Broken
Kapitel 19
Alles wieder normal
Ginny erwachte am Sonntag in den frühen Morgenstunden. Das Erste, das ihr auffiel, als sie wach wurde, waren die intensiven Schmerzen, die sie in ihrem ganzen Körper verspürte. Ihre Beine, Arme, Bauch, Brust, Kehle, Kopf und Gesicht schmerzten. Ihre Beine und Arme fühlten sich an, als stünden sie unter Feuer und als wäre sie gerade einen Halbmarathon gelaufen. Ihr Kopf hämmerte und ihr Schädel fühlte sich an, als hätte jemand die letzte Nacht lang ständig an ihrem Haar gezogen. Sie holte tief Luft und bereute dies sofort wieder, denn ihre Brust war eng und schmerzte. Sie öffnete die Augen und erwartete, noch immer am harten, kalten Steinboden im Kerker zu liegen und mit Harrys Tarnumhang bedeckt zu sein. Stattdessen merkte sie nun, dass sie auf einer bequemen Unterlage lag und mit einer Decke zugedeckt war. Sie hatte Angst, im Krankenflügel zu liegen, als sie sich umsah und versuchte, sich nicht zu sehr zu bewegen. Mit großer Erleichterung merkte sie, dass sie sich in Pansys Wohnzimmer befand.
Sie spürte ein Gewicht an ihren Beinen und stöhnte wegen dieser Unbequemlichkeit auf. Vorsichtig drehte sie den Kopf und sah, dass Draco Malfoy neben der Couch auf dem Lehnstuhl saß und mit seinen Armen beschützerisch auf ihre Beine gelegt schlief. Sie lächelte bei diesem Anblick und wünschte wieder, sie hätte dies nicht getan. Ihr Gesicht fühlte sich geschwollen, verletzt und sehr sensibel an. Sie sah zurück zu dem schlafenden Prinzen der Slytherins und wollte am liebsten auflachen, aber die Angst vor neuerlichem Schmerz hielt sie davon ab. Draco schlief auf dem Bauch und hatte seinen Hintern ein wenig in die Höhe gereckt. Sein Mund war offen und er sabberte ein bisschen. Das Gewicht von Dracos Oberkörper sorgte langsam dafür, dass ihre Beine taub wurden. Sie drückte sich langsam von der Couch hoch und erhob sich ein wenig, um von Draco wegzurutschen. Sie wollte ihn nicht aufwecken, aber dennoch jeglichen Schmerz vermeiden. Nachdem sie ein Stück von Draco weggerutscht und sich von den neuerlichen Schmerzen erholt hatte, sah sie sich im Zimmer um und war sehr überrascht. Nicht nur Pansy und Blaise schliefen an einander gekuschelt am Boden, auch Fred und George lagen schlafend am Teppich.
Als Ginny sah, wie unbequem sie es am Boden hatten, fühlte sie sich schuldig. Sie hasste es, dass sie sie immer fanden und sich um sie kümmern mussten. Sie stellten sich selbst in den Hintergrund, um für sie zu sorgen.
Sie wusste, dass Pansy, Draco und Blaise so viel geopfert hatten, nur um zu versuchen, sie zu beschützen, und sie wünschte, sie könnte das selbe für sie tun. Leider wusste sie, dass sie nie die Möglichkeit dazu bekommen würde. Auch wenn Harry und Ron sie in Ruhe lassen oder sie weglaufen würde, könnte sie ihnen nichts anbieten außer moralischer Unterstützung. Ginny wusste, dass sie jetzt nicht mehr einschlafen konnte, aber sie wollte auch niemanden aufwecken. Sie lag für eine Weile bewegungslos auf der Couch. Die Erinnerungen an das, was Ron und Harry ihr angetan hatten, wallten hoch und sie war den Tränen nahe. Sie wollte an sich hinab sehen, damit sie wusste, was mit ihren Blutergüssen und Schnitten los war, aber sie wusste, dass sie immer noch schwer verletzt war und sie sich wahrscheinlich nur noch schlechter fühlte, wenn sie ihre Verletzungen sah. Nach etwa einer Stunde konnte Ginny nicht länger auf ihrem Rücken liegen. Sie drehte sich langsam auf ihre linke Seite. Sie hatte Angst, Draco zu wecken, und versuchte, sich so leise wie möglich zu bewegen. Allerdings bekam sie einen Krampf im Bein, wodurch sie Dracos Arm berührte. Er wachte auf und sah sie mit großen Augen an.
