei Söhne und eine Frau sitzen, es ist vielleicht keine besonders gute Idee, dich jetzt umbringen zu lassen.", denn darauf wird es doch hinauslaufen, verflucht. Und was hat sich Dumbledore dabei gedacht, ihn mitmachen zu lassen? Denkt denn keiner von euch mehr nach?

Wenn ihr zulasst, dass Arthur etwas passiert, raste ich aus.

(Wenn ihr euch umbringen lasst, werde ich euch das nie verzeihen.)


Juni 1977

Einer von uns geht auf Wanderschaft und einer bleibt hier, um auf die Kleinen im Orden aufzupassen. Wir verraten dir aber nicht, wer von uns was tut. Molly, hör auf, dir Sorgen zu machen. Bitte. Uns geht es gut. Versuch nicht, uns zu kontaktieren. Dumbledore weiß, wie man uns erreichen kann. Wenn irgendetwas nicht in Ordnung ist, gib ihm Bescheid.

F&G


September 1977

Fabian, Gideon,

es tut mir so Leid. Es tut mir so furchtbar Leid.

Dumbledore hat mir gesagt, was passiert ist. Aus den Zeitungen erfährt man ja täglich derart viele Schreckensberichte, dass man nicht mehr sicher sein kann, was wirklich geschehen ist und was nicht.

Es tut mir Leid. Ich weiß, was euch Benjy bedeutet hat. Es tut mir Leid. Es tut mir so Leid.

Bitte kommt nach Hause. Ich habe Angst um euch.


Februar 1978

Ma ist tot.


Februar 1978

Fabian, Gideon,

Molly ist in keiner guten Verfassung. Sie hat Angst, dass euch beiden etwas passiert ist. Wir erhalten nur sporadische Nachrichten, selbst bei den Ordentreffen wird nichts Konkretes gesagt, und Molly hat Angst. Muriel hat heute Morgen geschrieben. Philomena ist letzte Nacht verstorben. Es tut mir so Leid. Molly ist – Sie sitzt in der Küche und trinkt mit starrem Blick kalten Tee. Percy schreit und Bill und Charlie wissen überhaupt nicht, was los ist. Sie ziehen und zerren ständig an ihrer Mutter und verstehen nicht, warum sie nicht mit ihnen spielen kann.

Ich weiß nicht, ob ihr es mitbekommen habt, aber – Molly ist schwanger. Im 6. Monat.

Sie braucht euch. Sie braucht euch so dringend wie noch niemals zuvor. Euch beide. So schnell wie möglich. Könnt ihr kommen?


Februar 1978

Ja.

F&G


April 1978

Es sind Zwillinge. Sie heißen Fred und George. Ich hoffe, ihr zwei Quälgeister gebt euch damit endlich zufrieden.

Sie sehen euch ähnlich.


April 1978

Naja. Wir wollen mal nicht so sein. Fred und George ist okay. Nicht so gut wie Fabeon und Gidian, aber man kann eben nicht alles haben im Leben. Wir hätten hier einen Stapel Geschenke für unsere fünf Neffen (wollt ihr auch irgendwann mal wieder aufhören, sag mal?), können wir die vorbeibringen?

F&G (die Originale. Schreiben können deine Zwerge noch nicht.)


Juli 1978

Wir müssen mal wieder weg. Streng geheim, du kennst das ja. Pass gut auf unsere heißgeliebten Neffen auf! Und wage es nicht, die Zwillinge in ihrer natürlichen Entwicklung zu behindern. Die beiden sollen schließlich mal in unsere Fußstapfen treten. Früh übt sich ...

Grüß Arthur. Wenn etwas ist: Dumbledore weiß, wie man uns erreichen kann.

F&G


Anlage 2

Kurzmeldung des Tagespropheten vom 03. September 1978

Erneuter Todesser-Angriff

In der Nacht vom 02. auf den 03. September kam es in der Nähe von Land's End/Cornwall zu einem Todesser-Angriff auf eine Gruppe Widerstandskämpfer, die sich dort versammelt hatten. Einzelheiten sind nicht bekannt. Über die Gründe der Versammlung kann nur spekuliert werden. Es wird vermutet, dass die Todesser Wind von einem möglichen Übergriff bekommen hatten und diesem zuvor kommen wollten. Zwei Widerstandskämpfer kamen ums Leben, als sie den übrigen Mitgliedern den Rücken freihielten und ihnen die Möglichkeit zur Flucht gewährten. Nähere Informationen sind uns zur Stunde nicht bekannt.


Anlage 3

F: Hatten Sie nie Angst?

A: Wovor?

F: Zu sterben? Familienmitglieder zu verlieren?

A: Nein und ja. Ich hatte keine Angst vor dem Tod, aber ich hatte Angst, dass meinen Kindern oder meiner Frau etwas zustößt. Das ist doch normal, denke ich.