"Tut mir Leid. Ich wollte dich nicht wecken. Schlafe ruhig wieder weiter", sagte Ginny im Flüsterton, damit sie die Anderen nicht weckte.
"Du bist wach", meinte Draco und setzte sich auf. Ginny zuckte zusammen, denn Draco hatte laut gesprochen und sie wusste, dass dann zumindest ihre Brüder aufwachen würden.
"Ja, seit einer Stunde oder so", sagte Ginny immer noch im Flüsterton.
Draco sagte nichts. Zuerst dachte Ginny, dass er vielleicht böse war, weil sie ihn geweckt hatte, aber sie konnte sehen, dass er sich freute und erleichtert war, weil sie wach war. Ohne ein Wort stand Draco auf und ging durch das Zimmer. Er lief zur Tür und sah zurück zu Ginny, bevor er alle Kerzen mit einer Bewegung seines Zauberstabes erleuchtete. Innerhalb einer Sekunde war das Zimmer mit einem hellen Licht erleuchtet, das das halbe Schloss aufwecken könnte.
"Was tust du? Sie werden alle aufwachen", zischte Ginny. Bei ihren Worten bewegten sich Pansy und die Zwillinge im Schlaf und begannen langsam aufzuwachen.
"Das ist ja der Sinn dahinter", sagte Draco mit einem Grinsen. Ginny wollte noch etwas sagen, aber Draco rief einen Moment später: "Kommt schon, wacht alle auf!"
"Ähhh ... was glaubst du, dass du hier machen kannst? Der Unterricht fängt doch noch lange nicht an!", schrie Blaise, drehte sich um und steckte seinen Kopf unter sein Kissen.
"Ginny ist wach!", rief Draco und verdrehte wegen Blaise die Augen.
"Was?", sagten die Zwillinge unisono. Innerhalb einer Sekunde waren alle wach, setzten sich auf und sahen Ginny an.
"Was tut ihr alle hier?", fragte Ginny. Sie fühlte sich nicht wohl, wenn sie von allen angestarrt wurde. Sehe ich wirklich so schlimm aus?, dachte sie im Stillen.
"Wir hatten alle vereinbart, dass derjenige, der sieht, dass du aufwachst, es allen anderen sagt", meinte Pansy und umarmte Ginny sanft. Ginny zuckte ein wenig zusammen, Pansy zog sich sofort zurück und schenkte Ginny ein entschuldigendes Lächeln.
"Was wenn ich aufgewacht wäre, wenn niemand hier ist?", fragte Ginny.
"Es war immer jemand hier bei dir", erklärte Draco.
"Du meinst, ihr wart alle die ganze Zeit über hier in diesem Zimmer?", fragte Ginny total geschockt.
"Nicht genau. Wir wussten, dass wir nicht immer alle hier bleiben konnten. Fred und George mussten ab und an in ihren Laden und wenn wir alle vier nicht zu den Mahlzeiten in der großen Halle auftauchen, hätten wir damit sicher Verdacht erregt. Aber einer von uns war immer hier. Wir haben jedem, der uns nach dir gefragt hat, gesagt, du wärs mit einem üblen Schnupfen im Bett, aber du wolltest nicht in den Krankenflügel", erklärte Blaise.
"Die ganze Schule hat zu tuscheln begonnen, als Draco an der Reihe war, bei dir zu bleiben", sagte Pansy mit einem Grinsen.
"Ja, die dachten, ihr wärt für einen schnellen Quickie hier geblieben", sagte Blaise mit einem Grinsen.
"Wir hätten ihn umgebracht, wenn er das wirklich getan hätte", sagten die Zwillinge böse. Ginny errötete und Draco verdrehte bloß seine Augen.
"Wie schlimm sehe ich aus?", fragte Ginny nach einer Weile.
"Du hast schon mal besser ausgesehen", sagte Pansy ehrlich.
"Wie schlimm ist es?", fragte Ginny wieder.
"Du bist ein wenig geschwollen ...", begann Blaise.
"Lasst es mich ansehen", sagte sie in einem befehlerischen Tonfall.
"Gin, ich denke nicht, dass das eine gute Idee wäre", meinte Draco und versuchte, ihr beruhigend über den Rücken zu reiben.
"Wenn ihr mir nicht einen Spiegel besorgt, stehe ich eben auf und gehe ins Bad, und ich bin mir nicht sicher, ob meine Beine das jetzt schon schaffen", sagte Ginny ernst.
Draco seufzte und schenkte Ginny einen Blick, der deutlich sagte: Du bist zu dickköpfig, als dir gut tut. Er wedelte mit seinem Zauberstab und ein Handspiegel tauchte auf, welchen er Ginny zögerlich reichte.
Ginny sah in den Spiegel und war total geschockt. Sie war noch nie zuvor so zugerichtet gewesen. Harry und Ron wussten, dass man sie überführen könnten, wenn sie Spuren zurück ließen, die man so leicht sehen konnte und die nur langsam verheilten. Ihre beiden Augen waren blau geschlagen und ihr Gesicht war schlimm verletzt und geschwollen. Ihre Lippen waren dick und aufgeplatzt. Sie konnte einen hässlichen Schnitt neben ihrer Schläfe erkennen. Langsam sah sie ihren Hals hinab, zu ihrem Schlüsselbein und ihrer Brust. Sie erinnerte sich daran, wie Harry sie geschnitten hatte, und sie wollte wissen, was er alles angerichtet hatte. Ihr Hals war genauso von Blutergüssen übersät wie ihr Gesicht, aber hier hatte sie keine Schnitte. Entlang ihres Schlüsselbeins befand sich ein halb verheilter, langer Schnitt und auf ihrer Brust waren je vier Schnitte, die schon fast ganz verheilt waren.
"Wie habt ihr mich gefunden? Ich weiß, dass Harry mich mit dem Tarnumhang bedeckt hatte", sagte Ginny mit zittriger Stimme, während sie Draco den Spiegel zurück gab. Sie wollte ihr Spiegelbild nie wieder sehen.
"Dein Bein war zu sehen. Draco hat dich gefunden", sagte Blaise, der ihr eine beruhigende Hand auf die Schulter legte.
"Ginny, es hätte schlimmer kommen können", sagte Pansy vorsichtig.
"Wie? Was könnte womöglich noch schlimmer gewesen sein? Die werden nie wieder richtig verheilen!" Ginny schrie beinahe und deutete auf die Schnitte.
"Du kannst die Narben verhüllen, damit man sie nicht bemerkt", sagte Draco.
"Nein, dafür ist es zu spät. Damit das funktioniert, benötigt man eine spezielle Salbe, die man innerhalb von 24 Stunden nach Entstehen der Schnitte auftragen muss", sagte Ginny mit einem Seufzen.
"Genau das haben wir gemacht", sagte Fred leise.
"Naja, eigentlich hat es Pansy gemacht", fügte George hinzu.
"Was? Woher hattet ihr die Salbe?", fragte Ginny.
"Aus dem Krankenflügel. Wir haben dir jede Menge Vorräte besorgt", sagte Fred schon etwas entspannter als zuvor.
"Wenn du sagst, ihr habt sie aus dem Krankenflügel besorgt, dann meinst du doch, ihr habt sie geklaut, oder?", fragte Ginny mit einer erhobenen Augenbraue.
"Natürlich", sagten die Zwillinge stolz. Ginny verdrehte bloß die Augen.
"Bis morgen Abend sollte alles verheilt sein", erklärte Draco.
"Das heißt, dass wir nicht zum Unterricht gehen können!", meinte Blaise hoffnungsvoll.
"Nein, Ginny und einer von uns wird nicht zum Unterricht gehen", korrigierte Pansy ihn. Blaise sah plötzlich niedergeschlagen aus.