F: Was ist das schlimmste Erlebnis, das Sie während des Kriegs hatten?

A: Freds Tod. Ein Kind verlieren zu müssen ist – es gibt nichts Schrecklicheres. Nichts Unmenschlicheres. Es ist – es geht gegen alle Gesetze der Natur. Kinder sollten nicht vor ihren Eltern sterben.

F: Wie sind Sie damit zurechtgekommen?

A: Schwer. Wir hatten einen Sohn begraben müssen. Wir wollten zumindest den Anderen behalten. Es traf keinen von uns so hart wie George. Molly und ich, wir hatten noch einander. Wir klammerten uns aneinander fest. Wir redeten. George sprach monatelang mit niemandem. Ich weiß, wie es ist, einen Bruder zu verlieren. Einen Zwilling zu verlieren muss noch viel schlimmer sein.

F: Und heute?

A: Sind wir noch immer am Leben und haben uns wieder gefangen. Es wird nie wieder so sein, wie es einmal gewesen ist, aber wir haben einander und wir haben einen Weg gefunden, mit der Vergangenheit zu leben. Sie ist wie unser Schatten. Sie klebt an uns und ist uns ständig auf den Fersen. Sie macht uns jedoch auch zu denen, die wir heute sind.

F: Sind Sie glücklich?

A: Ich bin glücklich, dass ich zusehen kann, wie meine Enkelkinder aufwachsen können, ohne in ständiger Furcht zu leben. Ich bin froh, dass jeder von ihnen noch seine Eltern hat. Sie sind gesund und munter – was könnte ich mir mehr wünschen?

F: Fragen Sie sich manchmal, wie es gewesen wäre, wenn-?

A: Ja. Jeden Tag. Wir alle tun das. Niemand so sehr wie George. Ich kann es in seinen Augen lesen. Was für ein Leben hätte Fred gehabt? Wo würde er heute wohnen? Wäre er verheiratet? Hätte er Kinder? Wäre er glücklich? Ich kann Ihnen sagen, was er tun würde. Er würde noch immer mit George den Scherzartikelladen leiten. Und ich glaube fest daran, dass er glücklich wäre.

F: Denken Sie noch oft an ihn?

A: Wie könnte ich ihn vergessen? Sie haben keine Kinder, oder?

F: Nein.

A: Man bleibt sein Leben lang Vater. Fred ist für immer ein Bestandteil von mir. Es gibt nichts, was daran etwas ändern könnte.

F: Sie waren bereits damals, während der Ersten Schreckensherrschaft des Dunklen Lords, als Widerstandskämpfer im Orden des Phönix aktiv. Wie kam es dazu?

A: Meine Schwager waren beide Mitglieder. Manchmal haben sie von Aufträgen erzählt. Es ... es erschien mir als eine gute Sache. Etwas, das man unterstützen sollte. Ich wollte auch etwas dazu beitragen, dass wir irgendwann einmal wieder in einer Gesellschaft ohne Angst und Schrecken leben können, in einer Gesellschaft, in der es egal ist, ob man muggelgeboren ist oder nicht.

F: Sie stammen aus einer reinblütigen Familie. Wie wichtig ist Ihnen der familiäre Hintergrund?

A: Könnte mir nicht egaler sein. Wenn Sie damals ein paar der richtig alten Familien gefragt hätten, die hätten Ihnen gesagt, dass die Weasleys vielleicht Reinblüter sind, aber vor allem Blutsverräter und Muggelfreunde. Und sie hätten Recht gehabt. Was kümmert es mich, ob jemand seinen Stammbaum bis zu Merlin zurückverfolgen kann? Das sagt gar nichts aus, mal abgesehen davon, dass es die Frage aufwirft, wie viele inzestuösen Verbindungen die Familie wohl vertuscht hat.

F: Sie sind bekannt dafür, dass Sie sich für Muggelartefakte begeistern. Woher kommt dieses ungewohnt starke Interesse?

A: Ich muss sieben oder so gewesen sein, als meine Mutter mit mir und meinem Bruder nach London in die Winkelgasse gereist ist, um einkaufen zu gehen. Auf der kurzen Strecke von Muggellondon zum Tropfenden Kessel habe ich gesehen, wie ein paar Leute in ein altes, klappriges, rotes Automobil gestiegen und losgefahren sind. Damit fing es an.


Anlage 4

F: Herzlichen Glückwunsch! Du hast gerade deinen ersten Artikel als offizielle Quidditchkorrespondentin des Tagespropheten herausgebracht, der überaus positiv aufgenommen wurde.