"Wer denn?", fragte Draco.
"Ich glaube, Ginny sollte entscheiden. Wer kann den ganzen Tag lang ohne Pause bei dir bleiben?", fragte Pansy mit einem kleinen Grinsen.
"Ganz ehrlich? Keiner von euch", sagte Ginny.
"Danke! Wir fühlen uns so geliebt", sagte Blaise voll Sarkasmus.
"Ich würde es mit keinem von euch einen ganzen Tag lang aushalten! Ihr würdet mich in den Wahnsinn treiben! Und ihr wisst alle, dass das die Wahrheit ist", erklärte Ginny.
"Das stimmt", meinte Pansy ehrlich. Draco und Blaise drehten sich um und starrten Pansy böse an.
"Was? Stimmt doch! Oh, seht mich nicht an, als wäre ich ein Verräter oder so!", sagte Pansy und schlug sowohl Blaise, als auch Draco auf den Oberarm.
"Wir wechseln uns ab", meinte Draco einen Augenblick später.
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Während der nächsten Woche war Ginny nie allein. Entweder Blaise, Pansy oder zumeist Draco war immer bei ihr. Die Slytherins hatten Sorge, dass Harry und Ron wieder zu ihr gelangen könnten, wenn sie sie alleine ließen. Pansy ging sogar mit ihr auf die Toilette! Ginny dachte, dass das sehr lieb von ihr war und sie war ihr auch dankbar, aber sie kam sich auch bevormundet vor. Sie wusste, dass egal was sie sagte, sie nicht locker lassen würden. Sie wollten einfach sicher sein, dass es ihr gut ging. Sie wollten da sein, wenn Harry oder Ron wieder versuchten, an sie ran zu kommen.
"Wenn sie dumm genug sind und wieder etwas versuchen, während wir bei dir sind, dann haben sie es verdient, von uns zertreten oder umgebracht zu werden", sagte Blaise eines Tages, als Ginny ihnen wieder einmal sagte, dass sie nicht wollte, dass sie Harry und Ron nachjagten.
"Umbringen klingt besser", sagte Draco vor Wut durch zusammengebissene Zähne.
Ginny wusste, dass Draco nur mit Mühe einem Doppelmord widerstand. Wegen ihr hatte er den Mord vermutlich schon gut durchdacht. Sie konnte den unbändigen Hass in seinen Augen sehen, wann auch immer sie den beiden begegneten.
Das Einzige, das Draco und Ginny wegen Ron und Harry beschlossen hatten, war, ihre Beziehung nicht offiziell zu machen. Sie hatten sich darüber unterhalten und sowohl Ginny als auch Draco wussten, dass sie es nicht schafften, nicht zusammen zu sein. Ihre Gefühle für den jeweils anderen waren zu stark. Aber sie wussten, dass Harry und Ron ausflippen würden, wenn sie öffentlich bekannt gaben, dass Ginny und Draco nun zusammen waren. Nur vier Leute außer Draco und Ginny wussten Bescheid: Pansy und Blaise, die immer wieder betonten, dass sie nur dank ihnen zusammen waren. Und Fred und George, die diese Situation erstaunlicherweise gelassen hinnahmen. Sie akzeptierten Draco und wussten, dass er Ginny gut tat. Sie war so glücklich, dass sie keine Überzeugungsarbeit leisten und ihnen nicht erklären musste, dass Draco nicht wie sein Vater war. Sie wusste, dass wenn das mit Draco etwas Längerfristiges würde, würden Fred und George hinter ihnen stehen und Charlie und Bill überzeugen. Diese vier waren die einzigen Familienmitglieder, an denen Ginny hing.
Es war schwer, das alles geheim zu halten. Ginny erwischte Draco öfters dabei, wie er während dem Abendessen die Hand auf ihr Bein legte, und sie musste sie wegschubsen und ihm einen warnenden Blick zuwerfen. Sie wusste, dass er das nicht absichtlich machte. Es fiel ihr genauso schwer wie ihm. Sie wollte in der Öffentlichkeit von ihrem Freund gehalten, geküsst und berührt werden, aber im Moment war das einfach keine Option.