A: Danke. Ich war auch ein bisschen aufgeregt, muss ich zugeben. Spielen und Schreiben sind dann eben doch zwei Paar Schuhe. Aber es hat großen Spaß gemacht und ich bin froh, dass sie mir den Job angeboten haben.

F: Tut es dir Leid, dass du deine Quidditchkarriere an den Nagel gehängt hast?

A: Mh, naja, so ganz ohne Quidditch wird es eben leicht langweilig. Aber es ist auch nicht ganz so einfach, beinahe tägliches Training, Ligaspiele, einen Ehemann und drei Kinder unter einen Hut zu bekommen. Von daher bin ich ganz froh, dass ich jetzt ein bisschen mehr Zeit für meine Familie habe.

F: Mit drei Kindern kann es doch gar nicht wirklich langweilig werden, oder?

A: Das stimmt. Andererseits bin ich in der Beziehung abgehärtet. Ich bin da viel Schlimmeres gewöhnt. Wer mit sechs Brüdern aufwächst, den kann nichts mehr aus der Bahn werfen.

F: Wolltest du immer auch selbst eine große Familie haben?

A: Naja, ich kenne es ja nicht anders. Für mich gehört es zum Alltag, viele Menschen um mich herum zu haben, in einer Großfamilie aufzuwachsen. Etwas Anderes konnte ich mir nie vorstellen. Wir sind uns zwar häufig genug auf die Nerven gegangen und ich fürchte, unsere Eltern haben wir mehr als nur einmal in den Wahnsinn getrieben, aber es war phantastisch.

F: Bist du stolz auf deine Kinder?

A: Natürlich! Ich bin auch eine unglaublich stolze Tante. Meine Brüder waren ja fleißig genug, da gibt es genügend Nichten und Neffen, die mindestens einmal pro Woche unser Haus unsicher machen. Oder Harry und ich schnappen uns unsere Sprösslinge und statten Ron und Mione einen Besuch ab und wir flohen alle gemeinsam zu unseren Eltern. Dann können wir armen, geplagten Eltern uns bei Tee, Keksen und Kuchen laben, während die Kinder draußen im Garten toben. Himmlisch.

F: Das kann ich mir vorstellen. Du bist ziemlich zufrieden mit deinem Leben, oder?

A: Ja. Wer wäre das nicht? Ich habe schließlich allen Grund dazu.

F: Hast du alles bekommen, was du dir gewünschst hast?

A: Fast.

F: Du musst nicht darüber reden, wenn du nicht willst.

A: Ist schon okay. Es tut heute nicht mehr so weh wie vor zehn Jahren. Ich kann über Fred sprechen, ohne sofort in Tränen auszubrechen. Keine Sorge.

F: Vermisst du ihn?

A: Ja. Er war mein großer Bruder. Er und George haben meine Kindheit erst zu dem gemacht, was sie war. Manchmal taten mir Percy, Charlie und Bill richtig Leid, weil sie älter waren als die Zwillinge und nie so mit ihnen spielen konnte wie ich oder Ron. Klar haben wir dafür auch die Nachteile abbekommen. Verzauberte Kuscheltiere, explodierende Schokokekse, wasserspritzende Blumen und die Wutanfälle unserer Mutter. Aber das war es wert.

F: Denkst du noch an ihn?

A: Jeden Tag.

F: Wie ist es eigentlich, mit dem Helden der Zaubererwelt verheiratet zu sein?

A: Harry ist – Ich bin glücklich. Am Anfang war es schwierig, weil wir uns kaum vor die Tür trauen konnten, ohne dass irgendwo Reporter standen, die uns irgendwas furchtbar Wichtiges fragen wollten, oder die Photos geschossen haben, um sie dann veröffentlichen zu könen. Keine besonders schöne Zeit. Wir waren alle ziemlich fertig, als der Krieg vorüber war. Wir waren damit beschäftigt, die Scherben wieder zusammenzukleben. Dabei wird man nicht gerne ständig auf Schritt und Tritt verfolgt.

F: Es gab damals einige üble Artikel, die berichtet haben, dass du Harry nur geheiratet hast, um in seinem Ruhm zu baden. Wie war das für dich?

A: Du weißt selbst, wie Harry ist. Er will vieles, aber er wollte niemals berühmt sein. Er hat nie darum gebeten. Wer wäre denn schon gerne bekannt dafür, dass seine Eltern verstorben sind? Er wusste, dass an den Gerüchten nichts dran war. Natürlich nicht. Er hat das Ganze viel gelassener gesehen als ich. Ich – ich war wütend. Und verletzt. Nach meinem ersten Qudditchspiel als Profispielerin waren die Zeitungen voll davon, dass ich meinen V ertrag nur bekommen hätte, weil ich mit Harry zusammen war. Von da an habe ich noch härter trainiert, weil ich es diesen Lästermäulern unbedingt zeigen wollte. Dass ich mir meinen Vertrag verdient hatte. Heute habe ich mich halbwegs daran gewöhnt. Ich versuche, mich nicht mehr so aufzuregen. Alle, die mir wichtig sind, kennen die Wahrheit. Das genügt.

F: Die Brüder deiner Mutter sind gestorben, ehe du geboren warst. Bereust du, dass du sie nie kennenlernen konntest?

A: Ja! Mum hat uns immer erzählt, was Fabian und Gideon alles angestellt haben. Sie waren wie Fred und George, nur eine Generation früher. Ich glaube, meine Mum hat sie sehr geliebt. Und umgedreht. Mein Dad hat mir erzählt, wie sie ihn in die Mangel genommen haben, als er zum ersten Mal mit ihr ausgehen wollte. Das kam mir sehr bekannt vor.

F: Aber mit Harry sind sie doch einverstanden.

A: Sie lieben Harry. Meine ganze Familie liebt Harry. Hätte ich ihn nicht geheiratet, hätte sich vermutlich einer meiner Brüder gefunden.


Anlage 5

F: Wie wird man eigentlich vom Quidditchspieler zum Drachenbändiger?

A: Gute Frage. Keine Ahnung. Ehrlich. Das war bei mir auch bloß purer Zufall.

F: Wie ist es denn dazu gekommen?

A: Wir haben in Pflege Magischer Geschöpfe Drachen nur ganz kurz behandelt. Klar, war ja gerade keiner in Hogwarts, an dem wir ein bisschen praktischen Unterricht hätten machen können. Naja, das fand ich jedenfalls schade, weil mich das Thema irgendwie interessiert hat. Da kamen vermutlich die typischen Phantasien eines Jungen durch: man träumt von riesigen, feuerspeienden Drachen, vor denen jeder Normale Angst, aber weil man selbst über irgendwelche magischen Kräfte verfügt, kann man den Drachen zähmen. Und das hab ich schließlich gemacht.

F: Hat es dir Spaß gemacht?

A: Die Ausbildung war – hart. Ich hätte mir das niemals so vorgestellt. Plötzlich saß ich in Rumänien in einem Trainingslager, habe mir mühsam die Sprache beibringen und die Haut verbrennen lassen. Ich habe mich am Anfang nicht unbedingt geschickt angestellt. Aber es war toll, ja. Wenn du da auf einmal Auge in Auge mit einem Drachen stehst, wird dir erst so richtig bewusst, was für gigantische, mächtige Wesen das sind.

F: Puh. Naja. Ich habe eine lebhafte Phantasie. Auge in Auge brauche ich nicht unbedingt. Gab es jemals einen Punkt, an dem du aufhören wolltest?

A: Nicht ernsthaft, nein. Irgendwo im Hinterkopf wusste ich immer, dass es das ist, was ich machen will. Trotz aller Zweifel. Trotz aller Brandwunden.

F: Deine Eltern waren bestimmt begeistert, als du ihnen gestanden hast, dass du dich gerne regelmäßig grillen lassen möchtest, um dir deine Galleonen zu verdienen.

A: Klar. Nein, im Ernst: mein Dad hat erstmal gar nichts gesagt und meine Mum hat angefangen, mir aufzuzählen, auf wie viele mögliche, brutale Arten ich ums Leben kommen könnte, wenn ich nicht aufpasse. Also habe ich ihnen erklärt, dass ich aufpassen werde und das hat meiner Mum erstmal die Luft aus den Segeln genommen. Ich war siebzehn. Volljährig. Ich wäre so oder so gegangen.

F: Ist es dir schwer gefallen, deine Familie zurückzulassen?

A: Es war nicht einfach. Wenn man in einer großen Familie aufwächst und dann sieben Jahre lang in Hogwarts im Schlafsaal lebt, ist man nicht daran gewöhnt, plötzlich alleine zu sein. Aber ich hatte es ja so gewollt. Also musste ich auch damit zurechtkommen.

F: Wie hast du den Krieg erlebt?

A: Am Anfang haben wir in Rumänien nicht so viel mitbekommen. Dann wurden die Zeitungsartikel konkreter, die Briefe meiner Freunde ängstlicher. Es war eine furchtbare Zeit. Ich bin froh, dass es vorüber ist.

F: Deine Geschwister haben ja mittlerweile allesamt geheiratet und Kinder bekommen. Wie fühlst du dich als Onkel?

A: Es ist toll! Ehrlich. Ich bin ungeheuer gerne der coole Onkel, der mit Drachen spielt. So ähnlich stellen sie sich nämlich mein Leben vor.

F: Und, äh, hast du auch noch vor, demnächst du heiraten und selbst Vater zu werden?

A: Meine Mutter hat dich gebeten, das zu fragen, oder?


tbc.