"Was machen wir dieses Wochenende?", fragte Pansy am Freitag Abend Blaise, Ginny und Draco, die alle in Pansys Zimmer saßen.
"Ich dachte, vielleicht könnten wir Quidditch spielen", schlug Draco vor.
"Ich hasse Quidditch", beschwerte sich Pansy.
"Ich glaube, es ist vielleicht etwas zu kalt dafür", sagte Ginny, die zum Fenster hinaus sah und merkte, dass es immer stärker schneite.
"Was können wir sonst machen?", fragte Blaise.
"Ich weiß nicht", meinte Draco und zuckte mit den Achseln.
"Ich hasse Quidditch", wiederholte Pansy sich selbst.
"Immer wenn mir langweilig ist, spiele ich Quidditch", sagte Draco, der Pansys Protest ignorierte.
"Gutes Argument", meinte Ginny.
"Ich hasse Quidditch", wiederholte Pansy.
"Wir haben dich gehört, Pans", sagte Draco mit einem Grinsen.
"Warum schlägst du es dann weiterhin vor?"
"Hast du eine bessere Idee?", fragte Ginny. Pansy sagte nichts darauf. "Eben", meinte Ginny. "Kommt schon, ich wette, ich kann euch alle schlagen."
"Ich glaube, sie hätte nach Slytherin gehört", sagte Blaise mit einem Grinsen. Ginny lächelte nur, stand auf und ging sich umziehen.
"Definitiv Slytherin."
Eine halbe Stunde später liefen sie alle hinaus auf das karge Quidditchfeld. Pansy weigerte sich mitzuspielen, aalso beschloss sie, sich auf die Tribünen zu setzen und zuzusehen. Blaise, Draco und Ginny stiegen auf ihre Besen und flogen hoch in die Luft hinauf. Sie beschlossen, dass es keinen Sinn machte, zu dritt mit einem Sucher zu spielen, also beschlossen sie, alle als Jäger zu spielen. Das erste Team, das 30 Punkte macht, gewinnt. Zuerst spielten Draco und Blaise gegen Ginny. Anfangs versuchten Blaise und Draco einzuwenden, dass diese Aufteilung nicht fair war, aber da Pansy nicht spielen wollte, und Ginny nicht einer gegen einen spielen wollte, ergab es sich so.
Mitten unter dem Spiel merkten Blaise und Draco, dass Ginny eine viel bessere Jägerin war als die beiden Jungs. Draco hatte nur als Sucher Erfahrung, also war er als Jäger weder gut, noch schlecht. Blaise hatte beinah gar keine Erfahrung - er stieg selten auf einen Besen, also war er grottenschlecht. Pansy lachte die Jungs jedes Mal aus, wenn Ginny traf oder ihnen den Quaffel wegschnappte. Fast zwei Stunden später flogen Ginny, Blaise und Draco hinunter auf das Feld, um sich mit Pansy zu treffen, die immer noch hysterisch lachte.
"Was ist so lustig, Parkinson?", fragte Blaise, während sie zurück zum Schloss liefen.
"Du wurdest von einem Mädchen besiegt! Von der kleinen, unschuldigen Ginny Weasley! Von einer Gryffindor, die ein Jahr jünger ist als du!", lachte Pansy.
"Halt die Klappe", sagte Draco und starrte Pansy böse an.
"Und ich dachte, ich hätte einen männlichen Freund", sagte sie mit einem Grinser in Blaises Richtung.
"Meinst du damit, ich wäre männlich?", fragte Ginny.
"Nein! Nur dass Blaise vielleicht ein wenig feminin wirkt."
"Oh ja", sagte Ginny mit einem Grinsen. Sie sah zur Seite und merkte, dass Blaise langsam ein wenig wütend wurde. "Ich glaube, wir sollten dich zu einem Spiel überreden", sagte sie zu Pansy.
"Nein."
"Doch, du und Draco gegen mich und Blaise."
"Nein."
"Doch. Nächstes Wochenende", sagte Draco mit einem Grinsen, während sie hinab zu Pansys Zimmer gingen.
"Nein!"
